Internationale Reinigungsfachmesse CMS 2023 in Berlin: Rund 420 Aussteller aus 25 Ländern zeigten in sechs Hallen, was neu und nützlich für die professionelle Reinigung ist. Teil eins und zwei der rationell-reinigen-Messerückschau.
image CMS 2023: Die Trends aus Berlin (Teil 2)
Arcora: Bei der Ecoblack Technology von Arcora werden Recycling-Materialien von alten, leeren Batteriegehäusen zu robustem und langlebigem Kunststoff verarbeitet. Dabei wird eine große Menge an CO2 eingespart. Sami Memili und Isabell Huonker (Bild) präsentierten die zur Ecoblack-Serie gehörenden Produkte wie Doppelfahreimer, Servicewägen und ein Staubsauger.
Der Premium-Line-Entsorgungssack dient dem Transport von verschmutzten Textilien, Wischbezügen oder Abfällen. Er besteht aus strapazierfähigem Polyester. Mit der speziell entwickelten nahtlosen Konstruktion der Bodenfläche kann der Entsorgungssack bedenkenlos gefüllt werden, ohne dass unerwünschte Risse oder ein Auslaufen auftreten. Dank optimaler Maße und eines praktischen Aufbaus kann der Entsorgungssack an Reinigungswägen angebracht werden. Der Sack ist bei 30 bis 60 °C waschbar und somit wiederverwendbar.
Das Arcora PU-Pad Light ermöglicht im Rahmen der Unterhaltsreinigung eine Flächenleistung von bis zu 80.000 m² und ist ideal für kleinere Scheuersaugmaschinen. Das Pad weist aufgrund der Zusammensetzung aus Polyester, Polyether und einer Fixierung aus Polyurethan eine besondere Robustheit und Langlebigkeit auf. Es ist universell einsetzbar auf allen wasserbeständigen elastischen Belägen und Hartböden sowie auf Sicherheitsböden bis zu R13. Das Pad ist umweltfreundlich durch die ausschließliche Verwendung von Recyclingprodukten. - © rationell reinigen
Beam: Marco Wiedemann (Bild) demonstrierte den Besuchern die Funktionsweise der neuen Dampfsauggeräte der Blue-Evolution-Reihe mit integriertem Touchscreen. Bei den digitalen Versionen des Blue Evolution S+ und XL+ können die Anwender am sechs Zoll großen Touchdisplay in vielen Sprachen Voreinstellungen speichern und sich Tipps zur Reinigung holen. Die Geräte melden auch übers Display, wenn die Schale des Wasserfilters geleert oder Frischwasser für die Dampferzeugung aufgefüllt werden muss. Außerdem sind die neuen Geräte der Digitalgeneration mit einem WLAN-Modul ausgestattet und somit für den Remote-Service vorbereitet. Die Dampfsauger sind nach dem strengen HACCP-Standard zertifiziert. Sie wirken zweifach gegen Keime und Bakterien: Einmal direkt bei der Oberflächenbehandlung mit bis zu 180 °C heißem Trockendampf und zusätzlich über eine UVC-Lichtbestrahlung im Wasserfilter. Bei der Reduktion der Keimzahl überzeugt die Blue-Evolution-Reihe mit einer Keimreduzierung von 2,89 log-Stufen. Damit sind die Geräte für den Einsatz in sensiblen Bereichen wie zum Beispiel in der Lebensmittelbranche oder auch im medizinischen Umfeld zertifiziert. - © rationell reinigen
Calvatis: Neu ist die Geschirrspülmaschine Calgonit DW Pro für gewerbliche Endverbraucher, hier gezeigt von Fachberater Leonhard Dürrbeck, Ingo Biedermann, Leiter Gerätetechnik, Vertriebsleiter Frank Ebeling und Marketingleiterin Katharina Fischer (v.li.). Maschine und Reinigungschemie sind für Calgonit DW Pro aufeinander abgestimmt. Sowohl das flüssige, chlorfreie Reinigungsmittel tru-lit Eco Forte als auch der Glanztrockner tru-lit Eco Rinse mit Zitronensäure sind nach dem EU-Ecolabel zertifiziert. Die erforderlichen Mengen an Chemikalien, Wasser und Energie wurden für das Gerät nachhaltig optimiert. Die Calgonit DW Pro ist besonders leise und sparsam. Ausgestattet mit einer Duo-Flow-Waschpumpe verbraucht sie für jeden Spülgang laut Hersteller 1,9 l Wasser und arbeitet mit einem Geräuschpegel von 59 Dezibel, das ist etwa so laut wie eine normale Unterhaltung. Hochalkalischer Reiniger und thermische Reinigung bringen ein hygienisch einwandfreies Resultat. Dabei ist die Frontlader-Spülmaschine so schnell wie eine Haubenmaschine: Ein Spülgang dauert je nach Programm 60, 120 oder 180 Sekunden bei 60 Grad, das Nachspülen nimmt 85 Sekunden in Anspruch. Das Geschirr kommt trocken aus der Maschine. 30 Sekunden stehen lassen genügt.
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CBS: Auch Produkte aus ressourcenschonenden und schnell nachwachsenden Rohstoffen zu vertreiben, ist für die CBS City-Waschraum Betriebshygiene Service und Vertriebs GmbH selbstverständlich. Neu im Sortiment: Zweilagige Zelltuchservietten mit Grasanteil, die ohne Bleichmittel hergestellt sind. "Wir müssen die Kunden für Nachhaltigkeit sensibilisieren“, sagt Vertriebsleiterin Nicole Grassow (Bild). Der inhabergeführte Hygienegroßhändler aus Berlin, Mitglied der Highclean Group, setzt auf regionale Betreuung. Das schließe mit ein, dass auch die Entsorgung geregelt ist. Am Beispiel Papierhandtuch sieht das so aus: Der Kunde sammelt die gebrauchten Tücher in einem CBS-eigenen Container, in dem sie zurück ins Werk gelangen. Dort werden sie recycelt, der Materialkreislauf schließt sich. - © rationell reinigen
Cleanfix: Der Scheuersaugroboter RA660 Navi M (Bild) des Schweizer Herstellers ist für die Reinigung größerer Flächen in verschiedenen Umgebungen wie Turnhallen, Produktionsstätten, Einkaufshäusern oder Warenlagern ausgelegt. Mit einem Tankvolumen von 45 l und drei Bürsten oder Pads reinigt der Roboter bereits seit zehn Jahren (1. Generation RA660 Navi) Bodenflächen rund um die Welt. In der neuesten Version kommt er in zwei Ausstattungsvarianten: Pure und Connect. Die Pure-Variante kommt mit verbesserter Navigationssteuerung, einer leistungsstärkeren Lithium-Ionen-Batterie und einem 7“ großen Touchbedienpanel. Die Version Connect kann zusätzlich dank der Integration in die Kontrollapplikation RA660 Mission Control dezentral über ein Tablet gesteuert und verwaltet werden.
Der Rucksacksauger Cleanfix RS05 CAS ist die erste Cleanfix-Maschine mit geräte- und markenunabhängigem Akku-System von CAS (Cordless Alliance System). Sehr hohe Saugkraft, ein schlankes Design, geringes Gewicht und eine lange Laufzeit zeichnen das Gerät aus und ermöglichen ein flexibles und sicheres Arbeiten ohne Kabel. Der Rucksacksauger wird bevorzugt für die Reinigung bei engen Platzverhältnissen eingesetzt, eignet sich aber auch für die weitläufige Gebäudereinigung. Wahlweise kann mittels Bedieneinheit am Tragegurt zwischen dem Standard und dem leisen Eco-Modus umgeschaltet werden. - © Messe Berlin
Cleantecs: "Eine kleine Revolution“ nennt Vertriebsleiter Joxe Hegner den Flechtenentferner (hier zu sehen mit Genrich Trei (Bild), Bereichsleiter Vertrieb/Marketing), der Flechten auf Solarpanelen lösen kann. Ein nadelfeiner Punkt-Wasserstrahl schneidet die Flechten regelrecht vom PV-Modul ab. Das Ergebnis ist eine spiegelblanke Fläche. Fünf Wirbelstrahldüsen sind auf 40 cm Breite nebeneinander angeordnet und auf einem Edelstahl-Chassis mit großen Reifen gelagert. Eine kleine Skateboardrolle fängt den Rückstoß ab. Gesteuert wird dieser "Wagen“ per Hand über eine aufgesteckte Stange, er lässt er sich leicht nach rechts und links rotieren. Ein Modulstecksystem (Gardiner) verlängert die Stangen auf bis zu
12 m Reichweite. Befeuert wird das Gerät mit dem Hochdruckreiniger Sola-Tecs HD. 10 l Wasser schießen pro Minute mit einem Druck von 120 bar auf die zu behandelnde Fläche. Der Punktstrahl trifft in einem genau definierten Winkel auf, damit die Silikoneinfassung der Photovoltaikplatten keinen Schaden nimmt.
Cleantecs produziert seit 30 Jahren Zubehör für die Hochdruckreinigungstechnik. Einer der Schwerpunkte sind Rotationsdüsen. "Keine Bürste der Welt bekommt Flechten weg“, davon ist Joxe Hegner überzeugt. Der ungeliebte Bewuchs setze sich vor allem an den Rändern der Solarmodule an. Die Flechten seien sogar in der Lage, die Fugen anzuheben. Der neue Flechtenentferner löse sie effizient und dennoch schonend ab. - © rationell reinigen
CWS: Der Spezialist für gewerbliche Services von Hygiene, Arbeitsbekleidung, Brandschutz, Reinigung bis zu Pflegedienstleistungen präsentierte auf der Messe sein Segment Reinraumreinigung & Desinfektion. Diese höchste Reinheit ist in Laboren der Pharmaindustrie, Biotechnologie, Medizintechnik oder Mikroelektronik gefragt. Sales Manager David Stolper (Bild) nutzte die Messe vor allem zum Netzwerken und als Ideenaustausch für künftige Herausforderungen der Branche. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft nimmt das Dienstleistungsunternehmen CWS wörtlich, das schlägt sich auch im Motto "Think circular“ nieder. Für herausragende unternehmerische Sozial- und Umweltverantwortung wurde die Unternehmensgruppe 2022 mit dem Gold Rating von EcoVadis ausgezeichnet. - © rationell reinigen
Diversey: Bei der Taski Ultimaxx-Reihe ist es dank ihres modularen Aufbaus möglich, durch die Auswahl der passenden Werkzeuge und Komponenten eine Maschine zusammenzustellen, die optimal zu den eigenen Reinigungsanforderungen passt. Die Reihe ist serienmäßig mit der patentierten Flüstertechnologie ausgestattet. Die Luftstromführung sorgt für eine optimale Absaugung bei nachhaltiger Geräuschreduktion auf bis zu 60 dB(A). Mit IntelliScrub kann der Bürstendruck variabel eingestellt werden. Weniger Druck bedeutet weniger Energieaufwand, bedeutet bis zu 30 % mehr Laufzeit. Und mit IntelliTouch, einem robusten Multitouch-Display, werden die Maschinen konfiguriert und gesteuert. Die mittels der IntelliKey-NFC-Technologie gesperrten Geräte sind vor Missbrauch geschützt, und die Benutzer können einfach die für sie geeigneten Reinigungsprogramme und Einstellungen finden. Ein vorausschauendes Komponentenmanagement zeigt Wartungsbedarf auf, bevor es zu einer Störung des Betriebs kommt.
Maximale Freiheit und Flexibilität verspricht die von Jens Jügler (Bild) vorgestellte kabellose Einscheibenmaschine Taski Ergodisc Flexx mit bürstenlosen Digitalmotoren. Durch drei Arbeitsgeschwindigkeiten deckt sie alle möglichen Anwendungsbereiche ab: Heavy Duty/Eco (Schleifen, Diamantschleifen, Twister), niedrige Geschwindigkeit (Grundreinigung und Schrubben), hohe Geschwindigkeit (Sprühreinigung und Polieren). Je nach Anwendung werden bis zu 2 h Betriebszeit angegeben. Nach kurzer Aufladezeit (1 h) kann weitergearbeitet werden. Zwei Akkus bedeuten mehr Autonomie – ein Akku wird geladen, während der andere genutzt wird.
Und auf der Freifläche am Stand reinigten selbstständig die autonomen Reinigungsroboter Ecobot 40 (Kehr- und Saugroboter) – reinigt bis zu 1.200 m2/h Teppich und Hartböden autonom – und Ecobot 50 (Scheuersaugroboter) mit einer Reinigungsleistung von bis zu 1.800 m²/h. - © rationell reinigen
Dr. Gansow Gmatic: Familienunternehmer in dritter Generation: Dr. Peter Gansow (2.v.re.) mit seinen Söhnen Moritz, Philipp und Lukas (v.li.) stellten diverse Scheuersaugmaschinen aus Edelstahl vor. So wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für ganzheitliches Gebäudemanagement als konzeptioneller Ideengeber für die Inklusion in der Gebäudereinigung ein anwendungsspezifisches Scheuersaugfahrzeug entwickelt. Dieses zeichnet sich technisch dadurch aus, dass es Gefährdungspotenziale bei der Anwendung minimiert und für Reinigungskräfte mit Einschränkungen ergonomisch und einfach zu bedienen ist, ohne Einbußen im Hinblick auf das Reinigungsergebnis.
Außerdem stellte Gmatic die Nachhaltigkeit seiner Scheuersaugmaschinen heraus: Sie bestehen zu 92 % aus Edelstahl, der selbst nach Jahrzehnten noch recyclingfähig ist. Laut Hersteller konnte außerdem eine Reduktion des Wasser- und Chemieverbrauchs von 50 bis 70 % gegenüber herkömmlichen Maschinen erreicht werden. Passend dazu gibt es auch das Gmatic Fleet Management, ein umfassendes Controllinginstrument. Es unterrichtet nach frei festzulegenden Regeln über die Maschinennutzung, den Status der einzelnen Maschinenelemente und Ladezustände der eingesetzten Batterien.
