Die Messe A+A geht mit Besucher-Bestmarke zu Ende

Die A+A 2015 fand vom 27. bis 30. Oktober in Düsseldorf statt. Auf der Messe standen Entwicklungen des Arbeitsschutzes, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Sicherheitsmanagements in Unternehmen im Fokus.

Brandschutz und -bekämpfung war ein Thema der A+A 2015 vom 27. bis 30. Oktober in Düsseldorf. - © Messe Duesseldorf

Zur 30. A+A in Düsseldorf kamen vom 27. bis 30. Oktober 2015 mehr als 65.000 Fachbesucher (2013: 63.000), um sich bei den 1.887 Ausstellern aus 57 Nationen über die neuesten Trends in den Bereichen des Arbeitsschutzes, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Sicherheitsmanagements im Betrieb zu informieren. Das ist laut Angaben der Messeveranstalter eine neue Bestmarke. 30 Prozent davon waren internationale Besucher, die aus 80 Ländern kamen.

Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, fasst zusammen: „Die A+A hat ihre Position als international führende Messe- und Kongressveranstaltung für sichere und gesunde Arbeit mit neuen Topwerten auf der Aussteller- und Besucherseite einmal mehr bestätigt. Über Europa hinaus setzt sie Impulse für den Markt und die politische Diskussion.“

Der Wandel der Arbeitswelt nimmt weiter Fahrt auf. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung der Arbeit sowie der einschlägigen demografischen Entwicklung ergeben sich neue Herausforderungen aber auch Chancen. Und die Unternehmen stellen sich diesen Prozessen bereits aktiv, indem sie verstärkt in den Erhalt der Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter sowie menschengerechte Arbeits- und Betriebsabläufe investieren. Das sind laut Abschlussbericht der Messe die Kernbotschaften, die sich aus dem Verlauf und dem hohen Aussteller- und Besucherzuspruch bei der A+A 2015 ziehen lassen.

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD), besuchte am Eröffnungstag die Messe. Im Hinblick auf die sich wandelnde Arbeitswelt unterstrich sie in ihrer Rede zur A+A 2015 die Bedeutung von Prävention, gefragt sei ein Flexibilisierungskompromiss: „Wenn wir über die Arbeit der Zukunft sprechen, müssen wir den Arbeitsschutz immer mitdenken. Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet viele Chancen. Unternehmen können Produktivitätssteigerungen erreichen, Beschäftigte bessere Arbeitsbedingungen und flexiblere Arbeitszeiten. Gleichzeitig gibt es aber auch Risiken. Leistungsverdichtung, Zeitdruck, Reizüberflutung oder ständige Verfügbarkeit können zu psychischen Belastungen führen.“ Das ökonomische Potenzial von Prävention müsse auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in den Betrieben zur Bindung qualifizierter Fachkräfte voll ausgeschöpft werden, sagte Andrea Nahles. Gute Arbeit sei kein „nationaler Luxus“, sondern müsse weltweit vorangetrieben werden, fasste die Bundesarbeitsministerin zusammen.

Die nächste A+A findet vom 17. bis 20. Oktober 2017 in Düsseldorf statt.