Bildergalerie: Interclean 2026: Die Trends aus Amsterdam (Teil eins)

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    Arcora International: Mit dem Sunshine-ProPad 200 präsentierte Arcora eine Lösung für die intensive Grundreinigung beziehungsweise Entfernung von Beschichtungen. Für das aus recycelten Fasern bestehende Pad wird eine Flächenleistung von bis zu 6.000 Quadratmetern angegeben. Es entfernt hartnäckige Verschmutzungen, Wachsschichten sowie Beschichtungen und bereitet Böden für die Neuversiegelung vor. Laut Isabell Huonker (Bild) lässt sich damit auch effektiv nur mit Wasser, ohne den Einsatz von Chemie, reinigen. Das Pad ist für verschiedene Maschinentypen geeignet und zeichnet sich durch Langlebigkeit und eine gleichbleibend hohe Reinigungsleistung aus.
    Der Future-Mopp mit offenen Fransen kombiniert eine Baumwoll-Polyester-Mischung mit einer speziellen Webtechnik, die sich positiv auf Schmutzaufnahme und Gleiteigenschaften auswirken. Die Schlingen werden dabei im selben Arbeitsgang fest im Deckblatt verankert. Dieser Webprozess sorgt laut Hersteller für eine hohe Strapazierfähigkeit und eine lange Lebensdauer. Das ausgewogene Materialverhältnis im Deckblatt unterstütze gleichmäßige Wasserverteilung und hohe Flächenleistung. Die offene Fransenstruktur ermöglicht zudem die Reinigung bis in Randbereiche
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    Columbus/Philon: Im Mittelpunkt des Messeauftritts bei Philon, dem Kompetenzcenter für Servicerobotik des Stuttgarter Reinigungsmaschinenherstellers Columbus, standen die autonomen Scheuersaugroboter SD20, SD20CR und SD45 mit integrierter Vorkehreinheit von Peppermint Robotics, die neue Tru-Dock Workingstation sowie das ebenfalls neue Peppermint Fleet Management System (FMS). Letzteres ermöglicht die zentrale Verwaltung kompletter Roboterflotten in Echtzeit und bietet Funktionen wie Digital Twin, Live-Dashboards, Mission Management, Analyse- und Reportingfunktionen sowie Alarm- und Benutzerverwaltung. Als einen entscheidenden Vorteil für industrielle und sicherheitskritische Anwendungen bezeichnet Martin Haubensack (Bild), CTO bei Philon, dass das gesamte System vollständig lokal auf kundeneigenen Servern betrieben werden kann. Dadurch entstehe eine unabhängige Cloudumgebung innerhalb der bestehenden Infrastruktur – ohne Abhängigkeit von externen Cloud­diensten oder permanentem Internetzugang. Alle Daten, Reports, Analysen und mobilen App-Zugriffe verbleiben vollständig im internen Netzwerk des Betreibers. Das offene Systemkonzept ermögliche die Einbindung unterschiedlichster autonomer Serviceroboter – von Reinigungsrobotern bis hin zu Transport- und ­Intralogistiklösungen.
    Neben den beiden bereits auf der CMS 2025 präsentierten Robotern SD20 und SD45 gibt es nun mit dem SD20CR auch einen vollständig aus Edelstahl gefertigten autonomen Reinigungsroboter für Reinraumanwendungen von Peppermint Robotics. Entwickelt für die Anforderungen der Pharmaindustrie, Halbleiterfertigung, Elektronikproduktion sowie weiterer Reinraumumgebungen, verfügt das System über einen HEPA-Filter, eine theoretische Reinigungsleistung von bis zu 928 Quadratmeter pro Stunde sowie eine vollständig autonome Betriebsarchitektur.
    Peppermint Robotics wurde 2019 in Indien gegründet, Columbus ist exklusiver Vertriebspartner in Europa.
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    Comac: Mica, Vesta und Vela – so heißen die Mitglieder einer komplett neuen Familie von Aufsitzmaschinen, die der italienische Hersteller in Amsterdam erstmals dem breiten Fachpublikum vorgestellt hat und deren Markteinführung Ende des Jahres erfolgen soll (Bild).
    Das kleinste der drei Modelle, die Mica, ist mit ihren kompakten Abmessungen und der intuitiven Bedienung dafür konzipiert, potenziellen Anwendern die Aufsitzreinigung unkompliziert zugänglich zu machen. Erhältlich mit Arbeitsbreiten von 55 bis 65 Zentimetern, eignet sich die Mica Comac zufolge ideal für Umgebungen, in denen Wendigkeit unerlässlich ist. Die ­Maschine hat einen 70-Liter-Tank, es gibt sie als Scheibenbürsten- und ­Orbitalbürstenversion.
    Die nächstgrößere Maschine, die Vesta, ist mit Arbeitsbreiten von 70 bis 85 Zentimetern und ihrem 110-Liter-Tank darauf ausgelegt, einen unterbrechungsfreien Betrieb in verschiedenen professionellen Umgebungen zu gewährleisten und sich an ein breites Spektrum an Einsatzbereichen anzupassen (Scheibenbürsten-, Zylinderbürsten- und Orbitalbürstenbasis).
    Die Dritte im Bunde beziehungsweise das leistungsfähigste Modell der Familie ist schließlich die Vela mit 150-Liter-Tank, erhältlichen Arbeitsbreiten von 80 bis 90 Zentimetern (Scheibenbürsten- und Zylinderbürstenbasis) und eher industriell ausgerichteter Leistung (36-Volt-Plattform).
    Neben der neuen Aufsitzmaschinen-Baureihe stellte Comac auf der Interclean unter anderem auch die im vergangenen Jahr eingeführte Combimac für die industrielle Reinigung aus, die sich mittlerweile in der Praxis bewährt habe. Diese Kombimaschine vereint Kehr- und Scheuersysteme und ermöglicht so das Kehren, Scheuern und Trocknen in einem Arbeitsgang.
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    Deiss: Die Nachfrage nach Abfallsäcken aus qualitativ hochwertigem Post-Consumer-Rezyklat (PCR) wächst nach Aussage des Hamburger Unternehmens stetig. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, habe man frühzeitig reagiert und sein Portfolio an PCR-Quellen strategisch erweitert.
    Bereits im letzten Jahr wurden zur CMS mit der RE:Source-­Plus-Serie erstmals hochwertige Abfallsäcke aus PCR-Material vorgestellt, das aus Getränkekartons gewonnen wird. Nun erschließt Deiss nach Aussage von Julius Schön (Bild), Vertriebsleiter West, zusätzliche geprüfte PCR-Quellen aus verschiedenen Post-Consumer-Strömen. Diese neuen Quellen würden dieselben hohen Qualitätsanforderungen erfüllen und es ermöglichen, die bewährten Produkteigenschaften der RE:Source-Plus-Serie langfristig zu sichern. Vollständig aus diesen neuen Quellen wird beispiels­weise der Abfallsack 20045 hergestellt, der auf der Interclean Premiere hatte. Er verfügt über ein Fassungsvermögen von 120 Litern und ist in Blau ausgeführt. Neben dem 20045-Abfallsack sollen demnächst auch Müllbeutel das RE:Source-Plus-Sortiment erweitern – in den Größen 30, 60 und 80 Liter. Für die einfache Handhabung werden die Müllbeutel, wie die Abfallsäcke, mit dem "Easy Opener“ und der Blitzbanderole ausgestattet sein.
    Daneben rückte Deiss auf der Interclean die Marke "Deiss ­Care“, die speziell für die Anforderungen im Gesundheitswesen entwickelt wurde, in den Fokus. Das auf die Bedürfnisse von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen abgestimmte Sortiment umfasst unter anderem Abdeckungen, Kittel, Schürzen, Patiententrage­taschen und Spuckbeutel. Viele dieser Produkte erfüllen anspruchsvolle Umweltkriterien wie die des Blauen Engels.
