Die Gefma-Förderpreise 2025 sind verliehen. Im Rahmen des Jahresevents in Düsseldorf hat der Deutsche Verband für Facility Management neun herausragende Abschluss- und Projektarbeiten ausgezeichnet.

Die Preise würdigen wissenschaftliche und praxisorientierte Arbeiten, die zentrale Zukunftsthemen der FM-Branche aufgreifen – von Dekarbonisierung und sozialer Nachhaltigkeit über Digitalisierung und Smart Technologies bis zu Reinraumtechnik.
"Die hohe Zahl und die hohe Qualität der diesjährigen Bewerbungen sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie stark sich die Gefma-Förderpreise als elementares Format zur Talentförderung etabliert haben", sagt Prof. Dr. Markus Lehmann, der die Gefma-Initiative über fast drei Jahrzehnte geprägt hat.
Im Rahmen der Förderpreise für Hochschulabschlussarbeiten wurden sechs Einreichungen prämiert – eine Dissertation, drei Master- und zwei Bachelorarbeiten.
Den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt Julian Ramsauer (Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm), und zwar für seine Masterarbeit mit dem Titel "Initiale Ausarbeitung eines Masterplans für die Kostenermittlung und mögliche Umsetzung eines klimaneutralen Gebäudebestandes der Gesamtliegenschaften der Städtischen Werke Nürnberg GmbH".
Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Markus Lehmann lobte den hohen wissenschaftlichen Anspruch, die klare Systematik und die große Praxisrelevanz der Arbeit, die einen strukturierten Ansatz liefert, um umfangreiche Immobilienportfolios auf Klimaneutralität auszurichten.
Jeweils 1.000 Euro Preisgeld erhielten die fünf Sonderpreisträgerinnen und -preisträger in folgenden Kategorien:
Smart Technologies: Tristan Emich, Karlsruher Institut für Technologie ("Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Ermittlung der Intelligenzfähigkeit eines Gebäudes und dessen Optimierung").
Sozialverträgliche energetische Sanierung: Johanna Ohmer, RPTU Kaiserslautern-Landau ("Notwendige und sozial verträgliche Mietanpassungen im Rahmen der energetischen Modernisierung von Wohngebäuden“).
Fabrikplanung mit BIM: Bianca Schnell-Kleck, Hochschule Albstadt-Sigmaringen ("Entwicklung einer Übergabeschnittstelle zwischen Fabrikplanung und Architektur in BIM-Projekten").
Reinraumtechnik: Marie Steger, Duale Hochschule Baden-Württemberg ("Analyse und kritische Bewertung von Reinraumprozessen bei Airbus Defence & Space – Identifizierung von Schwachstellen und Optimierung auf Basis der FMEA-Methode).
Carbon Footprint: Christina Ullrich, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt ("Strategieentwicklung zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks bei Immobilien durch strukturellen Wandel und Umdenken des Büroumfelds").
Bei den Projektarbeiten zum Fachwirt Facility Management (Gefma) wurden drei Arbeiten ausgezeichnet. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Stephan vergab den ersten Preis (2.000 Euro) an Maren Stiballe, Bauakademie Professional Development ("Entwicklung eines Leitfadens zur Implementierung eines zentralen CAFM-Service in der Max-Planck-Gesellschaft als Schnittstelle zwischen Generalverwaltung und Institutsverwaltungen").
Den zweiten Preis (1.000 Euro) erhielt Günter Rödel, TÜV Süd Akademie ("Ein Leitfaden für ein FM-bezogenes Risikomanagement nach GEFMA 192 zur Integration in das CAFM-System der Stiftung Attl"). Mit dem dritten Preis (1.000 Euro) ausgezeichnet wurde Zeliyha Döngel, Technische Akademie Wuppertal e.V. ("Digitalisierung im Facility Management zur Effizienz- und Sicherheitssteigerung").
Sponsoren der diesjährigen Förderpreise waren Apleona, CBRE, Dussmann, Engie, Geiger FM, Peter Gross Bau Facility Management, SPIE, Tattersall Lorenz und Vebego. /HH