Bildergalerie: CMS 2023: Die Trends aus Berlin (Teil 1)

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    Adlatus Robotics: Zum dritten Mal hintereinander war Adlatus Robotics mit seinen Reinigungsroboter-Systemen für den Purus Innovation Award nominiert. 2017 und 2019 räumte man den Award ab, in diesem Jahr war man mit dem neuen Kehrsaugroboter-System Adlatus SR1300 mit Service Station S1300 in der Kategorie Großmaschinen unter den drei Finalisten. Der Hersteller aus Ulm setzt stark auf das Thema Sicherheit. Alle Systeme basieren auf der eigens entwickelten Trusted Robotics Plattform, der Basis für intelligente Autonomie und Navigation, Integration in Gebäudemanagementsysteme, normkonforme Sicherheit und höchste Prozessstabilität. Das Datenschutzkonzept hat den Anspruch, keine personalisierten oder umgebungsbezogenen Daten aufzuzeichnen sowie Datensicherheit und DSGVO-Konformität zu bieten. Der Betrieb der autonomen Systeme ist autark und sie manövrieren ohne Internetverbindung und Kameras. Ein Zusammenspiel unterschiedlicher intelligenter Sensoren gewährt die Stabilität in der Navigation und sorgt für eine Kollisionsvermeidung, die internationalen Normen wie der IEC 63327 entspricht.
    Adlatus SR1300 ist ein vollautonomes industrietaugliches Kehrsaugroboter-System, das eine vollautomatische (Hoch-)Entleerung des aufgekehrten Schmutzes ermöglicht und komplett eigenständig arbeitet. Die Entleerung erfolgt innerhalb einer durch Sicherheits-Sensorik überwachten Servicestation S1300, in der auch kabellos der Akku des Roboters geladen wird. Das System startet automatisch seine Programme 24/7 von der Servicestation aus.
    Neben dem Adlatus SR1300 stellte Petra Ruckgaber (Bild) die Produkterweiterung des Reinigungsroboters Adlatus CR700 (re.) vor, der eigenständig glatte Böden reinigt und während des Reinigungsbetriebs ebenfalls kein Personal benötigt. Auf Basis einer Scheuersaugmaschine gibt es den autonomen Reinigungsroboter als Tellerbürstenversion und als Walzenversion. Das System startet autonom über eine vollautomatisierte Servicestation, versorgt sich dort mit Frischwasser, lässt Schmutzwasser ab und lädt die Akkus. Der CR700 Tellerbürste kann je nach Bodenbeschaffenheit mit unterschiedlichen Bürsten und Pads genutzt werden. Mit einem neuen, funktionalen Design zeigt sich das Reinigungsrobotersystem CR700C Walzenbürste. Zusätzlich zum Nassreinigen nimmt das System auch groben Schmutz auf und reinigt effizient in einem Arbeitsschritt.
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    Arva Greentech: Das Start-up ist Hersteller der 2-Komponenten-Reiniger Arvox Pro auf Sauerstoffbasis für eine ­schnelle und gründliche Oberflächenreinigung. Die beiden Komponenten werden zu gleichen Teilen auf die Oberfläche aufgesprüht, wo sie miteinander reagieren. Dabei entsteht aktiver Sauerstoff, der organische Verschmutzungen aus den Poren der Oberfläche löst und zersetzt. Übrig bleiben Sauerstoff, Wasser und Natriumkarbonat – ein biologisch abbaubares Salz. Mégane Simons und Sven Nagel (Bild) präsentierten dass neueste Familien-Mitglied Arvox Pro Rubber + Plastics, geeignet für gummierte Böden und Kunststoffoberflächen im Außenbereich. Organische Verschmutzungen, Fette und Wachse werden entfernt und zersetzt.
    Daneben zeigten sie den neuen Twin Max, ein Sprühgerät, das die Anwen­dung der Reiniger insbesondere auf großen Flächen effizienter gestaltet. Die beiden Flaschen des vom Schweizer Sprühgeräte-­Experten Birchmeier entwickelten Doppelkammer-Sprühers sind miteinander verbunden, der Druck baut sich über nur ­einen Pumphebel auf bis zu 4 bar parallel in beiden Zylindern auf. Die Arvox-Komponenten werden über eine Sprühlanze mit Flachstrahldüse gleichzeitig im 1:1-Verhältnis auf die Oberfläche aufgebracht. Die Räder des Edelstahl-Rollwagens ermöglichen das mühelose Bewegen des Geräts und den flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen. Eine stufenlose Druckregulierung mit Ein-Aus-Schalter am Lanzengriff runden das Gerät ab.
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    Blink | Andavis: Wie die Zukunft der Kommunikation zwischen Reinigungskraft und Objektleitung aussehen kann, zeigte Blink. Da Objektleitungen täglich viele Standardprobleme lösen müssen, meistens per Telefon, kann man sich hierbei auch helfen lassen: Mittels künstlicher Intelligenz; sie kann einen Teil dieser Aufgaben automatisiert erledigen. Folgendes Szenario: Reinigungskräfte, die sich nicht in einem Objekt zur geplanten Zeit eingestempelt haben, werden per Push-Benachrichtigung informiert. Im folgenden Chatverlauf versucht die KI herauszufinden, warum die Reinigungskraft nicht im Objekt ist. Dabei greift die KI auch auf Systemdaten zu und kann auch die konkreten Einplanungszeiträume nennen. Das Ergebnis der Kommunikation wird dann als Push-Benachrichtigung an die Objektleitung übergeben. Ziel sind immer konkrete Handlungsanweisungen für die Objektleitung, damit weitere Nachfragen überflüssig werden. Die technische Basis ist ChatGPT von OpenAI. Laut Geschäftsführer Thomas Bakeberg (Bild, re.) liegt der große Vorteil dieser Lösung auch darin, dass die Kommunikation in der Sprache der Reinigungskraft stattfinden kann. In der Blink-me-App kann die Reinigungskraft aus 18 Sprachen wählen.
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    Brain Corp: Das Unternehmen entwickelt transformative Kerntechnologien in der Robotik. Anders Terkildsen, Bernd Wulf und Michel Spruijt (v.li.) stellten mit Site Maps die neueste Funktion seiner BrainOS-Software für autonome Roboter vor. Site Maps ermöglicht es Facility Managern, die mit BrainOS gesteuerte autonome Roboter einsetzen, einen erweiterten Einblick in die Abläufe vor Ort zu gewinnen. Sie erhalten ein vollständiges Bild der Umgebung des Standorts, sodass sie leicht nachvollziehen können, was gereinigt wurde und was nicht. Durch den Zugriff auf diese umfassenden Visualisierungen können effizientere Routen für die Roboterflotten trainiert, optimierte Zeitpläne geplant und Bereiche identifiziert werden, die zusätzliche Aufmerksamkeit benötigen. Die Standortkarten eröffnen auch neue Möglichkeiten, zum Beispiel Leistungsbewertungen und Übersichtstabellen, die zeigen, wie gut die Robotereinsätze in einem Objekt erledigt wurden. Die neue Funktion kann über das webbasierte Fleet Ops Portal, die mobile App und die E-Mail-­Berichte von BrainOS abgerufen werden.
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    BSS Business Solutions for Services: Der Fokus lag auf der neuen Generation der Branchensoftware für Dienstleister BSS.Services. Wie Birgit und Bodo Sandmüller (Bild) erläuterten, ermöglicht die neue Software Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse durch die Erstellung von professionellen Apps zu automatisieren: Die Branchensoftware verfügt nun über eine Verbindung zu Microsoft Power­Apps. Damit können Unternehmen Low-Code-Apps erstellen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten sind. PowerApps ermöglicht die Automatisierung von manuellen Prozessen und erhöht die Effizienz der Geschäftsabläufe. Die Anwendung von KI-Technologie verbessert zudem die Nutzererfahrung und ermöglicht eine schnellere und ge­nauere Bearbeitung von Anfragen.
    Mit dem Microsoft Dynamics 365 Copilot bringt die BSS-Gruppe KI in alle Geschäftsbereiche. Der Copilot erweitert die Funktionen des Dynamics-365-Systems. Die KI-Technologie hilft, die Verarbeitung von Daten und Informationen zu automatisieren, indem sie wiederkehrende Aufgaben in Vertrieb, Service, Marketing, Betrieb und Lieferkette identifiziert und automatisiert. Darüber hinaus ist der Copilot in der Lage, Daten aufzubereiten und Entscheidungen zu treffen. So kann er zum Beispiel relevante Informationen aus verschiedenen Datenquellen sammeln und analysieren, um schnelle und präzise Entscheidungen zu treffen. Eine interessante Funktion, da die Menge an Daten, die in Unternehmen verarbeitet werden, immer weiter ansteigt.
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    Buzil: Anwendungstechniker Malte Vollmer, Vertriebsrepräsentant Christian Arndt und Produktmanagerin Angelica Bonfiglio (v.li.) präsentierten die neue Nachhaltigkeitsmarke Planta, bislang eine Edition der Marke Buzil und nun eigenständig. Die Linie enthält rund 15 Reinigungsmittel für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Jedes Produkt ist mit mindestens einem Ökolabel ausgezeichnet. Zum Markenauftritt gehören ein neues Logo und ein überarbeitetes Produktdesign, unter anderem mit Foto des Anwendungsbereichs, Farbcodes und Piktogrammen für verschiedene Produkteigenschaften. Das soll die Handhabung der Reinigungsmittel sprachbarrierefrei vereinfachen.
    Neu in der Planta-Familie ist Bucasan Fresh P 920, ein kennzeichnungsfreier Sanitärreiniger, der wirksam Kalk, Schmutz, Seifenrückstände und Wasserflecken beseitigt. Er kann auf allen säurebeständigen Flächen verwendet werden, auf Sanitärporzellan ebenso wie auf Chrom- und Edelstahloberflächen, Wand- und Bodenfliesen, Waschbecken oder WCs. Ein Abperleffekt sorgt für streifenfreien Glanz ohne Nachtrocknen. Ebenfalls neu: ­Vamat+ Fett Ex P 940, ein universeller Öl- und Fettlöser, der für den Einsatz im lebensmittelverarbeitenden Bereich geeignet ist. Er zeichnet sich durch hohe Wirksamkeit beim Entfernen von Schmutz, Öl und Fett aus und ist zudem materialverträglich.
    Ergänzt wird das Planta-Portfolio zudem durch die neue Handwaschlotion Rinax Soap Zero P 960. Die hautmilde Lotion ist frei von Farb- und Duftstoffen und reinigt die Haut schonend, sanft und pflegend. Alle drei Produkte sind mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet.
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    City Clean: Das Berliner Unternehmen hat seinen Service erweitert und wäscht nun neben Schmutzfangmatten und Wischbezügen auch Mikrofasertücher. In einem gelben Netz werden die benutzten Tücher gesammelt, das Wäschenetz wird verschlossen und abgeholt. Während des gesamten Waschprozesses bleibt es verschlossen. Eine Kundennummer und die Objektnummer gewährleisten eine reibungslose Identifizierung und Zuordnung. Woher die Tücher stammen, spielt dabei keine Rolle.
