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© rationell reinigenArcora: Bei der Ecoblack Technology von Arcora werden Recycling-Materialien von alten, leeren Batteriegehäusen zu robustem und langlebigem Kunststoff verarbeitet. Dabei wird eine große Menge an CO2 eingespart. Sami Memili und Isabell Huonker (Bild) präsentierten die zur Ecoblack-Serie gehörenden Produkte wie Doppelfahreimer, Servicewägen und ein Staubsauger.
Der Premium-Line-Entsorgungssack dient dem Transport von verschmutzten Textilien, Wischbezügen oder Abfällen. Er besteht aus strapazierfähigem Polyester. Mit der speziell entwickelten nahtlosen Konstruktion der Bodenfläche kann der Entsorgungssack bedenkenlos gefüllt werden, ohne dass unerwünschte Risse oder ein Auslaufen auftreten. Dank optimaler Maße und eines praktischen Aufbaus kann der Entsorgungssack an Reinigungswägen angebracht werden. Der Sack ist bei 30 bis 60 °C waschbar und somit wiederverwendbar.
Das Arcora PU-Pad Light ermöglicht im Rahmen der Unterhaltsreinigung eine Flächenleistung von bis zu 80.000 m² und ist ideal für kleinere Scheuersaugmaschinen. Das Pad weist aufgrund der Zusammensetzung aus Polyester, Polyether und einer Fixierung aus Polyurethan eine besondere Robustheit und Langlebigkeit auf. Es ist universell einsetzbar auf allen wasserbeständigen elastischen Belägen und Hartböden sowie auf Sicherheitsböden bis zu R13. Das Pad ist umweltfreundlich durch die ausschließliche Verwendung von Recyclingprodukten. -
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© rationell reinigenBeam: Marco Wiedemann (Bild) demonstrierte den Besuchern die Funktionsweise der neuen Dampfsauggeräte der Blue-Evolution-Reihe mit integriertem Touchscreen. Bei den digitalen Versionen des Blue Evolution S+ und XL+ können die Anwender am sechs Zoll großen Touchdisplay in vielen Sprachen Voreinstellungen speichern und sich Tipps zur Reinigung holen. Die Geräte melden auch übers Display, wenn die Schale des Wasserfilters geleert oder Frischwasser für die Dampferzeugung aufgefüllt werden muss. Außerdem sind die neuen Geräte der Digitalgeneration mit einem WLAN-Modul ausgestattet und somit für den Remote-Service vorbereitet. Die Dampfsauger sind nach dem strengen HACCP-Standard zertifiziert. Sie wirken zweifach gegen Keime und Bakterien: Einmal direkt bei der Oberflächenbehandlung mit bis zu 180 °C heißem Trockendampf und zusätzlich über eine UVC-Lichtbestrahlung im Wasserfilter. Bei der Reduktion der Keimzahl überzeugt die Blue-Evolution-Reihe mit einer Keimreduzierung von 2,89 log-Stufen. Damit sind die Geräte für den Einsatz in sensiblen Bereichen wie zum Beispiel in der Lebensmittelbranche oder auch im medizinischen Umfeld zertifiziert. -
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© rationell reinigenCalvatis: Neu ist die Geschirrspülmaschine Calgonit DW Pro für gewerbliche Endverbraucher, hier gezeigt von Fachberater Leonhard Dürrbeck, Ingo Biedermann, Leiter Gerätetechnik, Vertriebsleiter Frank Ebeling und Marketingleiterin Katharina Fischer (v.li.). Maschine und Reinigungschemie sind für Calgonit DW Pro aufeinander abgestimmt. Sowohl das flüssige, chlorfreie Reinigungsmittel tru-lit Eco Forte als auch der Glanztrockner tru-lit Eco Rinse mit Zitronensäure sind nach dem EU-Ecolabel zertifiziert. Die erforderlichen Mengen an Chemikalien, Wasser und Energie wurden für das Gerät nachhaltig optimiert. Die Calgonit DW Pro ist besonders leise und sparsam. Ausgestattet mit einer Duo-Flow-Waschpumpe verbraucht sie für jeden Spülgang laut Hersteller 1,9 l Wasser und arbeitet mit einem Geräuschpegel von 59 Dezibel, das ist etwa so laut wie eine normale Unterhaltung. Hochalkalischer Reiniger und thermische Reinigung bringen ein hygienisch einwandfreies Resultat. Dabei ist die Frontlader-Spülmaschine so schnell wie eine Haubenmaschine: Ein Spülgang dauert je nach Programm 60, 120 oder 180 Sekunden bei 60 Grad, das Nachspülen nimmt 85 Sekunden in Anspruch. Das Geschirr kommt trocken aus der Maschine. 30 Sekunden stehen lassen genügt.
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© rationell reinigenCBS: Auch Produkte aus ressourcenschonenden und schnell nachwachsenden Rohstoffen zu vertreiben, ist für die CBS City-Waschraum Betriebshygiene Service und Vertriebs GmbH selbstverständlich. Neu im Sortiment: Zweilagige Zelltuchservietten mit Grasanteil, die ohne Bleichmittel hergestellt sind. "Wir müssen die Kunden für Nachhaltigkeit sensibilisieren“, sagt Vertriebsleiterin Nicole Grassow (Bild). Der inhabergeführte Hygienegroßhändler aus Berlin, Mitglied der Highclean Group, setzt auf regionale Betreuung. Das schließe mit ein, dass auch die Entsorgung geregelt ist. Am Beispiel Papierhandtuch sieht das so aus: Der Kunde sammelt die gebrauchten Tücher in einem CBS-eigenen Container, in dem sie zurück ins Werk gelangen. Dort werden sie recycelt, der Materialkreislauf schließt sich. -
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© Messe BerlinCleanfix: Der Scheuersaugroboter RA660 Navi M (Bild) des Schweizer Herstellers ist für die Reinigung größerer Flächen in verschiedenen Umgebungen wie Turnhallen, Produktionsstätten, Einkaufshäusern oder Warenlagern ausgelegt. Mit einem Tankvolumen von 45 l und drei Bürsten oder Pads reinigt der Roboter bereits seit zehn Jahren (1. Generation RA660 Navi) Bodenflächen rund um die Welt. In der neuesten Version kommt er in zwei Ausstattungsvarianten: Pure und Connect. Die Pure-Variante kommt mit verbesserter Navigationssteuerung, einer leistungsstärkeren Lithium-Ionen-Batterie und einem 7“ großen Touchbedienpanel. Die Version Connect kann zusätzlich dank der Integration in die Kontrollapplikation RA660 Mission Control dezentral über ein Tablet gesteuert und verwaltet werden.
Der Rucksacksauger Cleanfix RS05 CAS ist die erste Cleanfix-Maschine mit geräte- und markenunabhängigem Akku-System von CAS (Cordless Alliance System). Sehr hohe Saugkraft, ein schlankes Design, geringes Gewicht und eine lange Laufzeit zeichnen das Gerät aus und ermöglichen ein flexibles und sicheres Arbeiten ohne Kabel. Der Rucksacksauger wird bevorzugt für die Reinigung bei engen Platzverhältnissen eingesetzt, eignet sich aber auch für die weitläufige Gebäudereinigung. Wahlweise kann mittels Bedieneinheit am Tragegurt zwischen dem Standard und dem leisen Eco-Modus umgeschaltet werden. -
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© rationell reinigenCleantecs: "Eine kleine Revolution“ nennt Vertriebsleiter Joxe Hegner den Flechtenentferner (hier zu sehen mit Genrich Trei (Bild), Bereichsleiter Vertrieb/Marketing), der Flechten auf Solarpanelen lösen kann. Ein nadelfeiner Punkt-Wasserstrahl schneidet die Flechten regelrecht vom PV-Modul ab. Das Ergebnis ist eine spiegelblanke Fläche. Fünf Wirbelstrahldüsen sind auf 40 cm Breite nebeneinander angeordnet und auf einem Edelstahl-Chassis mit großen Reifen gelagert. Eine kleine Skateboardrolle fängt den Rückstoß ab. Gesteuert wird dieser "Wagen“ per Hand über eine aufgesteckte Stange, er lässt er sich leicht nach rechts und links rotieren. Ein Modulstecksystem (Gardiner) verlängert die Stangen auf bis zu
12 m Reichweite. Befeuert wird das Gerät mit dem Hochdruckreiniger Sola-Tecs HD. 10 l Wasser schießen pro Minute mit einem Druck von 120 bar auf die zu behandelnde Fläche. Der Punktstrahl trifft in einem genau definierten Winkel auf, damit die Silikoneinfassung der Photovoltaikplatten keinen Schaden nimmt.
