Bildergalerie: Interclean 2024: Die Trends aus Amsterdam (Teil 2)

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    Adiatek: Ein Thema am Stand war die Scheuersaugmaschine ­Coral 50, vorgeführt von Niels Lindner (Bild), Area-Manager Nord-Europa. Der kleine Aufsitzer (133,5 × 70,5 × 121,5 Zentimeter), auf dem auch große Anwender komfortabel sitzen können, lässt sich dank Lenkradeinschlag von 90 Grad auch auf engstem Raum und in unübersichtlichen Umgebungen gut einsetzen. Der Wende­radius bei einer 360-Grad-Drehung beträgt 156 Zentimeter. Der direkt hinter der Bürste angeordnete Saugfuß dreht sich gemeinsam mit der Maschine und stellt so eine hohe Trocknungsqualität auch in Kurven und bei plötzlichen Richtungswechseln sicher.
    Die Maschine mit einer Arbeitsbreite von 50,8 Zentimetern ist mit einem 70-Liter-Tank ausgestattet, die Batterie reicht für zwei Stunden Laufzeit. Ein großes Bedienfeld ermöglicht eine einfache und intuitive Verwaltung der Maschinenfunktionen. Auf der Rückseite der Coral 50 befindet sich ein Staufach, das für persönliche Gegenstände ebenso genutzt werden kann wie für Sonderausstattung (Ozongenerator, integriertes Ladegerät) oder als Kanisterfach mit direkter Reinigungsmitteleinfüllung (3SD).
    Zudem präsentierte der italienische Reinigungsmaschinenhersteller eine autonome Kehr-Scheuersaugmaschine (R-Quartz 70S. Mit dem Bürstendeck ist Kehren und Scheuersaugen in einem Arbeitsgang autonom möglich. Die vordere Kehrbürste befördert den Schmutz zur hinteren Scheuerbürste, die ihn mit gegenläufiger Rotation aufnimmt und in einen Sammelbehälter befördert. Gleichzeitig wird vor den Bürsten die Reinigungslösung vorgelegt und vom Saugfuß aufgenommen. Der Reinigungsroboter ist mit drei Sicherheitssystemen ausgestattet, die gleichzeitig arbeiten – LIDAR-Sensoren, Livox MID-70 und Ultraschallsensoren. Durch Lithium-Batterien erreicht die Maschine Leistungszeiten von bis zu sechs Stunden. Die Ladezeit beträgt fünf Stunden.
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    All Care: Der niederländische Anbieter von Spendersystemen legte einen Fokus seines diesjährigen Interclean-Auftrittes auf das Thema Edelstahl beziehungsweise auf die daraus gefertigten Produkte, die das Unternehmen selbst nach Maß produziert. Spender aus Edelstahl seien laut Pim Kemperman, Salesmanager D/A/CH bei All Care (Bild), nicht nur äußerst langlebig, sondern auch besonders umweltfreundlich, da sie vollständig recycelbar sind und durch ihre lange Lebensdauer weniger häufig ersetzt werden müssen. Zudem wurde in Amsterdam ein nachhaltiger Hygienebehälter – Sanni Bin genannt – präsentiert. Dieser kombiniere umweltfreundliche Materialien mit höchster Funktionalität und füge sich nahtlos in moderne Waschraumkonzepte ein. Weitere Neuheiten waren die gezeigten Tampon- und Binden-Spender, die einen diskreten und komfortablen Zugang zu Hygieneprodukten ermöglichen sollen, und nicht zuletzt Hygienebehälter mit Kniebedienung, die speziell für eine berührungslose Entsorgung konzipiert sind und somit erheblich zur Reduzierung von Keim­übertragungen beitragen sollen.
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    Baudoin Wash-Systems: Das niederländische Unternehmen ist seit 30 Jahren auf die Herstellung von Reinigungslösungen mit reinem Wasser und Carbonstangen spezialisiert. Für die Reinigung von Fassadenplatten, Glas- und Fensterfassaden sowie Solarmodulen hat das niederländische Unternehmen eine Wasch-Drohne entwickelt, die besonders für Fälle geeignet ist, wenn die Fassade für eine Hubarbeitsbühne unzugänglich ist. Managing Director Erik van Liempd (Bild) freute sich, dass Baudoin in der Kategorie Arbeitskräfte und Ergonomie für diese Lösung den Innovation Award gewonnen hat. Zusätzlich erhielt die Wasch-­Drohne den Cleaners‘ Choice Award. Die Drohne reinigt unter hohem Druck (130 bis 160 Bar) mit Reinwassertechnologie – die Ausstattung dafür bietet das Unternehmen ebenfalls an – und ist vom Boden aus leicht zu bedienen. Als Flächenleistung gibt der Hersteller rund 250 Quadratmeter pro Stunde beziehungsweise 2.000 Quadratmeter pro Tag an. Die Waschdrohne besteht aus einem robusten Carbonrahmen und hat ein Ladegewicht von bis zu 25 Kilogramm. Sie ist ausgestattet mit einer Kamera zur Bestimmung der Objektentfernung, verfügt über einen leichten Hochdruck-Carbon-Waschschlauch (Wasserleistung: 13 bis 18 Liter pro Minute) und erreicht eine Flugzeit von 60 Minuten. Sind die Fassaden besonders stark verschmutzt, können sie mit CF 755 eingeschäumt werden, einem umweltfreundlichen, organischen Aktiv-Hochleistungsreiniger. Für die Endreinigung bietet sich dann CF 740 an, ein selbsttrocknendes Öko-Shampoo und Schutz. Damit werden die letzten Schmutzpartikel ­weggespült.
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    Cleanfix: Auf der CMS Berlin 2023 wurde erstmals der Rucksackstaubsauger RS05 CAS vorgestellt. In Amsterdam gab Clean­fix die Erweiterung der CAS-Familie bekannt. Ab dem vierten Quartal 2024 sind die Scheuersaugmaschine Toro CAS, der Trockenstaubsauger S10 Plus CAS und die kleine Hand-Einscheibenmaschine Scrubby CAS in kabellosen Versionen erhältlich. Durch die hersteller- und produktübergreifende Nutzung derselben Akkus wird die Flexibilität maximiert. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit, mehrere Akkus und Ladegeräte zu besitzen, minimiert. Die CAS-Akkus werden in Europa gefertigt.
    Die kompakte Scheuersaugmaschine Toro CAS ist ideal für ­kleine bis mittelgroße Flächen. Der vielseitige Trockenstaubsauger S10 Plus CAS eignet sich besonders für schnelle kurzfristige Einsätze und für die flexible Reinigung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Treppen und kleineren Räumen. Er kombiniert hohe Reinigungsleistung mit einfacher Handhabung und ergonomischem Design. Die Einscheibenmaschine Scrubby besticht mit ihrer Fähigkeit, auch schwer zugängliche Bereiche effizient zu reinigen.
    Die neue Aufsitz-Scheuersaugmaschine RA805 – präsentiert von Judith Thöny (Bild) – zeigt ihre Stärke dort, wo es auf Wendigkeit und Schnelligkeit ankommt. Sie durchfährt Türen mit 80 Zentimetern Breite und hat einen engen Wendekreis. Der Antrieb ermöglicht eine Reinigung bis maximal 12 Prozent Steigung. Das Vier-Rad Konzept der Maschine optimiert die Gewichtsbelastung auf die Fläche. Deshalb eignet sich die RA805 gut für Sportbeläge. Zusätzlich verhindert das Vier-Rad-Konzept das Umkippen in schnellen Kurvenfahrten.
    Bei der Entwicklung der Robotiklösungen legt Cleanfix besonderen Wert auf Cyber Security. Dementsprechend kommt im Scheuersaugroboter RA660 Navi XL die Schweizer Navigationstechnologie BlueBotics ANT zum Einsatz. Der Roboter kommuniziert und koordiniert sich in Echtzeit mit anderen Geräten im ANT-Server, zum Beispiel mit anderen FTS-Modellen, Toren, Aufzügen und Alarmeinrichtungen. Die ANT-Technologie ist ­adaptiv und reagiert auf Veränderungen in der Umgebung. Dadurch können Roboter auch in dynamischen Umgebungen arbeiten, indem sie ihre Routen und Strategien entsprechend anpassen. Weltweit nutzen über 100 Hersteller von fahrerlosen Transportsystemen die Technologie BlueBotics ANT. Über die Software BlueBotics ANT Server kann der RA660 Navi XL zudem in das Flottenmanagement von Logistikrobotern (FTS, AGV, AMR) integriert werden. Dies erlaubt die Verbindung von Lager- und Reinigungsrobotik und somit eine zentrale Steuerung und Überwachung. Dadurch wird die Koordination mit anderen Geräten verbessert und der Reinigungsprozess optimiert. Die Roboter von Cleanfix verwenden keine Kameras und bieten eine Datenspeicherung auf europäischen Servern. Optional ist eine Dockingstation erhältlich, die für automatisches Laden und Wasserwechsel sorgt. Mit seinem patentierten Algorithmus, drei Reinigungsbürsten (oder Pads) und einer Saugeinheit ausgestattet schrubbt und saugt der RA660 Navi XL selbständig höchst effizient.