    City Clean ist mit 19 Standorten bundesweit vertreten und organisiert von den beiden Zentren in Bötzow und Oberhausen aus Logistik und Wäsche für das gesamte Bundesgebiet. "Wir waschen zehn Millionen Schmutzfangmatten pro Jahr“, erklärt Unternehmenssprecher Nils Funk (Bild).  Kunden, die bereits den Mopp-Service schätzen, nehmen gerne den zusätzlichen Mikrofasertuch-Reinigungsdienst in Anspruch. Die bunte Mikrofaser-Wimpelkette am Stand hatte aber noch einen weiteren Grund: 1953 in Westberlin gegründet, feiert City Clean nun 50-jähriges Bestehen.
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    Columbus: Neu vorgestellt wurde unter anderem die Reinigungsmaschine ARA 85|BM 140, ein Aufsitzer mit Stahlchassis, kompakten Abmessungen, robuster Bauweise und viel Leistungskraft. Ausgestattet mit einem 140-l-Frischwassertank mit Quick-Fill mit Autostopp und einem 150-l-Schmutzwassertank ermöglicht die Reinigungsmaschine auch längere Reinigungsintervalle ohne Unterbrechung. Den großzügig bemessenen Arbeitsplatz mit integrierter Armlehne links erreicht der Bediener über einen niedrigen Einstieg auf der rechten Seite der Maschine. Alle Arbeitswerkzeuge wie Bürstaggregat, Bürsten oder Saugdüse werden automatisch gesteuert. Stärkere Bürstmotoren ermöglichen einen verbesserten Bürstdruck und somit ein noch besseres Reinigungsergebnis. Groß dimensionierte Laufräder sorgen für Laufruhe und Fahrstabilität, eine große LED-Frontleuchte leuchtet das Arbeitsfeld aus. Bestückt mit einer Trogbatterie (36 V/320 Ah 5) ist die neue 140-l-Maschine bis zu sechs Stunden einsatzbereit.
    Ein weiteres Highlight: der neue Nachläufer RA 55|BM 40 cycle, dessen Tank aus zu 100 % recyceltem Kunststoff besteht – hier zu sehen mit Columbus-Vertriebsleiter André Jezek und Marketing-Managerin Karin Schneider. Für die Herstellung werden ausschließlich Verschnitt- und Ausschussreste aus der Produktion des Columbus-Lieferanten für Rotationssinterteile verwendet, was die Sortenreinheit des PE-Materials garantiert. Es wird gesammelt, gehäckselt und zu Pulver vermahlen, das in den Rotationsgussprozess mit Columbus-Formen einfließt. Auf diese Weise ist eine identische Qualität wie bei den Standard-Tanks gegeben. Es wird keine Farbsortierung oder Durchmischung des Rohstoffs vorgenommen. Dies spart Energie und Raum für die Lagerung, den Transport und den Misch­prozess. Jedes Gehäuse ist ein Unikat, kein Tank gleicht dem anderen.
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    Deiss: Mit dem neuen nachhaltigen Abfallsack Loop Plus präsentierte Geschäftsführer Clemens Eichler (Bild) ein Highlight unter den Neuheiten. Er besteht aus fast 100 % Recyclingmaterial, 40 % davon stammen aus haushaltsnahen Abfällen. Dafür ist er mit dem Blauen Engel sowie dem RAL-Siegel für Recycling-Kunststoff ausgezeichnet worden.
    Zudem waren Abfallsäcke und Müllbeutel mit hohem Recycling­anteil und reduzierter Wandstärke aus dem klimaneutralisierten Sortiment zu sehen. Dazu gehören Müllbeutel unter dem Namen First Plus PCR aus einer LDPE-Spezialfolie (Low-Density-Polyethylen) mit 80 % Post-Consumer-Rezyklat, ausgezeichnet ebenfalls mit dem Blauen Engel. Sie ermöglichen nach Unternehmensangaben rund 45 % CO2-Einsparung im Vergleich zu ähnlichen Artikeln. Die Müllbeutel bestehen aus sehr dünner, aber reißfester Folie und sind mit einem sogenannten Easy Opener für effizientes Handling ausgestattet.
    Unter den klimaneutralisierten Produkten (reduzierter CO2-Footprint, die Restemissionen werden über Klimaschutzprojekte mit Gold-Standard kompensiert) sind auch die Müllbeutel Universal Plus aus dünner und leichter, aber reiß- und durchstoßfester ­HDPE-Folie (High-Density-Polyethylen) sowie die Abfallsäcke ­Premium Plus. Deren Folie (95 % Rezyklat) ist nach Unternehmensangaben einzigartig dünn und hat extrem reiß- und durchstoßfeste Eigenschaften. Diese ressourcenschonende und CO2-freundliche Lösung hinterlässt laut Deiss einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck als Biokunststoffe und Papiersäcke gleicher Qualität. Darüber hinaus wurden am Stand Forschungsprojekte zur Entwicklung von biozirkulären Kunststoffen vorgestellt, die ein Weg zu mehr Kreislaufwirtschaft sein können.
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    Dr. Schnell: Firmenchef Dr. Thomas Schnell (Bild re.) und Dr. Axel Schloßbauer, Bereichsleiter Produktsysteme, freuen sich über den Purus Innovation Award in der Kategorie Reinigungsmittel: Ausgezeichnet wurden die neuen Floor Pods aus der Ecolution-Linie. Die wasserlöslichen Pods enthalten je 5 g flüssiges Ultrahochkonzentrat für die Bodenreinigung. Sie bestehen zu rund 30 % aus nachwachsenden Rohstoffen und lösen sich rückstandsfrei in Wasser auf. Ein Pod reicht für einen 10-l-Eimer, im 40-l-Reinigungsautomaten sind zwei Pods erforderlich. Ein Beutel mit 40 Pods ergibt bis zu 800 l Anwendungs­lösung. Das spart nicht nur CO2, sondern auch Verpackungsmüll und Lagerplatz. Laut Hersteller reduzieren die Pods das Transport- und Lagervolumen im Vergleich zu flüssigen Produkten des Unternehmens um 50 %, der Verpackungsmüll sinkt um 90 %, die CO2-Einsparung liegt bei mindestens 44 %. Die Verpackung besteht aus recyclingfähigem PE-Monomaterial und kann über den gelben Sack oder die gelbe Tonne entsorgt werden.
    Neben den Floor Pods enthält die Ecolution-Linie auch Sticks und Ultrahochkonzentrate für die Sanitär- sowie Universalreinigung (Milizid und Forol). Der Gedanke dahinter ist, auf den Transport von Wasser zu verzichten. Eine Flasche Ultrahochkonzentrat zum Beispiel ergibt 2.000 l Anwendungslösung und ersetzt fünf Flaschen der klassischen Varianten von Dr. Schnell.
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    Ecolab: Johanna Weber, Marketing-Managerin bei Ecolab, und Country Sales Manager Michael Krüger (Bild) präsentierten Konzepte, wie nachhaltiges Agieren in der Gebäudereinigung funktionieren kann. Als Antwort auf die Herausforderungen unter anderem bei der Reduktion von Plastikmüll und der Einsparung von CO2-Emissionen hat Ecolab die Produktlinie Maxx Plus vorgestellt. Sie enthält hochkonzen­trierte Reinigungsmittel, die in einer volumenreduzierten, leichten 1-l-Nachfüllflasche geliefert werden. Die faltbare Flasche wiegt l­ediglich 32 g und wird zum erneuten Befüllen der wiederverwendbaren Dosierflasche verwendet. Aufgrund der hohen Konzentration der Reinigungsmittel und der quadratischen statt runden Form der Flaschen wird zudem weniger Lager- beziehungsweise Transportfläche benötigt. Dosiert wird mithilfe eines zertifizierten Adaptersystems, das Nachfüllen ohne Verschütten oder Hautkontakt möglich macht. Zusätzliche Sicherheitsschulungen oder persönliche Schutzausrüstungen sind nicht erforderlich.
    Zur Produktlinie gehören der Universalreiniger Maxx Brial Plus, der stark benetzende Bodenreiniger Maxx Magic Plus sowie der saure Sanitärreiniger Maxx Into Plus mit spezieller Gel-Säure-Tensid-Kombination. Alle drei Produkte der Linie sind klimafreundlich und mit dem EU-Umweltzeichen zertifiziert. Sie gewährleisten nach Unternehmensangaben auch bei starker Verdünnung (ab 0,1 %) maximale Ergiebigkeit in allen Bereichen der Unterhaltsreinigung.
    Zudem wurden hochkonzentrierte Reinigungsmittel der Linie Maxx S vorgestellt. Die Produkte für Boden-, Sanitär- und Allzweckreinigung sind Cradle-to-Cradle-zertifiziert und mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet. Die Verpackung besteht zu 30 % aus recyceltem Plastik. Auf Recyclingmaterial setzt Ecolab auch bei neuen Reinigungstextilien und einer Variante des Reinigungs­wagens Mobilette, der als Prototyp auf der CMS zu sehen war.
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    FloorZilla | EcoCoat: Nach der Einführung der Diamant-Reinigungspads stellte FloorZilla nunmehr mit FloorZilla Swing die laut eigenen Angaben weltweit ersten Wischbezüge mit Diamantbeschichtung vor. Die Mikrofaser eines Wischbezugs ist dabei mit bis zu 100 Mio. Diamanten direkt beschichtet. Darüber hinaus verfügen die Wischbezüge über die patentierten 3D-­Aktivelemente, die Verschmutzungen besser beseitigen und für Glanz sorgen. So ausgerüstet sollen die Wischbezüge Verschmutzungen effektiver als herkömmliche Wischbe­züge lösen und entfernen, dabei benötigen sie deutlich weniger Reinigungschemie. Die innovative Beschichtung ermöglicht ein müheloses Gleiten auf jeder Bodenart, wie Joachim Hantzsche (Bild) den Besuchern demonstrierte, und sorgt für eine hohe Flächenleistung. Durch minimalen Kraftaufwand, auch auf schwergängigen Sicherheitsböden, wird die Arbeit deutlich erleichtert. Konkret wurden zwei Wischbezüge entwickelt, die sich in der Praxis ergänzen: Der FloorZilla power swing dient der Intensivreinigung und der FloorZilla daily ist für die Unterhaltsreinigung gedacht. Das recyclingfähige Textil ist mit über 500 Waschzyklen auf Langlebigkeit ausgelegt.
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    GVS: Auf zwei Etagen präsentierte die Handelsgruppe mit 15 Mitgliedern an 31 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihr Leistungsspektrum auf der CMS in Berlin. Neben Produkten der Lieferanten – nachhaltige Dosiertechnik ebenso wie Saugroboter – war auch die Eigenmarke Tapira ein Thema – in den Segmenten "Waschraum- und Papierhygiene“, "Reinigungschemie“, "Küchenhygiene“ und "Abfallentsorgung“.
    Eines der Highlights: nachhaltige Waschmittelstreifen - Tapira Plus Eco - für den gewerblichen Gebrauch, hier präsentiert von GVS-Prokurist Torsten Schmitz. Die Streifen für weiße, farbige und bunte Wäsche sowie alle Temperaturen (20 – 95 °C) sind biologisch abbaubar, frei von Mikroplastik und Parabenen, Phosphaten, optischen Aufhellern, Bleichmitteln sowie Konservierungs- und Farbstoffen. Ein Streifen mit hochkonzentriertem Waschmittel, produziert in Deutschland, reicht für 5 kg Wäsche, die recycelbare Packung mit 80 Streifen ist entsprechend klein und wiegt nur 96 g – deutlich weniger als eine herkömmliche Waschmittelflasche oder -packung mit vergleichbarer Menge Inhalt. Dadurch können Logistikkosten gesenkt und laut GVS rund 96 % der CO2-Emissionen beziehungsweise rund 93 % Ressourcen pro Waschgang eingespart werden.
