Mehr als 100 Kunden aus Deutschland und der Schweiz kamen zum ersten Anwendertreffen des Softwareanbieters Soobr in Bern.
Das Treffen fand im Anna-Seiler-Haus des Inselspitals Bern, dem modernsten Bettenhochhaus der Schweiz, statt. Der Nachmittag stand im Zeichen des Austauschs und gegenseitigen Lernens – mit Praxiseinblicken in den Reinigungsalltag, Anwenderberichten und einem Blick auf die Weiterentwicklung der cloud-basierten Smart-Cleaning-Plattform von Soobr.
Aus der ursprünglichen Softwarelösung für die bedarfsorientierte Reinigung von Büroflächen ist eine Plattform für die digitale Reinigung kritischer Infrastrukturen geworden; von Kliniken und Pflegeheimen über Flughäfen bis zu Hochschulen und Behörden. Rund 130 Firmen setzen die Lösung nach Unternehmensangaben inzwischen ein, mehr als 4.000 Reinigungskräfte nutzen die mobile App. "Das Anwendertreffen hat gezeigt, wie stark der Wunsch nach echtem Austausch bei unseren Kundinnen und Kunden ist", sagte CEO Kaspa Adank.
Vor dem offiziellen Programm war Gelegenheit für Rundgänge durch das Anna-Seiler-Haus, mit Einblicken in Bereiche wie die Berufskleiderausgabe oder den Einsatz von Robotik und Drohnen in der Reinigung.
Den fachlichen Auftakt des Hauptprogramms bildete ein Referat von Panagiotis Tsepis, Head Real Estate & Facility Services der Insel-Gruppe. Er zeigte auf, wie Smart Cleaning im Klinikalltag im größten Universitätsklinikum der Schweiz funktioniert. In sogenannten World Cafés berichteten anschließend Kunden, wie sie Soobr in ihrem Betrieb einsetzen – von der mobilen App über Datenanalyse bis zum Auftragsmanagement. Zum Abschluss gab Fabio Burri, Head of Product bei Soobr, Einblicke in die Weiterentwicklung der Software.
Das Unternehmen mit Hauptsitz im schweizerischen Ittigen ist mit einer Tochtergesellschaft in Hamburg auch in Deutschland vertreten. /HH

