Allradfahrzeuge – nicht nur für den Großstadtdschungel Gute Figur in jedem Gelände

Allradfahrzeuge sind so beliebt wie noch nie. Doch etliche der sogenannten SUV sind für die Straße konzipiert. Einige 4x4-Modelle geben dagegen auch im Gelände eine gute Figur ab.

Der Klassiker unter den Geländewagen – der Nissan Patrol. - © Nissan

Gute Figur in jedem Gelände

-Die wenigsten SUV werden jemals im Gelände bewegt; oft sind sie auch gar nicht dafür konzipiert. Die Allradmodelle von Nissan dagegen sind echte Offroader. Seit seiner Markteinführung 2005 hat etwa der Navara viele Freunde gefunden. Er liegt in der Gunst der Pick-up-Fahrer an erster Stelle. Sie schätzen die hohe Flexibilität genauso wie die praktischen Eigenschaften, die das Fahrzeug für viele Einsatzgebiete zu einem optimalen Gefährten machen. Der Navara wird in zwei Kabinenversionen (King Cap und Double Cap) sowie vier Ausstattungsvarianten (XE, SE, LE und Platinum) angeboten. Die King-Cap-Version verfügt neben den Vordersitzen über zwei aus der Rückwand ausklappbare Notsitze. Sie bieten genug Platz für Kinder, auf kürzeren Strecken auch für Erwachsene. Der Ein- und Ausstieg wird durch gegenläufig öffnende Türen erleichtet. Die lange Kabine bietet im Fond genug Raum für drei Erwachsene. Der Double Cap verfügt über vier konventionell öffnende Türen. Bei beiden Varianten kann der Innenraum leicht umgestaltet und erweitert werden. Bis zu acht Sitzkonstellationen sind möglich. Viel Platz ist auch auf der Ladepritsche. Egal ob kurze oder lange Kabine, der Nissan Navara bietet jeweils die größte Ladefläche seiner Klasse. Die Ladebreite von 1,13 m schätzen vor allem Gewerbetreibende. Ab der SE-Ausstattung gibt es ein praktisches Verzurrsystem serienmäßig. Dank der Metallschienen am Boden sowie in der Bordwand lassen sich die Zurrpunkte nahezu beliebig anordnen. Für kraftvollen Antrieb sorgt ein 2,5-l-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 126 kW/171 PS, wahlweise mit manuellem Sechs-Gang-Getriebe oder einer elektronisch geregelten Fünf-Stufen-Automatik. Im Normalfall ist der Navara mit Heckantrieb unterwegs. Auf schwerem Terrain kann auf Allradbetrieb umgeschaltet werden. Außerdem verfügt das 4u4-System über eine Geländereduktion sowie über ein selbstsperrendes Differenzial mit begrenztem Schlupf an der Hinterachse. Damit ist der Navara überall sicher unterwegs.

Der Pathfinder stand in zahlreichen Details für den Navara Pate. Es gibt viele Übereinstimmungen, die vor allem beim Design der Frontpartie nicht zu übersehen sind. Auch das Leiterrahmenchassis, an dem Karosserie und Achsen montiert werden, teilen sich die beiden Modelle. Mit 254 mm Bodenfreiheit und vier verschiedenen Antriebsmodi kommt der Pathfinder auf jedem Gelände zurecht. Mit seinem kraftvollen 2,5-l-Turbodieselmotor kann der Pathfinder bis zu 3 t schwere Lasten an den Haken nehmen.

Seit einem halben Jahrhundert hat sich der Klassiker Patrol den Nimbus der Unverwüstlichkeit erarbeitet. Mit einem neuen 3,0-l-Turbodiesel ausgestattet, beschleunigt er nun deutlich schneller, stößt weniger Schadstoffe aus und läuft noch leiser. Normalerweise mit Heckantrieb unterwegs, lässt sich die Geländegängigkeit durch Allradbetrieb, Differenzialsperre und abschaltbarem Hinterachsstabilisator stetig steigern. Alle Verkaufsprognosen hat bisher der X-Trail übertroffen. Die zweite Generation des Erfolgsmodells wartet mit neuem Chassis und neuem Design auf. Kraftvollere Motoren, die leistungsfähiger und sparsamer sind, mehr Platz im Innenraum und ein größeres Kofferraumvolumen machen den neuen X-Trail noch attraktiver. Während viele SUV für die Straße optimiert wurden, legt Nissan beim X-Trail großen Wert auf die Geländetauglichkeit. Dafür sorgt das All-Mode-4u4-System gepaart mit Bergan- und Bergabfahrassistenten.

peter.hartmann@holzmannverlag.de