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© rationell reinigenArva Greentech: Mit dem patentierten Zwei-Komponenten-Sauerstoffreiniger Arvox Pro bietet Arva Greentech ein Verfahren zum schnellen, umweltneutralen Abbau von organischen Verschmutzungen: ohne Chlor, Lösemittel, Farb- oder Duftstoffe. Die Reaktion setzt aktiven Sauerstoff frei, der Schmutz zersetzt und biologisch abbaubare Rückstände hinterlässt. Neuestes Mitglied der Produktfamilie ist Arvox Pro Fett + Öl für Großküchen, Gastronomie und die Lebensmittelindustrie. Der Zwei-Komponenten-Reiniger kommt laut Geschäftsführer Sven Nagel (Bild) im Januar 2026 auf den Markt und zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: Er ist lebensmitteltauglich und somit sicher für den Einsatz in sensiblen Bereichen, dabei greift er keine Metalle an. Er spaltet oberflächenschonend und geruchsneutral Fette und Öle auf, wobei kaum mechanische Einwirkung nötig ist, somit entstehen auch keine Kratzer. Als Reaktionsprodukte entstehen nur Salz, Wasser und Luft. -
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© rationell reinigenBC Restoration Products: Fachberater Klaus Acker (li.) und Vertriebsleiter Kai Dewald präsentierten Lösungen im Bereich der Wasser- und Brandschadensanierung. Neu im Sortiment ist Peroxy 7,9 F, ein gebrauchsfertiges Produkt für die oxidierende Sanierung bei Brand-, Wasser-, Schimmelpilz- und Fäkalschäden. Die wässrige Lösung dient der Desinfektion, Oxidation, Reinigung und Zerstörung von Gerüchen und organischen Belastungen auf nicht korrosionsempfindlichen Oberflächen in Innenräumen. Die Wasserstoffperoxidzubereitung ist im Fünf-Liter-Kanister erhältlich und wird pur verwendet: im Wisch- oder Sprühverfahren.
Ein weiteres Thema am Stand war der Sanierungsfilm SF, eine partikelbindende Erstmaßnahme zur Reinigung von verschimmelten Oberflächen. Das Produkt kann durch Streichen oder Rollen pur auf verschiedenen Materialien in Innenräumen eingesetzt werden, darunter Mauerwerk, Putze und deren Anstriche, Gips oder Holz. Die Sporen werden sofort gebunden, die Ausbreitung des Schimmels wird verhindert. Der Sanierungsfilm kontaminiert nach Herstellerangaben nicht die Raumluft und ist dampfdurchlässig. -
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© rationell reinigenBeam: Der bayerische Spezialhersteller stellte den hybriden Dampfreiniger SteamCommander vor. Dieser ist gemacht fürs Grobe: Mit einer Gesamtleistung von 18 Kilowatt, bis zu 184 Grad Celsius Dampftemperatur und einem Dampfdruck von zehn Bar beseitigt er selbst hartnäckigste Verschmutzungen. Der SteamCommander verfügt sowohl über einen Festwasseranschluss als auch über einen integrierten Frischwassertank mit einem Fassungsvermögen von 20 Litern. So lässt er sich stationär im 24/7-Dauerbetrieb einsetzen, aber auch als mobile Lösung. Bernd Wöhr (Bild) demonstrierte auf der Messe, wie der Dampfreiniger mit einem Industriesauger verbunden zum Dampfsauger umgewandelt werden kann. Beam hat den SteamCommander speziell für industrielle Anwendungen und Sonderaufgaben wie die Maschinen-, Fahrzeug- und Gerätereinigung in den unterschiedlichsten Branchen entwickelt. Die Dampfeinheit ist von der Elektronikeinheit getrennt, was die Ausfallsicherheit erhöht. Außerdem können einzelne Bauteile und Baugruppen über ein Fast-Change-Modulsystem schnell gewechselt werden. Über ein industrielles Signalsäulenlicht, das von weitem sichtbar ist, zeigt der SteamCommander zu jeder Zeit seinen Aggregatzustand an und schaltet beispielsweise auf Rot, wenn die Frischwasserzufuhr unterbrochen sein sollte. -
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© rationell reinigenBlueTem Software: Mit der modularen Software-Komplettlösung – gezeigt von (v.li.) Lukas Schunig, Max Bremm, Patricia Weyers und Nicola Weyers – können Gebäudedienstleister zentrale Bereiche wie Faktura, Personalplanung, Lohn- und Finanzbuchhaltung, Controlling, Zeiterfassung, Qualitätsmanagement, Kalkulation und mehr steuern. Dabei ermöglichen mobile Apps auch unterwegs einen Überblick. Die Software hat ein neues, modernes Design erhalten und auch die Apps wurden im Hinblick auf eine intuitivere Bedienung überarbeitet. Im Mittelpunkt der Präsentation standen insbesondere die Module Zeiterfassung und Lohnabrechnung.
Mit der digitalen Zeiterfassung wird eine umfassende Lösung zur Erfassung und Überwachung der Arbeitszeiten angeboten. Mit den Apps BT-ZE und BT-ZEG können die Mitarbeiter via QR-Code oder NFC-Chip im Objekt einstempeln. Sowohl das Personalbüro als auch die Objektleitung können die gestempelten Zeiten in der Software oder über die Objektleiter-App überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Im System stehen verschiedene Auswertungslisten zur Verfügung, mit denen die Anwesenheit der Mitarbeitenden in den Objekten schnell und übersichtlich erfasst werden kann. Die Daten können nahtlos in den Dienstplan übertragen werden.
Mit dem Zusatzmodul Lohnportal werden alle Lohnabrechnungen und Meldedateien der Mitarbeitenden digital übermittelt. Mit nur einem Klick stehen die Lohnunterlagen den Mitarbeitenden zur Verfügung und können über eine passwortgeschützte Webseite jederzeit eingesehen und heruntergeladen werden. Alternativ bietet Bluetem eine passende App, mit der die Mitarbeitenden ihre Dokumente jederzeit und überall griffbereit haben. -
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© rationell reinigenBSS Business Solutions for Services: Während auf der CMS 2023 noch das Thema Kauf von Softwarelizenzen nachgefragt wurde, lasse sich ein Umdenken und eine Hinwendung zu flexibleren Modellen beobachten, hört man bei BSS. Laut Bernd Kuntz von der BSS-Gruppe sehen die meisten Dienstleistungsunternehmen inzwischen die strategischen Vorteile einer cloudbasierten ERP-Plattform: skalierbare Lösungen, eine agilere Performance, Kostenreduzierungen und bei BSS nicht zuletzt die volle Integration von Microsoft Office 365. Entsprechend hoch sei das Interesse an der neuen Generation der Branchensoftware BSS.Clean gewesen, so das BSS-Messeteam (Bild). Microsoft selbst hat seine Cloud-Dienste und die Entwicklungstechnik ausgebaut. In den letzten Jahren hat die BSS-Gruppe ihre Branchensoftware deshalb sukzessive für Azure, die Cloud-Computing-Plattform von Microsoft, fit gemacht. Interessenten können BSS.Clean inzwischen über den App-Store von Microsoft beziehen. Laut BSS profitieren damit Kunden von der Performance und der Integration von KI-Tools. Der Copilot erstellt heute schon Textelemente, chattet, analysiert Datensätze oder stimmt Kontoinformationen ab. Die Features, die Microsoft im Umfeld des Copilot bietet, nehmen zu. In einem weiteren Schritt hat Microsoft innerhalb von Business Central erste sogenannte Agents implementiert, die grundlegende Funktionen erfüllen können und in der Lage sind, Prozessketten zunehmend selbstständig zu bearbeiten, beispielsweise Kundenanfragen adäquat zu beantworten. Beide Features sparen Zeit und entlasten das Personal. -
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© rationell reinigenCity Clean: Beim seinem Heimspiel – City Clean kommt aus Berlin – präsentierte sich das Unternehmen als "der perfekte Partner für Gebäudereiniger“: City Clean bietet Mattenservice für Kunden des Gebäudereinigers an, ohne Mehraufwand für diesen. Das Unternehmen stellt Schmutzfangmatten in vielen Größen und Farben bereit, tauscht und reinigt diese im vereinbarten Turnus (7/14/28 Tage), liefert diese im Auftrag des Gebäudereinigers und rechnet den Service auch über diesen ab. Zudem gibt es auch individuelle Werbematten und spezielle Lösungen für besondere Anforderungsbereiche. Darüber hinaus bietet City Clean auch einen Wasch- und Logistikservice für Reinigungstextilien an und entlastet somit den Gebäudereiniger. Das Funktionsprinzip auch hier: Abholen, Waschen und Liefern direkt zum Einsatzort erfolgen im vereinbarten Turnus (7/14/28 Tage). Die professionellen Waschprozesse stellen optimal gepflegte Reinigungstextilien sicher. Das Ganze funktioniert bundesweit und wird sichergestellt durch zwei große Wäscherei- und Logistikzentren in Oberhausen im Ruhrgebiet und in Oberkrämer-Bötzow bei Berlin sowie zusätzlich 18 Standorte bundesweit.
