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© rationell reinigenAdiatek: Area-Manager Niels Lindner (Bild) präsentierte die neue RT-Line – Scheuersaugmaschinen aus recycelten und recycelbaren Materialien. Zur Serie gehören aktuell drei Maschinen: die kompakte RT-Baby für kleinere Flächen sowie die Nachlaufmaschine RT-Ruby mit 50 Zentimetern Arbeitsbreite und der Aufsitzer RT-Coral mit 70-Liter-Tank, beide ausgelegt auf eine theoretische Flächenleistung von rund 2.000 Quadratmetern pro Stunde. Verbaut sind recycelter Kunststoff beziehungsweise Stahl, je nach Modell liegt der Gesamtanteil bei 30 bis 40 Prozent. Optisch erkennbar sind die Mitglieder der RT-Familie an der Farbe Grün, womit sie sich vom sonstigen Sortiment des italienischen Reinigungsmaschinenherstellers in Gelb absetzen.
Außerdem neu bei Adiatek: die Stand-on-Scheuersaugmaschine Quartz 70S, die Kehren und Scheuersaugen in einem Arbeitsgang erledigt, beispielsweise in Lagerhallen, Parkhäusern oder großen Produktionsstätten. In der Fassung R-Quartz 70S kann die Walzenbürstenmaschine mit 100-Liter-Tank auch autonom arbeiten. -
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© rationell reinigenAdlatus: 2016 präsentierte sich Adlatus Robotics erstmals als junges Start-up auf der Interclean, und zwar mit dem autonomen Reinigungsroboter CR700. Zehn Jahre später stellte das Ulmer Unternehmen in Amsterdam die neue Generation seiner modularen Scheuer- sowie Kehrsaugroboter für unterschiedlichste Bodenanforderungen vor. Alle Systeme sind mittlerweile vollständig in automatisierte Servicestationen integriert und ermöglichen einen durchgehend autonomen Betrieb. Im Mittelpunkt der neuen Generation steht eine KI-gestützte Softwareplattform, die auf den Erfahrungen aus über einem Jahrzehnt realem Einsatz basiert. Tausende von Betriebsstunden in Logistikzentren, Industrieanlagen und öffentlichen Einrichtungen seien direkt in die Weiterentwicklung der Systeme eingeflossen. Das Ergebnis: kontinuierlich lernende Reinigungsroboter, die sich flexibel an dynamische Umgebungen anpassen. Statt auf Kameratechnologie setzt Adlatus zur Navigation der Geräte auf eine datenschutzkonforme Sensorik. Dieser Ansatz ermögliche den Einsatz auch in sensiblen Bereichen.
Als Ausblick auf die nächste Stufe der Servicerobotik zeigten Marketingleiterin Petra Ruckgaber und Adlatus-Geschäftsführer Stefan Erhardt (Bild) zudem die Integration von MiPA, einem kognitiven Robotiksystem des Technologie- und Vertriebspartners Neura Robotics. MiPA steht für eine neue Generation intelligenter Assistenzsysteme unter anderem mit Greifarmen, die künftig auch in der industriellen Reinigung und Logistik unterstützen könnten – beispielsweise bei der gezielten Spot-Reinigung in stt ark frequentierten Bereichen, beim Nachfüllen von Verbrauchsmaterialien oder beim flexiblen Eingreifen bei ungeplanten Verschmutzungen im laufenden Betrieb. -
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© rationell reinigenBirchmeier: Der Schweizer Hersteller erweitert sein Portfolio um die neue Gerätegeneration e-Linie, deren Kernstück der Akku-Kompressor TLK 35 bildet. Ergänzt wird das Angebot durch das Schaumgerät e-Foam 7 sowie das TelRo-Set für die Fassaden- und Fensterreinigung.
Der TLK 35 ersetzt die klassische Handpumpe an Druckspeichergeräten und ermöglicht den Dauerbetrieb für Sprüh-, Schaum- und Pulveranwendungen. Der Arbeitsdruck lässt sich elektronisch im Bereich von 0,5 bis 3,5 Bar frei wählen und wird konstant gehalten – das Resultat ist eine gleichmäßige Ausbringmenge mit homogener Tropfengröße. Eine LED-Anzeige informiert über Betriebsdruck und Ladezustand. Die Energieversorgung erfolgt über das herstellerübergreifende CAS-Wechselakku-System, kompatibel mit Akkus von zwei bis zehn Amperestunden. Dank "Pump-on-Demand“-Steuerung läuft die Pumpe nur bei Bedarf. Bestehende handbetriebene Drei-, Fünf- und Sieben-Liter-Kunststoff-Druckspeichergeräte von Birchmeier lassen sich mit dem Kompressor nachrüsten.
Jörg Lembachner (Bild) demonstrierte auf der Messe die Anwendung des Sieben-Liter-Schaumgeräts der e-Linie mit dem TLK 35, der den Arbeitsdruck bis 3,5 Bar in Sekundenschnelle aufbaut und konstant hält. Mit einem Vier-Amperestunden-CAS-Akkupack lassen sich nach Herstellerangaben rund 150 Quadratmeter Fläche einschäumen.
Das TelRo-Set ist für Niederdruck-Sprühanwendungen mit Teleskoplanzen konzipiert und besteht aus einem Spezialhandventil und einer Düsenhalterung. Das Handventil verfügt über zwei zusätzliche Trägerschienen, die fest am Teleskoprohr montiert bleiben (eine Schiene pro Lanze), sodass sich das Ventil ohne Werkzeug zwischen verschiedenen Lanzen wechseln lässt. Die Konstruktion ist auf Teleskoplanzen bis 20 Meter Länge und unterschiedliche Rohrgeometrien ausgelegt. Das Teleskoprohr wird direkt mit einem Akku-Sprüher verbunden; die Applikation erfolgt mit maximal zehn Bar. -
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© rationell reinigenCenoBots: Das auf autonome Reinigungsrobotik spezialisierte Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur demonstrierte auf seinem Messestand nicht nur einzelne Maschinen, sondern auch die Zusammenarbeit verschiedener Robotertypen. Ein besonderes Augenmerk lag laut Sven Schöffner (li.), Country Manager DACH bei CenoBots, und Regional Sales Manager Michael Meisel auf der Einführung des CenoBots S5 (re.). Die autonome Kehrmaschine wurde für die Reinigung von Feinstaub bis hin zu größeren Abfällen wie beispielsweise Holzspänen, Verpackungsfolien, Plastikflaschen, Kartonage, Schrauben oder anderen üblichen Industrieabfällen entwickelt. Das Gerät verfügt über einen 50 Liter fassenden Schmutzbehälter, hat eine Kehrbreite von 820 Millimetern und reinigt laut Hersteller pro Stunde etwa 2.500 Quadratmeter. Die Laufzeit mit einer Batterieladung (Kapazität: 75 Amperestunden) bewegt sich zwischen fünf und sieben Stunden. Ausgestattet mit 32-Strahl-3D-LiDAR hat das Gerät eine Erfassungsreichweite für Hindernisse von bis zu 150 Metern und erkennt dabei auch Fahrzeuge beziehungsweise plant entsprechend Ausweichrouten.
Nachdem der Kehrroboter die Reinigung eines definierten Bereichs abgeschlossen hat, kann er automatisch einen Scheuerauftrag an einen entsprechenden Roboter wie den ebenfalls neuen L3 von CenoBots senden. Dieser sogenannte TeamClean-Ansatz eigne sich besonders für Umgebungen mit festen Ablagerungen auf dem Boden – etwa in Lagerhallen oder Industrieanlagen –, in denen die Trennung von Trockenkehren und Nassschrubben dazu beiträgt, die Reinigungseffizienz weiter zu verbessern.
Der angesprochene Scheuersaugroboter L3 hat eine Reinigungsbreite von 400 Millimetern, einen 25 Liter fassenden Tank für die Reinigungslösung, eine theoretische Produktivität von rund 2.000 Quadratmetern pro Stunde und bringt es mit seinen zwei Scheibenbürsten auf einen Bürstendruck von 18 Kilogramm. Die maximale Steigfähigkeit des Geräts beträgt, wie auch beim S5, acht Prozent. Steht am Einsatzort keine sanitäre Infrastruktur zur Verfügung, kann der Roboter über einen mobilen 55-Liter-Zusatztank zweimal mit Frischwasser befüllt werden. -
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© rationell reinigenCleanfix: Der Schweizer Hersteller stattet mehr und mehr seiner Geräte mit dem Cordless-Alliance-System (CAS) aus. Bei CAS handelt es sich um eine Multimarken-Akkulösung basierend auf der 18-Volt-LiHDX-Technologie von Metabo, die mittlerweile von rund 50 Herstellern in ihren Geräten eingesetzt wird.
