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© rationell reinigenAdlatus Robotics: CMO Petra Ruckgaber und CEO Stefan Erhardt stellten das in der Kategorie "Intelligente Technologien und Digitalisierung“ autonome Kehrsaugroboter-System SR1300 (re.) vor. Die Entleerung erfolgt innerhalb einer durch Sicherheitssensorik überwachten Servicestation S1300, in der auch kabellos der Akku des Roboters wieder aufgeladen wird. Aufgebaut ist die vollautonome Kehrmaschine auf der Robotikplattform Adlatus Trusted Robotics. Diese bietet neben Prozessstabilität bei der Navigation eine wirtschaftliche Nutzung von smarten Features und Sicherheit im Umgang mit Kundendaten. Das Kehrsaugroboter-System wurde dabei speziell für den Logistik- und Industriebereich entwickelt, um in großen Hallen oder Lagerräumen Grobschmutz zu beseitigen. Mit einem autonomen Fahrlenkantrieb wird die Reinigungsmaschine über ein Vorderrad angetrieben, was eine maximale Winkeldrehung beim Lenken ermöglicht. So kann sich die Kehrmaschine um sich selbst drehen und für die Reinigung in beengten Räumlichkeiten verwendet werden. Das System kann bis zu 45.000 Quadratmeter in 24 Stunden kehren und Rampen mit bis zu 20 Prozent Steigung überwinden.
Das Reinigungsroboter-System CR700 (li.) wurde in der Variante D für Disc (Tellerbürste) vorgestellt. Mit diesem Roboter erweitert Adlatus sein Produktspektrum im Bereich der Nassreinigung. Das System ist ebenfalls mit einer Servicestation ausgestattet, um menschlichen Aufwand zu minimieren und Aufgaben nahezu eigenständig durchzuführen. Die autonome Maschine ist flexibel einsetzbar und kann je nach Bodenbeschaffenheit mit unterschiedlichen Bürsten und Pads genutzt werden. Der gleichmäßige Abwärtsdruck der Tellerscheibe und die homogene Verteilung des Wassers und Reinigungsmittels löst auf glatten Oberflächen zum einen Staubverschmutzungen als auch dickere Ablagerungen. Bei geringen Bürstenumdrehungen werden auch sehr starke Verschmutzungen vom Boden beseitigt. Bei der Entwicklung des Systems hat Adlatus den Fokus auf ein hohes internationales Sicherheits-Performance-Level bei der Navigation als auch beim Datenschutz gesetzt, um auch in sensiblen Bereichen reinigen zu können. -
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© rationell reinigenBica: Peter Brahe, Sales Director, präsentierte modulare Systeme für die Abfalltrennung zum Beispiel in Büros, Schulen, Hotels oder Krankenhäusern – in unterschiedlichen Formen und Größen sowie mit verschiedenen Ausstattungsdetails wie Deckel oder Fußpedal, passend für jeden Raum und jede Abfallmenge beziehungsweise Abfallart.
Die Trennstationen in klarem, stilvollen Design bestehen aus pulverbeschichtetem Stahl und kommen ohne Beschläge aus. Standardmäßig sind sie in Schwarz und Anthrazit mit glatten Oberflächen für hohe Hygienestandards erhältlich. Fronttüren – teilweise mit Soft-close-Funktion für geräuschloses Schließen versehen – dienen der leichteren Entleerung. Je nach Modell beziehungsweise Serie sind die Systeme mit verstellbaren Füßen oder Rollen ausgestattet, die hinter dem Sockel verborgen sind. Integrierte und tabile Beutelhalter sorgen dafür, dass der Müllbeutel an Ort und Stelle bleibt. Neben Standlösungen gibt es auch eine an der Wand montierte Abfalltrennung. -
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© rationell reinigenBuzil: Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen die Nachhaltigkeitsmarke Planta (15 Reinigungsmittel mit jeweils mindestens einem Ökolabel) und die neue Produktlinie Buz Easy, die laut Geschäftsführer Dr. Manfred Oberreiter (Bild) mit Fokus auf die Reinigung von Großflächen und für "preissensitive Kunden“ entwickelt wurde. Die Produkte sind jeweils in zwei Gebindearten erhältlich, bei palettenweiser Abnahme. Ab einer Abnahmemenge von 3.000 Litern pro Gebindeart gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Logo auf den jeweiligen Buz-Easy-Etiketten zu platzieren.
Zur Linie gehören neun Reinigungsmittel für die tägliche Anwendung in fast allen Fällen – auf Glas und Oberflächen ebenso wie auf Böden und im Sanitärbereich oder in der Küche, ergänzt durch ein Handspülmittel, eine Handwaschlotion und einen Universal-Entkalker. Aufgrund ihrer Chemieformulierung bieten die Produkte eine hohe Materialverträglichkeit und optimale Reinigungsergebnisse selbst bei geringen Dosierungen. Je nach Anwendungsbereich gibt es einen anderen Duft – Zitrus mit Limette und grünem Tee bei Oberflächen- und Bodenreinigung sowie Personalhygiene, Kiefer und grüne Noten im Sanitärraum. Im Bereich Küchen- und Lebensmittelhygiene sind die Produkte geruchsneutral und duftstofffrei gehalten. Fünf Reiniger der Linie (Buz Easy Universal, Glass, San Daily, San Strong und Easy Floor) befinden sich in der Zertifizierung für das EU-Ecolabel. Damit wird von neutraler und anerkannter Stelle bestätigt, dass die Produktlinie auch eine ökologische Alternative ist.
