Der Automotive- und Steigtechnikhersteller Hymer-Leichtmetallbau ist vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) als „Beispielhaft behindertenfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet worden.

Gerald Schock und Jörg Nagel, Geschäftsführer von Hymer-Leichtmetallbau, nahmen die Urkunde bei einer Feier mit Gästen aus Politik und Wirtschaft am Firmensitz in Wangen entgegen. Überreicht wurde die Auszeichnung von KVJS-Verbandsdirektor Senator e.H. Prof. Roland Klinger, der auch die Laudatio hielt,
Im vergangenen Jahr waren bei Hymer-Leichtmetallbau 15 schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Mitarbeiter beschäftigt. Damit liegt das Unternehmen über der gesetzlichen Anzahl der zu besetzenden Pflichtarbeitsplätze eines Betriebes dieser Größe (elf Arbeitnehmer). Ein weiterer Mitarbeiter ist in Form eines Außenarbeitsplatzes bei den Oberschwäbischen Werkstätten für Behinderte (OWB) dauerhaft in der Fertigung angestellt. Weiterhin sind Mitarbeiter der OWB mit der regelmäßigen Pflege der Außenanlagen am Firmensitz in Wangen betraut und führen Garten- und Mäharbeiten aus.
Jedes Jahr zeichnet der KVJS beispielhafte behindertenfreundliche private und öffentliche Arbeitgeber aus, um deren herausragendes soziales Engagement zu würdigen und publik zu machen. Die Träger der Auszeichnung werden von einer Jury - Vertreter von Gewerkschaft, Arbeitgebern, Sozialverband VdK Deutschland und KVJS - bestimmt.
In die Auswahl kommen Unternehmen, die unter anderem die Regelungen des Sozialgesetzbuches IX erfüllen, behindertengerecht ausgestattete Arbeitsplätze vorweisen, Maßnahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements durchführen, Arbeits- und Ausbildungsplätze für Schwerbehinderte schaffen oder Praktika für Sonderschüler und Mitarbeiter aus Werkstätten für behinderte Menschen anbieten.
In der Juryerklärung heißt es: „Hymer-Leichtmetallbau zeigt sich höchst aufgeschlossen und verantwortungsvoll hinsichtlich der Erprobung, Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Praktikumsmöglichkeiten für geistig behinderte Menschen zur Verfügung gestellt.“