Neu mit diesem Akkusystem ausgestattet ist unter anderem der Rucksacksauger RS05 CAS. Er ermöglicht uneingeschränktes Arbeiten ohne Kabel und eignet sich damit laut Michael Uhlich, Vertriebsleiter Deutschland bei Cleanfix (Bild), ideal für anspruchsvolle Reinigungsaufgaben in engen oder stark frequentierten Bereichen. Sein leichter, ausbalancierter Aufbau reduziere die körperliche Belastung und ermögliche ermüdungsfreies Arbeiten. Der Sauger hat eine Gesamtleistung von 600 Watt, ein Behältervolumen von sechs Litern (Vakuum: 220 Millibar) und wiegt, ausgestattet mit zwei Akkus, 7,5 Kilogramm. Die Laufzeit des Saugers im Standard-Modus gibt Cleanfix mit bis zu 40 Minuten an, im Eco-Modus können es bis zu 70 Minuten sein. Ebenfalls nun mit CAS verfügbar ist der bewährte Trockensauger S10. Damit gibt es auch bei diesem Gerät keine störenden Kabel beziehungsweise Stolperfallen mehr und der Arbeitsbereich ist nicht weiter durch Steckdosen begrenzt. Die Gesamtleistung und Laufzeiten des S10 Plus CAS sind identisch mit denen des vorgenannten Rucksacksaugers, das Behältervolumen beträgt zwölf Liter und das Gesamtgewicht des Gerätes samt Akkus liegt bei elf Kilogramm.
Neben den genannten Saugern sind nicht zuletzt auch die Einscheibenmaschinen Scrubby und OrbiMac und der voraussichtlich ab dem vierten Quartal verfügbare Torito (vorne im Bild) mit dem CAS-Akkusystem ausgestattet. Beim Torito handelt es sich um den kleinen Bruder der handgeführten Toro-Scheuersaugmaschine. Mit einer Unterfahrhöhe von nur 9,9 Zentimetern, einem Gewicht von unter 15 Kilogramm (Toro: 18,5 Kilogramm) und einer Arbeitsbreite von 37 Zentimetern (Toro: 46 Zentimeter) wurde die Maschine Michael Uhlich zufolge speziell entwickelt für öffentliche Verkehrsmittel, schmale Gänge, Einstiegsbereiche und generell überstellte Flächen, auf denen größere Scheuersaugmaschinen an ihre Grenzen stoßen. Die theoretische Flächenleistung gibt der Hersteller mit 1.300 bis 1.500 Quadratmeter pro Stunde an. -
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© rationell reinigenCleantecs: Johannes Hupfauer, Leiter Produktion bei Cleantecs/TEV Jäger (Bild), stellte den Prototypen eines modular aufgebauten Reinigungsroboters für Photovoltaikanlagen vor. Mit einer Reinigungsbreite von 100 Zentimetern ist der Sola-Tecs R Kompakt für kleinere bis mittelgroße Anlagen oder Einsatzbereiche mit schwierigen Platz- beziehungsweise Transportverhältnissen konzipiert.
Für den Fahrantrieb sorgt ein Akku, die Bürste wird – wie beim Sola-Tecs C – mithilfe von Wasserhochdruck angetrieben. Dies ermöglicht eine hohe Bürstendrehzahl und sorgt für intensive mechanische Reinigung bei Verschmutzungen wie Staub, Pollen oder allgemeinen Ablagerungen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen wie Flechten kann koppelbares Wasserhochdruck-Zubehör eingesetzt werden. Das robuste Fahrgestell besteht aus Aluminium-Druckguss und ist mit zwei 40 Zentimeter breiten Raupenketten ausgestattet, was für eine geringe Flächenlast auf den PV-Modulen sorgt. Um die Wartung zu erleichtern, ist der Kettenbelag einzeln austauschbar.
Die Bedienung erfolgt manuell oder unterstützt durch Fahrhilfen, beispielsweise für Drehbewegungen um 90 oder 180 Grad. Eine Kantenerkennung über Ultraschall-Sensoren unterstützt das Arbeiten im Randbereich. Der befahrbare Neigungswinkel liegt bei bis zu 27 Grad. Die Laufzeit des schnell wechselbaren Akkus beträgt laut Hersteller je nach Einsatzbedingungen vier bis sieben Stunden. Eine KI-fähige Recheneinheit bildet die Grundlage für künftige Softwareerweiterungen. -
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© rationell reinigenDe Witte: Das belgische Familienunternehmen bringt mit Foodline das nach eigener Aussage erste Mikrofasertuch auf den Markt, das den europäischen Vorschriften für Materialien mit Lebensmittelkontakt entspricht. Zum Hintergrund: In der Europäischen Union müssen Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, der Verordnung (EG) 1935/2004 entsprechen. "In unserer Branche wurden diese Anforderungen jedoch bislang kaum in der Produktentwicklung berücksichtigt“, sagt Geschäftsführer Wout De Witte und ergänzt: "Mit Foodline haben wir uns bewusst für die Einhaltung der europäischen Vorschriften entschieden. Unsere Kunden sollen sich nicht auf Interpretationen oder Annahmen verlassen müssen – wir möchten ihnen Sicherheit innerhalb des regulatorischen Rahmens bieten, innerhalb dessen sie arbeiten.“
Gertjan Reunes, Vertriebsleiter für die Regionen Deutschland und Österreich bei De Witte (Bild), erläutert die Zusammensetzung der neuen Foodline-Mikrofasertücher: Die vollständig gewebten Mikrofasertücher mit 320 Gramm pro Quadratmeter bestehen aus 80 Prozent recyceltem Polyester und 20 Prozent Polyamid. Sie sind in sechs Farben erhältlich (blau, grün, gelb, weiß, rosa und grau) und zu je fünf Stück in Glassine-Beuteln verpackt. Glassine ist ein papierbasiertes Verpackungsmaterial aus Zellstoff, frei von Kunststoffbeschichtungen sowie recyclingfähig und biologisch abbaubar.
Neben Foodline sind nun auch die De-Witte-Mikrofasertücher auf Rolle (Tricot First) lebensmittelsicher. Erhältlich in Rollen mit 25, 50 oder 75 Stück, können die Tücher einzeln abgerissen werden. Die Tücher sind Oeko-Tex-zertifiziert, das Rollenformat reduziere zudem den Bedarf an Kunststoffverpackungsmaterial und sei demnach eine hochwertigere und umweltfreundlichere Alternative für die Reinigungstuchrollen aus Papier. Nach Gebrauch können die Tücher in der Maschine gewaschen und mehrfach wiederverwendet werden. -
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© rationell reinigenDiscover Battery: Seit mehr als 70 Jahren entwickelt und produziert Discover Battery Energiespeicherlösungen unter anderem für professionelle Reinigungsmaschinen. Weit verbreitet ist in diesem Anwendungsfeld die Gel-Batterietechnologie. Als Ergänzung hierzu zeigte das zur Solv4ex Group gehörende Unternehmen mit Hauptsitz in Richmond (Kanada) auf der Interclean Neuheiten im Lithium- und AGM-Bereich.
Die Lithium-Professional-Batterieplattform (DLP) im GC2-Format – verfügbar in Konfigurationen von zwölf bis 48 Volt – ermöglicht aufgrund ihres modularen Konzepts skalierbare Systeme mit bis zu 20 parallel geschalteten Batterien, die jeweils etwa 1,5 Kilowattstunden Energie liefern. Das Battery-Management-System (BMS) unterstützt dabei kontinuierliche Entladeraten bis zu 2C, Spitzenentladungen bis zu 3C sowie Schnellladung mit 1C. Die sogenannte Lynk-Kommunikationsarchitektur ermöglicht Plug-and-play-Vernetzung mehrerer Batterien, intelligente Leistungskoordination sowie Echtzeit-Systemtransparenz für OEM-Hersteller und Flottenbetreiber. Die DLP-Batterien verfügen über ein IP67-zertifiziertes Gehäuse, eine feuerbeständige (UL94-V0) Konstruktion sowie kobaltfreie LiFePO4-Zellen. Durch die Kombination von Lithium-Effizienz, modularer Skalierbarkeit und dem standardisierten GC2-Format können Anwender laut Jimmy Au, Vice President Product Management bei Solv4ex (li.) und Christian Stübner, Vertriebsleiter für die DACH-Region von Discover Battery, die erforderliche Leistung mit weniger Batterien als bei herkömmlichen Blei-Säure-Installationen erreichen und gleichzeitig Installation und Wartung vereinfachen.