    Vorgestellt wurde zudem ein Spender für Tampons und Binden. Der nicht systemgebundene Tabi-Spender aus Edelstahl mit Anti-Fingerprint-Beschichtung und weißer Front soll in Waschräumen freien Zugang zu Menstruationsartikeln bieten.
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    Hailo Digital Hub: Im Fokus standen "Smart Waste Solutions“ – Produktlösungen zur Optimierung der Abfallentsorgung mit Hilfe digitaler Erfassung von Abfalldaten. Roland Schönebeck, Leiter Vertrieb & Business Development bei Hailo Digital Hub, und Elisabeth Müller, Consultant beim Kooperationspartner Mazars (Bild), zeigten die verschiedenen im Portfolio befindlichen Abfallbehälter, -stationen und -trennsysteme, die mit IoT-Sensoren ausgestattet sind. Sie erfassen Daten wie Füllmenge, Nutzung und Entleerung – auch getrennt nach Abfallarten – und übertragen sie in eine Cloud, wo sie gebündelt und ausgewertet werden. Dadurch lässt sich zum Beispiel vorhersagen, wie hoch das aktuelle Abfallaufkommen im Objekt ist und wann ein Abfallsammler seinen maximalen Füllstand erreicht haben wird beziehungs­weise wann oder wie oft er geleert werden muss. So kann nicht nur der Personaleinsatz effizient geplant und an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Ein verändertes Bewusstsein der Nutzer kann auch dazu beitragen, das Abfallaufkommen zu reduzieren.
    Dank zahlreicher Schnittstellen (unter anderem Facility Data Standard) lassen sich die Smart Waste Solutions in bestehende Softwarelösungen und ERP-Systeme einbinden. Die Daten können auch als Grundlage für ESG-Reportings dienen. Die Datenauswertung und Berichterstellung übernimmt Hailo Digital Hub im Rahmen des Dienstleistungsangebots "Waste as a Service“ gemäß den Anforderungen der Kunden. Kooperationspartner dabei ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars.
    Um das Aufkommen an Plastikmüll zu reduzieren, sind für die Abfallsammler passende wiederverwendbare Mehrweg­beutel aus recyceltem Material als Alternative zu Einwegtüten erhältlich. Die wasserdichten "Smart Waste Bags“ sind mit einer antibakteriellen Beschichtung ausgestattet und bei bis zu 90 °C waschbar.
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    Hako: Im Mittelpunkt des Interesses stand der Gewinner des Purus Awards in der Kategorie Kleinmaschinen. Mit dem patentierten Hako-Delta-Cleaning-System macht die Scheuersaugmaschine Scrubmaster B5 ORB 430 auch enge und verwinkelte Bereiche für die maschinenunterstützte Reinigung zugänglich, wie Sabine Paul und Ricardo Ruiz Porath (Bild) erläuterten. Das doppelorbitale, deltaförmige Reinigungssystem mit flachem, dreieckigem Reinigungskopf ermöglicht die wandnahe Reinigung bis in die Ecke und unter Überbauten mit einer Höhe von bis zu 120 mm. Gegenüber herkömmlichen, rotierenden Reinigungssystemen werden der Leistungsbedarf und damit der Energieverbrauch deutlich reduziert. Da das doppelorbitale Reinigungssystem das Wasser länger im Reinigungswerkzeug hält, sinkt der Wasserverbrauch erheblich. Auch die Geräuschemissionen werden spürbar gesenkt, wodurch der Anwender einer geringeren Lärmbelastung ausgesetzt ist. Zudem erhöht sich auch die Lebensdauer der Reinigungswerkzeuge, denn das Hako-Delta-Cleaning-System begünstigt die Standfestigkeit der Bürsten. Sie legen sich nicht wie bei rotierenden Systemen während der Reinigung um, sondern bleiben aufrecht stehen. Die Reinigung erfolgt über die Bürstenspitzen, wodurch bessere Reinigungsergebnisse erzielt werden. Dabei zeigen die Bürsten deutlich weniger Verschleißerscheinungen und geben weniger Mikroplastik an die Umwelt ab. Durch die integrierte Entlastungsfeder und Gelenkkugel lässt sich der Bedienholm mühelos vor-, rück- und seitwärts bewegen. Dank des übersichtlichen Bedienfeldes lässt sich die Maschine intuitiv bedienen. Für das ergonomische Design wurde die Maschine auch mit dem AGR-Gütesiegel für rückenschonendes, ermüdungsfreies Arbeiten (AGR e.V.) ausgezeichnet.
    Eine weitere Neuentwicklung ist die autonome Scheuersaugmaschine Scrubmaster B75 i. Ausgestattet mit Teller- oder Walzenbürste, reinigt die kompakte Scheuersaugmaschine gelernte Routen mit hoher Effizienz. Für den kurzen Reinigungseinsatz zwischendurch lässt sich die Maschine auch manuell bedienen. Und mit den professionellen Oertzen-Hochdruckreinigern verfügt Hako jetzt auch über die Sparte Wasserstrahltechnik.
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    HyCleaner: Der batteriebetriebene Solarreinigungsroboter Solar­Robot compact wurde für eine erschwingliche, einfache und sichere Reinigung von kleinen bis mittelgroßen PV-Anlagen von 50 bis 2.000 m² konzipiert. Celina Kneiber (Bild) freute sich, dass es der Solarreinigungsroboter dank des innovativen Konzepts in der Kategorie Kleinmaschinen ins Finale des Purus Awards geschafft hat. Die kompakte Größe des Roboters für die Trocken- und Nassreinigung und seine Modularität bieten dem Benutzer viele Vorteile in Bezug auf Flexibilität und Handhabung, insbesondere auf schwierigem Terrain wie Dächern. ­Leichte Komponenten von weniger als 10 kg pro Modul ermöglichen eine schnelle Montage durch eine Person. Auch im zusammengebauten Zustand kann die Maschine nun von einer Modulreihe auf die nächste von einer Person versetzt werden. Der Hersteller setzt trotz des kompakten Designs auf einen großen Bürstendurchmesser in Kombination mit einer hohen Rotationsgeschwindigkeit von 300 rpm. Dank der variablen Versatzmöglichkeit der Bürsten können bis zu 1.100 m²/h Flächenleistung erreicht werden. Spezielles Zubehör wie eine Kantenerkennung für zusätzliche Sicherheit kann in das modulare System integriert werden. Bei der Entwicklung wurde ein besonderes Augenmerk auf die optimale Gewichtsverteilung des Roboters gelegt, sodass er bei möglichst geringem Gewicht dennoch eine hohe Steigfähigkeit und den erforderlichen Grip auf der Oberfläche erreicht.
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    Hygan: Der Südtiroler Chemiehersteller Hygan ist Mitglied der Highclean Group. Norbert Gummerer (Bild), CEO von Hygan, präsentierte seine Produkte erstmals auf der CMS. Das patentierte UnyDose-Dosiersystem verfügt über eine eingebaute Zeitverzögerung im Dosierkopf, die eine Überdosierung des Hochkonzentrats wirksam unterbindet. Die Unyrain-Eco-Linie deckt das komplette Sortiment der Unterhaltsreinigung ab. Auch bei der Abfallvermeidung geht Hygan neue Wege. Mit einer robotergesteuerten Waschanlage für 10-l- und 20-l-Kunststoffkanister bereitet das Unternehmen zurückgenommene Leergebinde für ­eine Neubefüllung auf. Ein Kanister kann so bis zu 15-mal verwendet werden, statt wie sonst üblich nach einmaliger Verwendung entsorgt beziehungsweise recycelt zu werden. Zu den Kunden des ­mittlerweile 100-köpfigen Unternehmens gehören professionelle Anwender in Gastgewerbe und Hotellerie, bei Reinigungsdienstleistern, Altersheimen und Krankenhäusern sowie in Industrie und Gewerbe.
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    Igefa: Große Bühne für die Nachhaltigkeit: Die Fachgroßhandelsgruppe zeigte sowohl mit einem Vortragsprogramm im Rahmen einer "Sustainability School“ (Bild) als auch mit eigenen Konzepten, wie die Reinigungsbranche ihren Beitrag dazu leisten kann, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Nach den Vorträgen auf der "Silent Stage“ konnten die Besucher mit den 13 Referenten ins Gespräch kommen, Fragen stellen und diskutieren.
    Vorgestellt wurden am Stand zudem Instrumente wie der "Nachhaltige Warenkorb“ – er enthält beispielsweise nur Produkte, die nachweislich geringere ökologische und soziale Auswirkungen haben als Vergleichsprodukte – oder "ingreen“. Dabei handelt es sich um eine Dienstleistung, die eine nachhaltigkeitsorientierte Beschaffung unterstützt – durch kundenindividuelle Analyse des Einkaufsverhaltens. Weitere Themen waren neue digitale Bestellsysteme (ICOS), die sich der Unternehmensstruktur der Kunden anpassen, oder das Logistikkonzept "Never-out-of-Stock“, das dafür sorgt, dass einmal bestellte Waren niemals ausgehen: Die Igefa beschafft, liefert und räumt die Artikel rechtzeitig in die Lager der Kunden.
    Auch Inpacs, internationales Großhandelsnetzwerk für die Rundumversorgung, war am Stand vertreten. Im Produktbereich "Persönliche Schutzausrüstung“ ging es um das Thema Arbeitsschutz. Darüber hinaus  wurden die Eigen- und Exklusivmarken, viele davon mit Öko-Label, präsentiert. Und vier Satelliten-Stände innerhalb der Ausstellungsfläche waren den Premium-Partnern Deiss, Ecolab, Kimberly-Clark und Diversey gewidmet.
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    Jöst: Bei den Reinigungsvorführungen war am Stand von Jöst immer viel los (Bild). Gezeigt wurde beispielsweise eine Anwendung mit Crusty, mit denen sich problemlos und rückstandsfrei Kalk, Seifenreste sowie fettige Rückstände von empfindlichen Oberflächen wie Glas, Edelstahl, Fliesen und Ceran entfernen lassen. Bei der Crusty-Linie handelt es sich um eine spezielle Kornmischung, die ein kratzfreies Arbeiten auf empfindlichen Oberflächen ermöglicht. Die verschiedenen Crusty-Pads gibt es in diversen Abmessungen und Formen. Die Pad-Halter eignen sich ideal für großflächiges Arbeiten und der Schwamm für schwer zugängliche Stellen wie Armaturen. Die Reinigung erfolgt nur mit Wasser.
    Das Staubbindetuch Blue Magic ist aufgrund seiner speziellen Beschichtung sehr gut für die Aufnahme von Staub und losem Schmutz geeignet und im Mopp-Format in Verbindung mit einem Bodenwischer auch für die Reinigung von Parkett- und Hartbelagböden. Das in verschiedenen Größen und Abmessungen erhältliche Staubbindetuch zeichnet sich durch eine hohe Staubaufnahmekapazität aus und ist reißfest.
    Die Schleifpads Diamond Star sind für den P1-Teller in 136 mm Durchmesser erhältlich. Sie eignen sich zum Schleifen, Polieren und Entgraten von Natur- und Kunststein sowie anderem Hartgestein. Die Körnungen 60, 100, 200, 400 und 600 verfügen über eine galvanische Bindung und sind optimal für den Grob- und Feinschliff des Gesteins. Die Körnungen 800, 1500, 3000 und 5000 besitzen eine Kunststoffbindung und eignen sich für Glanz- und Hochglanzstufen.
