Reinigung mit Hilfe von Seilzugangstechnik Einsatz in luftiger Höhe

Wo Hebebühnen und ähnliche Hilfsmittel an ihre Grenzen stoßen, kann Seilzugangstechnik eine Alternative sein wie bei der Reinigung des Euromastes in Rotterdam. Das 50 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt ist stolze 185 m hoch.

  • Bild 1 von 4
    © rr
    Der Wind war das größte Problem für das GSAR-Team.
  • Bild 2 von 4
    © rr
    Links Christoph Kampitsch, Anke Sonnenberg, Marcel Meyer und Jens Kranhold seilten sich aus großer Höhe ab, um den Euromast Bahn für Bahn zu reinigen.
  • Bild 3 von 4
    © rr
    Von allen Seiten spritzte das Wasser: Von oben regnete es und der Wind verwehte das Wasser des Hochdruckreinigers in alle Richtungen.
  • Bild 4 von 4
    © rr
    Rechts Der Euromast in Rotterdam ist stolze 185 m hoch.

Einsatz in luftiger Höhe

- Aus schwindelerregender Höhe und mit Spezialausrüstung seilten sich vor kurzem vier Mitarbeiter der Gesellschaft für seilunterstütztes Arbeiten und Arbeiten (GSAR) ab und reinigten den Euromast. „Von allen Seiten spritzte das Wasser“, beschreibt GSAR-Geschäftsführer Jens Kranhold den Einsatz in luftiger Höhe. „Von oben regnete es und der Wind verwehte das Wasser der Hochdruckreiniger zusätzlich in alle Richtungen.“

Im Auftrag von Kärcher arbeitete das Team fast zwei Wochen lang bei Wind und Regen. Bahn für Bahn befreiten die Profis den Turmmast von Ruß und anderen Verunreinigungen. Gereinigt wurde ausschließlich mit heißem Wasser. Jetzt hat der Euromast wieder sein frisches Aussehen wie vor 50 Jahren.

Es ist nicht das erste spektakuläre Projekt, das GSAR und Kärcher gemeinsam anpackten. Vor fünf Jahren wurden die vier in Fels gehauenen Präsidentenköpfe am Mount Rushmore in Amerika gereinigt. Auch ein Staudammkunstprojekt in Japan und das größte Wandbild der Welt an der Talsperre im Taunus zeugen von der Zusammenarbeit.

„Solche Projekte stellen immer besondere Herausforderungen dar“, betont Anke Sonnenberg, Geschäftsführerin von GSAR mit Sitz in Ilshofen. „Man muss die Risiken minimieren, das Personal gut aufeinander abstimmen und schwierige Wetterverhältnisse einplanen.“ Jedes Mal müssen andere Gegebenheiten berücksichtigt werden. In Rotterdam war der Wind das größte Problem für die vier Euromastputzer.

GSAR | heike.holland@holzmann-medien.de