Was den AGM-Bereich betrifft, produziert Discover seine Dry-Cell-Traktionsbatterien mit Spannungen von sechs bis zwölf Volt und mit Kapazitäten bis zu 390 Amperestunden. Innovationen in der Batteriechemie wie die sogenannte Hydro-Polymer-Technologie tragen zu einer Stabilisierung des Elektrolyts auf nanostruktureller Ebene bei und reduzieren somit häufige Ursachen vorzeitiger Batterieausfälle, darunter Elektrolyt-Austrocknung, thermische Belastung, Stratifikation und unregelmäßige Ladung. -
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© rationell reinigenDryft World: Über gleich zwei Auszeichnungen für seine handgeführte Scheuersaugmaschine Dryft durfte sich das in Sheffield (England) ansässige Unternehmen freuen: zum einen über den Gesamtsieg beim Innovation Award 2026 und zugleich über den ersten Platz in der Wettbewerbskategorie "Arbeitskräfte und Ergonomie“.
Die für kleine und mittelgroße Flächen ausgelegte Mikro-Scheuersaugmaschine in der Größe eines Stielsaugers wurde laut ihrem Erfinder und Geschäftsführer von Dryft World, Imre Killi (Bild), speziell dafür konzipiert, schwer zugängliche Stellen wie zum Beispiel unter Toiletten oder niedrigen Trennwänden beziehungsweise unter Möbeln maschinell reinigen zu können. Statt mit einer runden, rotierenden Bürste arbeitet das Gerät mit einem lediglich fünf Zentimeter hohen und 390 Millimeter breiten, oszillierenden Orbital-Scheuerkopf mit 4.200 Schwingungen pro Minute. Der einfach zu wechselnde Akku des Gerätes hat eine Laufzeit von über einer Stunde. Das Leergewicht inklusive Akku beträgt 7,3 Kilogramm, Frisch- und Schmutzwassertank fassen 2,5 beziehungsweise 2,8 Liter. Geführt wird der Dryft mit einem vertikalen, s-förmigen Griff (S-Motion). Im Vergleich zu einem herkömmlichen T-Griff soll diese Lösung es dem Bediener ermöglichen, um rund 50 Prozent schneller zu reinigen – und auch deutlich ergonomischer. Die Arbeitsbreite in einem Durchgang kann bis zu 1,6 Meter betragen, mit einer Tankfüllung lassen sich nach Aussage von Imre Killi bis zu 550 Quadratmeter in einer Zeit von rund 20 Minuten reinigen. -
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© rationell reinigenElectrostar/Starmix: Zu den Weiterentwicklungen und Produktneuheiten zählte insbesondere ein Prototyp der akkubetriebenen Handkehrmaschine DuroSweep 77 Pro 18V. Der Prototyp verfügt über eine neu programmierte, vierstufige Drehzahlregulierung. Wie Andreas Disch (Bild) erläuterte, ermöglicht bereits die erste Geschwindigkeitsstufe nahezu staubfreies Kehren, da kaum Schmutz aufgewirbelt wird. Die Maschine arbeitet mit einem zweistufigen Turbo-Kehrsystem aus zwei Tellerbesen und einer dahinterliegenden Feinschmutz-Kehrwalze, sodass der überfahrene Bereich zweifach gekehrt wird. Zu den technischen Eckdaten gehören eine Kehrbreite von 77 Zentimetern, ein Behältervolumen von 40 Litern sowie eine Kehrleistung von 3.200 Quadratmetern pro Stunde. Das Gerät wiegt 16 Kilogramm ohne Akku und ist für den Betrieb zwischen –10 und 40 Grad Celsius ausgelegt. Der Tellerbesenantrieb lässt sich auch manuell nutzen. Mit einem 18-Volt-Akku (5,2 Amperestunden) liegt die Laufzeit auf höchster Drehzahlstufe je nach Beanspruchung zwischen 1,5 und 3,5 Stunden. Die Höhe der Tellerbesen ist siebenstufig verstellbar. Der Akkubetrieb basiert auf dem herstellerübergreifenden CAS-Verbund (Cordless Alliance System), in dem ein Akku mit über 45 Marken und mehr als 450 Maschinen kompatibel ist. Als Einsatzgebiete nennt Electrostar/Starmix Flächen bis zu 2.500 Quadratmetern. Als Alternative ist mit der Haaga 677 plus eine wendige akkubetriebene Kehrmaschine inklusive Akku und Ladegerät im Programm, die für mittelgroße Flächen positioniert wird. -
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© rationell reinigenE&N: Zu sehen waren Scheuersaugmaschinen für klassische Einsatzfelder ebenso wie für Spezialanwendungen in Reinraum- oder ESD-Bereichen, hier präsentiert von (v.li.): Alexander Enns, Technischer Einkauf/Vertrieb E&N, und CEO Jakob Enns sowie Marko Hache und Sandra Hache vom Vertriebspartner Reibungslos. Dazu gehört auch die EN 50 BF 57 RR mit Hepa-Filtersystem (H13/H14), die für den Reinraum (ISO-
Klasse 5) entwickelt wurde. Alle wichtigen Bauelemente sind aus Edelstahl gefertigt, was die Maschine besonders robust und langlebig macht. Ausgestattet ist sie mit eingebauter Chemiedosierung und automatischem Hebe-Senk-System für den Bürstenkopf. Der 50-Liter-Edelstahltank ist kippbar, was einen leichten Zugang zu den wichtigsten Bauteilen ermöglicht, und verfügt über ein automatisches Wasserbefüllsystem. Über ein integriertes Ladegerät kann die Maschine direkt im Reinraum geladen werden.
Für den ESD-Bereich waren Modelle wie die EN 30 B 50 ESD zu sehen. Alle Bauteile der Scheuersaugmaschine mit 30 Litern Tankvolumen und 50 Zentimetern Arbeitsbreite sind elektrisch ableitfähig konzipiert, wodurch statische Ladungen direkt über das Gerät in den Boden abgeleitet werden. Dies gewährleistet sowohl die Betriebssicherheit für den Anwender als auch den Schutz empfindlicher Bauteile vor Schäden.
Als Beispiel für eine Universalmaschine mit Vollausstattung wurde die Scheuersaugmaschine EN 50 BF 68 S präsentiert. Sie verfügt über Onboard-Chemiedosierung, automatisches Bürstenkopf-Hebe-Senk-System und ein integriertes Ladegerät. Wie die meisten anderen Maschinen von E&N kann sie zusätzlich mit einem System zur UVC-Entkeimung des Frischwassers ausgestattet werden. In der DACH-Region werden die Maschinen von der Firma Reibunglos Systeme (Roßwein) und ihrem Händlernetzwerk vertrieben, im internationalen Raum direkt über E&N. -
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© rationell reinigenFripa: Diverse neue Hygienepapiere, darunter die neuen Produktlinien Velana aus hochwertigem Recyclingpapier und Duana aus einem Zellstoffmix mit Recyclinganteil, wurden von Account-Manager Matthias Bayer (li.) und Sales-Consultant Peter Humayer vorgestellt.
Das zwei- und dreilagige Toilettenpapier beziehungsweise die Papierhandtücher der Linie Velana sind aus recycelten Kartons und Kartonagenverpackungen hergestellt – ohne Einsatz von Bleiche, was sich an der naturbelassenen Farbe zeigt. Das dreilagige Toilettenpapier der Linie Duana besteht aus frischen Zellstoff- und hochwertigen Recyclingfasern. Das Ergebnis ist ein hochweißes und weiches Toilettenpapier für hohe Ansprüche.
Zudem wurde die Edina-Linie erweitert – mit einem weichen und saugfähigen, vierlagigen Toilettenpapier im sogenannten Kurzblattformat (9,4 mal 11 Zentimeter), das beidseitig geprägt ist. -
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© rationell reinigenHaug Bürsten: Präsentierten das Recyclingsortiment von Haug Bürsten, das in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut wurde (v.li.): Florian Johannsen (Verkaufsleiter Nord/Ost), Geschäftsführerin Gigi Haug, Derk Brumma (Vertriebsleiter), Karin Di Grisolo (Kundenservice) und Michael Nix (Verkaufsleiter Nord/West). Bürsten und Besen unterschiedlicher Art und Größe gehören ebenso dazu wie Wasserschieber oder WC- und Kehrgarnituren (auch mit langem Stahlstiel). Laut Gigi Haug bestehen sie zu 95 bis 96 Prozent aus recyceltem Material. Für die Bürstenkörper werden recycelte Post-Consumer-Abfälle (Gelbe Tonne) verwendet, der Besatz ist aus Pre-Consumer-Material gefertigt, das bei der Herstellung von Kunststoffprodukten entsteht. Optisch erkennbar sind die Recyclingprodukte an ihrem grauen Körper in Kombination mit schwarzen Borsten.