Darüber hinaus informierte der Hersteller über diverse Sondermaschinen aus seinem Portfolio: ESD-Maschinen, wenn elektrostatische Entladungen im Labor oder in der industriellen Fertigung zwingend vermieden werden müssen, Reinraum-Maschinen für die Halbleiter-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie und EX-Schutz-Maschinen für explosionsgefährdete Bereiche. - © rationell reinigen
Dr. Schutz: Der Anbieter von 2K-PU-Systemen zeigte als Neuheit Virobac, eine PU-Versiegelung für alle Hartböden, die durch Lichteinfall (Photodynamik) aktiviert wird und Keime mittels Oxidation abtötet. Die antimikrobielle Wirkung wurde im Stuttgarter Labor Enders geprüft. Die Ergebnisse bestätigen, dass das neue Siegel die Belastung der Fußbodenoberflächen mit Bakterien und Viren um bis zu 99,9 % reduziert. Dabei wurden alle im Gesundheitsbereich typischen und für Patienten gefährlichen Viren und Bakterien untersucht.
Mit Eukula präsentierte Frank Knott (Bild) eine Holz- und Korkbodenmarke für das Auffrischen, Aufwerten und Aufarbeiten von Öl- und Lackoberflächen. Eukula ist Vollsortimenter mit Parkettlacken, -ölen und -pflegemitteln. Ein Baukastensystem erlaubt es, mit wenigen Produkten den Großteil der täglichen Arbeit abzudecken. Mit der Ausweitung im Bereich Reinigung und Pflege durch Produkte wie den Professional Remover und das H2Oil Care geht der Hersteller über die Grenzen der bloßen Veredelung von rohen Holzböden hinaus. - © rationell reinigen
Emco: Zu sehen waren Schmutzfanglösungen. Die bewährte Drei-Zonen-Reinigung kombiniert verschiedene Fußmatten-Module: Aluminiumprofilmatten für den Grobschmutz, Sauberlauf- und Schmutzfangmatten für Fein- und Feuchtschmutz. Damit die Systeme zuverlässig funktionieren, brauchen sie Pflege. Deshalb leistete Emco am Stand Aufklärungsarbeit in Sachen "Refit“, also Reinigung, Sanierung und Erneuerung. Denn bis zu 90 % Schmutz und Feuchtigkeit im Gebäude sind vermeidbar, wenn abgenutzte Teile rechtzeitig modernisiert oder ausgetauscht werden. "Hunderttausende Quadratmeter müssten dringend saniert werden“, sagt Kundenbetreuer Markus Hummeldorf (Bild). Facility-Manager wüssten oft gar nicht, dass sich die Einlagen im Alurahmen austauschen lassen oder wie einfach sich zum Beispiel ein Alu-System aufrollen und reinigen lässt. Zum Beweis demonstrierte er auch in Videos, wie der Schmutz unter dem Alurahmen eingesaugt, die Auflage mit Hochdruckreiniger wieder fast wie neu wird. Emco bietet für alle Produkte umfangreichen Service, um den Schmutzfang wieder fit zu machen. - © rationell reinigen
Fenka Robotics: Niklas Janka, Jana Dahlmanns und Moritz Fendt (v.li.) präsentierten Reinigungsroboter von Gausium und Pudu, die im Miet- beziehungsweise Leasingmodell mit Full Service erhältlich sind. Bedarfsanalyse, Installation und Programmierung gehören ebenso zum Leistungsangebot wie Schulungen, Reparatur und Wartung sowie Reporting.
Über ein Help Center und eine rund um die Uhr besetzte Hotline können Kunden Unterstützung und technischen Support erhalten. Bei Problemen schaltet sich das Fenka-Team auf den Roboter auf. Umfassende Beratungsdienste stellen sicher, dass der Roboter in die bestehenden Prozesse passt. Bei Schulungen vor Ort wird den Beschäftigten vermittelt, wie die Roboter effektiv zu bedienen und zu überwachen sind. Die Roboter – beispielsweise Phantas von Gausium – können auch im "Pay-per-use“-Modell genutzt werden. Abgerechnet wird dabei nach tatsächlich genutzter Zeit beziehungsweise gereinigter Fläche.
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Fripa: Neu verpackt stellte der Papierhersteller seine Linie Edina in der recycelbaren Vorratsbox vor, plastikfrei und nachhaltig. Wie von Verkaufsleiter Jürgen Fischar (Bild) gezeigt, lassen sich die Kartons gut stapeln. Sie fassen 60 Rollen Toilettenpapier und wiegen unter 10 kg. Die Verpackungseinheit ist ideal für Webshops – sie lässt sich effizient versenden. Neu ist die Marke Oecolife, seit einem Jahr auf dem Markt. Sie wird aus Stroh und Bambus ressourcenschonend produziert und ist plastikfrei in Papier gepackt. "Auf den konventionellen Bereich können wir noch nicht verzichten“, erklärt Jürgen Fischar. "Es gibt keinen Königsweg mehr, ein Rohstoff allein reicht nicht aus. In Deutschland ist Altpapier als Rohstoffbasis heiß begehrt.“ Daher will sich das Unternehmen breiter aufstellen, spielt mit alternativen Rohstoffen und Verpackungen aus Papier, Karton und PCR-Folie mit 60%igem Rezyclatanteil. Im Messejahr feiert das Familienunternehmen aus Miltenberg 75-jähriges Bestehen, traditionell beliefert es den lokalen Markt mit Toilettenpapier, Küchenrollen, Falthandtüchern und Liegenabdeckungen für den medizinischen Bereich. Durch die Partnerschaft mit einer Papierfabrik in Polen und zwei weiteren in der Schweiz hat sich Fripa europäischer und flexibler aufgestellt. - © rationell reinigen
Hagleitner: Andreas Koch (li.), Country Manager bei Hagleitner Hygiene Deutschland, und Sales Manager Oliver Altenkirch stellten die neue Generation des Dosiersystems Integral 2GO HsM vor, das eine Funkeinheit über Bluetooth bekommen hat. Über das HsM-Webportal lässt sich in Echtzeit zum Beispiel sehen, wie viel Reinigungschemie verbraucht wurde oder in den Eimer beziehungsweise die Flasche abgefüllt wurde. Alle gesammelten Daten stehen für detaillierte Auswertungen zur Verfügung. Zusätzlich ist das Monitoring per Hagleitner360-App möglich. Die App zeigt den Gerätestatus oder Fehlermeldungen und ermöglicht es, Einstellungen zu verändern und Gerätedaten auszuwerten.
Das digitale, elektronische Dosiersystem ist farblich codiert und kann mit acht Hochkonzentraten – neu darunter: das Raumspray bloomFRESH 2GO – für alle Anwendungsbereiche verwendet werden, eine Hochleistungspumpe sorgt für exakte Dosierung unabhängig vom Wasserdruck. Aus einer Patrone mit 2,6 l Konzentrat lassen sich 1.300 l Reinigungslösung herstellen. Dank eines besonderen Ventils wird Konzentrat erst abgegeben, wenn die Kartusche im Dosiergerät eingerastet ist. Ein ungewolltes Austreten von Konzentrat ist dadurch ausgeschlossen, selbst wenn der Schraubverschluss abgenommen ist. Ein RFID-Chip sorgt zudem dafür, dass eine Kartusche nur in den dafür passenden Spender eingesetzt werden kann. Die Einzelmontage der Geräte ist ebenso möglich wie die Reihenmontage. - © rationell reinigen
Haid-tec: Im Mittelpunkt stand die neueste Pad-Entwicklung: Das Pad PinkPowerSaver erzielt dank der Kombination von Melaminharzschaum und Polyester-Scheuervlies eine hohe Reinigungsleistung und spart dabei gleichzeitig Energie und Kosten. Die Motoren der Reinigungsmaschinen mit großen Treibtellern sind häufig zu schwach ausgelegt, um Pads mit einer hohen mechanischen Wirkkraft anzutreiben. Durch die Materialkombination kann das Pad die Reinigungsleistung von etwas schwächeren Maschinen erhöhen. Diese Wirkung beruht auf der Kombination der zwei Materialien beziehungsweise der Reduktion des Anteils an Melaminharzschaum. Das Pad besteht zu 60 % aus Melaminharzschaum und zu 40 % Prozent aus Polyester-Scheuervlies. Der Melaminharzschaum wirkt wie eine Rasierklinge: Er holt den Schmutz aus den Vertiefungen der Fliese, ohne den Untergrund zu verkratzen. Das Polyestervlies verbessert den Wasserdurchfluss und sorgt dafür, dass Grobschmutz besser abgetragen wird. Aufgrund der reduzierten Reibung wird der Motor weniger beansprucht, die Maschinen verbrauchen weniger Strom. Durch die sehr gute mechanische Reinigungsleistung wird gleichzeitig weniger Reinigungsmittel benötigt. Im Vergleich zu Pads aus reinem Melaminharzschaum ist PinkPowerSaver stabiler und langlebiger. Das Pad wird nachhaltig produziert, so besteht der Schaumteil der neuen Pads zu 100 % aus Recyclingmaterial. Das Pad eignet sich für die Reinigung von mineralischen Bodenbelägen wie Feinsteinzeug oder Betonwerkstein ebenso wie für PVC, Vinyl, Linoleum und Epoxyböden. - © rationell reinigen
Harema: Die Teilnahme an der CMS stand ganz im Zeichen der Vorstellung von Coextra. Bei der neuen Marke von Harema handelt es sich um ein Dosiersystem für Reinigungskonzentrate. Das patentierte System, bestehend aus einer Flasche mit 1.000 ml Konzentrat und einer speziellen Dosierverschlusskappe, sorgt für eine präzise und zugleich einfach zu handhabende Dosierung von genau 5 ml Hochkonzentrat. Eine Über- oder Unterdosierung ist ausgeschlossen, denn mit der eingebauten intelligenten Sperrfunktion wird ein zweiter Push des Hochkonzentrates für einige Minuten verhindert. Es stehen drei Konzentrate zur Verfügung: eine Wischpflege, ein Allzweckreiniger und ein Sanitärreiniger. Die ressourcenschonende Neuentwicklung spart Rohstoffe und verringert sowohl das Transport- als auch das Lagervolumen. - © rationell reinigen
Harmsen Trading: Sabine Harmsen und Rainer Topf (Bild) stellten wasch- und wiederverwendbare Abfallsäcke vor, die mit dem Prüfsiegel "klimafreundliches Produkt“ des Deutschen Instituts für Nachhaltigkeit und Ökonomie ausgezeichnet sind. Bei rund 300 Waschungen ergibt sich über die Lebensdauer eine Ersparnis von rund 250 kg CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Plastiksäcken, die nach einmaliger Verwendung entsorgt werden. Die wasserfesten Mehrwegsäcke – auch mit Sichtfenster – sind in drei Größen (120, 60 und 30 l) und verschiedenen Farben oder als Sonderanfertigung erhältlich. Sie eignen sich für trockene und feuchte Abfälle, aber auch zum Transport beziehungsweise zur Aufbewahrung zum Beispiel von Reinigungstextilien. Bei Verschmutzung können die Säcke – die Außenseite besteht aus 100 % Polyester, die Innenseite aus
100 % Acryl – bei 60 °C gewaschen werden. Neben den wasserfesten Säcken gibt es auch waschbare Beutel aus 100 % Polyester, die zum Sortieren von Kunststoff-, Papier- oder Kartonabfällen genutzt werden können. Geplant ist, das Portfolio der Abfallsäcke um Varianten mit Rezyclatanteil beziehungsweise in wasserdichter Ausführung zu ergänzen.
Zu sehen waren auch Mikrofasertücher mit einem Rezyclatanteil von 80 %. Die Tücher sind nur leicht gefärbt – weniger Farbe bedeutet auch weniger Umweltbelastung –, die Zuordnung zum Farbschema in der Gebäudereinigung wird durch eine passende Ketteleinfassung gewährleistet. - © rationell reinigen
Haug Bürsten: Präsentierten Bürsten und Zubehör auch aus recyceltem Material: Geschäftsführerin Gigi Haug (Mitte) mit Florian Werth, Derk Brumma, Karin Di Grisolo und Thomas Meinecke (v.li.). Das Unternehmen hat das Recycling-Sortiment erweitert sowie das Metal-Detect-Sortiment aufgestockt und zusätzliche Farben integriert. Nachhaltigkeit steht bei Haug schon seit Jahren im Fokus: Die Bürstenkörper sind nahezu zu 100 % aus Post-Consumer-Abfällen hergestellt, also den Haushaltsabfällen, die im Gelben Sack landen. Das Besatzmaterial wird aus Pre-Consumer-Abfällen gefertigt, die bei der industriellen Verarbeitung von Neuplastik anfallen. Der Einsatz von Rezyklaten schließt den Wertstoffkreislauf und spart Ressourcen. Doch er stößt nach Worten von Geschäftsführerin Gigi Haug auch an Grenzen: Recycelte Bürsten seien teurer, das müssten Verbraucher akzeptieren. Zudem seien Produkte aus recyceltem Rohstoff nicht lebensmittelkonform – das jedoch ist für die Haug-Küchenhelfer Pflicht. Auch die Farbgebung, die bei Haug traditionell eine große Rolle spielt, sei eingeschränkt. Teile aus recyceltem Material sind auf Grau oder Dunkelblau beschränkt. "Ein leuchtendes Gelb ist mit Rezyklat nicht zu erreichen“, sagt Gigi Haug. - © Haug
Highclean Group: Neuer Claim, neue Eigenmarke: "Wir lieben Hygiene“ – unter diesem Slogan präsentierte sich der Verbund aus 20 familiengeführten Hygiene- und Reinigungsspezialisten auf der Messe. Neu postet er auch auf Instagram. Die Broschüre "Nachhaltigkeit“ informiert Kunden über Angebot, Ziele und Zertifizierungen der einzelnen Partner. Ebenfalls neu: Die Eigenmarke axiquip. Sie bietet Wischbezüge aus Mikrofaser für glatte Böden, aus Mikrofaser/Borste für stärkere Verschmutzungen und einen Mopp aus Mikrofaser/Schlinge, der besonders viel Wasser aufnehmen kann. Das Mikrofasertuch Professional verspricht optimale Schmutzaufnahme. Der Verband bündelt Einzelunternehmen zu einer Gruppe. Denn die Herausforderungen sind groß – Fachkräftemangel, Klimakrise, Rohstoffknappheit, soziale Verantwortung. "Die Branche muss sich bewegen“, sagt Verbandschefin Simone Bäumer (Bild). Alle Mitglieder haben sich strenge Vorgaben auferlegt, damit die Reinigung im Alltag nachhaltiger werden kann. Als Beispiele nennt Simone Bäumer Digitalisierung und Robotik, E-Autos im Fuhrpark oder die Rückführung von Verpackungen und Behälter an die Hersteller zu Recyclingzwecken. Dass Highclean die UN-Klimaziele 2030 ernst nimmt, zeigen die Zertifizierungen: 23 Label für Nachhaltigkeit, darunter der Blaue Engel, Cradle to Cradle, EcoVadis Gold und PEFC oder das RAL-Gütezeichen für Rezyclate. - © rationell reinigen
ICE Cobotics: Alexander Schless (li.), CE0 von ICE Cobotics EMEA, und Area Sales Manager Nils Gradert stellten die autonome Scheuersaugmaschine Cobi 18 vor, die für alle Arten von Hartböden geeignet ist, auch bei beengten Platzverhältnissen. Randnahes Arbeiten ermöglichen seitliche Bürsten, die knapp über den Umfang der kompakten Maschine (480 mm x 480 mm x 700 mm; Gewicht: 55 kg) hinausragen. Eine Akkuladung reicht nach Herstellerangaben für 90 Minuten Laufzeit, die Flächenleistung liegt bei 450 bis 650 m2/h.