Zudem wurde das Buzil-Sortiment um vier Reinigungsmittel für die Küche erweitert: Buz Ovenmaster G 574 entfernt Fettkrusten und Rauchharz, Vamat Alu Protect DW 15 ist ein hochalkalischer Geschirrspülreiniger für Aluminium, Vamat Rinser N DW 45 ein neutraler Klarspüler und Frost Clean G 579 ein Tiefkühlreiniger, der bei Temperaturen von bis zu -30°C eingesetzt werden kann. -
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© rationell reinigenCarpet Cleaner: Das österreichische Familienunternehmen stellt Systeme, bestehend aus CRB-Bürstmaschinen, einem Reinigungsgranulat und weiteren Reinigungsprodukten, zur ökologischen Reinigung von textilen Oberflächen her. Herzstück des Carpet Cleaner Systems ist das Carpet Cleaner Teppichgranulat, das zu 99 Prozent aus nachwachsenden natürlichen (organischen) Rohstoffen hergestellt wird. Eine Palette von weiteren Teppichpflegemitteln komplettiert das System: die Carpet Cleaner Crystal Family und die Carpet Cleaner Fleckentferner. Crystal Cleaner Oxy beispielsweise ist ein Teppichreiniger mit Aktivsauerstoff, ein Reinigungsverstärker für starke Verschmutzungen. Die Produkte bilden keine Ränder und sind sowohl zur flächendeckenden (Tiefenreinigung) als auch zur stellenweisen Reinigung (Flecken, Laufstraßen) geeignet. Die in unterschiedlichen Größen erhältlichen CRB-Reinigungsmaschinen bürsten das Reinigungsgranulat durch den Teppich. Der Schmutz wird durch das Reinigungsgranulat gelöst und wie von einem Schwamm aufgenommen (Mikroverkapselung). Gleichzeitig wird der Teppichfloor wieder aufgerichtet. Das verschmutzte Reinigungsgranulat wird anschließend mit dem Renovator aufgenommen oder einfach abgesaugt. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einer neuen Reinigungsmaschine für das Carpet Cleaner System, die CEO Patrick Ladinig (Bild) bereits als Prototyp am Stand zeigte. -
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© rationell reinigenCleantecs: Flechten auf Photovoltaikmodulen lassen sich nur schwer entfernen. Mit dem Flechtenreiniger, den Cleantecs auf der Interclean zeigte, werden sie nach Worten von Vertriebsleiter Joxe Hegner "regelrecht weggeschnitten“. Dafür sorgen fünf Rotationspunktstrahldüsen, die die Flechten mit ihrem nadelfeinen Wasserstrahl (zehn Liter pro Minute) ohne zusätzliche Chemie vom PV-Modul ablösen. Fünf Düsen sind auf 40 Zentimetern Arbeitsbreite nebeneinander angeordnet und auf einem Edelstahl-Chassis mit großen Reifen gelagert. Der Rollwagen mit einem Gewicht von 5,6 Kilogramm lässt sich über ein Modularstangensystem steuern, gearbeitet wird mit Hochdruck bei 120 Bar. Durch mechanische Höhenkontrolle bleibt der Abstand der Düsen zum PV-Modul immer gleich – und somit auch das Reinigungsergebnis wie Genrich Trei (Bild), Bereichsleiter Vertrieb/Marketing, erläuterte. -
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© rationell reinigenDiversey: Großer Andrang herrschte während der gesamten Messe am Stand des US-amerikanischen Herstellers von Reinigungs- und Hygieneprodukten. Mit ein Grund dafür dürfte gewesen sein, dass man am ersten Messetag zum Gesamtsieger des Amsterdam Innovation Awards 2024 und zugleich zum Sieger in der Preiskategorie "Nachhaltigkeit & Umwelt“ gekürt worden war. Die Auszeichnungen wurden vergeben für das Festseifenspendersystem No-Touch Bar Soap Dispenser & Refills der Marke Lesseau des niederländischen Unternehmens Slimstone, mit dem Diversey eine Vertriebspartnerschaft unterhält. Tinaz Ranina (Bild), Application Expert Healthcare bei Diversey, erklärt das neue Spendersystem: Bei dem berührungsfreien Spendersystem wird traditionelle Seife in einer Mühle gemahlen und als Granulat auf den Händen verteilt – ohne Abfall und ohne Rückstände. Im Vergleich zu Flüssigseifen enthalten die Lesseau-Seifenstücke – bestückbar ist der Spender mit jeweils zwei Seifen, eine davon reicht für 300-mal Händewaschen – rund 95 Prozent weniger Wasser und sind deutlich kleiner, leichter und einfacher zu verpacken. Dies reduziere den Aufwand in der Lieferkette für Transport, Lagerung sowie Handhabung und ermögliche den Verzicht auf sämtliche Kunststoffverpackungen. Das System verwendet vielmehr ausschließlich vollständig recycelbare Karton- und Papierverpackungen.
Aufbauend auf dem Erfolg von Lesseau in den Niederlanden, führt Diversey das Festseifenspendersystem, welches das bestehende Handhygiene-Portfolio des Unternehmens optimal ergänze, nun in anderen europäischen Ländern ein. Marcel Magermans, CEO und Gründer von Lesseau und Miteigentümer von Slimstones, ist jedenfalls überzeugt: "Gemeinsam können wir die preisgekrönte Technologie schneller auf einen breiteren Markt bringen.“ Vor der Prämierung mit dem Amsterdam Innovation Award hatte das Spendersystem bereits sowohl den internationalen Red Dot Design Award als auch den iF Product Design Award erhalten. -
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© rationell reinigenGVS/DHYS: Unter dem Dach des internationalen Verbunds DHYS präsentierte sich die Fachgroßhandelsgruppe GVS (hier zu sehen: Torsten Schmitz, Geschäftsführer der GVS Service GmbH, und Petra Krull, Marketing) auf der Interclean in Amsterdam – mit Social-Media-Wall und Speed-Dating mit ausgewählten Lieferanten unter dem Titel "Grow with DHYS“. Dabei zeigte der internationale Handelsverbund mit 18 Mitgliedsgruppen und 150 familiengeführten Einzelfirmen, wie etabliert er in der Branche ist. Von inzwischen 38 Ländern aus bietet die DHYS Einkaufsmöglichkeiten, Vertriebswege und Dienstleistungen für internationale Kunden.
Neben dem GVS-Team waren Mitarbeiter aus allen Mitgliedsgruppen und damit aus vielen europäischen Ländern am Messestand im Einsatz und führten Gespräche mit Bestands- und Neukunden über Themen wie Sortiment, Logistik, E-Commerce oder Servicemanagement. Im Fokus standen auch die Eigenmarken der Organisation. Zu sehen waren zum Beispiel der nachhaltige und besonders wendige DHYS-Sauger PRP 180 Reflo, die Welcome-Serie mit neuem Signature-Design für die Kosmetiklinie und Prototypen der neuen Spenderserie.
Zugleich nutzte die Handelsgemeinschaft den Messeauftritt, um ihr zehnjähriges Bestehen aus dem Jahr 2023 nachzufeiern – am Stand ebenso wie bei einem Jubiläumsevent, zu dem die DHYS rund 160 Mitglieder, Lieferanten und Partner ins Sofitel Legend The Grand Hotel eingeladen hatte. Präsident Philippe Scemama, Vorstand GEH Frankreich, und sein Vize Matthias Ikas, Vorstand GVS Deutschland, freuten sich in ihren Ansprachen über den "großartigen Zusammenhalt und die beeindruckende Entwicklung in all den Jahren“. Gemeinsam weiter zu wachsen, bleibe das Ziel. Zudem wurde bei der Feier die ukrainische Arikol Group aus Odessa als neues DHYS-Mitglied aufgenommen. -
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© rationell reinigenICE Cobotics: Vor zwei Jahren wurde der Cobi 18 auf der Interclean 2022 erstmals dem Fachpublikum vorgestellt. Seither hat ICE Cobotics seinen kollaborativen Reinigungsroboter an vielen Stellen weiterentwickelt beziehungsweise komplett überarbeitet. Bis dato seien laut Nils Gradert (Bild), Area Sales Manager D/A/CH, allein in Deutschland rund 150 Geräte im Markt. Auf der Basis der im Praxiseinsatz gesammelten Erfahrungen wurde in den zurückliegenden Monaten unter anderem das Absaugsystem überarbeitet und sei damit nahezu wartungsfrei. Weiterhin wurden Dichtungen sowie Motoren optimiert und das User-Interface noch anwendungsfreundlicher gestaltet. Sämtliche Plastikteile bestehen nun aus schlagfesten Kunststoffen.
Auch in puncto Navigation hat sich seit dem Launch des Cobots vor zwei Jahren einiges getan. Mit der aktuellen Version 6 der Software ist das Gerät in der Lage, zwischen statischen Hindernissen und sich bewegenden Menschen zu unterscheiden. Dazu wurde der Software eine Vielzahl menschlicher Silhouetten angelernt. Da der Roboter keine Bilder von seiner Umgebung und damit auch nicht von den Menschen in seiner Umgebung aufnimmt, sei er zu 100 Prozent datenschutzkonform – betont Nils Gradert. Aktuell ist man dabei, das Bürstensystem – derzeit sind drei verschiedene Bürsten im Programm – weiter auszubauen. Auf der Interclean 2024 gezeigt wurde bereits der Prototyp einer neuen Pad-Bürste und einer speziellen Retail-Bürste.