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    DHYS/GVS: Der internationale Handelsverbund für Hygiene präsentierte sich in Amsterdam erneut unter dem Motto "Grow with DHYS“. Neben dem DHYS-Vorstand waren Vertreter aller Mitgliedsgruppen – darunter die GVS Group aus Deutschland – auf der Interclean im Einsatz, um Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Partnern zu führen. Dabei ging es auch um mögliche neue Mitgliedschaften, wie Jan Butze (Dr. Butze, Klingenberg), Vizepräsident der DHYS (Distribution in Hygiene Specialist) und Vorstand der GVS, und Torsten Schmitz (li.), Geschäftsführer der GVS Service GmbH.berichteten. Aktuell gehören der 2013 gegründeten DHYS 18 Großhandelsgruppen und rund 150 Unternehmen aus 38 europäischen Ländern an. Die GVS steuert mit 15 Mitgliedsbetrieben rund 450 Millionen Euro zum Gesamtumsatz des internationalen Verbunds in Höhe von 1,4 Milliarden Euro bei.
    Zugleich wurde in Amsterdam ein Einblick unter anderem in das Portfolio von Adix Paper, Diversey, SC Johnson und Ecolab geboten, die mit eigenen Präsentationen am Messestand vertreten waren. Ein weiteres Thema waren Produkte von DHYS-Eigen­marken, darunter die Welcome-Serie für Hotelkosmetik sowie Spender und nun auch Papierhygiene (Kosmetiktücher und ­Toilettenpapier).
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    Hagleitner: Die von der Geschäftsführung - Hans Georg Hagleitner mit seinen Töchtern Stefanie und Katharina (v.re.) - demonstrierte elektrische Schaumpistole, genannt "FoamGun Pro“, war eine der Neuheiten am Stand des österreichischen Hygieneanbieters aus Zell am See. Oberflächen lassen sich hiermit reinigen, indem Anwender mit dem Gerät auf Knopfdruck gleichmäßig dosierbaren Schaum auftragen. Schaum elektronisch statt durch manuelles Pumpen und wiederholte Betätigung des Abzugs zu erzeugen, reduziere die Belastung von Hand und Handgelenk und unterstütze ein ermüdungsfreies Arbeiten. Der Schaumausstoß lässt sich stufenlos regulieren und so auf die Oberfläche und die Reinigungsaufgabe abstimmen. Der Schaum haftet an vertikalen ­Flächen, entsprechend verlängert sich die Einwirkzeit. Mittels eines entsprechenden Adapters ist die Schaumpistole sowohl mit allen Reinigungsprodukten von Hagleitner als auch mit handelsüblichen Flaschen kompatibel.
    Eine weitere Messepremiere war der "Xibu Desinfection Seat hybrid“, ein nachrüstbarer, selbstdesinfizierender Toilettensitz. Dieser führt nach jeder Benutzung einen vollständigen Hygienezyklus durch. In einem automatisierten Zusammenspiel zwischen einem bidirektional rotierenden Sitz und einem Wischarm, der mit einer doppelseitigen Wischlippe ausgestattet ist, wird die Reinigungs- und Desinfektionslösung aufgetragen. Nach einer definierten Einwirkzeit von 30 Sekunden, die eine ordnungsgemäße Desinfektion gewährleisten soll, dreht sich der Sitz in die entgegengesetzte Richtung und die gegenüberliegende Seite entfernt die Lösung. Die automatisierte Reinigung reduziere den Personalbedarf erheblich; in vielen Fällen reiche eine einfache Sichtkontrolle aus – heißt es seitens Hagleitner. Das Design passt auf gängige Toilettenschüsseln, eine Nachrüstung sei auch ohne zusätzlichen Strom- oder Wasseranschluss möglich.
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    Hako: Beim Hersteller aus Bad Oldesloe standen drei neue Scheuersaugmaschinen im Mittelpunkt. Die beiden Walk-behind-Modelle für die Reinigung von mittelgroßen Flächen, die ab Mitte 2026 verfügbar sein sollen, lösen die bisherige Generation ab. Sie arbeiten mit Arbeitsbreiten von 46 (B35) beziehungsweise 55 Zentimetern (B50) und verfügen über Frisch- und Schmutzwassertanks mit 35 beziehungsweise 50 Litern Volumen. Damit wurden Flächenleistung und Einsatzzeiten gegenüber den Vorgängern erhöht. Zur Ausstattung gehört eine automatische Geschwindigkeitsregulierung in Kurven, die das Manövrieren auf engem Raum erleichtern soll. Der neu entwickelte Saugfuß lässt sich werkzeuglos abnehmen und aufklappen. Eine großzügige Tank­öffnung sowie farblich gekennzeichnete Wartungspunkte sollen die Servicezeiten verkürzen. Für den Scrubmaster B50 ist voraussichtlich ab Ende 2026 optional eine orbitale Reinigungstechnologie erhältlich, die ein verbessertes Reinigungsergebnis bei geringerem Verschleiß des Reinigungswerkzeugs ermöglichen soll. Die Verkleidungsteile bestehen aus bis zu 50 Prozent Post-Consumer-Rezyklat, das Arbeitsgeräusch liegt unter 60 Dezibel.
    Mit dem Scrubmaster B20 i präsentierten Hako-CTO Axel Jensen, Ricardo Ruiz Porath und Tobias Köhler (v.li.) erstmals eine kompakte autonome Scheuersaugmaschine für beengte und stark frequentierte Innenbereiche. Die ­Navigation erfolgt über LiDAR-Sensorik, als Einsatzgebiete nennt der Hersteller Handel, Gesundheitswesen, Logistik und öffentliche Einrichtungen. Ein 2-in-1-Reinigungssystem mit Doppelwalzentechnik kombiniert Nassreinigung und Kehren in einem Arbeitsgang, sodass Grobschmutz parallel zur Wischreinigung aufgenommen wird. Optional lässt sich die Maschine mit einer Dockingstation kombinieren, die Schmutzwassertankentleerung, Frischwasserbefüllung und Batterieladung automatisiert. Dadurch sollen manuelle Eingriffe reduziert, die Prozesssicherheit erhöht und Stillstandzeiten minimiert werden. Die Bedienung erfolgt über ein hochauflösendes Farbdisplay. Ergänzend steht die App B20 i zur Verfügung, über die sich Maschinenstatus, Einsatzdaten und Reinigungsfortschritt in Echtzeit überwachen sowie Reinigungsaufträge planen lassen. Die Datenspeicherung erfolgt im europäischen Rechtsraum.
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    Inpacs/Igefa: Mit CEO Matthias Rucker (2.v.li.) und COO Stefan Rennig (3.v.li.) war auch die Igefa am Inpacs-Stand präsent, hier zu sehen mit (v.li.) Davide Magris (Aufsichtsratsvorsitzender Inpacs), Umberto Magris (Inhaber Magris, Italien), José Del Pino (CEO Inpacs) und Martin Stolz (Head of Operations Inpacs). Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand der Austausch mit Kunden, Mitgliedern, Lieferanten und Partnern aus aller Welt. Der internationale Verbund familiengeführter Fachgroßhändler wurde 2004 auf Initiative der Igefa (Deutschland) mit weiteren Unternehmen aus Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien gegründet und ist heute in mehr als 45 Ländern mit rund 350 Niederlassungen lokaler Distributionspartner aktiv. Die Igefa ist nach wie vor einer der Gesellschafter des Inpacs-Verbunds mit Hauptsitz in Berlin-Charlottenburg. CEO ist José Del Pino, an der Spitze des Aufsichtsrats steht Davide Magris (Magris, Italien).