Mit der neuen Premiummatte, gezeigt von Nils Funk (Bild), ergänzt City Clean das Sortiment an Schmutzfangmatten um eine nachhaltigere und besonders leistungsstarke Lösung für anspruchsvolle Kunden. Sie nimmt nach Unternehmensangaben bis zu 94 Prozent mehr Schmutz auf und überzeugt durch 46 Prozent höhere Feuchtigkeitsbindung als herkömmliche Matten. Gefertigt aus 100 Prozent recyceltem Garn und phthalatfreiem Nitrilgummi, ist sie langlebig und umweltfreundlich. -
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© rationell reinigenCleantecs: Der professionellen Reinigung von Außenjalousien dient der Lamellenreiniger LR-180-GTR, der am Stand auch ausprobiert werden konnte. Das hydraulisch betriebene Gerät wird mit einem Hochdruckreiniger verwendet und wiegt nur 1,9 Kilogramm. Der Bürstenabstand lässt sich stufenlos durch Drehen an einer Spindel einstellen, der Bürstenaustausch erfolgt werkzeuglos über ein Schnellwechselsystem. Das Wasser, das die Bürsten antreibt, wird über verstellbare Sprühdüsen abgegeben. Ein- und ausschalten lässt sich der Lamellenreiniger direkt am Gerät. Ein zusätzlicher Griff, der umklappbar ist, sorgt für bessere Führung und ermöglicht es auch, den LR-180-GTR abzustellen. Wie Genrich Trei (Bild), Bereichsleiter Vertrieb/Marketing, zeigte, kann ein optional erhältlicher Spritzschutz montiert werden, um beim Abreinigen anfallendes Spritzwasser zu reduzieren. -
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© rationell reinigenClear Force: Vorgestellt wurde eine Maschine (Clear Force One) zur Reinigung von Lamellenwärmetauschern und weiterer Oberflächen, auch im laufenden Betrieb. Das Gerät erreicht eine Reinigungstiefe von 600 Millimetern, arbeitet mit Druckluft und lässt sich mit unterschiedlichen Strahlmitteln betreiben, zum Beispiel Natrium-Bicarbonat, Walnussschalen, Glasperlen, Kunststoffgranulat oder Maiskörner, je nach Oberfläche und Anwendungsfall. Das benötigte Wasser kommt aus einem Kanister, der Verbrauch liegt nach Unternehmensangaben bei einem Liter pro Minute. Clear Force One kann nach einem Schlauchwechsel zudem zur Entfernung von Graffiti, Lacken oder Beschichtungen und Rost verwendet werden und ist auch für die Reinigung beziehungsweise Sanierung von Oberflächen aus Holz- oder Kunststoff geeignet. Dank Rollen und Transport-Buggy ist das Gerät mobil einsetzbar. Mit einer Höhe von rund 60 Zentimetern passt es in jeden Kofferraum.
Hinter Clear Force One beziehungsweise der Firma Clear Force (Baindt) stehen (v.li.) die Brüder Dennis und Nico Bogenrieder als kaufmännischer beziehungsweise technischer Geschäftsführer. Das Gerät ist nach vier Jahren Entwicklungszeit im Sommer auf den Markt gekommen. -
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© rationell reinigenCWS: Maciej Gawdzis (Bild) stellte die neue Spenderlinie CWS PureLine EcoBlack vor, die mit ihrem eleganten, matt-schwarzen Design und einem Gehäuse aus bis zu 98 Prozent Post-Consumer-Recyclingkunststoffen Hygiene, Nachhaltigkeit und modernes Design vereint. Jeder Spender wird aus recycelten Kunststoffen, unter anderem aus alten Elektrogeräten, gefertigt und mit umweltfreundlichen Verbrauchsmaterialien kombiniert. Dazu gehören eine Cradle-to-Cradle-zertifizierte Schaumseife, eine upgecycelte Orangenschalen-Cremeseife, wiederverwendbare Baumwollhandtuchrollen sowie Papier aus alten Kartonagen. Mit elf Spendertypen, von Seifen- und Desinfektionsspendern über Papier- und Baumwollhandtuchlösungen bis hin zu Duftspendern, bietet die neue Linie ein vollständiges Portfolio für nachhaltige Waschräume.
Kurz vor der Messe veröffentlichte CWS zudem seinen Responsibility Report 2024/25. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2021 um über die Hälfte zu senken. Hierbei handelt es sich um direkte und indirekte Emissionen bis hin zum Energieverbrauch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein vernetzter Ansatz, der Betrieb, Lieferkette und Services einschließt. -
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© rationell reinigenDe Witte: Geschäftsführer Wout De Witte (Mitte) sowie Account-Manager Gertjan Reunes (re.) und Marco Schuhmacher (Vertriebsunterstützung) präsentierten als ein Highlight am Stand des belgischen Unternehmens Mikrofasertücher auf der Rolle, verwendbar mit Tischständer oder Wandhalterung. Die Tücher (30 mal 30 Zentimeter) lassen sich leicht abtrennen und nach dem Waschen wiederverwenden, ohne dass nach Unternehmensangaben die Leistung leidet. Das Universaltuch Tricot First ist auf der Rolle mit 75 Stück beziehungsweise 50 Stück in sieben Farben erhältlich. Top Glas ist für Glas, Spiegel und glänzende Oberflächen gedacht und nimmt Wasser und Schmutz auf, ohne Streifen oder Fusseln zu hinterlassen. Auf einer Rolle befinden sich 50 Tücher in Grau oder Blau. Weitere Qualitäten und Größen sind geplant.
Ebenfalls neu: Ein Sprühgerät auf Rädern (E-Mobilox) mit Doppelpumpensystem, das wahlweise manuell oder mit Akku betrieben werden kann. Die manuelle Pumpe sorgt für schnellen Druckaufbau in Situationen, in denen der Akku nicht verfügbar oder leer ist. Mithilfe der akkubetriebenen Pumpe wird der Zwölf-Liter-Tank auf Knopfdruck unter Druck gesetzt. Der Lithium-Ionen-Akku bietet bis zu 1,5 Stunden Dauerbetrieb. Mit einer Teleskoplanze lassen sich auch schwierige Stellen erreichen Das Gerät wiegt knapp vier Kilogramm und ist dank Rollen leicht zu transportieren. -
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© rationell reinigenDiversey/Taski: Nachdem Diversey auf der Interclean 2024 das berührungslose Lesseau-Festseifen-Spendersystem vorgestellt hatte und dafür mit dem Innovation Award ausgezeichnet wurde, stand zur diesjährigen CMS die manuelle Version im Fokus. Bei diesem Spendersystem, mit dem es Diversey in Berlin zumindest in die Endrunde des Purus Innovation Award 2025 schaffte, wird traditionelle Seife in einer Mühle gemahlen und als Granulat auf den Händen verteilt. Bestückbar ist der Spender mit jeweils drei Seifen, das reicht für rund 1.800 Dosierungen beziehungsweise 900 Händewaschungen. Im Vergleich zu herkömmlichen geschlossenen Flüssig- oder Schaumseifensystemen ermöglichen die verwendeten Seifenstücke aufgrund ihrer kompakten Größe und ihres geringen Gewichts eine laut Hersteller erhebliche Reduzierung der Transportkosten (95 Prozent weniger transportiertes Wasser) sowie eine enorme Reduzierung des Verpackungsmülls. Das Design des Spenders sorge zudem dafür, dass 100 Prozent der Seifenstücke verbraucht werden, während bei Spendern mit Flüssigseife bis zu 25 Prozent des Produkts ungenutzt bleiben könnten.
Auf der Maschinenseite gab es ebenfalls eine Neuheit: die kompakte, handgeführte Scheuersaugmaschine Ultimaxx 360 von Taski. Ausgestattet mit einem abnehmbaren Vier-Liter-Frischwassertank, der für die Reinigung von bis zu 360 Quadratmetern ausgelegt ist, kommt die Maschine auf eine theoretische Produktivität von 1.470 Quadratmeter pro Stunde. Die in den Tank integrierte, sogenannte IntelliBac-Technologie reduziert das Bakterienwachstum auf der Oberfläche um bis zu 99,99 Prozent. Die Maschine kombiniert zudem laut Mounir Bouaich (Bild), Gebietsleiter Taski, ein ergonomisches Design mit einer intelligenten Gewichtsverteilung, was Ermüdungserscheinungen reduzieren soll. Das Gelenk am Bürstendeck (Arbeitsbreite: 49 Zentimeter) erlaubt nicht zuletzt eine vollständige 360-Grad-Drehung der Maschine. Und ein in das Bürstendeck integriertes LED-Licht verbessert die Sicht auf den Arbeitsbereich zur Überprüfung der Reinigungsergebnisse. -
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© rationell reinigenDr. Schutz: Mit der neuen EU-Mikroplastikverordnung steht die Reinigungsbranche nach Aussage von Frank Knott (Bild), Mitglied der Geschäftsleitung von Dr. Schutz, vor einem Paradigmenwechsel. Was bisher gängige Praxis war – das Auswaschen von Eimern, Wischern und Reinigungsutensilien nach dem Pflegen mit polymerhaltigen Dispersionen – sei künftig nicht mehr erlaubt. Denn die beim Abreinigen entstehende Schmutzflotte mit dem darin enthaltenen Mikroplastik dürfe nicht länger über den Abfluss ungehindert ins Abwasser gelangen. Der Anbieter von Werterhaltungssystemen für Bodenbeläge sieht darin eine Bestätigung des eigenen Weges der PU-Versiegelung. Das PU-System schaffe einen langlebigen Boden, der weder Mikroplastik freisetzt noch Sonderentsorgung erfordert. Nach fünf bis sechs Jahren wartungsfreier Nutzung werde die Oberfläche einfach angeschliffen, abgesaugt und neu versiegelt – ohne Chemikalien, mit minimalem Wasserverbrauch und nahezu ohne Stillstandszeiten.