Nach Herstellerangaben hat der Reinigungsroboter mit seiner Arbeitsbreite von 18 Zoll (46 Zentimeter) eine Laufzeit mit einer Akku-Ladung von bis zu 130 Minuten (Scheuersaugen) und reinigt zwischen 500 und 700 Quadratmeter pro Stunde. -
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© rationell reinigenJöst abrasives: Jöst präsentierte auf dem Messestand neben Schleifmitteln auch Schleif- und Reinigungsmaschinen sowie Reinigungspads, hier gezeigt von Romina Czelk und Stefan Klawe. Nach der Einführung der Serie Floor Sander und der Floor Sander junior sind nun beide Versionen mit einem integrierten Wassertank zum Anfeuchten der zu reinigenden Flächen erhältlich. Eines der Merkmale dieser Maschinen ist ihre einfache Bedienung. In einem Arbeitsgang kann bis in die Ecken und Kanten hinein gereinigt werden. Der Floor Cleaner und der Floor Cleaner Junior bieten ein breites Anwendungsspektrum: von einfachen Wartungsarbeiten über die Grundreinigung bis hin zur Entfernung von Altbeschichtungen. Und der von einem Akku angetriebene Floor Cleaner Junior 18 ermöglicht ein stromquellenunabhängiges Arbeiten und bietet eine Kompatibilität mit vielen weiteren Akkugeräten, da er auf das herstellerübergreifende Akkusystem Cordless Alliance System (CAS) von Metabo setzt.
Für brillante Ergebnisse soll Jöst Diamond sorgen, ein hochwertiges Diamantpad mit Diamantschleifkorn, das sich für die Reinigung und Pflege von Hartböden und elastischen Bodenbelägen eignet. Das Pad ist optimal für Maschinen mit langsamer oder normaler Laufgeschwindigkeit geeignet. Die Pads von Stufe 1 bis 8 ermöglichen die chemiefreie Entfernung von Beschichtungen, das Entfernen von Kratzern und auch Top-Stripping ohne den Einsatz von zusätzlicher Chemie. Die Stufen 7 und 8 sorgen für eine besondere Brillanz.
Beim AbraflexNopp handelt es sich um ein genopptes Reinigungsvlies, um auf strukturierten Oberflächen Grundreinigungen mit nahezu jeder Reinigungschemie durchzuführen. Das patentierte und robuste Pad dringt auch in tiefere Zonen strukturierter Oberflächenbeläge ein und ermöglicht analog den Abranopp-Reinigungspads eine gründliche Tiefenreinigung aller Hartbeläge. -
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© rationell reinigenKärcher: Über die zweifache Auszeichnung des Saugroboters Kira CV 50 freuen sich Produktmanagerin Alina Seitter und CTO Marco Cardinale (Bild): Er gewann den Innovation Award in der Kategorie Intelligente Technologien & Digitalisierung sowie mit über 35 Prozent der Stimmen auch den Visitor‘s Choice Award. Das Gerät bearbeitet kleine bis mittelgroße Teppich- und Hartbodenflächen. Bei Bedarf erfolgt Kartenerstellung und Pfadplanung autonom. Je nach Aufgabe und Einsatzort kann zwischen zwei Reinigungsmodi gewählt werden. Für geschlossene und wenig komplexe Umgebungen kann der Basicmodus verwendet werden, wofür keine Einrichtung des Roboters notwendig ist. In komplexeren Umgebungen, die regelmäßig gereinigt werden, kann der Saugroboter einmalig eine Erkundungsfahrt durchführen. Die Karte, die er dabei erstellt, kann über die dazugehörige, cloudbasierte App bearbeitet werden. Ist die Karte erstellt, kann sie zu einem späteren Zeitpunkt im Routinemodus am Display des Roboters ausgewählt oder die Reinigung in der App terminiert werden. Es besteht die Möglichkeit, Meldungen zu Status, Akkulaufzeit oder Fehlern sowie ausführliche Reinigungsnachweise in der App zu empfangen. Für den Transport des Gerätes gibt es einen herausziehbaren Trolleygriff. Der Roboter ist sicherheitszertifiziert für die Anwendung bei Publikumsverkehr. Für sicheres Navigieren sorgt die LiDAR-Technologie. Mittels ausgesendeter und wieder empfangener Laserstrahlen entsteht eine detaillierte 3D-Ansicht der Umgebung, wobei Kärcher das System darauf ausgelegt hat, dass auch in großen Räumen die Orientierung nicht verloren geht. Zudem ist der Saugroboter mit Ultraschallsensoren zur Glasdetektion, Sensoren zur Wandverfolgung, Absturzsensoren zum Erkennen von Treppenstufen sowie einem Kollisionssensor ausgestattet. Die Flächenleistung liegt bei über 500 Quadratmetern pro Stunde, mittels der zwei Seitenbesen werden lose Verschmutzungen auch am Rand entfernt. Die kompakte Bauweise erlaubt zudem das Reinigen unter Tischen. Der Roboter ist mit den 36-Volt-Versionen der Akkuplattformen des Kärcher Battery Universe kompatibel, sodass mithilfe der Wechselakkus die Laufzeit des Roboters pausenlos verlängert werden kann. Die Akkus sind mit allen Kärchergeräten der gleichen Spannungsklasse kompatibel. Das LCD-Display mit „Real Time Technology“ zeigt neben der verbleibenden Akkukapazität auch die Restlauf- und Restladezeit in Minuten an.
Eine weitere Neuheit ist der Aufsteh-Bürstsauger CV 60/1 RS Bp Pack, der im Vergleich zum Vorgängermodell 40 Prozent mehr Flächenleistung erbringt. Aufgrund des mühelosen Auf- und Absteigens sowie der leicht zugänglichen Handdüse gestalten sich die Arbeitsabläufe in der täglichen Reinigung effizient. Hinzu kommen die intuitive Bedienung und einfaches Manövrieren aufgrund verbesserter Sichtlinien und einer kompakten Bauweise.
Die neue akkubetriebene Scheuersaugmaschine BD 35/15 C Classic ist auf Anwendungen zugeschnitten, in denen ein kompaktes, wendiges Modell gefragt ist. Kärcher nutzt für das neue Einsteigermodell einige bewährte Bauteile anderer Scheuersaugmaschinen. Die einfache Bedienung der Maschine erlaubt den Einsatz mit häufig wechselndem Personal, da nahezu keine Einarbeitung notwendig ist.
Gezeigt wurde auch eine neue Düse für Hochdruckreiniger: Der eco!Booster erhöht die Flächenleistung um 50 Prozent. Im Gegensatz zu einer Rotordüse, die sich für das Lösen von hartnäckigem, festsitzendem Schmutz eignet, erlaubt der eco!Booster mit seinem breiten Wasserstrahl eine gründliche und zugleich schonende Schmutzentfernung selbst von empfindlichen Oberflächen. Ermöglicht wird die erhöhte Effektivität, indem der austretende Hochdruck-Wasserstrahl durch einen Luftmantel geführt wird. So kommt ein gleichmäßig kraftvoller, breiterer Strahl auf der Oberfläche an. -
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© rationell reinigenKatrin (Metsä Tissue): Metsä Tissue, dessen Marke Katrin 50 Jahre alt wird, informierte über sein "Clean & Green“-Markenkonzept und die zugehörige Frischfaserstrategie. Beim neuen Seifensortiment "Clean“ und "Green“ handelt es sich um eine verschlankte Produktlinie. Die Schaum- und Flüssigseifen Katrin Clean und Katrin Green decken dabei eine Vielzahl an Anwendungsfällen ab. Katrin Clean ist parfüm- und farbstofffrei und bewahrt trotz eines gründlichen und häufigen Händewaschens den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Ob als Flüssigseife für Anwendungsorte mit einer niedrigen Besucherzahl oder als Schaumseife für stark besuchte Waschräume, die Seife ist aufgrund ihrer hohen Hygieneleistung vor allem eine gute Wahl für Krankenhäuser oder Schulen. Durch ihren milden Birkenholzduft zeichnet sich hingegen die zweite Neuerung im Seifensortiment aus. Die cremige Seife Katrin Green säubert schonend die Haut und hinterlässt einen langanhaltenden frischen Duft, der sich in das Ambiente von Waschräumen im Hotel-, Restaurant- oder Büroumfeld fügt. Ist der Waschraum stark besucht, empfiehlt sich der Einsatz der Schaumseife, während die Flüssigseife Waschräume mit niedrigen Besucherzahlen abdeckt. Mit einem pH-Wert von 4,5 sind die dermatologisch getesteten Seifen auch für sensible Haut geeignet. Die Seifen sind leicht biologisch abbaubar und tragen die Umweltzeichen EU-Ecolabel und Nordic Swan Ecolabel.