    Auf der Interclean präsentierte sich Inpacs als zentraler Ansprechpartner für internationale Versorgungslösungen in den Bereichen Reinigung, Hygiene, Healthcare, PSA sowie Hotel- und Gastronomiebedarf. "Die Messe bietet uns die ideale Plattform, um unser wachsendes Netzwerk zusammenzubringen und neue Impulse für den Markt zu setzen“, sagte José Del Pino. Dabei ging es vor allem um die Themen Effizienz­steigerung, Reduzierung der Komplexität für international agierende Kunden sowie Nachhaltigkeit. Der "ingreen“-Bericht von Inpacs stand zudem im Mittelpunkt eines Gewinnspiels. Dieser Report und die dazugehörige individuelle Kundenberatung unterstützt Unternehmen dabei, ihre Beschaffung nachhaltiger und effizienter zu gestalten – auf Basis einer Analyse des Beschaffungsverhaltens anhand definierter Nachhaltigkeitskriterien, aus der Verbesserungspotenziale und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Darüber hinaus wurden am Stand innovative Lösungen der strategischen Partner Diversey-Solenis, Ecolab, ­Essity/Tork, Kimberly-Clark Professional, Lionsbot und SC Johnson vorgestellt.
    "Wir setzen auf die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Mitgliedern und internationalen Lieferantenpartnern, um Herausforderungen wie steigende Kosten, volatile Märkte und komplexer werdende Lieferketten anzugehen“, sagte Inpacs-CEO José Del Pino. Mit dem Netzwerkansatz will der Verbund globale Versorgungslösungen mit lokaler Stärke verbinden und Kunden weltweit dabei unterstützen, Kosten und Komplexität zu reduzieren sowie nachhaltige und effiziente Lösungen umzusetzen.
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    i-team: Bei der Fenster- und Fassadenreinigung kommen oftmals Wasser führende Teleskopstangensysteme zum Einsatz. Um hierbei die körperlichen Belastungen für professionelle Anwender zu reduzieren beziehungsweise ein ergonomischeres Arbeiten zu ermöglichen, wurde der sogenannte i-suit Pro entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Art Rucksacksystem, das das ­Gewicht des Stangensystems auf die Körpermitte zentriert und somit Arme und Schultern des Reinigungspersonals um bis zu 50 Prozent entlastet. Dies trage unter anderem zur Reduzierung von Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich bei. Der kompakte i-suit Pro wiegt nur 2,3 Kilogramm und ist laut Hersteller so konzipiert, dass er die ­natürlichen Bewegungen des Anwenders unterstützt. Er bietet eine dynamische Entlastung, die dem Rhythmus der Reinigungsbewegung folgt und dabei die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt – etwa Hindernisse, enge Räume und kürzere Hübe in Bodennähe.
    Mittels tauschbarer Aufnahmen ist das System mit Tele­skopstangen unterschiedlicher Hersteller nutzbar. Im Set sind drei verschieden starke Gummibänder (Lanyards) enthalten, mit denen sich die Zugkraft an das Gewicht der jeweiligen Stange anpassen lässt, wie Gerhard Eichhorn (Bild), Sales Ambassador Germany bei i-team Global,erläuterte. Speziell die Belastung des Nackens ist durch den Einsatz der i-glasses, einer Brille mit Prismengläsern, weiter reduzierbar. Sie ermöglicht es dem Nutzer, bei Überkopfarbeiten den Arbeitsbereich im Auge zu behalten, ohne den Kopf ständig auf und ab zu bewegen. Für die Reinigung besonders verschmutzter Fenster/Fassaden, die den Einsatz einer Teleskop-­Hochdruckstange erfordern, ist zudem ein optionales Powerwash-Stützrohr erhältlich.
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    Kärcher: Beim Reinigungsgerätehersteller standen fünf Produkte im Mittelpunkt. Mit dem KIRA B 200 – Dr. Frank Fuchs (Bild), Senior Director Competence Center Robotics, freute sich über die Auszeichnung mit dem Visitors’ Choice Award auf der Messe – adressiert Kärcher die autonome Reinigung großer Bodenflächen in Logistik und Industrie. An der zugehörigen Dockingstation erfolgen Laden, Entleerung, Tankspülung und Frischwasseraufnahme. Die Navigation basiert auf einer Kombination aus LiDAR-Sensoren und fünf Kameras, deren Bilder ausschließlich in Echtzeit verarbeitet und nicht gespeichert werden. Neue Routen werden durch Abfahren der Strecke angelegt und Reinigungseinsätze lassen sich über eine Kalenderfunktion terminieren. Für die Anbindung an die Gebäudeinfrastruktur stehen optional eine IO-Box sowie der ­Kommunikationsstandard VDA 5050 zur Verfügung. Erhältlich sind zwei Varianten: mit Walzenbürsten und Seitenbesen für raue Oberflächen (Arbeitsbreite 850 Millimeter, theoretische Flächenleistung bis 4.590 Qua­dratmeter pro Stunde) und mit Scheibenbürstenkopf für ­glatte Böden wie Linoleum oder PVC (Arbeitsbreite 900 Millimeter, bis 4.860 Quadratmeter pro Stunde). Beide Modelle verfügen über Frisch-/Schmutzwasserbehälter mit 200/220 Litern, vier Li-Ion-Akkus (24 Volt/320 Amperestunden) mit vier Stunden Laufzeit und eine maximale ­autonome Geschwindigkeit von 5,4 Kilometern pro Stunde.
    Die Nachläufer-Scheuersaugmaschine B 80 W ist auf ­größere Flächen zugeschnitten. Mit Scheiben- (700/800 Millimeter) oder Walzenbürstenkopf (650/750 Millimeter) und einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu sechs Kilometern pro Stunde erreicht sie eine theoretische Flächenleistung von bis zu 4.860 Quadratmetern pro Stunde. Frisch- und Schmutzwassertank fassen jeweils 80 Liter, die Batterielaufzeit beträgt maximal 3,5 Stunden (Blei-Säure: 105/170 Amperestunden, Li-Ion: 90/180 Amperestunden). Die Bedienung ist am Gerät oder per App möglich. Funktionen wie "eco!flow“ (Anpassung der Dosierung an die Fahrgeschwindigkeit, bis zu 30 Prozent Einsparung), "Dose!Detection“ (Sensor für Reinigungsmittel-Füllstand) und "Auto!Vac“ (automatische Saugleistungsanpassung, bis zu zehn Prozent längere Laufzeit) sind serienmäßig integriert.
    Der K-Mop 46 ist eine aufrecht designte, handgeführte Scheuer­saugmaschine für verstellte Flächen. Bei einer Arbeitsbreite von 460 Millimetern fasst der Frischwassertank vier Liter. Der Handgriff ist höhenverstellbar, das Bedienkonzept sprachfrei mit LED-Ring zur Statusanzeige. Betrieben wird das Gerät mit Akkus.
    Der Teppichreinigungsautomat BRC 40/34 C eignet sich für Flächen zwischen 200 und 900 Quadratmetern. Bei einer Arbeitsbreite von 400 Millimetern und einer Absaugbreite von 480 Millimetern erreicht das Gerät eine theoretische Flächenleistung von bis zu 360 Quadratmetern pro Stunde. Frisch- und Schmutzwassertank fassen 34 respektive 27 Liter.
    Das Hochdruckreiniger-Zubehör für die Flächenreinigung "eco!Booster Max“ erweitert die Reinigungsbreite auf 200 Millimeter, was laut Hersteller eine um 150 Prozent gesteigerte Flächenleistung ermöglicht. Es eignet sich für horizontale und vertikale Flächen und ist für Hochdruckreiniger ab 800 Litern pro Stunde Wasserfördermenge ausgelegt.
