Der DBL-Verbund hat im Geschäftsjahr 2024 starkes Wachstum im Bereich der textilen Mietservices erzielt – bei gleichzeitigem Rückgang im Flachwäschesegment.

Im Bereich Berufsbekleidung wurde ein Plus von 4,7 Prozent erzielt. Der Umsatz stieg von 239,6 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 251,4 Millionen Euro. Der Umsatz mit Matten stieg um 5,5 Prozent auf 23,4 Millionen Euro (Vorjahr: 22,1 Millionen Euro). Ein durch strategische Anpassungen bedingter Rückgang im Flachwäschesegment habe durch starkes Wachstum in den Kernbereichen weitgehend ausgeglichen werden können.
Insgesamt erzielte DBL 351,3 Millionen Euro Umsatz – nach 352,4 Millionen Euro im Vorjahr. "Wenn man all unsere Geschäftsfelder zusammen betrachtet, dann ist unser Umsatz mit Mietberufskleidung, Mietfußmatten, Hotelwäsche sowie Wasch- und Reinraumtextilien mit 351,3 Millionen Euro nahezu auf dem hohen Niveau von 2023 geblieben", sagt Gerhard Alliger, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing beim DBL-Verbund. Zugleich verwies er darauf, dass der Gesamtmarkt in den Jahren 2020 bis 2023 um 6,8 Prozent gewachsen sei, während der DBL-Verbund einen Anstieg von 18,6 Prozent erzielen konnte.
Die Zahl der Beschäftigten ist im vergangenen Jahr bundesweit auf 3.276 gestiegen, rund 100 mehr als im Vorjahr (3.171). "Ein Zeichen, dass die Partner der DBL allesamt attraktive Arbeitgeber sind", freut sich Andreas Iser, Geschäftsführer IT und Organisation bei DBL. Die regionalen Partner hätten auch dank eines neuen Employer-Branding-Konzeptes weitere Mitarbeiter für sich gewinnen können.
Im Verbund geht man nach Unternehmensangaben zuversichtlich in die Zukunft. Die Neuinvestitionen lagen bei elf Millionen Euro. Den Schwerpunkt bildete erneut die Modernisierung von Produktionsstätten. /HH