Die Neuerungen im Seifensortiment folgen auf die jüngste Designanpassung der Inclusive-Spenderserie. Während alle Spender aus vollständig wiederverwertbarem Kunststoff produziert sind, wurde für die Herstellung der schwarzen Elemente recycelter Kunststoff verwendet. Mittels versiegelter Kartusche und Pumpe, die ebenfalls aus recycelbarem Kunststoff hergestellt sind, erfolgt das Nachfüllen einfach und hygienisch.
Frischfaser-Zellstoff ist der Hauptbestandteil von Hygienepapierprodukten wie Toilettenpapier, Küchenrollen und Papierhandtüchern. Die Studie "Life Cycle Assessment of fibres from bioproduct mill compared to fibres from average European and Latin American pulp mills“ des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) in Halle kommt zu dem Ergebnis, dass die Produktionsverfahren für Frischfaser-Zellstoff der Metsä Group international hervorragende Ergebnisse bei Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltverträglichkeit aufweisen. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Hygienepapier besonders nachhaltig zu produzieren“, betonen Tobias Lüning, Country Manager Germany (li.), und Ulrich Meinschäfer, Sales Director AFH Dach. "Ohne nachhaltigen Zellstoff gibt es auch keine nachhaltigen Hygienepapiere. Die Ergebnisse der Studie bestärken uns, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen: Die Verwendung von nachhaltigem nordischen Frischfaser-Zellstoff als Hauptrohstoff für unsere Hygienepapiere.“ -
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© rationell reinigenKiehl: Der Reinigungsmittelhersteller aus Odelzhausen stellte seinen Interclean-Auftritt unter das Motto "Kiehl is Green“. Diesem Anspruch versuche man in allen Unternehmensbereichen bestmöglich gerecht zu werden. So würden beispielsweise die mit verschiedenen Eco-Zeichen zertifizierten Produkte des Herstellers nur Rohstoffe enthalten, die hinsichtlich der Gesundheit der Menschen und der Ökosysteme sicher sind. Aktuell seien 40 Produktrezepturen mit einem Typ I Umweltsiegel gemäß EN ISO 14024 ausgezeichnet. In Summe beträgt der Anteil verkaufter Produkte mit Eco-Label nach Aussage des Geschäftsführers und Inhabers Johannes Peter Kiehl (Bild) mittlerweile bereits rund 30 Prozent. Ziel sei es, diesen Anteil in den kommenden Jahren stetig zu steigern.
Dazu beitragen soll unter anderem der zur Messe neu vorgestellte Oberflächen- und Kunststoffreiniger Tafit-eco – eine Ergänzung zum bewährten "Schreibtischreiniger“ Tablefit, von dem Kiehl in Europa mehrere 100.000 Liter pro Jahr verkauft und der zu den Top 5 Produkten des Unternehmens gehört. Tafit-eco ist zertifiziert mit dem Europäischen Umweltzeichen, kennzeichnungsfrei nach CLP-Verordnung, enthält nachwachsende Rohstoffe auf pflanzlicher Basis und ist auf wasserbeständigen Oberflächen und Gegenständen anwendbar, darunter auch ABS und Plexiglas (DIN EN ISO 22088-3:2006-11 Kunststoffe – Bestimmung der Beständigkeit gegen umgebungsbedingte Spannungsrissbildung). Damit stehen bei Kiehl nun drei Oberflächenreiniger mit unterschiedlichem Leistungsspektrum zur Verfügung: der bisherige Klassiker Tablefit für eine intensive Grundreinigung beziehungsweise die Entfernung hartnäckiger Verschmutzungen wie etwa von Klebe-, Harz- oder Ölrückständen auf (Schreibtisch-)Oberflächen, die ebenfalls kennzeichnungsfreie, geruchs- und farbstofffreie Version Tablefit-balance (vorgestellt auf der CMS 2023) und die neue Eco-zertifizierte Variante. -
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© rationell reinigenMakita: Der für seine Akku-betriebenen Werkzeuge weithin bekannte Hersteller steigt nun auch in den Bereich Kehrmaschinen ein. Erstmals zu sehen war auf der Messe die sogenannte VS001G. Ausgestattet mit einem 40 V max. XGT Lithium-Ionen-Akku (BL4080F) erlaubt die Maschine laut Harald Nießen (Bild), Senior Consultant West bei Makita, einen Betrieb von bis zu 200 Minuten. Ein zweiter Akku-Steckplatz ermöglicht eine Verdopplung der Einsatzzeit auf bis zu 400 Minuten.
Die VS001G arbeitet mit bürstenlosen Motoren, ist mit zwei elektrischen Hauptbürsten sowie einer seitlichen Bürste ausgestattet und deckt einen Reinigungsbereich von 650 Millimetern ab. Die Kombination aus drei Reinigungsbürsten ermöglicht das Aufnehmen sowohl von kleinen als auch von größeren Schmutzpartikeln wie zum Beispiel einer 0,5-Liter-PET-Flasche. Das Fassungsvermögen beträgt 24 Liter, über einen optionalen Fangsack lässt es sich auf 47 Liter erweitern. Optimiert wird die Reinigungsfunktion durch ein HEPA-Filterelement, das Staub noch besser filtert als herkömmliche Filter und einen verbesserten Staubschutz bietet.
Das Gerät lässt sich platzsparend hochkant verstauen und mithilfe eines Griffes auch einfach transportieren. Bei Ausstattung mit zwei Akkus wiegt die Maschine maximal 33 Kilogramm. Sie ist wetterbeständig und wasserresistent und verfügt darüber hinaus über zwei LED-Arbeitsleuchten, die eine Nutzung auch im Dunkeln – beispielsweise zur Winterzeit – ermöglichen. Eine weitere Besonderheit sei der Quiet-Modus; dieser erlaube auch ein Arbeiten mit der Maschine in leiseren Umgebungen. Da sich deren Abmessungen an Standardtürmaßen orientieren, ist zudem eine Nutzung in Innenräumen möglich, wie zum Beispiel in Lagerräumen oder Hallen.
