Am 9. November 2017 findet der diesjährige Leistungswettbewerb der besten Gebäudereiniger-Gesellen statt. Austragungsort ist das Technoseum Mannheim – Landesmuseum für Technik und Arbeit.

Zwischen beeindruckenden Ausstellungsstücken aus 200 Jahren Technik- und Sozialgeschichte messen die jeweiligen Landessieger unter den Absolventen 2017 ihre Fähigkeiten in einem der vielfältigsten Handwerke Deutschlands. Sie treten dabei vor eine qualifizierte Jury, bestehend aus René Frackowiak (Vorsitzender), Martin Gleitsmann, Martin Krüger, Norbert Jung, Michaela Peters, Marion Presek-Haster, Susanne Selbrede und Michaela Witzany-Wokalek.
„Unser Handwerk hat sich in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen verändert – sei es durch den Einsatz modernster Technologien oder die Behandlung verschiedener auch neuartiger Materialien“, erläutert Michael Schuchmann, Vorsitzender Ausschuss Berufsbildung des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks. „Eine qualifizierte und praxisnahe Ausbildung, die moderne Entwicklungen nicht außen vorlässt, sichert die Qualität für die Betreiber solcher Institutionen.“
Auf dem Prüfungsprogramm des Bundesleistungswettbewerbs des Gebäudereiniger-Handwerks stehen in diesem Jahr wieder anspruchsvolle Aufgaben. Die Teilnehmer werden sowohl innerhalb als auch außerhalb des Technoseums tätig werden. „Die Aufgabenfelder in einem Museum sind vielfältig, da ist uns die Wahl der Prüfungsaufgaben nicht schwer gefallen“, erläutert Jury-Vorsitzender René Frackowiak.
Wie die Charité Berlin im Vorjahr wird nach getaner Arbeit der Erfolg auch im Technoseum auf den ersten Blick sichtbar sein und das Handwerk kann der Öffentlichkeit zeigen, was Gebäudereinigung in seiner ganzen Bandbreite bedeutet.
Ziel des Bundesleistungswettbewerbes ist es, hervorragende Gesellen im Gebäudereiniger-Handwerk in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern und sie zu Hochleistungen zu motivieren. Wer was kann, soll das auch zeigen dürfen und – im besten Falle – auch dafür belohnt werden: Die Sieger erhalten den „Carl-Gegenbauer-Preis“ in folgender Höhe: 1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 500 Euro.
Der Wettbewerb bietet seit über 50 Jahren immer auch Gelegenheit, die ganze Bandbreite des Gebäudereiniger-Handwerks an sehenswerten und besonderen Orten zu präsentieren. So waren in den vergangenen Jahren unter anderem der „Michel“ in Hamburg, die Allianz Arena in München, die Semperoper in Dresden, das Sony Center mit Kaisersaal in Berlin – aber auch Außergewöhnliches wie das Museumsschiff des Schifffahrtsmuseums in Kiel und der Zoo in Hannover Austragungsorte. /mjt