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    Kärcher: Saskia Schneider (Bild) erläuterte die Zusammensetzung und das Einsatzspektrum des natürlichen Aktivreinigers alkalisch, PressurePro RM82, der es unter die drei Finalisten des Purus Awards in der Kategorie Reinigungsmittel geschafft hat. Das Reinigungsmittel wurde für die Reinigung mit Hochdruckreiniger, Becherschaumlanze oder Sprühgerät entwickelt. Zu 99 % aus naturbasierten Rohstoffen bestehend, eignet sich das hochkonzentrierte Produkt zur Entfernung von Ölen, Fetten, mineralischen und organischen Verschmutzungen. Der Reiniger ist kennzeichnungsfrei und auch kein Gefahrgut. Überall, wo Maschinen, ­Fahrzeuge, Kühlräume, Böden oder auch Transportbänder zu reinigen sind, kann er zum Einsatz kommen. Die im Reinigungsmittel enthaltenen Tenside sind leicht abbaubar und über 85 % der ­Inhaltsstoffe sind pflan­zenbasiert. Das ­Produkt ist frei von Mineralölen, Silikonölen, Duft- und Farbstoffen, abscheiderfreundlich und materialschonend, dank des enthaltenen Korrosions­schutzes auch bei Metallen und lackierten Flächen. Dazu entwickelt der Reiniger bereits bei niedrigen Wassertemperaturen eine hohe Reinigungskraft und ist mit Heißwasser-Hochdruckreinigern bei bis zu 90 °C einsetzbar.
    Mit einem Saugroboter für Teppich- und Hartböden erweitert Kärcher sein Portfolio an autonomen Reinigungslösungen. Ausgestattet mit Wechsel-­Akkus, bearbeitet der Kira CV 50 kleine bis mittelgroße Teppich- und Hartbodenflächen (Flächenleistung: über 500 m²/h). Dank der zwei Seitenbesen werden lose Verschmutzungen auch am Rand entfernt. Die kompakte Bauweise erlaubt das Reinigen unter Tischen. Mithilfe ­sicherheitszertifzierter Sensorik und großer ­LiDAR-Reichweite reinigt das Gerät selbst weitläufige Umgebungen selbstständig. Außerdem erfolgen bei Bedarf Kartenerstellung und Pfadplanung autonom. Es kann zwischen zwei Modi gewählt werden: Für geschlossene und wenig komplexe Umgebungen kann der Basicmodus verwendet werden, wofür keine Einrichtung des Roboters notwendig ist. In komplexeren Umgebungen, die regelmäßig gereinigt werden, kann der Saugroboter einmalig ­eine Erkundungsfahrt durchführen. Die dabei erstellte Karte kann anschließend über die dazugehörige, cloudbasierte App bearbeitet werden. Die Karte kann zu einem späteren Zeitpunkt im Routinemodus direkt am Display des Roboters ausgewählt werden oder die Reinigung in der App terminiert werden. Es besteht die Möglichkeit, Meldungen zu Status, Akkulaufzeit oder Fehlern sowie ausführliche Reinigungsnachweise in der App zu empfangen. Wurde ein Einsatz beendet, ist das Gerät leicht und ergonomisch zu transportieren. Dafür gibt es einen herausziehbaren Trolleygriff, mit dem die Reinigungskraft den Saugroboter hinter sich herziehen kann. Der Saugroboter ist sicherheitszertifiziert für die Anwendung bei Publikumsverkehr. ­
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    Kenter: Ein Highlight am Stand war die Präsentation der i-Mop-Familie, zu der mittlerweile drei Klassen – i-Mop lite, i-Mop XL und i-Mop XXL – in mehreren Varianten – Basic, Plus und Pro – gehören. Hinzugekommen sind verschiedene neue Funktionen bei den Pro-Modellen, die von Rainer Kenter (Bild), Chef des Handelshauses, vorgestellt wurden. Die i-balance macht es zum Beispiel möglich, die Scheuersaugmaschine in jeder gewünschten Position abzustellen, ohne dass sie umkippt. Zudem haben Kunden im Rahmen einer Silence-Funktion nun die Wahl zwischen zwei Saugleistungen –  HO (80 W) und LO (60 W). Die niedrigere Saugleistung ist für Räume geeignet, in denen eine geringere Lautstärke gefordert ist. Und der nun bürstenlose Motor hat eine längere Lebensdauer, da es weniger bewegliche Teile im Motor gibt. Außerdem besteht er aus Kunststoff, was die Wasserfestigkeit verbessert. Die neuen Pro-Modelle sind zudem mit Easy-Click-Saugbalken, Easy-Click-Spritzschutz und Easy-Click-Saugbalkenrollen sowie neuen Akkus ausgestattet. Eine spezielle Vorrichtung ermöglicht das Anheben des Saugbalkens beim zweistufigen Reinigen per Schalter. Und dank einer Parkstütze kann der i-Mop für zehn Minuten geparkt werden, ohne dass das Bürstendeck angehoben werden muss. Die Parkstütze lässt sich mit dem Fuß aktivieren.
    Erkennbar sind die Pro-Modelle an ihrem schwarzen Deck. Dabei handelt es sich um eine Anti-Korrosions-Beschichtung auf dem Schrubbdeck, die Schutz vor Salz und Chlorid bietet. Neu ist auch das Wasseraufbereitungssystem InAqua. Die Recy­c­lingstation auf Rädern filtert und reinigt das bei Reinigungsarbeiten entstandene Schmutzwasser, so dass es wiederverwendet werden kann. Das schmutzige Wasser kann dabei direkt vom Tank der Reinigungsmaschine in die Station abgelassen werden. Durch Verwendung von Aktivkohle wird der Schmutz aggregiert und vom Wasser getrennt. Schmutzablagerungen werden in Behältern gesammelt und getrocknet. Das Wasser kann nun für die Bodenreinigung wiederverwendet werden. In 60 Minuten können bis zu 150 l Wasser gereinigt werden. Der Tank fasst 300 l.
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    Kiehl: Der Fokus am Stand lag auf Nachhaltigkeit. Mit knapp 40 Produkten mit Umweltsiegeln nach DIN EN ISO 14024 (Typ I) bietet der Hersteller von Reinigungschemie für jede mögliche ­Anwendung eine öko-zertifizierte Lösung. "Ecolabel werden immer wichtiger, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit“, sagte Firmenchef Johannes Peter Kiehl (li., hier zu sehen mit Sales & Marketing Director Egbert Ten Berge). Produkte wie Xon-forte für die Reinigung im Küchen- und Lebensmittelbereich gehören ebenso dazu wie der Kalk- und Fettentferner Vinox-Eco oder die Ein-Komponenten-Permanentbeschichtung Legnodur für Echtholzflächen sowie elastische Bodenbeläge und Sichtestriche.
    Ein Thema im Kontext Nachhaltigkeit war auch das ProMop-System, das für das maschinelle Ausrüsten von Reinigungstextilien in der Waschmaschine steht. Die neue LiCoDos-Software mit modernen Dosierpumpen ermöglicht eine sichere Dosierung und lückenlose Echtzeitdokumentation hygienerelevanter Parameter. Das System bietet Vorteile nicht nur in Bezug auf Hygiene und Sicherheit bei der Dosierung, sondern bedeutet auch Energieeinsparungen, weil kein Trockner eingesetzt werden muss. Ein Nachhaltigkeitswürfel am Stand verdeutlichte die Aktivitäten des Reinigungschemieherstellers in diesem Bereich. PCR-Verpackungen gehören ebenso dazu wie digitalisiertes Abwasser­management, regeneratives Energiemanagement und nachhaltige Produktion. Immer häufiger kommen in Kiehl-Produkten nachwachsende pflanzliche Rohstoffe oder Rohstoffe, die aus einem technischen Kreislauf wiedergewonnen werden, zum Einsatz. Aktuell enthalten bereits 70 Produktrezepturen Rohstoffe auf pflanzlicher Basis, die eingesetzten organischen Rohstoffe zeichnen sich nach Unternehmensangaben durch eine hohe biologische Abbaubarkeit aus. Hochkonzentrierte Produkte reduzieren das Verpackungs- und Transportvolumen. Zudem gibt es ein Rücknahmesystem sowie ein Mehrwegsystem bei Gebinden mit 5, 10, 25 und 200 l.
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    Makita: Vorgestellt wurde unter anderem der neue Saugroboter DRC300 (Bild, re.) mit 18-V-Akku. Er ist Teil des LXT-Systems, das rund 420 Akku-­Maschinen und -Gartengeräte umfasst. Die 18-V-Akkus des Systems können in allen kompatiblen Makita-Geräten der gleichen Leistungsklasse unabhängig von den Ampere­stunden verwendet werden. Ein zweiter Akku-Schacht erlaubt bei dem Saugroboter die Verdoppelung der Laufzeit: Mit zwei 6,0-Ah-Akkus ist die Reinigung einer Fläche von 600 m² beziehungsweise eine kontinuierliche Laufzeit von 240 min. möglich.
    Der DRC300 verfügt über einen Hepa-Filter und hat ein Fassungsvermögen von 3 l. Über eine Mapping-Funktion können die zu reinigenden Bereiche festgelegt werden. Sechs Ultrasonic-Sensoren sowie ein LiDAR-Sensor erkennen Hindernisse und vermeiden Kollisionen oder Abstürze. Der Saugroboter kann zudem per App mit dem Smartphone gekoppelt werden. Es können Arbeits­beginn und -ende, Saugmodus sowie Raumbegrenzung eingestellt werden.
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    Meiko: Frei von Mikroplastik und vollständig kompostierbar ist die Tücherserie „meiko goes blue“. Die Kurzzeit-Vliestücher – sie bestehen aus 80 % Viskose- und 20 % Polylactidefasern – sind universell einsetzbar und, wie Meiko-Vertriebsleiter Reiner Kleemeier (Bild) erläuterte, sehr saugstark. Sie können mit Desinfektions- und Reinigungsmitteln verwendet werden. Die Tücher sind als Centerfeed Rolle oder im Folienspender (Travel Pack) erhältlich und können auch im Spendereimer vorgetränkt werden.
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    Miele: Ein Highlight war die Waschmaschine PWM 509 Mopstar 90, hier präsentiert von Michael Arendes, Marketing Manager Deutschland bei Miele, und Produktmanagerin Antoinette Stritzke, die in der Kategorie Großmaschinen ins Finale des Purus Innovation Award 2023 gelangt war. Die Maschine gehört zur Generation "The New Benchmark Machines“ und braucht nur einen halben Quadratmeter Platz, um 9 kg Mopps und Wischtücher zu waschen. Im Vergleich zum entsprechenden Modell der Vorgängergeneration sank der Stromverbrauch nach Unternehmensangaben um 13 %, der Wasserverbrauch sogar um 50 %. Trotzdem ist die Laufzeit der Programme um 9 % kürzer als zuvor. Dafür sorgt ein Zusammenspiel aus unterschiedlichen Komponenten, etwa das patentierte Miele-Vorentwässerungsverfahren, das vor Beginn des Waschprozesses groben Schmutz und verunreinigtes Wasser aus den Mopps schleudert. Gleichzeitig werden auch Reste vorhandener Reinigungsmittel und ve­rbrauchte Ten­side entfernt, sodass die Reinigungstextilien die neuen Tenside der Waschmittel besser aufnehmen können.