Zum Spezialsortiment von Haug gehören auch Produkte mit antibakterieller Ausrüstung, antistatischen Eigenschaften oder der Fähigkeit, von Metalldetektoren identifiziert werden zu können. Hinzu kommt ein breites Basissortiment an Bürsten und Besen für unterschiedliche Einsatzfelder. Alle Produkte werden seit 1967 am Sitz des Familienunternehmens in Königsbrunn gefertigt. -
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© rationell reinigenICE Cobotics: Im Fokus des Messeauftrittes des Reinigungsmaschinenherstellers stand das Thema Batterien. So werden die bewährten Scheuersaugmaschinen der Economy-Line künftig allesamt mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) aus eigener Fertigung ausgerüstet, und zwar ohne Aufpreis für die Kunden. Bisher habe man die Li-Ionen-Technologien nur in Maschinen vorgesehen, die standardmäßig mit Datenaufzeichnungs- und Telemetrie-Funktionen unter anderem zur Ferndiagnose über ein Webportal (i-Synergy) ausgestattet waren.
Im Vergleich zu bisherigen Gel- oder AGM-Batterien haben Li-Ionen-Batterien laut Nils Gradert, Area Sales Manager für die Regionen DACH und EMEA (Bild), eine bis zu dreimal längere Lebensdauer. Zudem seien die von ICE Cobotics selbst produzierten LiFePO4-Batterien komplett wartungsfrei und es finde kein Memory-Effekt und auch kein Ausgleichsladen statt. Bei herkömmlichen Blei-Säure-Batterien benötigen Bodenreinigungsmaschinen Gradert zufolge zwei bis sechs Batterien, um das Gerät mit Strom zu versorgen. Jede dieser Batterien müsse in der Regel einmal pro Jahr ausgetauscht werden. Über die Nutzungsdauer des Geräts – Branchenstandard seien drei bis vier Jahre – könne dies bis zu 24 Batterien für eine Maschine bedeuten. Bei Einsatz der Li-Ionen-Technologie hingegen werde üblicherweise nur eine Batterie benötigt, um die Maschine über ihre gesamte Nutzungsdauer mit Energie zu versorgen.
Mit Blick auf das Thema Sicherheit von Li-Ionen-Batterien verweist Gradert auf das eigens dafür entwickelte Batterie-Management-System, kurz: BMS. Im Falle einer Überhitzung oder eines Kurzschlusses in der Verkabelung schaltet das BMS den Akku automatisch ab. Sinkt die Kapazität auf fünf Prozent, wird die Batterie ebenfalls abgeschaltet, um sie zu schützen. Die Batteriezellen selbst sind zudem mit einem explosionssicheren Ventil auf dem Deckel ausgestattet. Sollte die interne Spannung den zulässigen Grenzwert überschreiten, bricht das explosionssichere Ventil, um den Druck abzulassen und eine Explosion zu vermeiden. -
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© rationell reinigenJöst abrasives: Geschäftsführer Christian Jöst (li.) stellte die neue Exzentermaschine Floor Machine vor, die sowohl über einen Zehn-Liter-Wassertank als auch über einen Sauger verfügt. Je nach Aufgabe – Nassreinigen, Schleifen oder Polieren – kann wahlweise mit dem einen oder anderen abnehmbaren Modul gearbeitet werden. Damit sind die wesentlichen Merkmale der beiden Modelle Floor Cleaner (Tank) und Floor Sander (Absaugung) in einem Gerät vereint. Dank der rechteckigen Arbeitsfläche (335 mal 485 Millimeter) lassen sich auch Randbereiche oder Ecken gut bearbeiten – mit diversen Pads aus eigener Herstellung und 2.800 Umdrehungen pro Minute.
Die von Vertriebsleiter Marc Haußmann präsentierte Floor Cleaner Junior (Arbeitsfläche: 190 mal 340 Millimeter), die kleine Schwester der Floor Cleaner, hat zur Interclean ein Update erhalten: Der Drei-Liter-Wassertank kann jetzt bei Bedarf abgenommen werden, das überarbeitete Sprühsystem funktioniert elektronisch und die Deichsel lässt sich über einen Fußhebel entsichern. Neben der kabelgebundenen Maschine gibt es mit der Floor Cleaner Junior 18 auch eine akkubetriebene Variante.
Eine weitere Neuheit: ein Scheuersaugautomat mit Exzentertechnik (Arbeitsfläche: 335 mal 585 Millimeter), hergestellt in Kooperation mit dem Reinigungsmaschinenhersteller E&N. Der AiO – der Name steht für All-in-One – ist auf eine theoretische Flächenleistung von 3.135 Quadratmetern pro Stunde ausgelegt und verfügt über einen 40-Liter-Frisch- beziehungsweise Schmutzwassertank; Schrubbdeck und Absaugleiste bestehen aus Edelstahl. Ein Wassermanagementsystem passt die Wassermenge automatisch an den dreifach regulierbaren Fahrantrieb an, das galvanisch verzinkte Stahlfahrgestell sorgt für hohe Stabilität. Die frei zugänglichen Tanks sind leicht zu reinigen und können durch Kippen entleert werden. Für Benutzerfreundlichkeit sorgen ein höhenverstellbarer Griff und eine intuitive Zwei-Tasten-Bedienung. -
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© rationell reinigenKimberly-Clark Professional: Roxana Rivera (Bild) demonstrierte die verbesserte Aufnahme- und Saugfähigkeit der überarbeiteten WypAll-X-Reinigungstücher für industrielle Umgebungen. Die Reinigungstücher WypAll X70 für mittelschwere Reinigungsaufgaben und WypAll X80 für anspruchsvolle Anwendungen wurden laut Hersteller hinsichtlich ihrer Saugfähigkeit verbessert. Die WypAll-X80-Tücher sind zudem in den Formaten Jumbo-Rolle und Pop-up-Box um fast zehn Prozent größer ausgeführt, um Flüssigkeiten effizienter aufzunehmen und Ausfallzeiten sowie Gefahren durch Verschüttungen zu reduzieren.
Darüber hinaus informierte Kimberly-Clark Professional über neue Technologien und Spenderlösungen aus seinem Waschraum- und Wischtuchportfolio, darunter die Marken Icon, Kleenex und Scott. Die Icon-Kollektion setzt weiterhin auf kontrollierte Spendersysteme mit hoher Kapazität, die Kosten-, Zeit- und Abfalleinsparungen unterstützen sollen. -
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© rationell reinigenKränzle: Vorgestellt wurden zwei neue Kaltwasser-Hochdruckreiniger. Der K 1154 TST ist eine Weiterentwicklung des Bestsellers K 1152 TST. Das Gerät mit robustem Kunststoffgehäuse arbeitet mit einem maximalen Arbeitsdruck von 140 Bar, zehn Bar mehr als sein Vorgänger. Eine optimierte Pumpe sorgt für eine gleichbleibend hohe Wasserleistung von zehn Litern pro Minute. Ein Sondermessing-Pumpenkopf, keramikbeschichtete Plunger und Edelstahllanzen tragen zur Langlebigkeit bei; ein Totalstop-System, stufenlose Druckregulierung und ein integriertes Edelstahlmanometer ermöglichen maximale Kontrolle und präzises Arbeiten. Zur Serienausstattung gehören eine Starlet-4-Hochdruckpistole, eine Flachstrahllanze und eine Lanze mit rotierendem Punktstrahl, die sich per Stecksystem wechseln und in einem integrierten Ordnungssystem am Gerät verstauen lassen. Der 15 Meter lange Hochdruckschlauch bietet einen Verdrehschutz (Twist-Stop). Ein höheres Chassis und große, geländegängige Räder erleichtern den Transport des Gerätes, das liegend betrieben und aufrecht gestellt bewegt und gelagert wird.
