Klüh Catering fördert verantwortungsvolle Esskultur

Klüh Catering, eine Tochtergesellschaft der Klüh-Gruppe, ist Gründungsmitglied in der „Allianz für Verantwortungsvolle Esskultur (AVE)“. Letztere hat sich der nachhaltigen Transformation der Gemeinschaftsgastronomie verschrieben.

Zu den gemeinsamen Zielen der AVE zählen unter anderem ein Bio-Anteil von 40 Prozent und ein Anteil pflanzlicher Lebensmittel von 75 Prozent. - © Klüh

Die Mitgliedschaft in der AVE, die nun offiziell ihre Arbeit aufnimmt, ermöglicht Klüh Catering nach eigener Aussage den Zugang zu einer neuen Form der Kooperation, bei der praktisches Wissen gebündelt und geteilt wird und gemeinsame Herausforderungen wie nachhaltige, regionale Beschaffung oder Weiterbildungskonzepte im Rahmen größerer Projekte angegangen werden. Zudem können Best Practices besser sichtbar und in praxisnahen Formaten für gemeinschaftsgastronomische Betriebe erfahrbar gemacht werden.

Um das gemeinsame Ziel einer transparenten und verantwortungsvollen Esskultur in der Gemeinschaftsgastronomie umzusetzen und messbar zu machen, arbeitet die Allianz mit einem multidimensionalen Indikatorensystem. Dieses bietet Catering-Unternehmen sowie Akteuren aus Politik, Gesellschaft, Handel und Landwirtschaft Orientierung und verbindet ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte miteinander. Zu den zentralen Zielen zählen etwa ein Bio-Anteil von 40 Prozent im Gesamteinkauf, eine stärkere Ausrichtung auf pflanzliche Lebensmittel mit einem Anteil von 75 Prozent, die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung, eine klare Fokussierung auf regionale und saisonale Produkte, faire Handelsbeziehungen und die Zufriedenheit der Tischgäste.

Das Indikatorensystem ist ein Prototyp, der 2024 aus der Zusammenarbeit von Akteuren aus der Praxis und einer wissenschaftlichen Begleitung entstanden ist und sich an nationalen und internationalen Empfehlungen sowie Vorbildern orientiert. Anstelle eines starren Rahmenwerkes dient es in erster Linie als flexibles Steuerungswerkzeug. /GH