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    Kiehl: Erstmals im Herbst 2025 als Teil der Kiehl-App eingeführt, stellte der Reinigungsmittelhersteller aus Odelzhausen zur ­Interclean eine optimierte Ausgabe des KI-gestützten Chatbots vor. Dieser gibt nun professionelle Empfehlungen zu Reinigungsprodukten und -methoden in den Bereichen Gebäudereinigung, Textilwäsche, Küchen- und Geschirrreinigung, Desinfektion, Handpflege sowie Fahrzeugwäsche. Mit fundiertem Fachwissen trainiert, reagiert Kiehl mit dem Bot laut Firmenchef ­Johannes Peter Kiehl (Bild) gezielt auf den wachsenden Fachkräftemangel sowie fehlende Kapazitäten für Schulungen und Weiterbildungen. Reinigungskräfte erhalten damit jederzeit kompetente Unterstützung direkt am Einsatzort. Ebenso wie die App unterstützt der Bot die Sprachen Deutsch, Englisch sowie Französisch und in Kürze auch Italienisch, Polnisch und Russisch.
    Neben dem weiterentwickelten KI-Bot verkündete Kiehl zur Messe einen Zuwachs bei der tensidfreien Riva-Produktlinie. So wurde das entsprechende Portfolio mit Rivacid um einen besonders leistungsstarken sauren Reiniger ergänzt, der sich aufgrund seines pH-Werts von unter 0,5 im Konzentrat auch zur Grundreinigung eigne. Wie alle Produkte der Riva-Serie trägt Rivacid das EU Ecolabel.
    Nicht zuletzt stellte Kiehl im Bereich Textilwäsche mit dem Arenas-EcoSystem eine aufeinander abgestimmte nachhaltige Lösung für die professionelle Textilpflege vor – bestehend aus Hauptwaschmittel (Arenas-eco), Waschverstärker (Arenas-ecoboost), Bleiche auf Aktivsauerstoffbasis (Arenas-oxyp) sowie einem umweltfreundlichen Weichspüler (Arenas-soft-eco). Das EU Ecolabel gilt sowohl für das Gesamtsystem als auch für Arenas-eco als Einzelprodukt; Wäschereien können damit flexibel das vollständige System oder das Hauptwaschmittel allein einsetzen.
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    Kleen Purgatis: Michael ­Aupke (li.), CEO von Budich, und Kilian Muth, Key-Account-Manager bei Kleen Purgatis, präsentierten das Tabsystem "Power ­Dose“ – Reinigungstabs für erhöhte Leistungskraft in einer dicht schließenden Kunststoffdose, die vor Feuchtigkeit schützt. Zum Sortiment gehören Tabkonzentrate für die Sanitärreinigung (Sanivex Tab), Unterhaltsreinigung (Severa Tab) und zur Entfernung von Verschmutzungen wie Fett-, Öl und Eiweiß im Küchenbereich (Purina Tab). Um eine Anwendungslösung herzustellen, wird ein Tab (à drei Gramm) in einer wiederverwendbaren Schaum-Sprühflasche mit Wasser aufgelöst. Durch die Einzeldosierung ist die richtige Wirkstoffmenge stets garantiert. Eine Dose mit 50 Tabs ergibt 50 Sprühflaschen mit jeweils 500 Millilitern Reinigungslösung.
    Ebenfalls als Power-Variante in der Dose beziehungsweise im Eimer erhältlich sind verschiedene Tabs für die manuelle und maschinelle Bodenreinigung. Quintab Kleen (50 Stück à zehn Gramm) ist ein Konzentrat für wasserfeste Beläge, Quintab Sani (40 Stück à 15 Gramm) ist für säurebeständige Oberflächen/Böden im Sanitärbereich gedacht. Ein Tab wird in zwei bis acht Litern kaltem Wasser aufgelöst, je nach Verschmutzung, und zwar im Eimer oder Tank der Reinigungsmaschine. Ergänzt wird das Sortiment durch Piccomat (45 Tabs à 75 Gramm) und Piccosmart (20 Tabs à 27 Gramm) – Reiniger für Scheuersaugmaschinen mit bis zu 60 Litern beziehungsweise bis zu 40 Litern Tankvolumen. Die Tabs werden direkt im Tank in Wasser aufgelöst, die Reinigungslösung ist nach zehn Minuten Wartezeit anwendungsfertig.
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    Lucart Professional: Mit zwei neuen Toilettenpapierspendern – Identity L1 und Identity L1 Double – erweitert der italienische Anbieter von Hygienelösungen sein Sortiment für den Sanitärraum. Durch Einzelblattabgabe gewährleisten die neuen Spender einen kontinuierlichen, präzisen und hygienisch geschützten Service und vereinfachen die Wartungsarbeiten. Aufgrund des geschlossenen Systems berühren Nutzer nur das Blatt, das sie tatsächlich benötigen. Diese Art der Ausgabe verhindere Kreuzkontaminationen und trage zur Minimierung des Abfalls bei. Insbesondere das Modell L1 Double mit seinem Doppelrollensystem biete zudem eine verbesserte Autonomie und Betriebskontinuität gerade in Umgebungen mit sehr hohem Besucheraufkommen. Die neuen Systeme im bekannten Design der Identity-Linie sind in Weiß oder Schwarz erhältlich. Das Identity-Komplettsortiment umfasst Spender für Toilettenpapier, Handtücher und Seife sowie Luftbefeuchter.
    Als exklusive Vorpremiere präsentierte Diego Gramegna (Bild), Brand & Communication Marketing Manager, auf der ­Interclean 2026 außerdem den neuen Identity Z Folded High Capacity. Dieser Händepapierspender wird über zwei Ausgabestellen verfügen, die eine gleichzeitige Nutzung ermöglichen. Mit einer Kapazität von bis zu 2.400 Handtüchern ist er "eine hocheffiziente Lösung in stark frequentierten Sanitärräumen beziehungsweise ideal geeignet zur Reduzierung der Nachfüllhäufigkeit“, so Diego Gramegna.
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    Nexaro: Der zur Vorwerk-­Gruppe gehörende Hersteller kompakter Saugroboter rückte auf der Messe unter anderem das Thema IT-Sicherheit und Datenschutz seiner Geräte in den Fokus. Vor Kurzem hat das Unternehmen für den NR 1700 die Zertifizierung "TÜV Trusted IoT Device“ durch die zur TÜV-Austria-­Gruppe gehörende TÜV Trust IT GmbH erhalten. Die unabhängige Prüfung bestätigt laut André Hartmann (Bild), Marketingleiter bei Nexaro, die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit des Roboters von der Geräte­architektur über die systemrelevanten Schnittstellen bis hin zur abgesicherten Gerätekommunikation. Im Rahmen eines mehrstufigen Prüfverfahrens wurden unter anderem das Sicherheits- und Architekturkonzept analysiert, Konfigurationen überprüft sowie praxisnahe Sicherheitsanalysen im laufenden Betrieb durchgeführt. Für gewerbliche Anwender sei dies ein zentraler Faktor, denn mit der zunehmenden Vernetzung von Reinigungssystemen würden die Anforderungen an den Schutz sensibler Daten und die Integrität der eingesetzten Technologien steigen – unter anderem in komplexen Umgebungen wie Bürogebäuden, Hotels oder öffentlichen Einrichtungen. Darüber hinaus erfüllt der Nexaro 1700 auch die internationale Norm IEC 63327 und die Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, zertifiziert durch den TÜV Süd.
    Der mit einem 1,4-Liter-Schmutzbehälter ausgestattete Saugroboter ist für Flächen bis 1.000 Quadratmeter ausgelegt, die Laufzeit beträgt bis zu 250 Minuten. Im Sinne eines ganzheitlichen (Cobotic-)Ansatzes kombiniert Nexaro autonome Robotik mit dem sogenannten Hub, einer digitalen Plattform zur Steuerung, Dokumentation und Optimierung von Reinigungsprozessen. Ausgestattet mit der Pro.Multi-Lizenz des Hubs sind die Geräte zudem für den Einsatz in einer Flotte geeignet.