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    Crotti/Gutmann: Mit Hybrid Bear wurde ein System für eine flexible und feste Padanhaftung für Exzenter- und Orbitalmaschinen vorgestellt. Es besteht aus zwei Komponten: Einem sogenannten Carrier und einem Padhalter, der sich in wenigen Sekunden austauschen lässt. So kann die Reinigungsmaschine schnell und effizient zur Verwendung aller Reinigungspads angepasst werden. Ebenso schnell lassen sich verbrauchte gegen neue Pads tauschen. Hybrid-Bear-Padhalter gibt es in der Version "White“ mit Häkchengeometrie für alle Standard-Bodenreinigungspads und in der Version "Black“ mit feinen Mikronoppen für Padrücken mit dichter Beschaffenheit oder Veloursrücken.
    Der Carrier wird mit der Maschine fest verklebt und sichert den stabilen Sitz des jeweiligen Padhalters, der durch seinen Veloursrücken auf dem Carrier verankert ist. Das System garantiert nach Herstellerangaben auch bei höchsten Frequenzen sicheren Halt und die verlustfreie Übertragung der Schwingungen von der Maschine zum Reinigungspad.
    Die Firma Gutmann (Leonberg), gegründet 1922, gehört seit November 2023 zur italienischen Unternehmensgruppe Crotti. Geschäftsführer sind nun Giorgio Crotti (li.) und Jürgen Belle, der das Familienunternehmen zuvor mit Haupteigentümer Tilman Eppinger geleitet hat. Durch den Schulterschluss ist eine international aufgestellte Unternehmensgruppe entstanden, die zu den weltweit größten Herstellern der Branche gehört. Crotti entwickelt und produziert Bürsten und Reinigungswerkzeuge für die maschinelle Reinigung,
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    Deiss: Der Hamburger Hersteller von Müllbeuteln und Müllsäcken lenkte auf der diesjährigen Interclean den Fokus auf seine nachhaltigen Produktlösungen. "Für unsere Kunden wird es immer wichtiger, auf den CO2-Fußabdruck der gesamten Lieferkette zu achten, um die eigenen Klimaziele erfüllen zu können“, sagt Geschäftsführer Clemens Eichler (Bild). So wurden in Amsterdam unter anderem die Premium-Plus-Abfallsäcke präsentiert, bei deren Produktion innovative Hochleistungspolymere zum Einsatz kommen. Damit werde Eichler zufolge bei gleichbleibender Leistung 30 Prozent weniger CO2 verursacht – zertifiziert vom Cyclos-HTP-Institut. Zudem werden diese Abfallsäcke aus 93 Prozent recycelten Rohstoffen unter Einsatz von 100 Prozent Ökostrom in Deutschland hergestellt. Das sorge für kurze Transportwege und zuverlässige Lieferketten.
    Grundsätzlich stehe der Einsatz von anspruchsvollen Rezyklaten im Zentrum der Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens. Dem Rechnung tragend, steigert Deiss in Europa sukzessive den Anteil von Post-Consumer-Rezyklat über alle Produkte und bietet sogar Artikel wie die Re:Source-Abfallsäcke, die aus 100 Prozent PCR hergestellt sind – ganz ohne die Zugabe eines Masterbatches. Ein weiteres Beispiel ist der Loop Plus, der aus 40 Prozent haushaltsnahen Abfällen aus der Gelben Tonne gefertigt ist und insgesamt zu 96 Prozent recycelten Rohstoffen besteht.
    Aber auch in Asien arbeitet Deiss daran, Kreisläufe anzuregen. Dort sind laut Clemens Eichler noch keine starken Trennsysteme vorhanden, wie sie sich in Europa über lange Zeit entwickelt haben. Gerade deshalb sei es wichtig, Produkte mit PCR in Asien zu fertigen, wie zum Beispiel die First-Plus-PCR-Müllbeutel. Die Nach­frage nach diesem Rohstoff stimuliere die örtlichen Stoffkreisläufe und schaffe wirtschaftliche Anreize, diese Kreisläufe zu stärken.
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    Dibo: Hochdruckreiniger-Anhänger (JMB-MD und JMB-S) waren ebenso zu sehen wie Heißwasser-Hochdruckreiniger. Das neue 2024er-Modell des IBH-S hat einen 70-Kilowatt-Heizkessel. Dadurch ist der Heißwasser-Hochdruckreiniger nun mit zwei unterschiedlichen GreenBoiler-Heizsystemen erhältlich, mit einer Leistung von 50 Kilowatt und 70 Kilowatt. Das 50-Kilowatt-Modell ist standardmäßig mit Dual-Power-Heating-System ausgerüstet. Bei diesem System (Plus-Variante) ist eine Vorwärmvorrichtung mit einem GreenBoiler mit 50 Kilowatt Leistung kombiniert. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass jederzeit ein Heißwasservorrat zur Verfügung steht. Die Temperatur wird über eine doppelte elektronische Steuerung geregelt. So bleibt die Ausgangstemperatur stabil, um einen optimalen Reinigungseffekt zu gewährleisten. Die 70-Kilowatt-Version des IBH-S ist auch als Nicht-Plus-Variante erhältlich.
    Neu bei den Kaltwasser-Hochdruckreinigern sind batteriebetriebene Varianten wie die Modelle CPU-SB und ECN-MB, die mit zwei Arc-Lithium-Batterien ausgestattet sind.
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    Ecolab: Mit Maxx Synbiotic hat Ecolab auf der Interclean eine neue Produktlinie probiotischer Reiniger vorgestellt, die zusammen mit dem auf biotechnologische Inhaltsstoffe und Spezialchemikalien für verschiedenste Anwendungen spezialisierten Technologiepartner HeiQ entwickelt wurde. Im Gegensatz zu gängigen probiotischen Reinigern enthalten die Produkte der neuen Linie nach Aussage von David Fritz (Bild), Senior-Marketing-­Manager bei Ecolab Institutional Europe, neben biologisch abbaubaren Tensiden nicht nur rund 50 Milliarden Probiotika pro Liter, die Enzyme produzieren und somit gezielt Verschmutzungen abbauen, sondern zusätzlich auch Präbiotika, die als Aktivator und Energiequelle für die Probiotika dienen. Genau diese Zuckersubstanzen würden es den Mikroorganismen ermöglichen, sofort und kontinuierlich die Reinigung fortzusetzen.
    Im Einzelnen besteht die Maxx-Synbiotic-Produktpalette aus Brial Synbiotic, einem leicht schäumenden Allzweckreiniger, Magic Synbiotic, einem Bodenreiniger für alle wasserfesten Böden, Magic Scrub Synbiotic, einem nicht schäumenden Automatenreiniger, Into Synbiotic, einem leicht schäumenden Sanitärreiniger, und Into WC Gel Synbiotic, einem gebrauchsfertigen, mild-sauren WC-Reinigungsgel. Sämtliche Reiniger sind David Fritz ­zufolge vollständig biologisch abbaubar und sorgen dafür, dass die Quellen von Gerüchen nicht nur entfernt werden, sondern auch Sub­stanzen, die in Zukunft unangenehme Gerüche erzeugen könnten, abgebaut werden.
