Im Geschäftsjahr 2015 haben die 15 führenden Industrieserviceunternehmen (IS) in Deutschland ihren Umsatz um durchschnittlich 2,7 Prozent gesteigert. Die Stimmung im Markt hat sich verbessert: Alle vom Marktforschungsunternehmen Lünendonk, Mindelheim, befragten Unternehmen blicken positiv in die Zukunft. Sie erwarten zudem mittelfristig Wachstumsraten von 5,3 Prozent pro Jahr.
Für sieben IS-Unternehmen standen Umsatzzuwächse zu Buche, davon bei drei Anbietern zweistellig. Weitere sieben Anbieter verzeichneten eine geringere Leistung als im Vorjahr. Das sind erste Ergebnisse der Lünendonk-Liste und -Studie 2016 „Führende Industrieserviceunternehmen in Deutschland“. Das Ranking steht unter www.luenendonk.de kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Bilfinger mit dem Segment Industrial bleibt wie in den Vorjahren auf Platz eins des Rankings mit nun 785 Millionen Euro im Inland und 3.650 Millionen Euro im In- und Ausland kombiniert. Der Umsatzrückgang von 3,7 Prozent ist unter anderem auf die Auswirkungen der Energiewende und des niedrigen Ölpreises in Teilbereichen zurückzuführen. Remondis mit den beiden Teilgesellschaften Buchen und Xervon behauptet sich mit einem leichten Umsatzrückgang auf jetzt 700 Millionen Euro (Vorjahr: 710 Millionen Euro) auf Rang zwei der Liste, gefolgt von Wisag Industrie Service. Das Frankfurter Unternehmen kann als einziger der drei führenden Anbieter den Umsatz steigern und liegt mit einem Plus von 4,1 Prozent nun bei 680 Millionen Euro (2014: 653 Millionen Euro).