Sprühextraktion Harte Tests für weichen Teppich

Die Seniorenresidenzen der Gemeinschaft Deutsche Altenhilfe GmbH setzen bei der Innen ausstattung auf ein helles, freundliches Ambiente. Dazu gehören hochwertige Teppichbeläge, die auch bei vielen tausend Begehungen pro Tag gepflegt und sauber sein müssen.

Peter Dreymann, Außendienstmitarbeiter Charlott Produkte, Beate Sedlmajer, Hauswirtschaftsleiterin und Christian Pinkert, Leiter der Servicebereiche der Gemeinschaft Deutsche Altenhilfe (GDA). - © GDA

Harte Tests für weichen Teppich

-Die Gemeinschaft Deutsche Altenhilfe GmbH (GDA) ist privater Anbieter von Einrichtungen für Senioren. Sie betreibt in Deutschland zurzeit neun Häuser mit ca. 2.500 Bewohnerinnen und Bewohnern. 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und betreuen die Senioren. Die Angestellten bewirtschaften und reinigen die Häuser in Eigenregie. Alle Häuser sind großflächig mit Teppichboden ausgestattet – auch im Eingangsbereich. Die Beläge zu reinigen und ihren Wert zu erhalten ist nicht nur eine optische, sondern auch eine klare betriebswirtschaftliche Vorgabe. In diesem Zusammenhang hat man sich vor drei Jahren dazu entschlossen, nur noch tensidfreie Reiniger von OneStep zu verwenden, da diese Produkte in Bezug auf Reinigungsleistung und Werterhalt der Böden am besten abgeschnitten haben.

Schluss mit der Zwischenreinigung

Christian Pinkert, Leiter der Servicebereiche und zuständig für alle Wohnstifte der GDA: „Das regelmäßige Reinigen der Teppichböden mit Bonnet-Pads war langfristig keine Lösung, denn bei diesem Verfahren wird der Schmutz nur von der Oberfläche entfernt.“ (Anm. d. Red.: Die Garnpad-(Bonnet-)Methode zählt zur Zwischenreinigung textiler Beläge und kann die Grundreinigung langfristig nicht ersetzen.) In einigen Häusern muss der helle Teppich stellenweise weit mehr als 2.000 Begehungen pro Tag über sich ergehen lassen. Die Böden hatten daher zunehmend an Leuchtkraft eingebüßt. Das herkömmliche Shampoonieren war auch keine Lösung. Bei diesem Reinigungsprinzip löst der Schaum den Schmutz von den Teppichfasern und hüllt die Schmutzpartikel ein. Der eingehüllte Schmutz wird nach dem Trocknen abgesaugt. Diese Methode gewährleistet als Grundreinigung jedoch keine einheitliche Optik und bei zu häufigem Gebrauch nimmt der textile Belag Schaden und schmutzt umso schneller wieder an. Um ein modernes und für den Einsatz optimales Sprühextraktionsgerät zu finden, entschloss man sich bei der GDA, umfangreiche Maschinentests durchzuführen. Bekannte und unbekannte Hersteller von Teppichreinigungsautomaten bekamen die Gelegenheit, ihre Geräte vor Ort einem Härtetest zu unterziehen. Dabei waren die Vorgaben eindeutig und nicht verhandelbar:

  • Sauberkeit,
  • kurze Trocknungszeiten,
  • handliche Bedienbarkeit,
  • angemessene Flächenleistung.

Es war ein aufwendiger Testlauf, der sich insgesamt über ein Jahr hinzog. Auf Teststrecken wurden die Geräte zunächst parallel und anschließend im zwei- bis dreiwöchigen Probephasen nacheinander getestet. Aber, und dies rechtfertigt auch den großen Aufwand, es sollten alle verfügbaren Systeme verglichen werden, da für die GDA in allen Häusern nur das insgesamt beste System zum Einsatz kommen sollte.

Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten der CFR Reinigungsautomaten, die zusammen mit OneStep als Teppichreinigungssystem vertrieben werden aus. Pinkert: „Diese Automaten setzten sich durch, da das Sprühkonzept saubere Böden hinterlässt, ohne dass diese so stark übernässt sind, dass sie während der Nachzeit nicht vollständig trocknen können.“ „Schließlich“, sagt er, „sollen unsere Bewohner so wenig wie möglich Einschränkungen in ihrer Bewegungsfreiheit und Lebensqualität durch die notwendige Reinigung hinnehmen müssen.“

Für den Hersteller des Geräts war die Zusammenarbeit noch aus einem weiteren Grund fruchtbar. Er veränderte nach den ersten Reinigungsarbeiten die Geometrie des Sprühkopfes, um aufgetretene Streifen zu verhindern. So erzielte er ein streifenfreies und einheitliches Erscheinungsbild – zur Freude von Hersteller und Auftraggeber.

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