    Den Verbrauch flüssiger Medien senkt die Maschine ebenfalls. Die Dosierpumpen lassen sich entsprechend programmieren – in Abhängigkeit von der Menge des einlaufenden Wassers, der gewünschten Menge der Chemie oder des Gewichts der Reinigungstextilien. Diese Option war bislang nur bei den größeren Modellen der Benchmark-Generation vorgesehen.
    Die ortsunabhängige Kontrolle von Waschprozessen und Verbräuchen lässt sich über die digitale Gerätevernetzung mit dem Portal "Miele MOVE“ erreichen. Objektbetreuer können es auf PC, Smartphone oder Tablet nutzen und erfahren beispielsweise, wann die Waschmaschine fertig ist. Außerdem ist bei Bedarf der Miele-Service schnell erreicht und im Miele-Shop sind Reinigungsmittel mit wenigen Klicks bestellt.
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    Mobiloclean Handelsgruppe: Der Fachgroßhändler stellte am Stand einige seiner Partner und Zulieferer vor, zeigte aber auch seine Eigenmarken. Die Waschraumspenderserie mLine², als mechanisch oder berührungslos zu bedienende Variante verfügbar, zeichnet sich durch ein schickes Design ohne Kanten aus und ist daher leicht zu reinigen. Alle Bauteile sind auf hohe Beanspruchung ausgelegt, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Dank Sonderfarbpalette fügt sich die Serie in nahezu jeden Waschraum ein. Um den Umgang im täglichen Gebrauch zu vereinfachen, verfügen alle Spender über einen einheitlichen ­Schlüssel. Bei mClean X2 handelt es sich um ein unkompliziertes Reinigungssystem. Mit dem patentierten Sprühkopf wird mit jedem Sprühstoß eine korrekt dosierte Mischung aus Reinigungslösung und Wasser abgegeben. Es müssen keine Einstellungen vorgenommen oder Messbecher verwendet werden. Auf den Sprühkopf wird einfach die passende Flasche für die jeweilige Reinigung eingeklickt. In Kombination mit einem der vier Hochkonzen­trate werden alle Bereiche der Unterhaltsreinigung in einem System abgedeckt.
    Einer der sich vorstellenden Mobiloclean-Partner war Avet aus der Schweiz. Gezeigt wurde der Avatar (Bild), ein Ozonreinigungsgerät für Wasch- und Spülmaschinen. Es erzeugt Ozon, ein starkes Oxidationsmittel, das effektiv gegen Bakterien, Viren und Gerüche wirkt. Wasser wird während des Reinigungszyklus mit Ozon angereichert. Dadurch werden hartnäckige Flecken entfernt, Gerüche neutralisiert und Keime abgetötet. Bei Betriebstemperaturen bis 30 °C und kürzeren Wasch- und Spülvorgängen spart man gleichzeitig auch Energie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Reinigungsmitteln oder Bleichmitteln ist das Ozonreinigungsgerät eine natürliche Reinigungslösung.
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    Neumann & Neumann: Im Mittelpunkt stand e-QSS TaskWatch, eine neue digitale Lösung als Alternative zum Reinigungsnachweis in Papierform – vorgestellt von Geschäftsführer Oswald R. Neumann, Ricarda Neumann (duale Studentin im Unternehmen), Elke Neumann (Teamleiterin Marketing & Vertrieb) und Kundenbetreuer Herbert Hanssmann (v.re.).
    Der "digitale Sanitärraumzettel“, entwickelt in Zusammenarbeit mit Dussmann, funktioniert über einen QR-Code, der statt des klassischen Papiernachweises im Sanitärraum aushängt. Hinter dem QR-Code liegt der digitale Prozess für die Dokumentation. Die Reinigungskraft scannt den Code per Smart­phone, erhält eine Übersicht der vorangegangenen Tätigkeiten und meldet ihre durchgeführten Arbeiten über einen Log-in-Bereich. Ist der Status gemeldet, steht der Tätigkeitsnachweis manipulationssicher im System. Auswertungen für Objektleiter sind sofort verfügbar. Bei der Entwicklung wurde auf intuitives Handling geachtet, das keine unnötigen Hürden aufbaut.
    Auch die Nutzer der Sanitärräume können den QR-Code scannen und eine Übersicht der durchgeführten Tätigkeiten/Statusmeldungen sehen, allerdings über ein anderes Auswahlmenü. Optional kann die Qualität der Sanitärräume bewertet oder auch reklamiert werden. Mängel lassen sich ans Qualitätsmanagement oder den Reinigungsservice weiterleiten. Dabei kann auch direkt ein Auftragsticket ausgelöst werden. Mit den Daten zu Verbrauchsmaterialien kann auch der Einkaufs- und Logistikprozess optimiert werden. e-QSS TaskWatch ist flexibel für weitere Dokumentationen nutzbar, etwa für HACCP-Nachweise in Küchen oder gesetzliche GMP-Dokumentationen in Reinräumen.
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    Nexaro/Vorwerk: Geschäftsführer Dr. Henning Hayn (li.) und Marketingleiter André Hartmann präsentierten den Saugroboter Nexaro NR 1500, nominiert für den Purus Innovation Award in der Kategorie Kleinmaschinen und ausgezeichnet mit dem German Innovation Award 2023, dem German Brand Award 2023 und dem German Design Award 2023.
    Der NR 1500 misst 34,5 x 34,5 x 17,5 Zentimeter und wiegt 6,5 kg. Damit ist er nach Unternehmensangaben der kompakteste für die professionelle Gebäudereinigung zugelassene autonome Saugroboter auf dem Markt. Er verfügt über 28 intelligente Sensoren, ausgereifte Navigationstechnologie und eine integrierte 2G/4G-M2M-Mobilfunkverbindung. Dank geringer Geräusch­emission (72 dB(A)) ist er auch nachts oder in der Tagesreinigung einsetzbar. Für die KI-gestützte Kartierung und Orientierung ist ein Lasersensor verbaut. Bei einer Reinigungsbreite von 28 cm schafft der NR 1500 pro Stunde rund 100 m2. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu drei Stunden. Der Saugroboter ist mit einem Hepa-13-Filter ausgestattet, das Volumen des Staubbehälters beträgt 1,4 l. Die Auslieferung ist ab Anfang 2024 geplant.
    Für den Betrieb wird eine Lizenz für die Softwarelösung Nexaro HUB benötigt – entweder die kostenlose Pro.Single-Lizenz oder die kostenpflichtige Pro.Multi-Lizenz, falls mehrere Saugroboter im Einsatz sind. Die Software ermöglicht die Koordination, Steuerung und Dokumentation der Reinigungsdienstleistungen. Im Rahmen einer Kooperation mit Neumann & Neumann soll auch eine Schnittstelle zur QM-Software e-QSS entwickelt werden, um zu ermöglichen, dass die erhobenen Reinigungsdaten für das Qualitätsmanagement verfügbar sind.
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    Nilfisk: Auf der Agenda standen Lösungsangebote, die der 360-Grad-Philosophie des Maschinenherstellers Rechnung tragen, zum Beispiel modulare Servicemodelle und die Beratung zu den wichtigsten Stellschrauben im nachhaltigen wie umweltschonenden Maschineneinsatz. Dazu gehören im Bereich der Verbrauchssteuerung das automatische Reinigungsmittel-Dosiersystem EcoFlex sowie die Wasser- und Reinigungsmitteldosierung SmartFlow. Auch geräuschreduzierende Technologien wie SilenTech sind ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.
    Unter den Maschinenpremieren sind die neue Aufsitz-Scheuersaugmaschine SC4000 und die Nachläufer-Scheuersaugma­schine SC370 hervorzuheben. Erstere ist für stark frequentierte, beengte Bereiche ausgelegt. Grundlage dafür ist die Kombination aus kompaktem Design und hoher Manövrierfähigkeit mit großzügigem Tankvolumen (je 125 l Frisch- und Schmutzwassertank) und hoher Arbeitsgeschwindigkeit (bis zu 8 km/h), wie Stefanie Jenuwein (Bild) erläuterte. Aber auch für Areale von bis zu 25.000 m² ist das Gerät geeignet. In puncto Sicherheit fördert der Aufsitzer mithilfe eines eingebauten Kollisionssensors den verantwortungsvollen Betrieb der Maschine.
    Die Nachläufer-Scheuersaugmaschine SC370, ausgestattet mit einem Eco-Mode, verbindet Ressourcenschonung mit Produktivität: Je nach Art und Grad der Verschmutzung passt der Anwender die Menge der Reinigungsmittellösung und die Bürstengeschwindigkeit individuell an, sodass die Reinigung immer so intensiv wie ­nötig und so sparsam wie möglich durchgeführt wird. Das senkt den Ener­gieverbrauch und erhöht die Betriebsdauer. In Kombination mit dem 43 cm breiten Bürstendeck und Frisch-/Schmutzwassertanks mit je 25 l Fassungsvermögen erzielt die SC370 eine Flächenleistung von bis zu 1.720 m²/h.
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    Numatic: Zu den Highlights am Stand gehörten das neue NX1K-Batterienetzwerk, das auf der fortschrittlichen Lithium-­Eisenphosphat-Technologie (LFP) basiert, ein digitales Flotten-Management-System (Nu-Track) und das nachhaltige Rücknahmesystem Take Back für Mikrofaserprodukte.
    Das NX1K-Netzwerk ist die Weiterentwicklung des NX300-Netzwerks. Durch die Lithium-Eisenphosphat-Technologie erhöhen sich die Laufzeiten der Maschinen wesentlich und durch die Schnellladefunktion können sie noch flexibler eingesetzt werden.
    Der Nutzungsgrad beim NX1K-Akku beträgt bis zu 92 % bei bis zu 4.000 Ladezyklen. Dies bedeutet eine erhöhte Verfügbarkeit und Lebensdauer der Maschinen und einen effizienteren Einsatz vor Ort. Die Metalle des Akkus können zu 100 %, alle weiteren Elektrodenmaterialien und Polymere bis zu 90 % recycelt werden. Laut Geschäftsführer Andreas König (li.) und Verkaufsleiter Heiko Falk ist bereits ein Großteil der Scheuersaugmaschinen von Numatic mit NX1K-Technologie verfügbar. Darüber hinaus werden viele Maschinen künftig mit einem gewissen Rezyklatanteil produziert – voraussichtliche Verfügbarkeit ab Anfang 2024.
    Mit dem digitalen Flotten-Management-System Nu-Track kann – herstellerunabhängig – die gesamte Reinigungsflotte überwacht und verwaltet werden. Geo-Location und Geo-Fencing sorgen für eine genaue Zuordnung und Einplanung aller Maschinen. ­Tracking ist zu jeder Zeit möglich. In der zentralen Dateienverwaltung können alle Lebenszyklusordner einer Maschine mit allen relevanten Daten eingesehen werden. Das System informiert über Wartungsintervalle und unterstützt bei der Serviceabwicklung. Alle Daten können exportiert werden oder per Schnittstelle (API) an digitale Infrastrukturen der Nutzer gekoppelt werden.
    Hinter Take Back steht ein Rücknahmesystem für Mikrofaserprodukte, das Numatic gemeinsam mit dem dänischen Partner NMF entwickelt hat. Die Produkte werden nicht nur gesammelt und zurückgenommen, sondern erhalten ein zweites Leben durch Recycling zur Industrierolle. Einzige Bedingung: Die Produkte müssen das Ecolabel Nordic Swan tragen, um eine gleichbleibende Qualität der recycelten Mikrofaserprodukte zu gewährleisten. Das System soll künftig deutschlandweit angeboten werden.
