Mit Hilfe einer kostenlosen Android-App können Gebäudedienstleister bestimmen lassen, ob es sich bei einem verdächtigen Insekt um einen Schädling handelt oder nicht. Ein Foto genügt.

Gratis-App bestimmt Schädlinge
Sommerzeit ist Schädlingszeit: Kaum ein Betrieb, der sich nicht regelmäßig die Frage stellt, ob es sich bei einem entdeckten Insekt um einen gefährlichen Schädling handelt oder nicht. Harmloses Heimchen oder krankmachende Kakerlake? Friedliches Ungeziefer vermehrt sich rasend schnell. Auf ein entdecktes Exemplar kommen z.B. bei Schaben bis zu 200 unentdeckte Spezies. Hier ist Eile geboten, will man vermeiden, dass sich ein Schädlingsbefall weiter ausbreitet.
Rentokil hat aus diesem Grund jetzt die kostenlose Android-App „Schädlingsbestimmung“ unter www.rentokil.de sowie in Google Play veröffentlicht. Mithilfe der Schlüsselfunktion „Schädlingsscan“ kann sich der Anwender binnen kürzester Zeit die Gewissheit verschaffen, ob es sich um einen Schädling handelt oder nicht. Dazu fotografiert man den „Verdächtigen“ mit der Smartphone-Kamera, verschickt das Foto per App und erhält mit einer Reaktionszeit von normalerweise unter 24 Stunden (werktags) die Antwort der technischen Abteilung von Rentokil. Falls es sich um einen Schädling handelt, wird dieser benannt und weitere wichtige Informationen zum Befall werden gegeben. Dieser Bestimmungsservice ist kostenlos.
Die Funktion „Top 20 Schädlinge“ stellt die wichtigsten Schädlinge in Deutschland vor. Hier erfährt man auch zu weniger bekannten Spezies wie Reismehlkäfer oder Kugelkäfer Wissenswertes in Bild und (per E-Mail exportierbarem) Text zur Biologie, zum Auftreten, zu ersten Anzeichen und Risiken eines Schädlingsbefalls. Zusätzlich integriert ist der Online-Zugang zum großen „Rentokil Schädlingslexikon“, das über 120 Schädlinge umfasst.
Hier gibt es Infos darüber, welche typischen Anzeichen es für einen Schädlingsbefall gibt: Fußspuren, Kotspuren, Nageschäden, Löcher, Gespinst- oder Häutungsreste, Schmierspuren, Nester, Geräusche oder Gerüche können erste Indizien sein, die auf einen Befall hindeuten. Daneben gibt es Hinweise, wie sich Schädlinge wirkungsvoll vermeiden lassen.
Für iPhones gibt es seit letztem Jahr bereits die entsprechende App „iSchädling“ im Apple App-Store.