Hako weiht neues Logistikzentrum in Bad Oldesloe ein

Hako hat 20 Millionen Euro in ein neues Logistikzentrum am Firmensitz in Bad Oldesloe investiert. Nach rund neun Monaten Bauzeit wurde es jetzt eingeweiht.

Logistikzentrum eingeweiht: Mario Schreiber, Vorsitzender der Hako-Geschäftsführung (Mitte), mit (v.li.) Bürgermeister Jörg Lembke, Sven Buntfuß (Betriebsratsvorsitzender Hako), Detlev Farnschläder (Hochbau Max Bögl Stiftung) und Jörg Huhnholz (PSP Architekten Ingenieure).
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Mithilfe moderner Prozesstechnik sowie erhöhter Lager- und Ersatzteilkapazität soll die Logistik des Herstellers von Reinigungs-, Kommunal- und Wasserstrahltechnik auf ein neues Leistungslevel gehoben und die Servicequalität weiter ausgebaut werden.

Der Neubau an der Hamburger Straße führt die Fertigungs- und Ersatzteillogistik von Hako unter einem Dach zusammen – mit dem Ziel, die Liefergeschwindigkeit noch weiter zu erhöhen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Erreicht wird dies zum einen durch die Zentralisierung der gesamten Prozesskette am Standort Bad Oldesloe, durch die sich Transportwege und -zeiten deutlich verkürzen. Zum anderen ermöglichen digitalisierte und automatisierte Logistikprozesse sowie der strukturierte Materialfluss über klare Funktionsbereiche und Wege schnellere, reibungslosere und effizientere Abläufe.

Mit der Investition von mehr als 20 Millionen Euro fördert Hako nach eigenen Angaben zudem den Wirtschaftsstandort Bad Oldesloe, die nachhaltige Entwicklung der Region und insbesondere auch die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Das neue Logistikzentrum schafft viele hochmoderne und ergonomische Arbeitsplätze in einem energieeffizienten Gebäude, dessen Energiebedarf über Photovoltaikanlagen und eine Luft-Wärmepumpe mit Wärmerückgewinnung gedeckt wird. Damit leisten wir einen großen Beitrag zur Verbesserung unseres CO2-Footprint und damit zum Klimaschutz", sagte Mario Schreiber, Vorsitzender der Hako-Geschäftsführung, bei der Einweihung des Logistikzentrums gemeinsam mit Jörg Lembke, Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe, Sven Buntfuß, Betriebsratsvorsitzender von Hako, Detlev Farnschläder, Bereichsleiter des Generalbauunternehmens Hochbau Max Bögl Stiftung, und Jörg Huhnholz, Geschäftsführer von PSP Architekten Ingenieure.

Nach der baulichen Fertigstellung Ende März war die Technik in Betrieb genommen und die Lagerverwaltungssoftware eingeführt worden – inklusive Testphase und Schulung der Beschäftigten. Der Umzug soll in mehreren Schritten erfolgen. Der Start im Echtbetrieb ist zum 1. September 2023 vorgesehen.

In das neue Logistikzentrum hat Hako rund 20 Millionen Euro investiert. - © Hako

Das neue Logistikzentrum verfügt über eine Fläche von 14.000 m2 mit 76.000 Lagerplätzen, sieben Andockstellen für Lkw, ein vollautomatisiertes Kleinteilelager und neun Roboter. 40.000 Ersatzteile sind in Zukunft sofort ab Lager verfügbar. Joachim Blache, Geschäftsführer Operations bei Hako und zuständig für die Umsetzung des Bauprojekts, blickt positiv in die Zukunft: "Wir freuen uns darauf, mit einer maßgeschneiderten Lagerverwaltungssoftware, einem Standort mit guter Verkehrsanbindung und unserem hoch motivierten Team die Leistungsfähigkeit unserer Logistik noch weiter zu verbessern." /HH