Während Dr. Schutz mit seinen PU-Systemen den Bereich elastischer Beläge abdeckt, zielt die Tochtermarke Eukula mit ihrem TripleA-Konzept auf Reinigungsunternehmen, die ihr Portfolio in Richtung Pflege, Auffrischung und Aufarbeitung von Holzböden erweitern möchten: von der sanften Reinigung mit anschließender Auffrischung bis hin zur kompletten Aufwertung mit versiegelnden Produkten. "Dank handlicher Geräte, übersichtlicher Produktwelt und gezielter Schulungsangebote wird die professionelle Bearbeitung natürlicher Oberflächen damit auch für Dienstleister leicht zugänglich und eröffnet ihnen die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen“, sagt Frank Knott. -
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© rationell reinigenEcolab: Gemeinsam mit Columbus, Hersteller professioneller Reinigungsmaschinen, startet Ecolab eine neue Kooperation. Ziel der Partnerschaft ist die Integration des mikrobiellen Reinigungsansatzes von Ecolabs Synbiotic-Technologie (Maxx Synbiotic) in die autonomen Reinigungslösungen von Columbus. Wie Lexie DeVries und Hans-Leo Fernschild (Bild) erläuterten, kombiniert die Maxx-Synbiotic-Produktlinie Probiotika, Präbiotika und biologisch abbaubare Tenside auf innovative Weise. Das Sortiment umfasst Allzweck-, WC-, Boden- und Sanitärreiniger. Während herkömmliche Produkte einen sofortigen Reinigungseffekt erzielen, ist bei Maxx-Synbiotic zudem eine langanhaltende Reinigung sichergestellt. Während die Probiotika den Schmutz eliminieren, sorgen die Präbiotika für den nachhaltigen Effekt. Das Ergebnis ist eine tiefere, dauerhafte Hygiene, für die circa 50 Milliarden Mikroorganismen pro Liter Reinigungsmittel sorgen. Die Kombination aus Probiotika und Präbiotika lasse keinen Platz für Bakterien, Allergene und schlechte Gerüche und verringere die Wiederverschmutzung. Dadurch soll die Notwendigkeit häufiger Grundreinigungen reduziert werden. Die Vorteile für den Einsatz von Maxx Synbiotic in Reinigungsrobotern sind unter anderem, dass Geruchsbildung in Frisch- und Schmutzwassertank verhindert werden und der Schutz von Sensorik und Absaugtechnik der Maschinen durch die schaumarme Formulierung. "Gemeinsam mit Columbus bringen wir eine Lösung auf den Markt, die Hygienesicherheit, Nachhaltigkeit und Effizienz vereint“, sagt Jens Urbanowski, Vice President Sales & Corporate Accounts Institutional Europe bei Ecolab.
Messe-Premiere feierte zudem Ecolab ReadyDose, ein kompaktes Reinigungsprogramm bestehend aus kleinen Tabs, die eine einfache, unkomplizierte Anwendung bieten: öffnen, in die Anwendungsflasche geben, auflösen lassen und anwenden. Die Tabs gewährleisten eine kontrollierte Dosierung und das kompakte Design ermöglicht eine einfache Lagerung durch eine erhebliche Platzeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen, anwendungsfertigen Lösungen. Zudem unterstützt ReadyDose mit bis zu 99 Prozent weniger Kunststoffabfällen, die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. -
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© rationell reinigenGiobotics: In mehreren Demonstrationen konnten die Messebesucher zwei neue Kehrroboter des Herstellers Pudu Robotics erleben: den MT1 Vac mit Saugfunktion für großflächige Innenbereiche und den MT1 Max, der Flächenreinigung auch in Außenbereichen und Parkhäusern ermöglicht.
Der Pudu MT1 Vac wurde unter anderem für Einsätze wie in Hotels, Konferenzzentren oder Messehallen konzipiert. Er kombiniert Kehren, Saugen und Trocknen in einem Arbeitsgang. Mit einer Arbeitsbreite von 55 Zentimetern sowie einem Sechs-Liter-Sammelbehälter und einem 14-Liter-Staubsaugerbeutel ermöglicht er lange Einsatzintervalle. In einem typischen Szenario mit 1.000 Quadratmetern Hotelteppich könne dieser Roboter beispielsweise zehn Tage laufen, ohne dass er geleert werden muss. Für spontane Einsätze lässt sich das Gerät einfach per Hand steuern – mit der integrierten Handstaubsaugverlängerung sind dabei auch Wände, Sofas oder Regalböden erreichbar.
Für Flächen über 100.000 Quadratmeter, insbesondere auch im Außeneinsatz, ist laut Dennis Dehring (Bild), Mitglied der Geschäftsleitung von Giobotics, der Pudu MT1 Max prädestiniert. Ein integrierter Regensensor und die Anbindung an Wetter-Apps erlauben diesem Kehrroboter eine automatische Anpassung an Witterungsbedingungen. Er verfügt zudem über einen 36-Liter-Sammelbehälter und seine Aufzugskompatibilität macht ihn für komplexe Umgebungen geeignet. Zudem sei das Navigationssystem des Pudu MT1 Max besonders robust auch unter anspruchsvollsten Bedingungen: von Hallen mit extrem hohen Decken und Glasdächern bis hin zu Räumen mit schwachem Licht, starker Staubentwicklung, Sand oder Nebel. Nicht zuletzt ist das Gerät mit mehrdimensionalen Schutzfunktionen ausgestattet. Unter anderem sorgen ein Sicherheitsprojektionslicht, eine 1,2 Meter hohe Warnleute sowie akustische Signale dafür, dass das Gerät stets klar erkennbar ist. -
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© rationell reinigenHagleitner: Mit Integral 2Robot bringt der österreichische Hygienespezialist eine "Tankstelle“ zur vollautomatischen Befüllung von Reinigungsrobotern (Bild) auf den Markt. Zum Dosiergerät gehören passende Hochkonzentrate; eine 2,6-Liter-MultiFill-Patrone davon reicht für die Reinigung von bis zu 130.000 Quadratmetern Fläche. Das an einen Wasseranschluss gekoppelte Dosiergerät produziert daraus direkt am Einsatzort die gebrauchsfertige Reinigungslösung. So lassen sich Lager- und Transportvolumen reduzieren. Zudem entfällt damit jegliches Hantieren mit Kanistern oder das Befüllen von Hand. Beide Hochkonzentrate (Floorstar 2Go und Power 2Go) tragen sowohl das EU-Ecolabel als auch das Österreichische Umweltzeichen. Die integrierte RFID-Technologie verhindert mögliche Produktverwechslungen.Die fertig angemischte Reinigungslösung fließt dann über einen Schlauch in die Dockingstation für den Roboter. Laut Hersteller funktioniert das System mit jeder handelsüblichen Dockingstation, die über einen Strom- und Festwasseranschluss verfügt. Am Display des Systems lassen sich Dosierung und Abgabemenge voreinstellen, sodass während des Betriebs kein manueller Eingriff nötig ist. Das Dosiergerät wird wandmontiert und lässt sich flexibel in der gewünschten Höhe anbringen. Das Display ist einfach strukturiert, selbsterklärende Piktogramme erleichtern die Bedienung. Das Gerät informiert zudem digital in Echtzeit zu Füllstand und Verbrauch. Über die Hagleitner360-App und das HsM-Webportal sind die Daten jederzeit und überall abrufbar. -
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© rationell reinigenHarmsen Trading: Sabine Harmsen und Rainer Topf (Bild) präsentierten Reinigungstextilien aus Recyclat: Reinigungstücher ebenso wie Wischbezüge. Die Mikrofasertücher mit einem Anteil von 80 Prozent aus recycelten Fasern sind in den gängigen vier Farben oder in Grau mit entsprechender farblicher Einfassung erhältlich. Wie auch die weiteren Reinigungstücher im Portfolio sind sie nach Oeko Tex 100 zertifiziert. Die Zertifizierung garantiert, dass das Reinigungstextil frei von schädlichen Substanzen ist und umweltfreundlich hergestellt wurde. Auch diverse Wischbezüge aus Recyclat sind erhältlich, darunter ein Mopp aus 100 Prozent recycelter Mikrofaser, der bei der Herstellung rund 60 Prozent weniger CO2 verbraucht als herkömmliche Bezüge, bei gleicher Reinigungsleistung und Haltbarkeit, sowie ein Mopp mit Diamantbeschichtung. Geplant ist, weitere Wischbezüge auf Recyclat umzustellen, darunter eine Variante mit abrasiven Bürstenstreifen.
Ein weiteres Thema am Stand waren wasch- und wiederverwendbare Abfallsäcke, die in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich sind, auch passend für die Abfallsammelstationen von Bica Solutions. -
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© rationell reinigenHaug Bürsten: Neu im Portfolio sind sogenannte Schattenwände für Besen, Bürsten, Schaufeln, Klapphalter oder Eimer, auf denen Reinigungsgeräte in Produktionsstätten ihren festen Platz haben und stets griffbereit sind, dank ihres jeweiligen Abbilds in Form von selbstklebenden Produktschatten. Dies ermöglicht eine hygienische, sichere Aufbewahrung am definierten Ort und verhindert Kreuzkontaminationen in sensiblen Bereichen wie zum Beispiel im Lebensmittelumfeld. Die Schattenwände werden kundenspezifisch angefertigt, unter Berücksichtigung von erforderlichem Farbkonzept und benötigten Reinigungsgeräten. Möglich sind Varianten auf Rollen oder zur Befestigung an einer bestehenden Wand. Die Schattenwände bestehen aus Alu-Verbundplatten (Dibond-Platten). Auf eine Folie wird verzichtet, um auszuschließen, dass sich Teile lösen und ein Fremdkörperrisiko darstellen wie das Haug-Standteam erläuterte (v.li.): Michael Nix (Verkaufsleiter Nord/West), Geschäftsführerin Gigi Haug, David Heusel (Verkaufsleiter Süd/Ost), Derk Brumma (Verkaufsleiter Deutschland) und Karin Di Grisolo (Kundenservice).
