Jörg Dittrich als ZDH-Präsident wiedergewählt

Beim Deutschen Handwerkstag 2025 in Frankfurt am Main wurde Jörg Dittrich erneut einstimmig zum Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) für eine zweite Amtsperiode bis 2028 gewählt.

Im Amt bestätigt: Der alte und neue ZDH-Präsident Jörg Dittrich. - © ZDH/Agentur Bildschoen/Peter Lorenz

Der aus Dresden stammende Jörg Dittrich ist Dachdeckermeister, Diplom-Hochbauingenieur und Handwerkspolitiker. Zu seiner Bestätigung im Amt des Handwerkspräsidenten sagt der 56-Jährige: "Der gesamten Handwerksorganisation danke ich für diesen großen Vertrauensbeweis und die Unterstützung dafür, den gemeinsam eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren fortzusetzen. Die Wiederwahl ist für mich Bestätigung und Auftrag zugleich. Denn mehr denn je braucht es in einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft eine starke gemeinsame Stimme, um Gehör bei der Politik zu finden und für mehr unternehmerische Freiheit, weniger Bürokratie und mittelstandsfaire Rahmenbedingungen zu kämpfen."

Vor dem Hintergrund einer anhaltend schwachen Wirtschaftslage und steigender Belastungen für Mittelstand und Handwerk will Dittrich in seiner zweiten Amtszeit darauf hinwirken, dass sich die Rahmenbedingungen für Betriebe und Beschäftigte weiter bessern. Die Sorgen und Nöte von selbstständigen Meisterinnen und Meistern würden sich nicht von denen der Beschäftigten unterscheiden. Das beinhaltet, dass Bürokratie spürbar abgebaut und für eine generationengerechte und zukunftsfeste Finanzierung der Sozialversicherungssysteme, mittelstandswirksame steuerliche Entlastungen und verlässliche Energiepreise gesorgt werde. Ziel sei es, für die Betriebe ein Umfeld zu schaffen, in dem für sie Kosten, Abgaben, Personalengpässe und digitale Anforderungen beherrschbar werden und sie in die Lage versetzen, die Entwicklungen bei Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung bewältigen zu können. /GH