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    Pfennig Reinigungstechnik: Die Reinigungswagen-Studie Vision-E zeigt, welche Möglichkeiten Technologie eröffnet. Basis ist der klassische Reinigungswagen STEC7-R. Er erhielt einen wasserdichten Lithium-Ionen-Akku, der am Wagen und auch separat geladen werden kann. Durch die Stromversorgung über den Wagen sind kabellose Ge­räte immer geladen. Der Wagen verfügt über Features, die sowohl der Keimreduktion und Sicherheit als auch der Arbeitserleichterung dienen. Zentral ist dabei das berührungslose Arbeiten. So wurde der Doppelabwurf automatisiert und kann nun kontaktlos geöffnet und geschlossen werden. Auch Licht spielt eine wichtige Rolle: Am Wagen ist ein elektrifizierter Mopphalter angebracht, der mit zweifarbigen Leuchtstreifen ausgestattet ist. Diese verbessern die Sichtbarkeit von Schmutz und schließen ein Verwechseln der Wischrichtung aus. Der Wagen projiziert zudem automatisch eine Rutschgefahr-Warnung neben sich auf den Boden, auf den Aufsteller kann so verzichtet werden. Ein vorlaufender blauer Lichtpunkt sowie ein gelbes Blitzlicht erhöhen die Sichtbarkeit, um Unfälle und Beschädigungen am Wagen zu verhindern. Eine Schubladenbeleuchtung, die sich beim Herausziehen automatisch einschaltet, erleichtert es den Mitarbeitenden, sich in den geräumigen Multiboxen zurechtzufinden. Mit der integrierten Hupe kommen die Reinigungskräfte in belebten Objekten besser voran. Auch das Dosiersystem Mop­Scoop² konnte durch die Elektrifizierung weiterentwickelt und verbessert werden. Über den integrierten Bildschirm können den Mitarbeitenden verschiedene Informationen zur Verfügung gestellt werden. Zudem könnte ein solcher Wagen auch mit einem Fahrantrieb ausgestattet werden.
    Neben der Reinigungswagen-Studie Vision-E präsentierten Dietmar (li.) und Maximilian Pfennig eine weitere Neuheit: Die Mopphalter-Serie Synchro Pro, die sich durch einen speziellen Verschluss, innovative Flügel sowie ein besonders hygienisches Design auszeichnet und sich je nach Version auch für Reinräume und das Gesundheitswesen eignet. Durch die zum Patent angemeldete Technik ist der Verschlussmechanismus äußerst robust und sorgt dafür, dass der Halter auch bei höheren Belastungen stabil verschlossen bleibt. Die Flügel der Mopphalter stehen unter einer leichten Spannung. Ähnlich wie ein Ski legt sich der Mopp schon bei leichtem Druck über die gesamte Länge an den Boden an. Das sorgt für ein besonders gleichmäßiges Wischbild und eine verbesserte Reinigungsleistung.
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    RMV Cleaning Products: Wischbezüge in hoher Qualität zu günstigem Preis, das ermöglicht die Istanbul-Magdeburg-Connection von Großhändler Patrick Neumann (li.) und Coskun Torensoy, Exportmanager bei Istanbul Mop. Die Wischbezüge aus 70 % Baumwolle und 30 % Polyester sind bei bis zu 95 °C waschbar und überdauern nach Unternehmensangaben mehr als 300 Wäschen. Genäht wird in türkischen Nähereien, produziert wird auf Bestellung, auf Kundenwunsch auch als Eigenmarke mit eigenem Label.  Das Lager in Magdeburg ermöglicht eine schnelle Lieferung.
    Im Programm sind neben Wischbezügen auch Tücher, Reinigungswagen und Zubehör, Spendersysteme und Chemie. Seit zehn Jahren arbeiten Patrick Neumann und Coskun Torensoy als Hersteller und Importeur von Hygiene- und Reinigungsmittelartikeln zusammen, Partner sind sie seit einem Jahr. Zum ersten Mal präsentierten sie ihr Sortiment gemeinsam auf einer Messe in Deutschland. Über mangelnde Resonanz konnten die beiden nicht klagen: "Eine deutsch-türkische Partnerschaft, das zieht die Kunden an. Die Nachfrage ist riesig“, sagte Patrick Neumann.
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    Schneidereit Professional: Die neue gewerbliche ­Waschmaschine InnoWash, vorgestellt von Ron Matthießen (li.) und Thomas ­Hinterleitner, verringert mit vielen ergonomischen Funktionen die körperliche Anstrengung beim Waschen und Aufbereiten von Textilien. Sensorik ermöglicht die automatische Höhenanpassung der Be- und Entladeöffnung. Eine integrierte Kamera erfasst die Körpergröße der bedienenden Person und fährt die gewerbliche Waschmaschine auf die optimale Arbeitshöhe. Das reduziert die körperliche Belastung beim Be- und Entladen. Zudem optimiert die Sensorik den nachhaltigen Waschprozess. Der Verschmutzungsgrad der zu reinigenden Textilien wird erkannt und anschließend werden Flotte, Temperatur und Zeit justiert. Darüber hinaus wird das Wasser je nach Verschmutzungsgrad für den nächsten Vorwaschgang wiederverwendet.
    Mit Refurbishing leistet Schneidereit einen Beitrag zur Verlängerung der Produktlebenszyklen. Altgeräte, die nach dem Ende eines Mietvertrags wieder in das Werk in Solingen kommen, werden nicht entsorgt, sondern aufbereitet. Sämtliche Verschleißteile werden dabei aus hygienischen Gründen durch Originalteile ausgetauscht. So werden vorhandene Maschinen und Bauteile einem neuen Materialkreislauf zugeführt.
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    Sebo: Leichtes textiles Gehäuse, schicke Optik ohne Kabel: Das Messe-Highlight Sebo Softcase BP60, präsentiert von Kathrin Stockinger (li.), Marketing, ist ein akku­betriebener Bürststaubsauger mit 25,2-V-Akku, der eine ganze Stunde auf Höchstleistung arbeitet. Das ist für lange Teppichstrecken nützlich, es verhindert Kabelgewirr und Stolperfallen bei der täglichen Unterhaltsreinigung, zum Beispiel in Seniorenheimen. Der Akku lässt sich innerhalb von 250 min. extern oder im Gerät wieder aufladen.
    Starke Leistung trotz "nur“ 300 W: Ein Zahnriemen treibt den Impeller auf bis zu 17.000 U/min. Er saugt den Schmutz an, den die rotierende Bürste löst, und lässt ihn durch den Luftkanal von oben nach unten in die 5,5-l-Filtertüte sausen – mit einem Volumenstrom von 24 l/s. Das Filtergehäuse aus robustem Stoff mit Zwei-­Wege-Reißverschluss ist unempfindlich gegen Stöße. Ist das Gerät blockiert oder überlastet, schaltet es automatisch ab. Dank eigenem Schub nach vorne fährt der Sauger fast von alleine.
    Vertriebsmitarbeiter Oliver Schempp (Bild, re.) stellte Neuheit Nummer zwei vor: Mit dem Schlittenmodell Sebo Professional D9 erfüllt der Hersteller einen Wunsch des Hotelgewerbes. Die Elektroteppichbürste lässt sich je nach Höhe des Teppichflors vierfach manuell verstellen, am Handgriff wird sie an- und ausgeschaltet und ihre Leistung stufenlos reguliert. Drei Filtrationsstufen versprechen 99,97 % Staubrückhalt. Das Kabel ist besonders lang und verschwindet per Knopfdruck im Gehäuse. Griffbereit mit an Bord sind drei Düsen für Polster, Fugen und ein Möbelpinsel.  Dass der Schlitten keine Spuren an Wänden oder Möbeln hinterlässt, garantiert eine Stoßbandage, der sogenannte Airbelt, durch den die gefilterte Luft leise wieder austritt.
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    Solution Glöckner: Günter und Maria Glöckner sowie ihre Tochter Silke Glöckner (v.re.) stellten „Power-Konzentrate“ – ausgezeichnet mit dem EU-Ecolabel – aus der Linie Solution Green vor. Sie haben chemisch eine maximale Leistungsfähigkeit und werden in einem vorgeschalteten Prozess im Verhältnis 1:3 mit Wasser und Dosiergerät zu einem handelsüblichen Konzentrat verdünnt. 40 l davon lassen sich aus einem 10-l-Kanister Power-Konzentrat herstellen. Das entstandene Konzentrat wird in Recyclingflaschen gefüllt und kann dann wie gewohnt und benötigt zu einer gebrauchsfertigen Lösung verdünnt werden. Die später entleerten Flaschen kann der Anwender im Rahmen eines ­internen Flaschentauschsystems zurückgeben. Power-Konzen­trate sind für die Sanitär-, Fenster- und Universalreinigung sowie als Glanzwischpflege und Ultranetzer erhältlich. Das Konzept spart nach Berechnung des Unternehmens 76 % an Kanistern, bis zu ­
    99 % Verpackungsmaterial und rund 60 % Chemiekosten.
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    Soobr: Der Schweizer Softwareanbieter räumte den Purus Award in der Kategorie "Digitale Tools und Systeme“ ab. Kaspar Adank (re.) und Robin ­Montens von Soobr freuten sich über die Auszeichnung für ihr Planungstool Soobr Smart Cleaning, das ineffiziente, ­starre Reinigungspläne durch flexible Einsatzpläne ersetzen will. Die Plattform ermöglicht eine optimierte und bedarfsorientierte Planung der Gebäudereinigung und sorgt mit einem digitalen Leistungsverzeichnis für Transparenz. Dank einer KI-gestützten Datenauswertung wird nur noch dort gereinigt, wo es wirklich erforderlich ist. Im Hintergrund wertet die Plattform Belegungsdaten aus Smart Building Solutions und von Bewegungssensoren aus. Das Resultat sind dynamische Reinigungsreviere, die auf mobilen Geräten der Reinigungskräfte über eine App sprachunabhängig dargestellt werden. Dadurch sind Unternehmen zum Beispiel in der Lage, auf Schwankungen in der Bürogebäudeauslastung zu reagieren. Die App bietet neben einer leicht zu bedienenden Nutzeroberfläche auch die Möglichkeit, Arbeitszeiten zu erfassen und Feedback zu geben. Transparenz und evidenzbasierte Qualitätskontrollen sind gewährleistet. Eine bedarfsorientierte Reinigung wirkt sich zudem positiv auf die Umweltbilanz eines Unternehmens aus, weil Wasser, Strom, Chemikalien und Plastik eingespart werden.
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    SPS-Cleaning-Systems: Das Unternehmen bietet diverse Reinigungssysteme für die unterschiedlichsten Arten von innen und außen liegenden Sonnenschutzsystemen an. Der Schwerpunkt lag auf der Präsentation der beiden von SPS entwickelten mobilen Systemen für die Reinigung von horizontalen Außenjalousien, mit denen der Gebäudereiniger Jalousien direkt am Gebäude reinigen kann (Bild). Das AJR professional 2.0 mit Elektroantrieb hat sich seit Jahren als Profi-Reinigungssystem bewährt. Und der Jalousienreiniger HD Vario 3 ist das Einstiegsmodell für die mobile Reinigung von horizontalen Außenjalousien. Die Reinigung erfolgt durch rotierende Bürstenwalzen ohne Einsatz von Chemie. Angetrieben durch Hochdruck reinigen die rotierenden Bürstenwalzen gleichzeitig die Ober- und Unterseiten der Lamellen. Zug- und Leiterbänder werden mitgereinigt. Mit sechs Bürstengrößen können alle Lamellengrößen von 50 bis 100 mm gereinigt werden.
