Bildergalerie: Internationale Reinigungsfachmesse CMS 2025: Die Trends aus Berlin (Teil 1)

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    Adlatus Robotics: Zum zehnjährigen Bestehen zeigte das Ulmer Unternehmen den neuen Reinigungsroboter CR700C/D. Er übernimmt zeitintensive Aufgaben vollständig autonom – er lädt und entleert eigenständig und setzt Reinigungsaufgaben ohne manuelles Eingreifen fort – navigiert per KI und 3D-Lidar-Technologie und passt sich flexibel an jede Umgebung an, von Industrieflächen bis zu sensiblen Böden. Mittels REST-API und VDA5050 ist die Integration in smarte Gebäude- und Flottenmanagementsysteme gegeben. Das alles erfolgt datenschutzkonform und kamerafrei, denn die Robotiklösungen von Adlatus sollen Automatisierung, Sicherheit und Nachhaltigkeit zu einer ethisch verantwortungsvollen Lösung vereinen.
    Es gab eine weitere Premiere: Adlatus verkündete eine "Kooperation für die Zukunft der Reinigungsrobotik“. Denn der Spezialist für Reinigungsrobotik und Neura Robotics, Pionier für kognitive Robotik aus Metzingen, haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Innovationen im Bereich der Reinigungsrobotik zu beschleunigen, neue Märkte zu erschließen und Kunden weltweit ein breiteres Lösungsportfolio anzubieten. Die Messe markierte den ersten offiziellen Auftritt. So wurden erstmals die Reinigungsroboter Rumi und Mobi von Neura Robotics gemeinsam mit den Reinigungsrobotern CR700C und SR1300 von Adlatus Robotics in einem Co-Branding präsentiert. Das sei ein bewusstes und sichtbares Zeichen für die enge Zusammenarbeit und zeigt sich nicht nur in einem Neura-Schriftzug auf den Maschinen, sondern auch in einer neuen Farbe: Das bekannte Neongrün von Adlatus ist der Farbe Weiß gewichen wie Petra Ruckgaber (Bild) auf der Messe mit dem Neura Mobi (li.) und dem neuen Adlatus CR700C zeigte. Adlatus bringt Know-how in der Entwicklung und Anwendung von industriellen Reinigungsrobotern sowie langjährige Erfahrung und praxiserprobte Lösungen ein. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von erhöhter Produktionsstärke, internationaler Reichweite und technologischer Ergänzung. "Durch die Kooperation bündeln wir unsere Stärken und können unsere Position in der professionellen Reinigungsrobotik weiter ausbauen. Für unsere Kunden, Partner und Mitarbeitenden ergeben sich daraus zahlreiche Chancen und Vorteile“, erklärt Stefan Erhardt, CEO Adlatus Robotics. Nicht zuletzt soll sich das in einer beschleunigten Produktentwicklung manifestieren sowie in einer Stärkung von Service und Support. "Gemeinsam setzen wir ein starkes Signal für die Zukunft der professionellen Reinigungsrobotik“, betont Dr. Siegfried Hochdorfer, CTO von Adlatus Robotics.
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    Arcora International: Der größenverstellbare Klapphalter Flex-On, gefertigt aus recycelten Materialien, lässt sich mittels seiner flexiblen Konstruktion stufenlos von 37,5 bis 50 Zentimeter einstellen und ist damit mit allen marktüblichen Wischbezügen kompatibel. So können auch Bezüge weiterverwendet werden, die durch Waschen, Trocknen oder Produktionsschwankungen geschrumpft sind. Der Klapphalter ersetzt mehrere herkömmliche Haltergrößen und trägt dadurch zur Reduzierung von Abfall, Materialkosten sowie Lager- und Transportaufwand bei. Sami Memili (re.) und Klaus Mittermeier freuen sich, dass sie für ­diese ressourcensparende und kostensenkende Innovation ­von der Jury des Purus Innovation Awards mit dem Sieg in der Kategorie Equipment belohnt wurden. Ein integrierter Adapter und spezielle Nähte gewährleisten stabilen Halt während der Arbeit und bieten gleichzeitig einen Diebstahlschutz. Mittels zweier rostfreier Schrauben lässt sich die Größe schnell und unkompliziert anpassen; ein Wechsel des Halters bei unterschiedlichen Wischbezügen ist nicht mehr nötig. Die V-Spreizstellung ­erleichtert zudem das Einführen des Halters in die Taschen des Bezugs.
    Mit dem Sunshine ProPad 3in1 gibt es eine effiziente Komplettlösung für die Bodenpflege: Reinigen, Polieren und Hochgeschwindigkeits-Polieren in nur einem Schritt – ohne Chemie, nur mit Wasser. Die Diamond-Clean-Technology sorgt laut Hersteller für brillante Ergebnisse auf beschichteten und unbeschichteten Böden und schafft eine Flächenleistung von bis zu 65.000 Qua­dratmetern. Das Pad hält laut Arcora deutlich länger als herkömmliche Pads, wodurch sowohl der Materialverbrauch als auch die laufenden Kosten deutlich reduziert würden. Die Anwendung erfolgt ausschließlich mit Wasser. Geeignet ist das Pad für Scheuersaug-, Einscheiben-, UHS-Maschinen und Reinigungsroboter.
    Bei FlowPocket handelt es sich um Wischbezüge mit wasser- und luftdurchlässigen Taschen. Die doppellagigen Mopptaschen sind aus strapazierfähigem Polyester-Netzgewebe mit perforierter Struktur, durchlässig sowie schnelltrocknend und sorgen so für eine hygienische Aufbewahrung von Wischbezügen.
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    Blink: Der Anbieter der gleichnamigen App für Gebäudereiniger präsentierte in Berlin drei Erweiterungen, die ab sofort allen Anwendern der Software zur Verfügung stehen. Eine davon ist die überarbeitete Dienstplanung. Problematische Planungen werden hier frühzeitig erkannt, da Blink die Einhaltung vertraglicher Vorgaben, Befristungen und gesetzlicher Arbeitszeitregelungen in Echtzeit prüft und bei Abweichungen automatisch Alarme ausgibt. Zudem zeigt das System auf einen Blick, welche Mitarbeiter noch Kapazitäten für weitere Einsätze haben. Planungen lassen sich nun intuitiv per Drag-and-drop anpassen.
    Neu ist auch das Dashboard von Blink. Hier ist auf einen Blick erkennbar, wo Vertretungen notwendig sind oder Reinigungskräfte nicht erschienen sind. Ergänzt wird die Übersicht durch Informationen zu offenen Tickets und dem Fortschritt in der Zeitfreigabe. "So behalten Objektleitungen jederzeit die Kontrolle“, merkt Blink-Geschäftsführer Thomas Bakeberg (Bild) dazu an. Die dritte Erweiterung betrifft das Thema autonome Reinigung: Roboter können nun in Blink wie Mitarbeiter angelegt und eingeplant werden. Über zukünftige Schnittstellen zu den Herstellern werden Live-Daten der Geräte direkt in Blink verfügbar sein.
    Last, but not least gab Thomas Bakeberg auf der CMS einen Ausblick auf kommende Entwicklungen. Dabei spiele Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle. Schon heute können Blink-Anwender KI nutzen, um die Kommunikation mit Reinigungskräften zu automatisieren – etwa, wenn Arbeitszeiten überschritten wurden. Mit der neuen MCP-Server-Technologie zeigten die Nürnberger auf ihrem Stand zudem, wie sich Blink-Daten direkt in ChatGPT oder Microsoft Copilot integrieren lassen. Besonders in der Verwaltung würden sich dadurch enorme Zeitvorteile ergeben: "Fragen wie ‚Welche Arbeitszeiten hat Mitarbeiter X erfasst?‘ oder ‚Prüfe, ob die Kundenreklamation berechtigt ist‘ können somit zum Beispiel direkt über einen Teams-Kanal an Blink gestellt und in Sekundenschnelle beantwortet werden“, so Thomas Bakeberg.
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    Buzil: Der Memminger Reinigungsmittelhersteller stellte in Berlin erstmals die sogenannten Drizzle-Refill-Konzentrate vor. Reinigungskräfte können damit ihr Reinigungsprodukt vor Ort selbst mischen. Ein Kanister mit zehn Litern reicht für die Mischung von 80 Flaschen mit je 600 Millilitern Reinigungslösung. Das spare Platz im Lager, Gewicht auf dem Transportweg und unnötigen Kunststoff. Laut Buzil-Geschäftsführer Dr. Manfred Oberreiter (Bild) haben die Konzentrate dieselbe Wirksamkeit und Schmutzlösekraft wie die bewährten Drizzle-Blue-Universal- und Drizzle-Red-­Sanitärreiniger. Komplett neu im Sortiment ist der Drizzle-Green-Küchenoberflächenreiniger mit hoher Eiweiß-, Öl- und Fettlösekraft für die hygienische Reinigung alkalibeständiger Oberflächen wie zum Beispiel Edelstahl, Glas, Fliesen und ­Kunststoff.
    Ein neues Geschäftsfeld möchte sich Buzil mit der Induseal-1K-Versiegelung erschließen. Sie wurde Oberreiter zufolge speziell zur einfachen beziehungsweise von jedem Gebäudereiniger durchführbaren Aufbereitung stark beanspruchter mineralischer Böden entwickelt – etwa in Lagerhallen, Tiefgaragen oder Produktionsstätten. Die professio­nelle Bodensanierung erfolgt dabei in zwei Schritten: Induseal Cover kaschiert zunächst optische Mängel, anschließend versiegelt Induseal Top die Oberfläche mit einer widerstandsfähigen Schutzschicht. Basierend auf Silikat-Hybridtechnologie verzahnt sich die 1K-Versiegelung chemisch-mineralisch mit dem Untergrund, statt – so Oberreiter – nur „obendrauf zu kleben“. Zudem ist die Schutzschicht ­diffusionsoffen.
    Nicht zuletzt stellte Buzil auf der CMS mit dem Buz Zero Tens einen tensidfreien und mit dem EU-Ecolabel ausgezeichneten Universalreiniger vor, der das Sortiment der bekannten Planta-­Serie erweitert.
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    Columbus: Nach 20 Jahren im Markt hat der Stuttgarter Reinigungsmaschinenhersteller seinen bisherigen kompakten Aufsitz­automaten ARA 80|BM 100 komplett überarbeitet. Dieser "Klassiker“ wird nun abgelöst durch die neue ARA 85|BM 110, die sich unter anderem durch eine deutlich niedrigere Einstiegshöhe für mehr Ergonomie und Anwenderfreundlichkeit auszeichnet. Die Scheuersaugmaschine ist mit einem 110-Liter-­Frischwasser- und einem 120-Liter-Schmutzwassertank ausgestattet, hat eine Arbeitsbreite von 850 Millimetern sowie eine Saugbreite von 980 Millimetern und verfügt über zwei Scheibenbürsten mit wahlweise 35 oder 60 Kilogramm Bürstendruck. Die 305-Ah-Batterie erlaubt ein Arbeiten mit dem Aufsitzer für bis zu fünf Stunden, die Flächenleistung liegt laut Herstellerangabe bei 5.950 Quadratmetern pro Stunde (nach VDMA). Zu den Ausstattungsoptionen gehören ein integriertes Ladegerät, elektronische Chemiedosierung, Security-Kit, Handabsaugung, ein ergonomischer ­Komfortsitz mit zwei Armlehnen sowie ein Frischwasser-­Ablass-Set.