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    Nilfisk: Im Zeichen seines 120-jährigen Bestehens präsentierte der Reinigungsgerätehersteller eine Reihe von Neuheiten aus den Segmenten Bodenreinigung, Trockensauger und Heißwasser-Hochdruckreinigung. Mit dem VP500 erweitert Nilfisk die VP-Serie erstmals um ein kabelloses Modell. Der Lithium-Ionen-­Akku ermöglicht Laufzeiten von bis zu 90 Minuten und lädt in 55 Minuten auf 80 Prozent. Das Gerät wiegt fünf Kilogramm, bietet 190 Watt Saugleistung und ein Beutelvolumen von zehn Litern; der Akkuwechsel erfolgt werkzeuglos. Das Modell VP700 arbeitet mit einem 750-Watt-Motor, erreicht eine Saugleistung von 34 Litern pro Sekunde beziehungsweise 240 Watt und ist mit 48 Dezibel laut Hersteller der leiseste Sauger seiner Klasse. Der Vlies-Saugerbeutel fasst bis zu 15 Liter Nettofüllvolumen – rund 50 Prozent mehr als beim VP300. Ein konisch geformter Schlauch optimiert den Luftstrom, das bis zu 15 Meter lange Netzkabel wird über ein Kabelmanagementsystem auf dem Deckel aufgewickelt und lässt sich werkzeuglos austauschen. Beide Modelle sind optional mit Vor- und HEPA-Filtern sowie in einer Variante mit recycelten Materialien erhältlich.
    Im Heißwasser-Segment führt Nilfisk eine Zwei-Produktlinien-­Strategie ein. Die Linie MH Standard bietet eine Heißwasserleistung bis 90 Grad Celsius, eine analoge Maschinensteuerung und den EcoPower-Wärmetauscher mit einem Wirkungsgrad von rund 92 Prozent. Die Linie MH Advanced verfügt über einen neu entwickelten Wärmetauscher, der das Wasser vor Eintritt in die ­Pumpe vorerhitzt und so einen Wirkungsgrad von bis zu 96 Prozent erreicht. Hinzu kommen eine Dampfstufe mit 150 Grad Celsius, eine digitale Benutzeroberfläche mit LCD-Display, ­voreingestellte Waschprogramme, Mehrsprachigkeit, PIN-Code-Sperre, ein integriertes Antikalksystem sowie eine Flammenüberwachung. Beide Linien sind mit nachhaltigen Biokraftstoffen kompatibel und werden über die Nilfisk-Service-App unterstützt.
    Wulf Bunzel, Geschäftsführer Nilfisk Deutschland, sowie Eva Spelters-Rappe und Guido Wilfer (v.li.) präsentierten die kompakte Nachläufer-Scheuersaugmaschine SC550. Die SC550 ­bietet ­eine Flächenleistung von bis zu 3.050 Quadratmetern pro ­Stunde, eine Schrubbbreite von bis zu 610 Millimetern sowie einen 50-Liter-Tank für Frisch- und Schmutzwasser. Gegenüber den Vorgängermodellen steigt die Energieeffizienz um bis zu 27 Prozent, der Wasserverbrauch sinkt um bis zu 40 Prozent, der Reinigungsmittelverbrauch um bis zu 60 Prozent gegenüber konventionellen Maschinen. Bedient wird die Maschine über ein digitales Touchdisplay, das sich an die Fachkenntnisse der Nutzer anpasst; Reinigungseinstellungen lassen sich per PIN-Code personalisieren.
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    Numatic: Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen innovative Batterietechnologien, neue Sauger und insbesondere die von Heiko Falk (li.), Geschäftsleitung, und ­Vertriebsleiter Ingo Zellhorn, gezeigten modularen XTRA-Matic-Reinigungswagen.
    Mit dem neuen NX100-Batterienetzwerk treibt Numatic die Weiterentwicklung kabelloser Reinigungslösungen voran. Die neuen Akkusysteme bieten mehr Leistung, verbesserte Wasserbeständigkeit sowie geringere Wartungs- und Energiekosten. Gleichzeitig ermöglichen sie höhere Mobilität und effizientere Arbeitsabläufe – besonders in stark frequentierten oder schwer zugänglichen Bereichen. Teil des NX100-Networks ist auch der neue Stabstaubsauger Quick Q2 mit Anti-Haarverwicklungstechnologie, automatischer Bodenerkennung und integrierten Aufsätzen.
    Zu den Messehighlights gehörten zudem die neuen Rucksacksauger RSB Pro 3 und RSB Pro 5. Der RSB Pro 3 wiegt lediglich 4,8 Kilogramm und bietet hohen Tragekomfort sowie viel Bewegungsfreiheit. Auch der RSB Pro 5 kombiniert starke Reinigungsleistung mit kompakter Bauweise, bei sechs Kilogramm Gewicht und einem Fassungsvermögen von fünf Litern. Beide Modelle wurden für kleinere und stark frequentierte Flächen entwickelt und bestehen zu mindestens 27 Prozent aus recyceltem Material.
    Besondere Aufmerksamkeit erhielt die neue Reinigungwagen­reihe XTRA-Matic. Mit ihrem modularen Aufbau bietet sie maximale Flexibilität. Die Wagen lassen sich individuell konfigurieren und eignen sich für Einsatzbereiche wie Gesundheitswesen, Hotellerie, öffentliche Einrichtungen oder Gebäudedienstleistungen. Die XTRA-Matic-Systeme stehen für hohe Funktionalität und durchdachte Ergonomie. Unterschiedliche Module ermöglichen flexible Kombinationen aus Stauraum-, Abfall- und Mopplösungen. Anwender können zwischen Einzel- oder Doppelsystemen wählen. Integrierte Dosiersysteme ermöglichen eine kontrollierte und hygienische Anwendung. Die Reinigungswagen verfügen über antimikrobielle Touchpoints zur Unterstützung der Infektionskontrolle und bestehen zu mindestens 50 Prozent aus recyceltem ReFlo-Kunststoff. Ergänzt wird das Konzept durch zahlreiche Zubehörhalterungen, flexible Stauraumlösungen und optionale Schubladensysteme.
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    Ophardt Hygiene: Ein Highlight am Stand war der Desinfektionsmittelspender Praesidio Fuel Cell, nominiert für den Innovation Award 2026 (Kategorie Gesundheit und Hygiene) in Amsterdam und ausgezeichnet sowohl mit dem Purus Innovation Award 2025 (Kategorie Waschraumhygiene) als auch mit dem German Innovation Award 2025 (Kategorie Medical & Health).
    Wie Marketing-Manager Markus Theißen (li.) und Marco Peelen, Bereichsleiter Vertrieb, erläuterten, versorgt sich der berührungslose Spender über eine integrierte Brennstoffzelle, externe Stromquellen sind nicht erforderlich. Ein kleiner Anteil des Desinfektionsmittels (mindestens 70 Prozent Isopropanol) aus der Ein-Liter-Euroflasche wird genutzt, um Energie für die Brennstoffzelle zu erzeugen. So arbeitet der Spender autark, das Austauschen von Batterien entfällt. Daten zu Energiespeicher, Restmenge in der Flasche oder Zahl der Benutzungen sind auf einem Display ablesbar. Der Spender aus Edelstahl mit Anti-Fingerprint-Beschichtung wird am Schweizer Standort von Ophardt gefertigt. Er kann auf einem Standfuß oder an der Wand montiert werden und ist mithilfe einer bedruckbaren Magnetfolie auch personalisierbar.
    Präsentiert wurden auch Varianten des neuen Spenders Ingo-­man go, geeignet für Händedesinfektionsmittel oder Seifen. Die manuellen Spender aus Edelstahl oder Aluminium, jeweils mit Bedienhebel aus Edelstahl und Auslaufblende aus PCR-Kunststoff, sind kompatibel mit dem Euroflaschen-Standard (500 und 1.000 Milliliter). Ihr neues Design mit schlankerem Gehäuse macht sie leichter als andere Spender der Ingo-­man-Produktfamilie. Euro­flasche und Pumpe – erhältlich aus Edelstahl oder Kunststoff und auch als Einwegvariante – lassen sich einfach per Frontentnahme wechseln. Eine spezielle Verschlusseinheit schützt das Füllgut vor Diebstahl und Manipulation. Gleichzeitig dient sie als Befestigung für eine höhenverstellbare Abtropfschale.