Auch bei den BL-Akku-Rucksacksaugern von Makita gibt es Neues: Ergänzend zur bisherigen 2-Liter-Version steht jetzt eine 6-Liter-Version zur Verfügung, die mit ihrem erweiterten Fassungsvermögen unter anderem für die Industriereinigung ideal sei. Zudem wurde die Akku-Leistung von bisher 4 auf jetzt 8 Ampere-Stunden erhöht. -
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© rationell reinigenMopptex: Der österreichische Hersteller versteht sich in erster Linie als Privat-Label-Produzent für Wischbezüge, Mikrofasertücher und weitere Wischtextilien in allen technischen Variationen und Ausführungen. Da die Themen Nachhaltigkeit und Recycling immer mehr an Bedeutung gewinnen, hat Mopptex laut Vertriebsleiter Robin Eleftheriadis (Bild) diverse neue Produkte im Sortiment, die diesen Forderungen des Marktes gerecht werden. Ein Highlight dabei sind die klassischen Mikrofaser-Frottee-Tücher in der Qualität von 260 beziehungsweise 300 Gramm/Quadratmeter, die zu 100 Prozent aus Post-Consumer-Recyclingfaser bestehen. Verfügbar sind die Tücher in den Farben blau, rot, gelb und grün. Bei der Reinigungsleistung und dem Lebenszyklus entsprechen die Tücher dem gewohnten Standard und bei der Reinigung müssen keine Anpassungen im Workflow erfolgen. Des Weiteren sind zu nennen der Mikrofasermopp Recycling aus 100 Prozent Recycling-PES und das Naturfasertuch aus je 50 Prozent Baumwolle und Bambusfasern. Laut eigenen Angaben ist Mopptex einer der größten Hersteller für Wischtextilien in Zentraleuropa. Kunden sind größtenteils Händler, Fachhändler und Markenanbieter. -
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© rationell reinigenNilfisk: Der dänische Hersteller von professionellen Reinigungsgeräten kooperiert seit Kurzem mit Lionsbot, einem in Singapur ansässigen Hersteller von Reinigungsrobotern. Das erste Ergebnis der Entwicklungspartnerschaft hatte auf der Interclean 2024 Premiere: die autonome Scheuersaugmaschine SC25, die ab Herbst verfügbar sein soll. Deutschland-Geschäftsführer Wulf Bunzel (Mitte) erläuterte zusammen mit den Fachberatern für Reinigungstechnik, Ronny Sorge (li.) und Christoph Friedrich, die Vorzüge des neuen Scheuersaugroboters SC25. Zum Vergleich daneben: der "große Bruder“ SC50. Nach Aussage von Wulf Bunzel wurde dieser Reinigungsroboter speziell für die Kundenforderungen aus dem Handel sowie dem Facility Management von Büro und öffentlicher Verwaltung entwickelt und habe seine Stärken vor allem auf kleinen, hochfrequentierten Flächen. Die SC25 sei damit eine ideale Ergänzung zur bisherigen Scheuersaugmaschine Liberty SC50 für mittlere bis große Reinigungsflächen, mit der Nilfisk bereits seit rund sieben Jahren auf dem Gebiet der autonomen Maschinentechnik unterwegs ist.
Einmal programmiert, verrichtet der Roboter eigenständig seinen Dienst und kehrt nach getaner Arbeit in seine Dockingstation zurück, um sich aufzuladen, schmutziges Wasser zu entleeren und sauberes Wasser nachzufüllen. Mit einer Null-Grad-Drehung, der reduzierten Geschwindigkeit für eine effektive Kantenreinigung sowie vorausschauender Navigation sorge die Maschine für effektives Schrubben in Bereichen mit hohem Publikumsverkehr. Mit einer Akku-Ladung reinigt das Gerät laut Datenblatt zwischen eineinhalb und drei Stunden beziehungsweise theoretisch bis zu 1.317 Quadratmeter pro Stunde. Mit der IEC-Zertifizierung durch einen Drittanbieter verfügt der Roboter auch über die entsprechenden Sicherheitsakkreditierungen.
Neben der SC25 stellte Nilfisk in Amsterdam auch die neue Mitgänger-Scheuersaugmaschine SC550 vor. Ein Fokus der Entwicklung galt dem Aspekt ergonomisches Design, was sich unter anderem in intuitiven Bedienelementen und integrierten Tutorials ebenso widerspiegelt wie in intelligenten Voreinstellungen, die an die Sprache und das Qualifikationsniveau des Anwenders angepasst werden können. Eine individuell verstellbare Lenksäule sowie eine breite Auswahl an Bürstentypen ergänzen die Komfortausstattung. Nilfisk-eigenen Studien zufolge arbeitet der neue Mitgänger 28 Prozent energieeffizienter als seine Vorgängermodelle. Darüber hinaus verbrauche die SC550 bis zu 40 Prozent weniger Wasser und 60 Prozent weniger Reinigungsmittel im Vergleich zu Maschinen ohne eine entsprechende Technologie. -
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© rationell reinigenNumatic: Als eines der Highlights stellten Numatic-Geschäftsführer Andreas König (re.) und Verkaufsleiter Heiko Falk unter anderem die neue Kompaktscheuersaugmaschine NUC122NX-R vor. Die kleinere Variante der NUC244NX-R ist flexibel und ergonomisch und wurde speziell für den Einsatz auf engen und schwer erreichbaren Flächen entwickelt. Sie erweitert das NX300-Netzwerk und deckt weitere Anwendungsfelder ab. Zusätzlich wurde das Batterienetzwerk um den akkubetriebenen Nass- und Trockensauger WBV370NX ergänzt, der individuell und ortsunabhängig eingesetzt werden kann, egal ob bei Leckagen oder trockenen Verschmutzungen.
Neben dem etablierten Akku-Netzwerk NX300 wurde die nächste Generation, das NX1K-Netzwerk, präsentiert. NX1K basiert auf der Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) und bietet zahlreiche Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Gel-Batterien und anderen Akku-Technologien. Dank der Technologie des NX1K-Akkus verlängern sich die Laufzeiten der Maschinen erheblich, die Schnellladefunktion ermöglicht flexible Einsatzzeiten. Während Gel-Batterien einen Nutzungsgrad von 80 Prozent erreichen, liegt der Nutzungsgrad des NX1K-Akkus bei bis zu 92 Prozent mit bis zu 4.000 Ladezyklen. Handelsübliche Gel-Batterien erreichen nur 400 bis 600, Lithium-Ionen-Akkus 1.000 bis 1.500 Ladezyklen. Die LFP-Technologie ist eine der sichersten und zudem wartungsfrei. Diese erhöht die Verfügbarkeit und Lebensdauer der Maschinen und senkt den Wartungsaufwand und die Betriebskosten. Numatic bietet auf die Akkus acht Jahre Garantie. Der Akku überzeugt auch in puncto Nachhaltigkeit: längere Lebensdauer, Wartungsfreiheit sowie einfache Entsorgung und hohe Recycelbarkeit (Metalle zu 100 Prozent, Elektrodenmaterialien und Polymere bis zu 90 Prozent).
Darüber hinaus spielte Nachhaltigkeit und speziell Recycling eine übergeordnete Rolle am Stand. Ein Teil des Maschinen- und Gerätesortiments wird bereits anteilig aus recycelten Kunststoffen aus eigener Produktion hergestellt. Die Geräte werden mit -R (ReFlo-Technologie) gekennzeichnet und bestehen aus bis zu 45 Prozent recyceltem Kunststoff. Die hauseigenen Reinigungswagen weisen darüber hinaus eine unabhängige SCS-Zertifizierung auf und enthalten somit mindestens 50 Prozent recycelten Kunststoff. Dies gilt auch für die kompakten, wendigen MultiMatic-Reinigungswagen mit robuster Structofoam-Bauweise.