    Neues gab es in Berlin auch beim 140-Liter-Aufsitzer mit 85 Zentimetern Arbeitsbreite zu sehen wie von Columbus-Vertriebsleiter André Jezek (Bild) vorgeführt: Unter der Modellbezeichnung ARA 85|BM 140 W ist dieser Maschinentyp nun mit zwei Walzenbürsten und Seitenbesen zusätzlich zur bisherigen Scheibenbürsten-Version erhältlich.
    Bereits kurz vor der CMS gab Columbus zudem eine strategische Partnerschaft mit Ecolab bekannt. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden die autonomen Reinigungsmaschinen von Columbus und die sogenannten Maxx-Synbiotic-Reinigungsmittel (basierend auf einer Kombination aus Prä- und Probiotika) systematisch aufeinander abgestimmt mit dem Ziel, eine gleichermaßen zuverlässige, materialschonende und ökologisch durchdachte Lösung für entsprechende Dosieranlagen zu schaffen. Die Verwendung dieser Mittel in der Robotik sei zwar nicht verpflichtend, werde jedoch empfohlen, da sie ein optimales Zusammenspiel zwischen Technologie, Chemie und Anwendungssicherheit gewährleisten würden.
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    Comac: Anlässlich der CMS Berlin hat der italienische Reinigungsmaschinenhersteller erstmals seine im Juni dieses Jahres gegründete Deutschland-Niederlassung vorgestellt. Davor wurde Comac hierzulande exklusiv durch die Kenter GmbH vertreten. Der Leipheimer Fachgroßhändler für professionelle Reinigungstechnik hatte ebenfalls im Juni die Stilllegung des Geschäftsbetriebes verkündet, nachdem die geplante Restrukturierung nach einer Insolvenz in Eigenverwaltung gescheitert war.
    Die neue Comac Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Gersthofen bei Augsburg und besteht aktuell aus einem Team von sechs Fachkräften aus dem kaufmännischen Backoffice und dem technischen Bereich. Vertreten waren auf der Messe (v.l.): Simon Messerschmid (Techniker), Noemi Seminara (Backoffice Vertrieb) und Markus Kraus (Koordinator Kundendienst). Da das Engagement von Comac in Deutschland auf Wachstum ausgelegt sei, werde das Team schrittweise mit neuen Mitarbeitenden und Kompetenzen erweitert. Giancarlo Ruffo, Präsident von Comac und zugleich Geschäftsführer der ­Comac Deutschland GmbH, sagt hierzu: "Die Eröffnung von ­Comac Deutschland markiert einen entscheidenden Schritt auf dem Internationalisierungspfad der Gruppe. Deutschland ist ein reifer Markt mit anspruchsvollen und gut informierten Kunden. Unsere Mission ist es, an ihrer Seite zu stehen – mit leistungsstarken, innovativen Maschinen und einem lokalen Service, der Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Fachkompetenz gewährleistet.“ In diesem Kontext verweist Comac auch auf die Unterstützung der Partner Broda, Behrend, Petzold, Wlodarczak und Geiger, die die Einführung der neuen Niederlassung mit begleitet sowie die Verbindung zwischen Comac und dem deutschen Markt weiter gestärkt hätten. Gemeinsam mit ihnen und neuen Partnern ­möchte Comac ein Service- und Vertriebsnetzwerk aufbauen, das alle Regionen Deutschlands abdeckt, um sowohl lokale als auch Großkunden effektiver bedienen zu können.
    Produktseitig konzentrierte sich Comac auf der Messe auf die Vorstellung der sogenannten ReWater-Technologie, die es der Maschine ermöglicht, das bei der Bodenreinigung verwendete Wasser wiederzuverwenden. Somit könne die Maschine während der gesamten Akkulaufzeit kontinuierlich arbeiten, ohne dass Zwischenstopps zum Nachfüllen oder Wechseln des Wassers erforderlich sind. Dies bedeute höhere Produktivität, Zeitersparnis und geringeren Ressourcenverbrauch.
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    Deiss: Mit Re:Source Plus hat der zur Hamburger Sund-Gruppe gehörende Müllsackhersteller ein neues Produkt angekündigt, das neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit, Funktionalität und Innovationskraft setzen soll. Das Besondere daran ist die Verwendung von bisher ungenutztem PolyAl-Material – einem Verbund aus Kunststoff und Aluminium, das aus recycelten Getränkekartons gewonnen wird. Bisher konnte nach Aussage von Deiss-Geschäftsführer Clemens Eichler (Bild) nur das Papier der Kartons wiederverwertet werden, jetzt ermögliche ein innovatives Trennverfahren erstmals, den Kunststoffanteil aus dem PolyAl-Verbund herauszulösen und zu Post-Consumer-Recyklat (PCR) aufzubereiten. Re:Source Plus biete mit einem Anteil von mindestens 80 Prozent dieses PCR eine ressourcenschonende, umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Abfallsäcken. Dafür werden sie Clemens Eichler zufolge mit dem Umweltzeichen Blauer Engel zertifiziert.
    Eine gleichbleibend hohe PCR-Qualität beziehungsweise zuverlässige Materialverfügbarkeit sei durch das konstant große Aufkommen an Getränkekartons gesichert. Die nachhaltige Produktion hier in Deutschland mit entsprechend strengen Umweltvorgaben trage darüber hinaus zu einem geringeren CO2-Fußabdruck bei. Nicht zuletzt habe Deiss den neuen Abfallsack mit zwei Features versehen, die Zeit sparen und die Handhabung im Arbeitsalltag deutlich effizienter machen sollen: Die Blitzbanderole ermöglicht ein schnelles Öffnen der Rolle und der integrierte Easy Opener ein müheloses Öffnen der einzelnen Abfallsäcke.
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    Dr. Schnell: Zum zweiten Mal in Folge gewannen die Münchener den renommierten Purus Innovation Award – in diesem Jahr mit dem Sanitärreiniger Milizid One. Daumen hoch dafür von Geschäftsführer Dr. Thomas Schnell (Bild) und dem Milizid-Maskottchen. Bei dem erstmals auf der Messe gezeigten Produkt handelt es sich um einen methansulfonsäure-basierten Sanitärreiniger aus ausschließlich regenerativen Rohstoffquellen. Für dessen Formulierung kommen ­Biopolymere aus Kollagen und Parfümöle aus Quellen der europäischen Landwirtschaft zum Einsatz. Die enthaltenen Tenside sind nicht­ionische Tenside auf Basis von Ölen aus Soldatenfliegenlarven. Alle Inhaltsstoffe für dieses Produkt seien seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit BASF, Sasol und weiteren Rohstoffproduzenten definiert und entwickelt worden mit dem Ziel, einen zu 100 Prozent regenerativen Sanitärreiniger mit vollständig europäischer Lieferkette zu konzipieren.
    Eine weitere Neuheit auf dem Stand von Dr. Schnell war Robolution, ein speziell für Reinigungsroboter entwickeltes Reinigungsmittel. Dr. Alex Schlossbauer, Leiter Produktsysteme, erläutert den Hintergrund hierfür: "Viele klassische Reinigungsprodukte sind technisch ungeeignet für den Einsatz in Robotern, beeinträchtigen deren Funktionalität und erfüllen zudem nicht die wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen von Betreibern und Auftraggebern.“ Unter anderem würden sie zu viel Schaum erzeugen und hätten zu wenig oder gar keine kalkbindenden Inhaltsstoffe, die Ablagerungen im Gerät vermeiden. Damit würden Sensoren gestört, Reinigungszyklen unterbrochen und Wartungsaufwand verursacht. Mit seiner speziellen Formulierung, die monatelang in unterschiedlichsten Robotern erprobt worden sei, soll Robolu­tion eine Lösung für die angesprochenen Probleme sein. Der neue Reiniger enthält unter anderem probiotische Mikro­organismen in Sporenform für lang anhaltende Sauberkeit, kombiniert mit Biotensid und Komplexiermittel aus fermentierter Herstellung.
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    Fala: Geschäftsführer Andreas Grünig, Sebastian Ludewig (Vertrieb), Dr. Georg Schmauch (Produktentwicklung), Verkaufsleiter Alexander Ahrendt und Marina Lorek (Marketing; (v.re.) präsentierten mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnete Produkte, darunter ein neuer Reiniger, der Verschmutzungen auf wasserfesten, alkalibeständigen Oberflächen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich kraftvoll und mate­rialschonend beseitigt. Der Eco Glas- und Multiflächenreiniger hinterlässt keine Streifen oder Rückstände und trocknet schnell ab. Der Anteil von biobasierten, nachwachsenden Rohstoffen liegt bei 74 Prozent, die nachfüllbaren Flaschen mit mehrfach einsetzbarem Sprühkopf sind wiederverwendbar.
    Ebenfalls mit dem EU-Ecolabel zertifiziert sind der Sanitärreiniger Fona blue, die Wischpflege Spirit blue und der Neutralreiniger Toplan blue. Weitere Produkte in den Bereichen Sanitär, Natursteine und Grundreinigung sollen folgen. Geplant ist zudem ein neuer Duft für den Sanitärreiniger Fona blue. Dabei war auch die Meinung der Standbesucher gefragt. Interessierte konnten fünf Düfte testen und über ihren Favoriten abstimmen.
    Ein weiteres Thema waren Produkte der Marke Patina-Fala, da­runter auch ein Wischroboter-Reiniger. Das Konzentrat kann auf nahezu allen Bodenbelägen verwendet werden.
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    Fenka Robotics: Nach oben richteten sich viele Blicke am Stand des Berliner Integrators von Reinigungsrobotik. Aufgebaut war dort ein voll funktionsfähiger Lift, der von dazu befähigten Robotern autonom angesteuert beziehungsweise angefordert wurde. Die Roboter fuhren daraufhin selbstständig zwischen Ebenen hin und her beziehungsweise stiegen ohne manuelles Eingreifen ein und aus. "Damit konnten wir live zeigen, wie Aufzugsintegration in der Praxis funktioniert. Umsetzen können wir diese Integration entweder durch ein eigenes Modul oder eine Cloud-Steuerung bei modernen, cloudfähigen Aufzügen“, so Moritz Fendt (Bild), einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von Fenka Robotics. Für Betreiber von Objekten mit mehreren Etagen eröffne sich so die Möglichkeit, ganze Gebäude automatisiert zu reinigen.