    Nach den Grenzen der probiotischen Reiniger gefragt, antwortet David Fritz: "Sie sind zum einen kein Ersatz für säurehaltige Reiniger zur Kalkentfernung. Zum anderen ist ihr Einsatz im Lebensmittelumfeld im Moment aus regulatorischen Gründen noch nicht zugelassen, und auch für eine desinfizierende Reinigung sind die Produkte bis dato nicht ausgelegt.“
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    Electrostar (Starmix): Für die schnelle Reinigung großer Flächen gibt es von Starmix die neue DuroSweep 77 Pro, manuell oder akku­betrieben. Beide Ausführungen unterstützen mit einem zweistufigen Turbo-Kehrsystem, wodurch der überfahrene Bereich zweimal gekehrt wird. Der Besenantrieb selbst verfügt für eine erhöhte Langlebigkeit und Zuverlässigkeit über formschlüssige und selbst schmierende Zahnradverbindungen. Hervorzuheben ist hierbei das verbaute Kugellager, das für verschleiß­freies Rotieren ohne Reibungsverluste sorgt. "Die Duro­Sweep 77 ist robust verarbeitet und für den Dauereinsatz, zum Beispiel auf großen Gewerbeflächen, ausgelegt. Durch den ergonomischen Schiebebügel und die in sieben Stufen verstellbare Bürstenhöhe kann sie auf vielfältigen Untergründen bequem eingesetzt werden“, erläutert Ralph Burkart, Area-­Sales-Manager bei Electro­star/Starmix.
    Für besonders große Flächen bis 3.600 Quadratmeter ist die Duro­Sweep 77 Pro 18V ausgelegt. Der 18-Volt-­Akku ist kompatibel mit dem herstellerübergreifenden Cordless-­Alliance-System (CAS), die Kehrmaschine kann also mit den 18-Volt-Akkus von über 40 Marken betrieben werden.
    Am Morgen der Messeeröffnung legte Ralph Burkart (Bild) die 15 Kilometer vom Flguhafen Schiphol bis zum Messegelände zusammen mit der neuen Kehrmaschine zu Fuß zurück – ein Praxistest.
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    Fripa: Ein Thema am Stand war Toilettenpapier der Linie Edina, nachhaltig verpackt in einer recycelbaren Vorratsbox für 60 Rollen – ohne weiteres Verpackungsmaterial und komplett plastikfrei. Ein Karton mit Inhalt wiegt unter zehn Kilo und ist damit gut zu handhaben. Das dreilagige, hochweiße Toilettenpapier aus 100 Prozent Zellstoff ist PEFC-zertifiziert. Das Siegel steht für Holz- und Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.
    Auch alternative Rohstoffe hat der Hersteller von Hygienepapier, der seit 1948 in Miltenberg produziert, im Blick. "Wir sind da sehr offen", sagt Verkaufsleiter Jürgen Fischar (Bild). Neben Produkten aus recyceltem Altpapier und ungebleichtem Zellstoff gibt es bei ­Fripa auch Toilettenpapier und Küchenrollen aus Strohbestandteilen und Bambus. Bambus wird aktuell als einer der nachhaltigsten Rohstoffe weltweit angesehen, da er extrem schnell wächst. Ähnliches gilt für Stroh. Die Produkte unter dem Markennamen Oecolife sind in verschiedenen Verpackungsgrößen und ebenfalls in einer Vorratsbox aus Karton erhältlich.
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    Hagleitner: Eine Weltpremiere gab es am Stand des österreichischen Hygienespezialisten zu sehen – und zwar die komplett neue digitale Dosieranlage Integral 1Flair. Mit ihr können bis zu elf Waschmaschinen bedient und unterschiedlich viele Waschkomponenten, abgestimmt auf die Anforderungen der Wäsche, angeschlossen werden. Die Montage des modularen Systems lässt sich flexibel an die Gegebenheiten vor Ort anpassen – um die Ecke, untereinander oder mit Unterbrechung. "Der Clou der neuen Dosieranlage ist die Andockeinheit. Erst wenn sie eingerastet ist, fließt Konzentrat – austreten kann hier nichts", erklärt Firmenchef Hans-Georg Hagleitnter (Bild). Die Andockeinheit besteht aus Kanister und Andockstation. Ein integrierter Sensor erkennt den Füllstand, LED-Leuchten geben den jeweiligen Füllstand an. Leere beziehungsweise zur Neige gehende Kanister können somit rechtzeitig getauscht werden. RFID-Technologie sorgt dafür, dass Produktverwechslungen beim Kanistertausch ausgeschlossen sind. Zusätzlich ist das Ansaugen von Luft mit der neuen Dosieran­lage nach Aussage von Hagleitner nicht mehr möglich.
    Die digitale Anbindung der Dosieranlage ermöglicht es zudem, den Gerätestatus ortsunabhängig auch per App auf dem Smartphone einzusehen. So ist über die Hagleitner360-App unter anderem die genaue Füllstandsanzeige der Waschmittelkomponenten jederzeit kon­trollierbar, damit es zu keinen unerwarteten Maschinenstopps oder unsauberer Wäsche aufgrund von zu geringem oder fehlendem Waschmittel kommt. Laut Hersteller erkennt und meldet Inte­gral 1Flair rechtzeitig Service- und Wartungsbedarf, auch Fernwartung sei möglich. Marktstart für die neue Dosieranlage in ­Österreich war bereits im Mai, im Herbst sollen weitere Länder folgen.
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    Haid-tec: Sara Hallbauer und Thomas Haid-Thoma (Bild) zeigten diverse Neuheiten, unter ­anderem auch das RasenPlusPad für strukturierte Bodenbeläge im ­Außen­bereich. Des Weiteren wurde speziell für Walzenroboter eine Aufschubwalze entwickelt und mit den Aktivfasern der PolyPlusPads kombiniert. Die neue PolyPlusWalze erhöht die Reinigungsleistung. David Haid, Leiter Anwendungstechnik, erläutert das Prinzip: "Die langen Aktivfasern lösen den Schmutz an, sodass er von der Reinigungsflotte aufgefangen und abgetragen werden kann. Dadurch, dass die PolyPlusPads den Schmutz selbst nicht aufnehmen und sich während der Nutzung automatisch immer selbst spülen, erzielt man mit ihnen dauerhaft ein sehr gutes Reinigungsergebnis. Eine Bürste kommt dagegen nicht so tief in strukturierte Bodenbeläge oder Teppichfasern hinein; ein Mikrofaserpad nimmt zwar den Schmutz auf, aber die Reinigungsleistung ist nur so lange gegeben, bis die Mikrofaser mit Schmutz vollgesogen ist, danach sinkt die Reinigungsleistung, da der Schmutz erst durch den Waschvorgang aus der Faser gelöst wird.“ Die PolyPlusWalzen wurden bereits erfolgreich für Lionsbot R3 getestet und werden derzeit für Scheuersaugroboter anderer Hersteller angepasst. "Wir sind nun mitten in der Testphase bei verschiedenen Lebensmitteleinzelhändlern. Wir können jetzt schon sagen, dass die Standzeiten überdurchschnittlich lang sind“, sagt David Haid. Die PolyPlusWalze wird einfach auf die bestehende Walze aufgeschoben. Der Austauschvorgang ist innerhalb einer Minute erledigt.
    Patentiert ist der magnetische Padhalter, der speziell für den Gausium Scrubber 50 entwickelt wurde. Es kommt durchaus vor, dass bei Robotern mit Padhalter-Treibtellern sich die Pads unbemerkt lösen. Ist das der Fall und reinigt der Roboter weiter, kann im schlimmsten Fall der Bodenbelag Schäden davontragen. Die magnetische Innenlochhalterung soll das verhindern. Haid-tec hat außerdem seine Reinigungsmittel für Reinigungsroboter optimiert. Die ohnehin geringe Schaumentwicklung des Unterhaltsreinigers wurde weiter reduziert. Die Rezeptur wurde auf die geringe Wasser-Auftragsmenge hin angepasst.
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    Hako: Um die einsatzbegleitenden Prozesse weiter zu automatisieren und das Reinigungspersonal zu entlasten, hat Hako nun eine auf den autonomen Reinigungsroboter Scrubmaster B75 i abgestimmte Dockingstation entwickelt. Die ­Scheuersaugmaschine kann die Homebase selbstständig ansteuern und koppelt sich automatisch an. Daraufhin starten die Prozesse Schmutzwassertankentleerung, Frischwassertankbefüllung und Akkuladung. Laut Geschäftsführer Frank Ulbricht (Bild) lässt sich die Dockingstation auch bei Maschinen, die bereits im Markt im Einsatz sind, unkompliziert nachrüsten. Eine weitere, zur diesjährigen Interclean neu vorgestellte Option ist das Clean-Guard-Frontschild. Die konvex geformte, flexible Gummileiste führt Grobschmutz zur Seite hin ab und passt sich auch bei Rampenfahrten dem Untergrund an. Und für eine deutlich reduzierte Feinstaubentwicklung beim Kehrvorgang können die Seitenbesen der Walzenbürsten-Variante (daneben ist der Scrubmaster B75 i auch als Tellerbürstensystem erhältlich) mit der Seitenbesenummantelung Dust Stop ausgestattet werden.
