Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher (Winnenden) hat seinen digitalen Nachhaltigkeitsbericht 2021 veröffentlicht. Um CO2-neutrale Werke geht es darin ebenso wie um Recyclingkunststoffe.
In diesem Jahr wurde die Werke des Unternehmens weltweit CO2-neutral gestellt, Kärcher setzt verstärkt auf grüne Energie. Alle nicht vermeidbaren Emissionen werden über den Partner First Climate kompensiert und damit ein Projekt zum Erhalt des Regenwalds in Brasilien unterstützt.
Ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsziele ist für das Unternehmen der Einsatz von mehr Recyclingmaterialien. Bis 2025 soll der Anteil von Recyclingkunststoffen in ausgewählten Geräten auf bis zu 50 Prozent gesteigert werden. Bei den Hochdruckreinigern kommen Komponenten aus Recyclingkunststoffen bereits in mehr als 100 Geräte-Varianten zum Einsatz.
Darüber hinaus optimiert Kärcher Werke und Prozesse, um sie ressourcenschonender zu gestalten. Zum Beispiel werden 75 Prozent des Einkaufsvolumens an Produktionsmaterial für alle Werke des Unternehmens weltweit von regionalen Zulieferbetrieben, die vom Produktionsstandort weniger als 1.000 Kilometer entfernt sind, bezogen. Dies reduziert Transportwege und minimiert den Ausstoß von CO2.
Werterhalt, Hygiene, Umwelt und Ressourcen sowie Familie und Soziales bleiben wichtige Themen. In 445 Fällen leistete Kärcher im vergangenen Jahr Katastrophenhilfe oder unterstützte gemeinnützige Organisationen mit Geräten oder Know-how. Zudem werden langjährige Kooperationen weitergeführt – etwa mit SOS Kinderdorf e. V. Im Rahmen seines Kultursponsorings reinigte das Unternehmen zuletzt unter anderem den Boden im Kölner Dom und die UNESCO-Welterbestätte Schloss Fontainebleau in Frankreich. / HH