Neben dem Fokus auf nachhaltige und professionelle Unterhaltsreinigung war auch die Digitalisierung ein Thema: Mit dem Flotten-Management-Tool NuTrack liefert Numatic eine intuitive Softwarelösung für die vollumfängliche Organisation aller Maschinen und Geräte im Objekt – und das herstellerunabhängig. -
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© rationell reinigenPeppermint Robotics: In Amsterdam stellte Peppermint Robotics erstmals sein Produktportfolio vor. Das indische Start-up, gegründet von Runal Dahiwade im Jahr 2019, präsentierte seine autonomen Reinigungsmaschinen, die auf Robotiktechnologie für Reinigung und Materialhandling spezialisiert sind. Mit einer Auswahl von drei verschiedenen Größen und Arbeitsbreiten sowie Li-Ionen-Akkus mit bis zu 200 Amperestunden Kapazität können die Reinigungsautomaten Flächen von bis zu 8.900 Quadratmetern pro Reinigungszyklus abdecken. Die Maschinen sind mit intelligenten Navigationssystemen und modernster Sensortechnologie ausgestattet, die Sicherheit gewährleisten. Sie sind robust und langlebig, mit einem Chassis und einer Grundkonstruktion aus Edelstahl nach Automobilstandard gefertigt. Peppermint Robotics legt großen Wert auf Datensicherheit und speichert alle Daten gemäß europäischer Datenschutzrichtlinien innerhalb der EU. Die Kombination aus intelligenter Software und zuverlässiger Hardware sorgen laut Hersteller für eine Reinigungs- und Saugleistung, die mit konventioneller Reinigungstechnik mithalten kann. Die Range der Maschinen reicht von 20 bis 100 Liter Wasservolumen und Arbeitsbreiten von 43 bis 50 Zentimeter. Das Modell SD20 lässt sich mit Scheiben- oder Walzenbürsten, das SD45 und SD100 lassen sich mit optionaler Vorkehreinrichtung an alle Reinigungsaufgaben anpassen.Exklusiver Vertriebspartner für Europa ist G. Staehle – bekannt für seine Marke Columbus Reinigungsmaschinen – unter dem Label Peppermint Robotics Europe. Beim ersten Auftritt in Amsterdam waren CTO Martin Haubensack (li.) und CCO Karl-Heinz Bäuerle (re.) von Peppermint Robotics Europe mit Runal Dahiwade, CEO und Gründer von Peppermint Robotics aus Indien, am Messestand. -
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© rationell reinigenPlanD: Leonard Hopp, CEO Tobias Wittekindt und Christoph Ehegötz von PlanD waren mit ihrem ersten Auftritt auf der Interclean sehr zufrieden. Tobias Wittekindt freute sich besonders, dass PlanD den "Latest Newcomer“-Preis für seine Software verliehen bekommen hat. PlanD ist eine All-in-One-Lösung für Gebäudereiniger, welche die gesamte Einsatzplanung, Zeiterfassung und die Abrechnung innerhalb eines zentralen Systems und einer Mitarbeiter-App verknüpft. Besucher des Stands wurden durch diesen gesamten Prozess und Workflow der Software geführt, um ihnen einen Eindruck zu geben, wie die verschiedenen Aspekte des Systems fließend ineinandergreifen: von der Einsatzplanung im Dashboard über die Zeiterfassung in der App bis hin zur Erstellung von digitalen Arbeitsscheinen und Rechnungen. Außerdem haben sich die jungen Unternehmer in den letzten Monaten vor der Messe intensiv damit beschäftigt, die Arbeit für die Objektleiter noch einfacher zu gestalten und ihnen mit der PlanD-App stets den vollen Überblick über all ihre Kunden und Reinigungskräfte zu geben. Niemand solle mehr im Büro anrufen müssen wegen mangelhafter Kommunikation bezüglich eines Reinigungseinsatzes, betont Wittekindt. Alle Informationen sind stets für alle einsehbar auf dem eigenen Smartphone. "Mit unserer All-in-One-Software können Gebäudereiniger nun endlich ihre veralteten Branchenlösungen abschalten und Excel und das ganze Papierchaos verabschieden. Sie können nunmehr eine Lösung haben, die alles an einem Ort vereint“, sagt Wittekindt. -
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© rationell reinigenRobovox: Die Robovox-Geschäftsführer Oktay Bal (li.) und Frederik Lange (re.) sowie CTO Tezel Çelebi (2.v.li.) und CEO Ali Tan Şerbetci vom Entwickler Ara Robotics präsentierten den neuen modularen Reinigungsroboter Ari für unterschiedliche Aufgaben. Das Grundmodell (80 × 60 × 60 Zentimeter) ist mit flexiblen Modulen ausgestattet, die werkzeuglos ausgetauscht werden können. Herzstück des Systems ist ein Kehr- und Saugmodul, weitere Module gibt es für Bereiche wie Wischen/Scheuern, Polieren oder Desinfektion (UV-C und chemisch). Das Schmutzwasser wird gefiltert, desinfiziert und wiederverwendet. Der Roboter ist für die Reinigung großer Flächen wie an Flughäfen oder in Einkaufszentren gedacht. Mit einer Akkuladung können nach Unternehmensangaben 6.000 Quadratmeter bearbeitet werden, bei vier Zyklen wären das rund 24.000 Quadratmeter pro Tag. Der Roboter wird ab September lieferbar sein. Entwickelt wurde er vom türkischen Start-up Ara Robotics, gebaut wird er in Deutschland.
Um den zu reinigenden Bereich zu kartieren beziehungsweise um Hindernisse zu erkennen und zu umfahren, werden LIDAR-Navigationstechnologie und KI-Kameras eingesetzt, bedient wird Ari per App oder am Touchscreen. Gleiches gilt auch für den kompakten Saugroboter Zaco X1000 (37,6 × 37,2 × 36,5 Zentimeter) für Flächen bis 1.000 Quadratmeter. Ausgestattet ist das Gerät mit Drei-Liter-Staubtank, Hepa-13-Filter und einem zweistufigen Zyklon-Trennsystem. Mit 20.000 Pasccal Saugkraft nimmt der X1000 nicht nur feinen, sondern auch gröberen Schmutz problemlos auf. Die Flächenleistung liegt nach Unternehmensangaben bei 250 Quadratmetern pro Stunde. Der Saugroboter kann ein Jahr lang kostenlos mit einer Lizenz von Fieldbots genutzt werden. Die App mit Server in Frankfurt/Main ermöglicht es auch, Reinigungsroboter im Schwarm zu betreiben. -
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© rationell reinigenRosiwit Cobotics: Das Unternehmen aus Nanjing in China präsentierte bereits auf der CMS Berlin 2023 seine autonomen Reinigungsmaschinen. Das Sortiment bietet Reinigungslösungen für den Innen- und Außenbereich. Die Roboter können ohne QR-Code verwaltet werden und verfügen über Analyse- und Berichtsfunktionen, die Echtzeitdaten über die Reinigungsleistung, einschließlich der Reinigungsfläche, liefern. Als Highlight in Amsterdam wurde von Pascal Boensch, Director Business Development DACH, der Reinigungsroboter Titan 810 gezeigt, der für Einsätze in Logistik, Industrie, Parkhäusern und dem Verkehrswesen gedacht ist. Die Walzenbürsten zum Kehren und Schrubben arbeiten mit 600 Umdrehungen pro Minute bei einer Arbeitsbreite von 810 Millimetern und einem Druck auf den Boden von 115 Kilogramm. Die großen Wassertanks fassen dabei 340 Liter (150 beziehungsweise 190 Liter beim Schmutzwassertank). Mit einer Motorleistung von 1500 Watt sollen auch steilere Rampen befahren werden können. Die Batterielaufzeit wird mit 6,5 Stunden und die Reinigungsleistung mit 5.200 Quadratmetern pro Stunde angegeben. Die Maschine kann dabei sowohl im manuellen wie im autonomen Modus betrieben werden und verfügt über fortschrittliches 3D-LiDAR. Die Steuerung erfolgt über die Rosiwit-App, mit der man alles erledigen kann. -
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© rationell reinigenSebo: Ein Schwerpunkt am Stand war der Bodenstaubsauger D9 – hier gezeigt von Thomas Stein, Inhaber und Geschäftsführer von Sebo, und Marketing-Managerin Kathrin Stockinger. Ausgestattet ist der D09 mit hochwertiger Filtration, Stoßbandage und einer Elektroteppichbürste für die fasertiefe Reinigung. Die Bürste lässt sich vierstufig auf unterschiedliche Teppichflore beziehungsweise -höhen einstellen und kann ohne Werkzeug gesäubert und gewechselt werden. Ein umlaufender Stoßschutz (Airbelt) schützt Wände und Möbel vor Arbeitsspuren. Zugleich tritt die Abluft durch die Stoßbandage leise wieder aus, so dass Lärm und Störungen im Objekt vermindert werden.