Der einfach zu bedienende Roboter, der auch im manuellen Modus genutzt werden kann, ist mit zahlreichen Programmieroptionen ausgestattet. Im "Custom-Route“-Modus zum Beispiel ist es möglich, eine Reinigungsroute einmal zu programmieren und sie bei Bedarf mit einem Tastendruck beliebig oft auszuführen. Und der "Multiple-Route“-Modus ermöglicht es, mehrere kartierte Routen hintereinander zu fahren, ohne dass das Gerät neu gestartet werden muss. Der Start kann zudem so programmiert werden, dass der Roboter seine Route zu einer voreingestellten Zeit beginnt.
Über die Kombination verschiedener Sensoren und Datenauswertung mithilfe künstlicher Intelligenz identifiziert er seine Umgebung und weicht Menschen und Hindernissen aus. Während des Betriebs sammelt er Sensordaten, um Punktwolkenkarten zu erstellen, die die Umgebung wie eine Wärmekarte darstellen und sicherstellen, dass Personen oder Beschilderungen nicht identifizierbar sind. Sensordaten und Daten zur Reinigungsleistung werden an eine der regionalen Clouds des Herstellers übertragen. Der Roboter ist im Rahmen eines All-Inclusive-Abonnements erhältlich. Mittlerweile sind auch Anregungen aus der Praxis in die Gestaltung eingeflossen. Ein optimierter Wischbezug am Saugfuß – er verhindert, dass Restwasser auf dem Boden bleibt – gehört ebenso dazu wie ein Saugfuß, der jetzt magnetisch befestigt ist und schnell an- und abgebaut werden kann. Zudem können weitere Teile – wie die seitlichen Bürsten oder die Walzenbürste – mit einem Handgriff angeklickt beziehungsweise entfernt werden. Und für die komfortablere Wartung und Pflege lässt sich die Cobi 18 jetzt ohne größeren Kraftaufwand auf den Rücken legen. - © rationell reinigen
i-Team: Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung von innovativen Reinigungssystemen und Maschinen für die gewerbliche Reinigung. i-Team ist eine Familie von Vertriebspartnern, die in über 70 Ländern tätig ist. Der Hauptsitz und das Experience Center befinden sich in Eindhoven, Niederlande. Wouter Luring, Amin Al Azawy (i-Team Global), Jörg Matthes (Geschäftsführer i-Team Germany) und Frank Hasenleder (v. li.) vom neuen i-Team-Partner Explosiv in Berlin/Brandenburg präsentierten unter anderem die smarte Scheuersaugmaschine Cobot 45. Sie eignet sich für Räume zwischen 200 und 1.500 m². Für die Reinigung von 650 m² Fläche braucht der Cobot nur 4 l Wasser und verbraucht nur 240 W/h. Die Batterie soll für bis zu 3 h Reinigung reichen. Ein neues Mitglied der i-Team-Familie ist der i-Bin: Der Hygienebehälter verpackt die Abfälle luftdicht in Plastikfolie. - © rationell reinigen
Kimberly-Clark: Die Spender der neuen Icon-Kollektion, vorgestellt von Frank Fleck (Bild) verfügen über individuelle und auch nachträglich austauschbare Zierblenden, sodass sie sich geschmackvoll in jedes Raumdesign einfügen. Als Ergänzung zum Spendersystem bietet das Unternehmen das RightCycle-Programm an, einen ressourcenschonenden und abfallsparenden Kreislaufservice, der gebrauchte Papierhandtücher zu neuen Produkten recycelt. Darüber hinaus bietet der Hersteller auch eine Recyclinglösung für alte Spender an, damit diese nicht einfach im Müll landen. Die Icon-Spenderkollektion in Kombination mit dem RightCycle-Service war unter den drei Finalisten des Purus Innovation Awards in der Kategorie Waschraumhygiene. In puncto Hygiene setzt der Hersteller für Sanitärbereiche mit starker Frequentierung auf Papierhandtücher aus hochsaugfähigem Zellstoff, die Keime auf den Händen nachweislich um bis zu 77 % reduzieren, ohne diese auf andere Flächen oder die Luft zu übertragen. Spendersysteme mit berührungsloser Sensortechnologie verringern mögliche Kontaminationspunkte zusätzlich und erlauben eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Einzelblattentnahme. Die Icon-Linie soll dabei der Schulterschluss zwischen Sauberkeit und Ästhetik sein: Die berührungslosen Spender für Rollenhandtücher, Flüssigseife und Toilettenpapier sind mit ansprechenden Zierblenden ausgestattet, die sich individuell gestalten und mit wenigen Handgriffen austauschen lassen. Neben selbst designten Motiven wie Markenlogos und Werbebotschaften stellt Kimberly-Clark Professional eine große Auswahl an fertigen Blenden zur Verfügung, die von elegantem Marmor bis zu authentischen Holzmaserungen reichen. Sämtliche Oberflächen der Spender bleiben dabei einfach abwischbar und die Verbrauchsprodukte lassen sich unkompliziert auffüllen, was die Chance einer Kreuzkontamination auf ein Minimum reduziert. - © rationell reinigen
KleanApp: Die Software KleanApp wurde um das Modul "Finanzen“ erweitert: Es umfasst Angebot, Rechnungen und Arbeitsscheine. Die komplette Kalkulation lässt sich jetzt digital über die App erstellen. Ebenfalls neu ist ein Modul zur digitalen Zeiterfassung. KleanApp vereint sämtliche digitale Prozesse in der Gebäudereinigung und nimmt Dienstleistern damit lästigen Papierkram ab. Vom ersten Kundenkontakt über Planung, Mitarbeitersteuerung, Geräte und Maschinen bis hin zur Qualitätskontrolle steuert die App verschiedenste Prozesse und erstellt eine digitale Objektakte.
In diesem Baukastensystem werden auf Kundenwunsch nur die Bausteine freigeschaltet, die ein Dienstleister tatsächlich benötigt. Alle Aufgaben können über ein Ticketsystem kommuniziert werden, zum Beispiel, an welcher Stelle eine Nachbearbeitung oder "Reinigung on demand“ nötig ist. Das interne Chat-Modul erleichtert den informellen Austausch der Mitarbeitenden und funktioniert ähnlich einfach wie WhatsApp. Echter Mehrwert: Die Chats sind in mehrere Sprachen übersetzbar. Laut Geschäftsführer Tobias Schittkowski (Bild) ist die Bedienung denkbar einfach: Die Mitarbeitenden haben die App auf ihrem Smartphone, die Einarbeitung erfolgt über "Training on the Job“. Wenn zwischendurch Fragen auftauchen, beantwortet ein Support-Team diese persönlich. 80 % der Kunden sind Gebäudedienstleister, zu 20 % nutzen Krankenhäuser, Kommunen, Städte und Freizeitbäder die Software.
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Kleen Purgatis: Hinter den Multi Kleen Tabs Pro, vorgestellt von Fachberater Dirk Löblich (Bild), steht der Gedanke, mit bewusstem Einsatz von Ressourcen neue Ansätze für nachhaltiges Reinigen zu schaffen. Die Reinigungslösung wird aus Tabs vor Ort zubereitet und ist in wenigen Minuten gebrauchsfertig: Ein Tab-Konzentrat wird in eine wiederverwendbare Flasche gegeben und mit 500 ml Wasser aufgefüllt. Nach rund acht Minuten beziehungsweise vollständiger Auflösung des Tabs ist die Reinigungslösung fertig und kann über einen Zeitraum von vier Wochen verwendet werden. Sie ist kennzeichnungsfrei und kann aus der Sprühflasche mithilfe eines Schaumapplikators aerosolarm auf das Reinigungstuch gegeben werden.
Zum Sortiment gehören ein Allzweckreiniger (Severa), ein Küchenreiniger (Purina) und ein Sanitärreiniger (Sanivex). Ein recycelbarer Beutel mit Klettverschluss enthält jeweils 30 Tabs.
Die Tabs sind mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet, biologisch abbaubar sowie frei von Mikroplastik. Sie haben ein nur geringes Transportvolumen, wodurch weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu Flüssigreinigern freigesetzt werden. Die wiederverwendbaren, recycelfähigen Flaschen sorgen gleichzeitig für eine Reduktion von Einwegverpackungen.
Weitere Reiniger von Kleen Purgatis in Tab-Form sind Quintab Clean und Piccomat Tab für die manuelle beziehungsweise maschinelle Bodenreinigung. Quintab Clean, ebenfalls ausgezeichnet mit dem EU-Ecolabel, wird im Reinigungseimer dosiert, Piccomat Tab im Tank des Reinigungsautomaten. - © rationell reinigen
Marob: Mit dem Marob Gigant, hier gezeigt von Markus Kenngott, Dominique Büge und Rolf Kenngott (v.li.), wird zweistufiges Nasswischen in einem Arbeitsgang ermöglicht. Das System arbeitet ohne Strom und spart laut Hersteller rund 50 % Wasser und Chemie im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsverfahren. Die Handhabung ist einfach: Mopphalter einhängen, Wasser einfüllen, Wasserdosierung öffnen und losfahren. Der vordere Mopp wird über das Gerät gleichmäßig befeuchtet, der hintere Mopp nimmt die gelösten Verschmutzungen auf. Durch die aufrechte Arbeitshaltung können große Flächen ermüdungsfrei gereinigt werden. Die Variante mit 250 cm Arbeitsbreite eignet sich zur trockenen Vorreinigung und die Modelle mit 80/105 cm zum zweistufigen Nasswischen. So können beim Nasswischen Flächenleistungen von bis zu 2.500 m²/h erreicht werden. Bei jeder Reinigung kann mit dem passenden Wischpflegemittel gleichzeitig gepflegt werden, da die Reinigungsflotte auf dem Boden trocknen kann. Selbst wasserempfindliche Bodenbeläge wie geölte Parkettböden werden durch den geringen Wasserverbrauch schonend gereinigt, bei Bedarf wird nur nebelfeucht gewischt. Der Wasserverbrauch wird mit nur 15 l/1.000 m² angegeben. - © rationell reinigen
Mendato: Philipp Geimer (li.) und Atilla Eskicioglu von Mendato stellten ihre ganzheitliche Softwarelösung für Gebäudereinigungsunternehmen vor, bestehend aus diversen Apps beziehungsweise Modulen. Mendato Controlling bietet zum Beispiel umfassende Statistiken zu einzelnen Objekten, einschließlich Gewinnmargen. Mendato Aufträge vereint komplexe Aufgaben wie Objekt-, Stamm- und Vertretungsplanung in einer übersichtlichen und benutzerfreundlichen Anwendung. Mendato Buchhaltung sorgt für eine einfache Erstellung von Rechnungen für einzelne Objekte. Und Mendato Operations ist für das Reinigungspersonal vor Ort und deckt von der Dienstplanabfrage bis zur Arbeitszeiterfassung alle wesentlichen Funktionen ab. - © rationell reinigen
Mopptex: Die Firma Mopptex aus Österreich ist einer der größten Hersteller für Wischtextilien in Zentraleuropa und zeigte ein breites Sortiment. Darunter sind auch Produkte, die einen recycelten Ursprung haben. Hierzu zählen der Mikrofasermopp Recycling aus 100 % Recycling-PES, das Mikrofasertuch Recycling aus
50 % Post-Consumer Recyclingfaser und das Naturfasertuch aus 50 % Baumwolle und 50 % Bambusfasern.
Als Neuheit im Sortiment präsentierte das Mopptex-Team das Mikrofaser-Einwegtuch Filsain Micro Quick für die einmalige oder kurzzeitige Anwendung (Bild). Die Tücher sind in einer Box, lassen sich einfach transportieren und sind schnell zur Hand. Sie weisen eine vollwertige Mikrofaserfrottee-Struktur auf und haben laut Hersteller anwendungs- und hygienetechnisch erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen, dünnen Einwegtüchern. So haben sie zum Beispiel eine wesentlich höhere Schmutz- und Flüssigkeitsaufnahme. - © rationell reinigen
Munk: Als Herzstück des Messestandes stellten Patrick Bieber (li.), stellvertretender Vertriebsleiter, und Mark Gehrwald, Gebietsverkaufsleiter Ost, eine neue Stufen-Glasreinigerleiter – made in Germany – vor. Sie wurde von Munk eigens für die Anforderungen in der Gebäudereinigung entwickelt und bietet ein Plus an Arbeitssicherheit nach verschärfter TRBS 2121 Teil 2: Diese fordert ausdrücklich Stufen statt Sprossen, wenn Leitern nicht nur zum Aufstieg, sondern auch als Arbeitsplatz genutzt werden.
Als Baukasten-System besteht die Leiter aus Unter-, Mittel- und Oberteil, sie erreicht eine Standhöhe bis 5 m. Steckverbindungen mit Hakenverriegelung sichern die Leiterteile. Unebenheiten im Untergrund gleicht eine Nivello-Traverse mit flexiblem Leiterschuh aus. Damit der Aufbau leicht gelingt, verfügt die Oberleiter über Laufrollen. Ein abriebfester Anlegegummi mit Keilausschnitt verhindert ein Abgleiten an der Leiterspitze und Beschädigungen am Objekt. Die Stufen-Glasreinigerleiter ist konisch geformt, das garantiert ergonomisches Arbeiten und hohe Bewegungsfreiheit, verspricht der Hersteller. Clip-step-Stufenbeläge erhöhen die Rutschhemmung nach R13-Klasse. Und ganz nach der Devise "rollen statt schleppen“ lässt sich die Leiter dank "roll-bar“-Funktion einfach transportieren. Der Nachrüstsatz "roll-bar“ ist auch nachträglich ohne Bohrungen montierbar.
