Die Obermain-Therme Bad Staffelstein ist nicht nur Bayerns wärmste und stärkste Thermalsole. Sie bietet allen, die auf der Suche nach Entspannung, Erholung und Medical-Wellness sind, ein tolles Angebot. Für Hygiene und Sauberkeit sorgen hauseigene Reinigungskräfte, unterstützt von einem Dienstleister.
Erfrischende Sauberkeit in der Obermain-Therme
-Meerwasser – wohlig warm und mit einem Mineralgehalt, der es in sich hat. Alles, was man sich von einem Aufenthalt am Meer wünscht, findet man auch in der Obermain-Therme in Bad Staffelstein: Wärme, Wasser und Salz. Anders als an vielen europäischen Gestaden kann man hier aber ganz unabhängig von Jahreszeit und Wetter erholsame Stunden oder Tage verbringen. Dabei entscheidet jeder Besucher selbst, ob er all die unterschiedlichen Attraktionen erleben oder lieber in aller Ruhe und Gelassenheit die Seele baumeln lassen möchte. Auf jeden Fall reicht ein Besuch kaum aus, um die weitläufige Anlage der Obermain-Therme komplett zu erforschen und alle Möglichkeiten auszuprobieren. Die riesige Wasserfläche von 1.600 Quadratmeter ist verteilt auf 16 Innen- und Außenbecken, in denen es an unzähligen Stellen sprudelt und blubbert. Acht Whirlpools, Fontänen und ein Wasserfall bringen das Nass in Bewegung und an verschiedenen Hydro-Düsen kann man Körperpartien durch kräftige Wasserstrahlen gezielt massieren lassen.
Noch entspannender ist es im futuristischen WaveDream-Raum. Meditative Musik und farbige Lichtreflexionen an der Deckenkuppel verbinden sich hier zu einem halbstündigen Zyklus, der Gedanken schweifen lässt und zur inneren Ruhe führt. Auch Saunafreunde kommen in der Obermain-Therme voll auf ihre Kosten: Das Saunaland bietet auf über 5.000 Quadratmeter mit seinen Themen-Saunen ein Schwitzvergnügen der besonderen Art. Der weitläufige Außenbereich mit Bachlauf und Kräutergarten ergänzt die Anlage.
Eigenreiniger und Dienstleister Hand in Hand
Rund 750.000 Besucher kommen jährlich in die Obermain-Therme, Ruhetage gibt es nur Heiligabend und am 1.Weihnachtsfeiertag. Klar, dass angesichts dieser Frequenz Sauberkeit und Hygiene in diesem Objekt ganz groß geschrieben werden. Erfüllt wird diese Anforderung durch die enge und gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen hauseigenen Reinigungskräften und dem Dienstleister K&S Raumpflegeservice GmbH, die – ganz konsequent nach einem ausgeklügelten Reinigungsplan – Tag für Tag die Reinigung durchführen. Dazu Dieter Weisel, Abteilungsleiter Raumpflege: „Die insgesamt 23 Mitarbeiterinnen der Obermain-Therme reinigen morgens zwischen 6 Uhr und 9 Uhr die Saunalandschaft und Badbereiche. Zwischen 7 Uhr und 24 Uhr läuft die tägliche Unterhaltsreinigung. Diese Zeitspanne ist in drei Blöcke zu je drei Personen eingeteilt. Am Wochenende arbeiten wir in zwei Schichten.“ Sobald das Bad am Abend geschlossen wird, je nach Wochentag um 21 Uhr beziehungsweise 23 Uhr, rücken die Mitarbeiter von K&S zur Verstärkung an. „Wir führen dann die so genannte Schlussreinigung aus. In der Regel haben wir dafür zwischen 8 und 10 Mitarbeiter im Einsatz, insgesamt können wir für die Aufgaben in diesem Objekt auf 29 Reinigungskräfte zurückgreifen. Wir reinigen alle Bodenflächen, die Sanitäranlagen und Duschanlagen – und zwar immer im Wechsel sauer und alkalisch mit Desinfektionsreinigung. Dreimal jährlich reinigen wir zudem alle Glasflächen“, erklärt Peter Sperner. Geschäftsführer der K&S Raumpflegeservice GmbH, den Ablauf.