Durch drei Filtrationsstufen werden nach Unternehmensangaben 99,97 Prozent des Staubes zurückgehalten, sogar Feinstaub mit einer Partikelgröße von weniger als 0,01 Millimetern. Die Leistung des Saugers mit Sechs-Liter-Filtertüte lässt sich am Handgriff regeln. Wenn kleine Hartbodenflächen gereinigt werden sollen, kann die Elektroteppichbürste – ebenfalls am Handgriff – abgeschaltet werden. Für spezielle Reinigungsaufgaben sind drei Zusatzdüsen – Fugendüse, Polsterdüse und Möbelpinsel – im Gerät integriert. Vier bewegliche Rollen und ein niedriger Schwerpunkt sorgen für Kippsicherheit. Das 15,5 Meter lange Kabel des Saugers, der am Firmensitz von Sebo in Velbert produziert wird, wickelt sich per Knopfdruck automatisch auf.
Ebenfalls am Stand zu sehen waren der Softcase BP60, ein akkubetriebener Bürstsauger mit textilem Softcase-Filtergehäuse und 60 Minuten Laufzeit, sowie Sauger der Reihe Automatic XP, deren Bürsten sich dank sensorgesteuerter Höheneinstellung automatisch auf jeden Bodenbelag einstellen – nach Worten von Thomas Stein, die "am besten laufenden Geräte unter den Bürstsaugern“ -
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© rationell reinigenTana-Chemie: Der Einsatz ökologischer beziehungsweise entsprechend zertifizierter Reinigungsmittel "ist kein Trend mehr, sondern eine konsequente Entwicklung“, sagt Markus Häfner (Bild), Geschäftsführer von Tana-Chemie und Vorsitzender des Fachbereiches Gebäudereinigung innerhalb des Industrieverbandes Hygiene & Oberflächenschutz (IHO). Von 2022 auf 2023 habe der Absatz "grüner“ Reinigungschemie über alle im IHO organisierten Hersteller mengenmäßig um 22 Prozent zugelegt, der Gesamtanteil Eco-zertifizierter Produkte an der ausgelieferten Reinigungschemie liege damit mittlerweile bei 21 Prozent. Zu dieser Entwicklung trage auch bei, dass immer mehr Bestandsprodukte durch die Umstellung auf nachwachsende Rohstoffe optimiert würden.
Auch bei Tana-Chemie haben Nachhaltigkeit beziehungsweise Innovationen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft einen hohen Stellenwert. Auf der Messe spiegelte sich dies in diversen Exponaten wider. Zum Beispiel im neuen Dosier- und Nachfüllsystem Switch, welches bereits auf der letztjährigen CMS in Berlin Premiere hatte und mit dem es Tana in die Endrunde des Amsterdam Innovation Award geschafft hatte.
Daneben stand auch der EU-Ecolabel-zertifizierte Sanitärreiniger "Sanet extreme“ im Fokus. Dieser könne mit den stärksten, nicht nachhaltigen beziehungsweise konventionellen Sanitärreinigern insbesondere in puncto Kalklösevermögen absolut mithalten, wie Tests durch ein unabhängiges Prüfinstitut ergeben hätten. Seine Formulierung auf Basis von Methansulfonsäure und Milchsäure ermögliche also höchste Reinigungsleistung und sei dennoch vollständig biologisch abbaubar. Zudem werden durch die Formulierung des Reinigers sanitärtypische Einrichtungsgegenstände wie Chromarmaturen, keramische Fliesen und Porzellanobjekte geschont. Der eingesetzte organische Kohlenstoff besteht laut Tana zu 58 Prozent aus pflanzlichen, regenerativen Quellen. -
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© rationell reinigenTennant: Mit dem X4 ROVR hat Tennant einen für die autonome Bodenreinigung entwickelten Scheuersaugroboter vorgestellt. Damit rundet der US-amerikanische Hersteller sein Portfolio autonomer Reinigungsmaschinen nach unten ab. Mit einer Arbeitsbreite von 50 Zentimetern spielt das kompakte Gerät (96 × 56 × 112 Zentimeter) laut Christoph Preuß, Country Sales Director für Deutschland (Bild), nun in einer Größenklasse mit, in der beispielsweise auch der Ecobot 50 von Gausium angesiedelt ist. Gesteuert wird der Roboter von der neuesten Software-Generation 3 des Technologieunternehmens Brain, an dem sich Tennant Anfang des Jahres mit 32 Millionen US-Dollar beteiligt hat. Neu ist auch, dass die Lizenz für die Software nun auf Lebenszeit gilt; bisher waren 3- oder 5-Jahres-Pakete üblich.
Der Roboter arbeitet mit einem Doppelscheiben-System und lässt sich an verschiedene Hartbodenumgebungen anpassen. Ausgestattet mit einem 38-Liter-Tank für die Reinigungslösung ist er nach Herstellerangabe in der Lage, bis zu 1.800 Quadratmeter mit einer Tankfüllung zu reinigen. Angetrieben wird das Gerät von einem Lithium-Ionen-Akku, der bei voller Ladung bis zu 2,5 Stunden Dauerreinigung ermöglicht. Mögliche Anwendungen für den X4 ROVR sieht Tennant zum Beispiel im Einzelhandel, im Gesundheits- und Bildungswesen sowie in diversen anderen Bereichen, in denen Gebäudedienstleister tätig sind. -
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© rationell reinigenTork (Essity): Nachhaltige Lösungen für den Waschraum standen bei Tork im Mittelpunkt. Mit seinem Sortiment an 27 CO2-neutral- zertifizierten Spendern zählte Tork zu den Nominierten in der Kategorie "Nachhaltigkeit und Umwelt“ des Innovation Awards. Stefan Bruckmann (Bild) erläuterte, dass die CO2-neutral-zertifizierten Spender mit zertifizierter erneuerbarer Elektrizität hergestellt und die verbleibenden CO2-Emissionen durch verifizierte Klimaprojekte über ClimatePartner kompensiert werden. Zudem gibt es naturfarbene Handtücher, die Qualität und Nachhaltigkeit kombinieren, da sie zu 100 Prozent aus recycelten Fasern bestehen und gleichzeitig das nachhaltige Hygienemanagement verbessern. Mit dem Boom des E-Commerce ist das Angebot an gebrauchten Kartons weltweit gestiegen. Infolgedessen ist Tork dazu übergegangen, diese recycelten Kartons als eine seiner Faserquellen zu nutzen. Toilettenpapier und Handtücher aus der Natur-Produktfamilie sind weich und haben die gleiche Qualität wie vergleichbare Tork Advanced Produkte. Diese neuen Waschraumprodukte sind mit Tork PaperCircle kompatibel, dem Recyclingservice für Papierhandtücher.
Ebenfalls neu sind die Handtücher Tork Xpress Multifold: Bündel, die bis zu 50 Prozent komprimiert sind. Die neuen Bündel verdoppeln die Spenderkapazität, maximieren Lagerplatz und Ressourcen und reduzieren gleichzeitig den Nachfüllbedarf. Während des Produktionsprozesses wird durch eine einzigartige Komprimierungstechnologie die Luftmenge in den Handtuchpaketen reduziert, wodurch diese effektiv verdichtet und das Verpackungsmaterial um bis zu 27 Prozent reduziert wird. Dadurch können fast doppelt so viele Bündel pro LKW transportiert werden. Unternehmen können außerdem die doppelte Menge an Papierhandtüchern lagern und so die Kapazität ihres Lagers und der vorhandenen Handtuchspender optimieren. Die komprimierten Handtücher bieten die gewohnt gleich hohe Qualität. Nicht zuletzt gab es auch ein neues 2-in-1-Tuch zu sehen. Das Scheuer- und Reinigungstuch kombiniert das Scheuern eines Schwamms mit der Saugfähigkeit eines Wischtuchs für eine effiziente Reinigung, die Zeit und Mühe spart. Die starke Scheuerkraft entfernt verhärtete und verkrustete Verschmutzungen ohne Oberflächen zu zerkratzen. Das Tuch kann bis zu zehn Mal gespült und wiederverwendet werden.