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    PlanD: Das Team von PlanD stellte Neuerungen für seine Softwarelösung vor, die den Arbeitsalltag in der Gebäudereinigung automatisieren und vereinfachen sollen: die neue KI-Telefonassistenz Paula und die intelligente Routenplanung als Erweiterung der digitalen Einsatzplanung.
    Paula nimmt eingehende Anrufe automatisch an, verarbeitet sie und dokumentiert sie im System, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Ob Neukundenanfrage, Reklamation oder Rückruf – die KI-Telefonassistenz erfasst die Anliegen strukturiert, erkennt Zusammenhänge und stößt Folgeprozesse an. Durch individuelle Workflows lässt sich Paula an betriebliche Abläufe anpassen – von Gesprächsleitfäden bis zur automatischen Erstellung von Aufgaben oder Weiterleitungen. Ein zentrales Feature ist die automatische Transkription und Weiterverarbeitung von Gesprächen. Aus jedem Telefonat entstehen ohne manuelle Nachbearbeitung unmittelbar Aufgaben und Gesprächsprotokolle im System, sodass die Telefonkommunikation vollständig in digitale Prozesse integriert wird. Dabei kann die KI-Assistentin zwischen Kunden, Interessenten und Mitarbeitenden unterscheiden und entsprechend reagieren.
    Die zweite Neuentwicklung, die intelligente Routenplanung, ist in die Einsatzplanung integriert. Das System bündelt Einsätze automatisch, erkennt geografische Zusammenhänge und optimiert Touren anhand von Wegen, Zeiten und Kapazitäten. So lassen sich Fahrzeiten und Leerfahrten reduzieren und Teams effizienter disponieren. Beide Entwicklungen zeigen laut Anbieter, wohin sich PlanD entwickelt: von einer Software zur mitdenkenden Plattform für Gebäudereiniger.
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    Sebo: Im Mittelpunkt standen Bürststaubsauger der Baureihen Automatic XP und Evolution – langlebige Sauger mit geringer Handlast, dreistufiger Filtertechnik (Filtertüte, vorgeschalteter Mikro-Hygienefilter sowie Abluftfilter im Ausblasbereich) und integriertem Zubehör (Polster- und Fugendüse). Beide Modelle sind in jeweils drei Arbeitsbreiten erhältlich.
    Der von Thomas Stein, Inhaber und Geschäftsführer von Sebo, und Marketing-­Managerin Kathrin Stockinger präsentierte Automatic XP ist mit automatischer Höheneinstellung ausgestattet: Ein Sensor misst permanent das Drehmoment der rotierenden Bürste. Dadurch stellt sich die Bürste automatisch auf jeden Bodenbelag ein. Dank flacher Bauweise und einem Neigungs­winkel von 90 Grad ist der Sauger auch unter niedrigeren Möbeln einsetzbar. Ein Handsaugrohr mit ausziehbarem Teleskopschlauch bietet über das Zwölf-Meter-Kabel hinaus eine zusätzliche Reichweite von 2,6 Metern. Der Bürstenwechsel ist werkzeugfrei per Knopfdruck möglich.
    Der Evolution verfügt über eine manuelle Höheneinstellung: Mit dem Fuß oder dem Handsaugrohr kann die Bürste auf vier Arbeits­höhen eingestellt und an die Florhöhe angepasst werden. Bei Überlast oder wenn die Bürste blockiert, schaltet sich der Sauger automatisch ab. Ein Kaltgerätestecker ermöglicht ein ­werkzeugfreies Austauschen der Anschlussleitung, der Bürststreifen kann durch Druck auf eine Entriegelungstaste gewechselt weren. Eine Reinigungsklappe auf der Unterseite der Bürste bietet zudem leichten Zugriff auf den Saugkanal, wenn Verstopfungen beseitigt werden sollen. Je nach Modellvariante ist der Sauger mit der bewährten Filtertüte 1055 oder der Filtertüte 5093N ("X Filtertüte“) ausgestattet.
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    Solution Glöckner: Maria und Günter Glöckner sowie deren Tochter Silke Glöckner präsentierten spezielle Reinigungsmittel für Robotikmaschinen. Zum entsprechenden Portfolio gehören die drei aufeinander abgestimmten Reiniger Solubotic Universal, Sport und Sport Harz Plus. Mit Letzterem trägt der Hersteller aus Ludwigshafen insbesondere der problematischen Reinigung in Sporthallen Rechnung, vor allem wenn Handballharze verwendet werden. Auch bei solch hartnäckigen Verschmutzungen wirke dieser nach DIN 18032 getestete Reiniger schnell und effektiv. Alle drei Solubotic-Produkte sind laut Geschäftsführer Günter Glöckner geruchsneutral, ohne Gefahrstoffkennzeichnung und wurden speziell für die Reinigungsrobotik entwickelt. Die besonderen Rahmenbedingungen dieser Maschinen würden den Aufbau von Geruchsbelästigungen in den Maschinen und auf den gereinigten Oberflächen beschleunigen. Solubotic reduziere die Entstehung dieser Schlechtgerüche durch den Einsatz von Mikroorganismen.
    Live in der Anwendung wurden am Stand anhand einer aufgebauten Treppe auch die besonderen Vorteile des patentierten Wischsystems Soluflex 4.0 gezeigt. Mit dem nur drei Zentimeter breiten System, welches mit vorbefeuchteten Mikrofasertüchern arbeitet, lassen sich Günter Glöckner zufolge nahezu alle Flächen einfach und ergonomisch reinigen: von Stellplatten über Podestflächen und eng stehende Geländerstrukturen bis hin zu Wand- und Deckenflächen. Verschiedenartige Mikrofasertücher werden dabei unterschiedlichsten Oberflächen gerecht. Als nützliches Zubehör gibt es mit dem Soluflex Pro Bag zudem einen wasserdichten Taschengürtel.
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    Soobr: Der Schweizer Softwareanbieter ist überzeugt: Autonome Maschinen, die in der Branche auf dem Vormarsch sind, entschärfen Personalengpässe und bewältigen steigende Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit nur dann, wenn sie in eine übergeordnete Systemlogik eingebunden sind. Soobr adressiere genau diesen Punkt. Wie Soobr-CEO Kaspar Adank (re.) und der niederländische Partner Peter van Vliet (Chain Between) erläuterten, fungiert die cloudbasierte Plattform als Betriebssystem für die tägliche Reinigung und steuert hybride Teams aus Menschen und Maschinen. Im Zentrum steht der Übergang von starren Reinigungsplänen zu einer dynamischen, datenbasierten Steuerung: Aufgaben orientieren sich an Nutzung, Sensordaten und Regeln statt an fixen Intervallen. Roboter, Sensoren und CAFM-Systeme werden dabei über Schnittstellen angebunden, sodass wiederkehrende Routinen an Maschinen gehen, während Mitarbeitende komplexe und sensible Tätigkeiten übernehmen. Alle Leistungen fließen in eine gemeinsame Dokumentation ein, die Prozesssicherheit schaffe und als Grundlage für operative und wirtschaftliche Entscheidungen diene. Reinigungsaufgaben werden in einer App direkt auf digitalen Grundrissen angezeigt, die Anwendung ist in über 30 Sprachen verfügbar. Teams sehen, welche Bereiche wann und in welcher Tiefe zu reinigen sind, und bestätigen erledigte Aufgaben in Echtzeit. Laut Anbieter wird die Plattform damit zur operativen Schaltstelle für das abgestimmte Zusammenspiel von Mensch und Maschine. "Robotik war auf der Interclean allgegenwärtig, doch die entscheidende Frage bleibt die Steuerung“, betont Kaspar Adank und fährt fort: "Solange Systeme getrennt voneinander laufen, bleibt ihr Beitrag begrenzt. Erst wenn Sensoren, Roboter und Reinigungsteams über eine gemein­same Plattform geführt werden, entsteht eine Systemlogik, die sich in den Facility Services wirtschaftlich skalieren lässt.“ Kurz vor der Messe vereinbarten Wetrok und ­Soobr eine Partnerschaft, um Reinigungsprozesse effizienter und transparenter zu gestalten. Im Rahmen eines Reselling-Abkommens wird die digitale Plattform von Soobr Teil des 360-Grad-Reinigungskonzepts von Wetrok.