Cleantecs produziert seit 30 Jahren Zubehör für die Hochdruckreinigungstechnik. Einer der Schwerpunkte sind Rotationsdüsen. "Keine Bürste der Welt bekommt Flechten weg“, davon ist Joxe Hegner überzeugt. Der ungeliebte Bewuchs setze sich vor allem an den Rändern der Solarmodule an. Die Flechten seien sogar in der Lage, die Fugen anzuheben. Der neue Flechtenentferner löse sie effizient und dennoch schonend ab. -
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© rationell reinigenCWS: Der Spezialist für gewerbliche Services von Hygiene, Arbeitsbekleidung, Brandschutz, Reinigung bis zu Pflegedienstleistungen präsentierte auf der Messe sein Segment Reinraumreinigung & Desinfektion. Diese höchste Reinheit ist in Laboren der Pharmaindustrie, Biotechnologie, Medizintechnik oder Mikroelektronik gefragt. Sales Manager David Stolper (Bild) nutzte die Messe vor allem zum Netzwerken und als Ideenaustausch für künftige Herausforderungen der Branche. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft nimmt das Dienstleistungsunternehmen CWS wörtlich, das schlägt sich auch im Motto "Think circular“ nieder. Für herausragende unternehmerische Sozial- und Umweltverantwortung wurde die Unternehmensgruppe 2022 mit dem Gold Rating von EcoVadis ausgezeichnet. -
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© rationell reinigenDiversey: Bei der Taski Ultimaxx-Reihe ist es dank ihres modularen Aufbaus möglich, durch die Auswahl der passenden Werkzeuge und Komponenten eine Maschine zusammenzustellen, die optimal zu den eigenen Reinigungsanforderungen passt. Die Reihe ist serienmäßig mit der patentierten Flüstertechnologie ausgestattet. Die Luftstromführung sorgt für eine optimale Absaugung bei nachhaltiger Geräuschreduktion auf bis zu 60 dB(A). Mit IntelliScrub kann der Bürstendruck variabel eingestellt werden. Weniger Druck bedeutet weniger Energieaufwand, bedeutet bis zu 30 % mehr Laufzeit. Und mit IntelliTouch, einem robusten Multitouch-Display, werden die Maschinen konfiguriert und gesteuert. Die mittels der IntelliKey-NFC-Technologie gesperrten Geräte sind vor Missbrauch geschützt, und die Benutzer können einfach die für sie geeigneten Reinigungsprogramme und Einstellungen finden. Ein vorausschauendes Komponentenmanagement zeigt Wartungsbedarf auf, bevor es zu einer Störung des Betriebs kommt.
Maximale Freiheit und Flexibilität verspricht die von Jens Jügler (Bild) vorgestellte kabellose Einscheibenmaschine Taski Ergodisc Flexx mit bürstenlosen Digitalmotoren. Durch drei Arbeitsgeschwindigkeiten deckt sie alle möglichen Anwendungsbereiche ab: Heavy Duty/Eco (Schleifen, Diamantschleifen, Twister), niedrige Geschwindigkeit (Grundreinigung und Schrubben), hohe Geschwindigkeit (Sprühreinigung und Polieren). Je nach Anwendung werden bis zu 2 h Betriebszeit angegeben. Nach kurzer Aufladezeit (1 h) kann weitergearbeitet werden. Zwei Akkus bedeuten mehr Autonomie – ein Akku wird geladen, während der andere genutzt wird.
Und auf der Freifläche am Stand reinigten selbstständig die autonomen Reinigungsroboter Ecobot 40 (Kehr- und Saugroboter) – reinigt bis zu 1.200 m2/h Teppich und Hartböden autonom – und Ecobot 50 (Scheuersaugroboter) mit einer Reinigungsleistung von bis zu 1.800 m²/h. -
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© rationell reinigenDr. Gansow Gmatic: Familienunternehmer in dritter Generation: Dr. Peter Gansow (2.v.re.) mit seinen Söhnen Moritz, Philipp und Lukas (v.li.) stellten diverse Scheuersaugmaschinen aus Edelstahl vor. So wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für ganzheitliches Gebäudemanagement als konzeptioneller Ideengeber für die Inklusion in der Gebäudereinigung ein anwendungsspezifisches Scheuersaugfahrzeug entwickelt. Dieses zeichnet sich technisch dadurch aus, dass es Gefährdungspotenziale bei der Anwendung minimiert und für Reinigungskräfte mit Einschränkungen ergonomisch und einfach zu bedienen ist, ohne Einbußen im Hinblick auf das Reinigungsergebnis.
Außerdem stellte Gmatic die Nachhaltigkeit seiner Scheuersaugmaschinen heraus: Sie bestehen zu 92 % aus Edelstahl, der selbst nach Jahrzehnten noch recyclingfähig ist. Laut Hersteller konnte außerdem eine Reduktion des Wasser- und Chemieverbrauchs von 50 bis 70 % gegenüber herkömmlichen Maschinen erreicht werden. Passend dazu gibt es auch das Gmatic Fleet Management, ein umfassendes Controllinginstrument. Es unterrichtet nach frei festzulegenden Regeln über die Maschinennutzung, den Status der einzelnen Maschinenelemente und Ladezustände der eingesetzten Batterien.
Darüber hinaus informierte der Hersteller über diverse Sondermaschinen aus seinem Portfolio: ESD-Maschinen, wenn elektrostatische Entladungen im Labor oder in der industriellen Fertigung zwingend vermieden werden müssen, Reinraum-Maschinen für die Halbleiter-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie und EX-Schutz-Maschinen für explosionsgefährdete Bereiche. -
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© rationell reinigenDr. Schutz: Der Anbieter von 2K-PU-Systemen zeigte als Neuheit Virobac, eine PU-Versiegelung für alle Hartböden, die durch Lichteinfall (Photodynamik) aktiviert wird und Keime mittels Oxidation abtötet. Die antimikrobielle Wirkung wurde im Stuttgarter Labor Enders geprüft. Die Ergebnisse bestätigen, dass das neue Siegel die Belastung der Fußbodenoberflächen mit Bakterien und Viren um bis zu 99,9 % reduziert. Dabei wurden alle im Gesundheitsbereich typischen und für Patienten gefährlichen Viren und Bakterien untersucht.
Mit Eukula präsentierte Frank Knott (Bild) eine Holz- und Korkbodenmarke für das Auffrischen, Aufwerten und Aufarbeiten von Öl- und Lackoberflächen. Eukula ist Vollsortimenter mit Parkettlacken, -ölen und -pflegemitteln. Ein Baukastensystem erlaubt es, mit wenigen Produkten den Großteil der täglichen Arbeit abzudecken. Mit der Ausweitung im Bereich Reinigung und Pflege durch Produkte wie den Professional Remover und das H2Oil Care geht der Hersteller über die Grenzen der bloßen Veredelung von rohen Holzböden hinaus. -
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© rationell reinigenEmco: Zu sehen waren Schmutzfanglösungen. Die bewährte Drei-Zonen-Reinigung kombiniert verschiedene Fußmatten-Module: Aluminiumprofilmatten für den Grobschmutz, Sauberlauf- und Schmutzfangmatten für Fein- und Feuchtschmutz. Damit die Systeme zuverlässig funktionieren, brauchen sie Pflege. Deshalb leistete Emco am Stand Aufklärungsarbeit in Sachen "Refit“, also Reinigung, Sanierung und Erneuerung. Denn bis zu 90 % Schmutz und Feuchtigkeit im Gebäude sind vermeidbar, wenn abgenutzte Teile rechtzeitig modernisiert oder ausgetauscht werden. "Hunderttausende Quadratmeter müssten dringend saniert werden“, sagt Kundenbetreuer Markus Hummeldorf (Bild). Facility-Manager wüssten oft gar nicht, dass sich die Einlagen im Alurahmen austauschen lassen oder wie einfach sich zum Beispiel ein Alu-System aufrollen und reinigen lässt. Zum Beweis demonstrierte er auch in Videos, wie der Schmutz unter dem Alurahmen eingesaugt, die Auflage mit Hochdruckreiniger wieder fast wie neu wird. Emco bietet für alle Produkte umfangreichen Service, um den Schmutzfang wieder fit zu machen. -
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© rationell reinigenFenka Robotics: Niklas Janka, Jana Dahlmanns und Moritz Fendt (v.li.) präsentierten Reinigungsroboter von Gausium und Pudu, die im Miet- beziehungsweise Leasingmodell mit Full Service erhältlich sind. Bedarfsanalyse, Installation und Programmierung gehören ebenso zum Leistungsangebot wie Schulungen, Reparatur und Wartung sowie Reporting.
