Gebäudereiniger-Innung Berlin Frühjahrsempfang

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    1  Obermeister Olaf Bande bei der Eröffnung des Frühjahrsempfangs.
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    2  Dilek Kolat,  Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration des Landes Berlin.
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    3  Kai Wegner, Generalsekretär der CDU Berlin und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Spandau und Charlottenburg-Nord.
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    4 Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer Berlin. Bilder: Berno Buff

Zum diesjährigen Frühjahrsempfang, es war der insgesamt 33ste, konnte die Gebäudereiniger-Innung Berlin rund 270 Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Mitglieder begrüßen.

Die Grußworte an die Gäste richteten neben Senatorin Dilek Kolat der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner, der Präsident der ­Handwerkskammer Berlin Stephan Schwarz, Bundesinnungsmeister Dieter Kuhnert sowie der Obermeister der Gebäudereiniger-Innung Berlin, Olaf Bande.

Senatorin Kolat würdigte die sehr gute Arbeit des Gebäudereiniger-Handwerks bei der Arbeitsplatzsicherung. Gerade in Berlin leben verschiedene Kulturen, die häufig in der Gebäudereinigung eine Anstellung finden. Durch die langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit ausländischen Mitbürgern ist die Branche der Gebäudereinigung sehr gut auf die verschiedenen Herausforderungen vorbereitet und wäre daher ein guter Partner im Projekt „Arrivo“. Senatorin Kolat unterstrich auch die sehr gute Zusammenarbeit der Gebäude­reiniger-Innung mit den Senatsverwaltungen Berlin.

Der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner hob in seiner Rede
die wichtige Arbeit der Mitarbeiter im Gebäudereiniger-Handwerk hervor. So wichtig wie die Ausbildung steht die ständige Weiterbildung der Angestellten im Mittelpunkt der Betriebe. Gerade die
Situation an Schulen und in Krankenhäusern zeige über­deutlich, dass eine qualitativ hochwertige Reinigung ausgesprochen ­entscheidend sei.

Stefan Schwarz informierte über die positive Wirtschaftslage des Handwerks in Berlin und stellte fest, dass diese in den letzten zwei bis drei Jahren stabil geblieben ist. Im Zusammenhang mit der Fachkräftesicherung hob er das „Aktionsprogramm Handwerk“ und „Arrivo“ hervor.

Bundesinnungsmeister Dieter Kuhnert dankte den Betrieben für die jahrelange hervorragende Unterstützung. In seiner Rede sprach er die mit dem gesetzlichen Mindestlohn einhergehende Dokumentationspflicht an. Diese auf die kaufmännischen und technischen Angestellten auszuweiten, sieht er als eine Belastung für jedes Unternehmen. Die Einkommensgrenze für die Befreiung der ­Aufzeichnungspflicht liegt zu hoch und sollte von der Politik ­korrigiert werden.

Olaf Bande, Obermeister der Gebäudereiniger-Innung Berlin, ging in seiner Begrüßungsrede kurz auf die gesetzlich festgelegte ­Dokumentationspflicht der Betriebe für kaufmännische und technische Angestellte ein. Diese Mehrbelastung für die Betriebe ist nicht notwendig, da diese Mitarbeitergruppen in der Regel sogar mehr als den tariflichen Mindestlohn erhalten.

Ebenfalls dankte Olaf Bande den Unternehmen für ihre hervor­ragende Ausbildungsarbeit. Seit Jahren geben sie jungen Menschen eine Perspektive und tragen mit qualifizierten Nachwuchskräften zur Stabilität im Gebäudereiniger-Handwerk bei. Ein ganz besonderer Dank ging auch an die Zulieferindustrie, die durch Sachspenden die Ausbildung junger Menschen modern und praxisnah ermöglicht. Abschließend würdigte Olaf Bande die jahrzehntelange Arbeit von Bundesinnungsmeister Dieter Kuhnert, der sich im Mai in den Ruhestand zurückziehen wird. Neben seinem hohen Engagement in verschiedenen Einrichtungen stand für Dieter Kuhnert die Imageverbesserung des Berufes des Gebäudereinigers im Mittelpunkt. Als Zeichen der Wertschätzung und zur Erinnerung erhielt er eine Aufmerksamkeit.

Im Anschluss hieran konnten die zirka 270 Gäste und Mitglieder beim Büffet in angenehmer Atmosphäre Gespräche führen und den Abend angenehm gestalten.

Gebäudereiniger-Innung Berlin