Außerdem zu sehen war ein breites Portfolio an Bürsten, Besen, Wasserschiebern, Schrubbern oder Kehrgarnituren für unterschiedliche Zwecke und Anwendungsgebiete. Full-Colour-Varianten mit Körper und Besatz in einer Farbe gehörten ebenso dazu wie Produkte mit antibakterieller Ausrüstung, antistatischen Eigenschaften oder der Fähigkeit, von Metalldetektoren identifiziert werden zu können. Präsentiert wurde auch ein erweitertes Recyclingsortiment. -
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© rationell reinigenHyCleaner: Der Photovoltaik-Reinigungsroboter SolarRobot Pro eignet sich laut Josha Kneiber (Bild) für die Reinigung von großen PV-Dach- und Freilandanlagen ab 2.000 Quadratmetern. Mit wenigen Handgriffen kann die modular konzipierte Maschine werkzeuglos zusammengesetzt werden. Anschließend wird diese mit einer Funkfernbedienung aus sicherer Entfernung gesteuert. Der integrierte Autodrive lässt den PV-Reinigungsroboter eigenständig über die Paneele reinigen. Währenddessen sorgt eine Kantenerkennung mit Fallschutzsensoren für Sicherheit, sodass die Maschine automatisch beim Erreichen der Solarflächenkante stoppt. Mittels des speziellen Bürstendesigns erfolgt die Reinigung ohne Zugabe von Reinigungsmitteln. Die Reinigungsleistung wird mit 1.100 bis 2.400 Quadratmetern in der Stunde und die Akkulaufzeit mit bis zu drei Stunden angegeben. Mittels variabler Bürstengrößen und Versatzanordnung kann mit 2,4 Metern Reinigungsbreite gereinigt werden. Der Roboter ist, abhängig vom Oberflächenzustand, bis 25 Grad Neigung und mit Seitenführung bis 45 Grad Neigung einsetzbar. Gereinigt wird dabei mit einer Bürstenrotation von 400 Umdrehungen pro Minute bei einem Wasserbrauch von 0,5 Litern pro Quadratmeter. Neu vorgestellt wurde das TopGrip-Laufband, welches für bessere Haftung und effizientere Wasserverdrängung durch den Kapillareffekt sorgt. -
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© rationell reinigenHygan: Andreas Tirler (Bild) stellte Dual Clean vor, das mobile Reinigungssystem für den professionellen Einsatz. Der intelligente Dosierkopf bringt Hochkonzentrat und Wasser im richtigen Mischverhältnis auf die zu reinigende Oberfläche. Hierzu werden eine Flasche mit Wasser und eine mit Hochkonzentrat mit einem Klick problemlos und ohne zu tropfen in den Sprühapplikator eingesetzt. Die Wasserflasche wird bei jedem Gebrauch mit frischem Leitungswasser befüllt und danach umgehend entleert. Bei leerer oder fehlender Wasserflasche blockiert das System und vermeidet so eine Fehlanwendung. Das Superkonzentrat zeichnet sich dabei durch eine umweltfreundliche Rezeptur aus, ist luftdicht verschlossen und tritt erst aus, wenn die Flasche korrekt ins Sprühsystem eingesetzt wird. Konzentrat und Wasser kommen durch das intelligente System nicht miteinander in Kontakt, womit einer Verkeimung des Produktes vorgebeugt wird. Die genaue Dosierung verhindert Produktverschwendung und Fehlanwendungen. Das ergiebige Konzentrat lässt sich durch sein geringes Volumen platzsparend lagern. Eine Flasche Konzentrat (330 Milliliter) entspricht dabei einem ganzen Karton eines gebrauchsfähigen Produktes beziehungsweise erbringt die Leistung von bis zu sieben gebrauchsfertigen Flaschen à 750 Milliliter. Die insgesamt fünf Spezialkonzentrate Kitchen, Sanitary, Glass, Surface und Surface Power sind Ecolabel-zertifiziert und bilden ein komplettes, ökologisches Reinigungssortiment für Oberflächen aller Art und hartnäckigste Verschmutzungen. -
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© rationell reinigenICE Cobotics: Aus dem bekannten Reinigungsroboter Cobi18 des niederländischen Anbieters ist nun der Cobi18+ geworden. In die Plus-Version sind nach Angabe von Nils Gradert (Bild), Area Sales Manager für die DACH-Region bei ICE Cobotics, eine Reihe von Verbesserungen eingeflossen. So wurde etwa der Bürstendruck um 400 Prozent auf jetzt acht Kilogramm gesteigert. Zudem sei der kompakte Roboter nun noch robuster (ein sogenannter AirBumper ersetzt den bisherigen mechanischen Bumper; insgesamt weniger bewegte Teile, verbesserter Kunststoff) und auch zuverlässiger gegen Fehlauslösungen auf kontrastreichen/gemusterten Böden. Zudem wurden die IR-Klippensensoren durch 2D-ToF-Kameras ersetzt. Nicht zuletzt sei die Bedienoberfläche noch intuitiver gestaltet worden und auch die Navigationsfirmware ist neu und leistungsfähiger.
Neben diesen laut Nils Gradert maßgeblichen Modifikationen hat der Cobi18+ noch eine Reihe kleinerer Neuerungen zu bieten, darunter ein verbesserter Tankeinlass, ein optimierter Saugbalken-Halter mit Lenkrollen oder auch die elektronische Füllstandserkennung für Schmutzwasser. -
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© rationell reinigeni-team: Zum ersten Mal präsentierte sich im Rahmen der CMS das neue Mitgliedernetzwerk i-team Solutions Germany. Hierbei handelt es sich um ein gleichberechtigtes Joint Venture zwischen der Eigentümerfamilie von i-team Global aus den Niederlanden und der Familie Jarolimeck, Eigentümerin des deutschen Fachgroßhandels Toussaint und Gründerin der Einkaufsgemeinschaft Topserv. Das Mitgliedernetzwerk, das sich künftig neben dem Verkauf von Maschinen, Robotern, Reinigungsmitteln und -lösungen von i-team auch mit Service und Wartung befassen wird, soll sich insbesondere auf die Betreuung regional und national tätiger Großkunden konzentrieren. Es zählt derzeit 15 Mitglieder mit 27 Niederlassungen in ganz Deutschland. Mit der Insolvenz von Kenter als ehemaligem Partner von i-team im Bereich Vertrieb und Wartung ist nach Aussage von Ben van de Scheur, Geschäftsführer von i-team Global, für viele Großkunden eine Lücke entstanden, die mit dem neuen Netzwerk wieder geschlossen werden soll.
Seit letztem Jahr ist i-team auf dem deutschen Markt zudem mit der i-team Germany GmbH mit Sitz in Bensheim (Hessen) aktiv. Das dahinterstehende Netzwerk mit seinen rund 30 Partnern, darunter eine große Anzahl von Mitgliedern der Highclean-Gruppe, richtet sich im Gegensatz zur neuen i-team Solutions Germany eher an lokale und mittelständische Kunden (KMU). Beide Netzwerke existieren und arbeiten nebeneinander und bedienen so unterschiedliche Kundensegmente.
Neben der Vorstellung der neuen Mitglieder der i-mop-Familie (i-mop 36 und 40) präsentierten Jens Jarolimeck (li.) und Ben van de Scheur auf der CMS auch die Orbot-Scrub-Serie, eine Eigenmarkenlinie klassischer Aufsitz- und Nachläufermaschinen, sowie i-hygienic, eine neue Serie pflanzlicher Reinigungs- und Hautpflegeprodukte. Letztere stammt ursprünglich vom niederländischen Unternehmen Hygienic, das Mitte des Jahres von i-team übernommen wurde. -
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© rationell reinigenKemaro: Der Reinigungsroboter K700 Compact (Bild vorne) reinigt mit nur 25 Zentimetern Höhe und einem reduzierten Durchmesser (70 Zentimeter Arbeitsbreite) selbst schwer zugängliche Bereiche unter Regalen, zwischen Maschinen oder in engen Räumen. Zu den Features gehört, dass sich der Roboter eigenständig zwischen verschiedenen Räumen bewegt, was die Flexibilität erhöht. Zudem stärkt der BlueSpot die Arbeitssicherheit, indem das blaue Licht Mitarbeitende und Staplerfahrer frühzeitig auf die Bewegung des Roboters hinweist, auch in unübersichtlichen Bereichen oder unter Förderanlagen. Und das patentierte selbstreinigende Filtersystem sorgt für mehr Effizienz, eine verbesserte Luftqualität und reduziert die Wartung. Der Schweizer Hersteller gibt eine Reinigungsleistung von 750 Quadratmetern pro Stunde bei einer Reinigungsgeschwindigkeit von 0,7 Metern pro Sekunde an. Der Schmutzbehälter des unter 25 Kilogramm wiegenden Roboters (inklusive Akkus) fasst elf Liter, der nach 90 Minuten Ladezeit bis zu vier Stunden lang reinigen kann.
Der K900 Gen II hingegen reinigt Lager- und Produktionshallen bis 20.000 Quadratmeter Größe in 90 Zentimeter breiten Bahnen mit bis zu 1.000 Quadratmetern in der Stunde bei einer maximalen Laufzeit von fünf Stunden. Sein Schmutzbehälter fasst 35 Liter, das Gewicht liegt bei 32 Kilogramm. -
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© rationell reinigenKennedy Hygiene Products: Der britische Hersteller von Waschraumlösungen bietet Spender, die auf Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit ausgelegt sind und beliefert Kunden in über 60 Ländern weltweit. Man hat sich auf die Herstellung von Produktdesigns spezialisiert, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Alicja Gruszczyńska und Giuseppe Serra (Bild) zeigten unter anderem Slim Air, einen passiven Lufterfrischer, der ohne Batterien funktioniert und zu 89 Prozent aus recyceltem Kunststoff besteht. Jede Slim-Air-Nachfüllpackung hält bis zu 60 Tage. Die Nachfüllpackungen bestehen aus hydrophobem Gel, das kein Wasser aufnimmt und für gleichbleibende und lang anhaltende Frische sorgt. Die geruchsneutralisierende Technologie, es gibt fünf neue Duftkombinationen, sorgt dafür, dass unangenehme Gerüche nicht nur überdeckt, sondern beseitigt werden. Slim Air ist in den Farben Weiß und Obsidianschwarz erhältlich. Dank seines schmalen und kompakten Designs lässt er sich in jedem gewerblichen Waschraum und anderen Geschäftsbereichen installieren, denn der schmale und kompakte Spender in Scheibenform benötigt nur wenig Platz. -
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© rationell reinigenKenter: Nach der Insolvenz und der damit resultierenden Stilllegung der Kenter GmbH im Juni dieses Jahres meldete sich Rainer Kenter (v.li.) mit seinem Team Sait Mert (Operations Manager), Kevin Pashouwers (Co-Investor) und Lilly Pieper (Vertriebsunterstützung) auf der CMS zurück auf der Bühne der Reinigungsbranche. Zusammen mit einem Co-Investor startet er nun neu mit der Kenter Gebraucht- und Mietmaschinen GmbH. Unter dem bekannten „K“ des Kenter-Logos verfolgt das Unternehmen künftig drei Schwerpunkte: Consulting, das sogenannten i-Cycle und Cleanconnect24.com.