Munk bietet weiterhin auf Wunsch seine "Roadshows“ an. Die Vorführ-Touren können von Händlern wie Kunden gebucht werden. Sie ermöglichen einen Praxis-Test vor Ort. - © rationell reinigen
NextFMRobotics: Roboter für alle Bodenbeläge und Objekte jeglicher Größe bietet NextFMRobotics. Gezeigt wurde unter anderem der Cobot-Staubsauger Whiz, der mit einer Akku-Ladung eine Teppichfläche von bis zu 1.500 m² bei 3 h Laufzeit (500 m²/h) reinigt. Die Kapazität des Staubbeutels beträgt 4 l, der verbaute Hepa-Filter filtert 99,97 % der PM-2,5-Partikel aus der Luft. Nach der Auszeichnung mit dem Purus Innovation Award in der Kategorie Großmaschinen galt aber besonderes Interesse dem Scrubber
50 Pro (Disc Brush) von Gausium, hier präsentiert von Marc Vortmann, NextFMRobotics, und Julian Jarolimeck, Toussaint, zusammen mit dem größeren Scrubber 75 (li.). Der Scrubber 50 Pro ist ein vollautonomer Reinigungsroboter, der selbständig laden, dosieren und nachfüllen kann. Die durchschnittliche Laufleistung wird mit bis zu 3 h angegeben, die maximale Reinigungsfläche mit 1.490 m² pro Ladung. Das Gerät zeichnet sich laut Hersteller im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsmaschinen dank innovativer Technologien durch eine Wasserersparnis von 2.000 l pro Monat aus. Der Wassertank fasst dabei 30 l. Der KI-gesteuerte Roboter erkennt zudem selbstständig Schmutzpunkte und entfernt diese. Der Roboter ist dank eines Erweiterungssets mit zylindrischen oder scheibenförmigen Bürstenaufsätzen bis in schmale Ecken einsetzbar. - © rationell reinigen
Oil & Steel: Messehighlight war die Raupen-Arbeitsbühne Octoplus 21 – sie ist laut Hersteller derzeit die kompakteste Maschine dieser Art am Markt und ermöglicht universelle Arbeiten, selbst in beengten Arbeitsfeldern. Sie erreicht eine Arbeitshöhe von 20,70 m, ist zusammengeklappt aber nur 78 cm schmal und 1,99 m hoch. Damit passt sie durch jede Normtür und kann auf ihrem Kettenfahrwerk problemlos in Gärten oder Hinterhöfe transportiert werden. Ihr Fahrwerk ist hydraulisch verstellbar, das Kettenfahrzeug übt nur geringen Druck auf den Boden aus.
Sämtliche Modelle der Serie Octopus und Octoplus besitzen ein doppeltes Pantograph-Gelenk. Damit sind Bewegungen möglich, die bislang für Arbeitsbühnen dieser Kategorie undenkbar schienen. Die Plattform trägt 250 kg Last, sie hat eine seitliche Reichweite von 10,60 m. Die Abstützung braucht nicht viel Fläche: 2,90 x 2,90 m reichen aus. Der Ausleger lässt sich 420 ° schwenken, der Korb kann in beide Richtungen um 75° rotieren. Gesteuert wird die Raupen-Arbeitsbühne per Funkfernbedienung, wie Klaus Niemes (Bild li.), Verkaufsleiter Deutschland, demonstrierte. Der Bediener kann sich frei um die Maschine bewegen. Ihren Antrieb erhalten die Modelle durch einen Benzin- oder Dieselmotor. Serienmäßig ist für Arbeiten in geschlossenen Räumen auch ein Elektromotor (230 V) verbaut. Großes Plus: Von der Maschine aus führt eine Multifunktionsleitung für Luft oder Wasser direkt zum Korb. Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger erfordern also keinen zusätzlichen Schlauch. - © rationell reinigen
Philon Service Robotics/Gausium: Martin Haubensack (li.), Chief Technology Officer bei Philon, und Marcel Siewert, Abteilungsleiter Sales Operations, präsentierten die KI-gesteuerte Scheuersaugmaschine Ecobot Scrubber 50 Pro von Gausium, ausgezeichnet mit dem Purus Innovation Award 2023 in der Kategorie Großmaschinen. Deep-Learning-Algorithmen gekoppelt mit 2D-LiDAR, 3D- und RGB-Kameras verleihen dem Roboter eine präzise Umgebungswahrnehmung und die Fähigkeit, Entscheidungen entsprechend der Echtzeitsituation zu treffen. Er zeichnet sich unter anderem durch eine selbstständige Erkennung von Flecken beziehungsweise Schmutzarten und deren Entfernung aus (Auto Spot Cleaning) und erzielt dadurch laut Hersteller eine bis zu vierfache Effizienzsteigerung und eine erhebliche Reduzierung des Energieverbrauchs. Ein einfaches Umschalten vom autonomen Modus in den manuellen Modus für Nachbesserungen und zur Fleckenreinigung ist möglich.
Ebenfalls zu sehen: der autonome Bodenreinigungsroboter Phantas von Gausium. Das kompakte Gerät verfügt über vier Reinigungsmodi: Scheuersaugen beziehungsweise Trockenwischen, Kehren und Saugen. Aufgrund seiner Abmessungen (54 x 44 x 61,7 cm) kann der Roboter auch durch schmale Gänge oder Bereiche unter Tischen fahren. Eine Seitenbürste und präzise Sensoren machen die abstandsfreie Reinigung entlang von Kanten möglich. Ein integrierter Griff ermöglicht über eine Griffpositionserkennung einen nahtlosen Übergang zwischen Automodus und manuellem Modus. Der Roboter bietet zwei Pfadplanungsmodi, darunter AutoCover in Echtzeit (Zickzackbewegung) und Auto Spot Cleaning – Punkt-zu-Punkt-Reinigung nur dort, wo es nötig ist. - © rationell reinigen
PlanD | Comm‘on Digital: Unterschiedliche Sprachen, diverse Kommunikationsmedien, überholte Software – das raubt vielen Gebäudereinigern immer wieder Zeit, Geld und Nerven. Das Ziel von PlanD ist es, mithilfe von digitalen und mobilen Lösungen alle internen und externen Prozesse zu vereinfachen und die Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden schneller und zielgerichteter zu gestalten. Die von Tobias Wittekindt (Bild) vorgestellte All-in-One-Software für Gebäudereiniger vereint das gesamte operative Tagesgeschäft von der Einsatzplanung über die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung und Rechnungsstellung in einem System und einer App. PlanD unterstützt die Geschäftsführung, das Büro und das Reinigungspersonal im Außendienst und bringt alle Mitarbeiter an einen Ort zusammen. Die Objektleitung hat über die App jederzeit und überall Zugriff auf alle Reklamationen, Leistungsverzeichnisse und Qualitätschecks von ihren Objekten und das Reinigungspersonal dank digitaler Stundenzettel stets die Übersicht über geleistete Stunden und Arbeitszeiten. Der Innendienst plant Mitarbeiter digital und sieht im Einsatzplaner Verfügbarkeiten und Einsatzzeiten aller Mitarbeiter auf einen Blick. Den Besuchern wurde auch das neue Faktura-Tool gezeigt. - © rationell reinigen
Rebi: Schwere Maschinen, starkes Vertriebsteam: Ralf Oetinger, Stefan Schmeken, Bastian Gebhardt und Martin Tillmann (v.li.) von Rebi präsentierten mit der neuen Marke Timberline handgeführte Scheuersaugmaschinen in den Größen S bis XL und den großen Aufsitz-Scheuersauger Rider M. Sie sind baugleich zu den Modellen der amerikanischen Marke Tomcat – die deutsche Generalvertretung liegt bei Rebi –, kosten aber deutlich weniger als ihre hochpreisigen Pendants. Durch hohe Flächenleistung eignen sie sich für Industrieböden und Gewerbeflächen. Tomcat ist für robuste Bauweise mit Stahlrahmen bekannt, die Timberline-Maschinen sind etwas leichter. Rostfreie Edelstahl-Komponenten sorgen für lange Lebensdauer. Auf großen Flächen erzielt die Serie durch hohen mechanischen Anpressdruck sehr gute Reinigungsergebnisse und bedient damit in diesem Preissegment eine Nische. Betrieben werden die Scheuersaugmaschinen mit Bürste, Walze oder Edge-System, wobei die rechteckigen Edge-Werkzeuge bis in die Ecken und direkt an Sockelleisten herankommen. Der Pad-Tausch gelingt ohne Werkzeug. Je nach Modell (26 bis 32) ist die Reinigungsbahn 61 – 81 cm breit, der Tank fasst 95 l Frischwasser und 98 l Schmutzwasser. Lithium-Ionen-Akkus erlauben eine Laufzeit bis zu 3,5 h.
Auch die KlinMak Mini 1240 war zum ersten Mal auf der Messe zu sehen: Mit der handgeführten Scheuersaugmaschine mit 12 l Fassungsvermögen gelingt dank Diamantpad eine Unterhaltsreinigung ohne Chemie. Der Nachläufer lässt sich im Dauerbetrieb einsetzen und muss nicht gewartet werden, konzipiert ist er speziell für die Anforderungen der Dienstleister in Büros und öffentlichen Gebäuden, im Gastro- und Hotelgewerbe oder an Bahnhöfen und Flughäfen. - © rationell reinigen
Reinline: Der "Flaschenautomat“ erwies sich auf der Messe als Publikumsmagnet und bot damit eine Plattform für das neue Mikrofasertuch wino Pelikan Nova aus 80 % recyceltem PET-Material (Polyester) und 20 % Polyamid, das die Saugfähigkeit bewahrt. Oliver Seidler (Bild), regionaler Verkaufsleiter bei Reinline, zeigte den Messebesuchern, wie sie ihre leeren Wasserflaschen direkt in ein Mikrofasertuch verwandeln konnten: PET-Flasche oben rein, schon fiel das Mikrofasertuch aus der unteren Klappe. Mit diesem Mechanismus demonstrierte das Unternehmen aus dem Rheinland – selbstverständlich stark verkürzt – die Entstehung seiner neuen Mikrofasertuch-Palette. 80 % Post-Consumer-Polyester entspricht zwei PET-Flaschen. Das Tuch ist grau und hält mindestens 500 Wäschen stand, das Vier-Farb-System ist über die Kantenverarbeitungen gewährleistet. In das Tuch sind Nähte als Falthilfe eingearbeitet, die dazu anleiten, alle acht Reinigungsflächen effektiv zu nutzen.
Highlight Nummer zwei des Hygieneartikel-Großhändlers: Der MotorScrubber "Shock“ für oszillierende Reinigung. Er überwindet Treppenstufen und gelangt in die kleinsten Ecken, an Stirnseiten oder hinter das WC. Der motorbetriebene Schrubber ist maximal manövrierfähig, auch auf kleinstem Raum.
Die dritte Innovation macht eine Reinigung von Rolltreppen bei laufendem Betrieb möglich: Das Reinigungssystem EscaTEQ wird beispielsweise in großen Kaufhäusern oder an Flughäfen eingesetzt, ohne dass die Rolltreppe stillsteht. Es ist einfach zu handhaben, der Schulungsaufwand bleibt gering. Das Starter-Set steht für Treppenbreiten von 60 bis 100 cm zur Verfügung, es umfasst Padhalter für den Handlauf, Teleskopstange, Dosierwanne, Muster-Pads für die verschieden geformten Rillen der Treppen,
5 l Clean-TEQ Konzentrat und einen Dosierkanister. - © rationell reinigen
RKS/Synclean: Der Polyurethan-Spezialist RKS ist Handelspartner des italienischen Reinigungsunternehmens Synclean, das Zubehör, Ersatzteile und Service für Industrie-Reinigungsmaschinen bietet. Neuheiten präsentierten Simone Maffioletti (re.), RKS-Vetriebsleiter für den Bereich Bodenreinigung, und Sales Assistant Finn Arildsen auf der CMS gemeinsam: zum Beispiel eine Sauglippe für Scheuerfahrzeuge aus 25 Shore Polyurethan. Sie ist gegenüber der Lippe mit 40 Shore-Härte besonders weich und flexibel für den Einsatz in der Bodenreinigung. Shore bezeichnet den Härtegrad, je höher der Shore-Wert, desto härter der Werkstoff. Je nach Zusammensetzung kann Polyurethan die Elastizität von Gummi oder die Härte von Hartplastik haben. PU hält länger als Gummi, es passt zu Böden und weist eine gute Öl-, Lösemittel- und Treibstoffbeständigkeit auf. Als Polyurethan-Hersteller ist das erste Standbein des Rösrather Unternehmens der Siebdruck – RKS fertigt die Rakel für das Druckverfahren. Daneben führt RKS ein breitgefächertes Sortiment von Sauglippen aus Polyurethan, Para, Neopren und Nitril für die gängigsten Hersteller von Scheuersaug- und Bodenreinigungsmaschinen. Die Sauglippen passen 1:1 auf den Saugfuß. - © rationell reinigen
Robovox: Geschäftsführer Oktay Bal (Mitte), Business Development Manager Enrico Euteneuer (li.) und Henry Grönner, dualer Student/Product Manager, stellten einen gewerblichen Saugroboter mit kompakten Abmessungen (376 x 372 x 365 mm) für Flächen bis 1.000 m² vor. Der Zaco X1000 kann on- und offline einfach bedient werden, per App oder direkt am 5-Zoll-Touchdisplay. Ist die Ladestation installiert und der Saugroboter ausreichend geladen, erstellt er selbstständig eine Karte der Reinigungsfläche und ist nach wenigen Minuten voll einsatzbereit. Die Navigation erfolgt mithilfe von Kreuzlinienlaser, LDS- und ToF-Sensorik. Eine Front-Kamera dient zusätzlich zur Erkennung von im Weg stehenden Objekten wie beispielsweise Paketen.
Ausgestattet ist das Gerät mit 3-l-Staubtank, Hepa-13-Filter und einem zweistufigen Zyklon-Trennsystem für Staub und groben Schmutz. Mit 20.000 Pa Saugkraft nimmt der X1000 nicht nur feinen, sondern auch gröberen Schmutz problemlos auf. Akkus, Saugmodul und Staubtank lassen sich mit wenigen Handgriffen wechseln beziehungsweise entnehmen. Die Flächenleistung liegt nach Unternehmensangaben bei 250 m²/h, die Akkulaufzeit bei bis zu sechs Stunden. Kanten von bis zu 25 mm können überwunden werden.