    Zweiter Messe-Schwerpunkt war die Vorstellung des Pudu MT1 Max, eine neue Lösung für Semi-Outdoor-Szenarien. Der Roboter ist mit 3D-Lidar, VSLAM-Navigation und einem Regensensor ausgestattet. Er bewältigt Steigungen bis acht Grad, kehrt Müll beziehungsweise Gegenstände mit einer Länge, Höhe und Breite von jeweils bis zu acht Zentimetern und reinigt bis zu 7.000 Quadratmeter pro Stunde. Zudem verfügt er über IP54-Schutz und arbeitet damit auch bei Staub und Spritzwasser zuverlässig, im Bedarfsfall weicht er selbstständig in geschützte Bereiche aus. Damit eigne sich der MT1 ideal für Parkhäuser, Zufahrten oder großflächige Außenbereiche – ein Segment, in dem Moritz Fendt zufolge bisher kaum autonome Lösungen existieren.
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    FloorZilla: Mit Simply Swing präsentierte Enrico Flade den Einstieg in die Diamantfaser-Technologie von FloorZilla. Als Neuheit in der Swing-Produktlinie verbindet der Diamant-Wischbezug starke Basisreinigung mit sehr guter Ergonomie bei der täglichen Reinigung von Hart- und elastischen Böden. Der Wischbezug ist auf das Wesentliche reduziert und passt in schmale Boxsys­teme. Darüber hinaus gibt es den Daily Swing für die Unterhaltsreinigung und den Power Swing für die Intensivreinigung. Wischbezüge, ausgestattet mit mikroskopisch kleinen Diamanten, reinigen tiefenwirksam und entfernen auch hartnäckige Verschmutzungen wie Grauschleier und Verstrichungen. Gegenüber konventioneller Mikrofaser bietet die Diamantfaser eine längere Lebensdauer und ­überlegene Ergebnisse. Laut FloorZilla reduziert sie den Kraftaufwand um bis zu 60 Prozent und sorgt so für ein ermüdungsfreies, ergonomisches Arbeiten.
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    Fortytools by Zvoove: Neben der Präsentation der bekannten Cloud-Lösung, die alle Kernprozesse von Gebäudedienstleistern vollständig digital abdeckt, gibt es diverse Integrationen, sowohl auf Seiten der Software als auch des Unternehmens. So wurde die Softwarelösung mit Mytutorial um eine digitale Schulungsplattform erweitert. Diese bietet Reinigungsunternehmen eine flexible Weiterbildungsmöglichkeit in 18 Sprachen direkt in der App. Kurz vor der Messe akquirierte Zvoove zudem CleanManager, ein dänisches Unternehmen, das sich auf Lösungen für Einsatzplanung, Zeiterfassung, Qualitätskontrolle und Kostenkalkulation für Reinigungsdienstleister spezialisiert hat. Aufgrund seiner flexiblen Architektur lasse sich die SaaS-Lösung, die in Deutschland, Dänemark und Großbritannien etabliert sei, nahtlos in bereits bestehende Abrechnungs- und ­Lohnsysteme integrieren. Damit verfolgt Zvoove das Ziel, seine Position insbesondere in Skandinavien und Großbritannien auszubauen.
    Stefan Kramer (Bild), CEO von Zvoove Clean & Recruit (li.), erläuterte zudem die Ergebnisse aus ­der Branchenstudie „­Zvoove Industry Pulse 2025“. Ein zentrales Ergebnis: Während 73 Prozent der Unternehmen der Digitalisierung eine sehr hohe oder gar die höchste Priorität einräumen, sehen nur drei Prozent der Befragten ihr eigenes Unternehmen bereits als voll digitalisiert an. Ein weiterer Widerspruch, der sich in der Studie offenbart: Für 49 Prozent der Befragten ist die Pflicht zur umfassenden digitalen Dokumentation geleisteter Arbeitsstunden der wichtigste Branchentrend – drei von vier Unternehmen sehen hier den größten Hebel für mehr Effizienz. Dennoch erfassen 43 Prozent der Mitarbeitenden ihre Arbeitszeit noch immer handschriftlich auf Papier. Und: Während Künstliche Intelligenz als Zukunftsinvestition erkannt wird – 62 Prozent sehen Prozessautomatisierung als sinnvollstes Einsatzfeld – haben nur 38 Prozent der Unternehmen 2024 überhaupt in KI-Lösungen investiert.
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    GVS: Die Fachgroßhandelsgruppe mit 15 Mitgliedern an 31 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentierte sich unter dem Motto "Sauber ist nicht genug“. "Wir legen viel Wert auf die Nachvollziehbarkeit von Prozessen, je kundennäher desto besser“, sagten die Vorstände Jan Butze und Bernd Faber, der in Berlin seinen Einstand im Amt feierte. Der Weg der GVS sei es, "Kunden nicht nur mit erstklassigen Produkten abzuholen, sondern eine echte Qualitätsbetreuung zu leisten – mit starkem partnerschaftlichen Engagement und kompetenter Unterstützung in allen Bedarfs- und Anwendungsfragen“.
    Am Stand präsentierten GVS-Vorstand Jan Butze (li.) und Martin Hoffmann, Leiter Key Account Dienstleister, Industrie & Institutionen, digitale Services und Produkte diverser Hersteller sowie der Eigenmarken Tapira und Desomed. Waschmittelstreifen in nachhaltiger Tapira-green-Ausführung gehörten ebenso dazu wie umweltfreundliche Schwämme mit Sisalpad oder alkoholische Händewaschungs- und Flächendesinfektionstücher. Die Tücher (Aseptosurfix Wipes von Desomed) sind biologisch abbaubar und dürfen auch im WC entsorgt werden.
    Vorgestellt wurden zudem Prozesse, Organisations- und Vertriebsstrukturen sowie Merkmale wie die bundesweite Objektbelieferung, eigene Transportlogistik mit Zentrallager, Fachberatung oder das Schulungsnetzwerk der GVS-Akademie. Mit einer DemoVersion der ­Warenwirtschafts-App OrderLive zeigte die GVS, die im kommenden Jahr 50-jähriges Bestehen feiert, zudem erstmals die neue zentrale Bestellplattform der GVS-Business-Software, die demnächst den bisherigen GVS-Ordermanager ersetzen soll. Außerdem informierte der bundesweite Zusammenschluss von Fachgroßhändlern über das Thema Nachhaltigkeit, das nicht nur aus den Aktivitäten der Mitgliedsbe­triebe besteht, sondern sich auch in einem eigenen Verhaltenskodex und dem wiederholt erfolgreichen EcoVadis-­Rating ausdrückt.
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    Hako: Im Mittelpunkt des Messeauftrittes stand die neue Walk-­behind-Generation, mit der der Reinigungsmaschinenhersteller aus Bad Oldesloe Mitte 2026 auf den Markt gehen wird. Mit optimierter Bedienung und Ergonomie, technischen Features für mehr Sicherheit und Effizienz sowie reduziertem Ressourcenverbrauch sollen die kommenden Modelle Scrubmaster B35 und B50 für eine noch komfortablere und wirtschaftlichere Reinigung mittelgroßer Flächen sorgen, wie Frank Ulbricht (Bild), Geschäftsführer Vertrieb & Marketing, erläuterte.
    Mit Arbeitsbreiten von 46 beziehungsweise 55 Zentimetern und einem Frisch- und Schmutzwassertankvolumen von 35 beziehungsweise 50 Litern konnten Hako zufolge sowohl die Flächenleistung als auch die Einsatzzeiten gegenüber den Vorgängermodellen deutlich gesteigert werden. Zur Erhöhung der Sicherheit im Arbeitsalltag ist bei den neuen Maschinen eine automatische Geschwindigkeitsregulierung in Kurven integriert, die die präzisere Steuerung der Maschine auch auf engem Raum unterstützt. Ein zentrales Konstruktionsmerkmal ist der neu entwickelte Saugfuß, der werkzeuglos abgenommen und aufgeklappt werden kann. Diese Lösung soll konstant starke Absaugergebnisse für trockene, sofort begehbare Böden ermöglichen und die tägliche Reinigung und Wartung erleichtern. Weiterhin tragen eine großzügige Tank­öffnung und farblich gekennzeichnete Wartungspunkte zu einer einfachen Handhabung bei, und mit Verkleidungsteilen aus bis zu 50 Prozent Post-Consumer-Recyklat sowie einem sparsamen Einsatz von Wasser, Energie und Reinigungsmitteln bei den neuen Maschinen trägt der Hersteller dem Thema Nachhaltigkeit Rechnung. Nicht zuletzt werde der Scrubmaster B50 voraussichtlich ab Ende des nächsten Jahres mit orbitaler Reinigungstechnologie ausgestattet sein – für ein verbessertes Reinigungsergebnis bei gleichzeitig geringerem Verschleiß des Reinigungswerkzeugs.
    Ergänzend zur neuen Nachläufer-Generation hat Hako für das kommende Jahr in Berlin auch einen neuen Reinigungsroboter in der Kompaktklasse angekündigt.
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    Highclean Group: An gleich zwei Ständen präsentierte sich die nach etlichen Neuzugängen im Sommer deutlich ­gewachsene Fachgroßhandelsgruppe auf der CMS – als "starke Gemeinschaft“. Mittlerweile gehören der Genossenschaft 36 Mitglieds­unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Luxemburg und Italien an, 13 mehr als noch im Frühjahr.
    "Wir zeigen uns auf der CMS zum ersten Mal in unserer ganzen Größe“, freuten sich Martin Bald, Vorsitzender des Aufsichtsrats, und Simone Bäumer, Vorstandsvorsitzende von Highclean (Bild), die in Berlin vor allem darauf setzten, "das geballte Know-how und die Kundennähe“ des Zusammenschlusses mittelständischer Fachgroßhändler sichtbar zu machen.
    An beiden Ständen hatten die Messebesucher Gelegenheit, die Menschen hinter der Highclean Group kennenzulernen und praxisnahe Lösungen zu erleben. In Halle 2.2 standen nachhaltige und anwenderfreundliche Produkte für Waschraum und Gebäudereinigung im Mittelpunkt, darunter der Lesseau-Spender mit Trockenseife sowie i-Mop-Reinigungssysteme. In Halle 3.2 waren parallel dazu Lösungen für die moderne Reinigungspraxis zu sehen, der neue Rucksacksauger von Sprintus ebenso wie Cobotik-Lösungen, Waschraumkonzepte von SC Johnson oder Akku-Werkzeuge von Makita.
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    Igefa: Erlebbare Innovationen beziehungsweise Technologien und Services, die den Arbeitsalltag der Gebäudereiniger erleichtern und Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren sollen, standen im Fokus des diesjährigen CMS-Auftrittes der Igefa. Unter anderem konnten die Besucher am Stand live erleben, wie Robotik den Reinigungsalltag unterstützt – von autonomen Maschinen bis hin zu intelligent vernetzten Systemen, die Personalressourcen entlasten und Prozesse optimieren. Nicht zuletzt demonstrierte der Fachgroßhändler in Berlin den Einsatz von Exoskeletten, die körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten erleichtern und so zum Erhalt der Gesundheit der Mitarbeitenden im Gebäudereiniger-Handwerk beitragen können, und stellte zudem eine spezielle Kühlkleidung vor, die bei hohen Temperaturen für Sicherheit und Wohlbefinden sorgen soll.
