Das Logistikunternehmen DPD hat innerhalb der ersten zwölf Monate seiner Partnerschaft mit dem Händler Lyreco und Rubbermaid Commercial Products (RCP) seine Recyclingquote an sechs wichtigen Standorten um 48 Prozent gesteigert.

Das selbsterklärte Ziel von DPD lautet, der "grünste Zustelldienst auf dem Planeten" zu werden. Dieser Vision folgend, führt das Unternehmen sukzessive die sogenannten Slim-Jim-Recyclingstationen von RCP ein. Bislang ist dies an 20 Standorten erfolgt, wodurch bis dato jeden Monat jeweils 0,5 Tonnen von der allgemeinen Abfallentsorgung abgezweigt werden. Sobald die Einführung an allen DPD-Standorten abgeschlossen ist, sollen jährlich über 500 Tonnen an Wertstoffen der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden, anstatt in die allgemeine Abfallentsorgung zu gelangen.
Im Zuge eines Umwelt-Audit ermittelten DPD, RCP und Lyreco zunächst gemeinsam die Standorte, an denen die inkonsequente Einhaltung der bisherigen Verfahren von DPD ein Problem in Sachen Recycling und Abfall darstellte. Daraufhin startete ein Pilotprojekt zur Einführung der genannten Recyclingstationen mit folgendem Ergebnis: „An den Standorten, an denen die Abfalleimer aufgestellt wurden, reduzierte sich der Restmüll im Durchschnitt um ein Drittel. Einzelne Standorte erreichen gar Recyclingquoten von über 90 %, was deutlich über unserem Unternehmensziel von 70 % liegt“, berichtet Olly Craughan, Head of Sustainability bei DPD, und ergänzt: "Zusätzlich erzielen wir damit Kosteneinsparungen von 27 %. Das bedeutet, dass sich unsere Investitionen innerhalb von einem Jahr amortisieren.“ / GH