Gesundheitsmanagement: Pflichtaufgabe für Chefs?

Gesundheitsmanagement im Betrieb: Muss man als verantwortungsvoller Arbeitgeber aktiv werden? Das möchten wir in unserer aktuellen rationell-reinigen-Umfrage wissen.

Immer mehr Menschen sind ausgebrannt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Burnout im Jahr 2030 die zweithäufigste Krankheit sein.

Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und Kommunikationsvervielfachung: Allein die Berufsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen ist zwischen 2004 und 2007 um fast 70 Prozent gestiegen. Alarmierend ist die hohe Zahl von Burnout-Patienten. 2008 sind ausgebrannte Berufstätige fast zehn Millionen Tage krankgeschrieben worden. Damit fehlten rund 40.000 Menschen das ganze Jahr über am Arbeitsplatz. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Burnout im Jahr 2030 die zweithäufigste Krankheit sein, die – gemessen am Grad der Behinderung und dem Verlust von Lebensqualität – die Menschen am stärksten belastet. Krankheitsbedingte Fehlzeiten haben aber auch Auswirkungen auf den Betrieb.

Für Eva Wieprecht, Autorin des Beitrags „Gesundheitsförderung im Unternehmen: Strategien gegen den Burnout“ in der Januarausgabe von rationell reinigen liegen Lösungsansätze sowohl im Bereich der individuellen Prävention und Entwicklung von Strategien als auch im Bereich der Unternehmens- und Führungsverantwortung: „Wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber in kooperativer Zusammenarbeit ihren Teil der Verantwortung übernehmen und für Lösungswege sorgen, kann viel Notwendiges und Positives bewirkt werden“, meint die Trainerin und Beraterin aus Köln.

Aus dem Wissen heraus, welche Rahmenbedingungen negativen Einfluss auf das Thema Burnout haben, lasse sich die positive Kehrseite der Medaille ableiten. Daraus ergebe sich, risikoverringernde Rahmenbedingungen zu Pflichtaufgaben der Führung im Unternehmen zu machen. Mehr dazu lesen Sie in der Rubrik Forum in der Januarausgabe von rationell reinigen .