2024: Klüh verbucht 4,5 Prozent mehr Umsatz

Der Düsseldorfer Dienstleister Klüh hat im Geschäftsjahr 2024 zum zweiten Mal in Folge die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro übertroffen. Der Gesamtumsatz stieg um 4,5 Prozent auf 1,069 Milliarden Euro.

Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2024 hat Klüh auch die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht. - © Klüh

Den größten Anteil am Umsatz hatten die Dienstleistungsbereiche Cleaning mit rund 376 Millionen Euro (35,2 Prozent) und Security mit 218 Millionen Euro (20,4 Prozent), gefolgt von Catering (191 Millionen Euro; 17,9 Prozent), Clinic Service (187 Millionen Euro; 17,5 Prozent), Personal Service (62 Millionen Euro; 5,9 Prozent) sowie integrierte Serviceleistungen (33 Millionen Euro; 3,1 Prozent).

Der Umsatz im Bereich Security stieg dabei um 14 Prozent, der Bereich Personal Service verzeichnete ein Wachstum von 27 Prozent. Im Bereich Cleaning waren es 1,5 Prozent - nach 12,2 Prozent im Vorjahr.

Das Auslandsgeschäft legte nach Unternehmensangaben besonders deutlich zu: Mit einem Umsatz von 322,6 Millionen Euro (2023: 284,7 Millionen Euro) machte es 30,2 Prozent (27,8 Prozent) des Gesamtumsatzes aus.

"Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass wir unsere Rolle als zukunftsorientierter Qualitätsdienstleister weiterhin konsequent ausfüllen", sagt Frank Theobald, CEO der Klüh-Gruppe. Der Anspruch, Innovationen aktiv mitzugestalten, spiegele sich sowohl in der kontinuierlichen Digitalisierung der Prozesse als auch im klaren Fokus auf nachhaltiges Wirtschaften wider.

Ein Highlight des vergangenen Jahres war die ZNU-Zertifizierung durch die akkreditierte Zertifizierungsstelle des TÜV Rheinland, die Klüh ein verantwortungsbewusstes Handeln in den Bereichen Unternehmensführung, Ökologie, Ökonomie und Soziales bescheinigt. Ein Beitrag in diesem Zusammenhang ist nach Unternehmensangaben EcoServ. Der smarte, modular aufgebaute Cleaning-Service ermögliche es, Reinigungsleistungen individuell und flexibel auf die Auslastung einer Immobilie zuzuschneiden, Ressourcen und CO2 einzusparen und zugleich die Arbeit der Reinigungskräfte aufzuwerten.

Auch im Bereich Security setzt Klüh auf technologische Innovationen. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die 2024 errichtete Alarmempfangs- und Notrufserviceleitstelle, die ab 2025 in Betrieb genommen wird. Um weitere Best-Practice-Lösungen für gebäudenahe Dienstleistungen entwickeln zu können, ist das Unternehmen seit 2024 mit einer Dependance auf dem EUREF-Campus Düsseldorf vertreten.

Im Ausland feierte die Klüh-Gruppe das 40-jährige Bestehen ihrer in den Vereinigten Arabischen Emiraten operierenden Tochtergesellschaft Berkeley Services. Das Unternehmen zählt in der Region zu den führenden Anbietern von gebäudenahen Dienstleistungen und ist mit mehr als 9.000 Mitarbeitenden einer der größten Arbeitgeber.

Als Arbeitgeber standen für Klüh auch 2024 Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende, Maßnahmen zur Personalgewinnung sowie der Arbeits- und Gesundheitsschutz im Fokus. Mit der Employer-Branding-Kampagne "Ich arbeite nicht für jede*n." rückte das Unternehmen die Arbeit seiner Beschäftigten in den Mittelpunkt und unterstrich das Engagement als unterstützender Arbeitgeber. Im Bewerbermanagement beschleunigen zudem neue digitale Prozesse die Abläufe, verbessern die Kommunikation und erhöhen die Transparenz. Für die Arbeitgeberqualität wurde Klüh mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem "Top Company"-Siegel von kununu (Gesamtnote von 4,3 von 5/Weiterempfehlung 84 Prozent).

"Als Arbeitgeber müssen wir heute mehr denn je mit gutem Beispiel vorangehen – durch Wertschätzung, Entwicklungsperspektiven und zeitgemäße Prozesse. Unser Anspruch ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen nicht nur arbeiten, sondern sich langfristig wohlfühlen und entfalten können", erklärt Christian Frank, CFO der Unternehmensgruppe, die rund 46.000 Mitarbeitende – knapp die Hälfte davon im Bereich Cleaning - in sechs Ländern beschäftigt. /HH