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    Tana-Chemie: Am Tana-Messestand wurde den Messebesuchern das Funktionsprinzip des Switch-Systems, bestehend aus Ultrakonzentrat, Dosierung und Nach­füllbeutel, erklärt (Bild). Das für den Purus Award nominierte Verpackungssystem Switch ist eine Lösung für sicheres und korrektes Dosieren. Herzstück sind ultrakonzentrierte Rezepturen in intelligent gestalteten Verpackungen. Jede Switch-Flasche ist mit einer Dosierkappe ausgestattet, die bei jeder Anwendung genau 5 ml Reinigungsmittel dosiert. Ist die Flasche leer, kann sie mittels materialsparender Nachfüllbeutel einfach wieder befüllt werden. Neben der praktischen und wirtschaftlichen Anwendung minimiert das Konzept den Ressourcenverbrauch. Für eine effiziente Reinigungswirkung werden 5 ml Ultrakonzentrat auf 4 l Wasser benötigt. Hierdurch ist es möglich, mit einer einzigen Dosierflasche eine Reinigungslösung von 800 l anzusetzen. Alle Rezepturen des Switch-Systems tragen dabei das EU-Ecolabel. Flasche und Kappe bestehen zu 100 % aus recyceltem PP-/PE-Kunststoff (Post-Consumer-Recyclat) und sind gleichzeitig vollständig recycelbar. Die kosteneffizienten 1-l-Nachfüllbeutel verringern das Verpackungsvolumen gegenüber einer leeren 1-l-Flasche um 85 %. Sie sind leicht, platzsparend und reduzieren die Menge des eingesetzten Kunststoffs erheblich. Vollständig aus Monomaterial konzipiert, ist der Beutel zu 100 % recycelbar. Das Cradle-to-­Cradle-Institut hat ihn für seine Kreislauffähigkeit mit dem Gold-Standard zertifiziert. Laut Hersteller können Unternehmen durch die Umstellung auf das Switch-System bei einem Verbrauch von 10.000 l Reinigungsmittel pro Jahr 39 t Kohlendioxid, 12 t Rohöl und 3 t Kunststoff einsparen. Mit vier Produkten deckt Green Care Professional Switch die Bereiche Oberflächen-, Boden-, Sanitär- und Küchenreinigung ab.
    Vorgestellt wurde auch Sanet extreme, ein nachhaltiger Sanitär­hochleistungsreiniger, dessen Formulierung auf Basis von Me­thansulfonsäure und Milchsäure höchste Reinigungsleistung ermöglicht, das Produkt aber auch gleichzeitig vollständig biologisch abbaubar macht. Es ist mit dem EU-Ecolabel zertifiziert. Die effektive und rückstandsfreie Beseitigung mineralischer und organischer Verschmutzungen erzielt einen natürlichen Easy-to-Clean-Effekt, bei dem das Wasser auf Sanitärobjekten, Armaturen und Flächen abperlt, sie glänzen ohne nacharbeiten.
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    Tennant: Geschäftsführer Giuseppe Mariani (re.) und Vertriebsleiter Christoph Preuß präsentierten die autonome Scheuersaugmaschine T380AMR. Tennant setzt bei dieser Maschine auf eine Robotiklösung, die für komplexe Umgebungen entwickelt wurde. Das kompakte und manövrierfähige Format des Reinigungsroboters mit 50-cm-Bürstenkopf ermöglicht die Reinigung auch enger Bereiche und schmaler Gänge. Gesteuert wird er von BrainOS, einem auf visueller Erkennung basierenden KI-System. Menschen und unerwartete ­Hindernisse werden nach Unternehmensangaben sicher umfahren.
    Mit einfachen, intuitiven Bedienelementen und programmierten Reinigungsrouten ist die T380AMR auf problemlosen Betrieb und einfache Wartung ausgelegt. Ein auf Lernen und Wiederholen basierendes Schulungsmodell (Teach and Repeat) gewährleistet die konsistente Reinigungsleistung. Während einer mehrtägigen Einlernphase kann der Nutzer den Roboter in Betrieb nehmen, Routen einrichten und Prozesse ändern, damit er sicher mit der Maschine vertraut ist. Wichtige Leistungsindikatoren lassen sich anhand regelmäßiger Anwendungsberichte messen. Die Datenauswertung gehört zum Service dazu. Die Maschine mit ec-H2O NanoClean-Technologie – Wasser wird dabei elektronisch so aufbereitet, dass es wie eine Reinigungslösung wirkt – ist zum Kauf oder zur Miete erhältlich.
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    Topserv: Die aus dem Zusammenschluss von vier mittelständischen Familienunternehmen Anfang des Jahres entstandene neue ­Fachgroßhandelsgruppe stellte ihr neues modernes Bestellmanagement vor. Mit der Order Solution sollen Bestellungen mit nur wenigen Klicks erledigt sein. Das System basiert auf Shopware und der B2Bsellers Suite. Order Solution soll die Effizienz und Leistungsfähigkeit von Topserv weiter steigern, indem sie nahtlos in die bestehenden Abläufe integriert wird. Kunden können zukünftig noch einfacher und schneller bestellen. Alles erfolgt per Self-Service in einem personalisierten B2B-Kundenportal.
    Gezeigt wurde auch eine Nanoversiegelung für PV-Module, wodurch diese besser vor Wiederanschmutzung geschützt sind und die Reinigungsintervalle gestreckt werden. Der photokatalytische Effekt bedingt einen Abbau von organischem Schmutz und hemmt Vermoosung und Korrosion. Auch die Haftung von Eiskristallen und Schnee wird auf der Oberfläche der Module erschwert. Nach einer Grund- und Vorbehandlung werden die PV-Module durch eine Sprühapplikation versiegelt, wie Daniela Margardt (Bild) von Topserv erläuterte. Das Produkt ist zertifiziert biokompatibel und lebensmittelunbedenklich.
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    Tork | Essity: Nachhaltigkeit stand bei Tork im Mittelpunkt. Stefan Bruckmann (Bild) zeigte unter anderem CO2-neutral zertifizierte Waschraumspender. Möglich wird dies durch Reduzierung sowie Kompensierung der CO2-Emissionen im gesamten Produkt-Lebenszyklus. Die 27 klimaneutralen Spender werden mit zertifizierter erneuerbarer Elektrizität hergestellt. Die verbleibenden Emissionen werden durch Klimaprojekte kompensiert, zum Beispiel für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in Kambodscha, die Bereitstellung energieeffizienter Kochherde in Indien und die Unterstützung des Waldschutzes in Indone­sien. Die CO2-neutral zer­tifizierten Spender waren unter den drei Finalisten des Purus Innovation Awards in der Kategorie Waschraumhygiene.
    Tork präsentierte auch ein neues System kontinuierlicher Lufterfrischer, die für ein verbessertes Besuchserlebnis sorgen sollen. Es verwendet eine Diffusionstechnologie, die ohne Treibgas auskommt und Gerüche neutralisiert. Mit Tork Vision Reinigung, der datenbasierten Reinigungssoftware, weiß das Servicepersonal immer genau, wann und wo es die Lufterfrischer im Waschraum nachfüllen muss.
    Mit dem Handtuch Xpress Multifold stellte Tork ein Papierhandtuch vor, das eine Reduzierung des CO2-Fußabdrucks um 68 % aufweist. Das Handtuch wird in einem CO2-emissionsfreien Papierherstellungsprozess produziert. Zur anstehenden Produkteinführung wird der Artikel in begrenzter Verfügbarkeit über ausgewählte Handelspartner erhältlich sein und wird im Laufe des nächsten Jahres zusätzliche Produktionskapazitäten erhalten.
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    Treysse: Der Gesamtausrüster sowie Vollservice- und Finanzierungspartner für professionelle Wäschereitechnik zeigte zum einen gewerbliche Wärmepumpentrockner der IHP-Reihe von Ipso, die nun auch mit einer elektrischen Zusatzheizung als Booster verfügbar sind. Die Aufheizzeiten und damit die Trocknungszyklen können so deutlich verkürzt werden. Die Wärmepumpentrockner haben nach Unternehmensangaben einen um 70 % geringeren Energieverbrauch als herkömmliche ­Ablufttrockner und sind mit einer Chargenzeit von etwa 40 min. die effizientesten Wärmepumpentrockner auf dem Markt.
    Ein zweiter Schwerpunkt am Stand, hier präsentiert von Sebastian Reiche (Bild), Leiter Marketing und Kommunikation: die Evolis-Steuerungsplattform für Waschschleudermaschinen der Ipso-Serie IY65-600, die zusammen mit der SmartWave-Technologie für eine beladegewichtsabhängige Steuerung von Wasser-, Energie- und Chemieverbrauch zuständig ist. Dabei wird zu Beginn eines jeden Waschgangs automatisch die Aufnahmefähigkeit der Wäsche gemessen und entsprechend werden die Wasserstände, der Energiebedarf sowie die Zuführung der Waschchemie angepasst.­
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    TTS Cleaning: TTS-Vertriebsleiter Andreas Görres (li.) und Felix Sprengel, Vertriebsmanager Baden-Württemberg und Bayern, präsentierten das Pockety-System für ­berührungsfreies Aufnehmen und Abwerfen von­ vorgetränkten Wischbezügen und eine neue Plattenpresse (Wiz) mit einstellbarem Pressdruck. Wiz wurde für maximale Leistung bei minimalem Aufwand entwickelt. Sie wringt laut Hersteller 10 bis 20 % mehr aus als herkömmliche Pressen und entfernt sofort überschüssiges Wasser. Vier Wringstufen können eingestellt werden, sodass der Feuchtigkeitsgrad des Wisch­bezugs je nach Bedarf angepasst und konstant gehalten werden kann. Kraft und Ausdauer des Anwenders sind bei der Bedienung nicht entscheidend: Der Hebel der Presse muss nur einmal bis zum Ende des Hubs geführt werden. Dies reduziert die Belastung der Reinigungskraft nach Unternehmensangaben um 50 bis 70 %.
    Das Pockety-System besteht aus einem rechteckigen Eimer, auf dem eine Art Deckel mit Aussparungen sitzt. Über diese Aussparungen können vorgetränkte Wischbezüge mit dem Mopphalter aufgenommen und abgeworfen werden, berührungsfrei und ohne dass die Reinigungskraft sich bücken muss. Ebenfalls zu sehen war das Lampo-System, bei dem ein einziger Stiel für alle Oberflächen- und Bodenreinigungsgeräte verwendet werden kann – dank eines speziellen Steck­adapters. Über eine Plug-Vorrichtung lässt sich der Stiel leicht am Reinigungswagen befestigen.
