Der langfristige Schutz und Werterhalt von Böden ist einer der Grundpfeiler für ressourcenschonenden Umgang mit bestehender Bausubstanz. Mit fortschrittlichen Langzeit-PU-Siegeln werden Hartböden nicht nur umweltfreundlich, sondern auch besonders wirtschaftlich eingepflegt oder saniert.

Langfristige Erhaltung von bestehender Bausubstanz ist einer der Kernpfeiler für eine nachhaltige Zukunft. Denn der schönste Boden wird nur dann nachhaltig, wenn er seine Optik und Funktion lange behält. Als besonders beständige und langlebige Lösung haben sich PU-Versiegelungen für Böden bereits auf dem Markt bewährt. Die Dr. Schutz Group, Spezialist für Reinigung und Werterhaltung aller Hartböden, setzt bereits seit über 20 Jahren auf objekt- und bodenbelagsgerechte 2K-PU-Siegel.
Wann ein PU-Siegel sinnvoll ist
Die transparenten PU-Siegel sind auf allen Hartböden anwendbar. Sinnvoll ist die Versiegelung mit PU dann, wenn ein neu verlegter Belag langfristig erhalten oder ein abgenutzter Boden neu beschichtet werden soll. 2K-PU-Versiegelungen sind laut Herstellerangaben in beiden Fällen kostensparend und nachhaltiger als andere Produktsysteme und sie halten circa sechsmal länger, sodass die Notwendigkeit von Grundreinigung und Einpflegen entfällt. Sie verlängern die Lebensdauer der Böden aufgrund der hohen Strapazierfähigkeit und Chemikalienbeständigkeit erheblich.
Welches Siegel für welchen Boden?
Wer seine Böden mit PU-Siegel behandelt, tut nicht nur etwas für die jahrelange Erhaltung von Optik und Sauberkeit. Die wandelbaren Produkte bieten auch je nach Objektbereich die passende Funktionalität. Alle Transparentversiegelungen sind in wählbarem Glanzgrad erhältlich und bieten mittels passender Additive die zusätzliche Erweiterung auf die Rutschhemmungsklassen bis R11.
Die Spezialsiegel sind zudem auf die jeweiligen Objektbereiche ausgerichtet. So setzen beispielsweise Autohäuser oder Friseursalons auf PU Anticolor, das mit Chemikalienbeständigkeit ausgestattet ist und die Einwanderung von Farbe und Weichmachern über viele Jahre unmöglich macht. Für ableitfähige Böden gibt es die ESD-Variante, während Anwender bei besonders zeitkritischen Projekten auf das UV-Siegel mit schneller Lichthärtung zurückgreifen.
Und last, but not least: Abgenutzte Böden können individuell nach den Wünschen des Auftraggebers mit Farben und zahlreichen Dekortechniken attraktiv gestaltet werden.
Innovation gegen Keime
Vor einem Jahr wurde das antimikrobielle Siegel Virobac eingeführt. Laut Hersteller entwickelt es sich immer mehr zum Standard-PU-Siegel. Denn spätestens seit der Corona-Pandemie ist Hygiene ein Muss: Mit dem antimikrobiellen Siegel werden Bakterien und Viren kontinuierlich daran gehindert, sich zu vermehren. Wann immer natürliches oder künstliches Licht auf die versiegelte Fläche fällt, wird der enthaltene Photokatalysator aktiv und zerstört Keime mittels Oxidation.
Laut eigenen Angaben übertrifft das Unternehmen die durch alle PU-Siegel gewährleistete reduzierte Keimbelastung von 95 Prozent: Bei dem neuen Produkt liegt dieser Wert bei 99,9 Prozent. Hintergrund: PU-versiegelte Böden punkten durch den hermetischen Verschluss von Rissen, Fugen oder Nahtstellen. Die maximal kratzbeständige Fläche bietet keinen Angriffspunkt mehr für Keime und kann so unkompliziert hygienisch sauber gehalten werden.