Über ein Help Center und eine rund um die Uhr besetzte Hotline können Kunden Unterstützung und technischen Support erhalten. Bei Problemen schaltet sich das Fenka-Team auf den Roboter auf. Umfassende Beratungsdienste stellen sicher, dass der Roboter in die bestehenden Prozesse passt. Bei Schulungen vor Ort wird den Beschäftigten vermittelt, wie die Roboter effektiv zu bedienen und zu überwachen sind. Die Roboter – beispielsweise Phantas von Gausium – können auch im "Pay-per-use“-Modell genutzt werden. Abgerechnet wird dabei nach tatsächlich genutzter Zeit beziehungsweise gereinigter Fläche.
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© rationell reinigenFripa: Neu verpackt stellte der Papierhersteller seine Linie Edina in der recycelbaren Vorratsbox vor, plastikfrei und nachhaltig. Wie von Verkaufsleiter Jürgen Fischar (Bild) gezeigt, lassen sich die Kartons gut stapeln. Sie fassen 60 Rollen Toilettenpapier und wiegen unter 10 kg. Die Verpackungseinheit ist ideal für Webshops – sie lässt sich effizient versenden. Neu ist die Marke Oecolife, seit einem Jahr auf dem Markt. Sie wird aus Stroh und Bambus ressourcenschonend produziert und ist plastikfrei in Papier gepackt. "Auf den konventionellen Bereich können wir noch nicht verzichten“, erklärt Jürgen Fischar. "Es gibt keinen Königsweg mehr, ein Rohstoff allein reicht nicht aus. In Deutschland ist Altpapier als Rohstoffbasis heiß begehrt.“ Daher will sich das Unternehmen breiter aufstellen, spielt mit alternativen Rohstoffen und Verpackungen aus Papier, Karton und PCR-Folie mit 60%igem Rezyclatanteil. Im Messejahr feiert das Familienunternehmen aus Miltenberg 75-jähriges Bestehen, traditionell beliefert es den lokalen Markt mit Toilettenpapier, Küchenrollen, Falthandtüchern und Liegenabdeckungen für den medizinischen Bereich. Durch die Partnerschaft mit einer Papierfabrik in Polen und zwei weiteren in der Schweiz hat sich Fripa europäischer und flexibler aufgestellt. -
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© rationell reinigenHagleitner: Andreas Koch (li.), Country Manager bei Hagleitner Hygiene Deutschland, und Sales Manager Oliver Altenkirch stellten die neue Generation des Dosiersystems Integral 2GO HsM vor, das eine Funkeinheit über Bluetooth bekommen hat. Über das HsM-Webportal lässt sich in Echtzeit zum Beispiel sehen, wie viel Reinigungschemie verbraucht wurde oder in den Eimer beziehungsweise die Flasche abgefüllt wurde. Alle gesammelten Daten stehen für detaillierte Auswertungen zur Verfügung. Zusätzlich ist das Monitoring per Hagleitner360-App möglich. Die App zeigt den Gerätestatus oder Fehlermeldungen und ermöglicht es, Einstellungen zu verändern und Gerätedaten auszuwerten.
Das digitale, elektronische Dosiersystem ist farblich codiert und kann mit acht Hochkonzentraten – neu darunter: das Raumspray bloomFRESH 2GO – für alle Anwendungsbereiche verwendet werden, eine Hochleistungspumpe sorgt für exakte Dosierung unabhängig vom Wasserdruck. Aus einer Patrone mit 2,6 l Konzentrat lassen sich 1.300 l Reinigungslösung herstellen. Dank eines besonderen Ventils wird Konzentrat erst abgegeben, wenn die Kartusche im Dosiergerät eingerastet ist. Ein ungewolltes Austreten von Konzentrat ist dadurch ausgeschlossen, selbst wenn der Schraubverschluss abgenommen ist. Ein RFID-Chip sorgt zudem dafür, dass eine Kartusche nur in den dafür passenden Spender eingesetzt werden kann. Die Einzelmontage der Geräte ist ebenso möglich wie die Reihenmontage. -
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© rationell reinigenHaid-tec: Im Mittelpunkt stand die neueste Pad-Entwicklung: Das Pad PinkPowerSaver erzielt dank der Kombination von Melaminharzschaum und Polyester-Scheuervlies eine hohe Reinigungsleistung und spart dabei gleichzeitig Energie und Kosten. Die Motoren der Reinigungsmaschinen mit großen Treibtellern sind häufig zu schwach ausgelegt, um Pads mit einer hohen mechanischen Wirkkraft anzutreiben. Durch die Materialkombination kann das Pad die Reinigungsleistung von etwas schwächeren Maschinen erhöhen. Diese Wirkung beruht auf der Kombination der zwei Materialien beziehungsweise der Reduktion des Anteils an Melaminharzschaum. Das Pad besteht zu 60 % aus Melaminharzschaum und zu 40 % Prozent aus Polyester-Scheuervlies. Der Melaminharzschaum wirkt wie eine Rasierklinge: Er holt den Schmutz aus den Vertiefungen der Fliese, ohne den Untergrund zu verkratzen. Das Polyestervlies verbessert den Wasserdurchfluss und sorgt dafür, dass Grobschmutz besser abgetragen wird. Aufgrund der reduzierten Reibung wird der Motor weniger beansprucht, die Maschinen verbrauchen weniger Strom. Durch die sehr gute mechanische Reinigungsleistung wird gleichzeitig weniger Reinigungsmittel benötigt. Im Vergleich zu Pads aus reinem Melaminharzschaum ist PinkPowerSaver stabiler und langlebiger. Das Pad wird nachhaltig produziert, so besteht der Schaumteil der neuen Pads zu 100 % aus Recyclingmaterial. Das Pad eignet sich für die Reinigung von mineralischen Bodenbelägen wie Feinsteinzeug oder Betonwerkstein ebenso wie für PVC, Vinyl, Linoleum und Epoxyböden. -
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© rationell reinigenHarema: Die Teilnahme an der CMS stand ganz im Zeichen der Vorstellung von Coextra. Bei der neuen Marke von Harema handelt es sich um ein Dosiersystem für Reinigungskonzentrate. Das patentierte System, bestehend aus einer Flasche mit 1.000 ml Konzentrat und einer speziellen Dosierverschlusskappe, sorgt für eine präzise und zugleich einfach zu handhabende Dosierung von genau 5 ml Hochkonzentrat. Eine Über- oder Unterdosierung ist ausgeschlossen, denn mit der eingebauten intelligenten Sperrfunktion wird ein zweiter Push des Hochkonzentrates für einige Minuten verhindert. Es stehen drei Konzentrate zur Verfügung: eine Wischpflege, ein Allzweckreiniger und ein Sanitärreiniger. Die ressourcenschonende Neuentwicklung spart Rohstoffe und verringert sowohl das Transport- als auch das Lagervolumen. -
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© rationell reinigenHarmsen Trading: Sabine Harmsen und Rainer Topf (Bild) stellten wasch- und wiederverwendbare Abfallsäcke vor, die mit dem Prüfsiegel "klimafreundliches Produkt“ des Deutschen Instituts für Nachhaltigkeit und Ökonomie ausgezeichnet sind. Bei rund 300 Waschungen ergibt sich über die Lebensdauer eine Ersparnis von rund 250 kg CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Plastiksäcken, die nach einmaliger Verwendung entsorgt werden. Die wasserfesten Mehrwegsäcke – auch mit Sichtfenster – sind in drei Größen (120, 60 und 30 l) und verschiedenen Farben oder als Sonderanfertigung erhältlich. Sie eignen sich für trockene und feuchte Abfälle, aber auch zum Transport beziehungsweise zur Aufbewahrung zum Beispiel von Reinigungstextilien. Bei Verschmutzung können die Säcke – die Außenseite besteht aus 100 % Polyester, die Innenseite aus
100 % Acryl – bei 60 °C gewaschen werden. Neben den wasserfesten Säcken gibt es auch waschbare Beutel aus 100 % Polyester, die zum Sortieren von Kunststoff-, Papier- oder Kartonabfällen genutzt werden können. Geplant ist, das Portfolio der Abfallsäcke um Varianten mit Rezyclatanteil beziehungsweise in wasserdichter Ausführung zu ergänzen.