    Aktuelle Trends wie die steigende Nachfrage nach autonomen Systemen verändern auch die Anforderungen an das Flottenmanagement. Mit dem neuesten Update ist das Hako-Fleet-­Management nach Aussage von Frank Ulbricht "vorbereitet auf die Herausforderungen der Zukunft“ – zum Beispiel für die Einbindung von autonomen Scheuersaugmaschinen wie eben dem Scrubmaster B75 i. Angepasst an die autonomen Prozesse des Roboters stellt das Tool den Reinigungsreport sowie die Ressourcenanzeige transparent dar. Damit werde Service immer effizienter, da planbarer und vorausschauender. Im Fall der Fälle können Servicemeldungen direkt aus dem Portal heraus erfolgen beziehungsweise werden sofort an die mobilen Servicetechniker übermittelt. Last, but not least zeigte Hako in Amsterdam einen ersten Prototyp seiner neuen Walk-behind-Scheuersaugmaschinen-Genera­tion Scrubmaster B45, die in etwa eineinhalb Jahren auf den Markt kommen soll. Ausgestattet mit neuester Antriebstechnologie und einer fortschrittlichen Bediener-Maschine-Kommunikation über eine intuitive Steuerung, möchte Hako bei den neuen Maschinen auch in puncto Nachhaltigkeit neue Maßstäbe setzen: So seien die Maschinen nahezu 100 Prozent recyclingfähig und durch die Verwendung verschiedener Kunststoffteile aus Industrie-Rezyklat sinke zudem der Ressourcenverbrauch bei der Fertigung. Und auch im Einsatz werde die Nutzung von Ressourcen durch ­neueste Techniken weiter minimiert – zum Beispiel durch die optimierte Dosierung von Reinigungsmitteln und spezielle Maßnahmen zur Reduktion des Wasserverbrauchs.
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    Harmsen Trading: Sabine Harmsen und Rainer Topf (Bild) stellten die neuen mit Industriediamanten beschichteten Wischbezüge aus 100 Prozent Mikrofaser vor – für ­eine Unterhaltsreinigung mit wenig oder ohne Chemie. Harmsen ­Trading ist dabei eine Kooperation mit FloorZilla eingegangen: Die weißen Vielzweck-Mikrofaserbezüge des Handelsunternehmens werden vom Kooperationspartner mit 0,2-Karat-Diamanten veredelt. Die Wischbezüge sind für alle Bodenarten geeignet, auch für Holzböden oder elastische Beläge. Die Diamantfasern lösen mittels mechanischer Reinigungsleistung hartnäckigen Schmutz, ohne die Oberfläche zu verkratzen, Mikrofasern sind besonders effektiv beim Aufnehmen von Schmutz, Staub und Verunreinigungen. Die Diamantfaser-Wischbezüge sind in einer Breite von 40 und 50 Zentimetern erhältlich. Das Gewicht liegt bei 89 beziehungsweise 109 Gramm.
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    Haug Bürsten: "Die diesjährige ­Interclean war mal wieder ein voller Erfolg für Haug Bürsten“, zog Geschäftsfüh­rerin Gigi Haug (Bild) kurz vor Messeschluss ­eine ­erste Bilanz aus vier Tagen Amsterdam. Unter anderem präsentierte das Unternehmen mit Sitz in Königsbrunn dort sein sogenanntes Recycled-Produktsortiment, das in den letzten Monaten weiter ausgebaut worden sei. Gerade bei öffentlichen Ausschreibungen gebe es dafür eine hohe Nachfrage, denn die Produkte aus diesem Sortiment erfüllen alle dafür benötigten gesetzlichen Vorgaben. Die Besonderheit beim Recycled-Produktsortiment liege darin, dass nicht nur die Bürstenkörper (diese bestehen aus bis zu 98,6 Prozent aus recycelten post-consumer Kunststoffabfällen aus dem Gelben Sack), sondern auch das Besatzmaterial (dafür werden bis zu 97,3 Prozent recycelte pre-consumer Kunststoffabfälle verwendet) aus recyceltem Material gefertigt sind.
    Daneben stellte das Familienunternehmen in Amsterdam eine Vielzahl weiterer Produkte aus seinem breiten Sortiment aus, das neben Bürsten und Besen unter anderem auch Kehrgarnituren, Schaber, Fensterreiniger sowie Wasserschieber und nicht zuletzt eine breite Palette an Stielen samt Zubehör umfasst. Um seine Handelspartner künftig noch besser unterstützen zu können, sei zuletzt auch das deutsche Vertriebsteam des Unternehmens ausgebaut worden.
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    Hylab: Der Anbieter von Seifen-, Papier- und Verbrauchsmaterialspendern ist 2023 aus der Fusion der beiden Hersteller Brightwell und QTS Italy hervorgegangen. Beim Debüt auf der Interclean wurden die vielseitigen und nachhaltigen Spendersysteme sowie unterschiedlichste individuelle Designoptionen vorgestellt. Von öffentlichen Waschräumen über Großküchen bis hin zu Gesundheitseinrichtungen – die Auswahl an Produkten, die von Hylab entwickelt und hergestellt werden, erfüllt die jeweils spezifischen Anforderungen der Kunden. Laut Michael Meisel (Bild) besonders beliebt sind nachhaltige Lösungen aus recycelten und umweltfreundlichen Materialien sowie austauschbare Pumpen oder das patentierte Tris-System, welches eine individuelle Anpassung auf das verwen­dete Produkt zulässt und eine Umstellung ­ohne Neuanschaffung der Spender möglich macht. Außerdem ­wurde das Pro-Food-Sortiment mit Servietten-, Becherspen­dern und Papierollenhaltern vorgestellt. Das hauseigene Recyclingzentrum ermöglicht es, Kunststoffüberschuss aus den Produktionslinien wieder zu gewinnen, zu zerkleinern und dem Herstellungsprozess wieder zuzuführen. Bei der Herstellung der Linien Myriad Recycled, Modular Recycled und Intro 2. Life werden zu 100 Prozent recyclete Materialien verwendet. Darüber hinaus sorgen austauschbare Teile und Zubehör für die Vielseitigkeit der Produkte, ohne dass ein kompletter Ersatz erforderlich ist, wodurch Abfall reduziert und Kosten gesenkt werden. Die Produktreihen können individuell gestaltet werden. Dies reicht von der Farbe und Logos bis hin zu vollständig maßgeschneiderten Systemen.
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    Kemaro: Kemaro-Mitgründer Thomas Oberholzer (li.) stellte gemeinsam mit Sarah Lüchinger und Christoph Jähnig seinen Industriereinigungsroboter K900 vor, der 2022 mit dem Swiss Logistics Award ausgezeichnet wurde. Die Jury überzeugte speziell die ökologische Nachhaltigkeit, der Gesundheitsschutz und die Kostenersparnis beim Einsatz eines K900. Durch die Weiterentwicklung des K900 kann dieser immer wieder in neuen Bereichen eingesetzt werden. Der Roboter ist darauf ausgelegt, ­große Flächen in einer kurzen Zeit zu reinigen. Entsprechend ist die Anwendung in Lagerhäusern ideal. Mit einer Höhe von 35 Zentimetern reinigt er auch unter Lagerregalen und damit dort, wo die manuelle Reinigung kaum möglich ist, dabei fasst der Staubbehälter 35 Liter und die Akkulaufzeit liegt bei fünf Stunden. Beispiele aus der Praxis wie Abfüllanlagen und Eisenbahndepots zeigen, dass der K900 auch in sehr schmutzigen und nassen Umgebungen funktioniert. In Kombina­tion mit fortschrittlichsten 3D-Sensoren navigiert der K900 durch komplexe Räume und reinigt mit einer Reinigungsbreite von 90 Zentimetern Industriehallen bis zu 20.000 Quadratmetern mit minimaler menschlicher Interaktion.
