Ilka-Chemie, Hersteller von Spezialreinigungsmitteln mit Sitz Öhringen, blickt auf eine 60-jährige Firmengeschichte zurück. Zum Jubiläum schenkt das Familienunternehmen der Natur 720 Bäume.

1964 hatte Karlheinz Höhne zusammen mit seiner Frau Ilse die Ilka-Chemie (Ilse + Karlheinz = Ilka) gegründet. Gestartet mit Unterhaltsreinigern, wandte sich das in Baden-Württemberg ansässige Unternehmen sehr bald den chemisch technischen Spezialprodukten zu. Bis heute hat Udo Höhne, der Sohn von Karlheinz Höhne, zusammen mit seinen Mitarbeitern rund 250 Spezialreinigungsmittel entwickelt, die nicht nur in Deutschland, sondern international bis nach Japan vertrieben werden. Inzwischen arbeitet die 3. Generation im Betrieb mit. Bei ausreichenden Abnahmemengen entwickelt die Ilka-Chemie zusammen mit entsprechenden Kunden Eigenmarken, ohne dabei selbst in Erscheinung zu treten. Damit wurde ein weiteres Standbein geschaffen, das an Bedeutung immer mehr zunehme.
Bereits 2010 begann der Chemie-Hersteller zudem, Kunden und Interessenten mit dem nötigen Fachwissen zur Reinigung, Pflege und dem Schutz von Immobilien und Liegenschaften zu schulen. Nach mehreren Tausend Seminarteilnehmern wurde in diesem Jahr die eigene Ilka-Akademie gegründet. Das Ziel ist die Erweiterung der Schulungsteilnehmer auf Branchen, die unmittelbar oder als Entscheidungsträger mit der Werterhaltung und -steigerung von Gebäuden zu tun haben.
Spende an "Aktion Baum"
Anlässlich des Jubiläums will das Unternehmen der Natur 720 Bäume schenken – einen für jeden Monat des Bestehens. Gepflanzt werden diese in Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation "Aktion Baum" aus Hamburg, die bundesweit Pflanzprojekte unterstützt – unter anderem auch im Kraichgau.

Auch sonst spielt das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen nach Aussage der Geschäftsführung eine wichtige Rolle. So bestehen zum Beispiel die für die Spezialreiniger verwendeten Flaschen zu 100 Prozent aus Altplastik. Auch die Kartons und das Füllmaterial sind recycelt, die Umverpackungen mit Folien seien fast komplett durch recycelte Kunststoffbänder ersetzt worden. Nicht zuletzt würden Rohstoffe – wo immer das gehe – aus Europa eingekauft, um lange Transportwege zu vermeiden. Produkte aus tropischem Anbau finden laut Udo Höhne keine Anwendung und in verschiedenen Produkten und Tensiden kämen nachwachsende Inhaltsstoffe wie zum Beispiel aus Olivenkernen oder Raps und anderen Pflanzen zum Einsatz. /GH