Zu sehen waren auch Mikrofasertücher mit einem Rezyclatanteil von 80 %. Die Tücher sind nur leicht gefärbt – weniger Farbe bedeutet auch weniger Umweltbelastung –, die Zuordnung zum Farbschema in der Gebäudereinigung wird durch eine passende Ketteleinfassung gewährleistet. -
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© HaugHaug Bürsten: Präsentierten Bürsten und Zubehör auch aus recyceltem Material: Geschäftsführerin Gigi Haug (Mitte) mit Florian Werth, Derk Brumma, Karin Di Grisolo und Thomas Meinecke (v.li.). Das Unternehmen hat das Recycling-Sortiment erweitert sowie das Metal-Detect-Sortiment aufgestockt und zusätzliche Farben integriert. Nachhaltigkeit steht bei Haug schon seit Jahren im Fokus: Die Bürstenkörper sind nahezu zu 100 % aus Post-Consumer-Abfällen hergestellt, also den Haushaltsabfällen, die im Gelben Sack landen. Das Besatzmaterial wird aus Pre-Consumer-Abfällen gefertigt, die bei der industriellen Verarbeitung von Neuplastik anfallen. Der Einsatz von Rezyklaten schließt den Wertstoffkreislauf und spart Ressourcen. Doch er stößt nach Worten von Geschäftsführerin Gigi Haug auch an Grenzen: Recycelte Bürsten seien teurer, das müssten Verbraucher akzeptieren. Zudem seien Produkte aus recyceltem Rohstoff nicht lebensmittelkonform – das jedoch ist für die Haug-Küchenhelfer Pflicht. Auch die Farbgebung, die bei Haug traditionell eine große Rolle spielt, sei eingeschränkt. Teile aus recyceltem Material sind auf Grau oder Dunkelblau beschränkt. "Ein leuchtendes Gelb ist mit Rezyklat nicht zu erreichen“, sagt Gigi Haug. -
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© rationell reinigenHighclean Group: Neuer Claim, neue Eigenmarke: "Wir lieben Hygiene“ – unter diesem Slogan präsentierte sich der Verbund aus 20 familiengeführten Hygiene- und Reinigungsspezialisten auf der Messe. Neu postet er auch auf Instagram. Die Broschüre "Nachhaltigkeit“ informiert Kunden über Angebot, Ziele und Zertifizierungen der einzelnen Partner. Ebenfalls neu: Die Eigenmarke axiquip. Sie bietet Wischbezüge aus Mikrofaser für glatte Böden, aus Mikrofaser/Borste für stärkere Verschmutzungen und einen Mopp aus Mikrofaser/Schlinge, der besonders viel Wasser aufnehmen kann. Das Mikrofasertuch Professional verspricht optimale Schmutzaufnahme. Der Verband bündelt Einzelunternehmen zu einer Gruppe. Denn die Herausforderungen sind groß – Fachkräftemangel, Klimakrise, Rohstoffknappheit, soziale Verantwortung. "Die Branche muss sich bewegen“, sagt Verbandschefin Simone Bäumer (Bild). Alle Mitglieder haben sich strenge Vorgaben auferlegt, damit die Reinigung im Alltag nachhaltiger werden kann. Als Beispiele nennt Simone Bäumer Digitalisierung und Robotik, E-Autos im Fuhrpark oder die Rückführung von Verpackungen und Behälter an die Hersteller zu Recyclingzwecken. Dass Highclean die UN-Klimaziele 2030 ernst nimmt, zeigen die Zertifizierungen: 23 Label für Nachhaltigkeit, darunter der Blaue Engel, Cradle to Cradle, EcoVadis Gold und PEFC oder das RAL-Gütezeichen für Rezyclate. -
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© rationell reinigenICE Cobotics: Alexander Schless (li.), CE0 von ICE Cobotics EMEA, und Area Sales Manager Nils Gradert stellten die autonome Scheuersaugmaschine Cobi 18 vor, die für alle Arten von Hartböden geeignet ist, auch bei beengten Platzverhältnissen. Randnahes Arbeiten ermöglichen seitliche Bürsten, die knapp über den Umfang der kompakten Maschine (480 mm x 480 mm x 700 mm; Gewicht: 55 kg) hinausragen. Eine Akkuladung reicht nach Herstellerangaben für 90 Minuten Laufzeit, die Flächenleistung liegt bei 450 bis 650 m2/h.
Der einfach zu bedienende Roboter, der auch im manuellen Modus genutzt werden kann, ist mit zahlreichen Programmieroptionen ausgestattet. Im "Custom-Route“-Modus zum Beispiel ist es möglich, eine Reinigungsroute einmal zu programmieren und sie bei Bedarf mit einem Tastendruck beliebig oft auszuführen. Und der "Multiple-Route“-Modus ermöglicht es, mehrere kartierte Routen hintereinander zu fahren, ohne dass das Gerät neu gestartet werden muss. Der Start kann zudem so programmiert werden, dass der Roboter seine Route zu einer voreingestellten Zeit beginnt.
Über die Kombination verschiedener Sensoren und Datenauswertung mithilfe künstlicher Intelligenz identifiziert er seine Umgebung und weicht Menschen und Hindernissen aus. Während des Betriebs sammelt er Sensordaten, um Punktwolkenkarten zu erstellen, die die Umgebung wie eine Wärmekarte darstellen und sicherstellen, dass Personen oder Beschilderungen nicht identifizierbar sind. Sensordaten und Daten zur Reinigungsleistung werden an eine der regionalen Clouds des Herstellers übertragen. Der Roboter ist im Rahmen eines All-Inclusive-Abonnements erhältlich. Mittlerweile sind auch Anregungen aus der Praxis in die Gestaltung eingeflossen. Ein optimierter Wischbezug am Saugfuß – er verhindert, dass Restwasser auf dem Boden bleibt – gehört ebenso dazu wie ein Saugfuß, der jetzt magnetisch befestigt ist und schnell an- und abgebaut werden kann. Zudem können weitere Teile – wie die seitlichen Bürsten oder die Walzenbürste – mit einem Handgriff angeklickt beziehungsweise entfernt werden. Und für die komfortablere Wartung und Pflege lässt sich die Cobi 18 jetzt ohne größeren Kraftaufwand auf den Rücken legen. -
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© rationell reinigeni-Team: Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung von innovativen Reinigungssystemen und Maschinen für die gewerbliche Reinigung. i-Team ist eine Familie von Vertriebspartnern, die in über 70 Ländern tätig ist. Der Hauptsitz und das Experience Center befinden sich in Eindhoven, Niederlande. Wouter Luring, Amin Al Azawy (i-Team Global), Jörg Matthes (Geschäftsführer i-Team Germany) und Frank Hasenleder (v. li.) vom neuen i-Team-Partner Explosiv in Berlin/Brandenburg präsentierten unter anderem die smarte Scheuersaugmaschine Cobot 45. Sie eignet sich für Räume zwischen 200 und 1.500 m². Für die Reinigung von 650 m² Fläche braucht der Cobot nur 4 l Wasser und verbraucht nur 240 W/h. Die Batterie soll für bis zu 3 h Reinigung reichen. Ein neues Mitglied der i-Team-Familie ist der i-Bin: Der Hygienebehälter verpackt die Abfälle luftdicht in Plastikfolie. -
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© rationell reinigenKimberly-Clark: Die Spender der neuen Icon-Kollektion, vorgestellt von Frank Fleck (Bild) verfügen über individuelle und auch nachträglich austauschbare Zierblenden, sodass sie sich geschmackvoll in jedes Raumdesign einfügen. Als Ergänzung zum Spendersystem bietet das Unternehmen das RightCycle-Programm an, einen ressourcenschonenden und abfallsparenden Kreislaufservice, der gebrauchte Papierhandtücher zu neuen Produkten recycelt. Darüber hinaus bietet der Hersteller auch eine Recyclinglösung für alte Spender an, damit diese nicht einfach im Müll landen. Die Icon-Spenderkollektion in Kombination mit dem RightCycle-Service war unter den drei Finalisten des Purus Innovation Awards in der Kategorie Waschraumhygiene. In puncto Hygiene setzt der Hersteller für Sanitärbereiche mit starker Frequentierung auf Papierhandtücher aus hochsaugfähigem Zellstoff, die Keime auf den Händen nachweislich um bis zu 77 % reduzieren, ohne diese auf andere Flächen oder die Luft zu übertragen. Spendersysteme mit berührungsloser Sensortechnologie verringern mögliche Kontaminationspunkte zusätzlich und erlauben eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Einzelblattentnahme. Die Icon-Linie soll dabei der Schulterschluss zwischen Sauberkeit und Ästhetik sein: Die berührungslosen Spender für Rollenhandtücher, Flüssigseife und Toilettenpapier sind mit ansprechenden Zierblenden ausgestattet, die sich individuell gestalten und mit wenigen Handgriffen austauschen lassen. Neben selbst designten Motiven wie Markenlogos und Werbebotschaften stellt Kimberly-Clark Professional eine große Auswahl an fertigen Blenden zur Verfügung, die von elegantem Marmor bis zu authentischen Holzmaserungen reichen. Sämtliche Oberflächen der Spender bleiben dabei einfach abwischbar und die Verbrauchsprodukte lassen sich unkompliziert auffüllen, was die Chance einer Kreuzkontamination auf ein Minimum reduziert. -
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© rationell reinigenKleanApp: Die Software KleanApp wurde um das Modul "Finanzen“ erweitert: Es umfasst Angebot, Rechnungen und Arbeitsscheine. Die komplette Kalkulation lässt sich jetzt digital über die App erstellen. Ebenfalls neu ist ein Modul zur digitalen Zeiterfassung. KleanApp vereint sämtliche digitale Prozesse in der Gebäudereinigung und nimmt Dienstleistern damit lästigen Papierkram ab. Vom ersten Kundenkontakt über Planung, Mitarbeitersteuerung, Geräte und Maschinen bis hin zur Qualitätskontrolle steuert die App verschiedenste Prozesse und erstellt eine digitale Objektakte.
