Geiger FM und Rescope: KI-gesteuertes Energiemanagement

Das Berliner Start-Up Rescope und Geiger Facility Management vereinbaren eine Kooperation und starten erste Projekte für ein KI-gesteuertes Energiemanagement in der Asset-Klasse Shopping-Center. Ziel ist es, einen Beitrag zur Dekarbonisierung von Gebäuden zu leisten und die Plattform in weiteren Immobilien einzusetzen.

Mit einer neuen Plattform für KI-gestütztes Energie- und Instandhaltungsmanagement wollen die beiden Kooperationspartner Geiger FM und Rescope für Facility Manager einen echten Mehrwert bieten. - © Geiger Facility Management

Mit der von Rescope entwickelten Datenplattform und eigener Sensortechnik sollen zukünftig Facility Manager in die Lage versetzt werden, den Energieverbrauch passgenau zu steuern, zu optimieren und auch Inspektionsrundgänge sowie Wartungsintervalle zu reduzieren. Über den Zeitablauf liefern die Daten nach Unternehmensangaben auch wichtige Hinweise für energetische Sanierungsmaßnahmen und damit für die bedarfsgerechte Energieerzeugung mit Netzintegration sowie die Konformität mit dem § 71a Gebäudeenergiegesetz (GEG).

Nach erfolgter Implementierung in Shopping-Centern mit mehr als 40.000 Quadratmetern Fläche soll die Plattform für KI-gestütztes Energie- und Instandhaltungsmanagement auch auf weitere Projekte und Asset-Klassen bei Geiger FM ausgerollt werden. In der gemeinsamen Vision soll die Plattform Ende 2025 in mehr als 50 von Geiger FM betreuten Immobilien zum Einsatz kommen und das bestehende CAFM-System ergänzen.

David Broussard, Mitgründer und CEO bei Rescope, freut sich über die beginnende Kooperation: "Mit Geiger FM haben wir einen mittelständischen Partner, mit schnellen Entscheidungen und kurzen Wegen. Zusätzlich können wir hier bei Umsetzung von größeren Planungsleistungen direkt auf das Engineering-Team von Geiger FM mit mehr als 50 Mitarbeitenden zugreifen."

Thomas Braun, geschäftsführender Gesellschafter bei Geiger FM, ergänzt: "Wir können uns nur wünschen, dass sich viele Facility Manager anschließen – hier geht es nicht um Wettbewerb, sondern um das Ziel Net-Zero, da müssen alle mit anpacken." /ARO