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    Kärcher: Dr. Frank Fuchs (Bild) freute sich über den Purus Innovation Award für den autonom arbeitenden Scheuersaugroboter KIRA B 200. Die Maschine gewann in der erstmals in diesem Jahr ausgerufenen Kategorie Robotik/KI. Die Maschine reinigt große Bodenflächen mithilfe der ­Dockingstation vollständig autonom. An der Dockingstation erfolgen Laden, Entleerung, Tankspülung und ­Frischwasseraufnahme. Durch das intuitive Bedienkonzept können Anwender neue Routen einfach anlegen, die Navigation mittels LiDAR-Sensorik und Kameras sorgt für eine zuverlässige Orientierung auch im laufenden Betrieb. Zudem ist der sicherheitszertifizierte Scheuer­saugroboter auf die Anbindung an die Infrastruktur im Gebäude ausgelegt. In vollständig automatisierten Umgebungen kann er über den Kommunikationsstandard VDA 5050 an die Infrastruktur angebunden werden. So lassen sich zwischen fahrerlosen Transportsystemen und der autonomen Maschine zum Beispiel Vorfahrten festlegen, um ein reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen. Große Frisch- und Schmutzwassertanks (200 Liter), eine Reinigungs­breite von bis zu 90 Zentimetern, eine intelli­gente, geschwindigkeitsabhängige Reinigungsmitteldosierung und die Lithium-­Ionen-Akkus mit vier Stunden Laufzeit sorgen für Produktivität.
    Die Bodenreinigung auf stark verstellten Flächen gelingt mit dem neuen K-Mop 46, wobei die Zahl für die Arbeitsbreite steht. Die aufrecht designte, handgeführte Scheuersaugmaschine ist wendig wie ein Wischmopp und reduziert beim Arbeiten den Kraftaufwand für den Anwender. Mittels des höhenverstellbaren Handgriffs können Reinigungskräfte den K-Mop passend zu ihrer Körpergröße einstellen. Das Bedienkonzept ist intuitiv und sprachfrei angelegt. Während des Reinigens wandert das Wasser vom vier Liter fassenden Frischwassertank von oben am Stiel nach unten in den Schmutzwassertank an der Maschine, sodass das Gewicht mit der Zeit weiter abnimmt. Die Tanks können einfach aus dem Gerät genommen, komplett entleert und gespült werden. Mithilfe der Restentleerung trocknen die Tankinnenwände gut ab, was bei strengen Hygienevorgaben (Gesundheitswesen) wichtig ist. Reinigungsmittel kann an einer Halterung befestigt mitgeführt und bei Bedarf zudosiert werden.
    Mit einem 18-Volt- und einem 36-Volt-Modell bringt Kärcher seine ersten Stabsauger für professionelle Anwender auf den Markt. Die für die punktuelle Reinigung und kleine Flächen konzipierten akkubetriebenen Geräte sind aufgrund ihrer schlanken Bauweise und des intuitiven Bedienkonzepts einfach in der Handhabung. Da sie über Staubbehälter und Zyklonfilter verfügen, fallen ­keine Kosten für Verbrauchsmaterialien wie Filterbeutel an. Beide Ge­räte lassen sich an einer Halterung am Reinigungswagen FlexoMate von Kärcher mitführen und an einer Wandhalterung verstauen.
    Mit der neuen digitalen Plattform Kärcher Connected Cleaning werden Personalplanung und Flottenmanagement an einem Ort gebündelt. Das Modul Workforce Management bietet grundlegende Funktionen für die Personalverwaltung und Reinigungsplanung. Mit dem Modul Equipment Management, das auf dem lottenmanagement von Kärcher basiert, lässt sich die Nutzung der Maschinenflotte überwachen und verbessern. So erlaubt Kärcher Connected Cleaning, den administrativen Aufwand zu reduzieren und die Auslastung von Reinigungskräften und Maschinen so effizient wie möglich zu planen.
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    Kleen Purgatis: Neu am Stand zu sehen war „Power Dose“ – Tab-Konzentrate mit angepasster Rezeptur für erhöhte Leistungskraft bei der Oberflächen- und Bodenreinigung. Die Tabs für die manuelle und maschinelle Anwendung ebenso wie im Reinigungsroboter befinden sich in einer dicht schließenden Kunststoffdose. Damit sind sie optimal gegen Feuchtigkeit geschützt.
    Zum Sortiment gehören ein Allzweckreiniger (Severa Tab), ein Konzentrat für die Oberflächenreinigung im Sanitärbereich (Sanivex Tab) und ein Küchenreiniger (Purina Tab). Vor Ort werden die Tabs in Wasser aufgelöst und können nach wenigen Minuten Warte­zeit verwendet werden. Eine Dose mit 50 Tabs à je drei Gramm ergibt 50 Sprühflaschen mit 500 Millilitern Inhalt. Marketingleiter Jens Knoke (Bild re., zusammen mit Jens René Ulbrich, Vertriebsleiter Deutschland/Österreich) spricht von einer "sehr kleinen, platzsparenden Verpackung und sehr großen Menge an Anwendungslösung“.
    Ebenfalls als Power-Variante in der Dose erhältlich sind die Tabs Quintab Kleen (Konzentrat für die manuelle und maschi­nelle Bodenreinigung; 50 Stück à 10 Gramm), Piccomat (maschinelle Bodenreinigung; 45 Stück à 75 Gramm) sowie Picco­smart (20 Stück à 27 Gramm) für kleinere Tankvolumina.
    Ergänzt wird die Power-Dose-Reihe von Quintab Sani, einem neuen leistungsfähigen Konzentrat für die Bodenreinigung im Sanitärbereich, das auch im Reinigungsroboter eingesetzt werden kann. In einer Dose befinden sich 40 Tabs à 15 Gramm.
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    Lucart Professional: Der italienische Hersteller von Hygienepapier und Spendersystemen zeigte in Berlin unter anderem die EcoNatural-Flow-Produktreihe. Diese umfasst Spender für Toilettenpapier, gefaltete und gerollte Handtücher und auch für Seife. Die Produkte sind mit den Zertifizierungen OK Recycled/TÜV Austria und ReMade in Italy ausgezeichnet, was ihre vollständige Wiederverwertbarkeit garantiere. Diego Gramegna (Bild), Brand & Communication Marketing Manager bei Lucart, betont die Kreislauffähigkeit der EcoNatural-Flow-Spender. EcoNatural steht für ein Kreislaufsystem, bei dem Zellulosefasern, Polyethylen und Aluminium aus gebrauchten Getränkekartons zurückgewonnen werden. Die Fasern werden zu Fiberpack-Tissuepapier verarbeitet, während aus Polyethylen und Aluminium sogenanntes Al.Pe entsteht, das zur Herstellung der Flow-Spenderlinie zum Einsatz kommt.
    Ergänzt wird das Flow-Sortiment von Lucart durch die Identity-­Spenderlinie, die Systeme wie Touch Free und Autocut bietet. Eine Neuheit im Hygienebereich von Lucart ist der ­Clean & Sit Foam Toilet Seat Cleaner 400, eine alkoholbasierte Lösung zur Reinigung von Toilettensitzen. Dieses Produkt wird mit einem kompakten Spender aus der Identity-Linie kombiniert und sei damit ideal auch für kleine Räume.
    Nicht zuletzt stellte Lucart auf der CMS eine neue, aus fünf unterschiedlichen Produkten bestehende Skin-Care-Linie dermatologisch getesteter Seifen vor. Alle diese Seifen werden im eigenen Werk in Artziniega, Spanien, hergestellt. Es gibt sie jeweils in 400-Milliliter-Versionen, kompatibel mit dem EcoNatural-Flow-400-Spender, sowie als 900-Milliliter- und 1.000-Milli­liter-Formate für die Verwendung mit der Identity-Reihe.
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    Miele: Michael Arendes (li.), Marketing Manager Deutschland, und Martin Hübner, Managing Director DACH, präsentierten die neuen Bench­mark-Waschmaschinen mit 27 (PWM 927) beziehungsweise 35 Kilogramm (PWM 935) Beladekapazität. Die größere Maschine kann bis zu 292 Mikrofaserwischbezüge oder 1.100 Reinigungstücher à 16 Gramm aufnehmen. In den Standardprogrammen für Reinigungstextilien werden nach Herstellerangaben bis zu 16 Prozent weniger Energie und bis zu 18 Prozent weniger Wasser verbraucht. Zur Verfügung stehen rund 90 Waschprogramme, darunter Varianten auch für das Vortränken von Reinigungstextilien. Im Rahmen eines patentierten Vorentwässerungsverfahrens werden grober Schmutz und verunreinigtes Wasser vor Beginn des Waschprozesses aus Wischbezügen oder Tüchern geschleudert. Eine Schontrommel mit Schmutzschlitzen sorgt dafür, dass grobe Partikel aus dem Trommelinneren schnell ins Abflusssystem befördert werden.
    Die Maschinen sind für die Vernetzung mit dem Portal Move Connect, nominiert für den Purus Innovation Award 2025 in der Kategorie Digitale Tools und Systeme, vorbereitet. Die kostenlose, digitale Lösung zur Vernetzung und Steuerung von Miele-Maschinen ermöglicht es, Betriebsdaten einzusehen und beispielsweise zu erfahren, wie viel Wäsche mit der jeweiligen Maschine aufbereitet wurde oder welche Mengen an Wasser und Energie nötig waren. Relevante Nachrichten gehen auf Wunsch auf PC oder mobilen Endgeräten ein, zum Beispiel, wenn Waschmaschine oder Trockner fertig sind und entladen werden können. Störmeldungen können direkt übermittelt werden.
    Neu bei Miele ist zudem eine Tockensäule, bestehend aus zwei übereinander stehenden Wärmepumpentrocknern aus der Reihe "Kleine Riesen“. Zwei mal acht Kilogramm Wäsche trocknen die Geräte im Programm Baumwolle/Schranktrocken in 77 Minuten. Dabei liegt der Energieverbrauch nach Herstellerangaben um rund 50 Prozent unter dem von Ablufttrocknern. Verwendet wird das umweltfreundliche Kältemittel Propan.
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    Munk: Neu im Sortiment ist eine beidseitig begehbare Stufen-Stehleiter mit Einsteckteil, das eine Erweiterung im Bedarfsfall ermöglicht. Das Grundelement besteht aus zwei mal vier Stufen aus geriffeltem Aluminium und gewährleistet eine Arbeitshöhe von rund 2,45 Metern. Mit dem dreistufigen Einsteckteil, vorgeführt von (v.li.) Sarah Bölderl (Kundenberatung), Torsten Posner (Gebietsleiter Ost), Patrick Bieber (stellvertretender Vertriebsleiter) und Mark Gehrwald (Gebietsverkaufsleiter Berlin-Brandenburg), kann eine Arbeitshöhe bis 3,15 Meter erreicht werden. Angefügt wird es mithilfe von Steckverbindungen mit Hakenverriegelung. Dank des zweiteiligen Aufbaus kann die Sieben-Stufen-Leiter platzsparend gelagert und transportiert werden, selbst in einem kleinen ­Auto. Ebenfalls werkzeuglos auf-, ab- und umbauen lässt sich ein Rollgerüst aus Aluminium (FlexxTower), mit dem unterschiedliche Arbeitshöhen bis zu 6,10 Metern erreicht werden können. Dank Steckverbindungen und Schnellverschlüssen lässt es sich von einer Person montieren – mit etwas Übung in rund einer Viertelstunde. Das Gerüst mit einer Plattformgröße von 1,2 mal 0,6 Metern verfügt über klappbare Dreiecksausleger mit Schwenkfuß und vier Lenkrollen. Bordbretter und Geländer mit Knieleiste sorgen für Absturzsicherung. Zerlegt passen die leichten, stapelbaren Einzelteile in einen Kleintransporter.