Mit der neuen Serie X Profi, erhältlich ab September, setzt Kränzle laut Export-Sales-Manager Daniel Buscaglia (Bild) den Wunsch vieler Anwender nach einem Gerätekonzept um, das in stehender Position betrieben wird. Die Modelle X Profi 160 TST, 175 TST und 195 TST nutzen die gleichen Motoren und Leistungswerte wie ihre Pendants der K2000-Reihe und bieten je nach Gerät einen stufenlosen Arbeitsdruck von 30 bis 170 Bar bei einer Wasserleistung von 480 bis 720 Litern pro Stunde. Ergänzt wird das Konzept durch Details wie einen Drehschalter zur Inbetriebnahme und ein überarbeitetes Ordnungssystem. Alle Modelle verfügen über eine integrierte Schlauchtrommel mit 20 Meter langem Hochdruckschlauch. -
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© rationell reinigenMopptex: Beim österreichischen Unternehmen standen zwei Produktneuheiten im Mittelpunkt, die laut Hersteller Lücken im Markt füllen sowie den Arbeitsablauf in der Gebäudereinigung entlasten beziehungsweise vereinfachen sollen. Sowohl Fachpublikum als auch Handelspartner zeigten sich interessiert an den vorgestellten Lösungen, heißt es weiter. Silan Cetinkaya (li.) stellte mit der Mikrofaserrolle Perfo ein Mikrofasertuch auf Rolle vor, das mit einer Abreißperforation ausgestattet ist. Das zweite Highlight präsentierte Robin Eleftheriadis: ein Baumwollmopp mit Diamantbeschichtung, der sich derzeit in der finalen Testphase befindet. Im Jahr 2025 hat Mopptex zudem das Mikrofasertuch Filsain Performance nach dem EU-Ecolabel zertifizieren lassen. Es zeichne sich durch eine mittelfeine, gewellte Oberflächenstruktur aus – für eine besonders hohe Polierwirkung. Neben den Neuheiten verwies der Hersteller auf die anhaltend gute Annahme des großen Standardsortiments. Insbesondere die kurzfristige Verfügbarkeit der Produkte werde von Partnern positiv hervorgehoben. Das Unternehmen kündigt an, den Weg des Top-Service für seine Partner weiterzuverfolgen. Vertriebsleiter Robin Eleftheriadis sagte: "Die Messe war erneut ein voller Erfolg. Wir knüpften auch interessante neue Kontakte und können dadurch unsere Reichweite und Präsenz am Markt erhöhen.“ -
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© rationell reinigenMunk: Ein Highlight am Stand war ein Vertikalmastlift (FlexxLift) auf Rädern, der manuell betrieben wird und mühelos mit einer Hand in die Höhe gekurbelt werden kann – hier zu sehen mit (v.li.): Patrick Bieber, stellvertretender Vertriebsleiter, Urs Schneider, Leiter Vertrieb Export, und Florian Thiel, Key-Account-Manager Export. Dahinter steht ein stufen- und stromloser Hubmechanismus mit Gasdruckfeder. Bei einer Plattformhöhe von maximal 2,20 Metern in der Version 2.2 ist eine Arbeitshöhe von 4,20 Metern erreichbar. Der Arbeitskorb (64 mal 85 Zentimeter) – betreten wird er durch eine Schwingtür – ist rundum mit einem 1,10 Meter hohen Geländer gesichert. Bei einer Breite von 74 Zentimetern passt der rund 300 Kilogramm schwere Hubmastlift auch durch Türen, bewegen lässt er sich von einer Person. Sobald der Korb in die Höhe gekurbelt wird, greift eine automatische Bremsvorrichtung, damit die Räder nicht unbeabsichtigt wegrollen können. -
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© rationell reinigenMytutorial: Nach der Premiere auf der CMS 2025 brachten Geschäftsführer Lars Michalski und Silvana Raffelsiefer, Sales & Marketing Managerin (Bild), die digitale Schulungsplattform für Reinigungskräfte mit dem Messeauftritt auf der Interclean 2026 auch Interessierten aus dem internationalen Raum nahe. Mittlerweile verfügt Mytutorial über zehn Kursbereiche mit 52 Videos in 18 Sprachen, die auf dem Handy, Tablet oder PC abgerufen werden können. Dies macht eine ortsunabhängige Schulung und Unterweisung von Beschäftigten in der Gebäudereinigung möglich – in Bereichen wie Sanitär- oder Unterhaltsreinigung ebenso wie Krankenhaus-, Hotel- und Sonderreinigung oder Arbeitssicherheit. Auch Grundlagen der Reinigung werden per Onlineschulung erklärt, dazu gehört etwa das Vier-Farben-System. Am Ende jedes Kurses steht eine Art Quiz zur Überprüfung des Gelernten. Wenn alle Fragen richtig beantwortet wurden, erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.
Im Administrationsbereich, der zweiten Ebene neben dem Benutzerbereich, lassen sich die Schulungen von einem Administrator verwalten, rechtssicher dokumentieren und steuern – etwa vom Geschäftsführer oder dem Objektleiter eines Gebäudereinigungsunternehmens. Er kann seinen Mitarbeitern beispielsweise Kurse zuweisen und Berichte über die Zahl absolvierter oder unerledigter Schulungen konfigurieren. Möglich ist es von dieser Ebene aus auch, eigene Kursbereiche zu erstellen und dort firmenspezifische Inhalte zu integrieren. Der Administrationsbereich ist auf Deutsch und seit Kurzem auch auf Englisch verfügbar.
Eine weitere Neuerung: Nun steht jedem Kunden eine eigene Plattform mit individueller (Firmen-)Domain zur Verfügung. Im Zuge dieses Individualisierungsprozesses können auch die Zertifikate mit dem Logo des Betriebes versehen werden. Bei Bestandskunden, die noch über Mytutorial auf die Inhalte zugreifen, erfolgt die Umstellung nach und nach. Das Schulungstool lässt sich mit diversen Branchensoftware-Systemen verbinden. Zu den Schnittstellenpartnern gehören aktuell Blink, BlueTem, Fortytools, KleanApp, PlanD und Soobr. -
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© rationell reinigenPeter Greven Physioderm (PGP): Der Hautschutzhersteller aus Euskirchen hat im letzten Jahr das niederländische Unternehmen Dreumex übernommen. Der auf Hautreinigung und Oberflächendesinfektion spezialisierte Anbieter wird als Tochterunternehmen integriert, bleibt aber als eigenständiger Unternehmens- und Markenname erhalten. Mit eigenem Forschungs- und Entwicklungslabor sowie Niederlassungen in den Niederlanden, Frankreich und den USA bedient das Unternehmen Kunden in über 50 Ländern. Auf der Interclean präsentierten sich beide Unternehmen erstmals gemeinsam mit ihrem erweiterten Produktportfolio (Bild).
Bei Spendersystemen standen die Variomat-Pro-Spender im Mittelpunkt, darunter der berührungslose Variomat Pro Touchless mit kapazitivem Sensor, der präziser arbeitet als Infrarotsensoren und als spritzwassergeschützt zertifiziert ist – damit auch für Außenbereiche und Duschen unter bestimmten Bedingungen geeignet. Das berührungslose Dreumex-System One2clean richtet sich an die Automobil-, Bau- und Fertigungsindustrie und soll durch automatische Dosierung bis zu 85 Prozent der Reinigungsprodukte einsparen. PGP präsentierte auch sein UV-Schutzprogramm, darunter die parfümfreie, extra wasserfeste Sonnenschutzcreme Physio UV 50 Plus, die wasserfeste Physio-UV-50-Lotion mit Lichtschutzfaktor 50 sowie das parfümfreie Physio-UV-50-Spray.
Im Bereich Reinigungsmittel kommen für starke Verschmutzungen patentierte Active Soft Pearls aus hydriertem Rizinusöl zum Einsatz, die Schmutzpartikel über ihre lipophile Oberfläche binden, statt mit mechanischem Abrieb zu arbeiten. Die dermatologisch getesteten Dreumex Expert Wipes entfernen Schmierstoffe, Öle, Fette, Farbe, Klebstoff, Tinte und Dichtungsmittel von Händen, Werkzeugen und Oberflächen auch ohne Wasser. Die Dreumex Disinfectant & Cleaning Wipes Blue reinigen und desinfizieren Oberflächen und Werkzeuge gleichzeitig und richten sich an die Lebensmittelindustrie. Sie wirken laut Hersteller innerhalb von zwei Minuten gegen Bakterien, Hefen und behüllte Viren und enthalten weder Bleichmittel, Chlor, Alkohol, Aldehyde noch VOC. Mehrere Produkte tragen zudem das EU-Ecolabel, darunter der Flüssigreiniger Ecosan, für den nun auch die 500-Milliliter- und Ein-Liter-Hartflasche zertifiziert sind. Bis Ende 2026 will PGP einen wichtigen Teil der Flaschen auf Rezyklat umstellen; die Verpackung der meisten Dreumex-Tücher besteht bereits aus PCR-Material, die Expert Wipes sind als Nachfüllversion erhältlich. Im Januar 2026 erhielt PGP von EcoVadis den Silberstatus. -
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© rationell reinigenPramol-Chemie: Besonders nachgefragt war am Stand des Schweizer Herstellers laut Michael Heimpel (Bild) Robot uni, ein Universalreiniger für Reinigungsroboter und Nassschrubbautomaten. Pramol kann bei diesem Produkt auf umfassende Erfahrungswerte zurückgreifen, da man mit einem renommierten Hersteller von Reinigungsrobotern seit Jahren zusammenarbeitet. So wurde der Universalreiniger kürzlich an die besondere Problematik bei Robotern nochmals angepasst und verbessert. Die speziell entwickelte Formel verhindert laut Hersteller das Verschleimen von Tanks und Leitungen, reduziert Wartungskosten und minimiert Ausfallzeiten. Gleichzeitig schützt das Produkt Düsen, Ventile und Maschinenkomponenten und verlängert deren Lebensdauer, heißt es weiter. Robot uni sorge für eine streifenfreie Reinigung ohne Rückstände und hinterlasse einen frischen Duft. Aufgrund der hohen Konzentration soll der Reiniger besonders sparsam (0,2 bis ein Prozent) sein; zudem ist er mit allen gängigen Systemen kompatibel.
