Geiger Facility Management (Dietmannsried) befindet sich weiter auf stabilem Wachstumskurs – mit einem Umsatzplus in Höhe von sieben Prozent im Jahr 2023.

Der unkonsolidierte Gesamtumsatz, einschließlich der unter dem Management der Servicegesellschaften erzielten Umsätze, betrug zum Jahresende 2023 in Summe 380 Millionen Euro (2022: 368 Millionen Euro) bei 12.900 Mitarbeitenden (2022: 12.600). Bereinigt um Verkäufe von Beteiligungen entspricht dies nach Unternehmensangaben "einem soliden Zuwachs von sieben Prozent".
Tendenziell hätte das organische Wachstum in vielen Bereichen höher ausfallen können, betonen die Gesellschafter Ulrich und Alexander Geiger sowie Thomas Braun. Die weiterhin angespannte Lage am Arbeitsmarkt, die alle Leistungsbereiche von Reinigungs- und Servicekräften bis hin zu Fachingenieuren und Servicetechnikern betreffe, habe beim Abschluss von Neuprojekten berücksichtigt werden müssen. Trotzdem habe das Unternehmen Neukunden aus unterschiedlichen Branchensegmenten im Outsourcing gewinnen können sowie weitere Kommunen und Einrichtungen im Gesundheitswesen für das Joint-Venture-Modell unter dem Management der Firmengruppe.
Beim anorganischen Wachstum wurde sowohl die regionale Präsenz als auch die fachliche Kompetenz erweitert. Seit 2023 gehören BLK in Bietigheim, Lisiecki in Karlsruhe und Joba Gebäudereinigung und Service (Krefeld, Düsseldorf und Tönisvorst) zu Geiger FM. Der Standort Karlsruhe wurde dadurch im Bereich Gebäudereinigung weiter ausgebaut. Joba ergänzt die Niederlassungsstruktur in Nordrhein-Westfalen und erweitert das Angebot im Bereich Technik und Grünservices um Gebäudereinigung und spezielle Hygieneservices.
Der stark wachsende Bereich Technisches Gebäudemanagement und Engineering wurde Anfang 2024 durch den Zukauf des Planungsbüros Strobel für Haustechnik und Bauphysik (Augsburg) verstärkt.
Im Fokus der Strategie für 2024 steht – neben weiterem Wachstum – vor allem das Thema ESG. Anfang des Jahres ist der erste ESG-Report der Unternehmensgruppe erschienen. /HH