In Sachen Flottenmanagement ist Robovox eine strategische Partnerschaft mit FieldBots eingegangen. Die App mit Server in Frankfurt/Main ermöglicht es, Reinigungsroboter im Schwarm zu betreiben. Die entsprechende Fieldbots-Lizenz ist für Kunden von Robovox ein Jahr lang kostenlos nutzbar. - © rationell reinigen
Schwamborn: Ein Schwerpunkt am Stand war die oszillierende Einscheibenmaschine OES 430. Die multifunktionale Maschine mit 430 mm Arbeitsbreite ist für alle Arten von Hartböden geeignet, sowohl bei der Unterhalts- als auch bei Grundreinigung, zum Schleifen, Aufpolieren oder Kristallisieren. Der oszillierende Kopf passt sich allen Oberflächen an und ermöglicht auch auf unebenen Böden problemloses Arbeiten. Optional ist die Maschine mit Tank oder Staubsauger erhältlich.
Thomas Stöhr (li.), Teamleiter Vertrieb Handel, und Dieter Gutschmidt, Verkauf Handel/Mietpark, zeigten die OES 430 in Kombination mit den Hybrid-Reinigungspads von Floorzilla. Die auch chemiefrei zu verwendenden Pads mit VreactiV-Technologie ermöglichen nach Herstellerangaben eine verbesserte Reinigungsleistung bei geringerem Wasserverbrauch und längerer Haltbarkeit. Fünf erhabene 3D-Aktivelemente sorgen für optimale Druckverteilung und erhöhten Anpressdruck, Millionen von kleinsten Silicium-Carbid-Körnern auf der elastischen Oberfläche wirken effizient und gleichzeitig schonend auf den Boden ein. Werden die Pads mit einer Reinigungsmaschine wie der OES 430 eingesetzt, verstärken sich diese Effekte – aufgrund der sich gleichzeitig drehenden und horizontale Bewegungen ausführenden Schleifteller. - © rationell reinigen
SCI-Services: Sales Development Manager Milko Jovanoski und Melissa Rib, Marketing & Communications (Bild), präsentierten die nachhaltige Spender-Serie Simply ECO3. Jedes Gehäuse ist aus einer Kombination aus 100 % recyceltem Polypropylen und 2-3 % Holzfasern aus PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft hergestellt, das Holz stammt aus dem Schwarzwald. Dadurch werden keine Neukunststoffe für die Produktabdeckungen und Rückplatten verwendet. Die Verpackung besteht vollständig aus recycelten Pappkartons und recycelten Plastiktüten. SCI Services entwickelte Idee und Design, produziert und vertreibt selbst. Laut einer Umweltverträglichkeitsprüfung der Hochschule für Landschaft, Ingenieurwesen und Architektur in Genf spart ein einziger Spender der Eco-Linie im Vergleich zu Primärkunststoff 86 % Strom in der Herstellung ein, ist aber nur maximal 10 % teurer.
SCI-Services bietet komplette Hygiene-Lösungen für unterschiedliche Bereiche und Branchen, zum Beispiel auch Wäscherei-Schließfächer aus Metall. - © rationell reinigen
Sofidel: Simplify bedeutet so viel wie vereinfachen. Diesen Namen trägt die neue Tissue-Produktserie von Papernet, Marke der Sofidel-Gruppe. Wie Marketing Manager Luca Campagnano (Bild) erläuterte, ist sie die erste zu 100% CO2-neutrale Reihe des Papierherstellers und umfasst ein Hygienepapier-Sortiment mit Toilettenpapier, Falthandtücher und Handtuchrollen.
Alle Emissionen, die während des gesamten Lebenszyklus entstehen, werden ausgeglichen, verspricht das Unternehmen. Das bedeutet: Jeglicher CO2-Ausstoß wird kompensiert, vom Anbau über Rohstoffgewinnung, Verarbeitung, Vertrieb und Lagerung bis hin zur Abfallentsorgung. Zum Ausgleich unterstützt Sofidel ein Projekt in Brasilien, das aktiv am Klimaschutz arbeitet. Fast 100.000 Hektar Wald im Amazonas-Regenwald in Làbrea werden dadurch geschützt. Zusätzlich pflanzt Papernet pro Tonne CO2 einen Baum in Deutschland. Dieses Engagement lässt sich einfach nachverfolgen: Auf jeder Verpackung ist ein QR-Code. Wer den scannt, kann die genaue Zahl der kompensierten CO2-Menge ermitteln. Die neuen Simplify-Spender sind ebenfalls komplett recycelbar. - © rationell reinigen
SoniQ Services: Jos Janella (Bild) stellte die überarbeitete Plattform Soniq IQ vor, die aus den bestehenden vier Modulen die gesamte Wertschöpfungskette der professionellen Reinigung abdeckt. Zudem ist die Plattform offen konzipiert, sodass über eine sichere Datenverbindung verschiedene IT-Systempartner und Hersteller von Reinigungstechnik eingebunden werden können. Auf eine intelligente Kommunikation mit Mitarbeitenden ist das Modul Crew ausgelegt. Die digitalisierte Schichtplanung ist mit geringem Aufwand erledigt, auch Zeitnachweise und Arbeitsstunden werden digital erfasst. Abwesenheiten lassen sich direkt verwalten, und Qualifikationen oder bevorzugte Arbeitszeiten stehen auf einen Blick zur Verfügung. Das Modul Tool bietet die Möglichkeit, an einem Ort Maschinen, Ersatzteile, manuelles Zubehör und Verbrauchsmaterialien zu verwalten. Durch den Überblick lassen sich in der Einsatzplanung und im Einkauf bedarfsgerechte Entscheidungen treffen und die Betriebskosten optimieren. In Richtung Smart Building geht das Modul Space, das dabei unterstützt, Reinigungsbedarfe in Echtzeit zu erkennen. Dafür liefern Sensoren Daten zur Auslastung von Räumen oder Messwerte wie den Füllstand von Seifenspendern. Auch erfolgt bei Problemen sofort eine Alarmmeldung, sodass schnell reagiert werden kann. Das Modul Business schließlich bündelt alle Informationen zu Projekten und vereinfacht die Kommunikation mit Kunden. Außerdem lassen sich Audits zur Qualitätsprüfung digital planen, durchlaufen und dokumentieren. - © rationell reinigen
ToolSense: Auf große Nachfrage stieß die Asset Operations Plattform. Für das Facility Management kombiniert die Software-Anwendung Asset-Tracking, CMMS (Computerized Maintenance Management System) und Echtzeit-IoT-Daten. So bleiben laut CEO Alexander Manafi (3.v.li.) Anlagen, Maschinen, Fahrzeuge und Werkzeuge immer im Blick. Die App soll Prozesse vereinfachen, Zeit sparen und Wartungskosten um 10 bis 20 % reduzieren, so das Versprechen der IT-Entwickler. Denn häufig entsteht ein grundsätzliches Problem bei der Verwaltung von Maschinen: Die jeweiligen Objektverantwortlichen besorgen ihre Geräte dezentral, jeder dort, wo er es für richtig hält. Viele Dienstleister wollen sich nicht von nur einem Hersteller abhängig machen, sondern flexibel bleiben. So entsteht ein Maschinenpark unterschiedlichster Typen, Hersteller und Anwendungsfälle – und das ist unübersichtlich.
ToolSense bietet ein System, um den Überblick über alle verfügbaren Geräte zu behalten. So haben Objektleiter mehr Zeit für andere Aufgaben, die Maschinenkosten lassen sich reduzieren. Das Unternehmen mit Sitz in Wien entstand 2017 aus der Gründungsidee dreier technischer Informatiker. In knapp sechs Jahren ist das Unternehmen auf mehr als 30 Mitarbeiter gewachsen. - © rationell reinigen
VDQ Business Solutions | LogPro: Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Lösungen für Gebäudereiniger. So hat LogPro zum Beispiel zehn Varianten der Arbeitszeiterfassung entwickelt, sodass für jeden die passende Lösung dabei sein dürfte. In Kombination mit dem digitalen Dienstplan ergibt sich ein Tool für die Optimierung der internen Prozesse. Darüber hinaus gibt es auch Lösungen für das Fuhrparkmanagement, die Qualitätskontrolle und mehr sowie diverse Schnittstellen zu allen relevanten Anwendungen. Im Zentrum des Messeauftritts stand allerdings die Einführung der neuen Objektleiter-App. Damit stehen alle wichtigen Infos zu Mitarbeitern, Objekten, Schichten et cetera orts- und zeitunabhängig sowie in Echtzeit zur Verfügung. Objekte und Teams können so mobil gesteuert, An- und Abwesenheiten kontrolliert sowie Krankmeldungen und Urlaubsanträge verwaltet werden. Das LogPro-Team freute sich über die positiven Reaktionen der Besucher auf die neue Objektleiter-App. - © rationell reinigen
VF Reinigungstechnik: Josha Kneiber, Geschäftsführer HyCleaner (li.), und Tobias Becker, Geschäftsführer VR Reinigungstechnik, sind seit zehn Jahren Partner in der Solarreinigung. Auf der Messe präsentierten sie gemeinsam den neuen hyCleaner solarRobot compact für die maschinelle Reinigung von Solaranlagen, der ohne Chemie, nur mit Reinwasser, arbeitet. Das kleine Gerät ist auf dem Dach leicht montierbar: In weniger als einer Minute lässt es sich in sechs Komponenten zerlegen, die alle unter 10 kg wiegen.
Bei Photovoltaikanlagen steht nicht allein die Optik im Vordergrund, hier geht es um Leistung. Verschmutzte Solar-Paneele liefern weniger Strom. Besonders Kalkablagerungen sind problematisch, denn kalkhaltiges Wasser bildet sofort kleine Kalkpickelchen auf der Oberfläche. Reinwasser bzw. Osmosewasser besteht fast gänzlich aus Wassermolekülen. Ein Partner für den solarRobot compact ist das Osmosegerät Osmobil Pro X, das Salze aus dem Leitungswasser zu 99 % zurückhält.
Der solarRobot compact und sein großer Bruder, der solarRobot pro, haben je nach Modell und Zubehör eine Flächenleistung von 800 bis 2.400 m²/h. Sie meistern Steigungen bis zu 20 ° (compact) und 25 ° (pro). Kettenantrieb und Traktionslaufbänder stellen eine sichere Verbindung zum Untergrund her und machen die Solarroboter wendig. Steuern lassen sich die Reinigungsmaschinen per Funkfernbedienung aus bis zu 100 m Entfernung. An der Kante stoppen sie dank einer sogenannten Kantenerkennung automatisch und können nicht abstürzen. - © rationell reinigen
image CMS 2023: Die Trends aus Berlin (Teil 1)
Adlatus Robotics: Zum dritten Mal hintereinander war Adlatus Robotics mit seinen Reinigungsroboter-Systemen für den Purus Innovation Award nominiert. 2017 und 2019 räumte man den Award ab, in diesem Jahr war man mit dem neuen Kehrsaugroboter-System Adlatus SR1300 mit Service Station S1300 in der Kategorie Großmaschinen unter den drei Finalisten. Der Hersteller aus Ulm setzt stark auf das Thema Sicherheit. Alle Systeme basieren auf der eigens entwickelten Trusted Robotics Plattform, der Basis für intelligente Autonomie und Navigation, Integration in Gebäudemanagementsysteme, normkonforme Sicherheit und höchste Prozessstabilität. Das Datenschutzkonzept hat den Anspruch, keine personalisierten oder umgebungsbezogenen Daten aufzuzeichnen sowie Datensicherheit und DSGVO-Konformität zu bieten. Der Betrieb der autonomen Systeme ist autark und sie manövrieren ohne Internetverbindung und Kameras. Ein Zusammenspiel unterschiedlicher intelligenter Sensoren gewährt die Stabilität in der Navigation und sorgt für eine Kollisionsvermeidung, die internationalen Normen wie der IEC 63327 entspricht.
Adlatus SR1300 ist ein vollautonomes industrietaugliches Kehrsaugroboter-System, das eine vollautomatische (Hoch-)Entleerung des aufgekehrten Schmutzes ermöglicht und komplett eigenständig arbeitet. Die Entleerung erfolgt innerhalb einer durch Sicherheits-Sensorik überwachten Servicestation S1300, in der auch kabellos der Akku des Roboters geladen wird. Das System startet automatisch seine Programme 24/7 von der Servicestation aus.
Neben dem Adlatus SR1300 stellte Petra Ruckgaber (Bild) die Produkterweiterung des Reinigungsroboters Adlatus CR700 (re.) vor, der eigenständig glatte Böden reinigt und während des Reinigungsbetriebs ebenfalls kein Personal benötigt. Auf Basis einer Scheuersaugmaschine gibt es den autonomen Reinigungsroboter als Tellerbürstenversion und als Walzenversion. Das System startet autonom über eine vollautomatisierte Servicestation, versorgt sich dort mit Frischwasser, lässt Schmutzwasser ab und lädt die Akkus. Der CR700 Tellerbürste kann je nach Bodenbeschaffenheit mit unterschiedlichen Bürsten und Pads genutzt werden. Mit einem neuen, funktionalen Design zeigt sich das Reinigungsrobotersystem CR700C Walzenbürste. Zusätzlich zum Nassreinigen nimmt das System auch groben Schmutz auf und reinigt effizient in einem Arbeitsschritt. - © rationell reinigen
Arva Greentech: Das Start-up ist Hersteller der 2-Komponenten-Reiniger Arvox Pro auf Sauerstoffbasis für eine schnelle und gründliche Oberflächenreinigung. Die beiden Komponenten werden zu gleichen Teilen auf die Oberfläche aufgesprüht, wo sie miteinander reagieren. Dabei entsteht aktiver Sauerstoff, der organische Verschmutzungen aus den Poren der Oberfläche löst und zersetzt. Übrig bleiben Sauerstoff, Wasser und Natriumkarbonat – ein biologisch abbaubares Salz. Mégane Simons und Sven Nagel (Bild) präsentierten dass neueste Familien-Mitglied Arvox Pro Rubber + Plastics, geeignet für gummierte Böden und Kunststoffoberflächen im Außenbereich. Organische Verschmutzungen, Fette und Wachse werden entfernt und zersetzt.