In diesem Baukastensystem werden auf Kundenwunsch nur die Bausteine freigeschaltet, die ein Dienstleister tatsächlich benötigt. Alle Aufgaben können über ein Ticketsystem kommuniziert werden, zum Beispiel, an welcher Stelle eine Nachbearbeitung oder "Reinigung on demand“ nötig ist. Das interne Chat-Modul erleichtert den informellen Austausch der Mitarbeitenden und funktioniert ähnlich einfach wie WhatsApp. Echter Mehrwert: Die Chats sind in mehrere Sprachen übersetzbar. Laut Geschäftsführer Tobias Schittkowski (Bild) ist die Bedienung denkbar einfach: Die Mitarbeitenden haben die App auf ihrem Smartphone, die Einarbeitung erfolgt über "Training on the Job“. Wenn zwischendurch Fragen auftauchen, beantwortet ein Support-Team diese persönlich. 80 % der Kunden sind Gebäudedienstleister, zu 20 % nutzen Krankenhäuser, Kommunen, Städte und Freizeitbäder die Software.
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© rationell reinigenKleen Purgatis: Hinter den Multi Kleen Tabs Pro, vorgestellt von Fachberater Dirk Löblich (Bild), steht der Gedanke, mit bewusstem Einsatz von Ressourcen neue Ansätze für nachhaltiges Reinigen zu schaffen. Die Reinigungslösung wird aus Tabs vor Ort zubereitet und ist in wenigen Minuten gebrauchsfertig: Ein Tab-Konzentrat wird in eine wiederverwendbare Flasche gegeben und mit 500 ml Wasser aufgefüllt. Nach rund acht Minuten beziehungsweise vollständiger Auflösung des Tabs ist die Reinigungslösung fertig und kann über einen Zeitraum von vier Wochen verwendet werden. Sie ist kennzeichnungsfrei und kann aus der Sprühflasche mithilfe eines Schaumapplikators aerosolarm auf das Reinigungstuch gegeben werden.
Zum Sortiment gehören ein Allzweckreiniger (Severa), ein Küchenreiniger (Purina) und ein Sanitärreiniger (Sanivex). Ein recycelbarer Beutel mit Klettverschluss enthält jeweils 30 Tabs.
Die Tabs sind mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet, biologisch abbaubar sowie frei von Mikroplastik. Sie haben ein nur geringes Transportvolumen, wodurch weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu Flüssigreinigern freigesetzt werden. Die wiederverwendbaren, recycelfähigen Flaschen sorgen gleichzeitig für eine Reduktion von Einwegverpackungen.
Weitere Reiniger von Kleen Purgatis in Tab-Form sind Quintab Clean und Piccomat Tab für die manuelle beziehungsweise maschinelle Bodenreinigung. Quintab Clean, ebenfalls ausgezeichnet mit dem EU-Ecolabel, wird im Reinigungseimer dosiert, Piccomat Tab im Tank des Reinigungsautomaten. -
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© rationell reinigenMarob: Mit dem Marob Gigant, hier gezeigt von Markus Kenngott, Dominique Büge und Rolf Kenngott (v.li.), wird zweistufiges Nasswischen in einem Arbeitsgang ermöglicht. Das System arbeitet ohne Strom und spart laut Hersteller rund 50 % Wasser und Chemie im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsverfahren. Die Handhabung ist einfach: Mopphalter einhängen, Wasser einfüllen, Wasserdosierung öffnen und losfahren. Der vordere Mopp wird über das Gerät gleichmäßig befeuchtet, der hintere Mopp nimmt die gelösten Verschmutzungen auf. Durch die aufrechte Arbeitshaltung können große Flächen ermüdungsfrei gereinigt werden. Die Variante mit 250 cm Arbeitsbreite eignet sich zur trockenen Vorreinigung und die Modelle mit 80/105 cm zum zweistufigen Nasswischen. So können beim Nasswischen Flächenleistungen von bis zu 2.500 m²/h erreicht werden. Bei jeder Reinigung kann mit dem passenden Wischpflegemittel gleichzeitig gepflegt werden, da die Reinigungsflotte auf dem Boden trocknen kann. Selbst wasserempfindliche Bodenbeläge wie geölte Parkettböden werden durch den geringen Wasserverbrauch schonend gereinigt, bei Bedarf wird nur nebelfeucht gewischt. Der Wasserverbrauch wird mit nur 15 l/1.000 m² angegeben. -
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© rationell reinigenMendato: Philipp Geimer (li.) und Atilla Eskicioglu von Mendato stellten ihre ganzheitliche Softwarelösung für Gebäudereinigungsunternehmen vor, bestehend aus diversen Apps beziehungsweise Modulen. Mendato Controlling bietet zum Beispiel umfassende Statistiken zu einzelnen Objekten, einschließlich Gewinnmargen. Mendato Aufträge vereint komplexe Aufgaben wie Objekt-, Stamm- und Vertretungsplanung in einer übersichtlichen und benutzerfreundlichen Anwendung. Mendato Buchhaltung sorgt für eine einfache Erstellung von Rechnungen für einzelne Objekte. Und Mendato Operations ist für das Reinigungspersonal vor Ort und deckt von der Dienstplanabfrage bis zur Arbeitszeiterfassung alle wesentlichen Funktionen ab. -
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© rationell reinigenMopptex: Die Firma Mopptex aus Österreich ist einer der größten Hersteller für Wischtextilien in Zentraleuropa und zeigte ein breites Sortiment. Darunter sind auch Produkte, die einen recycelten Ursprung haben. Hierzu zählen der Mikrofasermopp Recycling aus 100 % Recycling-PES, das Mikrofasertuch Recycling aus
50 % Post-Consumer Recyclingfaser und das Naturfasertuch aus 50 % Baumwolle und 50 % Bambusfasern.
Als Neuheit im Sortiment präsentierte das Mopptex-Team das Mikrofaser-Einwegtuch Filsain Micro Quick für die einmalige oder kurzzeitige Anwendung (Bild). Die Tücher sind in einer Box, lassen sich einfach transportieren und sind schnell zur Hand. Sie weisen eine vollwertige Mikrofaserfrottee-Struktur auf und haben laut Hersteller anwendungs- und hygienetechnisch erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen, dünnen Einwegtüchern. So haben sie zum Beispiel eine wesentlich höhere Schmutz- und Flüssigkeitsaufnahme. -
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© rationell reinigenMunk: Als Herzstück des Messestandes stellten Patrick Bieber (li.), stellvertretender Vertriebsleiter, und Mark Gehrwald, Gebietsverkaufsleiter Ost, eine neue Stufen-Glasreinigerleiter – made in Germany – vor. Sie wurde von Munk eigens für die Anforderungen in der Gebäudereinigung entwickelt und bietet ein Plus an Arbeitssicherheit nach verschärfter TRBS 2121 Teil 2: Diese fordert ausdrücklich Stufen statt Sprossen, wenn Leitern nicht nur zum Aufstieg, sondern auch als Arbeitsplatz genutzt werden.
