Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preis verliehen

Die britische Neurowissenschaftlerin Alison Goate hat den mit 60.000 Euro dotierten Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preis 2023 erhalten – für ihre Forschung über Alzheimer und andere Formen der Demenz.

Verleihung des Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preises 2023 (v.li.): Arnulf Piepenbrock, Alison Goate, Olaf Piepenbrock, Pierluigi Nicotera (Vorstandsvorsitzender DZNE) und Sabine Helling-Mögen (Administrative Vorständin DZNE). - © DZNE/Kurda

Alison Goate ist Professorin an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, einer renommierten Hochschule in New York City. "Ihre Forschung hat wichtige Einblicke in die Pathologie von Demenz hervorgebracht und zur Entwicklung neuartiger Medikamente beigetragen, wie etwa den Anti-Amyloid-Wirkstoffen", so Professor Pierluigi Nicotera, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Olaf Piepenbrock, geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Unternehmensgruppe, ergänzte im Rahmen der Preisübergabe auf dem Bonner Venusberg: "Alzheimer und andere neurodegenerativen Erkrankungen brauchen mehr Öffentlichkeit und bewusste Wahrnehmung. Das unterstützen wir mit dem Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preis."

Seit 2011 zeichnet der Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preis alle zwei Jahre herausragende Forschung über neurodegenerative Erkrankungen aus. Der Preis wird von der Piepenbrock-Unternehmensgruppe gestiftet und im Andenken an deren ehemaligen geschäftsführenden Gesellschafter Hartwig Piepenbrock vergeben, der an den Folgen einer Demenzerkrankung verstarb. Er hatte sich über viele Jahre für Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft engagiert. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch ein internationales Komitee unter Koordination des DZNE. /GH