Daneben zeigten sie den neuen Twin Max, ein Sprühgerät, das die Anwendung der Reiniger insbesondere auf großen Flächen effizienter gestaltet. Die beiden Flaschen des vom Schweizer Sprühgeräte-Experten Birchmeier entwickelten Doppelkammer-Sprühers sind miteinander verbunden, der Druck baut sich über nur einen Pumphebel auf bis zu 4 bar parallel in beiden Zylindern auf. Die Arvox-Komponenten werden über eine Sprühlanze mit Flachstrahldüse gleichzeitig im 1:1-Verhältnis auf die Oberfläche aufgebracht. Die Räder des Edelstahl-Rollwagens ermöglichen das mühelose Bewegen des Geräts und den flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen. Eine stufenlose Druckregulierung mit Ein-Aus-Schalter am Lanzengriff runden das Gerät ab. - © rationell reinigen
Blink | Andavis: Wie die Zukunft der Kommunikation zwischen Reinigungskraft und Objektleitung aussehen kann, zeigte Blink. Da Objektleitungen täglich viele Standardprobleme lösen müssen, meistens per Telefon, kann man sich hierbei auch helfen lassen: Mittels künstlicher Intelligenz; sie kann einen Teil dieser Aufgaben automatisiert erledigen. Folgendes Szenario: Reinigungskräfte, die sich nicht in einem Objekt zur geplanten Zeit eingestempelt haben, werden per Push-Benachrichtigung informiert. Im folgenden Chatverlauf versucht die KI herauszufinden, warum die Reinigungskraft nicht im Objekt ist. Dabei greift die KI auch auf Systemdaten zu und kann auch die konkreten Einplanungszeiträume nennen. Das Ergebnis der Kommunikation wird dann als Push-Benachrichtigung an die Objektleitung übergeben. Ziel sind immer konkrete Handlungsanweisungen für die Objektleitung, damit weitere Nachfragen überflüssig werden. Die technische Basis ist ChatGPT von OpenAI. Laut Geschäftsführer Thomas Bakeberg (Bild, re.) liegt der große Vorteil dieser Lösung auch darin, dass die Kommunikation in der Sprache der Reinigungskraft stattfinden kann. In der Blink-me-App kann die Reinigungskraft aus 18 Sprachen wählen. - © rationell reinigen
Brain Corp: Das Unternehmen entwickelt transformative Kerntechnologien in der Robotik. Anders Terkildsen, Bernd Wulf und Michel Spruijt (v.li.) stellten mit Site Maps die neueste Funktion seiner BrainOS-Software für autonome Roboter vor. Site Maps ermöglicht es Facility Managern, die mit BrainOS gesteuerte autonome Roboter einsetzen, einen erweiterten Einblick in die Abläufe vor Ort zu gewinnen. Sie erhalten ein vollständiges Bild der Umgebung des Standorts, sodass sie leicht nachvollziehen können, was gereinigt wurde und was nicht. Durch den Zugriff auf diese umfassenden Visualisierungen können effizientere Routen für die Roboterflotten trainiert, optimierte Zeitpläne geplant und Bereiche identifiziert werden, die zusätzliche Aufmerksamkeit benötigen. Die Standortkarten eröffnen auch neue Möglichkeiten, zum Beispiel Leistungsbewertungen und Übersichtstabellen, die zeigen, wie gut die Robotereinsätze in einem Objekt erledigt wurden. Die neue Funktion kann über das webbasierte Fleet Ops Portal, die mobile App und die E-Mail-Berichte von BrainOS abgerufen werden. - © rationell reinigen
BSS Business Solutions for Services: Der Fokus lag auf der neuen Generation der Branchensoftware für Dienstleister BSS.Services. Wie Birgit und Bodo Sandmüller (Bild) erläuterten, ermöglicht die neue Software Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse durch die Erstellung von professionellen Apps zu automatisieren: Die Branchensoftware verfügt nun über eine Verbindung zu Microsoft PowerApps. Damit können Unternehmen Low-Code-Apps erstellen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten sind. PowerApps ermöglicht die Automatisierung von manuellen Prozessen und erhöht die Effizienz der Geschäftsabläufe. Die Anwendung von KI-Technologie verbessert zudem die Nutzererfahrung und ermöglicht eine schnellere und genauere Bearbeitung von Anfragen.
Mit dem Microsoft Dynamics 365 Copilot bringt die BSS-Gruppe KI in alle Geschäftsbereiche. Der Copilot erweitert die Funktionen des Dynamics-365-Systems. Die KI-Technologie hilft, die Verarbeitung von Daten und Informationen zu automatisieren, indem sie wiederkehrende Aufgaben in Vertrieb, Service, Marketing, Betrieb und Lieferkette identifiziert und automatisiert. Darüber hinaus ist der Copilot in der Lage, Daten aufzubereiten und Entscheidungen zu treffen. So kann er zum Beispiel relevante Informationen aus verschiedenen Datenquellen sammeln und analysieren, um schnelle und präzise Entscheidungen zu treffen. Eine interessante Funktion, da die Menge an Daten, die in Unternehmen verarbeitet werden, immer weiter ansteigt. - © rationell reinigen
Buzil: Anwendungstechniker Malte Vollmer, Vertriebsrepräsentant Christian Arndt und Produktmanagerin Angelica Bonfiglio (v.li.) präsentierten die neue Nachhaltigkeitsmarke Planta, bislang eine Edition der Marke Buzil und nun eigenständig. Die Linie enthält rund 15 Reinigungsmittel für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Jedes Produkt ist mit mindestens einem Ökolabel ausgezeichnet. Zum Markenauftritt gehören ein neues Logo und ein überarbeitetes Produktdesign, unter anderem mit Foto des Anwendungsbereichs, Farbcodes und Piktogrammen für verschiedene Produkteigenschaften. Das soll die Handhabung der Reinigungsmittel sprachbarrierefrei vereinfachen.
Neu in der Planta-Familie ist Bucasan Fresh P 920, ein kennzeichnungsfreier Sanitärreiniger, der wirksam Kalk, Schmutz, Seifenrückstände und Wasserflecken beseitigt. Er kann auf allen säurebeständigen Flächen verwendet werden, auf Sanitärporzellan ebenso wie auf Chrom- und Edelstahloberflächen, Wand- und Bodenfliesen, Waschbecken oder WCs. Ein Abperleffekt sorgt für streifenfreien Glanz ohne Nachtrocknen. Ebenfalls neu: Vamat+ Fett Ex P 940, ein universeller Öl- und Fettlöser, der für den Einsatz im lebensmittelverarbeitenden Bereich geeignet ist. Er zeichnet sich durch hohe Wirksamkeit beim Entfernen von Schmutz, Öl und Fett aus und ist zudem materialverträglich.
Ergänzt wird das Planta-Portfolio zudem durch die neue Handwaschlotion Rinax Soap Zero P 960. Die hautmilde Lotion ist frei von Farb- und Duftstoffen und reinigt die Haut schonend, sanft und pflegend. Alle drei Produkte sind mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet. - © rationell reinigen
City Clean: Das Berliner Unternehmen hat seinen Service erweitert und wäscht nun neben Schmutzfangmatten und Wischbezügen auch Mikrofasertücher. In einem gelben Netz werden die benutzten Tücher gesammelt, das Wäschenetz wird verschlossen und abgeholt. Während des gesamten Waschprozesses bleibt es verschlossen. Eine Kundennummer und die Objektnummer gewährleisten eine reibungslose Identifizierung und Zuordnung. Woher die Tücher stammen, spielt dabei keine Rolle.
City Clean ist mit 19 Standorten bundesweit vertreten und organisiert von den beiden Zentren in Bötzow und Oberhausen aus Logistik und Wäsche für das gesamte Bundesgebiet. "Wir waschen zehn Millionen Schmutzfangmatten pro Jahr“, erklärt Unternehmenssprecher Nils Funk (Bild). Kunden, die bereits den Mopp-Service schätzen, nehmen gerne den zusätzlichen Mikrofasertuch-Reinigungsdienst in Anspruch. Die bunte Mikrofaser-Wimpelkette am Stand hatte aber noch einen weiteren Grund: 1953 in Westberlin gegründet, feiert City Clean nun 50-jähriges Bestehen. - © rationell reinigen
Columbus: Neu vorgestellt wurde unter anderem die Reinigungsmaschine ARA 85|BM 140, ein Aufsitzer mit Stahlchassis, kompakten Abmessungen, robuster Bauweise und viel Leistungskraft. Ausgestattet mit einem 140-l-Frischwassertank mit Quick-Fill mit Autostopp und einem 150-l-Schmutzwassertank ermöglicht die Reinigungsmaschine auch längere Reinigungsintervalle ohne Unterbrechung. Den großzügig bemessenen Arbeitsplatz mit integrierter Armlehne links erreicht der Bediener über einen niedrigen Einstieg auf der rechten Seite der Maschine. Alle Arbeitswerkzeuge wie Bürstaggregat, Bürsten oder Saugdüse werden automatisch gesteuert. Stärkere Bürstmotoren ermöglichen einen verbesserten Bürstdruck und somit ein noch besseres Reinigungsergebnis. Groß dimensionierte Laufräder sorgen für Laufruhe und Fahrstabilität, eine große LED-Frontleuchte leuchtet das Arbeitsfeld aus. Bestückt mit einer Trogbatterie (36 V/320 Ah 5) ist die neue 140-l-Maschine bis zu sechs Stunden einsatzbereit.
Ein weiteres Highlight: der neue Nachläufer RA 55|BM 40 cycle, dessen Tank aus zu 100 % recyceltem Kunststoff besteht – hier zu sehen mit Columbus-Vertriebsleiter André Jezek und Marketing-Managerin Karin Schneider. Für die Herstellung werden ausschließlich Verschnitt- und Ausschussreste aus der Produktion des Columbus-Lieferanten für Rotationssinterteile verwendet, was die Sortenreinheit des PE-Materials garantiert. Es wird gesammelt, gehäckselt und zu Pulver vermahlen, das in den Rotationsgussprozess mit Columbus-Formen einfließt. Auf diese Weise ist eine identische Qualität wie bei den Standard-Tanks gegeben. Es wird keine Farbsortierung oder Durchmischung des Rohstoffs vorgenommen. Dies spart Energie und Raum für die Lagerung, den Transport und den Mischprozess. Jedes Gehäuse ist ein Unikat, kein Tank gleicht dem anderen. - © rationell reinigen
Deiss: Mit dem neuen nachhaltigen Abfallsack Loop Plus präsentierte Geschäftsführer Clemens Eichler (Bild) ein Highlight unter den Neuheiten. Er besteht aus fast 100 % Recyclingmaterial, 40 % davon stammen aus haushaltsnahen Abfällen. Dafür ist er mit dem Blauen Engel sowie dem RAL-Siegel für Recycling-Kunststoff ausgezeichnet worden.
Zudem waren Abfallsäcke und Müllbeutel mit hohem Recyclinganteil und reduzierter Wandstärke aus dem klimaneutralisierten Sortiment zu sehen. Dazu gehören Müllbeutel unter dem Namen First Plus PCR aus einer LDPE-Spezialfolie (Low-Density-Polyethylen) mit 80 % Post-Consumer-Rezyklat, ausgezeichnet ebenfalls mit dem Blauen Engel. Sie ermöglichen nach Unternehmensangaben rund 45 % CO2-Einsparung im Vergleich zu ähnlichen Artikeln. Die Müllbeutel bestehen aus sehr dünner, aber reißfester Folie und sind mit einem sogenannten Easy Opener für effizientes Handling ausgestattet.
Unter den klimaneutralisierten Produkten (reduzierter CO2-Footprint, die Restemissionen werden über Klimaschutzprojekte mit Gold-Standard kompensiert) sind auch die Müllbeutel Universal Plus aus dünner und leichter, aber reiß- und durchstoßfester HDPE-Folie (High-Density-Polyethylen) sowie die Abfallsäcke Premium Plus. Deren Folie (95 % Rezyklat) ist nach Unternehmensangaben einzigartig dünn und hat extrem reiß- und durchstoßfeste Eigenschaften. Diese ressourcenschonende und CO2-freundliche Lösung hinterlässt laut Deiss einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck als Biokunststoffe und Papiersäcke gleicher Qualität. Darüber hinaus wurden am Stand Forschungsprojekte zur Entwicklung von biozirkulären Kunststoffen vorgestellt, die ein Weg zu mehr Kreislaufwirtschaft sein können. - © rationell reinigen
Dr. Schnell: Firmenchef Dr. Thomas Schnell (Bild re.) und Dr. Axel Schloßbauer, Bereichsleiter Produktsysteme, freuen sich über den Purus Innovation Award in der Kategorie Reinigungsmittel: Ausgezeichnet wurden die neuen Floor Pods aus der Ecolution-Linie. Die wasserlöslichen Pods enthalten je 5 g flüssiges Ultrahochkonzentrat für die Bodenreinigung. Sie bestehen zu rund 30 % aus nachwachsenden Rohstoffen und lösen sich rückstandsfrei in Wasser auf. Ein Pod reicht für einen 10-l-Eimer, im 40-l-Reinigungsautomaten sind zwei Pods erforderlich. Ein Beutel mit 40 Pods ergibt bis zu 800 l Anwendungslösung. Das spart nicht nur CO2, sondern auch Verpackungsmüll und Lagerplatz. Laut Hersteller reduzieren die Pods das Transport- und Lagervolumen im Vergleich zu flüssigen Produkten des Unternehmens um 50 %, der Verpackungsmüll sinkt um 90 %, die CO2-Einsparung liegt bei mindestens 44 %. Die Verpackung besteht aus recyclingfähigem PE-Monomaterial und kann über den gelben Sack oder die gelbe Tonne entsorgt werden.