Fünf Jahre Ruhe
Stefan Fuhs, Leiter des Bereichs Sonderreinigung bei Joba Gebäudereinigung und Service und Ausbilder für den Meisterlehrgang als Gebäudereiniger an der HWK Düsseldorf, nutzt PU-Siegel von Dr. Schutz bereits seit Jahren bei seinen Reinigungsaufträgen. Für ihn ist ein langlebiges PU-Siegel, das mit einer Lebensdauer von fünf Jahren ausgelobt ist und diese seiner Erfahrung nach meist übertrifft, die deutlich bessere Wahl im Vergleich zu kurzfristigen Lösungen wie etwa einer jährlichen Pflegedispersion.
Er habe ausschließlich zufriedene PU-Kunden, deren Böden nach der Erstbehandlung im Fünf- bis Zehnjahrestakt angeschliffen und neu versiegelt werden, dabei aber weder in Optik noch in Funktion einbüßen. "Und genau das ist das Verkaufsargument. Viele Dienstleister meinen, sie schneiden sich ins eigene Fleisch, wenn sie sich das Zusatzgeschäft jährlicher Sonderreinigungen wegnehmen. Am Ende bleiben aber die Kunden, die tolle Böden haben und mit ihrem Gebäudereiniger zufrieden sind", erklärt Stefan Fuhs.
Umweltschutz dank Langlebigkeit
Neben dem deutlich reduzierten Aufwand von turnusmäßigen Sonderreinigungen profitieren nicht nur Kunden, sondern auch die Umwelt. Die überdurchschnittlich lange Lebensdauer immer wieder neu versiegelter Böden leistet einen großen Dienst in puncto Ressourcenschonung: Material, Transportwege und Sondermüll werden auf ein Minimum reduziert, die Flächen können über Jahre mit gängigem Unterhaltsreiniger sauber gehalten werden. Die genauen Einsparungen hat Dr. Schutz beim Kiwa Institut in Berlin mittels Ökobilanz ermitteln lassen (siehe Grafik).
Wer sich die jährliche Sonderreinigung spart, vermeidet tonnenweise CO2, Müll, Trinkwasser, Chemikalien und Primärenergie. Anwender können die Einsparpotenziale, die ihnen eine PU-Versiegelung eröffnet, online mit dem Nachhaltigkeitsrechner von Dr. Schutz (https://kurzelinks.de/1g4i) ermitteln: Nach Eingabe des passenden Systems und der zu versiegelnden Fläche können die Ergebnisse abgelesen werden.
Auch die Belastung des Grundwassers mit Mikroplastik wird durch eine PU-Versiegelung vermieden. Stefan Fuhs erklärt: „Bei der Erneuerung erfolgt die nasse Grundreinigung ohne Schleifmittel. Danach wird angeschliffen, trocken mit Absaugung. So kann die alte Schicht entsorgt werden, ohne dass Mikroplastik in der Umwelt landet.“
Schneller Einstieg
Besonders für Gebäudedienstleister sei PU oft noch eine Technik, die eher zögerlich eingesetzt und in Gebäudereiniger-Lehrgängen seltener unterrichtet wird, als der Ausbilder und Experte Stefan Fuhs es sich wünschen würde. Für ihn bietet das System einen besonders kundenfreundlichen Rundumschutz für stark frequentierte Böden und sei, insbesondere durch das umfängliche Schulungsangebot des Herstellers, für erfahrene und aufstrebende Gebäudereiniger ein sinnvolles Upgrade.
Stefan Fuhs sagt: "2K-PU ist nicht nur die beste Basis für nachhaltige und wirtschaftliche Werterhaltung. Die Sanierung von abgenutzten Altböden macht auch Spaß. Mit den Farb- und Kreativtechniken geben wir schon Gesellen Gestaltungsspielraum und zeigen eine attraktive Branche auf, die nicht nur sauber, sondern auch schöner machen kann“. Außerdem seien die nötigen Werkzeuge meist schon vorhanden: Eine gute Einscheibenmaschine, ein leistungsfähiger Sauger – und Kenntnis über Untergrundvorbereitung sollte jeder Gebäudereiniger haben. "Der Umstieg ist dann einfach zu schaffen."
Quelle: Dr. Schutz | markus.targiel@holzmann-medien.de