Zudem stellte Pramol einige Spezialprodukte zur Fassaden- und Vorplatzreinigung vor: Stone-clean F entfernt Algen, Moos und Grünbeläge von Fassaden und Mauerwerk sowie diversen Oberflächen; Stone-cleaner ist ein chlorfreies Spezialreinigungskonzentrat, dient der Reinigung von Natur- und Kunststeinen aller Art im Außenbereich und entfernt Grünverfärbungen und andere Verschmutzungen; Stone-forte, ein Reiniger für Außenflächen aus Natur- und Kunststeinen, beseitigt viele Arten von Verfärbungen und Flecken, verursacht durch Laub, Blätter, Gras, Umweltschmutz, Ruß und Abgaspartikel.
Ebenfalls neu ist Glass Polish Creme, eine anwenderfreundliche Paste, um verätzte, beschädigte oder matte Glasoberflächen zu reparieren. -
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© rationell reinigenPudu Robotics: Key-Account-Manager Sven Bernhardt (li.) und Torsten Reinert, Head of Sales and Business Development Western Europe, präsentierten als Messeneuheit die Serie BG1, ein neuer Scheuersaugroboter für Großflächen. Die autonome Maschine kombiniert Kehren und Tiefenschrubben in einem Arbeitsgang bei einer Reinigungsbreite von 550 Millimetern (Durchfahrtsbreite: minimal 850 Millimeter). Die Flächenleistung beträgt nach Aussage von Sven Bernhardt bis zu 2.000 Quadratmeter pro Stunde im Abdeckungsmodus, im Punktreinigungsmodus bis zu 6.000 Quadratmeter pro Stunde. Mit einer Akkuladung arbeitet der mit einem 75-Liter-Frisch- und einem 60-Liter-Schmutzwassertank ausgestattete Roboter bis zu 7,5 Stunden autonom. Die Schrubbbürste kann ausgefahren werden, um Wände und Regale an den Kanten zu erreichen beziehungsweise Staub und Schmutz entlang der Ränder gründlich zu entfernen und so manuelle Nacharbeiten zu minimieren.
Der BG1 verfügt über sogenanntes "AI Magic Cleaning“. Dahinter verbirgt sich zum einen ein KI-gesteuerter Adaptivmechanismus: Beim Erkennen von nassen Verschmutzungen zieht die Maschine ihre Kehrmodule sofort ein, um eine Sekundärverteilung zu verhindern; bei hartnäckigen Flecken erhöht der Roboter automatisch den Bürstendruck. Zum anderen passt ein KI-gesteuertes Dosiersystem die Reinigungsmitteldosierung automatisch an den Boden an, was die Reinigungswirkung maximieren und Verschwendung minimieren soll.
Weiterhin verfügt der BG1 über eine automatische Scheibenbürstenaufnahme, wodurch manuelles Positionieren und Einrichten entfällt. Zusammen mit einem Snap-on-Design für alle wichtigen Verbrauchsteile lasse sich die Routinewartung in weniger als einer Minute durchführen. Der Reinigungsroboter ist zudem mit einer multifunktionalen Workstation kompatibel, die automatische Ladevorgänge sowie das Nachfüllen von Frischwasser und Ablassen von Schmutzwasser ermöglicht. Nicht zuletzt lässt sich die Maschine optional auch im klassischen Aufsitzbetrieb fahren. -
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© rationell reinigenRiello Cleaning Machines: Mit drei eng verwandten Modellreihen erweitern die beiden italienischen Marken Ghibli und Wirbel ihr Sortiment an kompakten vertikalen Trockensaugern. Alle Geräte teilen sich dieselbe Bauform (350 mal 350 mal 485 Millimeter), einen 14-Liter-Behälter (nutzbar sieben Liter, Papierfilter sechs Liter) sowie einen bürstenlosen Motor. Angeboten werden jeweils netzbetriebene Varianten mit Kartuschen- (FC) oder Polyester-Textilfilter (FT) sowie eine akkubetriebene Ausführung (BC Lithium). Der Ghibli AS 5 Next und der baugleiche Wirbel 807 Next verfügen über eine maximale Leistungsaufnahme von 1.000 Watt (Nennleistung 800 Watt), eine Luftleistung von 46 Litern pro Sekunde und einen Unterdruck von 242 Millibar. Der Schallpegel liegt unter 70 Dezibel, das Kabel ist zehn Meter lang. Das Gewicht beträgt 6,3 (FC) beziehungsweise 6,4 Kilogramm (FT). Die Filterfläche beträgt 0,29 Quadratmeter beim Kartuschenfilter und 0,09 Quadratmeter beim Textilfilter. Der Green Pro AS 5 Next ist die nachhaltigere Variante des AS 5 Next: Das Gehäuse besteht zu 26,6 (FC) beziehungsweise 25,2 Prozent (FT) aus recyceltem Kunststoff. Die technischen Werte entsprechen dem Standardmodell, das Gewicht liegt etwas höher bei 6,85 (FC) beziehungsweise 6,95 Kilogramm (FT). Der Energieverbrauch wird mit 1,69 Wattstunden pro Quadratmeter und die CO2-Emissionen mit 0,56 Gramm pro Quadratmeter angegeben. Alle Modelle besitzen einen ergonomischen Griff, Zubehörhalterungen, Stoßschutz sowie ein Fahrgestell mit vorderen Lenkrollen und festen Hinterrädern. Ein doppeltes Schlauchkupplungssystem mit Entriegelungslasche erlaubt das einhändige Lösen des Schlauchs.
Die Varianten Ghibli AS 5 Next BC Lithium, Green Pro AS 5 Next BC Lithium und Wirbel 807 Next BC Lithium werden über zwei 18-Volt-Lithium-Akkus mit je zehn Amperestunden aus dem Cordless-Alliance-System (CAS) gespeist. Es werden bis zu 50 Minuten Laufzeit und eine Schnellladung in etwas mehr als einer Stunde angegeben. Die Maximal- und Nennleistung beträgt 600 Watt, die Luftleistung 38 Liter pro Sekunde, der Unterdruck 250 Millibar. Die Filterfläche liegt bei 0,29 Quadratmetern. Die Akkumodelle bieten zwei Saugstufen (Eco und Boost) und werden mit einem Ladegerät ausgeliefert, das zusätzlich über zwei USB-Anschlüsse zum Laden weiterer Geräte verfügt. Das Gewicht beträgt zwischen 5,35 und 7,35 Kilogramm inklusive Batterie. Zum Standardzubehör gehören unter anderem ein 2,5 Meter flexibler Schlauch, ein Aluminium-Teleskoprohr, eine verstellbare Kombi-Bodendüse, Polster-, Rund- und Fugendüse sowie ein Kartuschenfilter. Optional sind ein HEPA-Kartuschenfilter (0,29 Quadratmeter) sowie Papier- und Vliesfilterbeutel erhältlich. Darüber hinaus wurden sechs Hochdruckreiniger-Modelle von Ghibli gezeigt, vier mit kaltem Wasser und zwei mit heißem Wasser.
Frank Kothe (Bild), neu bei Riello, ist überzeugt, mit diesem breiten Produktsortiment den Umsatz von Ghibli und Wirbel in Deutschland steigern zu können. -
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© rationell reinigenRubbermaid Commercial Products: Der Hersteller präsentierte mehrere Lösungen für Abfallmanagement und Raumhygiene. Die Recyclingstation Slim Jim ist in sieben Farben erhältlich und lässt sich damit an unterschiedliche Recyclingkonzepte anpassen. Verschiedene Kennzeichnungen mit Recycling-Symbolen und Text sollen die Mülltrennung erleichtern. Klemmen zur Fixierung der Abfallsäcke vereinfachen den Austausch, während integrierte Lüftungskanäle das Herausheben der Säcke erleichtern und den Kraftaufwand nach Herstellerangaben um bis zu 80 Prozent reduzieren. Die Behälter sind mit einer zehnjährigen Garantie ausgestattet.
Ebenfalls vorgestellt wurde der Elite-Dual-Stream-Tretabfalleimer mit 60 Litern Fassungsvermögen. Dieser verfügt über farbcodierte Einsätze zur getrennten Sammlung von Abfall und Recyclingmaterial. Das Edelstahlpedal ermöglicht eine berührungsfreie Bedienung, der Deckel schließt gedämpft. Die fingerabdruckresistente Edelstahloberfläche soll den Reinigungsaufwand reduzieren.
