Kärcher steigt bei Holder ein

Das Winnender Familienunternehmen Kärcher ist in die Max Holder Unternehmensgruppe (Reutlingen) eingestiegen. Kärcher will ein vollständiges Engagement beim Holder-Firmenverbund detailliert prüfen. Der geplante Erwerb erfolgt vorbehaltlich einer Freigabe durch die Kartellbehörden.

Kärcher steigt bei Holder ein
Das Winnender Familienunternehmen Kärcher ist in die Max Holder Unternehmensgruppe eingestiegen. - © Kärcher

„Holder ist in der Branche für seine hohe Kompetenz in der Entwicklung und Herstellung von kommunalen Geräteträgern bekannt. Dieses jahrzehntelange Know-how und das bestehende weltweite Vertriebsnetz sind für Kärcher aus strategischer Sicht sehr interessant“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands bei Kärcher.

Christian Mayer, Geschäftsführer von Holder bestätigt: „Sollte es nach Prüfung sämtlicher Details zu einem erfolgreichen Abschluss mit Kärcher kommen, freuen wir uns auf einen schlagkräftigen Partner, der neben seinem Produktportfolio mit seinen Werten, Strukturen und seiner Herkunft sehr gut zu Holder passt.“

Kärcher beschäftigt in 70 Ländern und mehr als 120 Gesellschaften über 13.000 Mitarbeiter. Für einen weltweiten Kundendienst sorgen 50.000 Servicestellen. 2018 erzielte Kärcher mit mehr als 2,525 Milliarden Euro den höchsten Umsatz in seiner Geschichte.

Max Holder ist einer der führenden Hersteller von multifunktionalen Kommunalfahrzeugen. Das 1888 gegründete Traditionsunternehmen bietet weltweit gemeinsam mit mehr als 250 Vertriebs- und Servicepartnern professionelle Komplettlösungen und individuelle Serviceleistungen aus einer Hand.