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    Tana-Chemie: Einmal mehr prägte das Thema Nachhaltigkeit den Messeauftritt des Mainzer Reinigungsmittelherstellers. Auf dem Stand bekamen Besucherinnen und Besucher zum einen anhand diverser Demonstrationen gezeigt, wie Kreislaufwirtschaft und starke Reinigungsleistung praktisch zusammenspielen. Zum anderen konnten sie sich hier über eine breite Auswahl neuer und zertifizierter Produkte und Systeme der Marke Green Care Professional informieren, darunter unter anderem Manudish ­essential, original und zero%. Diese Handgeschirrspülmittel erfüllen mit "Full Scope Gold“ den anspruchsvollen beziehungsweise deutlich verschärften Cradle-to-Cradle-Certified-Standard 4.0, "den bisher noch kein Reinigungsmittelhersteller in solcher Qualität erreichen konnte“, so Tana-Geschäftsführer Markus Häfner. Damit werde ­höchsten Ansprüchen an Materialgesund­heit, Kreislauffähigkeit, Klima- und Ressourcenschutz sowie ­soziale Verantwortung Rechnung getragen. Besonders herausragend sei die Einstufung der General Requirements (allgemeine Anforderungen), in denen Tana das Niveau Platinum erzielt hat. "Diese Spitzenbewertung bestätigt eine außergewöhnliche Transparenz, belastbare Prozesse und ein durchgehend konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Unternehmenshandeln.“
    Ebenso wie die Produkte mit dem neuen Cradle-to-Cradle-Standard 4.0 stieß das Switch-System auf großes Interesse beim Messepublikum. Die Ultrakonzentrate bieten laut Markus Häfner (Bild) eine integrierte und exakte Dosierung von fünf Millilitern Reinigungsmittel ohne zusätzliche
    Dosiertechnik – ein Vorteil vor allem für kleine Objekte.
    Eine weitere Bescheinigung, dass das konsequente Engagement des Unternehmens für ganzheitliche Nachhaltigkeit sowie sein kontinuierliches Streben nach Optimierung im Sinne der Kreislaufwirtschaft Wirkung zeigen, sieht Tana-­Chemie in der erneuten Auszeichnung mit der Ecovadis-­Platin-Medaille.
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    Taski: Auf der Interclean feierte Taski sein Debüt mit einem eigenen Stand. Christian Daum (Bild), Geschäftsbereichsleiter Taski Deutschland und Österreich, zeigte die kompakte Scheuersaugmaschine Ultimaxx 360, die im Zentrum des Messeauftritts stand. Sie wurde für die Reinigung kleiner und verwinkelter Flächen entwickelt und soll manuelles Wischen ersetzen. Ausgestattet mit einem Vier‑Liter-­Tanksystem, einer Arbeitsbreite von 49 Zentimetern sowie einer 360-Grad‑Achse erzielt die Maschine laut Hersteller eine Flächenleistung von bis zu 1.470 Quadratmetern pro Stunde. Die IntelliPower-Lithium-Ionen-Batterie sorge mit bis zu 2,5 Stunden Laufzeit für einen kontinuierlichen Betrieb. Der einfache Drei‑Schritte-Start, ein niedriger Schwerpunkt und der ergonomisch gestaltete Griff sollen die Bedienung komfortabel und sicher machen. Das 360-Grad‑Achsen-Design gewährleiste dabei eine hohe Wendigkeit, selbst in engen oder möblierten Bereichen. Zur weiteren Ausstattung gehören: Twister-Taste für den Betrieb mit zwei Geschwindigkeitsstufen, antimikrobielle Oberflächen (IntelliBac) für den Einsatz in hygienesensiblen Bereichen und Taski Enviro mit einem Anteil von 30 Prozent recycelten Kunststoffen. Das Gerät wurde zudem mit der EUnited-Cleaning-Zertifizierung ausgezeichnet, die die hohe Leistungsfähigkeit unter realen Einsatzbedingungen in den Bereichen Schmutzentfernung, Wasserverbrauch und praxisnahe Anwendung bestätigt.
    Taski IntelliPods sind vordosierte, wasserlösliche Reinigungspods für den professionellen Einsatz in Scheuersaugmaschinen und Teppichextraktionsgeräten. Die Handhabung ist einfach: Pod in den Maschinentank einwerfen, Tank mit Wasser befüllen, Reinigung starten. Das vorportionierte Format soll dabei sicherstellen, dass die Dosierung immer korrekt ist – ohne Abmessen, Verschütten oder direkten Chemikalienkontakt. Die IntelliPods sind in fünf Varianten erhältlich: Auto Scrubber Floor Cleaner (tägliche Bodenreinigung, entfernt Schmutz und Schleier), Heavy Duty Floor Cleaner (für stark frequentierte Bereiche mit hartnäckigem Schmutz), Carpet Extraction Cleaner (gegen Flecken und Gerüche in Teppichen), Floor Conditioner and Neutralizer (entfernt alkalische Stripper-Rückstände und Kalkablagerungen) und Defoamer (beseitigt unerwünschten Schaum in Maschinen).
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    Toolsense: Eine Bekanntgabe nur einen Tag vor dem Start der Interclean sorgte für genügend Gesprächsstoff am Stand des österreichischen Softwareunternehmens – nämlich die Nachricht über das Investment der dänischen GRO Capital im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in das 2017 gegründete Wiener Start-up. Laut Geschäftsführer Alexander Manafi möchte Toolsense mit dem Kapitalzufluss seine Expansion in Europa und darüber hinaus beschleunigen beziehungsweise den Einsatz von KI und IoT im Facility Management vorantreiben.
    Ebenfalls kurz vor der Messe hatte das Unternehmen seine strategische Weiterentwicklung von der Asset Operations Platform Toolsense zur FM Operations Platform bekannt gegeben. Alexander Manafi hierzu: "FM-Unternehmen verwalten heute nicht nur Maschinen, sondern komplette operative Abläufe – von Robotik über Arbeitssicherheit bis zur Aufgabendokumentation an der Frontline, inklusive Qualitätsmanagement, CAFM und Field Service Management. Genau dafür bauen wir Toolsense zu einer Plattform aus, die all das in einem System vereint.“
    Am Messestand gaben Alexander Manafi (re.) und Kundenbetreuer Alexander Mayrberger interessierten Besuchern erstmals konkrete Einblicke in die geplanten Erweiterungen. Im Mittelpunkt der Produktneuheiten stand die Premiere von RoboHub, einer herstellerübergreifenden Lösung für das Management autonomer Reinigungsroboter. Bereits mehr als 15 Robotermarken sind Manafi zufolge in das System integriert. Über Cloud-to-Cloud-Schnittstellen zu den jeweiligen Hersteller-APIs werden die Daten aller Roboter in einem zentralen Dashboard zusammengeführt – mit Kennzahlen zu Fahrten, Auslastung, Betriebsstunden, Fehlermeldungen und Wartungsstatus auf einen Blick. In weiteren Ausbaustufen sollen Funktionen wie Konfiguration und Mapping folgen, perspektivisch sind auch Integrationen wie etwa die Anbindung von Aufzugssystemen geplant, um den autonomen Betrieb von Reinigungsrobotern über mehrere Stockwerke hinweg zu ermöglichen.