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    Kimberly-Clark: Ein Fokus des diesjährigen Interclean-Auftritts von Kimberly-Clark Profes­sional lag auf den sogenannten RightCycle-­Services, die das Un­ternehmen seit mehr als einem Jahr unter anderem in Deutschland anbietet. Dabei werden zum einen alte Spender herstellerunabhängig aufbereitet und die gewonnenen Rohstoffe zur Produktion neuer Artikel verwendet. Zum anderen werden Papierhandtücher im Nutzungsalltag vom sonstigen Restmüll getrennt in extra dafür bereitgestellten Containern gesammelt. Ein Recyclingpartner leert die Container in regelmäßigen Abständen, presst das Material in 500-Kilogramm-Ballen und transportiert diese ins deutsche Kimberly-Clark-Werk in Koblenz, wo sie nach einer Prüfung der Herstellung neuer Produkte zugeführt werden. Jeder teilnehmende Betrieb erhält anschließend ein Zertifikat über die jeweils recycelten Mengen sowie den Beitrag, den er auf diese Weise für die Umwelt leistet. Nach Aussage von Christoph Melchers (Bild), Head of Marketing DACH, liegt die Rücklaufquote bei den Papierhandtüchern im Rahmen
    des Recyclingservices bei mittlerweile 95 Prozent.
    Entscheidet sich ein Unternehmen dazu, seine Waschraum-Ausstattung zu ersetzen, nehmen Monteure von Kimberly-Clark bei der Installation der neuen Systeme die ausgedienten Spender mit und führen auch diese dem Recycling zu. Es muss sich lediglich um Modelle aus Plastik oder Edelstahl handeln; Hersteller und Marke seien unerheblich für die Rückführung in den Stoffkreislauf.
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    Kleen Purgatis: Marketingleiter Jens Knoke präsentierte Tab-Konzentrate für die Unterhaltsreinigung. Zum Sortiment von Multi Kleen Tabs Pro gehören ein Allzweckreiniger (Severa), ein Küchenreiniger (Purina) und ein Sanitärreiniger (Sanivex). Ein Beutel mit Klettverschluss enthält jeweils 30 Tabs. Die Tabs werden vor Ort in einer wiederverwendbaren Schaum-Sprühflasche in 500 Millilitern Wasser aufgelöst. So entsteht nach wenigen Minuten Wartezeit eine anwendungsfertige Reinigungslösung, die vier Wochen lang verwendet werden kann. Von allen drei Reinigern ist eine Power-Version mit erhöhter Reinigungsleistung geplant.
    Die Tabs sind mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet, biologisch abbaubar und frei von Mikroplastik. Sie haben ein nur geringes Transportvolumen, wodurch weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu Flüssigreinigern freigesetzt werden. Die wiederverwendbaren, recycelfähigen Flaschen sorgen gleichzeitig für weniger Einwegverpackungen.
    Ein weiterer Reiniger von Kleen Purgatis in Tab-Form ist Quintab Clean, ein ultranetzender Unterhaltsreiniger für die manuelle oder maschinelle Reinigung von elastischen Bodenbelägen. Ein Tab in wasserlöslicher Folie ist für eine Wassermenge von zehn Litern gedacht. Auch Quintab Clean soll eine Leistungsoptimierung erfahren.
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    Lucart: Der Name steht für das Design – unter der Produktbezeichnung "Flow“ hat Lucart Professional auf der Interclean eine neue Spenderserie der EcoNatural-Serie vorgestellt, die optisch durch ihre fließenden beziehungsweise geschwungenen Linien auffällt, und wie Senior Brand Manager Leonardo Pasquini (Bild) präsentiert, wahlweise in weißer oder schwarzer Ausführung erhältlich sind. Eine weitere Besonderheit: Das Material der Spender besteht zu 100 Prozent aus wiederverwendeten Getränke- beziehungsweise Lebensmittelkartons. Im Zuge des Recycling-Prozesses wird dazu aus der Verbindung von Polyethylen und Aluminium Al.Pe hergestellt, aus dem wiederum die Spender gefertigt werden. Zudem werden die beim Recycling der Getränkekartons wiedergewonnenen Zellulosefasern zur Herstellung von Fiberpack verwendet – dem Rohstoff, aus dem der italienische Anbieter das komplette Sortiment an Toilettenpapier, Handtüchern, Taschentüchern, Servietten und Rollen aus der EcoNatural-Reihe produziert. Alle Produkte dieser Reihe tragen das EU-Ecolabel und sämtliche am französischen Produktionsstandort Laval-sur-Vologne hergestellten Papiere sind auch Cradle-to-Cradle-zertifiziert. Darüber hinaus sind alle EcoNatural-Toilettenpapiere und -Handtücher, die in den Werken Laval-sur-Vologne und Diecimo (Toskana) hergestellt werden, klimaneutral gemäß der Norm ISO 14067.
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    Nexaro: Auf der Inter­clean 2022 stellte das zur Vorwerk-Gruppe gehörende Start-up Nexaro sein Konzept eines autonomen Saug­roboters und der dazugehörigen Softwarelösung (­Nexaro Hub) erstmals ausgewählten Fachbesuchern vor. Zwei Jahre später ist nach Aussage von Geschäftsführer Henning Hayn (Bild) die "Zeit des Ausprobierens“ vorbei, seit März dieses Jahres werden die Geräte in Stückzahlen ausgeliefert.
    Neu zur Interclean 2024 stellten die Wuppertaler unter anderem ihre sogenannte Hospitality-­Lösung für den Hotellerie-Bereich, den sogenannten Nexaro Trolley, vor. Hergestellt aus robustem Metall, ermöglicht dieser den einfachen Transport von bis zu vier NR-1500-Saugrobotern des Herstellers. Der Trolley verfügt über vier Transporträder, von denen zwei mit Feststellbremsen ausgestattet sind, um eine einfache Manövrierbarkeit und Stabilität zu gewährleisten. Darüber hinaus bietet er eine Zubehörablage, auf der etwa Reinigungsmittel und Werkzeuge aufbewahrt werden können. Über die inte­grierte Ladefunktion mit einer vierfachen Mehrfachsteckdose und einem langen Ladekabel können die Saugroboter nach getaner Arbeit wieder aufgeladen werden. Diese Drop&Go-Funktion mache den Roboter zu einem flexiblen Gehilfen, wenn es um die Reinigung einzelner Zimmer in Hotels, Pflegeeinrichtungen und anderen Beherbergungsstätten gehe. Nach der Reinigung kehrt der Saugroboter automatisch zur Startposition zurück. Der im Gerät verwendete, abwaschbare HEPA-­H13-Luftfilter befreit die eingesaugte Luft von kleinsten Partikeln wie Bakterien, Pollen, Staub oder Tierhaaren und verbessert damit auch die Luftqualität in den gesaugten Räumlichkeiten.
    Als erster professioneller Reinigungsroboter seiner Art in der Kompaktklasse erfüllt der Nexaro NR 1500 laut Henning Hayn die neueste Sicherheitsnorm IEC 63327 für gewerbliche Reinigungsroboter, welche erst Ende vergangenen Jahres verabschiedet worden ist. Die Einhaltung der Sicherheitsnorm sowie der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG wurde von der unabhängigen Prüfstelle TÜV Süd geprüft und bestätigt. Zusätzlich erfolgte eine Zertifizierung durch das Prüfinstitut, sodass der Saugroboter nun das GS-Prüfzeichen des TÜV Süd tragen darf. Dieses bescheinigt, dass alle Anforderungen des deutschen Produktsicherheitsgesetzes eingehalten werden.
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    Peter Greven Physioderm (PGP): Dr. Susanne Kemme (li.), Leiterin internationaler Vertrieb, und Stephanie Reichenberger, Leiterin internationales Marketing stellten den neuen berührungslosen Spender Variomat Pro Touchless vor, der mit einem kapazitiven Sensor ausgestattet ist. Die Technologie arbeitet nach Unternehmensangaben präziser als Infrarotsensoren, was Fehlfunktionen verhindert. Der Spender reagiert nur auf die Hand beziehungsweise die Haut und funktioniert auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder stark verschmutzten Händen.