    Ebenfalls am Stand zu sehen: die bewährte, modular in verschiedenen Ausführungen zusammenstellbare Glasreinigerleiter mit 80 Millimeter tiefen Stufen, auch mit Korundbeschichtung, und ­Traverse für einen sicheren Stand. Weil eine Standhöhe von fünf Metern nicht überschritten werden darf, können maximal vier Elemente, bestehend aus Unterteil, Mittelteil und Oberteil, kombiniert werden.
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    Nexaro: Messe-Premiere beim Wuppertaler Technologie-Start-up hatte der autonome Saugroboter Nexaro NR 1700, der das nun abgekündigte Vorgängermodell Nexaro 1500 ersetzt. Laut Marketingleiter André Hartmann (Bild) kombiniert der neue Nexaro 1700 leistungsstarke KI-Technologie mit kompaktem Design und wurde speziell für den Einsatz auf großen Flächen für bis zu 1.000 Quadratmeter konzipiert. Eine ebenfalls neue Ladestation erleichtert die exakte Platzierung des Geräts durch integrierte optische Hilfen. Ein robustes Gehäuse mit verstärkter Staubbehälterabdeckung sorgt weiterhin für mehr Stabilität, die nun integrierte Fase hinter dem Bumper ermöglicht ein dichtes Auffahren an Objekte. Nicht zuletzt bestätige die TÜV-Zertifizierung die Erfüllung höchster Sicherheitsstandards wie der internationalen Norm IEC 63327 für gewerbliche Reinigungsroboter und ein ­HEPA-Filter verbessere nebenbei die Luftqualität. Letzteres sei durch einen unabhängigen Labortest der SLG Prüf- und Zertifizierungs ­GmbH bestätigt worden: Mit einem Wert von 52,7 Prozent bei der Staub­aufnahme auf Teppich gemäß dem europaweit anerkannten Prüfstandard EN IEC 62885-7:2020 übertreffe der genannte Saug­roboter Vergleichsgeräte deutlich.
    Wenige Tage vor der Branchenmesse hatte Nexaro eine Integrationspartnerschaft mit ToolSense verkündet. Damit wird der Cobotic-Ansatz nach Aussage von André Hartmann um das zentrale Management von Reinigungsrobotern und weiteren Maschinen in einer entsprechenden Plattform erweitert. Das heißt: Betriebsdaten aus dem sogenannten Nexaro Hub – darunter Reinigungsberichte, Betriebsstunden oder Fehlercodes – fließen künftig nahtlos in die ToolSense-Lösung ein. Für die Anwender bedeute das: einheitliche Übersicht aller Assets, Wartungsmanagement, schnellere Reaktionen auf Störungen und optimierte Einsatzplanung ohne zusätzliche Hardware oder Mehrkosten.
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    NextFM Robotics: Zwei Neuentwicklungen der Marke Gau­sium standen im Mittelpunkt: der ­Bodenreinigungsroboter Omnie und die ­autonome Kehr­maschine Beetle. Der Omnie ist für ­anspruchsvolle Einsatz­orte wie Flughäfen, Lagerhal­len oder U-Bahn-­Stationen konzipiert. Mit ­KI-Technologie, 40-Strahl-3D-Lidar und 360-Grad-Panoramakamera navi­giert er sicher, erkennt Hindernisse und entfernt trockene und nasse Verschmutzungen au­tomatisch. Die OmniSpot­Cleaning-Technologie reagiert auf Verschmutzungen, während intelligente Kartierung und Fernwartung Effizienz gewährleisten. Der Beetle beseitigt feine Staubpartikel und größere Rückstände wie Papier oder Holzspäne. Sein 40-Strahl-3D-Lasersystem, automatische Türanpassung und eine Betriebsdauer von sechs bis zehn Stunden ermöglichen kontinuierliche Reinigung.
    Julian Jarolimeck, Geschäftsführer der NextFM Robotics, kündigte auch schon die nächsten Innovationen an: die Modelle Marvel und Mira (Bild) der Marke Gausium. Der autonome Reinigungsroboter Marvel eignet sich für großflächige und komplexe Umgebungen (Supermärkte, Produktionsstätten, Logistikzentren, Flughäfen, Bahnhöfe, Krankenhäuser oder Einkaufszentren). Die theoretische Reinigungsleistung wird mit über 3.000 Quadratmetern pro Stunde und die Laufzeit mit drei bis sechs Stunden angegeben, je nach Akkukapazität (60/90/120 Ah). Mittels seines selbstreinigenden Abwassertanks reduziert Marvel den Wartungsaufwand und senkt die Betriebskosten. Das patentierte Seitensystem soll selbst schwer zugängliche Kanten gründlich reinigen, die Kombination aus Trocken- und Nassreinigung vereint zwei Arbeitsschritte in einem Durchgang.
    Der kompakte Reinigungsroboter Mira ist für mittelgroße Flächen gedacht, bei einer theoretischen Reinigungsleistung von bis zu 2.016 Quadratmetern pro Stunde und einer Laufzeit von drei bis fünf Stunden (Batteriekapazität 45/60 Ah). Mit einer minimalen Durchfahrtsbreite von 70 Zentimetern eignet er sich für Umgebungen mit engen Flächen und hoher Frequenz. Zur Ausstattung zählen ein selbstreinigender Abwassertank, 3D-Lidar-­Navigation mit Remote Deployment sowie die Kombination aus Trocken- und Nassreinigung in einem Arbeitsgang. Das Dual-Disc-System arbeitet mit 25 Kilogramm Anpressdruck.
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    Nilfisk: Zu den Highlights am Stand zählte die neue ­autonome Scheuersaugmaschine SC25 (VP25 als Trockensauger) für die Reinigung kleinerer Flächen, hier gezeigt von Guido Wilfer. Auch verwinkelte Raumkonzepte und Kanten werden mittels Null-Grad-Drehung und reduzierter Geschwindigkeit gesäubert. Intelligente Sensoren, ein 360-Grad-Lidar-Laserscanner und fortschrittliche Kameratechnik sorgen dabei für Prozesssicherheit und -effizienz, auch in Bereichen mit Publikumsverkehr. Die SC25 kann bis zu drei Stunden unterbrechungsfrei mit einer Arbeitsbreite von 36,6 Zentimetern bis zu 1.317 Quadratmeter in der Stunde reinigen. Verschiedene Reinigungsmodi sowie programmierbare Arbeitspläne bieten dabei Vielseitigkeit. Nach getaner Arbeit kehrt die SC25 in ihre Docking-Station zurück, um sich selbsständig aufzuladen, schmutziges Wasser zu entleeren und sauberes Wasser nachzufüllen.
    Mit der Mikro-Scheuersaugmaschine Dryft bietet Nilfisk eine Lösung für die tägliche Reinigung von engen, schwer zugänglichen Bodenflächen und Ecken. Die leicht austauschbare Lithium-Ionen-­Batterie bietet eine Laufzeit von bis zu 75 Minuten bei einem Ladezyklus von 60 Minuten. Aufgrund der patentierten flachen Kopfform bewältigt die Maschine 180-Grad-Wendemanöver und ermöglicht effizientes und körperschonendes Arbeiten. In S-förmigen Bewegungen kann sie der Anwender unter niedrige Trenn- und Kabinenwände sowie unter Möbel mit einer Höhe von fünf Zentimetern führen.
    Mit der Nachläufer-Scheuersaugmaschine SC550 und dem Trockensauger VP400R stellte Nilfisk zwei weitere Produkte vor. Zur Ausstattung des VP400R zählt neben dem intelligenten Kabelmanagement die Nettofüllkapazität der Saugerbeutel von bis zu zehn Litern. Die SC550 arbeitet bis zu 27 Prozent energieeffizienter als ihre Vorgängerprodukte und verbraucht bis zu 40 Prozent weniger Wasser und 60 Prozent weniger Reinigungsmittel im Vergleich zu Maschinen ohne ähnliche Technologie, so der Hersteller. Die theoretische Flächenleistung wird mit bis zu 3.050 Quadratmetern pro Stunde angegeben, mit Schrubbbreiten von bis zu 610 Millimetern, einem Anpressdruck von höchstens 30 Kilogramm sowie Frisch- und Schmutzwassertanks mit einem Volumen von 50 Litern. Beide Maschinen werden bis Ende 2025 aus bis zu 38 Prozent Post-Consumer recyceltem Kunststoff bestehen.
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    Numatic: Die von Verkaufsleiter Heiko Falk (li.) und Geschäftsführer Andreas König präsentierten Kompakt-Scheuersaugmaschinen NCC220NX, NCC440NX Flex und NCC440NX Drive standen im Mittelpunkt des Messeauftritts. Die NCC220NX verfügt über eine Arbeitsbreite von 220 Millimetern und bietet Wendigkeit und Leistung auf kleinstem Raum beziehungsweise an schwer zugänglichen Stellen – als kraftvolle Alternative zum manuellen Wischen. Die Laufzeit liegt bei 120 Minuten. Die Varianten Flex und Drive sind Weiterentwicklungen der NCC440NX (ehemals NUC244NX) mit 440 Millimetern Arbeitsbreite. Die NCC440NX Flex ist mit co-rotierenden Bürsten ausgestattet, die Laufzeit liegt bei 80 Minuten. Eine neue FlexCore-Technologie – das herkömmliche Schwenkgelenk wird dabei durch ein lagerfreies Flexgelenk ersetzt – sorgt für leichte Handhabung und zusätzliche Flexibilität in stark frequentierten, schwer zu reinigenden Bereichen. Bei der NCC440NX Drive mit bis zu 70 Minuten Laufzeit reduziert ein integriertes Fahrantriebssystem die Belastung des Nutzers und steigert die Produktivität nach Herstellerangaben um bis zu 40 Prozent.
    Im Lieferumfang enthalten sind langlebige Hochleistungsbürsten (TenTec). Ausgestattet sind alle drei Maschinen mit einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku aus dem NX300-Netzwerk. Er ermöglicht bis zu 2.500 Ladezyklen und ist mittels Schnellladefunktion in 60 Minuten zu 80 Prozent geladen. Zum NXPower-Network – alle NX300-Geräte können mit einem ­Akku verwendet werden – gehören neben den drei neuen Kompakt-Scheuersaugmaschinen auch Geräte wie der Staubsauger NBV190NX, der Rucksacksauger RSB150NX und der Wassersauger WBV470NX.
    Ein weiteres Thema am Stand war das digitale Flottenmanagement-Systems NuTrack, das eine effiziente Organisation, Verwaltung und Nachverfolgung der Maschinenflotte ermöglicht. Es ist nun auch für den NuTrack-Sauger PRP180-11 verfügbar.