Rubbermaid zeigte zudem den Brute-Behälter. Die integrierten Lüftungskanäle erleichtern laut Hersteller das Herausheben voller Müllsäcke um bis zu 50 Prozent. Der Behälter besteht aus UV-beständigem Kunststoff und ist gegen Verblassen, Verziehen, Reißen oder Brechen ausgelegt. Verstärkte Böden und integrierte Rippen sollen die Haltbarkeit erhöhen. Der Behälter ist in sechs Farben erhältlich und kann mit verschiedenen Deckeln oder Transportrollern ergänzt werden.
Im Bereich Raumduft präsentierte Lisa Chiara Schönhaus (Bild) das passive Lufterfrischungssystem CirculAir 90 vor. Das batterielose System arbeitet mit Monomaterial-Nachfüllsets, die laut Hersteller einfacher recycelbar sind. Nach Unternehmensangaben reduziert CirculAir 90 den Ressourcenverbrauch gegenüber dem Vorgängersystem TCell um 36 Prozent und verursacht über den Lebenszyklus elf Prozent weniger Treibhausgasemissionen. Die Nachfüllsets sind mit bestehenden TCell-Spendern kompatibel und bieten eine Duftdauer von 90 Tagen. -
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© rationell reinigenSprintus: Ermin Fazlic (li.), geschäftsführender Gesellschafter von Sprintus, und Florian Tamm, Vertriebsleiter Deutschland, stellten die neue vertikale Scheuersaugmaschine MoviX mit 40 Zentimetern Arbeitsbreite (zwei gegenläufig rotierende Bürsten) und Vier-Liter-Frischwasser- beziehungsweise Schmutzwassertank mit HEPA-Filterepafilter vor. Eine Tankfüllung reicht für rund 400 Quadratmeter, die Flächenleistung pro Stunde liegt laut Hersteller bei bis zu 1.200 Quadratmetern.
Ein 360-Grad-Gelenk macht die kompakte Maschine (Gewicht: 22 Kilogramm) sehr beweglich, die neig- und feststellbare Führungseinheit kann zweifach arretiert werden. Mit 15 Kilogramm Bürstendruck, 350 Umdrehungen pro Minute und einer Saugleistung von 100 Millibar lässt sich selbst hartnäckiger Schmutz entfernen. Ein integrierter LED-Lichtbalken am Bürstenkopf sorgt dabei für optimale Ausleuchtung des Reinigungsbereichs. Ausgestattet ist die MoviX mit einem Doppelbatteriesystem – zwei Lithium-Ionen-Akkus, die zusammen eine Einsatzzeit von 150 Minuten gewährleisten.
Der Bürstenkopf kann hochgeklappt werden, was die Bürste im Stand entlastet. Integrierte Transportrollen sorgen dafür, dass die Maschine im Ruhezustand komfortabel bewegt werden kann. Optional ist ein Halter zur sicheren Befestigung an Reinigungswagen der Reihe VariX Zero erhältlich. Der Namenszusatz Zero steht für "zero emission“ und bedeutet, dass CO2-Emissionen auf ein Minimum reduziert und unvermeidbare Anteile durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Bis zu 80 Prozent des verwendeten Kunststoffs bestehen aus Regranulat. -
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© rationell reinigenTaqt: SafeQod von Taqt soll den manipulationssicheren Anwesenheitsnachweis per rotierendem QR-Code sicherstellen. Mit dem Wandel der Reinigungsbranche von festen Serviceintervallen hin zu nutzungsbasierten Modellen gewinnt der Nachweis tatsächlicher Vor-Ort-Einsätze an Bedeutung. Klassische Lösungen wie Papierlisten an Sanitärtüren sind aufwendig in der manuellen Auswertung und lassen sich leicht fälschen. Auch digitale Ansätze stoßen an Grenzen: Standard-QR-Codes bieten keine verlässliche Garantie für eine tatsächliche Anwesenheit und GPS-Daten lassen sich ebenfalls manipulieren. An dieser Stelle setzt SafeQod an. Das System soll laut Ilka Manner (Bild) den Anwesenheitsnachweis vereinfachen und gleichzeitig gegen Missbrauch absichern. Mitarbeitende scannen dazu einen QR-Code, der auf einem vor Ort installierten Gerät angezeigt wird – der Vorgang unterscheidet sich aus Anwendersicht nicht vom Scannen herkömmlicher QR-Codes. Der entscheidende Unterschied liegt im Gerät selbst: Es wechselt die angezeigten Codes in regelmäßigen Abständen. Dadurch lässt sich ein Code nicht abfotografieren und später erneut verwenden – ein solcher Versuch wird vom System erkannt und markiert. Standortfreigaben auf dem Smartphone sind nicht erforderlich, da die physische Anwesenheit allein durch den Scan eines aktuell gültigen Codes belegt wird. Die wesentlichen Merkmale: Das drahtlose Gerät kommt ohne zusätzliche Infrastruktur aus, es ist keine dedizierte App erforderlich, es ist keine Standortfreigabe nötig und die Anwendung funktioniert sowohl auf privaten als auch auf dienstlichen Smartphones. Die Lösung adressiert insbesondere Reinigungsdienstleister, die ihre Einsätze über zahlreiche Standorte hinweg dokumentieren müssen. -
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© rationell reinigenTennant/Brain Corp: Das US-amerikanische Unternehmen stellte insbesondere zwei neue autonome Reinigungsmaschinen vor. Mit dem X2 Rovr präsentierte der Hersteller einen kompakten autonomen Scheuersaugroboter für kleinere Flächen. Wie Matthias Holtgrewe (Bild), Vertriebsleiter DACH, erläuterte, arbeitet die Maschine mit zwei Scheibenbürsten und verfügt über eine Arbeitsbreite von 40,6 Zentimetern. Laut Hersteller kann der Roboter mit einer Tankfüllung Flächen von rund 940 Quadratmetern reinigen. Die Frisch- und Schmutzwassertanks fassen jeweils 11,35 Liter. Als Betriebssystem kommt BrainOS zum Einsatz. Die maximale Batterielaufzeit im autonomen Scheuerbetrieb beträgt bis zu zwei Stunden. Das Gerät soll demnächst lieferbar sein.
Für größere Industrieumgebungen wie Lagerhäuser und Distributionszentren stellte Tennant zudem die autonome Kehrmaschine X16 Sweep vor. Das Modell erreicht eine Reinigungsbreite von 116 Zentimetern und eine Flächenleistung von bis zu 4.620 Quadratmetern pro Stunde. Der Kehrgutbehälter bietet ein Volumen von 150 Litern und ist mit einer Smart-Sense-Füllstandsanzeige ausgestattet. Die autonome Navigation basiert ebenfalls auf BrainOS AI und soll Hindernisse sowie Ladezustände selbstständig verwalten. Zur Ausstattung gehören außerdem das DustShield-System zur Staubkontrolle sowie eine Visual-Intelligence-Funktion zur Anpassung an dynamische Umgebungen. Mit optionalen Lithium-Ionen-Batterien sind laut Tennant Laufzeiten von bis zu sechs Stunden möglich.
Am Stand vertreten war auch Brain Corp, das Unternehmen liefert das Betriebssystem für die Tennant-Maschinen. Anders Terkildsen stellte mit BrainOS Clean 2.0 eine neue Softwaregeneration für die autonomen X-Serien-Reinigungsmaschinen vor. Die Plattform kombiniert KI-Funktionen, visuelle Intelligenz und workflowbasierte Automatisierung, um Reinigungsrouten selbstständig zu erzeugen und dynamisch an veränderte Umgebungen anzupassen. Kernfunktion ist die SelfPath-AI-Technologie, die Reinigungswege automatisch erstellt, optimiert und bei geänderten Layouts anpasst. Zudem unterstützt das System automatisierte Reinigungspläne, die Priorisierung definierter Bereiche sowie ein automatisches Lademanagement. Laut Hersteller sollen sich dadurch die Flächenabdeckung um 25 Prozent, die Produktivität um 20 Prozent und die Autonomie um 56 Prozent verbessern. Außerdem sollen sich Implementierungen mehr als doppelt so schnell durchführen lassen, da manuelle Routentrainings entfallen. -
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© rationell reinigenTomcat: Ein Highlight der Messepräsentation war die Stand-on-Scheuersaugmaschine Rival mit optionalem Zero3-Ozon-System und antimikrobiellem Tank aus einer speziellen Kunststoffmischung in Grün. In dem Zero3-System wird ozonhaltiges Wasser erzeugt, wodurch ein umweltfreundliches und chemikalienfreies Reinigungsmittel entsteht, das Keime, Bakterien und Gerüche entfernt (bis zu 99 Prozent).
