Stölting: Hans Mosbacher übergibt an Sebastian Mosbacher

Generationswechsel bei Stölting: Nach mehr als 30 Jahren an der Spitze der Stölting Service Group (Gelsenkirchen) hat Hans Mosbacher seine Gesellschaftsanteile an seinen Sohn Sebastian Mosbacher übergeben.  

Hans Mosbacher (li.) hat seine Gesellschaftsanteile an seinen Sohn und CEO Sebastian Mosbacher übergeben. - © Stölting

"Sebastian tritt in meine Fußstapfen und das macht mich stolz", sagt Hans Mosbacher, der sich 2020 aus dem Unternehmen zurückgezogen hatte. Seit diesem Zeitpunkt trägt sein ältester Sohn als CEO die Gesamtverantwortung. Nun leitet Sebastian Mosbacher das Familienunternehmen als geschäftsführender Gesellschafter in dritter Generation.

Er arbeitet seit 2006 bei Stölting. Nach Wirtschaftsabitur und einer Ausbildung zum Gebäudereiniger leitete er Niederlassungen und übernahm stetig mehr Verantwortung. In die Geschäftsführung der Holding der Stölting Service Group stieg er 2016 ein, vier Jahre später wurde er CEO. Seit Beginn seiner Karriere sei sein Vater sein unternehmerisches Vorbild – hier wolle er anknüpfen und diese Position eines Tages auch für seine Nachfolge einnehmen, sagt Sebastian Mosbacher

In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Umsatz des Unternehmens verhundertfacht. 2006 lag er bei 3,6 Millionen Euro, 2024 schloss Stölting 2024 mit einem Jahresumsatz von 365 Millionen Euro ab. Mit rund 15.000 Mitarbeitenden an mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich zählt das Unternehmen heute zu den größten Dienstleistern im deutschsprachigen Raum.

Stölting ist in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal tätig. Durch zahlreiche Zukäufe sind in den vergangenen Jahren Rail&Train, Technik, Event und zuletzt Catering hinzugekommen. Für die kommenden Jahre plant Stölting weitere Zukäufe im deutschsprachigen Raum. Um 2031 den geplanten Umsatz von einer Milliarde zu erreichen, positioniert sich das Unternehmen als Full-FM-Anbieter auf dem nationalen und internationalen Markt. /HH