    Unter dem Namen Take Back wurde zudem eine umweltfreundliche Rücknahme- und Wiederverwertungsmöglichkeit für Wischtextilien und Staubsauger vorgestellt. Aufgrund des hohen Recyclatanteils der Produkte können große Teile der zurückgegebenen Artikel erneut verarbeitet werden.
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    Ophardt: Ein Highlight war der Händedesinfektionsmittelspender Praesidio Fuel Cell, ausgezeichnet mit dem Purus Innovation Award 2025 in der Kategorie Waschraumhygiene. Angetrieben wird er von einer Brennstoffzelle.
    Das Funktionsprinzip erläuterten Ophardt-Geschäftsführer Joel Ophardt (li.) und Marco Peelen, Bereichsleiter Vertrieb Europa & APAC: Zur Händedesinfektion verwendet das berührungsfreie Gerät Isopropanol (70 Prozent). Ein kleiner Anteil des alkoholischen Mittels aus der Ein-Liter-Euroflasche wird genutzt, um Energie für die zehn mal zehn Zentimeter große in den Automatik-Spender integrierte Brennstoffzelle zu erzeugen – immer dann, wenn die Energie im Speicher ihrem Ende zugeht. So arbeitet der Spender autark, das regelmäßige Austauschen von Batterien entfällt. Dies reduziert nicht nur den Wartungsaufwand, sondern auch die Umweltbelastung. Daten zu Energiespeicher, Restmenge in der Flasche oder Zahl der Benutzungen sind auf einem Display ablesbar.
    Der Edelstahlspender kann auf einem Standfuß oder an der Wand montiert werden. Mit einer individuell bedruckbaren Magnetfolie ist er auch personalisierbar.
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    Philon: Als Kompetenzcenter für Servicerobotik des Stuttgarter Reinigungsmaschinenherstellers Columbus bündelt Philon die Geräte des Herstellers Gausium. Philon-Geschäftsführer Martin Haubensack stellte das gesamte Gausium-Portfolio vor. Im Fokus des Messeauftrittes stand dabei unter anderem der Beetle (rechts im Bild), die neue Generation autonomer Kehrmaschinen. Der Roboter nutzt eine 3D-Lidar-basierte Kartierung/Lokalisierung sowie KI-gestützte Objekterkennung und arbeitet damit zuverlässig in schwierigen Umgebungen beziehungsweise auch bei schwachen Lichtverhältnissen. Das Gerät sei damit eine ideale Lösung für komplexe industrielle Reinigungsaufgaben.
    Der leistungsstarke Absaugmotor des Kehrroboters sammelt eine breite Palette von Abfällen ein, von feinem Staub und Sand bis hin zu größeren Materialien wie Papierschnipseln, Flaschen und sogar Holzspäne. Automatische Staubkontrolle und HEPA-Filter verhindern Schwebeteilchen in der Luft, indem der Feinstaub nach jeder Reinigungsaufgabe sicher im Mülleimer landet.
    Im Spot-Reinigungsmodus ist der Beetle mithilfe seiner RGB-D-­Kameras und KI-Algorithmen in der Lage, Abfälle gezielt zu erkennen und auch punktuell zu reinigen. Ausgestattet mit einem 45 Liter großen Sammelbehälter und einem 60-Ah-LFP-Akku, der eine Laufzeit zwischen vier und acht Stunden ermöglicht, könne das Gerät in einer Nachtschicht mehr als 40.000 Quadratmeter abdecken.
    Wie auch weitere Roboter von Gausium, lässt sich der Beetle mit der sogenannten AutoPass-Lösung ausstatten und darüber etwa in Lagerschiebetüren integrieren, um einen autonomen Durchgang zu ermöglichen und so einen unterbrechungsfreien Betrieb während der Reinigungsarbeiten zu gewährleisten. Darüber hinaus ist der Kehrroboter mit einer Dockingstation für autonomes Aufladen erhältlich, die einen 24/7-Dauerbetrieb erlaubt.
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    PlanD (Comm‘on Digital): Mit Paula hat PlanD erstmals eine KI-gestützte Sprach- und Chat-Assistenz als Teil seiner All-in-One-Software vorgestellt, die speziell für die Anforderungen der Gebäudereinigung entwickelt wurde. Ziel ist es, den Arbeitsalltag von Verwaltung, Objektleitungen und Reinigungskräften zu vereinfachen und dabei digitale Barrieren so gering wie möglich zu halten. Die Resonanz auf der Messe war groß, so CEO Tobias Wittekindt (Bild), und das Konzept hat überzeugt: Paula wurde mit dem Purus Innova­tion Award 2025 ausgezeichnet.
    Paula unterscheidet sich laut PlanD von klassischen Sprachassistenten. Sie arbeitet nicht mit starren Antwortlisten, sondern kombiniert Live-Daten, Künstliche Intelligenz und individuelle Workflows. Dadurch lassen sich komplexe Arbeitsprozesse per Sprache oder Text intuitiv steuern, so als würde man sich mit einer Kollegin unterhalten, betont PlanD und führt folgendes Beispiel aus der Praxis an: Während einer Qualitätskontrolle vor Ort stellt die Objektleitung fest, dass ein Bereich nicht ordnungsgemäß gereinigt wurde. Auf die Frage "Wann wurde dieser Raum zuletzt gereinigt?“ liefert Paula umgehend die Antwort, inklusive des Namens des verantwortlichen Mitarbeitenden. Anschließend kann sie automatisch eine Nachricht verfassen, ein Ticket zur Nachreinigung anlegen und die nächste verfügbare Einsatzkraft einplanen. Alles in einem durchgängigen Ablauf.
    Paula lässt sich an verschiedenen Schnittstellen einsetzen: In der mobilen Mitarbeiter-App begleitet sie Reinigungskräfte im Außendienst, beantwortet Rückfragen, erinnert an Aufgaben und hilft bei der Navigation durch das System; im PlanD-Dash­board unterstützt sie die Verwaltung, analysiert Objekt- und Wirtschaftsdaten oder hilft bei der Einsatzplanung; am Telefon übernimmt sie als intelligente Hotline Assistenztätigkeiten, dokumentiert Krankmeldungen und kann direkt Folgeprozesse anstoßen.
    Die Sprachsteuerung ermöglicht es, auch Mitarbeitenden ohne große technische Erfahrung oder mit Sprachbarrieren den vollen Zugang zu digitalen Prozessen zu geben. Paula versteht über 25 Sprachen, reagiert auf unvollständige Eingaben mit gezielten Rückfragen und liefert klare, umsetzbare Antworten. Künftig soll Paula auch in der Kundenkommunikation eingesetzt werden – ­etwa als erste Anlaufstelle für häufige Anfragen. So soll sie zu einem Bindeglied zwischen Verwaltung, Außendienst und Kunden werden. Mit Paula geht man bei PlanD einen Schritt in Richtung barrierefreie Softwarebedienung: Sprachsteuerung als Baustein, um digitale Werkzeuge in der Gebäudereinigung für ­alle nutzbar zu machen, unabhängig von Vorkenntnissen, Standort oder Endgerät.
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    Rentokil Initial: Das Geschäftsfeld Hygiene & Wellbeing präsentierte sich mit einem ganzheitlichen Konzept, das Hygiene, Raumbegrünung und Luftreinheit miteinander kombiniert. Ziel sei es, Business-Umgebungen so zu gestalten, dass sie die Gesundheit fördern, die Produktivität steigern und zugleich einen positiven Einfluss auf Mitarbeitende und Besucher haben. In einem visualisierten Konferenzraum demonstrierte der Technische Hygieneservice (THS) Luftreiniger, Luftqualitätsmessung und die robotergestützte Reinigung raumlufttechnischer Anlagen. Ein Musterwaschraum veranschaulichte die Hygienelösungen von Initial, während ­Ambius/Baumhaus mit begrünten Raumteilern und einer Mooswand in einem Beispiel-Foyer zeigte, wie sich Atmosphäre, Akustik und Luftqualität verbessern lassen.
    Im Bereich Wasch­raumhygiene bietet Ini­tial zum Beispiel den On-Site-Service (OSS) für Hygienebehälter, eine diskrete und hygienische Lösung zur Entsorgung von Hygiene­abfällen. Der Service umfasst laut Simone Mischker (Bild) die hygienische Reinigung und Desinfektion der Behälter, die fachgerechte Entsorgung und energetische Verwertung der Abfälle. Die Hygienebehälter werden direkt vor Ort desinfiziert und geleert. Der Kunde erhält immer seinen eigenen Hygienebehälter. So sind Kreuzkontaminationen mit anderen Kunden ausgeschlossen. Schäden und Kratzer am Behälter durch Transportwege werden verhindert. Ein antibakterielles Deo-Bag im Inneren bekämpft zudem die Geruchsbildung direkt an der Quelle.
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    Schneidereit Professional: Das Unternehmen aus Solingen zeigte seine neuesten Entwicklungen aus der Zeiterfassung und Spültechnik. Im Bereich der Personaleinsatzplanung und digitalen Zeiterfassung Trac präsentierte Schneidereit Professional eine neue Generation seines Terminals (Bild). Erstmals kommt zur biometrischen Verifikation der Zeiterfassungsbuchungen eine Gesichtserkennung anstelle von Fingerabdruckscannern zum Einsatz. Das soll Manipulation bei der An- und Abmeldung verhindern und auch die Zuverlässigkeit bei der Bedienung erhöhen. Laut Hersteller arbeitet das Terminal durch die neue Technologie präziser, ist weniger anfällig für Verschmutzungen und Umwelteinflüsse und bietet so eine zuverlässige Lösung für moderne ­Arbeitsumgebungen.
    Auch im Bereich der Spültechnik zeigte Schneidereit Professional, wie technologische Anforderungen und einfache Bedienbarkeit zusammenpassen. Die neue One-Touch-­Geschirrspülmaschine kommt mit nur einer Bedientaste aus und erfüllt zugleich die Anforderungen der aktuellen EG-Maschinenrichtlinie. Sie punktet laut Hersteller durch niedrige Betriebskosten, einen optimierten Wasser- und Energieeinsatz sowie einen maximierten Laderaum für verschiedenste Geschirrarten.
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    Sebo: Ein Zugpferd waren die Bürstsauger der Baureihe ­Evolution, erhältlich in drei Arbeitsbreiten mit 30, 36 oder 46 Zentimetern. Die von Thomas Stein, Inhaber und Geschäftsführer von Sebo, und Marketing-­Managerin Kathrin Stockinger präsentierten Geräte sind mit einem drei­stufigen Filtersystem ausgestattet, bestehend aus Filtertüte, vorgeschaltetem Mikro­hygienefilter sowie Abluftfilter im Ausblasbereich. Die Modelle 300/350/450 sind mit der Filtertüte 1055 ausgerüstet, bei den Modellen 320/370/470 ist es die Filtertüte 5093N ("X-Filtertüte“).