Als Baukasten-System besteht die Leiter aus Unter-, Mittel- und Oberteil, sie erreicht eine Standhöhe bis 5 m. Steckverbindungen mit Hakenverriegelung sichern die Leiterteile. Unebenheiten im Untergrund gleicht eine Nivello-Traverse mit flexiblem Leiterschuh aus. Damit der Aufbau leicht gelingt, verfügt die Oberleiter über Laufrollen. Ein abriebfester Anlegegummi mit Keilausschnitt verhindert ein Abgleiten an der Leiterspitze und Beschädigungen am Objekt. Die Stufen-Glasreinigerleiter ist konisch geformt, das garantiert ergonomisches Arbeiten und hohe Bewegungsfreiheit, verspricht der Hersteller. Clip-step-Stufenbeläge erhöhen die Rutschhemmung nach R13-Klasse. Und ganz nach der Devise "rollen statt schleppen“ lässt sich die Leiter dank "roll-bar“-Funktion einfach transportieren. Der Nachrüstsatz "roll-bar“ ist auch nachträglich ohne Bohrungen montierbar.
Munk bietet weiterhin auf Wunsch seine "Roadshows“ an. Die Vorführ-Touren können von Händlern wie Kunden gebucht werden. Sie ermöglichen einen Praxis-Test vor Ort. -
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© rationell reinigenNextFMRobotics: Roboter für alle Bodenbeläge und Objekte jeglicher Größe bietet NextFMRobotics. Gezeigt wurde unter anderem der Cobot-Staubsauger Whiz, der mit einer Akku-Ladung eine Teppichfläche von bis zu 1.500 m² bei 3 h Laufzeit (500 m²/h) reinigt. Die Kapazität des Staubbeutels beträgt 4 l, der verbaute Hepa-Filter filtert 99,97 % der PM-2,5-Partikel aus der Luft. Nach der Auszeichnung mit dem Purus Innovation Award in der Kategorie Großmaschinen galt aber besonderes Interesse dem Scrubber
50 Pro (Disc Brush) von Gausium, hier präsentiert von Marc Vortmann, NextFMRobotics, und Julian Jarolimeck, Toussaint, zusammen mit dem größeren Scrubber 75 (li.). Der Scrubber 50 Pro ist ein vollautonomer Reinigungsroboter, der selbständig laden, dosieren und nachfüllen kann. Die durchschnittliche Laufleistung wird mit bis zu 3 h angegeben, die maximale Reinigungsfläche mit 1.490 m² pro Ladung. Das Gerät zeichnet sich laut Hersteller im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsmaschinen dank innovativer Technologien durch eine Wasserersparnis von 2.000 l pro Monat aus. Der Wassertank fasst dabei 30 l. Der KI-gesteuerte Roboter erkennt zudem selbstständig Schmutzpunkte und entfernt diese. Der Roboter ist dank eines Erweiterungssets mit zylindrischen oder scheibenförmigen Bürstenaufsätzen bis in schmale Ecken einsetzbar. -
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© rationell reinigenOil & Steel: Messehighlight war die Raupen-Arbeitsbühne Octoplus 21 – sie ist laut Hersteller derzeit die kompakteste Maschine dieser Art am Markt und ermöglicht universelle Arbeiten, selbst in beengten Arbeitsfeldern. Sie erreicht eine Arbeitshöhe von 20,70 m, ist zusammengeklappt aber nur 78 cm schmal und 1,99 m hoch. Damit passt sie durch jede Normtür und kann auf ihrem Kettenfahrwerk problemlos in Gärten oder Hinterhöfe transportiert werden. Ihr Fahrwerk ist hydraulisch verstellbar, das Kettenfahrzeug übt nur geringen Druck auf den Boden aus.
Sämtliche Modelle der Serie Octopus und Octoplus besitzen ein doppeltes Pantograph-Gelenk. Damit sind Bewegungen möglich, die bislang für Arbeitsbühnen dieser Kategorie undenkbar schienen. Die Plattform trägt 250 kg Last, sie hat eine seitliche Reichweite von 10,60 m. Die Abstützung braucht nicht viel Fläche: 2,90 x 2,90 m reichen aus. Der Ausleger lässt sich 420 ° schwenken, der Korb kann in beide Richtungen um 75° rotieren. Gesteuert wird die Raupen-Arbeitsbühne per Funkfernbedienung, wie Klaus Niemes (Bild li.), Verkaufsleiter Deutschland, demonstrierte. Der Bediener kann sich frei um die Maschine bewegen. Ihren Antrieb erhalten die Modelle durch einen Benzin- oder Dieselmotor. Serienmäßig ist für Arbeiten in geschlossenen Räumen auch ein Elektromotor (230 V) verbaut. Großes Plus: Von der Maschine aus führt eine Multifunktionsleitung für Luft oder Wasser direkt zum Korb. Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger erfordern also keinen zusätzlichen Schlauch. -
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© rationell reinigenPhilon Service Robotics/Gausium: Martin Haubensack (li.), Chief Technology Officer bei Philon, und Marcel Siewert, Abteilungsleiter Sales Operations, präsentierten die KI-gesteuerte Scheuersaugmaschine Ecobot Scrubber 50 Pro von Gausium, ausgezeichnet mit dem Purus Innovation Award 2023 in der Kategorie Großmaschinen. Deep-Learning-Algorithmen gekoppelt mit 2D-LiDAR, 3D- und RGB-Kameras verleihen dem Roboter eine präzise Umgebungswahrnehmung und die Fähigkeit, Entscheidungen entsprechend der Echtzeitsituation zu treffen. Er zeichnet sich unter anderem durch eine selbstständige Erkennung von Flecken beziehungsweise Schmutzarten und deren Entfernung aus (Auto Spot Cleaning) und erzielt dadurch laut Hersteller eine bis zu vierfache Effizienzsteigerung und eine erhebliche Reduzierung des Energieverbrauchs. Ein einfaches Umschalten vom autonomen Modus in den manuellen Modus für Nachbesserungen und zur Fleckenreinigung ist möglich.
Ebenfalls zu sehen: der autonome Bodenreinigungsroboter Phantas von Gausium. Das kompakte Gerät verfügt über vier Reinigungsmodi: Scheuersaugen beziehungsweise Trockenwischen, Kehren und Saugen. Aufgrund seiner Abmessungen (54 x 44 x 61,7 cm) kann der Roboter auch durch schmale Gänge oder Bereiche unter Tischen fahren. Eine Seitenbürste und präzise Sensoren machen die abstandsfreie Reinigung entlang von Kanten möglich. Ein integrierter Griff ermöglicht über eine Griffpositionserkennung einen nahtlosen Übergang zwischen Automodus und manuellem Modus. Der Roboter bietet zwei Pfadplanungsmodi, darunter AutoCover in Echtzeit (Zickzackbewegung) und Auto Spot Cleaning – Punkt-zu-Punkt-Reinigung nur dort, wo es nötig ist. -
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© rationell reinigenPlanD | Comm‘on Digital: Unterschiedliche Sprachen, diverse Kommunikationsmedien, überholte Software – das raubt vielen Gebäudereinigern immer wieder Zeit, Geld und Nerven. Das Ziel von PlanD ist es, mithilfe von digitalen und mobilen Lösungen alle internen und externen Prozesse zu vereinfachen und die Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden schneller und zielgerichteter zu gestalten. Die von Tobias Wittekindt (Bild) vorgestellte All-in-One-Software für Gebäudereiniger vereint das gesamte operative Tagesgeschäft von der Einsatzplanung über die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung und Rechnungsstellung in einem System und einer App. PlanD unterstützt die Geschäftsführung, das Büro und das Reinigungspersonal im Außendienst und bringt alle Mitarbeiter an einen Ort zusammen. Die Objektleitung hat über die App jederzeit und überall Zugriff auf alle Reklamationen, Leistungsverzeichnisse und Qualitätschecks von ihren Objekten und das Reinigungspersonal dank digitaler Stundenzettel stets die Übersicht über geleistete Stunden und Arbeitszeiten. Der Innendienst plant Mitarbeiter digital und sieht im Einsatzplaner Verfügbarkeiten und Einsatzzeiten aller Mitarbeiter auf einen Blick. Den Besuchern wurde auch das neue Faktura-Tool gezeigt. -
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© rationell reinigenRebi: Schwere Maschinen, starkes Vertriebsteam: Ralf Oetinger, Stefan Schmeken, Bastian Gebhardt und Martin Tillmann (v.li.) von Rebi präsentierten mit der neuen Marke Timberline handgeführte Scheuersaugmaschinen in den Größen S bis XL und den großen Aufsitz-Scheuersauger Rider M. Sie sind baugleich zu den Modellen der amerikanischen Marke Tomcat – die deutsche Generalvertretung liegt bei Rebi –, kosten aber deutlich weniger als ihre hochpreisigen Pendants. Durch hohe Flächenleistung eignen sie sich für Industrieböden und Gewerbeflächen. Tomcat ist für robuste Bauweise mit Stahlrahmen bekannt, die Timberline-Maschinen sind etwas leichter. Rostfreie Edelstahl-Komponenten sorgen für lange Lebensdauer. Auf großen Flächen erzielt die Serie durch hohen mechanischen Anpressdruck sehr gute Reinigungsergebnisse und bedient damit in diesem Preissegment eine Nische. Betrieben werden die Scheuersaugmaschinen mit Bürste, Walze oder Edge-System, wobei die rechteckigen Edge-Werkzeuge bis in die Ecken und direkt an Sockelleisten herankommen. Der Pad-Tausch gelingt ohne Werkzeug. Je nach Modell (26 bis 32) ist die Reinigungsbahn 61 – 81 cm breit, der Tank fasst 95 l Frischwasser und 98 l Schmutzwasser. Lithium-Ionen-Akkus erlauben eine Laufzeit bis zu 3,5 h.