Besonderheiten eines Solebades
Die Obermain-Therme präsentiert sich in einem ausgezeichneten Reinigungszustand. Und das, obwohl sich die Reinigungspezialisten hier erschwerend mit den Besonderheiten eines Solebades konfrontiert sehen. Manfred Zentgraf (Tana-Chemie) spricht zusammen mit Dieter Weisel und Peter Sperner über den erarbeiteten Reinigungsplan: „Ein Solebad bedeutet immer, dass wir einen extrem hohen Anteil an teils sehr aggressiven mineralischen Verschmutzungen haben. Deshalb muss hier sehr konsequent und penibel gearbeitet werden, um Schädigungen der Materialien zu verhindern. So können etwa chloridhaltige Mineralien selbst Edelstahl massiv schädigen, wenn die Ablagerungen nicht immer wieder entfernt werden. Das könnte bis zum Lochfraß führen, zumindest aber bilden sich bei falscher Reinigung hässliche, rote Rostablaufstellen an den Schweißnähten.“ Das will Dieter Weisel ebenso wenig wie unschöne Gerüche in den Sanitärräumen, schließlich sind Optik und Geruch die wesentlichen Gradmesser für Sauberkeit. Daher werden die Sanitäranlagen auch regelmäßig während der Öffnungszeiten gewischt. „Wir nehmen dazu einen universell einsetzbaren Duftreiniger (Ivecid). Der erlaubt nicht nur die Materialschonende Reinigung ohne Streifen- und Schleierbildung.“ Die Reinigungsprofis schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe: „Wenn in den Sanitärräumen regelmäßig gewischt wird und die Besucher unserer Therme das auch noch sehen, wissen sie: hier ist alles sauber und hygienisch rein. Der angenehme Duft verstärkt dieses Empfinden noch.“
Gut und gerne 6.000 m2 Bodenfläche sind täglich zu reinigen, dazu kommen Ruhebänke, Solarien, Saunabänke, Glasfläche, Handläufe, Duschen, Sanitärräume, Umkleiden – den Reinigungskräften bleibt da kaum Zeit zu verschnaufen; und die feucht-warme Luft in der Obermain-Therme macht die Arbeit nicht gerade einfach. Zu den schweißtreibenden Aufgaben des hauseigenen Reinigungspersonals gehört auch die ständige Unterhaltsreinigung während des Badebetriebes. „Das klappt nur, wenn unsere Leute möglichst unauffällig und diskret auftreten“, ergänzt der ausgebildete Desinfektor und Saunameister Dieter Weisel. Er ist übrigens von morgens bis abends durchgehend vor Ort, und darüber hinaus Tag und Nacht telefonisch erreichbar. Gleiches erwartet Dieter Weisel aber auch von seinen Partnern. Bei Anfragen, kleinen Problem oder auch bei Tests, die der weiteren Verbesserung der Reinigungsabläufe dienen, ist daher Tana-Außendienstmitarbeiter Hans-Walter Borrek immer schnell vor Ort, um gemeinsam mit allen Beteiligten eine Lösung zu erarbeiten. Die Zusammenarbeit funktioniert offensichtlich bestens, das Bad präsentiert sich in hervorragendem Zustand – und die Tatsache, dass K&S bereits seit über 13 Jahren in der Obermain-Therme tätig ist, spricht schließlich auch für sich. Bereits im Eingangsbereich kann man sich davon überzeugen: der hier verlegte Steinzeugbelag, er sieht einem Naturstein zum Verwechseln ähnlich, wird, wie bereits angesprochen, im täglichen Wechsel alkalisch und sauer gereinigt (Tanin, Tasonil Ultrafresh). „Die schwach alkalische Reinigung verhindert, dass sich eingetragener Schmutz aufbaut, die saure Reinigung dagegen unterbindet Ablagerungen von mineralischen Stoffen aus dem Solewasser“, erklärt Manfred Zentgraf die Reinigungsabläufe. Ergebnis: der Belag sieht auch nach langer und intensiver Nutzung noch aus wie neu.
Höchste Anforderungen an die Hygiene gilt es in der Saunalandschaft zu erfüllen. Der Saunabereich, komplett mit Steinzeugfliesen ausgelegt, wird wie der Eingangsbereich im täglichen Wechsel sowohl alkalisch als auch sauer gereinigt. Die Steinfußböden der Saunen werden täglich desinfizierend gereinigt (Apesin 100), die desinfizierende Reinigung der Saunabänke dagegen wird einmal wöchentlich mit einer 10-prozentigen Wasserstoffperoxydlösung sichergestellt. Für die Duschen im Innen- und im Außenbereich kommen Schaumreiniger und Pads zum Einsatz, nach kurzer Einwirkzeit wird das Reinigungsmittel mit reichlich Wasser abgespült. Großer manueller Aufwand ist zudem notwendig, um die Ruheliegen zu desinfizieren und in hygienisch einwandfreiem Zustand zu halten. In der Schwimmhalle wird in Abständen von ein bis zwei Stunden die gesamte Bodenfläche mit der Scheuersaugmaschine abgesaugt. Damit stellt man nicht nur die Hygiene sicher, sondern verringert auch die Gefahr von folgenschweren Ausrutschern auf dem nassen Boden.