Neben den Floor Pods enthält die Ecolution-Linie auch Sticks und Ultrahochkonzentrate für die Sanitär- sowie Universalreinigung (Milizid und Forol). Der Gedanke dahinter ist, auf den Transport von Wasser zu verzichten. Eine Flasche Ultrahochkonzentrat zum Beispiel ergibt 2.000 l Anwendungslösung und ersetzt fünf Flaschen der klassischen Varianten von Dr. Schnell. - © rationell reinigen
Ecolab: Johanna Weber, Marketing-Managerin bei Ecolab, und Country Sales Manager Michael Krüger (Bild) präsentierten Konzepte, wie nachhaltiges Agieren in der Gebäudereinigung funktionieren kann. Als Antwort auf die Herausforderungen unter anderem bei der Reduktion von Plastikmüll und der Einsparung von CO2-Emissionen hat Ecolab die Produktlinie Maxx Plus vorgestellt. Sie enthält hochkonzentrierte Reinigungsmittel, die in einer volumenreduzierten, leichten 1-l-Nachfüllflasche geliefert werden. Die faltbare Flasche wiegt lediglich 32 g und wird zum erneuten Befüllen der wiederverwendbaren Dosierflasche verwendet. Aufgrund der hohen Konzentration der Reinigungsmittel und der quadratischen statt runden Form der Flaschen wird zudem weniger Lager- beziehungsweise Transportfläche benötigt. Dosiert wird mithilfe eines zertifizierten Adaptersystems, das Nachfüllen ohne Verschütten oder Hautkontakt möglich macht. Zusätzliche Sicherheitsschulungen oder persönliche Schutzausrüstungen sind nicht erforderlich.
Zur Produktlinie gehören der Universalreiniger Maxx Brial Plus, der stark benetzende Bodenreiniger Maxx Magic Plus sowie der saure Sanitärreiniger Maxx Into Plus mit spezieller Gel-Säure-Tensid-Kombination. Alle drei Produkte der Linie sind klimafreundlich und mit dem EU-Umweltzeichen zertifiziert. Sie gewährleisten nach Unternehmensangaben auch bei starker Verdünnung (ab 0,1 %) maximale Ergiebigkeit in allen Bereichen der Unterhaltsreinigung.
Zudem wurden hochkonzentrierte Reinigungsmittel der Linie Maxx S vorgestellt. Die Produkte für Boden-, Sanitär- und Allzweckreinigung sind Cradle-to-Cradle-zertifiziert und mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet. Die Verpackung besteht zu 30 % aus recyceltem Plastik. Auf Recyclingmaterial setzt Ecolab auch bei neuen Reinigungstextilien und einer Variante des Reinigungswagens Mobilette, der als Prototyp auf der CMS zu sehen war. - © rationell reinigen
FloorZilla | EcoCoat: Nach der Einführung der Diamant-Reinigungspads stellte FloorZilla nunmehr mit FloorZilla Swing die laut eigenen Angaben weltweit ersten Wischbezüge mit Diamantbeschichtung vor. Die Mikrofaser eines Wischbezugs ist dabei mit bis zu 100 Mio. Diamanten direkt beschichtet. Darüber hinaus verfügen die Wischbezüge über die patentierten 3D-Aktivelemente, die Verschmutzungen besser beseitigen und für Glanz sorgen. So ausgerüstet sollen die Wischbezüge Verschmutzungen effektiver als herkömmliche Wischbezüge lösen und entfernen, dabei benötigen sie deutlich weniger Reinigungschemie. Die innovative Beschichtung ermöglicht ein müheloses Gleiten auf jeder Bodenart, wie Joachim Hantzsche (Bild) den Besuchern demonstrierte, und sorgt für eine hohe Flächenleistung. Durch minimalen Kraftaufwand, auch auf schwergängigen Sicherheitsböden, wird die Arbeit deutlich erleichtert. Konkret wurden zwei Wischbezüge entwickelt, die sich in der Praxis ergänzen: Der FloorZilla power swing dient der Intensivreinigung und der FloorZilla daily ist für die Unterhaltsreinigung gedacht. Das recyclingfähige Textil ist mit über 500 Waschzyklen auf Langlebigkeit ausgelegt. - © rationell reinigen
GVS: Auf zwei Etagen präsentierte die Handelsgruppe mit 15 Mitgliedern an 31 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihr Leistungsspektrum auf der CMS in Berlin. Neben Produkten der Lieferanten – nachhaltige Dosiertechnik ebenso wie Saugroboter – war auch die Eigenmarke Tapira ein Thema – in den Segmenten "Waschraum- und Papierhygiene“, "Reinigungschemie“, "Küchenhygiene“ und "Abfallentsorgung“.
Eines der Highlights: nachhaltige Waschmittelstreifen - Tapira Plus Eco - für den gewerblichen Gebrauch, hier präsentiert von GVS-Prokurist Torsten Schmitz. Die Streifen für weiße, farbige und bunte Wäsche sowie alle Temperaturen (20 – 95 °C) sind biologisch abbaubar, frei von Mikroplastik und Parabenen, Phosphaten, optischen Aufhellern, Bleichmitteln sowie Konservierungs- und Farbstoffen. Ein Streifen mit hochkonzentriertem Waschmittel, produziert in Deutschland, reicht für 5 kg Wäsche, die recycelbare Packung mit 80 Streifen ist entsprechend klein und wiegt nur 96 g – deutlich weniger als eine herkömmliche Waschmittelflasche oder -packung mit vergleichbarer Menge Inhalt. Dadurch können Logistikkosten gesenkt und laut GVS rund 96 % der CO2-Emissionen beziehungsweise rund 93 % Ressourcen pro Waschgang eingespart werden.
Vorgestellt wurde zudem ein Spender für Tampons und Binden. Der nicht systemgebundene Tabi-Spender aus Edelstahl mit Anti-Fingerprint-Beschichtung und weißer Front soll in Waschräumen freien Zugang zu Menstruationsartikeln bieten. - © rationell reinigen
Hailo Digital Hub: Im Fokus standen "Smart Waste Solutions“ – Produktlösungen zur Optimierung der Abfallentsorgung mit Hilfe digitaler Erfassung von Abfalldaten. Roland Schönebeck, Leiter Vertrieb & Business Development bei Hailo Digital Hub, und Elisabeth Müller, Consultant beim Kooperationspartner Mazars (Bild), zeigten die verschiedenen im Portfolio befindlichen Abfallbehälter, -stationen und -trennsysteme, die mit IoT-Sensoren ausgestattet sind. Sie erfassen Daten wie Füllmenge, Nutzung und Entleerung – auch getrennt nach Abfallarten – und übertragen sie in eine Cloud, wo sie gebündelt und ausgewertet werden. Dadurch lässt sich zum Beispiel vorhersagen, wie hoch das aktuelle Abfallaufkommen im Objekt ist und wann ein Abfallsammler seinen maximalen Füllstand erreicht haben wird beziehungsweise wann oder wie oft er geleert werden muss. So kann nicht nur der Personaleinsatz effizient geplant und an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Ein verändertes Bewusstsein der Nutzer kann auch dazu beitragen, das Abfallaufkommen zu reduzieren.
Dank zahlreicher Schnittstellen (unter anderem Facility Data Standard) lassen sich die Smart Waste Solutions in bestehende Softwarelösungen und ERP-Systeme einbinden. Die Daten können auch als Grundlage für ESG-Reportings dienen. Die Datenauswertung und Berichterstellung übernimmt Hailo Digital Hub im Rahmen des Dienstleistungsangebots "Waste as a Service“ gemäß den Anforderungen der Kunden. Kooperationspartner dabei ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars.
Um das Aufkommen an Plastikmüll zu reduzieren, sind für die Abfallsammler passende wiederverwendbare Mehrwegbeutel aus recyceltem Material als Alternative zu Einwegtüten erhältlich. Die wasserdichten "Smart Waste Bags“ sind mit einer antibakteriellen Beschichtung ausgestattet und bei bis zu 90 °C waschbar. - © rationell reinigen
Hako: Im Mittelpunkt des Interesses stand der Gewinner des Purus Awards in der Kategorie Kleinmaschinen. Mit dem patentierten Hako-Delta-Cleaning-System macht die Scheuersaugmaschine Scrubmaster B5 ORB 430 auch enge und verwinkelte Bereiche für die maschinenunterstützte Reinigung zugänglich, wie Sabine Paul und Ricardo Ruiz Porath (Bild) erläuterten. Das doppelorbitale, deltaförmige Reinigungssystem mit flachem, dreieckigem Reinigungskopf ermöglicht die wandnahe Reinigung bis in die Ecke und unter Überbauten mit einer Höhe von bis zu 120 mm. Gegenüber herkömmlichen, rotierenden Reinigungssystemen werden der Leistungsbedarf und damit der Energieverbrauch deutlich reduziert. Da das doppelorbitale Reinigungssystem das Wasser länger im Reinigungswerkzeug hält, sinkt der Wasserverbrauch erheblich. Auch die Geräuschemissionen werden spürbar gesenkt, wodurch der Anwender einer geringeren Lärmbelastung ausgesetzt ist. Zudem erhöht sich auch die Lebensdauer der Reinigungswerkzeuge, denn das Hako-Delta-Cleaning-System begünstigt die Standfestigkeit der Bürsten. Sie legen sich nicht wie bei rotierenden Systemen während der Reinigung um, sondern bleiben aufrecht stehen. Die Reinigung erfolgt über die Bürstenspitzen, wodurch bessere Reinigungsergebnisse erzielt werden. Dabei zeigen die Bürsten deutlich weniger Verschleißerscheinungen und geben weniger Mikroplastik an die Umwelt ab. Durch die integrierte Entlastungsfeder und Gelenkkugel lässt sich der Bedienholm mühelos vor-, rück- und seitwärts bewegen. Dank des übersichtlichen Bedienfeldes lässt sich die Maschine intuitiv bedienen. Für das ergonomische Design wurde die Maschine auch mit dem AGR-Gütesiegel für rückenschonendes, ermüdungsfreies Arbeiten (AGR e.V.) ausgezeichnet.
Eine weitere Neuentwicklung ist die autonome Scheuersaugmaschine Scrubmaster B75 i. Ausgestattet mit Teller- oder Walzenbürste, reinigt die kompakte Scheuersaugmaschine gelernte Routen mit hoher Effizienz. Für den kurzen Reinigungseinsatz zwischendurch lässt sich die Maschine auch manuell bedienen. Und mit den professionellen Oertzen-Hochdruckreinigern verfügt Hako jetzt auch über die Sparte Wasserstrahltechnik. - © rationell reinigen
HyCleaner: Der batteriebetriebene Solarreinigungsroboter SolarRobot compact wurde für eine erschwingliche, einfache und sichere Reinigung von kleinen bis mittelgroßen PV-Anlagen von 50 bis 2.000 m² konzipiert. Celina Kneiber (Bild) freute sich, dass es der Solarreinigungsroboter dank des innovativen Konzepts in der Kategorie Kleinmaschinen ins Finale des Purus Awards geschafft hat. Die kompakte Größe des Roboters für die Trocken- und Nassreinigung und seine Modularität bieten dem Benutzer viele Vorteile in Bezug auf Flexibilität und Handhabung, insbesondere auf schwierigem Terrain wie Dächern. Leichte Komponenten von weniger als 10 kg pro Modul ermöglichen eine schnelle Montage durch eine Person. Auch im zusammengebauten Zustand kann die Maschine nun von einer Modulreihe auf die nächste von einer Person versetzt werden. Der Hersteller setzt trotz des kompakten Designs auf einen großen Bürstendurchmesser in Kombination mit einer hohen Rotationsgeschwindigkeit von 300 rpm. Dank der variablen Versatzmöglichkeit der Bürsten können bis zu 1.100 m²/h Flächenleistung erreicht werden. Spezielles Zubehör wie eine Kantenerkennung für zusätzliche Sicherheit kann in das modulare System integriert werden. Bei der Entwicklung wurde ein besonderes Augenmerk auf die optimale Gewichtsverteilung des Roboters gelegt, sodass er bei möglichst geringem Gewicht dennoch eine hohe Steigfähigkeit und den erforderlichen Grip auf der Oberfläche erreicht. - © rationell reinigen
Hygan: Der Südtiroler Chemiehersteller Hygan ist Mitglied der Highclean Group. Norbert Gummerer (Bild), CEO von Hygan, präsentierte seine Produkte erstmals auf der CMS. Das patentierte UnyDose-Dosiersystem verfügt über eine eingebaute Zeitverzögerung im Dosierkopf, die eine Überdosierung des Hochkonzentrats wirksam unterbindet. Die Unyrain-Eco-Linie deckt das komplette Sortiment der Unterhaltsreinigung ab. Auch bei der Abfallvermeidung geht Hygan neue Wege. Mit einer robotergesteuerten Waschanlage für 10-l- und 20-l-Kunststoffkanister bereitet das Unternehmen zurückgenommene Leergebinde für eine Neubefüllung auf. Ein Kanister kann so bis zu 15-mal verwendet werden, statt wie sonst üblich nach einmaliger Verwendung entsorgt beziehungsweise recycelt zu werden. Zu den Kunden des mittlerweile 100-köpfigen Unternehmens gehören professionelle Anwender in Gastgewerbe und Hotellerie, bei Reinigungsdienstleistern, Altersheimen und Krankenhäusern sowie in Industrie und Gewerbe. - © rationell reinigen
Igefa: Große Bühne für die Nachhaltigkeit: Die Fachgroßhandelsgruppe zeigte sowohl mit einem Vortragsprogramm im Rahmen einer "Sustainability School“ (Bild) als auch mit eigenen Konzepten, wie die Reinigungsbranche ihren Beitrag dazu leisten kann, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Nach den Vorträgen auf der "Silent Stage“ konnten die Besucher mit den 13 Referenten ins Gespräch kommen, Fragen stellen und diskutieren.
Vorgestellt wurden am Stand zudem Instrumente wie der "Nachhaltige Warenkorb“ – er enthält beispielsweise nur Produkte, die nachweislich geringere ökologische und soziale Auswirkungen haben als Vergleichsprodukte – oder "ingreen“. Dabei handelt es sich um eine Dienstleistung, die eine nachhaltigkeitsorientierte Beschaffung unterstützt – durch kundenindividuelle Analyse des Einkaufsverhaltens. Weitere Themen waren neue digitale Bestellsysteme (ICOS), die sich der Unternehmensstruktur der Kunden anpassen, oder das Logistikkonzept "Never-out-of-Stock“, das dafür sorgt, dass einmal bestellte Waren niemals ausgehen: Die Igefa beschafft, liefert und räumt die Artikel rechtzeitig in die Lager der Kunden.