Angesichts von über 20 Jahren Erfahrung in der professionellen Reinigungstechnik möchte Rainer Kenter unter anderem als Berater auf den Gebieten Reinigungsrobotik, chemiefreie Reinigung, Innovationsmanagement oder auch in puncto strategische Neuausrichtung von Reinigungsunternehmen aktiv werden. Bereits im Juli hatte er eine erste Zusammenarbeit mit Fieldbots, dem Anbieter der gleichnamigen Flottenmanagement-Software für autonome Reinigungsroboter, bekannt gegeben. Als Beirat wird er das Unternehmen für zunächst zwei Jahre unter anderem in der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen beraten sowie in Vertriebsfragen unterstützen.
Hinter i-Cycle verbirgt sich die professionelle Aufarbeitung von i-Mops, von denen die ehemalige Kenter GmbH bereits rund 25.000 Stück in der DACH-Region verkauft habe. Als Patentinhaber und Lizenzgeber sei der i-Mop für Rainer Kenter nach wie vor "ein Herzensprojekt“.
Hinter Cleanconnect24.com verbirgt sich schließlich eine geplante Plattform für Kauf, Verkauf und Vermietung von Reinigungstechnik. Zur Erinnerung: Bereits 2016 gründete Rainer Kenter die Plattform Cleanmachines24.com für gebrauchte Reinigungsmaschinen. Mit Cleanconnect24.com möchte er nun einen Schritt weiter gehen: Neben Kauf und Verkauf von Technik soll diese Plattform Reinigungsunternehmen auch die Vermietung ungenutzter Maschinen ermöglichen, vergleichbar mit einem "Airbnb der Reinigung“. Zukünftig sollen darüber auch Ersatzteile für namhafte Hersteller verfügbar sein. Und mit Cleanpedia entstehe zudem eine Datenbank, die Wissen von Anwendern und Herstellern bündelt. Der Start ist für das erste Quartal 2026 geplant. -
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© rationell reinigenKiehl: Im Rahmen der CMS wurde erstmals der sogenannte Kiehl-Bot als integraler Bestandteil der ebenfalls neugestalteten Kiehl-App vorgestellt. Wie Johannes Peter Kiehl (Bild) erläuterte, soll der Bot als KI-gestützte Funktion Anwender dabei unterstützen, schnell das passende Produkt aus dem Sortiment des Reinigungsmittelherstellers oder eine Anwendungsempfehlung zu finden. In der App finden sich alle verfügbaren Produkte für Gebäudereinigung, Textilwäsche, Küchenreinigung, Desinfektion, Handpflege und Fahrzeugwäsche. Über den integrierten Barcode-Scanner lassen sich Kiehl-Produkte scannen und man gelangt so direkt zu Produktinformationen, Anwendungshinweisen und Sicherheitsdatenblättern in 26 Sprachen. Mit nur wenigen Klicks können Nutzer der App zudem den Kontakt zur Fachberatung herstellen oder auch schnell und direkt etwa auf die eigene LiCoDos-Dosierstation (intelligentes System zur Steuerung industrieller Waschmaschinen) zugreifen.
Für Johannes Peter Kiehl, den Inhaber und Geschäftsführer des familiengeführten Unternehmens in vierter Generation, ist das Thema Digitalisierung ein zentraler Zukunftstreiber. Entsprechend standen auch die für Robotik geeigneten, tensidfreien Unterhaltsreiniger Rivas und Rivamat mit im Fokus des CMS-Auftritts. Beide Produkte seien intensiv für den Einsatz in autonomen Scheuersaugmaschinen getestet worden und sorgen, so Johannes Peter Kiehl, "nicht nur für ein perfektes Reinigungsergebnis ohne Schaumentwicklung, sondern halten durch ihre spezielle Zusammensetzung auch die Wassertanks lange frisch“. Zudem sind beide Produkte mit dem EU-Ecolabel zertifiziert. -
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© rationell reinigenKleanApp: Mit einem neuen Markenauftritt samt neuem Logo präsentierte sich KleanApp auf der Messe. Vor neun Jahren mit dem Ziel gestartet, die ursprünglich manuelle Qualitätskontrolle in der Gebäudereinigung digital und damit einfacher zu machen, hat sich KleanApp laut Thomas Schittkowski (Bild), dem Gründer und Inhaber der Eichstätter Softwareentwicklung Schittkowski GmbH, mittlerweile zu einem vollwertigen ERP-System für die Gebäudereinigungsbranche weiterentwickelt und deckt heute alle zentralen Bereiche ab: von der Einsatzplanung über die Objekt- und Vertragsverwaltung bis hin zur Abrechnung, Zeiterfassung, Kommunikation und mobilen Unterstützung für Reinigungskräfte. Lediglich die Lohnabrechnung und die Finanzbuchhaltung sei nicht Bestandteil der Lösung.
Da es sich bei KleanApp um eine Webseite handelt, sind die genannten Funktionen von vielen Endgeräten (PC, Android, iPhone, Tablet) aus zugänglich und über die entsprechende App einfach zu bedienen. Neben der Erweiterung bestehender Funktionen liege aktuell ein besonderer Schwerpunkt auf der Integration moderner KI-Tools, die die tägliche Arbeit von Disponenten, Objektleitern und Reinigungskräften noch stärker unterstützen sollen, unter anderem was das Thema Dienstplan betrifft. -
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© rationell reinigenMarob: Das Team von Marob aus Börtlingen zeigte verschiedene Varianten des Marob Gigant. Das Reinigungsgerät dient der manuellen Reinigung und Pflege von großen Flächen und kombiniert einfache Handhabung mit Arbeitsbreiten von 80, 105 beziehungsweise 250 Zentimetern (nur trockene Vorreinigung). Durch das zweistufige Nasswischen in einem Arbeitsgang werden Bodenbeläge schonend und gründlich gereinigt. Das System arbeitet komplett ohne Strom und spart laut Hersteller mindestens 50 Prozent Wasser (15 Liter pro 1.000 Quadratmeter) und Chemie im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsverfahren. Die Handhabung ist einfach: Mopphalter einhängen, Wasser einfüllen, Wasserdosierung öffnen und losfahren. Der vordere Mopp wird über das Gerät gleichmäßig befeuchtet, der hintere Mopp nimmt die gelösten Verschmutzungen auf; bei Bedarf beziehungsweise auf wasserempfindlichen Bodenbelägen wird nur nebelfeucht gewischt. Durch die ergonomische, aufrechte Arbeitshaltung können große Flächen ermüdungsfrei gereinigt werden. Beim zweistufigen Nasswischen sollen laut Marob Flächenleistungen von bis zu 2.500 Quadratmeter pro Stunde erreicht werden. Bei jeder Reinigung kann mit dem passenden Wischpflegemittel gleichzeitig automatisch gepflegt werden, da die Reinigungsflotte auf dem Boden trocknen kann. Die Verwendung hochwertiger Materialien wie Edelstahl und glasfaserverstärkter Kunststoff sorgt für einen jahrelangen Einsatz. -
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© rationell reinigenMeiko Textil: Im Mittelpunkt stand eine breite Palette an Reinigungstextilien: Tücher aus Vlies oder Mikrofasern ebenso wie Wischbezüge und Pads, aber auch Equipment wie Reinigungswagen nebst Zubehör.
Vor zwei Jahren hatten Michaela und Peter Schraps das 1971 gegründete Traditionsunternehmen übernommen, das seit dem Jahr 2002 zu Perick Management gehörte. Die heutigen Inhaber und Geschäftsführer mit langjähriger Branchenerfahrung unter anderem aus Norwegen wollen Meiko Textil nach und nach ausbauen und auch das Sortiment erweitern.
Dazu gehört zum Beispiel ein Staubwedel, präsentiert von Michaela Schraps (Bild), der an einer Dreifach-Teleskopstange abgewinkelt und justiert werden kann, um auch Flächen in der Höhe vom Boden aus gut zu erreichen. Zu sehen waren zudem diverse Prototypen im Bereich Reinigungstextilien, darunter Schlingenmopps mit quer- statt längsgestreifter Struktur, was dazu beiträgt, dass der Schmutz beim Wischen besser aufgenommen werden kann, oder Mikrofasertücher mit Hoch-Tief-Struktur, die eine größere Schmutzaufnahme ermöglichen. -
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© rationell reinigenMobiloclean: Die bundesweit mit über 30 Standorten vertretene Handelsgruppe stellte auf ihrem Stand unter anderem das Thema Maschinenservice in den Mittelpunkt. Flächendeckend verfügt die Gruppe über eigene Servicetechniker und Werkstätten. "Damit sind Wartung, Reparatur und Maschinenservice jederzeit gewährleistet: direkt beim Kunden und mit kurzen Reaktionszeiten“, betont Mobiloclean-Geschäftsführer Matthias Lunow (Bild). Fällt eine Maschine aus, greife ein Miet- und Ersatzsystem, das künftig deutschlandweit einheitlich organisiert sei. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel spielt Servicekompetenz in der Fläche nach Überzeugung von Matthias Lunow eine entscheidende Rolle. Deshalb investiere die Gruppe gezielt in den Ausbau ihres Netzwerkes und in die Weiterbildung der Techniker.