    Bestückt wird er mit 1-Liter-Varionflaschen, erhältlich für Mittel für Hautschutz und Hautreinigung, Hautpflege oder Händedesinfektion. Der Spender kommt in dem hygienischen, geschlossenen System nicht mit dem Produkt in Kontakt. Ein Sichtfenster dient der Füllstandskontrolle und leichten Erkennbarkeit des Spenderinhalts. Eine große Front ermöglicht die individuelle Kennzeichnung mit Hilfe von Aufklebern. Optional ist der Variomat Pro Touchless auch abschließbar erhältlich.
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    Pramol-Chemie: Ein Thema am Stand des Schweizer Herstellers von Reinigungschemie war der Spezialreiniger EpoxyEx, ein lösemittelhaltiges, abrasives Produkt zur Entfernung von Epoxidharzrückständen auf Keramik, Glasmosaik, Feinsteinzeug oder Naturstein. Nach Auftragen des zähflüssigen Reinigers und einer Einwirkzeit von rund 15 Minuten lassen sich die Rückstände mit Pad oder Bürste entfernen – manuell ebenso wie maschinell. Epoxidharz-Fugenreste sind häufig in Sanitäranlagen zu finden.
    Mit Anti-slip präsentierten Pramol-Chef Kurt Geiger (Mitte) sowie Repräsentant Michael Heimpel (li.) und Produkt­manager Stefan Geiger ein weiteres Spezialprodukt, entwickelt für die Behandlung von rutschigen Belägen wie zum Beispiel Feinsteinzeug oder Granit. Es macht glatte mineralische Böden rutschfest, besonders im nassen Zustand, und kann die Oberflächen aufhellen und aufrauen. Sie werden dabei im Mikrobereich verändert, um eine bessere Verdrängung des Wassers zu gewährleisten.
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    Reckitt Pro Solutions: Nicht jedem dürfte der Name Reckitt etwas sagen, ein Unternehmen, das sich auf Hygiene, Gesundheit und Ernährung spezialisiert hat. Allerdings werden die meisten mit den Marken, hinter denen das Unternehmen steht, deutlich mehr anfangen können: Dettol, Finish, Harpic, Air Wick, Calgon, Sagrotan – um nur einige zu nennen. Reckitt Pro Solutions hat sich auf die Fahnen geschrieben, Unternehmen bei der Schaffung einer gesunden und hygienisch reinen Umgebung durch eine Reihe von Lösungen zu helfen und bietet Kunden einen umfassenden Service und ein Toolkit mit Hygieneprotokollen und mehr an.
    Das neue Air Wick Active Fresh 24/7 beispielsweise ist ein automatisches Raumspray auf Wasserbasis, besteht zu 95 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen und kommt ohne Treibgase und Farbstoffe aus. Die Formel mit natürlichen ätherischen Ölen sorgt für ein angenehmes Dufterlebnis und bekämpft unangenehme Gerüche bis zu 70 Tage lang. Die Duftintensität kann mithilfe von drei Intensitätsstufen individuell eingestellt werden, sodass das batteriebetriebene Gerät automatisch und konstant für das gewünschte Dufterlebnis sorgt. Reckitt belegte bei der Leserwahl von Tomorrow‘s FM, einem in England ansässigen digitalen Magazin für Facility Management, mit diesem Produkt den ersten Platz. Jonathan Weiss (Bild), der kaufmännische Direktor von Reckitt für den B2B-Bereich, erhielt die Auszeichnung auf dem Interclean-­Stand von Reckitt.
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    Reibungslos Systeme/E&N: Jakob Enns (re.), Geschäftsführer E&N Montage, sowie Marko Hache, Geschäftsführer von Reibungslos Systeme, und Betriebsleiterin Sandra Hache präsentierten Reinigungsmaschinen der Marke EN. Vorgestellt wurde eine Neufassung der Scheuersaugmaschine 50 BF 57 RR mit Zulassung für den Reinraum (ISO 5). Neben einem neuen Design hat die Edelstahl-Maschine mit glasperlengestrahlter Oberfläche nun eine Onboard-Dosierung für Reinigungschemie und ein integriertes Ladegerät fürs Laden auch im Reinraum erhalten. Neu sind ebenfalls eine automatische Bürstenaushebung und eine verbesserte Abluftfilterung (H13). Ein kippbarer Tank erleichtert das Ausspülen und die Reinigung und gewährleistet schnellen Zugang zu den wichtigsten Bauteilen. Die Maschine mit 57 Zentimetern Arbeitsbreite und 50 Litern Tankvolumen ist auch für ESD-Bereiche geeignet.
    Außerdem zu sehen: die Premium-Scheuersaugmaschine 50 BF 68 (50 Liter Tankvolumen, 68 Zentimeter Arbeitsbreite) mit Saugfuß aus Edelstahl. Die Maschine – ebenfalls ausgestattet mit kippbarem Tank – lässt sich effizient warten und einfach bedienen. Bürste, Sauglippen und Saugschläuche können werkzeuglos gewechselt werden. Das Bedienfeld mit Restwasseranzeige für Frischwasser ist leicht verständlich. Verstellbare Griffbügel ermöglichen eine optimale Handhabung.
    Hinter der Marke EN steht die Firma E&N Montage, die viele Jahre für einen bekannten Reinigungsmaschinenhersteller produziert hat. Inzwischen werden die Maschinen in Eigenregie hergestellt und unter dem Markennamen EN vertrieben – in der DACH-Region von Reibungslos Systeme.
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    Rubbermaid: Gezeigt wurden Produkte aus dem gesamten Sortiment, darunter die bekannten und besonders stabilen Brute-Behälter, das Recycling-Sortiment aus der modularen Linie Slim Jim sowie Reinigungszubebehör und Waschraumspender, wobei der Fokus laut Marvin Kleis (Bild) auf dem Abfall- und Recyclinghandling lag, insbesondere dem Slim-Jim-Sortiment. Die Produktreihe bietet einheitliche Farben und Beschriftungen, um die Einhaltung der Recyclingvorschriften zu maximieren und Kreuzkontaminationen zu minimieren. Die modularen Recyclingstationen können mittels drei visuellen Recyclinghinweisen und sieben Farben auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Die eingebauten Belüftungskanäle des ergonomischen Slim Jim Vented erleichtern die Luftzirkulation im Inneren des Behälters, was die Entnahme der Beutel deutlich leichter macht. Die Behälter eignen sich insbesondere für beengte Räume. Der Slim Jim Step On passt sogar in die kleinsten Räume. Mit dicht schließenden Deckeln, die die Geruchsbildung reduzieren, und einem robusten Pedal für eine handfreie Bedienung ermöglichen die Behälter ein effizientes Recycling.
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    Saier Dosiertechnik: Vorgestellt wurde von Vertriebsleiter Klaus Engesser (li.) und Sales-Manager Jan Buge die dritte Generation des MPX-Multidosiersytems Smart für bis zu sieben Waschmaschinen, die über eine zentrale Pumpe mit 13 Waschchemikalien versorgt werden können – mithilfe eines Multiplexers als Mehrwegventil. Er besteht aus zwei aufeinander gleitenden Keramikscheiben. Durch entsprechende Positionierung der oberen zur unteren Scheibe wird ein Durchgangskanal hergestellt, durch den das gewählte Medium dosiert wird. Die Dichtwirkung zwischen den Scheiben ist durch verschleißfreie Hochleitungskeramik gegeben. Nach jedem Dosieren wird das System mit Frischwasser gespült. Ein integrierter System-Trenner garantiert die Trennung vom Hauswassernetz. Die Version Smart V3 zeichnet sich vor allem durch verbesserte Hard- und Software aus, unter anderem bei der ortsunabhängigen Fernsteuerung.
    Zudem bietet Saier mit dem System MPX Solo eine Dosierlösung für eine einzelne Waschmaschine und maximal sieben Waschmittel. Und mit MPX Duo lassen sich zwei Maschinen mit vier Produkten versorgen.
