Deutscher Nutzfahrzeugpreis 2009 Die Sieger sind Skoda Praktik und Volkswagen Caddy

VDA-Präsident Matthias Wissmann (re.) und Verleger Alexander Holzmann (Mitte) überreichten den „Deutschen Nutzfahrzeugpreis 2009“ auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. - © Bildschön

Die Sieger sind Skoda Praktik und Volkswagen Caddy

Zum neunten Mal führte der Holzmann Verlag in Bad Wörishofen den bei der Automobilindustrie hoch angesehenen „Deutschen Nutzfahrzeugpreis“ durch. Handwerkerinnen und Handwerker, alle Leser der Holzmann-Wirtschaftstitel Deutsche Handwerks Zeitung und handwerk magazin , testeten in einer Stand- und einer Fahrprüfung die aktuellen Modelle der Fahrzeugkategorien Lieferwagen und Kompakt-Lieferwagen.

Zusätzlich zum Votum der Tester wurden in das Endergebnis noch die Wirtschaftlichkeitsberechnungen der DEKRA für die einzelnen Fahrzeuge eingerechnet. Acht Lieferwagen und sechs Kompakt-Lieferwagen wurden von den 15 Handwerksunternehmern intensiv getestet.

Der VW Caddy gewann den „Deutschen Nutzfahrzeugpreis“ in der Kategorie Lieferwagen. Der Opel Combo landete auf dem zweiten Platz, der Ford Transit Connect wurde Dritter. Bei den Kompakt-Lieferwagen konnte sich der Skoda Praktik knapp vor den Neuerscheinungen Peugeot Bipper und Citroën Nemo behaupten.

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), übergab die Preise auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover im Rahmen des Tages des Transporters. Wissmann betonte in seiner Ansprache die große Bedeutung des Transporters, der ein breites Aufgabenspektrum habe – besonders im Handwerk. „Meine Einschätzung ist“, so Wissmann, „dass der Transporter auch in Zukunft die mobile Einsatzzentrale für Handwerker ist.“

Verleger Alexander Holzmann begrüßte während der Preisverleihung besonders die Tester, die als Handwerker ihre praktischen Erfahrungen in die Bewertung der Fahrzeuge eingebracht hätten. Zusammen mit VDA-Präsident Wissmann übergab Holzmann die Siegertrophäen an Michael Hein, Leiter Großkunden und Sonderabnehmer von Skoda, und Stephan Schaller, Sprecher des Vorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Besonders stolz zeigte sich Stephan Schaller angesichts der Tatsache, dass die Marke VW gerade in der für die Nutzfahrzeugsparte wichtigen Kernzielgruppe Handwerk so überzeugend punkten konnte. Er unterstrich außerdem die professionelle und praxisnahe Durchführung des Wettbewerbes, die letztendlich die herausragende Stellung des „Deutschen Nutzfahrzeugpreises“ im Umfeld der zahlreichen Automobilauszeichnungen ausmacht. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten Urkunden.