Mit ihren kompakten Abmessungen (Länge: 124 Zentimeter, Breite: 74 Zentimeter, Höhe: 127 Zentimeter) eignet sich die Maschine besonders für stark frequentierte oder enge Bereiche und passt auch in Fahrstühle. Das Design erlaubt ein schnelles Auf- und Absteigen. Zum Komfort des Nutzers tragen eine gepolsterte Standfläche und eine verstellbare Hüftstütze bei. Das LCD-Display lässt sich intuitiv bedienen.
Für gründliche Reinigung sorgt ein Anpressdruck von bis zu 45 Kilogramm. Ausgestattet werden kann die Maschine mit Pads für glatte Böden oder unterschiedlichen Bürsten für Strukturbeläge. Eine kardanische Aufhängung passt sich unebenen Böden an, sodass die wendige Rival flexibel auf jedem Untergrund ist. Große Tanks (Frischwasser: 64 Liter/Schmutzwasser 68 Liter) verlängern die Einsatzzeiten. Mit einer Batterielaufzeit von drei bis vier Stunden und einer Arbeitsbreite von 50,8 Zentimetern erreicht die Maschine eine theoretische Flächenleistung von rund 2.500 bis 3.000 Quadratmetern pro Stunde. Als deutsche Generalvertretung für Tomcat-Reinigungsmaschinen fungiert Rebi in Solingen unter der Leitung von Geschäftsführer Thomas Billigmann (Bild). -
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© rationell reinigenTruvox International: Christopher Beck (Bild) führte den kabellosen Rucksacksauger Valet Backpack Pro Battery vor. Der Rucksacksauger (5,7 Kilogramm inklusive Akkus) ist das Ergebnis einer neuen OEM-Kooperation des britischen Herstellers mit Pacvac. Die Lithium-Ionen-Akkus bieten eine Laufzeit von 40 Minuten bei einer Ladezeit von 105 Minuten. Das Gerät verfügt über einen Standard- und einen Boostmodus sowie eine vierstufige Filterung mit Hypercone-Filter. Der Tragegurt ist dreifach höhenverstellbar; eine dicke Polsterung und eine atmungsaktive Netzrückseite unterstützen den Tragekomfort. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Akkus, Ladegerät, Schlauch, Teleskopstiel, Allzweck-Bodenbürste sowie Fugendüse, Staubbürste und Polsterdüse. Die Nass-/Trockensaugerserie Valet-Aqua umfasst die Modelle VA20 (20 Liter) und VA40 (40 Liter) und bietet eine 3-in-1-Funktionalität aus Nass-, Trockensaugen und Gebläsebetrieb. Beide Geräte arbeiten mit einem 1.200-Watt-Saugmotor bei 220 bis 240 Volt/50 bis 60 Hertz, erzeugen ein Vakuum von 20 ± 1,5 Kilopascal und eine Luftmenge von 30 Litern pro Sekunde. Der Schalldruck- und Geräuschpegel liegen bei rund 92 Dezibel. Das VA40 ist zusätzlich mit Schiebegriff und Ablassstopfen mit Schraubverschluss ausgestattet. Schlauch- (zwei Meter) und Kabellänge (acht Meter) sind bei beiden Modellen identisch; das VA20 wiegt 6,13 und das VA40 8,45 Kilogramm.
Der Teppichreiniger Hydromist 40 ist in den Varianten HM40-120 und HM40-220 erhältlich. Beide Modelle nutzen zwei Saugmotoren mit je 1.200 Watt sowie eine Rotationsmembranpumpe (152 Watt beziehungsweise 193 Watt). Der Pumpendruck beträgt 8,3 Bar beziehungsweise 15,2 Bar, die Durchflussmenge liegt bei 4,92 Litern pro Minute. Das Vakuum von 55 Kilopascal sorgt laut Hersteller für eine effiziente Wasserabsaugung und kürzere Trocknungszeiten. Der Frischwassertank fasst 40 Liter, der Schmutzwassertank 28 Liter. Beide Geräte wiegen 42,5 Kilogramm und verfügen über ein 15 Meter langes Kabel, Zehn-Zoll-Räder sowie einen frontseitigen Ablaufschlauch. Optional ist ein tragbares Heizelement (Port-A-Heat) erhältlich. Das Zubehör umfasst Schlauchleitungen mit sechs oder 15 Metern Länge sowie Edelstahllanzen als Single- oder Double-Jet-Variante.
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© rationell reinigenWepa: Das Unternehmen präsentierte sich in Amsterdam als ganzheitlicher Anbieter von Produkten für den Waschraum (Bild). Hygienepapier gehört ebenso dazu wie Schaum- und Flüssigseifen mit neuen Rezepturen aus Rohstoffen natürlichen Ursprungs und diverse Spender, darunter ein Menstruationshygiene-Spender (FemCare) aus der Serie Hyginity, die unter anderem mit dem German Design Award 2025 ausgezeichnet wurde.
Ein Thema am Stand war auch die Zusammenführung der Marken Satino und BlackSatino: Die Produktlinien GreenGrow, PureSoft, HiCycle und HiLine sind jetzt unter dem Namen Satino gebündelt. Handtücher und Toilettenpapier der Linie GreenGrow (bislang BlackSatino) bestehen aus Recyclingrohstoffen wie Büropapier oder Pappbechern und Miscanthus-Gras, das in Westeuropa wachst. Das ungebleichte Hygienepapier ist saugstark und weich in der Anwendung. GreenGrow wird ohne schädliche Chemikalien produziert, ist Cradle-to-Cradle-zertifiziert und stammt aus CO2-neutralisierter Herstellung mit 100 Prozent Ökostrom.
Die Produkte der Linie PureSoft, ausgezeichnet unter anderem mit dem Bundespreis Ecodesign 2023, sind zu 100 Prozent aus recyceltem Karton gefertigt und ebenfalls ohne Bleichmittel hergestellt. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um eines der weichsten naturfarbenen Hygienepapiere auf dem Markt, das ebenso saugfähig ist wie ein Produkt aus frischem Zellstoff. HiCycle steht für Recyclingpapier mit hoher Weiße und Saugkraft, die hochweißen und weichen HiLine-Produkte sind aus frischem Zellstoff hergestellt. -
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© rationell reinigenZvoove: Unter dem Dach des Plattform-Ökosystems Zvoove Clean sind inzwischen mehrere spezialisierte Softwaremarken vereint, die den gesamten operativen Lebenszyklus professioneller Reinigungsunternehmen abdecken – darunter Fortytools, CleanManager, Nocore, Leviy, Freematica und seit Kurzem auch KleanApp. Letztere wurde erst im April, also kurz vor Messestart, von Zvoove übernommen. Das funktionale Herzstück von KleanApp ist die Digitalisierung operativer Prozesse von der multimodalen Zeiterfassung und Dienstplanerstellung über ein intelligentes Ticketsystem und CRM bis hin zur vollständigen Finanzstrecke vom Angebot bis zur Rechnung. Darin eingebettet ist zudem eine Qualitätskontrollinstanz nach DIN 2859-1 mit raumbezogenen Stichprobenüberprüfungen, geplanten und Ad-hoc-Audits sowie revisionssicherer Dokumentation gegenüber Auftraggebern.
Für das führende Produkt von Zvoove Clean im deutschen Markt – die cloudbasierte SaaS-Plattform Fortytools – wurde auf der Interclean ein neuer KI-Assistent vorgestellt, der Anwendern ermöglicht, komplexe Geschäftsfragen innerhalb weniger Sekunden durch eine KI-gestützte Analyse von Umsatz, offenen Rechnungen, Zahlungsverhalten und Gutschriften zu beantworten. Auch operative Fragen – etwa welche Objekte in der kommenden Woche nicht vollständig besetzt sind und wer einspringen kann – könne das System auf Basis von Dienstplänen, Verträgen, Verfügbarkeiten und Einsatzhistorien beantworten. Entscheidend ist dabei laut Timo Kranz (li.), Senior Vice President Tech & Product bei Fortytools: "Die KI arbeitet nicht mit öffentlich zugänglichen Datenquellen, sondern ausschließlich mit den aktuellen Betriebsdaten des jeweiligen Reinigungsunternehmens. Dabei wird sichergestellt, dass diese Daten das System nie verlassen und nur innerhalb der Anwendungsplattform verarbeitet werden.“ Ergänzend hierzu formulierte Lars Frobel (re.), Director Commercial & Growth bei Zvoove Clean, als zentrale Botschaft für Gebäudedienstleister eine klare Abfolge: "Zuerst müssen Prozesse standardisiert und vereinfacht werden. Dann folgt die Digitalisierung. Und erst danach macht der Einsatz von KI Sinn. Digitalisierung schlechter Prozesse beschleunigt lediglich das Chaos.“ Diese Einordnung sei gerade in einer Phase wichtig, in der der Begriff KI in der Branche bisweilen inflationär verwendet werde – ohne dass bei vielen Unternehmen die digitale Basis dafür gelegt sei.