Auch die KlinMak Mini 1240 war zum ersten Mal auf der Messe zu sehen: Mit der handgeführten Scheuersaugmaschine mit 12 l Fassungsvermögen gelingt dank Diamantpad eine Unterhaltsreinigung ohne Chemie. Der Nachläufer lässt sich im Dauerbetrieb einsetzen und muss nicht gewartet werden, konzipiert ist er speziell für die Anforderungen der Dienstleister in Büros und öffentlichen Gebäuden, im Gastro- und Hotelgewerbe oder an Bahnhöfen und Flughäfen. -
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© rationell reinigenReinline: Der "Flaschenautomat“ erwies sich auf der Messe als Publikumsmagnet und bot damit eine Plattform für das neue Mikrofasertuch wino Pelikan Nova aus 80 % recyceltem PET-Material (Polyester) und 20 % Polyamid, das die Saugfähigkeit bewahrt. Oliver Seidler (Bild), regionaler Verkaufsleiter bei Reinline, zeigte den Messebesuchern, wie sie ihre leeren Wasserflaschen direkt in ein Mikrofasertuch verwandeln konnten: PET-Flasche oben rein, schon fiel das Mikrofasertuch aus der unteren Klappe. Mit diesem Mechanismus demonstrierte das Unternehmen aus dem Rheinland – selbstverständlich stark verkürzt – die Entstehung seiner neuen Mikrofasertuch-Palette. 80 % Post-Consumer-Polyester entspricht zwei PET-Flaschen. Das Tuch ist grau und hält mindestens 500 Wäschen stand, das Vier-Farb-System ist über die Kantenverarbeitungen gewährleistet. In das Tuch sind Nähte als Falthilfe eingearbeitet, die dazu anleiten, alle acht Reinigungsflächen effektiv zu nutzen.
Highlight Nummer zwei des Hygieneartikel-Großhändlers: Der MotorScrubber "Shock“ für oszillierende Reinigung. Er überwindet Treppenstufen und gelangt in die kleinsten Ecken, an Stirnseiten oder hinter das WC. Der motorbetriebene Schrubber ist maximal manövrierfähig, auch auf kleinstem Raum.
Die dritte Innovation macht eine Reinigung von Rolltreppen bei laufendem Betrieb möglich: Das Reinigungssystem EscaTEQ wird beispielsweise in großen Kaufhäusern oder an Flughäfen eingesetzt, ohne dass die Rolltreppe stillsteht. Es ist einfach zu handhaben, der Schulungsaufwand bleibt gering. Das Starter-Set steht für Treppenbreiten von 60 bis 100 cm zur Verfügung, es umfasst Padhalter für den Handlauf, Teleskopstange, Dosierwanne, Muster-Pads für die verschieden geformten Rillen der Treppen,
5 l Clean-TEQ Konzentrat und einen Dosierkanister. -
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© rationell reinigenRKS/Synclean: Der Polyurethan-Spezialist RKS ist Handelspartner des italienischen Reinigungsunternehmens Synclean, das Zubehör, Ersatzteile und Service für Industrie-Reinigungsmaschinen bietet. Neuheiten präsentierten Simone Maffioletti (re.), RKS-Vetriebsleiter für den Bereich Bodenreinigung, und Sales Assistant Finn Arildsen auf der CMS gemeinsam: zum Beispiel eine Sauglippe für Scheuerfahrzeuge aus 25 Shore Polyurethan. Sie ist gegenüber der Lippe mit 40 Shore-Härte besonders weich und flexibel für den Einsatz in der Bodenreinigung. Shore bezeichnet den Härtegrad, je höher der Shore-Wert, desto härter der Werkstoff. Je nach Zusammensetzung kann Polyurethan die Elastizität von Gummi oder die Härte von Hartplastik haben. PU hält länger als Gummi, es passt zu Böden und weist eine gute Öl-, Lösemittel- und Treibstoffbeständigkeit auf. Als Polyurethan-Hersteller ist das erste Standbein des Rösrather Unternehmens der Siebdruck – RKS fertigt die Rakel für das Druckverfahren. Daneben führt RKS ein breitgefächertes Sortiment von Sauglippen aus Polyurethan, Para, Neopren und Nitril für die gängigsten Hersteller von Scheuersaug- und Bodenreinigungsmaschinen. Die Sauglippen passen 1:1 auf den Saugfuß. -
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© rationell reinigenRobovox: Geschäftsführer Oktay Bal (Mitte), Business Development Manager Enrico Euteneuer (li.) und Henry Grönner, dualer Student/Product Manager, stellten einen gewerblichen Saugroboter mit kompakten Abmessungen (376 x 372 x 365 mm) für Flächen bis 1.000 m² vor. Der Zaco X1000 kann on- und offline einfach bedient werden, per App oder direkt am 5-Zoll-Touchdisplay. Ist die Ladestation installiert und der Saugroboter ausreichend geladen, erstellt er selbstständig eine Karte der Reinigungsfläche und ist nach wenigen Minuten voll einsatzbereit. Die Navigation erfolgt mithilfe von Kreuzlinienlaser, LDS- und ToF-Sensorik. Eine Front-Kamera dient zusätzlich zur Erkennung von im Weg stehenden Objekten wie beispielsweise Paketen.
Ausgestattet ist das Gerät mit 3-l-Staubtank, Hepa-13-Filter und einem zweistufigen Zyklon-Trennsystem für Staub und groben Schmutz. Mit 20.000 Pa Saugkraft nimmt der X1000 nicht nur feinen, sondern auch gröberen Schmutz problemlos auf. Akkus, Saugmodul und Staubtank lassen sich mit wenigen Handgriffen wechseln beziehungsweise entnehmen. Die Flächenleistung liegt nach Unternehmensangaben bei 250 m²/h, die Akkulaufzeit bei bis zu sechs Stunden. Kanten von bis zu 25 mm können überwunden werden.
In Sachen Flottenmanagement ist Robovox eine strategische Partnerschaft mit FieldBots eingegangen. Die App mit Server in Frankfurt/Main ermöglicht es, Reinigungsroboter im Schwarm zu betreiben. Die entsprechende Fieldbots-Lizenz ist für Kunden von Robovox ein Jahr lang kostenlos nutzbar. -
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© rationell reinigenSchwamborn: Ein Schwerpunkt am Stand war die oszillierende Einscheibenmaschine OES 430. Die multifunktionale Maschine mit 430 mm Arbeitsbreite ist für alle Arten von Hartböden geeignet, sowohl bei der Unterhalts- als auch bei Grundreinigung, zum Schleifen, Aufpolieren oder Kristallisieren. Der oszillierende Kopf passt sich allen Oberflächen an und ermöglicht auch auf unebenen Böden problemloses Arbeiten. Optional ist die Maschine mit Tank oder Staubsauger erhältlich.
Thomas Stöhr (li.), Teamleiter Vertrieb Handel, und Dieter Gutschmidt, Verkauf Handel/Mietpark, zeigten die OES 430 in Kombination mit den Hybrid-Reinigungspads von Floorzilla. Die auch chemiefrei zu verwendenden Pads mit VreactiV-Technologie ermöglichen nach Herstellerangaben eine verbesserte Reinigungsleistung bei geringerem Wasserverbrauch und längerer Haltbarkeit. Fünf erhabene 3D-Aktivelemente sorgen für optimale Druckverteilung und erhöhten Anpressdruck, Millionen von kleinsten Silicium-Carbid-Körnern auf der elastischen Oberfläche wirken effizient und gleichzeitig schonend auf den Boden ein. Werden die Pads mit einer Reinigungsmaschine wie der OES 430 eingesetzt, verstärken sich diese Effekte – aufgrund der sich gleichzeitig drehenden und horizontale Bewegungen ausführenden Schleifteller. -
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© rationell reinigenSCI-Services: Sales Development Manager Milko Jovanoski und Melissa Rib, Marketing & Communications (Bild), präsentierten die nachhaltige Spender-Serie Simply ECO3. Jedes Gehäuse ist aus einer Kombination aus 100 % recyceltem Polypropylen und 2-3 % Holzfasern aus PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft hergestellt, das Holz stammt aus dem Schwarzwald. Dadurch werden keine Neukunststoffe für die Produktabdeckungen und Rückplatten verwendet. Die Verpackung besteht vollständig aus recycelten Pappkartons und recycelten Plastiktüten. SCI Services entwickelte Idee und Design, produziert und vertreibt selbst. Laut einer Umweltverträglichkeitsprüfung der Hochschule für Landschaft, Ingenieurwesen und Architektur in Genf spart ein einziger Spender der Eco-Linie im Vergleich zu Primärkunststoff 86 % Strom in der Herstellung ein, ist aber nur maximal 10 % teurer.
