FieldBots initiiert Roboterflotten-Ranking

Unter dem Titel "The Biggest Fleet 2024" hat sich FieldBots zum Ziel gesetzt, die Verbreitung von Reinigungsrobotern für den professionellen Einsatz zu dokumentieren und zu analysieren. Die Betreiber entsprechender Geräte können sich daran bis 15. Oktober beteiligen.

Mehr und mehr Roboter halten in der Gebäudereinigung Einzug. - © naka – stock.adobe.com

Die Automatisierung der Reinigung schreitet voran, entsprechend wachsen die Roboterflotten. Doch welcher Dienstleister oder Eigenreiniger hat bereits wie viele Geräte im Einsatz? Dieser Frage möchte Fieldbots, Anbieter der gleichnamigen, herstellerunabhängigen Flottenmanagement-Lösung für Reinigungsroboter, auf den Grund gehen.

Um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, sollen Informationen über relevante Roboterflotten aus verschiedenen Quellen in die Erhebung "The Biggest Fleet 2024" einfließen. Zunächst verfügt das süddeutsche Unternehmen mit seinem Flottenmanagement FieldBots OS bereits über eine breite Datenbasis und durchforstet zudem das Internet nach Presseberichten und Unternehmensangaben, um die weltweit größten Flotten aufzuspüren und zu verifizieren. Darüber hinaus unterstützen im deutschsprachigen Raum bereits diverse Partner das Vorhaben, darunter Kenter, die zu Topserv gehörende NextFM Robotics und HCM Hygiene. Und auch international haben sich Händler aus Asien, Nordamerika und Europa der Initiative angeschlossen. Nicht zuletzt laden die Initiatoren nun jeden Betreiber einer Flotte von Reinigungsrobotern ein, sich ebenfalls an der Datenerhebung und damit am Ranking zu beteiligen. Dies ist bis zum 15. Oktober möglich, Ende November soll das Ergebnis bekannt gegeben werden.

Unterscheidung zwischen Microbots und Großrobotern

Um das Ranking nach Aussage von Philipp Feil, Geschäftsführer der FieldBots GmbH, "möglichst gerecht zu gestalten", wird im Zuge der Datenerhebung zwischen Großrobotern und sogenannten Microbots differenziert: Alle FM-Roboter mit einem Anschaffungspreis von weniger als 10.000 US-Dollar vor Steuern zählen als Microbots. Reinigungsroboter, die über diesem Anschaffungspreis liegen, werden als fünf Microbots gezählt.

Wichtig sei den Initiatoren, "mit größtmöglicher Sorgfalt an diesem Herzensthema zu arbeiten." Sie  kommunizieren aber auch klar, dass es sich bei "The Biggest Fleet" um keine repräsentative Studie handeln könne: "Durch freiwillige Einreichungen oder unterschiedliche starke Repräsentanz von FieldBots und seinen Partnern in verschiedenen Märkten der Welt lassen sich die Ergebnisse aus wissenschaftlicher Sicht nicht einfach verallgemeinern", gesteht Philipp Feil ein und ergänzt: "Dennoch sind wir davon überzeugt, dass unser Ranking am Ende eine Aussagekraft über den Status Quo der Reinigungsrobotik aufweist – und dass es über die nächsten Jahre wachsen und damit auch belastbarer wird."

Weitere Informationen und das Teilnahmeformular finden sich unter folgendem Link: https://tally.so/r/3yDVYx. /GH