Glasreiniger messen sich in Heidenheim

Parallel zur diesjährigen Hausmesse des Fachgroßhändlers für Reinigungs- und Hygieneprodukte Vogt haben in Heidenheim die 3. Deutschen Glasreinigermeisterschaften stattgefunden. Die Siegerin kommt aus Regensburg.

Sieben Jahre liegt die letzte Vogt-Messe bereits zurück. Am 6. September hatte der zur GVS Group gehörende Fachgroßhändler nun erneut zur Hausmesse eingeladen – allerdings nicht wie üblich an seinen Firmensitz in Steinheim am Albuch, sondern nach Heidenheim in die Voith-Arena, der Heimspielstätte des Fußball-Bundesligisten FC Heidenheim 1946, den Vogt seit der Saison 2023/24 sponsort.

An über 40 Ständen konnten sich die rund 1000 an die Brenz gekommenen Besucherinnen und Besucher über Neuheiten der Partnerfirmen des Großhändlers aus den Bereichen Reinigung, Pflege, Hygiene und Anwendungstechnik informieren und sich mit der Branche austauschen. Darüber hinaus boten die Räumlichkeiten des BusinessClubs in der Voith-Arena aber auch den passenden sportlichen Rahmen für die Austragung der 3. Deutschen Glasreinigermeisterschaften. Laut Firmeninhaber Uli Zoller wollte man mit der Wahl dieser besonderen Kulisse nicht nur den Wettkampfcharakter unterstreichen, "sondern auch die Werte, die wir mit dem 1. FC Heidenheim teilen – nämlich Zusammenhalt, Vielfalt und Toleranz."

Zu dem Wettbewerb traten 49 Gebäudereiniger und zwei Gebäudereinigerinnen aus dem ganzen Bundesgebiet an. Ihre Aufgabe bestand darin, jeweils drei Fenster mit den Maßen 1040 x 1153 Millimeter zunächst vollflächig mit dem Einwascher einzuwaschen und anschließend mit dem Fensterwischer abzuziehen. Wer kein eigenes Werkzeug mitgebracht hatte, dem stellte der Vogt-Partner Unger das nötige Equipment zur Verfügung.

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    Für die 3. Deutschen Glasreiniger-Meisterschaften hatte Vogt-Geschäftsführer Uli Zoller – hier mit seinen Söhnen Yannik (links) und Noah, die ebenfalls Mitglieder der Geschäftsleitung sind – einen besonderen Austragungsort gewählt: die Voith-Arena beziehungsweise Heimspielstätte des FC Heidenheim.
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    49 Glasreiniger und zwei Glasreinigerinnen waren zu dem Wettbewerb angetreten. Jeder Teilnehmer musste drei Fenster möglichst schnell einwaschen und wieder abziehen.
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    Eine mehrköpfige Jury achtete jeweils penibel auf die korrekte Ausführung der Arbeiten. Fehler wurden mit Strafsekunden geahndet bis hin zur Disqualifikation.
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    So mancher Glasreiniger war mit seinem eigenen Fanclub angereist, der ihn bei seinen zwei Durchgängen lautstark anfeuerte.
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    Daniela Gallinger aus Regensburg in Aktion – sie gewann am Ende den Wettbewerb.
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    Zwischendurch konnten die Besucher die nebenan stattfindende Hausmesse besuchen. 40 Aussteller ...
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    ... präsentierten dort ihre Neuheiten aus den Bereichen Reinigung, Pflege, Hygiene und Anwendungstechnik.
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    Nach mehr als vier Stunden standen die Gewinner fest: Es siegte Daniela Gallinger vor ihrem Mann Michael (2.v.re.) und Mohammed Halloum (2.v.li). Mit auf dem Bild: Vogt-Geschäftsführer Uli Zoller (links) und Manfred Mihatsch, Verkaufsleiter DACH-Region bei Unger.
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    Neben dem Siegerpokal in Form eines goldenen Abziehers durfte sich Daniela Gallinger über einen weiteren Preis freuen: eine einjährige Nutzung eines neuen 2er-BMW Grand Coupé.
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    Neben Messebesuch und dem Verfolgen des Wettbewerbs hatten die Besuchern zwischendurch die Möglichkeit, an einer Stadionführung durch die Voith Arena teilzunehmen.

Zwei Durchgänge pro Teilnehmer

Eine dreiköpfige Jury achtete jeweils penibel auf die korrekte Ausführung der Arbeiten. Hinterlassene Streifen oder Flecken unter 75 Millimetern wurden mit einer halben Strafsekunde geahndet, bei Streifen oder Flecken über 75 Millimetern wurde der gestoppten Zeit eine volle Sekunde hinzugerechnet. Disqualifikation drohte unter anderem, wenn ein Fenster nicht vollflächig eingewaschen wurde, absichtlich Fehler gemacht wurden oder die Wettstreiter das Restwasser nicht komplett von Rändern, Rahmen oder den Simsen entfernten. Jeder Teilnehmer durfte in zwei Durchgängen antreten, die schnellere der beiden Zeiten wurde gewertet.

Nach knapp vier Stunden beziehungsweise 34 Runden – je drei Teilnehmer traten immer gleichzeitig gegeneinander an – endete der Wettbewerb schließlich mit einer kleinen Überraschung: Schnellster Glasreiniger war nicht wie von vielen Anwesenden erwartet der Titelverteidiger Michael Gallinger (Gebäudereinigung Putzmunter) aus Regensburg, der bereits die beiden vorangegangenen Meisterschaften in den Jahren 2014 und 2009 gewonnen hatte, sondern dessen Ehefrau Daniela mit einer Siegerzeit von 42,5 Sekunden. Die Siegprämie – eine einjährige Nutzung eines neuen 2er-BMW Grand Coupé, das der Sponsor Mulfinger Automobile zur Verfügung stellte – bleibt damit immerhin in der Familie. Auf Platz 3 hinter Michael Gallinger (43,5 Sekunden) landete Mohammed Halloum mit einer Zeit von 44,2 Sekunden; auch er ist ein Mitarbeiter des Gebäudereinigungsbetriebs Putzmunter von Michael Gallinger.

Neben Messebesuch und dem Verfolgen des Wettbewerbs bot sich den Besuchern schließlich noch die Möglichkeit, an einer Stadionführung durch die Voith-Arena teilzunehmen. /GH