GRG: Stephan Schwarz erhält Berliner Verdienstorden

Am Abend des 3. November verlieh der Regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller, im Roten Rathaus den Berliner Landesorden an zehn Bürgerinnen und Bürger – darunter der geschäftsführende Gesellschafter der GRG Service Group, Stephan Schwarz.

Stephan Schwarz erhält Berliner Landesorden
Stephan Schwarz (li.) hat sich unter anderem als langjähriger Präsident der Berliner Handwerkskammer um das Land Berlin verdient gemacht. - © Thomas Platow / Landesarchiv Berlin

Der Verdienstorden ist eine der höchsten Auszeichnungen, die die Stadt zu vergeben hat. Mit ihm werden Menschen ausgezeichnet, die sich auf ihre eigene Art und Weise und in besonderem Maße um die Stadt Berlin verdient gemacht haben. Stephan Schwarz wurde insbesondere für seinen Einsatz für das Berliner Handwerk, dessen Betriebe und Beschäftigte sowie seine Leistungen in gesellschafts - und arbeitsmarktpolitischen Integrationsfragen geehrt. Aber auch sein Engagement als Berliner Unternehmer wurde gewürdigt mit den Worten: „Er baute das Unternehmen aus, gründete neue Standorte, setzte verstärkt auf Nachhaltigkeit und Qualität und ganz besonders auch auf eine zufriedene Belegschaft.“

In seiner Rede hob Michael Müller weiter hervor: „Stephan Schwarz war nicht nur Gesicht und Stimme des Berliner Handwerks, er war auch ein wichtiger Impulsgeber, Beweger und Gestalter der gesamten Berliner Wirtschaft und vor allem ein leidenschaftlicher Anwalt der Interessen unserer Stadt und ihrer Menschen. Und das ist er bis heute: Als verantwortungsbewusster Familienunternehmer ebenso wie durch seine vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten.“

Stephan Schwarz studierte Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin sowie an der Sorbonne in Paris. 1996 übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder Heiko Schwarz die Geschäftsführung des Gebäudereinigungsunternehmens GRG. Das in dritter Generation geführte Familienunternehmen mit Firmensitz in Berlin beschäftigt deutschlandweit über 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter .

Von 2003 bis 2019 war Stephan Schwarz ehrenamtlicher Präsident der Berliner Handwerkskammer. In dieser Rolle trat er frühzeitig für den gesetzlichen Mindestlohn ein – und zwar aus der Überzeugung, dass davon auch die Betriebe und das Handwerk insgesamt profitieren. / GH