SCI-Services bietet komplette Hygiene-Lösungen für unterschiedliche Bereiche und Branchen, zum Beispiel auch Wäscherei-Schließfächer aus Metall. -
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© rationell reinigenSofidel: Simplify bedeutet so viel wie vereinfachen. Diesen Namen trägt die neue Tissue-Produktserie von Papernet, Marke der Sofidel-Gruppe. Wie Marketing Manager Luca Campagnano (Bild) erläuterte, ist sie die erste zu 100% CO2-neutrale Reihe des Papierherstellers und umfasst ein Hygienepapier-Sortiment mit Toilettenpapier, Falthandtücher und Handtuchrollen.
Alle Emissionen, die während des gesamten Lebenszyklus entstehen, werden ausgeglichen, verspricht das Unternehmen. Das bedeutet: Jeglicher CO2-Ausstoß wird kompensiert, vom Anbau über Rohstoffgewinnung, Verarbeitung, Vertrieb und Lagerung bis hin zur Abfallentsorgung. Zum Ausgleich unterstützt Sofidel ein Projekt in Brasilien, das aktiv am Klimaschutz arbeitet. Fast 100.000 Hektar Wald im Amazonas-Regenwald in Làbrea werden dadurch geschützt. Zusätzlich pflanzt Papernet pro Tonne CO2 einen Baum in Deutschland. Dieses Engagement lässt sich einfach nachverfolgen: Auf jeder Verpackung ist ein QR-Code. Wer den scannt, kann die genaue Zahl der kompensierten CO2-Menge ermitteln. Die neuen Simplify-Spender sind ebenfalls komplett recycelbar. -
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© rationell reinigenSoniQ Services: Jos Janella (Bild) stellte die überarbeitete Plattform Soniq IQ vor, die aus den bestehenden vier Modulen die gesamte Wertschöpfungskette der professionellen Reinigung abdeckt. Zudem ist die Plattform offen konzipiert, sodass über eine sichere Datenverbindung verschiedene IT-Systempartner und Hersteller von Reinigungstechnik eingebunden werden können. Auf eine intelligente Kommunikation mit Mitarbeitenden ist das Modul Crew ausgelegt. Die digitalisierte Schichtplanung ist mit geringem Aufwand erledigt, auch Zeitnachweise und Arbeitsstunden werden digital erfasst. Abwesenheiten lassen sich direkt verwalten, und Qualifikationen oder bevorzugte Arbeitszeiten stehen auf einen Blick zur Verfügung. Das Modul Tool bietet die Möglichkeit, an einem Ort Maschinen, Ersatzteile, manuelles Zubehör und Verbrauchsmaterialien zu verwalten. Durch den Überblick lassen sich in der Einsatzplanung und im Einkauf bedarfsgerechte Entscheidungen treffen und die Betriebskosten optimieren. In Richtung Smart Building geht das Modul Space, das dabei unterstützt, Reinigungsbedarfe in Echtzeit zu erkennen. Dafür liefern Sensoren Daten zur Auslastung von Räumen oder Messwerte wie den Füllstand von Seifenspendern. Auch erfolgt bei Problemen sofort eine Alarmmeldung, sodass schnell reagiert werden kann. Das Modul Business schließlich bündelt alle Informationen zu Projekten und vereinfacht die Kommunikation mit Kunden. Außerdem lassen sich Audits zur Qualitätsprüfung digital planen, durchlaufen und dokumentieren. -
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© rationell reinigenToolSense: Auf große Nachfrage stieß die Asset Operations Plattform. Für das Facility Management kombiniert die Software-Anwendung Asset-Tracking, CMMS (Computerized Maintenance Management System) und Echtzeit-IoT-Daten. So bleiben laut CEO Alexander Manafi (3.v.li.) Anlagen, Maschinen, Fahrzeuge und Werkzeuge immer im Blick. Die App soll Prozesse vereinfachen, Zeit sparen und Wartungskosten um 10 bis 20 % reduzieren, so das Versprechen der IT-Entwickler. Denn häufig entsteht ein grundsätzliches Problem bei der Verwaltung von Maschinen: Die jeweiligen Objektverantwortlichen besorgen ihre Geräte dezentral, jeder dort, wo er es für richtig hält. Viele Dienstleister wollen sich nicht von nur einem Hersteller abhängig machen, sondern flexibel bleiben. So entsteht ein Maschinenpark unterschiedlichster Typen, Hersteller und Anwendungsfälle – und das ist unübersichtlich.
ToolSense bietet ein System, um den Überblick über alle verfügbaren Geräte zu behalten. So haben Objektleiter mehr Zeit für andere Aufgaben, die Maschinenkosten lassen sich reduzieren. Das Unternehmen mit Sitz in Wien entstand 2017 aus der Gründungsidee dreier technischer Informatiker. In knapp sechs Jahren ist das Unternehmen auf mehr als 30 Mitarbeiter gewachsen. -
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© rationell reinigenVDQ Business Solutions | LogPro: Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Lösungen für Gebäudereiniger. So hat LogPro zum Beispiel zehn Varianten der Arbeitszeiterfassung entwickelt, sodass für jeden die passende Lösung dabei sein dürfte. In Kombination mit dem digitalen Dienstplan ergibt sich ein Tool für die Optimierung der internen Prozesse. Darüber hinaus gibt es auch Lösungen für das Fuhrparkmanagement, die Qualitätskontrolle und mehr sowie diverse Schnittstellen zu allen relevanten Anwendungen. Im Zentrum des Messeauftritts stand allerdings die Einführung der neuen Objektleiter-App. Damit stehen alle wichtigen Infos zu Mitarbeitern, Objekten, Schichten et cetera orts- und zeitunabhängig sowie in Echtzeit zur Verfügung. Objekte und Teams können so mobil gesteuert, An- und Abwesenheiten kontrolliert sowie Krankmeldungen und Urlaubsanträge verwaltet werden. Das LogPro-Team freute sich über die positiven Reaktionen der Besucher auf die neue Objektleiter-App. -
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© rationell reinigenVF Reinigungstechnik: Josha Kneiber, Geschäftsführer HyCleaner (li.), und Tobias Becker, Geschäftsführer VR Reinigungstechnik, sind seit zehn Jahren Partner in der Solarreinigung. Auf der Messe präsentierten sie gemeinsam den neuen hyCleaner solarRobot compact für die maschinelle Reinigung von Solaranlagen, der ohne Chemie, nur mit Reinwasser, arbeitet. Das kleine Gerät ist auf dem Dach leicht montierbar: In weniger als einer Minute lässt es sich in sechs Komponenten zerlegen, die alle unter 10 kg wiegen.
Bei Photovoltaikanlagen steht nicht allein die Optik im Vordergrund, hier geht es um Leistung. Verschmutzte Solar-Paneele liefern weniger Strom. Besonders Kalkablagerungen sind problematisch, denn kalkhaltiges Wasser bildet sofort kleine Kalkpickelchen auf der Oberfläche. Reinwasser bzw. Osmosewasser besteht fast gänzlich aus Wassermolekülen. Ein Partner für den solarRobot compact ist das Osmosegerät Osmobil Pro X, das Salze aus dem Leitungswasser zu 99 % zurückhält.
Der solarRobot compact und sein großer Bruder, der solarRobot pro, haben je nach Modell und Zubehör eine Flächenleistung von 800 bis 2.400 m²/h. Sie meistern Steigungen bis zu 20 ° (compact) und 25 ° (pro). Kettenantrieb und Traktionslaufbänder stellen eine sichere Verbindung zum Untergrund her und machen die Solarroboter wendig. Steuern lassen sich die Reinigungsmaschinen per Funkfernbedienung aus bis zu 100 m Entfernung. An der Kante stoppen sie dank einer sogenannten Kantenerkennung automatisch und können nicht abstürzen.