    Durchdachte Details erleichtern die Arbeit des Bedieners. Dazu gehört ein Kaltgerätestecker, der ein schnelles und werkzeugfreies Austauschen der zwölf Meter langen Anschlussleitung ermöglicht. Auch die Bürststreifen können durch Druck auf eine Ent­riegelungstaste werkzeugfrei gewechselt werden. Bei Überlast oder wenn die Bürste blockiert, schaltet sich der Sauger automatisch ab. Eine Reinigungsklappe auf der Unterseite der Elektroteppichbürste ermöglicht einen leichten Zugriff auf den Saugkanal, um eventuelle Verstopfungen werkzeugfrei zu beseitigen. Mit dem Fuß oder dem Handsaugrohr lässt sich die Bürste auf vier Arbeitshöhen einstellen und an die Florhöhe angepassen. Polster- und Fugendüse sind im Gerät integriert und damit immer griffbereit.
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    Soobr: Der Schwerpunkt des Schweizer Softwareanbieters, der auf der CMS 2023 den Purus Innovation Award gewann, lag auf dem Gesundheitswesen. Folglich führte man insbesondere mit Vertretern von Kliniken und Pflegeheimen viele Gespräche. Diesen konnte man zum Beispiel über eine Zeiteinsparung im Universitätsklinikum Mannheim von sieben bis zehn Prozent berichten, die sich durch den Einsatz der Software für dynamische Reinigungsplanung realisieren ließ. Die cloudbasierte Lösung vernetzt laut Mario Pane (Bild), Account Executive bei Soobr, Reinigungsroboter, KIS-, CAFM- und Sensorsysteme über offene Schnittstellen. Reinigungstätigkeiten, etwa bei Patientenaustritten, können so automatisiert angestoßen und dokumentiert, die Bettenaufbereitung vollständig digitalisiert werden. Reinigungsrelevante Daten werden zentral gebündelt und ermöglichen eine algorithmisch gesteuerte, dynamische Planung in Echtzeit. Dadurch entstehen transparente, effiziente Prozesse. Soobr entwickelt dabei in enger Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen. Beispielsweise hat man mit dem Bundesverband für Hygiene und Krankenhausreinigung den Leitfaden zur Digitalisierung der Krankenhausreinigung mitentwickelt. Frank Müller, Vorstand Bundesverband für Hygiene und Krankenhausreinigung, hielt denn auch mit Andreas Mock von Soobr beim Praxisforum der CMS einen Vortrag mit dem Titel "Bits, Bots & Mythen – zwischen Science-Fiction und DIN 13063“.
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    Tana-Chemie: Pflanzenkraft statt Plastik – darauf setzt der Mainzer Reinigungsmittelhersteller bei seiner auf der Messe erstmals vorgestellten Wischpflege Tawip Neo. Basis hierfür ist ein neuartiges, wasserlösliches Biopolymer aus der Zichorienwurzel. Während reguläre Polymere aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden und nicht biologisch abbaubar sind, gewinnt das Biopolymer nach Aussage von Tana-Geschäftsführer Markus Häfner (Bild) gleich dreimal in ökologischer Hinsicht: Es ist hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen, die Rohstoffe stammen aus Europa und sind nicht zuletzt biologisch abbaubar. Während der Reinigung mit der Wischpflege sorge das Biopolymer für eine Art Schutzfilm auf dem Boden, zudem würden kleine Kratzer, Unebenheiten und Fehler durch das Biopolymer ausgeglichen. Durch eine Politur lasse sich der pflegende Effekt verstärken, und durch die während der Reibung entstehende Wärme verbinde sich das Biopolymer besser mit dem Untergrund (geeignet für Linoleum, PVC, Gummi, Flexplatten, Natur und Kunststein sowie versiegelte Holz- und Parkettböden). Jedoch bauen sich Markus Häfner ­zufolge keine Schichten auf, da die wasserlöslichen Eigenschaften erhalten bleiben.
    Ebenfalls auf das Thema Nachhaltigkeit zahlt eine weitere Produktneuheit von Tana ein: der Allzweckreiniger Biobact power mit natürlichen beziehungsweise unbedenklichen Mikroorganismen, die nach dem Wischen auf der Fläche zurückbleiben und sich dort von neuen organischen Stoffen ernähren. Dabei zersetzen sie die organischen Stoffe in Wasser und Kohlendioxid, was der Neubildung von Gerüchen aktiv entgegenwirke und den Reinigungsaufwand reduziere. Weitgehend unabhängig von ­Erdöl produziert, besteht der organische Kohlenstoff in Biobact power zu 82 Prozent aus pflanzlichen, regenerativen Quellen. Zudem wird das Produkt in einer Flasche aus 100 Prozent recyceltem und erneut recycelbarem Kunststoff verpackt.
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    ToolSense: Als das österreichische Start-up 2019 erstmals auf der CMS vertreten war – damals noch mit einem einzelnen Bildschirm als Mitaussteller bei Kenter und Cleanfix –, ist IoT-gestütztes Maschinenmanagement in der Branche laut Alexander Manafi (Bild), Mitgründer und Geschäftsführer von ToolSense, kaum mehr als ein Randthema gewesen. Sechs Jahre später sehe das Bild grund­legend anders aus: Digitale Lösungen würden heute mehr und mehr als ein essenzieller Hebel für Effizienzsteigerung im Facility Management beziehungsweise in der Gebäudereinigung und nicht mehr als Zukunftsvision ­gelten.
    Im Fokus des Messeauftrittes von ToolSense stand unter anderem die Vorstellung neuer Robotikintegrationen in die gleichnamige Plattform – unter anderem mit Gausium, Pudu, Nexaro, Cenobots und Lionsbot –, um auf diese Weise sämtliche Robotiksysteme in einer zentralen App verfügbar zu machen. Darüber hinaus gab Alexander Manafi einen Ausblick auf die nächste Entwicklungsphase: den Aufbau eines KI-Flottenmanagers, der künftig Daten aus IoT-Geräten, Robotern und Prozessen intelligent verknüpfen soll. Ziel ist es, Reinigungsteams und Serviceleitern automatisiert Vorschläge für Wartung, Auslastung und Ressourceneinsatz zu liefern, damit Maschinen- und Geräteflotten sich langfristig ­nahezu selbst managen. Ergänzt wird diese Vision durch geplante Erweiterungen im Bereich Ersatzteilmanagement und automatisierte Prüfprozesse.
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    Topserv: Die deutsche Fachhandelsgruppe und der französische Marktführer GPO Groupe Paredes Orapi haben sich zusammengeschlossen. Unter dem Namen aime.eu – Alliance In Motion in Europe entsteht ein paneuropäischer Verbund, der in der Lage sein soll, auf europäische Nachfragen in der professionellen Hygiene flächendeckend zu antworten. Dies gaben die beiden Unternehmen im Rahmen einer Pressekonferenz auf der CMS bekannt. Jürgen Jarolimeck, Co-CEO von aime.eu, geschäftsführender Gesellschafter von Topserv Service und geschäftsführender Inhaber der Toussaint-Unternehmensgruppe, kommentierte: "Wir stellen sicher, den steigenden Anforderungen unserer Kunden europaweit gerecht zu werden. Unsere Stärke liegt in der Kombination von europäischer Reichweite und lokaler Nähe – genau das, was unsere Kunden heute benötigen.“ Und Francois Thuilleur (5.v.re. zusammen mit Mitgliedern der deutschen Fachhandelsgruppe), Co-CEO von aime.eu und CEO der Groupe Paredes Orapi, ergänzte: "Die Gründung von aime.eu ist ein Meilenstein für die professionelle Hygiene."
    Der Verbund aime.eu verfolgt das Ziel, sich als einer der drei führenden Anbieter im europäischen Markt der professionellen Hygiene zu etablieren. Dabei soll die Zahl der Mitglieder bewusst begrenzt bleiben, um schnelle Entscheidungswege und einfaches Management zu ermöglichen, auch wenn der Verbund bereits kurzfristig Zuwachs erhält. Für 2026 sei bereits ein weiterer Neuzugang geplant. Betont wurde, dass die Mitglieder allesamt Familienunternehmen sind, die die gleichen Werte teilen. Die mehr als 45 Standorte des aime.eu-Verbundes sind in Frankreich, Luxemburg, Italien und Deutschland.
    GPO sei Marktführer für professionelle Hygiene in Frankreich, Nummer zwei in Luxemburg und Nummer drei in Italien. Mit drei Werken in der Region Lyon, 110.000 Quadratmetern Logistikfläche, über 200 Partnermarken, 50.000 Kunden und 1.500 Mitarbeitenden zählt GPO zu den führenden Akteuren der Branche in Europa. Die Fachhandelsgruppe Topserv, ein Zusammenschluss mittelständischer Familienunternehmen (Durner, Toussaint und Wencke Gruppe), wurde zum 1. Januar 2023 gegründet.
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    Tork: Die komprimierten Handtuchnachfüllungen des Multifold-Handtuchsystems Tork Xpress sind um 50 Prozent komprimiert, sodass doppelt so viele Handtücher Platz im Spender finden wie Stefan Bruckmann (Bild) demonstriert. Unternehmen benötigen dadurch weniger Lagerraum, die Wartungszeit wird reduziert. Während des Produktionsprozesses wird durch eine besondere Komprimierungstechnologie die Luftmenge in den Handtuchpaketen verringert, wodurch diese verdichtet und das Verpackungsmaterial um bis zu 27 Prozent reduziert wird. Dadurch können fast doppelt so viele Bündel pro LKW transportiert werden, was zu einer Senkung der CO2-Emissionen beiträgt.
    Der Automatik-Spender Tork PeakServe erweitert die PeakServe-­Produktreihe, entwickelt für stark frequentierte Waschräume, in denen eine durchgehende Verfügbarkeit von Papierhandtüchern besonders wichtig ist. Neben der besonders leisen Ausgabe zeichne sich das neue Modell, wie gehabt in Weiß oder Schwarz erhältlich, durch eine besonders lange Batterielebensdauer aus. Die Handtücher werden zudem in weniger als einer Sekunde ausgegeben, was dazu beitrage, Stau-Aufkommen am Waschbecken zu verhindern.
    Für den Entwicklungsprozess seiner Spender wurde Tork zudem für die Umsetzung der Europäischen Norm "Design for All“ (EN 17161) zertifiziert. Die Zertifizierung unterstreicht das Bestreben, Hygiene in öffentlichen Räumen für möglichst alle Menschen zugänglich zu machen, denen die Nutzung aufgrund ihrer individuellen Situation erschwert wird.
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    TTS Cleaning: Ein Schwerpunkt war die erweiterte Serie Glass Line mit zahlreichen neuen Werkzeugen für die Glasreinigung, hier gezeigt von Andreas Görres, Vertriebsleiter Deutschland, und Sabrina Salvato (Innendienst). Einwascher (Astro) nebst Bezügen gehören ebenso dazu wie Abzieher (Solaris und Elios aus Kunststoff, Supernova und Nova aus Edelstahl) oder Schaber (Aries). Auch ein Kombi-Werkzeug zum Reinigen und Trocknen (Geminus) steht bereit. Jedes Tool ist mit einem Lampo-Anschluss ausgestattet, der ein schnelles und sicheres Befestigen an Stange oder Stiel beziehungsweise den einfachen Wechsel der Werkzeuge ermöglicht. Ergänzt werden kann das System durch ein spezielles Gelenk (Jack Angled), dessen Neigungswinkel in 15-Grad-Schritten einstellbar ist. Für Arbeiten in größerer Höhe gibt es eine neue Teleskopstange (Lyra) mit Schnellspannringen und internen Modulen mit Endanschlag für eine einfache Längeneinstellung mit einer Hand. In der dreiteiligen Version sind Höhen von bis zu neun Metern erreichbar.