Neben Service und Technik setzt die Gruppe nach eigener Aussage zunehmend auf Nachhaltigkeit – sowohl im Sortiment als auch in der Anwendung. So wurde die Eigenmarkenlinie Mclean Green jüngst um neue, umweltfreundliche Küchenreiniger erweitert. Besonders hervorzuheben sei hier der kennzeichnungsfreie, flüssige Geschirrreiniger KM66. Er basiert auf zertifiziert ökologischen Rohstoffen und entfernt zuverlässig Kalk, Stärke und Fett. Und auch bei den nachhaltigen Hygienepapieren (Mpaper Green) gibt es Ergänzungen im Portfolio: zum einen das aus 100 Prozent recyceltem Karton hergestellte Loop2-Handtuchpapier; zum anderen das Loop2/3-Toilettenpapier, welches zusätzlich zu 97 Prozent klimaneutral produziert sei. -
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© rationell reinigenMopptex: Nina Walder (Leitung Einkauf, li.) und Lilianna Tomala (Leitung Produktion Polen) präsentiertenen Mopptex-Neuheiten aus dem Tuch- und Padsortiment. Das Bonnet-Pad zur klassischen Teppichreinigung ist mit grünen Borstenstreifen ausgerüstet, die zusätzlich mechanische Unterstützung leisten. Das Pad ist an der Maschine beidseitig verwendbar. Je nach Verschmutzungsgrad beträgt die Reinigungsleistung bis zu 50 Quadratmeter.
Die Tücher der Mikrofaserrolle Perfo zeichnen sich durch eine Frottee-Oberfläche, Farbechtheit und eine stabile Form aus. Auf der Rolle sind die Tücher perforiert und können einfach abgetrennt werden. Durch die Lasercut-Umrandung fransen die Tücher nicht aus und lassen sich bei Bedarf waschen. Bei höherer Verschmutzung sollte das Tuch, welches trocken, feucht oder im Rahmen der Sprühreinigung verwendbar ist, entsorgt werden.
Darüber hinaus wurde zum einen ein mit Polyvinylalkohol getränktes Mikrofasertuch gezeigt, das für ein streifenfreies glänzendes Reinigungsergebnis sorgt. Durch die Beschichtung ist es langlebig und chemiebeständig. Zum anderen gibt es auch einen Handpadhalter für alle gängigen Vliespads mit Stielaufnahme, sodass dieser zum Schrubben von Böden oder Überkopfarbeiten an Decken und Wänden eingesetzt werden kann. -
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© rationell reinigenMytutorial: Erstmals war die digitale Schulungsplattform Mytutorial auf der CMS präsent. Geschäftsführer Lars Michalski (li.) und Geschäftsbereichsleiter Carsten Will zeigten die Schulungsvideos, die rechtssichere und ortsunabhängige Unterweisungen für Beschäftigte in der Gebäudereinigung ermöglichen, per App, Tablet oder PC, und mittlerweile vertont in 18 Sprachen verfügbar. Aktuell gibt es rund 50 Onlineschulungen zu Themen wie Arbeitssicherheit, Desinfektion, Krankenhausreinigung oder Unterhaltsreinigung, weitere Themen wie Büro oder Fuhrpark beziehungsweise Sprachen sollen folgen.
Die Videos sind intuitiv bedienbar, eine automatische Dokumentation sorgt für Nachweisbarkeit. Sie lassen sich auch in Mitarbeiter-Apps nutzen und mit bestehenden Branchensoftware-Systemen verbinden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Schnittstellenpartner, darunter PlanD, Fortytools, Blink, KleanApp oder BlueTem. -
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© rationell reinigenNeumann & Neumann: Im Mittelpunkt des CMS-Auftrittes stand die neue e-QSS-App, die digitale Qualitätsprüfungen und mobiles Ticketsystem in einer Anwendung vereint. Dadurch haben alle Beteiligten, von der Reinigungskraft über den Objektverantwortlichen bis hin zum Management, jederzeit einen transparenten Überblick über Checkergebnisse, Mängelmeldungen und deren Bearbeitungsstatus. Dies ermöglicht eine direkte Reaktion sowie die dokumentierte Nachverfolgung von Leistungen und Aufträgen. Neben der App stellte das Software- und Beratungsunternehmen aus Steingaden auch die neue Version des Webportals e-QSS ML 4.0 mit erweiterten Analyse- und Reportingfunktionen vor. Echtzeitübersichten über Qualitätskennzahlen und Reinigungsprozesse lassen sich damit laut Geschäftsführer Oswald Neumann (Bild) deutlich einfacher steuern und optimieren. Nicht zuletzt wurde auf der Messe die Einbindung der Zeiterfassung von Blink und der E-Learning-Module von Sarikohn gezeigt, die nun direkt in e-QSS integriert sind – für effiziente Abläufe, gebündelte Qualitätssicherung und Weiterbildung in einem System. -
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© rationell reinigenPeppermint Robotics: Das im Jahr 2019 gegründete indische Start-up ergänzt mit seinen Reinigungsrobotern seit 2024 das Portfolio autonomer Reinigungslösungen von Columbus. Erstmals im Rahmen der CMS präsentierten die Stuttgarter nun zwei dieser Roboter, den kompakten SD20 und den vollautonomen SD45, auf einer direkt an den Columbus-Stand angrenzenden Ausstellungsfläche.
Der von Columbus-Geschäftsführer Jörg-Peter Staehle (Bild) präsentierte SD20 ist für wechselnde Einsatzorte in der kommerziellen Reinigung ausgelegt und passt sich flexibel an unterschiedliche Bodenarten und Geschwindigkeiten an. Das Gerät reinigt nach Herstellerangabe bis zu 1.550 Quadratmeter in der Stunde und hat eine Batterielaufzeit von bis zu vier Stunden. Frisch- und Abwassertank fassen jeweils rund 19 Liter. Die Steuerung des Gerätes erfolgt über das herstellerspezifische Betriebssystem Peppermint OS, welches mittels seines dynamischen Sicherheitserkennungs- und Ausweichsystems sowie intelligenten Sensoren (LiDAR, Tiefensensoren, Ultraschallsensoren) eine 360-Grad-Sicherheit gewährleistet.
Der SD45 ist für lange Einsätze beziehungsweise eine Reinigung auf großen Flächen in Industrie, Retail, Hotellerie oder im Gesundheitswesen entwickelt. Wassermanagement und Batterieladung erfolgen hier vollautomatisch über die Workingstation des Gerätes. In der Stunde schafft dieser Roboter bis zu 1.800 Quadratmeter, seine Batterielaufzeit beträgt bis zu acht Stunden. Der Frischwassertank fasst rund 45 Liter, der Abwassertank 53 Liter. Beide Modelle verfügen über ein Echtzeit-Dashboard für Betriebs- und Wartungsinformationen. -
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© rationell reinigenPfennig Reinigungstechnik: Mit dem Forschungsprojekt "Intelligenter Wischmopphalter“ (iWMH) haben Pfennig Reinigungstechnik und die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) nach Aussage von Dietmar Pfennig (Bild) einen wichtigen Schritt hin zu einer datengestützten Reinraumreinigung vollzogen. Mithilfe von Sensorik und Messtechnik erfasst der besagte Wischmopphalter Parameter wie zum Beispiel Anpresskraft, Wischgeschwindigkeit, Reibwert und Flüssigkeitsabgabe. Damit werde der bisher rein manuelle Prozess erstmals direkt messbar, vergleichbar und für die Praxis dokumentierbar. Die ursprünglich aus der Reinraumbranche stammende Entwicklung soll präzise Analysen auch für die allgemeine Gebäudereinigung ermöglichen, die sowohl für die Optimierung von Wischbezügen als auch für die Schulung von Reinigungskräften entscheidend sein können. Darüber hinaus könne der iWMH künftig dazu beitragen, einheitliche Standards in der Bewertung der Flächenleistung von Wischmopps zu etablieren.
Weiterhin zeigte Pfennig in Berlin ein neues Einwegtextil aus 100 Prozent recyceltem Polyester mit einer leicht klebenden, wasserlöslichen Beschichtung, die für zuverlässige Staubbindung sorgt, ohne Öl, Rückstände oder zusätzliche Chemie. Das Textil mit der Bezeichnung Clino One Way Dry ist perforiert und lässt sich vielseitig einsetzen: von der manuellen Oberflächenreinigung bis hin zur Bodenreinigung mit 50-Zentimeter-Mopp. Es ist beidseitig nutzbar und passt auf alle gängigen Trägermopps. Pfennig sieht darin eine attraktive Lösung unter anderem für das Gesundheitswesen und besonders für den wachsenden Trend der Tagesunterhaltsreinigung in hochfrequentierten Bereichen.
Neu im Portfolio der Duracher ist nicht zuletzt der Carbon-Teleskopstiel CR. Mit einem Gewicht von 330 Gramm sei er rund 40 Prozent leichter als Edelstahlstiele und trotzdem robust, langlebig und autoklavierbar – ein Vorteil für die hygienische Aufbereitung nach höchsten Reinraumstandards. Seine Ergonomie mache ihn besonders interessant für die Wand- und Deckenreinigung. -
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© rationell reinigenPlasta: Unter dem Namen EcoPlasta wurden von Geschäftsführerin Loretta Schnell und Holger Blos, Chief Commercial Officer bei Cedo (Bild), Abfallsäcke aus 100 Prozent Recyclingmaterial (Post-Consumer-Abfall und haushaltsnahe Abfälle) für den gewerblichen Einsatz vorgestellt. Die reißfesten Säcke bestehen aus LDPE (LDPE = Low-density polyethylene) und sind in verschiedenen Größen mit 120 und 240 Litern Volumen sowie Stärken und Farben erhältlich. Alle Varianten sind mit dem Blauen Engel und dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet. Es zeigt an, wieviel Prozent der in einem Produkt verarbeiteten Kunststoffabfälle aus privaten Haushalten stammen. Bei den EcoPlasta-Müllsäcken sind es 60 Prozent, bei den Müllbeuteln, die in drei Größen ebenfalls zum Portfolio gehören, 40 Prozent.
