Dussmann erhält Verbund-Zertifizierung nach ISO 45001

Dussmann (Berlin) hat nach eigenen Angaben als eines der ersten Unternehmen in Deutschland die Zertifizierung nach der neuen Norm 45001 für Arbeits- und Gesundheitsschutz erhalten.

Für die Verbund-Zertifizierung prüfte der TÜV Austria verschiedene Niederlassungen und Kundenobjekte von Dussmann Service und der Tochterfirma Dresdner Kühlanlagenbau (DKA). Auch die Dussmann-Auslandsgesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Litauen und Tschechien standen im Fokus des Audits. Geprüft wurde die Umsetzung der neuen Normenstandards in Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualitäts- und Umweltmanagement und Energiemanagement. Zudem ging es um die Kriterien bei der sozialen Verantwortung und Nachhaltigkeit.

Die neue internationale Norm ISO 45001 hat zum Ziel, weltweit einheitlichere Bedingungen und dadurch sicherere und gesündere Arbeitsplätze zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um den Schutz der eigenen Mitarbeiter, sondern auch um den Schutz anderer Personen, die unter der Verantwortung des Unternehmens tätig sind. Nach ISO 45001 müssen Arbeitsbedingungen entlang der gesamten relevanten Lieferkette bewertet und das betriebliche Gesundheitsmanagement in einem durchgängigen System abgebildet werden.

„Wir sind sehr stolz, dass wir dank unserer funktionierenden Qualitätsmanagementsysteme die Verbund-Zertifizierung erhalten haben”, sagt Dr. Wolfgang Häfele, Sprecher des Dussmann-Vorstandes.

Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 65.000 Mitarbeiter in 17 Ländern. Der größte Geschäftsbereich, Dussmann Service, erbringt Leistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Catering, Sicherheits- und Empfangsdienst, Gebäudereinigung, Sterilgutversorgung, kaufmännisches Management und Energiemanagement. Dussmann erzielte im Jahr 2017 einen Gesamtumsatz von 2,22 Milliarden Euro. / HH