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    SCI-Services: Der Anbieter für Hygienelösungen aus der Schweiz hat in Amsterdam seine neue Spenderlinie Simply Eco3 vorgestellt. Bei deren Produktion setzt SCI ausschließlich auf die Verwendung von recyceltem Kunststoff (Polypropylen) unter Zugabe von Holzfasern aus PEFC-zertifiziertem Anbau im Schwarzwald. Diese Materialkombination garantiere nicht nur eine Verringerung des Kunststoffabfalls durch vollständige Recycelbarkeit, sondern auch eine signifikante Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Vergleich zu Produkten aus Primärkunststoffen. "Eine Studie der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Genf zeigt, dass die Herstellung eines Simply-Eco3-Papierhandtuchspenders im Vergleich zu einem herkömmlichen Spender aus Primärkunststoff bis zu 89 Prozent fossile Energie einspart, was etwa 51 Kilowattstunden entspricht“, sagt Milko Jovanoski (Bild), Sales Development Manager bei SCI, und ergänzt: „Darüber hinaus führt derselbe Spender zu einer Einsparung von sechs Kilogramm CO2-Äquivalent – das ist eine Reduktion um 85 Prozent gegenüber traditionell hergestellten Methoden. Hochgerechnet bedeutet dies, dass die Nutzung von 166 Papierhandtuchspendern der neuen Serie einer CO2-Einsparung von einer Tonne entspricht – vergleichbar mit dem CO2-Fußabdruck eines Passagierfluges von Frankfurt nach Los Angeles.“
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    Solution Glöckner: Neben dem neuen, patentierten Wischsystem Soluflex 4.0, bestehend aus einer verstellbaren Aluminiumtele­skopstange (100 bis 180 Zentimeter) und TPR-Lippen-Wischunterteil, stand bei dem Ludwigshafener Anbieter von Reinigungschemie dessen Power-Konzentrat-Konzept "Solution Green“ im Mittelpunkt des Messeauftritts. Das Konzept – vorgestellt von Maria, Silke und Günter Glöckner (v.li.) – basiert auf höchst konzentrierten Produkten zur Unterhaltsreinigung, gekennzeichnet mit dem EU-Ecolabel. Diese werden mittels einer entsprechenden Dosier­anlage im Verhältnis 1:3 mit Wasser verdünnt, wodurch sich handelsübliche Konzentrate ergeben. Mit diesem Konzept lässt sich der CO2-Fußabdruck nach Aussage von Geschäftsführer Günter Glöckner um bis zu 75 Prozent reduzieren, wie eine unabhängige Studie (durchgeführt von der Schweizer Carbontech AG und validiert durch die gemeinnützige Stiftung myclimate) ergeben habe. Die Umwandlung von Powerkonzentraten hin zu handelsüblichen Konzentraten beim Anwender reduziere alleine die Anzahl an Kanistern um 76 Prozent. Zusammen mit einem Flaschentauschsystem, welches ebenfalls zum Konzept gehört, ergebe sich eine maximal mögliche Verpackungsersparnis. Entsprechend geringer fallen auch die Aufwände für Logistik und Lagerhaltung aus. Dem Anwender stellt Solution Glöckner zusätzlich eine Kostenersparnis von rund 60 Prozent bei Nutzung der Powerkonzentrate in Aussicht.
    Zum Solution-Green-Sortiment gehören zwei Sanitärreiniger (einer davon kennzeichnungsfrei), ein Glasreiniger, zwei Oberflächenreiniger (mit und ohne Duft), eine Wischpflege und ein Ultranetzer. Der Vertrieb erfolgt über den teilnehmenden ­Großhandel.
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    Soobr: Das Ziel des Schweizer Anbieters der gleichnamigen Smart Cleaning Platform ist aktuell das Gesundheitswesen, betonte Nicolai Baumberger (Bild), Chief Marketing & ­Sales. Die Anwendung sei in den letzten Jahren in enger Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, Kliniken, Servicegesellschaften sowie ­Alten- und Pflegeheimen entstanden. Gerade dort könne die Software ihre Vorteile besonders ausspielen, denn der Betrieb von medizinischen Einrichtungen folgt niemals starren Mustern. Soobr bietet eine optimierte, bedarfsorientierte Planung, Ausführung und Kontrolle von Reinigungstouren basierend auf Daten und künstlicher Intelligenz. Hierzu wertet die Plattform im Hintergrund Belegungsdaten aus Smart Building Solutions und von Bewegungssensoren aus. Die Features umfassen die Erfassung der Leistungs- und Gebäudedaten in der Webapplikation und die Planung der Reinigungsreviere mithilfe künstlicher Intelligenz im Soobr-Cockpit. Dynamische und sensorbasierte Frequenzen ersetzen dabei starre Reinigungsintervalle. Das Reinigungspersonal führt anschließend die geplanten Aufgaben mithilfe des Tablets oder Smartphones aus, indem die täglich aktualisierten Arbeitsanweisungen gemäß dem Leistungsverzeichnis in der Soobr-App angezeigt werden. Die Verantwortlichen wiederum können im Dashboard die Daten auswerten und Berichte der Reinigungskräfte einsehen sowie weitere operative Führungsaufgaben im Soobr-Cockpit ausführen. Qualitätskontrollen werden vom System automatisch generiert, womit effektiv gereinigte Flächen evaluiert werden. Bei Bedarf kann die Erfassung der Arbeitszeit des Reinigungspersonals in der Soobr-App erfasst, im Cockpit verwaltet und anschließend exportiert werden.
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    Sprintus: Von Geschäftsführer Valentin Dahlhaus wurde der neue Akku-Trockensauger ERA iGO vorgestellt. Der kabellose Sauger in 36-Volt-Lithium-Ionen-Ausführung wird am Firmensitz des Unternehmens in Süddeutschland gefertigt. Er besteht zu 50 Prozent aus Regranulatkunststoff und kann – wie auch andere ausgewählte Trockensauger und Wischbezüge – als Produkt mit finanziellem Klimabeitrag erworben werden, erkennbar am Namenszusatz "Zero“.
    Das Gerät mit einer Laufzeit von bis zu 90 Minuten ist mit zwei 18-Volt-Akkus und einem 300-Watt-EC-Motor ausgestattet. Dank stufenloser Leistungsregulierung von 150 bis 300 Watt kann die Saugleistung an jeden Bodenbelag angepasst werden. Über ein Display auf dem Motorkopf behält der Anwender sowohl die Leistungsstufe als auch die Restlaufzeit in Minuten im Blick. Mit einem niedrigen Schalldruckpegel von 55 Dezibel im Eco-Modus ist das ERA iGO (4,35 Kilogramm Gerätegewicht) auch für die Reinigung stark frequentierter Bereiche wie Hotels oder Büroräume geeignet. Im Handgriff befindet sich ein integrierter, ausziehbarer Gurt, sodass der ERA iGO zum Beispiel bei der Reinigung in Treppenhäusern über der Schulter getragen werden kann.
    Zudem zeigte Sprintus, ausgezeichnet seit Anfang des Jahres mit der EcoVadis-Medaille in Silber, weitere Neuheiten wie die Einscheibenmaschine Hercules Duo Speed mit zwei Arbeitsgeschwindigkeiten (180 beziehungsweise 360 Umdrehungen pro Minute) sowie einen verschließbaren Reinigungswagen (PuriX Pro).
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    Synclean/RKS: (v.li.) Michele Colombi (Verkaufsleiter Synclean), Edoardo Savoldi (Geschäftsführer Synclean), Finn Arildsen (Vertrieb Synclean) und Simone Maffioletti (Vertrieb RKS) präsentierten Ersatzteile und Zubehör für alle gängigen Scheuersaugmaschinen beziehungsweise Nass- und Trockensauger. Dazu gehörten ölbeständige Sauglippen, die sich besonders für Industrieböden eignen und bei RKS in Rösrath gefertigt werden, und weitere Sauglippen unter anderem aus Para, Neopren oder Nitril. Zudem wurden Produkte wie Filter, Räder, Pads, Schläuche und Bürsten für Scheuersaugmaschinen vorgestellt sowie Turbinen und Saugmotoren von Lamb, Ametek und Domel. RKS ist Vertriebs- und Servicepartner der italienischen Firma Synclean in Deutschland.
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    Taqt: Die IoT-Lösung TaqtOne optimiert Abläufe mit NFC-Tagging. Das Anwesenheits-, Vorfalls- und Zufriedenheitsmanagement bietet Echtzeitüberwachung sowie vorausschauende Wartung und sorgt so für Transparenz und Effizienz. Funktionen wie das Tool zur Kundenzufriedenheit und die direkte Meldung von Vorfällen verbessern die Servicequalität sowie die Kunden- beziehungsweise Mitarbeiter­bindung. Mit einer einfachen, nicht invasiven Installation und einer langen Batterielebensdauer von bis zu acht Jahren ist TaqtOne für jeden Standort geeignet und bietet ein umfassendes Online-Dashboard. Europaweit bewährt sich die Lösung bereits in 30.000 Einsätzen. Das beherrschende Thema am Stand war offenbar die Frage, ob sich TaqtOne in ­bestehende ­Systeme und Softwarelösungen integrieren lässt. "Unsere Antwort war ein eindeutiges Ja“, sagt Ilkka Manner (Bild), CEO von Taqt in Deutschland. "Wir inte­grieren Taqt-­Geräte nahtlos bereits mit zahlreichen Softwarelösungen durch unsere offene Schnittstelle.“ Einige der Features sind die individuell anpassbare Bedientafel, der antibak­terielle und antivirale Film auf dem Endgerät, die Funktionalität auch ohne WLAN und die wahlweise namentliche oder anonyme (via NFC-Tag/-­Karte) Führung der Mitarbeiter.