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© rationell reinigenTTS Cleaning: Michela Matteazzi, Area Managerin Österreich und Schweiz bei TTS, und Andreas Görres, Vertriebsleiter Deutschland, präsentierten das Lampo-System, bei dem ein einziger Stiel mit mehr als 30 Oberflächen- und Bodenreinigungsaufsätzen verwendet werden kann – zum Staubbinden auch auf höher gelegenen Flächen, bei der Glasreinigung oder zum Wischen von Böden. Möglich macht das ein spezieller Steckadapter (Jack), der jetzt auch in einer Variante mit Winkelfunktion erhältlich ist. Über eine Plug-Vorrichtung lassen sich die Reinigungsgeräte mit Lampo-Anschluss leicht am Servicewagen oder Doppelfahreimer befestigen, sodass sie jederzeit mit dem Stiel aufgenommen beziehungsweise verbunden werden können.
Zudem war das Pockety-System für das berührungsfreie Abwerfen von – auch vorgetränkten – Wischbezügen zu sehen. Zentraler Bestandteil ist ein Deckel für rechteckige 20-Liter-Eimer. Über eine Aussparung in der Mitte des Deckels können die Bezüge vom Klapphalter gelöst werden, ohne dass die Reinigungskraft sich bücken muss. Das System hält verschiedene Halter bereit und lässt sich mit der Dosierstation Dosely kombinieren.
Ein weiteres Thema war die Plattenpresse Wiz mit einstellbarem Pressdruck in vier Wringstufen, sodass der Feuchtigkeitsgrad eines Wischbezugs je nach Bedarf angepasst und konstant gehalten werden kann. Die Presse wringt laut Hersteller 10 bis 20 Prozent mehr aus als herkömmliche Pressen – bei reduziertem Kraftaufwand. Der Hebel der Presse muss nur einmal bis zum Ende des Hubs geführt werden, was die Belastung des Bedieners nach Unternehmensangaben um 50 bis 70 Prozent verringert. -
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© rationell reinigenUnger: Mit dem VisaVersa Pro, nominiert für den Innovation Award, launchte Unger, das 60-jähriges Bestehen feiert, eine Neuauflage seines seit 1989 patentierten 2-in1-Fensterwischers VisaVersa. Das 2-in-1-Werkzeug spart laut Stefan Koßmann (Bild) Zeit und Kosten, weil es die zwei Arbeitsschritte Einwaschen und Abziehen gleichermaßen übernimmt. Das zeitintensive Wechseln zwischen zwei Werkzeugen entfällt, was insbesondere bei Reinigungsarbeiten mit der Teleskopstange einen Vorteil darstellt. Was die neue Pro-Version gegenüber dem Klassiker ausmacht, sind drei wesentliche Verbesserungen. Ein leichtes Mikrofaserpad ersetzt den vormals schweren Einwascher. Da das Mikrofaserpad eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit hat, bietet der VisaVersa Pro eine große Reichweite. Zudem hat das konvex gewölbte Pad stets eine große Kontaktfläche zum Glas, was die Reinigungsleistung ebenfalls optimiert. Unger hat das Werkzeug mit seinem ergonomischen ErgoTec-XL-Griff aus zwei Komponenten versehen. Das Griffdesign ermöglicht ein längeres Arbeiten, ohne zu ermüden und sichert festen Halt auch mit nassen Händen. Der VisaVersa Pro ist zudem kompatibel zu allen Teleskopstangen von Unger. Anstatt den Einwascher erst abzumontieren und durch den Abzieher zu ersetzen, wird die Stange einfach in den Händen umgedreht. Durch die variable Position des Abziehers kann auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden. Zudem können Einwascher und Abzieher voneinander getrennt und einzeln verwendet werden.
Unger stellte ebenfalls sein erstes Sortiment mit nachhaltig zertifizierten Produkten vor. Neben Green-Label-Wischergummi und Fensterwischer, die bereits auf der CMS Berlin 2023 vorgestellt wurden, zählen nun auch eine Wischerschiene, ein Einwascher-Trägerteil, ein Eimer und ein Liquid zu den nachhaltig zertifizierten Green-Label-Produkten. "Wir bieten aktuell sechs garantiert nachhaltig zertifizierte Produkte an und streben ein Vollsortiment an, um weiter Verantwortung zu übernehmen“, sagt Jochen Wagener, Vice President Global Window Cleaning Category Management. Die Produkte tragen das FSC-Zertifikat und/oder das "Cradle to Cradle Material Health Certificate“ oder auch das EU Ecolabel.
Und last, but not least gab es das neue nLite-PowerPad für die Reinigung von großen Glasflächen im Erdgeschoss mit Reinwasser zu sehen. Es zeichnet sich durch das innovative Mikrofaser-Reinigungspad mit maximaler Kontaktfläche zur Glasoberfläche, den 360°-Swivel, der einen permanenten Kontakt zur Oberfläche gewährleistet, und die Rinse Bar aus. Diese spült über spezielle Düsen permanent und über die gesamte Breite mit Reinwasser und erzeugt somit einen Selbstreinigungseffekt. -
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© rationell reinigenWecoline: In diesem Jahr stand die Teilnahme des Herstellers aus Zwolle in den Niederlanden – Emmerich am Niederrhein ist Sitz der deutschen Dependence – unter dem Motto "The Power of Water“. Derik Landman (Bild), Commercial Director, demonstrierte das in Zusammenarbeit mit Moerman entwickelte Flachmoppkonzept Wecoline Carabao, Das neue Konzept zeichnet sich durch einen ergonomischen Teleskopgriff mit optionaler Sprüheinheit und einer einzigartigen Tri-Oval-Form für besseren Griff und Halt aus. Der Magnetrahmen ermöglicht laut Hersteller einen bis zu viermal schnelleren Seitenwechsel des Mopps. Durch das spezielle Rippendesign des Mopps kann beim Reinigen mehr Druck ausgeübt werden. Dies biete eine 2,5-mal größere Flächenleistung im Vergleich zu herkömmlichen Flachmopps.
Die Pads Bright ‘n Water bieten eine umweltfreundliche Lösung für die Bodenreinigung: Sie eignen sich für die Entfernung von Schmutz und Flecken nur mit Wasser ohne den Einsatz von Chemikalien. Die Pads wurden für die Verwendung mit verschiedenen Maschinen entwickelt und eignen sich für verschiedene Bodenarten, von Marmor bis Beton. Neben dieser Linie bietet Wecoline auch die Full-Cycle-Pads an. Diese gehen in Sachen Umweltfreundlichkeit noch einen Schritt weiter. Sie werden nachhaltig produziert und zerfallen nach Gebrauch schneller.
Und der Wecovi-Werkzeuggürtel sorgt für mehr Bewegungsfreiheit und Komfort beim Reinigen. Das Design verfügt über eine verstellbare Schnalle, die von XS bis XL passt und somit für jeden geeignet ist. Somit hat man diverse Aufbewahrungsmöglichkeiten, darunter beispielsweise eine versteckte Reißverschlusstasche für das Smartphone. Standardmäßig wird die Tasche mit zwei großen und zwei kleinen Taschen geliefert, die alle wasserdicht sind. Optional kann man auch ein Wäschenetz erhalten.