Blink-Anwender treffen sich in Nürnberg

Zwei Tage Praxisaustausch, Workshops und die Vision einer 360-Grad-App für die Digitalisierung der Gebäudedienstleistung bildeten den Rahmen für das mittlerweile vierte B3-Anwendertreffen von Blink.

Rund 200 Teilnehmer tauschten sich beim Blink-Anwender über Digitalisierung in der Gebäudereinigung aus. - © Blink

Knapp 200 Kunden, Partner und Branchenvertreter waren Ende April zum persönlichen Austausch in die Frankenmetropole gekommen. Den Auftakt der Veranstaltung machte eine abendliche Netzwerkparty, bei der Geschäftsführer, Personalverantwortliche, Objektleiter und Digitalisierungsexperten aus der DACH-Region ins Gespräch kamen – über Hürden, Erfolge, neue Ideen und gemeinsame Visionen.

Der zweite Tag startete mit detaillierten Erfahrungsberichten der Anwender. Vier Blink-Kunden gewährten in ihren Vorträgen offene Einblicke in ihre Einführungsprojekte und den Arbeitsalltag mit der Branchensoftware. So sprach etwa Stefanie Czernetzki, Personalleiterin bei Werner Companies, über eine "besondere Mutprobe": die parallele Einführung von Blink und Microsoft Dynamics 365 Business Central. Wie geht man eine solche Doppelbelastung strategisch an? Wo liegen die Stolpersteine, wo die Synergien? Mit ihrem ehrlichen Bericht lieferte sie Orientierung für alle Unternehmen, die vor ähnlichen Großprojekten stehen.

Mathias Bühler, Geschäftsführer von All Service, berichtete über den Blink-Roll-out in seinem Unternehmen und stellte das Konzept der automatischen Zeiterfassung vor. Sein Schlüssel zum Erfolg: Erst die automatische Zeiterfassung habe die vollständige und konsequente Nutzung von Blink in jeder einzelnen Niederlassung ermöglicht. Ein Beispiel dafür, wie ein durchdachter Roll-out den Unterschied zwischen "eingeführt" und "wirklich gelebt" macht.

Amine Bey Boumezrag von der Uniklinik Münster zeigte, wie Blink in einem komplexen Großbetrieb des Gesundheitswesens zum Workflow-Motor wird. Und Tobias Kühnel, Prokurist der Marling-Gruppe, ging schließlich in einem Talk-Format mit Thomas Bakeberg auf die Bühne. Im offenen Gespräch diskutierten beide die Vorteile, die durch den Einsatz der Blink-Terminals direkt in den Objekten entstehen – von der zuverlässigen Zeiterfassung über die Mitarbeiterkommunikation bis zur Datenqualität.

Anschließend an die Anwendervorträge konnten die Teilnehmer in zehn parallelen, jeweils 15-minütigen Sessions in kleinen Gruppen tiefer in einzelne Blink-Themen eintauchen. Im Ausstellungsbereich präsentieren sich zudem Partnerunternehmen von Blink, darunter Mytutorial, Neumann & Neumann (mit e-QSS), Sarikohn und Toolsense.

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    Warm-up: Das Anwendertreffen startete mit einer Netzwerkparty in der Location Korn’s in Nürnberg.
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    Neben Anwendervorträgen standen eine Reihe von Workshops auf dem Programm, die tiefere Einblicke in die Funktionen von Blink gaben.
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    Was verbirgt sich im Detail hinter der Vision "Blink next level"? Die Antwort darauf lieferte Thomas Bakeberg zum Abschluss der Veranstaltung.

Details zu „Blink next level“

Den mit Spannung erwarteten Abschluss der Veranstaltung setzte Blink-Geschäftsführer Thomas Bakeberg persönlich. Neben einer Reihe neuer Funktionen lüftete er das Geheimnis um "Blink next level" – und präsentierte erstmals vor großem Publikum die zukünftige 360°-App. Die ambitionierte Vision dahinter: Mit 360° soll Blink zur zentralen Plattform werden, die alle wichtigen Prozesse eines Gebäudedienstleisters abbildet. Zu den bisherigen Schwerpunkten Zeiterfassung und Dienstplanung kommen folglich drei neue wichtige Bausteine hinzu: CRM, Faktura und Personal. Damit schließe Blink die Lücke zwischen operativem Tagesgeschäft und kaufmännischer Steuerung – laut Thomas Bakeberg "ein entscheidender Schritt in Richtung echter Branchenplattform".

Die erweiterten Möglichkeiten demonstrierte der Blink-Geschäftsführer beispielhaft live an einem Onboarding-Prozess für neue Mitarbeitende: Vom ersten Bewerbungseingang bis zur einsatzbereiten Reinigungskraft im Objekt erfolgt künftig alles in einer App, ohne Systemwechsel und ohne Medienbrüche. Mit Automatisierung und KI-Unterstützung werde der Onboarding-Prozess dadurch enorm beschleunigt. Auch im Bereich der Disposition von Sonderaufträgen zeigten die ersten Funktionen, wie intelligente Prozesse Routineaufgaben übernehmen und so Disponenten entlasten. /GH