Kugelgarn in den Solarien
Auf den ersten Blick erstaunt der Bodenbelag in den Solarien: Kugelgarn, ein textiler Belag, den man hier nicht erwartet. Die Erklärung, warum man sich für diesen Belag entschieden hat, liefert Dieter Weisel: „Zwar ist Kugelgarn unter hygienischen Gesichtspunkten nicht unbedingt erste Wahl, aber der Belag bringt einen wesentlichen Vorteil: Verschmutzungen oder Verfleckungen lassen sich durch ansatzloses, punktuelles Ausbessern des Belages entfernen.“ Die Oberflächen der Sonnenbänke in den Solarien werden jeden Abend mit einem Reiniger auf Basis nachwachsender Rohstoffe gereinigt (Toptan ultra). Bereits niedrigste Anwendungskonzentrationen genügen, um das geforderte Reinigungsergebnis sicherzustellen. „Für die Liegeflächen setzen wir nach jeder Nutzung durch unsere Gäste ein Desinfektionsmittel ein, das vom Hersteller der Sonnenbänke vorgeschrieben wird“, beschreibt Dieter Weisel die Vorgehensweise.
Eine diffizile Aufgabe ist auch die Reinigung der Holzböden in den Aufenthaltsräumen und in den Liege- beziehungsweise Ruheräumen. Hier gilt es ganz konsequent zu verhindern, dass sich Schweiß oder Hautschuppen im Holz ablagern können. „Um die Hygieneanforderungen für diese Räume zu erfüllen, setzen wir ein hochwirksames Reinigungskonzentrat (Lamitan) ein. Es pflegt und imprägniert bei der Unterhaltsreinigung und hinterlässt einen unsichtbaren Schutzfilm. So wird die natürliche Optik des Holzes erhalten und gleichzeitig die Wiederanschmutzung deutlich herabgesetzt“, erklärt Dieter Weisel.
Einen besonders hohen Reinigungsaufwand erfordern die großen Glasflächen in der Therme. So werden im Schwimmbad die Glasflächen im Sichtbereich täglich gereinigt, in den Liegeräumen einmal wöchentlich. Zusätzlich wird drei bis viermal jährlich eine intensive Grundreinigung der Glasflächen ausgeführt. Gleiches gilt für die Außenfassade, die zu einem großen Teil aus Glas besteht. Hier müssen Hubarbeitsbühnen eingesetzt werden, um die konstruktionsbedingt schwer zugänglichen, schrägen Glasflächen reinigen zu können.
Unterschiedlichste Aufgabenstellungen
Alle Reinigungsaufgaben in der Obermain-Therme detailliert zu beschrieben, würde den Rahmen sprengen. Die Reinigungskräfte, hauseigene wie die der K&S Raumpflegeservice GmbH, haben alle Hände voll zu tun. Neben den bereits geschilderten Aufgaben sind beispielsweise noch alle Edelstahlflächen zu reinigen, die Einstiege zu den Schwimm- und Tauchbecken und natürlich auch die Umkleidekabinen. „Hier zeigt sich besonders, wie sich gründliche und regelmäßige Reinigung auf den Werterhalt auswirken kann. Die Umkleidekabinen und Schränke sind mittlerweile 20 Jahre alt, das Alter sieht oder ahnt aber niemand“, kommentiert Dieter Weisel nicht ohne Stolz die einwandfreie Optik.
Zu den täglich anfallenden Aufgaben gehört auch die Reinigung der Schwimmbecken. „Dazu setzen wir einen Unterwassersauger ein, der den Boden automatisch abfährt. Bei den Innenbecken geschieht das in der Nacht, außen während der Frühschicht“, erklärt Dieter Weisel.
Gewachsene Zusammenarbeit
Der Reinigungserfolg in der Obermain-Therme ist kein Zufallsprodukt. Er basiert auf der engen, über Jahre gewachsenen Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern der Therme, Reinigungsdienstleister und dem Hersteller der Reinigungschemie. Das entstandene gegenseitige Vertrauen erlaubt es auch, von Zeit zu Zeit neue Produkte im Objekt zu testen. Jüngstes Beispiel: Versuche mit Steinkristallisationsprodukten auf dem weißgrauen Marmor im Kurmittelbereich. Gewinner waren beide Seiten: die Obemain-Therme, weil sich der Belag wieder in optisch einwandfreiem Zustand befindet und zudem „seither auch wieder leichter zu pflegen ist“ (Dieter Weisel). Und der Chemiehersteller, weil es von großer Bedeutung ist, neue Produkte über einen längeren Zeitraum unter Praxisbedingungen testen zu können.
Auch das führt letzten Endes zu den Ergebnissen, die in der Obermain-Therme zu finden sind: perfekte Sauberkeit und Hygiene. Die übrigens auch beim großen Bädertest von Antenne Bayern bestätigt wurde. Danach zählt die Obermain-Therme zu den „Hygiene-Champions“ unter den bayerischen Thermen.
Peter Hartmann | peter.hartmann@holzmannverlag.de