Plasta ist einer der größten Polyethylen-Recycler und Hersteller nachhaltiger Kunststoffprodukte in Europa. Das Unternehmen gehört seit Ende 2024 zu Cedo. -
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© Pramol ChemiePramol Chemie: Der Schweizer Hersteller, seit über 40 Jahren am Markt, stellte eine Reihe neuer Produkte, insbesondere Problemlöser, vor. Im Mittelpunkt stand dabei der Aktivreiniger Robot Uni, speziell entwickelt für den Einsatz in Reinigungsrobotern. Die Formulierung verhindert Ablagerungen und Keimbildung in Wassertanks und sorgt so für eine konstant hohe Reinigungsleistung und Betriebssicherheit.
Mit Germex Top wurde ein gebrauchsfertiges Reinigungs- und Desinfektionsmittel für empfindliche Oberflächen vorgestellt. Es kombiniert hohe Reinigungswirkung mit materialschonender Desinfektion und erfüllt damit die Anforderungen an Hygiene, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit.
Neu im Sortiment ist zudem die Glass-Polish Créme, die beschädigte oder matte Glasscheiben regeneriert. Ergänzend zeigte Pramol Chemie EpoxyEx, eine Speziallösung zur Entfernung von Epoxidharzrückständen, sowie Anti-Slip, ein Mittel zur dauerhaften Erhöhung der Trittsicherheit auf glatten Böden. Auch probiotische Reinigungsmittel standen im Fokus. Sie nutzen natürliche Mikroorganismen zur nachhaltigen Reinigung und unterstützen so eine umweltfreundliche, mikrobiologisch aktive Flächenpflege. -
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© rationell reinigenProcter & Gamble: Produkte für die Wäschepflege (Ariel, Lenor) wurden von Tim Weinreich, Marketingleiter DACH bei Procter & Gamble Pro, Jaen-Oliver Hess (Vertrieb Innendienst) und Key-Account-Managerin Aleksandra Uhmann (Bild) auf der CMS ebenso präsentiert wie Reinigungsmittel (Mr. Proper, Antikal) für Böden und Oberflächen, Küche oder Sanitärbereich sowie Geschirrspüllösungen (Fairy) – mit dem Zusatz "Pro“ für die gewerbliche Nutzung. Spezielle Formulierungen sollen den Ansprüchen dieser Zielgruppe Rechnung tragen.
Unter den Waschmitteln gibt es auch Produkte für automatische Waschsysteme, beispielsweise Ariel Professional S1 Actilift, ein konzentriertes Flüssigwaschmittel mit Tiefenreinigungstechnologie für Fleckenentfernung, das mit dem Ariel-Professional-System verwendbar ist. Ebenfalls im Portfolio: Pods, die ein einfaches und kontrolliertes Dosieren ermöglichen. Bei den Reinigungsmitteln reicht die Bandbreite von Allzweckreinigern auch für die maschinelle Anwendung bis hin zu desinfizierenden Oberflächen- oder WC-Reinigern und Kalklösern. -
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© rationell reinigenReinigungstuecher.de: Jonas Vöcking (li.) und Ulrich Pohlmann stellten ein breites Sortiment an Reinigungstextilien vor: Universaltücher aus Mikrofaser, Glastücher oder Poliertücher ebenso wie Wischbezüge für unterschiedliche Anwendungen und Bodenbeläge. Fast alle Reinigungstextilien aus dem B2B-Onlineshop können am Firmensitz in Ahaus individuell mit Logo, Firmennamen oder Piktogrammen bedruckt werden, lösemittelfrei und kochfest. Möglich ist dies ab einer Menge von 500 Stück beziehungsweise 1.000 Stück bei den Universal-Mikrofasertüchern. Bei Wischbezügen wird der Druck auf einer der Taschen platziert, bei Reinigungstüchern steht ein maximales Format von zehn mal zehn Zentimetern zur Verfügung. -
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© rationell reinigenRiello: Präsentiert wurden Reinigungsmaschinen der Marken Ghibli sowie Wirbel. Massimo Magris (Bild), Export Area Manager bei Riello, zeigte die neue Ghibli-Scheuersaugmaschine Rexa 50, die in vier Varianten erhältlich ist, zum Beispiel als 50 D 55 Chem. Der handgeführte Nachläufer mit 530 Millimetern Arbeitsbreite (Saugbreite 750 Millimeter) und zwei 50-Liter-Tanks für Frisch- beziehungsweise Schmutzwasser ist für mittelgroße Flächen geeignet und bietet eine theoretische Flächenleistung von 2.650 Quadratmetern pro Stunde. Ausgestattet ist er mit einem leistungsstarken Saugmotor.
Ein ergonomischer Handgriff mit zwei integrierten Sensoren ermöglicht eine präzise Steuerung. Der Auffangbehälter hat eine große Öffnung für einfache Inspektion und Reinigung, der leicht herausnehmbare Schmutzbehälter ermöglicht eine schnelle Entsorgung von Rückständen. Zu den wichtigsten Merkmalen der Maschine gehören das Programm Silent Mode, das sich für geräuschsensible Umgebungen eignet, ein Eco-System, das den Verbrauch optimiert, sowie ein Dosiersystem.
Rexa 50 D 55 ist als Basisversion und in zwei Komplettversionen mit Batterien und Ladegeräten erhältlich. Die Variante BC Chem (Gelbatterien) steht für eine Laufzeit von rund drei Stunden, die Variante BC Lithium Chem (Lithium-Ionen-Batterien) geht darüber hinaus und bietet zudem die Möglichkeit des schnellen Wiederaufladens auch bei kurzen Pausen. -
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© rationell reinigenRK Siebdrucktechnik: Die Firma RKS mit Sitz in Rösrath bietet ein umfangreiches Portfolio an Zubehör und Ersatzteilen für Bodenreinigungsmaschinen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen laut Simone Maffioletti (li.) und Jens Mettner kompakte und langlebigere Brushless-Motoren sowie leistungsstärkere Vier-Stufen-Motoren, die das RKS-Motorenprogramm ergänzen. Gezeigt wurden auch neue Modelle von Filtern, Rädern und Sauglippen. Das Sortiment umfasst auch ölbeständige Sauglippen und Abstreifer, die sich besonders für industrielle Böden eignen. Ergänzt wird die Produktpalette durch eine vielfältige Auswahl an Schläuchen, Pads und Bürsten. -
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© rationell reinigenSolution Glöckner: Feierten mit den Besuchern 35 Jahre Solution Glöckner: Maria und Günter Glöckner (Mitte) mit ihren beiden Töchtern Silke Glöckner (re.) und Simone Picard. Eine Projektion am Messestand zeigte dazu die Firmenhistorie. Daneben hatte das Familienunternehmen eine Reihe neuer Produkte und Systeme mit nach Berlin gebracht. So wurde etwa das System der sogenannten Power-Konzentrate um das Thema Küchenreinigung ergänzt. Das entsprechende Sortiment mit der Bezeichnung Gastro besteht aus sechs unterschiedlichen Produkten: Boden- und Oberflächenreiniger, jeweils mit und ohne Schaum, Edelstahl- und Fettlöser sowie einem Konvektomaten-Reiniger.
Mit praktischen Anwendungsdemonstrationen, etwa an einer Testtreppe, wurden am Stand zudem die Vorteile von Soluflex 4.0 herausgestellt: signifikant weniger Waschvolumen, kein Bücken, keine Wasserläufer, ideal zu reinigende Sockel und Fugen. Ausgestattet mit einer drei Millimeter breiten Reinigungslippe für extrem hohen Anpressdruck, sei das aus vorbefeuchteten Mikrofasertüchern in unterschiedlichen Qualitäten und Farben bestehende und in den Breiten 40 und 50 Zentimeter verfügbare Wischsystem gleichermaßen ökologisch und ökonomisch einsetzbar.
Ebenfalls neu sind spezielle Gürteltaschen, die laut Firmenchef Günter Glöckner mit Neopren ausgekleidet und damit absolut wasserdicht sind. Sie ermöglichen das auftragsbezogene Mitführen der Reinigungstextilien, jeweils eine Tasche für sauber und genutzt. -
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© rationell reinigenSprintus: Ein Schwerpunkt am Stand waren Reinigungswagen der neuen Reihe Varix Zero. Geschäftsführer Ermin Fazlic (li.) und Florian Tamm, Vertriebsleiter Deutschland, präsentierten insgesamt 13 Modelle in modularer Bauweise für Einsatzzwecke in Gebäudereinigung, Gesundheitswesen oder Hotellerie. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören verschließbare Türen, glatte Oberflächen und eine durchgängige Vier-Farbcodierung, was Sicherheit und Hygiene gewährleistet. Ergonomische Arbeitshöhen und leichtgängige Lenkrollen dienen dem Bedienkomfort. Der Zusatz im Namen Varix steht für "zero emission“ und bedeutet, dass CO2-Emissionen, die das Produkt verursacht, auf ein Minimum reduziert und unvermeidbare Emissionen kompensiert werden. Bis zu 80 Prozent des verwendeten Kunststoffs der Reinigungswagen bestehen aus Regranulat, die CO2-Emissionen werden vollständig durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
Ebenfalls zu sehen: ein neuer Akku-Rucksacksauger (Boostix Igo Zero) mit 4,4 Kilogramm Gewicht, ergonomischem Tragesystem und bis zu 90 Minuten Laufzeit. Ausgestattet ist er mit bürstenlosem EC-Motor (300 Watt) und dreifachem Hepa-13-Filterssystem, das eine saubere Ausblasluft gewährleistet. Der Regranulatanteil des in Deutschland gefertigten Saugers liegt bei 75 Prozent.