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    Vileda/Vermop: Im Juli letzten Jahres hatte die Freudenberg-­Gruppe Vermop übernommen und dem Geschäftsbereich "Home and Cleaning Solutions“, zu dem auch Vileda Professional gehört, zugeordnet. Auf der CMS 2023 im vergangenen September präsentierten sich dann beide Unternehmen erstmals auf einem gemeinsamen Messestand – allerdings noch separiert voneinander mit ihren jeweils eigenen Produktwelten. Auf der Interclean 2024 war nun schon rein optisch ersichtlich, dass die Integration von Vermop mittlerweile weit fortgeschritten ist und die Produktportfolios mittlerweile "zusammengewachsen“ sind. Ob die Marke Vermop an sich weiter bestehen wird, steht allerdings auch ein Jahr nach der Übernahme nicht abschließend fest. "In diesem Punkt befinden wir uns nach wie vor in der Findungsphase“, sagt Christian Nowak (Bild), General-Manager D-A-CH bei Vileda Professional, und ergänzt: "Wir wollen diesbezüglich nichts übereilen, sondern vielmehr Stabilität erreichen.“ Jedenfalls werde es in den kommenden zwei bis drei Jahren keine kurzfristigen Produktabkündigungen geben.
    Grundsätzlich geht man bei Vileda Professional davon aus, dass durch die Integration von Vermop – sowohl was die Teams als auch die Produkte des Unternehmens betrifft – der Standort Deutschland deutlich gestärkt wird. Weiter vorantreiben ­möchte man insbesondere auch das Maschinen-Geschäft von Vermop, sprich die ehemalige Hefter-Sparte. Aber auch hier gilt laut Christian Nowak die Devise: "Wir müssen das Thema richtig anpacken und werden uns hierfür die nötige Zeit geben.“ Wovon man sich allerdings verabschiedet hat, ist das Geschäft mit der von Vermop selbst produzierten Reinigungschemie; seit Juni werden keine entsprechenden Produkte mehr ausgeliefert.
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    Wepa Professional: Der Hersteller von Hygienepapieren und Spenderlösungen zeigte auf der Interclean erstmals seine neue Spenderserie Hyginity. Laut Andreas Krengel (Bild), CEO der Business Unit Professional und Vorstandsmitglied der Wepa-Gruppe, ist sie das Ergebnis einer rund vierjährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Die neue Serie besteht aus insgesamt 25 Varianten in den Farben Schwarz und Weiß und ist ab Oktober verfügbar. Sie löst dann sukzessive die bisherige Spenderlinie von Wepa ab, die parallel noch für etwa ein Jahr verfügbar sein soll.
    Die komplett neue Hyginity-Serie umfasst ein vollumfängliches Angebot an Spendern für Papierhandtücher, Toilettenpapier, Seifen und Desinfektionsmittel in verschiedenen Größen und Ausführungen. Zur neuen Serie gehören unter anderem Modelle wie der Falthandtuchspender Interfold XL für lange Nachfüllinter­valle (bis zu 750 Blatt), FemCare (Damenhygiene-Spender für Binden und Tampons) und Twin-Jumbo Centerfeed (Toilettenpapierspender, 2-Rollen-System) mit doppelter Öffnung. Ein neuer Sensor-Handtuch-Spender und die Möglichkeit, den ­Clean&Care Manual Mini (Spender für Flüssigseife, Schaumseife, Desinfektionsmittel und Toilettensitzreiniger) mit einem Armbügel auszustatten, gehören ebenfalls zu den Neuerungen dieser Serie. Neben der berührungslosen Gestaltung der Spender sei auch das Design der Spender so gestaltet worden, dass diese besonders leicht zu reinigen sind.
    Krengel zufolge stand neben der Benutzerfreundlichkeit insbesondere auch der Nachhaltigkeitsaspekt im Fokus der Entwicklung. Die Verwendung von recycelbaren Materialien und von hochwertigem Recycling-Hygienepapier wie Satino PureSoft oder BlackSatino GreenGrow trage signifikant dazu bei, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Das Hygienepapier GreenGrow basiert auf dem Rohstoff Miscanthus. Im Vergleich zu anderen holzbasierten Frischfasern besitze Miscanthus den kleinsten ökologischen Fußabdruck und stelle damit vor allem eine nachhaltige Alternative zu diesen Fasern dar. Der nachwachsende Rohstoff kann jährlich geerntet werden, kommt ohne Düngung und Bewässerung aus und hat somit sehr niedrige Anforderungen für ein gutes Wachstum. Der Boden werde nicht ausgelaugt, stattdessen verbessere Miscanthus die Bodenstruktur. In Westdorpe in den Niederlanden wird bereits mit lokalen Partnern Miscanthus angebaut. Die Weiterverarbeitung des Rohstoffes erfolgt derzeit am Wepa-Professional-Standort in Swalmen (NL), perspektivisch soll dies ebenfalls in Deutschland stattfinden. Zur Herstellung von BlackSatino GreenGrow wird die Miscanthus-Zellulosefaser mit Recyclingfaserströmen aus Altpapier kombiniert.
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    Wetrok: Der Schweizer Anbieter von Reinigungsmaschinen, ­Gerätschaften und Chemikalien präsentierte in Amsterdam unter anderem die komplett überarbeitete Version seiner bewährten Scheuersaugmaschine Discomatic Mambo für kleine und mittelgroße Flächen. Produktmanager David Klausner (Bild) erläuterte die Optimierungen der Maschine (re., daneben der kompakte Reinigungsroboter Marvin). Zum einen wurde das Tellerbürstensystem mit der Self-Drive-Vortriebsfunktion verbessert, zum anderen das Design noch kompakter gestaltet. Damit sei die "neue“ Discomatic Mambo äußerst wendig und könne auch in engen Räumen mühelos manövriert werden. Mit einer Arbeitsbreite von 43 Zentimetern erzielt sie laut Hersteller eine theoretische Flächenleistung von bis zu 1.720 Quadratmetern pro Stunde. Der erhöhte Bürstendruck von 32 Kilogramm sorge für eine noch effektivere Reinigung verschiedenster Hartböden, darunter Fliesen, Stein, Beton, Kunststoff und Epoxid. Zudem verfügt die Discomatic Mambo neuerdings über ein intelligentes Dosiersystem, das den Wasser- und Chemieverbrauch präzise und bedarfsorientiert optimiert. Durch die patentierte Saugdüse mit Power-Whirl-Technologie werden die Böden anschließend gründlich abgesaugt und sind nach der Reinigung sofort abgetrocknet und wieder begehbar.
    Das Quick-Refill-System sorgt schließlich für eine schnelle und bequeme Befüllung des Wassertanks. Letzterer ist laut Produktmanager David Klausner jetzt noch übersichtlicher angeordnet und dadurch einfacher zu reinigen und zu warten. Der auswechselbare HEPA-Filter reinigt die austretende Abluft und trage damit erheblich dazu bei, die Verschleppung von Keimen zu reduzieren. Für den Antrieb der Scheuersaugmaschine sorgt eine Li­thium-Eisenphosphat-Batterie. Diese erlaubt laut Hersteller über drei Stunden unterbrechungsfreies Scheuern und Saugen, wobei die 36 Liter fassenden Frisch- und Schmutzwassertanks erst nach über einer Stunde nachgefüllt beziehungsweise entleert werden müssen. Ein Plus in ­puncto Ergonomie: Die stufenlos verstellbare Deichsel lässt sich auch bei laufender Maschine an die Körpergröße sowie verschiedene ­Situationen anpassen. Mit vier Tasten steu­ert der Benutzer alle Funktionen und Reinigungseinstellungen.