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    Tubeless: Mit cleveren und nachhaltigen Produkten für die Waschraumhygiene setzt Tubeless auf Reduktion von Abfall und Arbeitsaufwand (Bild). Nomen est omen – die Rollenhandtuch- und Toilettenpapiere sind frei von Papphülsen und Plastikteilen. Die Handtuch- und Toilettenpapiere setzen dabei auf das Prinzip "Weniger ist mehr“. Durch eine stärkere Pressung und optimierte Verpackung wird eine höhere Papiermenge bei gleichbleibendem Volumen im Vergleich zu herkömmlichen Produkten erreicht. Dies bedeutet weniger Abfall und eine längere Nutzungsdauer, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. Die volle Effizienz der Verbrauchsmaterialien ergibt sich in Kombination mit den ebenfalls angebotenen Spendersystemen. Diese sollen den Verbrauch optimieren und eine strukturierte Organisation von Wasch­raumhygiene-Prozessen ermöglichen. Die intelligenten Geräte werden über eine zentrale App gesteuert. Sie ermöglicht die Überwachung und Optimierung von Nachfüll- und Reinigungszyklen. Je nach Wunsch und Bedarf werden verschiedene Spenderarten angeboten. Beispielsweise sind das bei den Handtuch-Systemen AutoCut-, Einzelblatt-, CentreFeed- und auch Sensor-Spender.
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    Unger: Mit dem neuen nLite PowerPad will Unger eine neue Ära für die Reinigung mit Reinwasser von großen Glasflächen im Erdgeschoss einleiten – und das Produkt erreichte auch beim Purus Award in der Kategorie Equipment als eines von drei Produkten das Finale. Es überzeugt durch sein Mikrofaser-Reinigungspad (35 oder 45 cm Breite) mit maxi­maler Kontaktfläche zur Glasoberfläche, den 360°-Swivel, der einen permanenten Kontakt zur Oberfläche gewährleistet, und der Rinse Bar. Alles zusammen soll für eine schnellere Schmutzentfernung nach wenigen Zügen sorgen und ein erstklassiges Reinigungsergebnis liefern. Das Mikrofaser-Reinigungspad entfernt Schmutz besser und schneller, da es eine viel größere Kontaktfläche auf der Oberfläche bietet als die Borsten einer herkömmlichen wasserführenden Bürste. Die integrierte Rinse Bar spült über spezielle Düsen permanent und über die gesamte Breite mit Reinwasser und erzeugt somit einen Selbstreinigungseffekt. Dank des 360°-Swivels ist das nLite PowerPad maximal beweglich. Es hält den Kontakt zu der zu reinigenden Oberfläche dauerhaft in jeder Arbeitsposition aufrecht und macht so auch die Reinigung in seitlicher Position einfacher. Die Schwenkfunktion ist mithilfe des Swivel Lock in sieben Positionen arretierbar. Mit einer ähnlichen Bewegung wie bei der traditionellen Fensterreinigung können somit optimale Reinigungsergebnisse ohne lange Einarbeitungszeit erzielt werden, wie Dietmar Bernstein (Bild) am Messestand demonstrierte. Kompatibilität mit anderen Unger-Systemen ist gegeben
    Ebenfalls neu gezeigt wurden das Green-Label-Wischergummi und der Green-Label-Fensterwischer. Das Wischergummi wird anteilig aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk hergestellt. Das FSC-Zertifikat bescheinigt, dass das Material nach strengeren ökologischen und sozialen Prinzipien geerntet wird und aus nachhaltigerer Waldwirtschaft stammt. Das Wischergummi zieht dank seiner scharfen Kanten streifenfrei und gründlich ab, aufgrund seiner mittleren Shore-Härte zu jeder Jahreszeit und bei fast jeder Temperatur. Es ist in den Breiten 25, 35, 45, 55 und 106 cm erhältlich. Der Fensterwischer ist laut Hersteller weltweit das erste Werkzeug für die klassische Glasreinigung, das nachhaltig zertifiziert ist: der Griff und die S-Schiene durch das "C2C Certified Material Health Certificate Silber“, das Wischergummi durch das FSC. Sein ergonomischer Handgriff besteht aus zwei Komponenten und ist mit einer S-Schiene aus robustem Edelstahl und der optimierten S-Feder versehen – für ein einfaches Wechseln von Wischergummi und ­Schiene. In Kombination mit einer Teleskopstange rastet der neue Fensterwischer fest auf den ErgoTec Sicherheitskonus ein, sodass es kein Verdrehen oder Herabfallen gibt.
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    Vermop/Vileda: Nachdem Vermop inzwischen – wie Vileda – zu Freudenberg gehört, präsentierten beide Unternehmen ihr Produktportfolio an einem gemeinsamen Stand auf der CMS – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
    Ein Highlight auf der Fläche von Vermop war der Wischbezug Universal One, hier präsentiert von Carsten Dittrich, Marketingleiter bei Vermop. Der mit dem Purus Innovation Award 2023 in der Kategorie Equipment ausgezeichnete Wischbezug ist sowohl für die Trocken- als auch für die Feucht- und Nassreinigung auf verschiedenen Bodenbelägen geeignet und basiert auf einer Kombination der Moppqualitäten Ceran und White Magic. Trocken verwendet nimmt der Mikrofaserwischbezug nach Unternehmensangaben sehr gut Staub und lose Schmutzpartikel ohne Staubaufwirbelungen auf – so wie der Ceran-Mopp. In der Feucht- beziehungsweise Nassanwendung reinigt er dank zusätzlich eingearbeiteter wasser­aufnehmender Mikrofasern in jeder fünften Bahn ebenso gut wie der White-Magic-Mopp und löst festsitzenden Schmutz. Damit wird in vielen Objekten nur noch ein Wischbezugstyp benötigt, auch in hygienesensiblen Bereichen. Die wasseraufnehmende Mikrofaser besteht aus 75 % recycliertem Material.
    Bei Vileda war unter anderem ein neues kompostierbares Stretch-Staubbindetuch zu sehen, hier präsentiert von Clarissa Helmle (Bild), Marketing Managerin bei Vileda. Das Bodentuch mit den Maßen 20 x 60 cm besteht zu 100 % aus Bambus – der keine künstliche Bewässerung benötigt und durchschnittlich 5-mal mehr CO2 absorbiert als Bäume. Verwendet wird das Tuch, erhältlich in Packungen mit 200 Stück, mit dem ebenfalls neuen ergonomischen r-Teleskopstiel – der Buchstabe r steht für Recyclat – und Trapezwischer. Mithilfe des trapezförmigen Rahmens können auch Ecken und überstellte Flächen einfach gereinigt werden. Die Reinigungsleistung ist laut Hersteller vor allem auf Vinyl- und Parkettböden besonders gut. Nach dem Gebrauch wird das Tuch nicht gewaschen – wodurch Energie- und Wasserkosten entfallen –, sondern entsorgt. Nach Unternehmensangaben ist es innerhalb von vier Wochen biologisch abbaubar.
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    Wecovi: Der BubbleFlush, ein Ultraschallreiniger für Toiletten, war unter den drei Finalisten des Purus Awards in der Kategorie Equipment. Derik Landmann (Bild) erläutert einem Besucher die Funktionsweise des BubbleFlush: Das Gerät wird einfach ins Wasser der Toilettenschüssel gehalten, durch Ultraschallvibrationen entstehen kleine, kräftige Luftblasen im Wasser, die mit Gewalt implodieren und Kalkablagerungen und anhaftenden Schmutz aus der Toilette entfernen. Auf den Einsatz von Chemie kann dabei verzichtet werden. Das Toilettenwasser verfärbt sich dabei oder wird trüb. Einmal spülen und die Toilette und die BubbleFlush-Einheit sind wieder sauber. Um den oberen Teil der Toilette zu reinigen, muss der Wasserspiegel steigen. Der Waterstop verschließt den Siphon und lässt das Wasser in die Toilette fließen, wenn die Spültaste gedrückt wird. Nach der Reinigung kann der Griff des Waterstops leicht nach oben gezogen werden, sodass das Wasser durch den Waterstop abfließen kann.
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    Wepa: Das Hygienepapier BlackSatino GreenGrow konnte sich beim Purus Innovation Award 2023 in der Kategorie Waschraumhygiene durchsetzen. Die Jury des Preises würdigte mit dem Award die nachhaltige Herstellung des Papiers aus nachwachsenden Rohstoffen: Es besteht zu je 50 % aus Recyc­lingpapier und Miscanthus, einem schilfartigen Gras, das einen hohen Zelluloseanteil besitzt und extrem schnell wächst, "quasi wie Unkraut“, sagt Sales Manager Henrik Stolle. Das Gras ist anspruchslos, muss nicht bewässert werden und kommt ohne Pestizide oder Dünger aus. Durch Anbau in den Niederlanden sind die Transportwege kurz, die CO2-Belastung fällt um 65 % niedriger aus als bei einer durchschnittlichen Frischholzfaser. Auch die Spender sind aus Rezyklat hergestellt. Das Toiletten- und Handtuchpapier ist saugfähig, reißfest und hellbeige, da auf Bleichmittel verzichtet wird. Parallel zu dieser Linie gibt es mit "Original“ und "Blend“ auch weiße Sorten. Unser Bild zeigt Anna Rothenbusch (li.), Sophia Kohlhaas und Frank Neumann von Wepa.
    Preiswürdig ist auch das Kreislaufprinzip bei BlackSatino: Unternehmen, die die Papiere verwenden, schließen mit Wepa einen Recyclingvertrag. Benutzte Handtücher, Büropapier oder Pappbecher kehren als Rohstoff in den Materialkreislauf zurück. Alle Produktlinien des Unternehmens werden mit 100 % Ökostrom produziert, BlackSatino GreenGrow ist Cradle-to-Cradle-Silver und FSC-Mix zertifiziert.
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    Zvoove Group: Der Anbieter von Digitalisierungslösungen für Personal- und Gebäudedienstleister hat nach der Akquisition des Start-ups Fortytools sein Angebotsspektrum für Gebäudedienstleister erweitert. Stefan Kramer (Bild) sieht die Cloud-Lösung Fortytools by Zvoove als die "perfekte Ergänzung unseres bisherigen Produktportfolios“. Fortytools by Zvoove ist eine einfach zu handhabende Cloud-Lösung zur digitalen Verwaltung aller Prozesse der Gebäudereinigung und eröffnet Unternehmen die Chancen der Digitalisierung ohne hohe Anfangsinvestitionen. Von der Stammdatenerfassung und Angebotserstellung über die Einsatzplanung sowie Rechnungserstellung bis hin zu Qualitätsmanagement und Kennzahlen: Die Cloud-Lösung offeriert ein voll umfängliches Funktionsangebot für die digitale Steuerung und Verwaltung des Geschäftsbetriebs und unterstützt bei der digitalen Dokumentenverwaltung, Kundenbeziehungspflege und Zeiterfassung genauso wie bei der Kontrolle von Zahlungseingängen, der Lohnabrechnung oder Buchhaltung. Mit der mobilen Fortytools-App erfassen Mitarbeitende vor Ort ihre Arbeits- und sonstige Rüstzeiten sowie die Kilometerangaben. Abweichungen von den Soll-Arbeitszeiten sind schnell erkennbar. Kunden können vor Ort per digitaler Unterschrift quittieren und entsprechende Arbeitsscheine sowie Serviceberichte werden automatisch erzeugt.
    Passend dazu wird mit dem robusten Zvoove Phone ein Gerät angeboten, das Mitarbeitenden in der Gebäudedienstleistung eine einfache und sichere Bedienung der Fortytools-App ermöglicht. Das Zvoove Phone ist alltagstauglich und übersteht selbst Stürze aus größerer Höhe oder Feuchtigkeit.