Ein weiteres Thema war die neue Exzentermaschinen-Reihe Titan Square mit rechteckigen Pads. Die beiden Modelle Titan Square und Titan Square XL erzielen mit 20 beziehungsweise 30 Kilogramm einen hohen Anpressdruck, robuste Metall- und Messingkomponenten sorgen für lange Lebensdauer. Die Maschinen sind mit Kabel und künftig auch mit Akku erhältlich. -
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© rationell reinigenSPS-Cleaning-Systems: Seit inzwischen 20 Jahren präsentiert SPS-Cleaning-Systems Reinigungssysteme für Sonnenschutzanlagen auf der CMS in Berlin. 2005 wurde das erste mobile System für die Reinigung von Außenjalousien AJR professional vorgestellt. Mittlerweile wurde das mit Elektromotor angetriebene System modifiziert und mit der AJR professional 2.0 wird nun ein um 1,5 Kilogramm leichteres Modell angeboten. Die AJR professional hat sich durch ihre Leistungsstärke vor allem im Einsatz an Großobjekten bewährt. Ergänzt wurden die mobilen Systeme zur Reinigung von Außenjalousien direkt am Objekt durch die HD Vario 3, die mit Wasserdruck angetrieben wird. Jeder handelsübliche Hochdruck reiniger, der circa 140 bis 160 Bar Druck liefert, kann dem System vorgeschaltet werden. Darüber hinaus bietet SPS-Cleaning-Systems aber auch Reinigungssysteme für innenliegenden Sonnenschutz an, zum Beispiel Vertikallamellen, Flächenvorhänge oder Plisseeanlagen. Der Erfinder dieser Systeme und Mitgründer der Firma, Thomas Ehmann, hat sich nun aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen und sowohl die SPS-Cleaning-Systems als auch die W&E Sonnenschutz + Technik an seinen langjährigen Mitarbeiter Adam Krause verkauft. -
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© rationell reinigenTennant/IPC: Erstmals auf der CMS präsentierte sich der Maschinenhersteller Tennant gemeinsam mit der Marke IPC, die seit Jahresbeginn im Händlergeschäft nun auch in der DACH-Region angeboten wird. Matthias Holtgrewe (li.), Vertriebsleiter bei Tennant, und der für den Aufbau des IPC-Händlergeschäfts in der DACH-Region zuständige Reiner Zenke stellten die Neuheiten in puncto Robotik, Scheuersaugmaschinen und gewerbliche Staubsauger vor.
Eines der Messehighlights seitens Tennant war die autonome Reinigungsmaschine X6 ROVR, die in Berlin erstmals dem europäischen Fachpublikum vorgestellt wurde. Dieser Roboter mittlerer Größe verfügt über eine Doppelbürste mit einer Arbeitsbreite von 650 Millimetern, ein Hochleistungssaugsystem und eine geschwindigkeitsabhängige Wasserzufuhr, die sich an verschiedene Böden anpassen. Angetrieben wir das Gerät von Lithium-Ionen-Batterien, die eine Laufzeit im autonomen Modus von bis zu sechs Stunden ermöglichen. Die Aufladung kann ebenfalls automatisch über die optionale XC1-Ladestation erfolgen. Frisch- und Schmutzwassertank der Maschine fassen jeweils 95 Liter. Die Navigation basiert auf 3D-Lidar-Technologie, Hinderniserkennung in Echtzeit und eine adaptive Routenführung sorgen für eine sichere, gleichmäßige Leistung in dynamischen Umgebungen. Integrierte Reporting-Tools bieten datengestützte Einblicke und helfen dabei, die Leistung des Roboters zu überwachen beziehungsweise zu optimieren.
Als Neuheit bei der Marke IPC war unter anderem die kompakte Scheuersaugmaschine CT40MK2 zu sehen. Aufbauend auf der CT40 bietet dieses Modell eine Reihe neuer Funktionen, die den Bedienkomfort weiter verbessern sollen, darunter etwa ein neues Griffdesign, ein überarbeitetes Bedienfeld oder auch eine parabolische Quick-Change-Saugleiste. Die Maschine mit einer Arbeitsbreite von 500 Millimetern gibt es in zwei Ausführungen, als B50 oder BT50, mit einer theoretischen Produktivität von 1.500/1.750 Quadratmetern pro Stunde bei einer maximalen Laufzeit von 150/130 Minuten. Ebenfalls neu ist die MP-Sauger-Serie von IPC mit einer maximalen Leistung von 650 Watt, einem Luftstrom von rund 170 Kubikmetern pro Stunde und einem Auffangbehälter, der je nach Modell zwischen acht und zwölf Litern fasst. -
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© rationell reinigenTreysse: Der Vollservice-Dienstleister für gewerbliche Waschmaschinen und Trockner fokussierte bei der diesjährigen CMS auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bei der Aufbereitung von Reinigungstextilien. Marketingleiter Sebastian Reiche (Bild) zeigte erstmals die Modelle der SHP-Wärmepumpentrockner mit integrierter Booster-Technologie, entwickelt für schnellere Chargenzeiten bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch. Der sogenannte HP-Booster lässt sich optional zuschalten, dadurch verkürzt sich die Trocknungszeit bei voller Beladung laut Treysse von 58 auf nur noch 45 Minuten.
Neben der Geschwindigkeit punkten die Geräte mit bewährter Technik: ein großer Trommeldurchmesser in standardmäßiger verzinkter Ausführung, kombinierter axialer und radialer Luftstrom für optimale Wärmeübertragung und eine wartungsfreie Konstruktion durch die automatische Spüleinheit. Der Stromanschluss bleibe mit 6,6 Kilowatt (3,6 Kilowatt ohne Booster) bewusst niedrig, was Installation und Betrieb vereinfache. Aufgrund der vollständigen Rückgewinnung der Abluft ist kein externer Luftabzug erforderlich, was ideal für Standorte mit begrenzten baulichen Möglichkeiten sei. Zudem spare die Technologie mehr als 70 Prozent Energie gegenüber herkömmlichen Ablufttrocknern. -
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© rationell reinigenWepa: Ein Highlight am Stand war die neue Spenderserie Satino Hyginity, ausgezeichnet unter anderem mit dem German Design Award 2025. Die Spender mit leicht gebogener Front sind in den Farben Schwarz oder Weiß erhältlich: für Papierhandtücher (Falthandtücher, Rolle) und Toilettenpapier (von Einzelblatt bis Großrolle) ebenso wie für Seife und Desinfektionsmittel oder Lufterfrischer und Hygienebeutel. Auch ein FemCare-Spender, eine Drei-in-eins-Lösung für Damenhygieneprodukte, gehört dazu. Anna Rothenbusch, Marketing & Communication Managerin bei Wepa, und Sören Waschke, Brand Manager Satino, präsentierten auf der CMS die Messe-Edition in Pink (Bild). Fast alle Spender werden in verschiedenen Varianten und Größen angeboten. Die Bandbreite reicht dabei zum Beispiel vom Falthandtuchspender XS für kleinere Waschräume bis zur Größe XL mit rund 800 Blatt für hohe Nutzungshäufigkeiten wie an Flughäfen. Der jeweilige Füllstand ist durch ein umlaufendes transparentes Fenster erkennbar. Öffnen lassen sich die Spender nach oben oder unten, ein integrierter Türstopper und ein Soft-Opening-Prinzip erleichtern das Nachfüllen. Das Schließsystem bietet die Optionen Standardschloss und Permanentverschluss.
Die Spender für Hygienepapier können mit verschiedenen Varianten aus dem Satino-Sortiment bestückt werden. Dazu gehört auch das Recyclingpapier Pure Soft, ausgezeichnet unter anderem mit dem Bundespreis Ecodesign 2023. Das ungebleichte, weiche Papier besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Karton. Unter dem Namen Circular Services bietet Wepa inzwischen auch einen Kreislaufservice für Hygienepapier an: Das benutzte Papier wird gesammelt und als Rohstoff für neues Papier verwendet. -
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© rationell reinigenYellow Time: Das Unternehmen aus Magdeburg bietet mit der Yellow-Time-App eine einfache, digitale und in der Basisausführung kostenlose Lösung für Zeiterfassung und Mitarbeitermanagement. Das Angebot richtet sich laut CEO Thomas Kohl (Mitte) an die Gebäudereinigungsbranche, in der flexible Arbeitszeiten und wechselnde Einsatzorte Alltag sind. Die vollständig cloudbasierte App vereint Funktionen wie Zeiterfassung, Dienstplanung, Kommunikation (Ticketsystem, Chat), Materialverwaltung, Echtzeittransparenz und Qualitätskontrolle in einer modularen und skalierbaren Lösung. Sie bietet eine dezentralisierte Benutzerverwaltung: Ein QR-Code-basiertes Login ermöglicht einfachen Zugang ohne zentrale Nutzeranlage. Ein integriertes Ticketsystem dient dem Erfassen, Verwalten und Zuweisen von Aufgaben und Anfragen direkt innerhalb der App, inklusive Anhängen, Kommentaren und automatischen E-Mail-Benachrichtigungen. Die Objektstruktur (Mandanten, Niederlassungen, Objekte) lässt sich hierarchisch abbilden. Mit Rollen- und Berechtigungsmanagement wird der Zugriff gesteuert. Weitere Funktionen wie Echtzeit-Soll/Ist-Vergleiche, Budgetierung im Materialeinkauf, digitale Formulare (für Personalfragebögen oder Arbeitsverträge) mit Foto-Upload und digitaler Signatur vereinfachen die Arbeitsprozesse. Die Lösung gibt es in einer Freemium- und einer Premiumvariante, die sich in ihren Funktionen unterscheiden. Während die Basisvariante Freemium kostenlos ist, kostet die Premiumvariante drei Euro pro Mitarbeiter und Monat beziehungsweise 30 Euro pro Jahr. Das Team von Yellow Time Germany verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Softwarelösungen für die Reinigungsbranche, von Zeiterfassung bis hin zu Bestellsystemen.