    Zum Glasreinigungssortiment gehört darüber hinaus ein Gürtel mit verstellbarem Klettverschluss und zwei Taschen (Kit Belty), in dem Utensilien wie Reinigungstücher oder Sprühgerät griffbereit mitgeführt werden können. An diesem Gürtel lässt sich auch ein Tropfenauffangholster (Aquarius) für Reinigungswerkzeuge befestigen. Ein weiteres nützliches Tool ist ein Einwascher-Wringer (Tauris) im Taschenformat, eine Art Zange aus Kunststoff, mit der man das Wasser vom Einwascher streifen kann.
    Ebenfalls zu sehen waren Reinigungswagen aus recyceltem Kunststoff, die jetzt beständig gegen alle gängigen Desinfektionsmittel sind, sowie die weiterentwickelte Dosierstation Dosely.
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    Unger: Malina Claßen und Stefan Koßmann (Bild) demonstrierten die Carbon-Teleskopstange Ninja. Sie zeichnet sich durch eine ergonomische Dreiecksform, ein geringes Gewicht sowie Stabilität und Steifigkeit aus. Das niedrige Gewicht reduziert den benötigten Kraftaufwand und macht die Glasreinigung komfortabler. Die Stabilität gewährleistet eine optimale Druckübertragung auf die Oberfläche. Und die Dreiecksform verhindert lästiges Verdrehen oder Verbiegen. Zudem sorgt der 2-K-Griff auch in nasser Umgebung für sicheren Halt. Beim Abstellen verhindert eine Anti-Rutsch-Endkappe, dass die Stange umfällt. Für einen sicheren Werkzeugwechsel ist sie mit einem Sicherheitskonus ausgestattet. Damit sind alle Unger-Werkzeuge kompatibel. An der gummierten Spitze halten Mikrofasertücher optimal, was das Trocknen von Fensterrändern oder das punktuelle Nachpolieren erleichtert. Nutzer ändern die Länge der Teleskopstange bis zu einer Reichweite von 5,5 Metern stufenlos über Klammern, die sich mit einer Hand öffnen und schließen lassen. Ein Auszugstopp verhindert ein zu weites Ausziehen der einzelnen ­Stangenelemente. Im eingefahrenen Zustand ist die Stange kompakt und leicht transportierbar. Mit dem zusätzlich erhältlichen Winkeladapter können Nutzer die Stange an jede Arbeitssituation anpassen. Er ist mit einem Schnellverschluss ausgestattet, mit dem unterschiedliche Arbeitswinkel frei eingestellt werden können.
    Darüber hinaus launcht Unger mit dem Green-Label-Sortiment die nach eigenen Angaben ersten nachhaltig zertifizierten Produkte für die klassische Glasreinigung. Neben Wischergummi und Fensterwischer, die bereits im Herbst 2023 vorgestellt wurden, zählen nun auch eine Wischerschiene, ein Einwascher-Trägerteil, ein Eimer, ein Liquid und ein Glas-Mikrofasertuch zu den nachhaltig zertifizierten Produkten. Sie sind an ihrem grün-­blauen Design zu erkennen. Die Green-Label-Produkte tragen je nach den eingesetzten Ressourcen das FSC-Zertifikat und/oder das "Cradle to Cradle Material Health Certificate“ oder auch das EU Ecolabel.
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    Vileda Professional/Vermop: Der Messeauftritt stand im Zeichen der Markenharmonisierung von Vileda Professional und Vermop. Seit Mitte 2023 ist Vermop ein Geschäftsbereich von Freudenberg Home & Cleaning Solutions. Die gesamte Bandbreite des Vileda-­Professional-Angebots zeigte Managing Director Christian Nowak (Bild). Die Vermop-Reinigungssysteme werden sukzessive unter der Marke Vileda Professional vertrieben. Dabei handelt es sich um ein reines Rebranding. Die Umstellung wird einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen und begann im Juni 2025. Die Marke Vermop bleibt für Angebote im Maschinensektor erhalten. Das bedeutet, dass Vermop innerhalb des Portfolios zukünftig eine spezialisierte Rolle einnehmen wird, um Lösungen in diesem Segment anzubieten.
    Im Bereich Tücher wurden unter anderem das PVAmicro und das Textronic gezeigt. Das PVAmicro kombiniert die Vorteile feinster Mikrofasern mit einer Polyvinylalkohol-Beschichtung für die Reinigung empfindlicher Oberflächen wie Acrylglas oder Lack. Es kommt zu keiner Kratzerbildung und die Reinigung ist streifenfrei. Das Textronic-Mikrofasertuch mit extrafeinen Fasern zeichnet sich durch starke Fettaufnahme sowie streifenfreie Reinigung aus und eignet sich für Einsatzbereiche wie Reinraum, Healthcare und HoReCa. Es entfernt bis zu 99,99 Bakterien und ist sehr langlebig (bis zu 1.000 Waschzyklen).
    Origo 2 und Equipe stehen im Reinigungswagensegment zur Verfügung. Ersterer ist ein modulares System mit abkoppelbaren Modulen für Eimer, Abfall oder Boxen. Vertikale Mopphalter bieten Platz für bis zu fünf Reinigungswerkzeuge. Händefrei bedienbare Deckel und farbcodierte Komponenten sorgen für Trennung von sauberem, gebrauchtem und Abfallmaterial. Verschließbare Türen, Soft-Touch-Stoßschutz schützen sowohl Inhalte als auch Umgebung. Der Reinigungswagen verfügt über einen integrierten Tablet-Halter im Deckel für RFID-Tracking, Push-­Benachrichtigungen und digitale Reinigungsmanagementsys­teme. Mittels flexiblem Schienensystem lassen sich Eimer, Boxen und Abfallbehälter je nach Bedarf positionieren.
    Der Equipe ist ein modular aufgebauter Reinigungswagen, wobei verstellbare Behälterpositionen und Höhenanpassung rückenschonendes Arbeiten ermöglichen. Glatte Oberflächen, geschlossene Eimer und Räder minimieren die Keimverbreitung. Die Entsorgungseinheit lässt sich per Fußpedal berührungslos öffnen. Abschließbare Elemente, ein integriertes Chemiecenter und ein robustes Design schützen vor unbefugtem Zugriff. Mittels klappbarer Komponenten und flexibler, modularer Bauweise lässt sich der Stauraum effizient nutzen. Abkoppel­bare Einheiten erleichtern die Müllentsorgung und Bestückung. Spezielle Ausführungen wie der ­Equipe Hotel lassen sich im Design an die Corporate Identity anpassen.
    Das Wischsystem Swep feiert zudem 25-jähriges Jubiläum. Ein- und doppelseitige Wischbezüge mit High-Tech-Mikrofasern ermöglichen eine größere Wischfläche und schnelleren Bezugwechsel. Die Wischbezüge sind teils aus über 50 Prozent recycelten Materialien. Die 3D-Wabenstruktur entfernt bis zu 99,99 Prozent von Viren und Bakterien. Den Swep-R-Mopphalter gibt es in zwei Rahmengrößen (35 und 50 Zentimeter) und der Swep-R-Teleskopstiel lässt sich in der Länge stufenlos anpassen.
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    WasSchBer: Mit Core haben die Gründer des Anfang 2024 gestarteten Softwareunternehmens ein ERP-System entwickelt, das modular aufgebaut ist, sich flexibel an individuelle Abläufe anpasst und Automatisierungen dort schafft, wo sie am meisten entlasten. Es bildet sämtliche Kernprozesse von Gebäudedienstleistern digital ab – von Kunden- und Objektverwaltung über Einsatzplanung bis hin zur Rechnungsstellung – und ist sowohl als OnPremise- als auch als SaaS-Lösung einsetzbar. Funktionen können nach Bedarf hinzugebucht und flexibel konfiguriert werden. Jede Funktion, jeder Workflow und auch die Oberfläche lassen sich so gestalten, dass sie den Alltag von Gebäudedienstleistern erleichtern. Es handelt sich zudem um ein offenes System, sodass es sich nahtlos mit Drittanwendungen integriert. Die Schaffung von digitalen Prozessketten – vom ersten Kundenkontakt bis zur Rechnungsstellung – soll zur Effizienz und Transparenz des Anwenders beziehungsweise Unternehmens beitragen. Frederic Kohla (Bild) betont, dass Core unabhängig sowie skalierbar ist und sich wachsenden Unternehmensstrukturen anpasst, was für Investitionssicherheit sorge.
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    Wetrok: Torsten Marx, Geschäftsführer von Wetrok Deutschland, und Marketingleiterin Katharina Jacobi freuen sich über den Gewinn des Purus Innovation Awards in der Kategorie Reinigungsmaschinen für die Entwicklung der Mini-Scheuersaugmaschine Spin BeFree. Sie ist laut Wetrok wendig wie ein Mopp, mit ihrem Selbstantrieb und Doppelbürstensystem reinige sie aber wie eine große Scheuersaugmaschine. Die Spin BeFree arbeitet mit derselben Bürsten-/Pad-Technologie, die Wetrok in der Duomatic- und Discomatic-­Reihe einsetzt. Eine integrierte Förderpumpe sorgt dafür, dass die Wassermenge immer gleich bleibt, unabhängig vom Tankfüllstand. Die theoretische Flächenleistung gibt der Hersteller mit bis zu 1.440 Quadratmetern pro Stunde an, die Akku-Laufzeit beträgt rund 80 Minuten. Die Tanks der Maschine lassen sich einfach abnehmen und vollständig manuell reinigen. Großen Wert habe man bei der Entwicklung auch auf das Thema Ergonomie gelegt: Der speziell geschwungene Ergo-Griff in Kombination mit der unterstützenden Vorwärtsbewegung ermögliche eine natürliche, aufrechte Körperhaltung, was Verspannungen und Sehnenreizungen entgegenwirke.
    Als weitere Neuheit stellte Wetrok zur Messe die Novaline-Reinigungslinie für alle Anwendungsbereiche vor – von Allzweck- über Sanitär- bis hin zu Spezialreinigern. Die Rezepturen basieren auf Bio-Tensiden aus fermentierten Reststoffen und verzichten vollständig auf Erd- und Palmöl. Alle Produkte seien biologisch abbaubar, hautverträglich und würden höchste Umweltstandards erfüllen. Die Novaline-Kanister sind zudem aus 50 Prozent recyceltem Kunststoff hergestellt und reduzieren damit die CO2-Emission laut Wetrok um 21 Prozent. Leere Kanister werden zurückgenommen und wiederum fachgerecht recycelt.