Blåkläder wird Mehrheitseigner bei WaschMal  

Der schwedische Berufsbekleidungshersteller Blåkläder hat sich mehrheitlich an WaschMal (Köln) beteiligt und integriert damit erstmals einen bundesweiten, herstellerunabhängigen Wäscheservice in sein Leistungsportfolio.  

Mit der Mehrheitsbeteiligung an WaschMal will Blåkläder die Grundlage schaffen, um Workwear und Service noch enger zu verzahnen. - © WaschMal

WaschMal wurde 2016 gegründet und ist mit einem deutschlandweiten Abhol- und Lieferservice auf die Lohnwäsche von Berufsbekleidung spezialisiert. Das Unternehmen betreut rund 1.000 Geschäftskunden und arbeitet mit einem Netzwerk von 400 regionalen Wäschereien und Textilreinigungen zusammen. Zum Kundenstamm gehören Unternehmen, die bewusst auf Kaufmodelle statt klassischer Mietwäsche setzen.

Der Einstieg bei WaschMal soll für Blåkläder dazu beitragen, sich im deutschen Markt nicht nur als Hersteller, sondern als ganzheitlicher Lösungsanbieter für Arbeitskleidung zu positionieren, inklusive Pflege, Instandhaltung und nachhaltiger Nutzung. "Mit der Mehrheitsbeteiligung schaffen wir die Grundlage, um Workwear und Service noch enger zu verzahnen, ohne die unternehmerische Eigenständigkeit von WaschMal aufzugeben“, sagt Jan Gundermann, Managing Director von Blåkläder Deutschland (Ratingen). Stefan Bahrs, Geschäftsführer von WaschMal, fügt hinzu: "Mit Blåkläder als Mehrheitseigner gewinnen wir einen starken strategischen Partner, der unsere Vision teilt und uns hilft, unser Modell deutschlandweit weiter zu skalieren." Beide Unternehmen verbindet bereits eine langjährige Zusammenarbeit.

WaschMal werde als unabhängiges Unternehmen am Markt aktiv bleiben; Marke, operatives Modell sowie die Partnerschaften mit regionalen Wäschereien und auch anderen Textilherstellern sollen weiter ausgebaut werden. Ziel der Beteiligung ist es laut Blåkläder, das Wachstum von WaschMal zu beschleunigen und das Serviceangebot im Zusammenspiel mit Herstellern, Fachhändlern und Großkunden gemeinsam weiterzuentwickeln. /HH