Kalka: Jubiläum und Neuausrichtung

Im Rahmen der Zukunftstage von Kalka blickte der Günzburger Dienstleister auf sein 80-jähriges Bestehen zurück und stellte dabei gleichzeitig seine strategische Neuausrichtung vor.

Kalka setzt künftig auf eine stärkere Verbindung bestehender Dienstleistungen mit neuen Technologien und dem Fachwissen spezialisierter Partner. - © Kalka/Coredia – Medienproduktion

Seit 80 Jahren ist Kalka in der Sicherheits- und Gebäudedienstleistungsbranche tätig. 1946 von Georg Kalka als Wach- und Schließgesellschaft gegründet und 1949 um die Gebäudereinigung erweitert, hat sich das Familienunternehmen über drei Generationen zu einem mittelständischen Dienstleister mit rund 400 Mitarbeitenden entwickelt. Heute wird die Kalka Dienstleistungs GmbH mit Hauptsitz in Günzburg und weiteren Standorten in Passau und Sonthofen gemeinsam von den drei Geschwistern Jürgen Flemisch, Christian Flemisch und Eva Heißwolf geführt.

Begangen wurde das Jubiläum gemeinsam mit Kunden, Branchenvertretern und Technologiepartnern am 8. und 9. Oktober im Rahmen der Zukunftstage am Günzburger Firmensitz. Der erste Tag war geprägt von Fachvorträgen unter anderem zu Reinigungsrobotik, Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung, Cyberresilienz, nachhaltigen Reinigungsverfahren oder der werterhaltenden Sanierung von Bodenbelägen. Beim anschließenden Netzwerkabend standen dann der Blick auf die Unternehmensgeschichte sowie die Begegnungen mit langjährigen Wegbegleitern im Mittelpunkt. Tags darauf bot sich den Besuchern nochmals die Möglichkeit, moderne Reinigungstechnik live im Praxiseinsatz zu erleben.

Hinter den Zukunftstagen von Kalka steht zugleich ein Veränderungsprozess im Unternehmen. Im vergangenen Jahr habe man sich intensiv mit der zukünftigen strategischen Ausrichtung des Familienunternehmens beschäftigt. Gemäß dem Motto "Kalka neu gedacht" wurden in diesem Zuge bestehende Leistungen hinterfragt, in insgesamt acht spezialisierten Untermarken neu gebündelt und um neue Tätigkeitsfelder ergänzt.

  • Bild 1 von 7
    © Kalka
    Gegründet wurde das Günzburger Familienunternehmen 1946 von Georg Kalka – hier an seinem Schreibtisch im Jahr 1997.
  • Bild 2 von 7
    © Kalka
    Mit der Gründung der Kalka Dienstleistungs GmbH im Jahr 1991 übernahmen Gerhard und Georgine Flemisch die Unternehmensführung – hier ein Bild aus dem Jahr 1995.
  • Bild 3 von 7
    © Kalka/Coredia – Medienproduktion
    Heute wird Kalka von den Geschwistern Jürgen Flemisch, Eva Heißwolf und Christian Flemisch (v.li.) geleitet.
  • Bild 4 von 7
    © Kalka/Coredia – Medienproduktion
    Unter anderem standen bei den Zukunftstagen am 8. und 9. Oktober, die von insgesamt rund 150 Teilnehmende besucht wurden, diverse Fachvorträge auf dem Programm.
  • Bild 5 von 7
    © Kalka/Coredia – Medienproduktion
    Vorführungen etwa zur Reinigungs- und Servicerobotik gaben darüber hinaus Einblicke in die praktische Anwendung neuer Technologien.
  • Bild 6 von 7
    © Kalka/Coredia – Medienproduktion
    Gemeinsamen Auftakt zur Zusammenarbeit im Bereich Reinigungsrobotik (v.li): Gerhard Eichhorn (i-team), Eva Heißwolf, Jürgen und Christian Flemisch (Kalka-Geschäftsführung) sowie Christian Völk und Christian Schall (beide NextFM Robotics).
  • Bild 7 von 7
    © Kalka
    Neue Kontakte knüpfen und bestehende vertiefen: Beim Netzwerkabend bot sich den geladenen Gästen dazu ausreichend Gelegenheit.

Zusammenarbeit mit i-team und Next FM Robotics

Ein konkretes Beispiel für die Neuausrichtung ist der Geschäftsbereich ROBOretter, mit dem künftig die Aktivitäten im Bereich der Reinigungsrobotik ausgebaut werden sollen. Mit Next FM Robotics und i-team hat sich Kalka zwei strategische Partner ins Boot geholt, die hierbei mit ihren Lösungen und ihrer Erfahrung unterstützen sollen. Die Zusammenarbeit bilde den ersten Schritt einer langfristig angelegten Entwicklung; perspektivisch soll ROBOretter als hersteller- und typenunabhängiger Kompetenz- und Servicebereich für Reinigungsrobotik etabliert werden.

"Unser Ziel ist nicht, Menschen durch Technik zu ersetzen", betonte Geschäftsführer Jürgen Flemisch am Ende der Veranstaltung und fügte hinzu: "Wir wollen Technik dort einsetzen, wo sie Mitarbeiter unterstützt, Prozesse verbessert und uns ermöglicht, unsere Leistungen auch in Zukunft wirtschaftlich und in hoher Qualität anzubieten." Seine Schwester Eva Heißwolf ergänzte: "80 Jahre Unternehmensgeschichte bedeuten viel Erfahrung. Aber Erfahrung allein ist keine Garantie für die nächsten 80 Jahre. Entscheidend ist, dass wir bereit sind, uns weiterzuentwickeln." /GH