Der Münchener Gebäudedienstleister Abraxa gehört jetzt zur Dr. Hoffmann Facility Services Group.

Der von der Beteiligungsgesellschaft Beyond Capital Partners (BCP) beratene Beyond Capital Partners Fund II hat über deren Portfolio-Beteiligung Dr. Hoffmann 100 Prozent der Anteile an Abraxa übernommen. Damit setzt Dr. Hoffmann (München) nach eigenen Angaben den Expansionskurs fort. Das Closing erfolgte im Oktober 2025.
Abraxa ist ein eigentümergeführtes Familienunternehmen und bietet umfangreiche Facility Services. "Nach vielen Jahrzehnten intensiver Arbeit freue ich mich, mein Lebenswerk und unsere kleine Hexe Abraxa in gute Hände zu übergeben", sagt Oliver Engel, Gründer und Geschäftsführer der Abraxa Gebäudereinigungs- und Service GmbH sowie öffentlich bestellter und gerichtlich vereidigter Sachverständiger für das Gebäudereiniger-Handwerk.
Für einen Übergangszeitraum werde er Dr. Hoffmann beratend zur Seite stehen, um den Übergang für Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten. Künftig will er sich mit seiner Frau Jutta Engel, Inhaberin der Firma High5 Holisticmanagement, die den Veräußerungsprozess maßgeblich begleitet habe, verstärkt der Beratung widmen.
"Mit dieser Übernahme stärken wir weiter unsere Präsenz in Süddeutschland, vergrößern unsere Kundenbasis vor allem auch im privaten Sektor und bauen unsere Services weiter aus", betont Steffen Kleinhenz-Sonnenschein, Geschäftsführer der Dr. Hoffmann Facility Services Group.
Christoph D. Kauter, Gründer und Managing Partner von Beyond Capital Partners, ergänzt: "Mit diesem Zukauf setzt die Dr.-Hoffmann-Gruppe einen weiteren Meilenstein in ihrer fokussierten Buy-&-Build-Strategie und kommt nach einer Umsatzvervierfachung in den letzten vier Jahren nun in die Reichweite von 100 Millionen Jahresumsatz als bundesweit aktive Gebäudereinigung." Dr. Hoffmann sei im Jahr 2022 als Unternehmen in den Top 250 erworben worden und mittlerweile in den Top 20 in Deutschland vertreten. Ziel sei es, in den kommenden 24 Monaten sowohl durch organisches Wachstum als auch durch weitere Übernahmen in die Top 10 zu gelangen. /HH