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    Tork: Die Marke von Essity hat diverse Hygienelösungen für den professionellen Bereich vorgestellt. Für die Initiative "Tork Inclusive Hygiene in Public Washrooms“ erhielt das Unternehmen den Amsterdam Innovation Award in der Kategorie Nachhaltigkeit und Umwelt. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand der PeakServe-Automatikspender, ein Easy-to-Use-zertifizierter Handtuchspender. Er ist auf hohe Besucherfrequenzen ausgelegt und bietet laut Hersteller eine entsprechend hohe Kapazität. Die Ausgabezeit liegt bei unter einer Sekunde pro Handtuch, die Stromversorgung erfolgt über langlebige Batterien. Ziel ist es, dem Reinigungspersonal Zeit zu sparen und das Nutzungserlebnis im Waschraum zu verbessern.
    Mit PaperCircle bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben den weltweit ersten Recyclingservice für Papierhandtücher an.
    Gebrauchte Handtücher werden gesammelt und einem Recyclingprozess zugeführt. Der Service soll eine Kreislaufwirtschaft im Hygienebereich unterstützen und die Umweltbelastung gegenüber der herkömmlichen Entsorgung reduzieren.
    Mit der ausgezeichneten Initiative "Inclusive Hygiene in Public Washrooms“ verfolgt Tork einen globalen Ansatz, öffentliche Wasch­räume einladender, gerechter und funktionaler zu gestalten, wie Stefan Bruckmann (Bild) erläuterte. Begleitend stellt das Unternehmen Ressourcen und Best Practices bereit, mit denen Betreiber sichtbare und unsichtbare Barrieren in Wasch­räumen identifizieren und abbauen können, um die Hygieneanforderungen möglichst vieler Nutzergruppen zu erfüllen.
    Focus4-Sustainability ist eine Plattform, die Informationen, Tools und Schulungen zu Nachhaltigkeitsthemen bündelt. Sie soll Kunden dabei unterstützen, Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Arbeitsalltag einfacher umzusetzen. Und als Neuheit zeigte Tork das Format Xperience. Inhalte zur Markengeschichte werden dabei interaktiv und virtuell auf einem transparenten OLED-Touchscreen vermittelt – nach Angaben des Unternehmens eine Pre­miere in der professionellen Hygienebranche.
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    TTS : Andreas Görres, Vertriebsleiter Deutschland, und Barbara Bazzea, Vertrieb Innendienst, präsentierten mit Glass Line eine neue Serie für die Glasreinigung. Sie enthält zahlreiche ergonomisch gestaltete Werkzeuge für die Glasreinigung. Alle Tools sind mit einem speziellen Anschluss (Lampo) ausgestattet, der ein schnelles und sicheres Befestigen an Stange oder Stiel beziehungsweise einen einfachen Wechsel ermöglicht. Ergänzt werden kann das System durch ein Gelenk (Jack Angled), dessen Neigungswinkel in 15-Grad-Schritten einstellbar ist.
    Zur Glass-Line-Serie gehören verschiedene Einwascher ­(Astro) – auch mit Gelenk – nebst Bezügen sowie Fensterwischer aus Kunststoff (Solaris, Elios) oder Edelstahl (Supernova, Nova) und auch ein Kombiwerkzeug zum Reinigen und Trocknen ­(Geminus). Zudem stehen mehrere Schaber bereit, darunter eine Variante mit Klingenabdeckung (Clip), die in den Handgriff der Fensterwischer eingesetzt werden kann, und ein Taschenschaber (Handley). Beim Aries-Schaber sorgt ein Zwei-Komponenten-Griff aus Kunststoff und Gummi für sicheren Halt, wenn es darum geht, Verkrustungen auf Oberflächen zu entfernen. Die Klingen – erhältlich sind drei Varianten für Glas und Oberflächen aus anderen Materialien – können schnell ausgetauscht werden, eine Schutzkappe sorgt für Sicherheit. Der Schaber kann auch an Stielen und Stangen befestigt werden.
    Zum Glasreinigungssortiment gehört darüber hinaus ein Gürtel mit verstellbarem Klettgurt und zwei Taschen (Belty), in denen beispielsweise Reinigungstücher mitgeführt werden können. An dem Gürtel lässt sich auch ein Holster (Aquarius) mit vier Fächern für Reinigungswerkzeuge befestigen. Ein weiteres nützliches Tool ist ein Einwascher-Wringer (Tauris), eine Art Zange aus Kunststoff, die das Wasser vom Einwascher streift.
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    Unger: Der Hersteller professioneller ­Reinigungswerkzeuge präsentierte mehrere ­Produkte für die Glasreinigung. Mit dem HydroPower-­Nano-System ­stellte Unger ein Reinwasser-­Reinigungssystem vor, das ohne Pumpe und Stromversorgung auskommt. Das System ist auf die Reinigung von Fenstern, Fassaden und schwer zugänglichen Oberflächen im Außenbereich ausgelegt und liefert nach Herstellerangaben streifenfreie Ergebnisse. Besonders in Regionen mit hartem Wasser soll das System seine Stärken ausspielen. Im Mittelpunkt der Entwicklung standen laut Hersteller die Faktoren Mobilität, Leistung und Benutzerfreundlichkeit.
    Mit der Produktreihe Green Label bringt Unger nach eigenen Angaben das weltweit erste garantiert nachhaltig zertifizierte Komplettset für die Fensterreinigung auf den Markt. Es kombiniert recycelte und zertifizierte Materialien und soll ökologische Verantwortung mit der vom Hersteller etablierten Produktqualität verbinden.
    Speziell für die Reinigung kratzempfindlicher Materialien hat man neue Kunststoff-Schaberklingen entwickelt. Sie kommen dort zum Einsatz, wo herkömmliche Metallklingen Schäden verursachen könnten – etwa auf Fensterrahmen, Sicherheitsglas, Kunststoffen oder lackierten Oberflächen.
    Und beim Ninja-6in1-Complete-Kit (45 Zentimeter) handelt es sich um ein Komplettset für die klassische Glasreinigung. Es richtet sich insbesondere an Anwender, die große Glasflächen schnell bearbeiten müssen. Einwascher und Abzieher haben eine Arbeitsbreite von 45 Zentimetern, was laut Hersteller eine höhere Flächenleistung pro Arbeitsschritt ermöglicht.
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    Vileda Professional: Unter dem Motto "Together We Clean“ haben Vileda Professional und Vermop ihr gemeinsames Lösungsportfolio für die professionelle Reinigung vorgestellt. Die Systemlösungen richten sich an die Bereiche Gebäudereinigung, Healthcare, HoReCa sowie Controlled Environment (CE). Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand die Weltpremiere von Traxero, nach Herstellerangaben das erste automatisierte Rad- und Rollenreinigungssystem. Es soll die Keimbelastung in einem einzigen Durchlauf um 99,99 Prozent reduzieren und ersetzt die bislang ­manuelle Reinigung von Rollen. Traxero wurde mit dem Amsterdam Innovation Award ausgezeichnet.
    Beide Marken präsentierten zudem aktualisierte Versionen etablierter Systeme, darunter Equipe, gezeigt von Product Manager Katharina Mihr (Bild), Shopster, Sprint V, Twixter, Glove Mop und Textronic. Die Systeme wurden hinsichtlich Markenintegra­tion und Systemlogik weiterentwickelt. Der Equipe erscheint in neuem Design und kombiniert die modulare Funktionalität von Vermop mit der Farbwelt von Vileda Professional. Der Equipe-­Hotel-Reinigungswagen zielt durch Systemlogik, kurze Wege und eine flexibel konfigurierbare Ausstattung auf eine höhere Effizienz im Housekeeping.
    Ein weiterer Schwerpunkt lag auf nachhaltigen Produktlösungen, die unter anderem nach Nordic Swan Gen. 3 oder Plastica Se­conda Vita zertifiziert sind. Im Bereich Digitalisierung präsentierten die Marken die Systeme EviSense und Vermop One, die Menschen, Prozesse und Daten vernetzen sollen, um Reinigungsabläufe transparenter und effizienter zu gestalten.