Gegenbauer: Der Corona-Krise getrotzt

Mit 787,5 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 767,7 Millionen Euro) konnte die Unternehmensgruppe Gegenbauer (Berlin) ihren Wachstumskurs auch im Corona-Jahr 2020 fortführen.

Das organisch erzielte Umsatzwachstum in Höhe von 2,6 Prozent liege zwar unter dem angestrebten Zuwachs, es sei vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der Pandemie jedoch als zufriedenstellend zu betrachten, so heißt es in einer Pressemitteilung der Unternehmensgruppe. 2019 hatte das Umsatzplus bei 4,8 Prozent gelegen.

Der Unternehmensbereich Integriertes Facility Management steuerte im vergangenen Geschäftsjahr 406,8 Millionen Euro (plus 4,1 Prozent, Vorjahr: 378,6 Millionen Euro) zum Gesamtumsatz bei, im Bereich Infrastrukturelles FM erzielte Gegenbauer 378,6 Millionen Euro (plus 3,4 Prozent, Vorjahr 366,2 Millionen Euro) Umsatz.

Infolge der Corona-Pandemie sank die Zahl der Beschäftigten nach Unternehmensangaben um 2,9 Prozent auf 18.045. Während die Zahl der Arbeitsplätze im Integrierten Facility Management mit 4.344 (Vorjahr: 4.395)  nahezu stabil blieb, ging die Zahl der Beschäftigten im Infrastrukturellen Facility Management um rund 500 auf 13.467 zurück. Im Verwaltungsbereich entstanden hingegen im Jahresverlauf neue Arbeitsplätze. Aufgrund von Standortschließungen auf Kundenseite musste auch Gegenbauer zeitweise auf das Instrument der Kurzarbeit zurückgreifen, betriebsbedingte Kündigungen konnten nach Unternehmensangaben jedoch vermieden werden.

Zugleich starteten 157 junge Menschen (2019: 149) in einer von zwölf dualen Berufsausbildungen beziehungsweise einem von fünf dualen Studiengängen ihre berufliche Laufbahn bei Gegenbauer. Insgesamt sind derzeit 383 Auszubildende und Studierende im gewerblichen, technischen oder kaufmännischen Bereich im Unternehmen tätig. / HH