Auch Inpacs, internationales Großhandelsnetzwerk für die Rundumversorgung, war am Stand vertreten. Im Produktbereich "Persönliche Schutzausrüstung“ ging es um das Thema Arbeitsschutz. Darüber hinaus wurden die Eigen- und Exklusivmarken, viele davon mit Öko-Label, präsentiert. Und vier Satelliten-Stände innerhalb der Ausstellungsfläche waren den Premium-Partnern Deiss, Ecolab, Kimberly-Clark und Diversey gewidmet. - © rationell reinigen
Jöst: Bei den Reinigungsvorführungen war am Stand von Jöst immer viel los (Bild). Gezeigt wurde beispielsweise eine Anwendung mit Crusty, mit denen sich problemlos und rückstandsfrei Kalk, Seifenreste sowie fettige Rückstände von empfindlichen Oberflächen wie Glas, Edelstahl, Fliesen und Ceran entfernen lassen. Bei der Crusty-Linie handelt es sich um eine spezielle Kornmischung, die ein kratzfreies Arbeiten auf empfindlichen Oberflächen ermöglicht. Die verschiedenen Crusty-Pads gibt es in diversen Abmessungen und Formen. Die Pad-Halter eignen sich ideal für großflächiges Arbeiten und der Schwamm für schwer zugängliche Stellen wie Armaturen. Die Reinigung erfolgt nur mit Wasser.
Das Staubbindetuch Blue Magic ist aufgrund seiner speziellen Beschichtung sehr gut für die Aufnahme von Staub und losem Schmutz geeignet und im Mopp-Format in Verbindung mit einem Bodenwischer auch für die Reinigung von Parkett- und Hartbelagböden. Das in verschiedenen Größen und Abmessungen erhältliche Staubbindetuch zeichnet sich durch eine hohe Staubaufnahmekapazität aus und ist reißfest.
Die Schleifpads Diamond Star sind für den P1-Teller in 136 mm Durchmesser erhältlich. Sie eignen sich zum Schleifen, Polieren und Entgraten von Natur- und Kunststein sowie anderem Hartgestein. Die Körnungen 60, 100, 200, 400 und 600 verfügen über eine galvanische Bindung und sind optimal für den Grob- und Feinschliff des Gesteins. Die Körnungen 800, 1500, 3000 und 5000 besitzen eine Kunststoffbindung und eignen sich für Glanz- und Hochglanzstufen. - © rationell reinigen
Kärcher: Saskia Schneider (Bild) erläuterte die Zusammensetzung und das Einsatzspektrum des natürlichen Aktivreinigers alkalisch, PressurePro RM82, der es unter die drei Finalisten des Purus Awards in der Kategorie Reinigungsmittel geschafft hat. Das Reinigungsmittel wurde für die Reinigung mit Hochdruckreiniger, Becherschaumlanze oder Sprühgerät entwickelt. Zu 99 % aus naturbasierten Rohstoffen bestehend, eignet sich das hochkonzentrierte Produkt zur Entfernung von Ölen, Fetten, mineralischen und organischen Verschmutzungen. Der Reiniger ist kennzeichnungsfrei und auch kein Gefahrgut. Überall, wo Maschinen, Fahrzeuge, Kühlräume, Böden oder auch Transportbänder zu reinigen sind, kann er zum Einsatz kommen. Die im Reinigungsmittel enthaltenen Tenside sind leicht abbaubar und über 85 % der Inhaltsstoffe sind pflanzenbasiert. Das Produkt ist frei von Mineralölen, Silikonölen, Duft- und Farbstoffen, abscheiderfreundlich und materialschonend, dank des enthaltenen Korrosionsschutzes auch bei Metallen und lackierten Flächen. Dazu entwickelt der Reiniger bereits bei niedrigen Wassertemperaturen eine hohe Reinigungskraft und ist mit Heißwasser-Hochdruckreinigern bei bis zu 90 °C einsetzbar.
Mit einem Saugroboter für Teppich- und Hartböden erweitert Kärcher sein Portfolio an autonomen Reinigungslösungen. Ausgestattet mit Wechsel-Akkus, bearbeitet der Kira CV 50 kleine bis mittelgroße Teppich- und Hartbodenflächen (Flächenleistung: über 500 m²/h). Dank der zwei Seitenbesen werden lose Verschmutzungen auch am Rand entfernt. Die kompakte Bauweise erlaubt das Reinigen unter Tischen. Mithilfe sicherheitszertifzierter Sensorik und großer LiDAR-Reichweite reinigt das Gerät selbst weitläufige Umgebungen selbstständig. Außerdem erfolgen bei Bedarf Kartenerstellung und Pfadplanung autonom. Es kann zwischen zwei Modi gewählt werden: Für geschlossene und wenig komplexe Umgebungen kann der Basicmodus verwendet werden, wofür keine Einrichtung des Roboters notwendig ist. In komplexeren Umgebungen, die regelmäßig gereinigt werden, kann der Saugroboter einmalig eine Erkundungsfahrt durchführen. Die dabei erstellte Karte kann anschließend über die dazugehörige, cloudbasierte App bearbeitet werden. Die Karte kann zu einem späteren Zeitpunkt im Routinemodus direkt am Display des Roboters ausgewählt werden oder die Reinigung in der App terminiert werden. Es besteht die Möglichkeit, Meldungen zu Status, Akkulaufzeit oder Fehlern sowie ausführliche Reinigungsnachweise in der App zu empfangen. Wurde ein Einsatz beendet, ist das Gerät leicht und ergonomisch zu transportieren. Dafür gibt es einen herausziehbaren Trolleygriff, mit dem die Reinigungskraft den Saugroboter hinter sich herziehen kann. Der Saugroboter ist sicherheitszertifiziert für die Anwendung bei Publikumsverkehr. - © rationell reinigen
Kenter: Ein Highlight am Stand war die Präsentation der i-Mop-Familie, zu der mittlerweile drei Klassen – i-Mop lite, i-Mop XL und i-Mop XXL – in mehreren Varianten – Basic, Plus und Pro – gehören. Hinzugekommen sind verschiedene neue Funktionen bei den Pro-Modellen, die von Rainer Kenter (Bild), Chef des Handelshauses, vorgestellt wurden. Die i-balance macht es zum Beispiel möglich, die Scheuersaugmaschine in jeder gewünschten Position abzustellen, ohne dass sie umkippt. Zudem haben Kunden im Rahmen einer Silence-Funktion nun die Wahl zwischen zwei Saugleistungen – HO (80 W) und LO (60 W). Die niedrigere Saugleistung ist für Räume geeignet, in denen eine geringere Lautstärke gefordert ist. Und der nun bürstenlose Motor hat eine längere Lebensdauer, da es weniger bewegliche Teile im Motor gibt. Außerdem besteht er aus Kunststoff, was die Wasserfestigkeit verbessert. Die neuen Pro-Modelle sind zudem mit Easy-Click-Saugbalken, Easy-Click-Spritzschutz und Easy-Click-Saugbalkenrollen sowie neuen Akkus ausgestattet. Eine spezielle Vorrichtung ermöglicht das Anheben des Saugbalkens beim zweistufigen Reinigen per Schalter. Und dank einer Parkstütze kann der i-Mop für zehn Minuten geparkt werden, ohne dass das Bürstendeck angehoben werden muss. Die Parkstütze lässt sich mit dem Fuß aktivieren.
Erkennbar sind die Pro-Modelle an ihrem schwarzen Deck. Dabei handelt es sich um eine Anti-Korrosions-Beschichtung auf dem Schrubbdeck, die Schutz vor Salz und Chlorid bietet. Neu ist auch das Wasseraufbereitungssystem InAqua. Die Recyclingstation auf Rädern filtert und reinigt das bei Reinigungsarbeiten entstandene Schmutzwasser, so dass es wiederverwendet werden kann. Das schmutzige Wasser kann dabei direkt vom Tank der Reinigungsmaschine in die Station abgelassen werden. Durch Verwendung von Aktivkohle wird der Schmutz aggregiert und vom Wasser getrennt. Schmutzablagerungen werden in Behältern gesammelt und getrocknet. Das Wasser kann nun für die Bodenreinigung wiederverwendet werden. In 60 Minuten können bis zu 150 l Wasser gereinigt werden. Der Tank fasst 300 l. - © rationell reinigen
Kiehl: Der Fokus am Stand lag auf Nachhaltigkeit. Mit knapp 40 Produkten mit Umweltsiegeln nach DIN EN ISO 14024 (Typ I) bietet der Hersteller von Reinigungschemie für jede mögliche Anwendung eine öko-zertifizierte Lösung. "Ecolabel werden immer wichtiger, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit“, sagte Firmenchef Johannes Peter Kiehl (li., hier zu sehen mit Sales & Marketing Director Egbert Ten Berge). Produkte wie Xon-forte für die Reinigung im Küchen- und Lebensmittelbereich gehören ebenso dazu wie der Kalk- und Fettentferner Vinox-Eco oder die Ein-Komponenten-Permanentbeschichtung Legnodur für Echtholzflächen sowie elastische Bodenbeläge und Sichtestriche.
Ein Thema im Kontext Nachhaltigkeit war auch das ProMop-System, das für das maschinelle Ausrüsten von Reinigungstextilien in der Waschmaschine steht. Die neue LiCoDos-Software mit modernen Dosierpumpen ermöglicht eine sichere Dosierung und lückenlose Echtzeitdokumentation hygienerelevanter Parameter. Das System bietet Vorteile nicht nur in Bezug auf Hygiene und Sicherheit bei der Dosierung, sondern bedeutet auch Energieeinsparungen, weil kein Trockner eingesetzt werden muss. Ein Nachhaltigkeitswürfel am Stand verdeutlichte die Aktivitäten des Reinigungschemieherstellers in diesem Bereich. PCR-Verpackungen gehören ebenso dazu wie digitalisiertes Abwassermanagement, regeneratives Energiemanagement und nachhaltige Produktion. Immer häufiger kommen in Kiehl-Produkten nachwachsende pflanzliche Rohstoffe oder Rohstoffe, die aus einem technischen Kreislauf wiedergewonnen werden, zum Einsatz. Aktuell enthalten bereits 70 Produktrezepturen Rohstoffe auf pflanzlicher Basis, die eingesetzten organischen Rohstoffe zeichnen sich nach Unternehmensangaben durch eine hohe biologische Abbaubarkeit aus. Hochkonzentrierte Produkte reduzieren das Verpackungs- und Transportvolumen. Zudem gibt es ein Rücknahmesystem sowie ein Mehrwegsystem bei Gebinden mit 5, 10, 25 und 200 l.
- © rationell reinigen
Makita: Vorgestellt wurde unter anderem der neue Saugroboter DRC300 (Bild, re.) mit 18-V-Akku. Er ist Teil des LXT-Systems, das rund 420 Akku-Maschinen und -Gartengeräte umfasst. Die 18-V-Akkus des Systems können in allen kompatiblen Makita-Geräten der gleichen Leistungsklasse unabhängig von den Amperestunden verwendet werden. Ein zweiter Akku-Schacht erlaubt bei dem Saugroboter die Verdoppelung der Laufzeit: Mit zwei 6,0-Ah-Akkus ist die Reinigung einer Fläche von 600 m² beziehungsweise eine kontinuierliche Laufzeit von 240 min. möglich.
Der DRC300 verfügt über einen Hepa-Filter und hat ein Fassungsvermögen von 3 l. Über eine Mapping-Funktion können die zu reinigenden Bereiche festgelegt werden. Sechs Ultrasonic-Sensoren sowie ein LiDAR-Sensor erkennen Hindernisse und vermeiden Kollisionen oder Abstürze. Der Saugroboter kann zudem per App mit dem Smartphone gekoppelt werden. Es können Arbeitsbeginn und -ende, Saugmodus sowie Raumbegrenzung eingestellt werden. - © Makita
Meiko: Frei von Mikroplastik und vollständig kompostierbar ist die Tücherserie „meiko goes blue“. Die Kurzzeit-Vliestücher – sie bestehen aus 80 % Viskose- und 20 % Polylactidefasern – sind universell einsetzbar und, wie Meiko-Vertriebsleiter Reiner Kleemeier (Bild) erläuterte, sehr saugstark. Sie können mit Desinfektions- und Reinigungsmitteln verwendet werden. Die Tücher sind als Centerfeed Rolle oder im Folienspender (Travel Pack) erhältlich und können auch im Spendereimer vorgetränkt werden. - © rationell reinigen
Miele: Ein Highlight war die Waschmaschine PWM 509 Mopstar 90, hier präsentiert von Michael Arendes, Marketing Manager Deutschland bei Miele, und Produktmanagerin Antoinette Stritzke, die in der Kategorie Großmaschinen ins Finale des Purus Innovation Award 2023 gelangt war. Die Maschine gehört zur Generation "The New Benchmark Machines“ und braucht nur einen halben Quadratmeter Platz, um 9 kg Mopps und Wischtücher zu waschen. Im Vergleich zum entsprechenden Modell der Vorgängergeneration sank der Stromverbrauch nach Unternehmensangaben um 13 %, der Wasserverbrauch sogar um 50 %. Trotzdem ist die Laufzeit der Programme um 9 % kürzer als zuvor. Dafür sorgt ein Zusammenspiel aus unterschiedlichen Komponenten, etwa das patentierte Miele-Vorentwässerungsverfahren, das vor Beginn des Waschprozesses groben Schmutz und verunreinigtes Wasser aus den Mopps schleudert. Gleichzeitig werden auch Reste vorhandener Reinigungsmittel und verbrauchte Tenside entfernt, sodass die Reinigungstextilien die neuen Tenside der Waschmittel besser aufnehmen können.
Den Verbrauch flüssiger Medien senkt die Maschine ebenfalls. Die Dosierpumpen lassen sich entsprechend programmieren – in Abhängigkeit von der Menge des einlaufenden Wassers, der gewünschten Menge der Chemie oder des Gewichts der Reinigungstextilien. Diese Option war bislang nur bei den größeren Modellen der Benchmark-Generation vorgesehen.
Die ortsunabhängige Kontrolle von Waschprozessen und Verbräuchen lässt sich über die digitale Gerätevernetzung mit dem Portal "Miele MOVE“ erreichen. Objektbetreuer können es auf PC, Smartphone oder Tablet nutzen und erfahren beispielsweise, wann die Waschmaschine fertig ist. Außerdem ist bei Bedarf der Miele-Service schnell erreicht und im Miele-Shop sind Reinigungsmittel mit wenigen Klicks bestellt. - © rationell reinigen
Mobiloclean Handelsgruppe: Der Fachgroßhändler stellte am Stand einige seiner Partner und Zulieferer vor, zeigte aber auch seine Eigenmarken. Die Waschraumspenderserie mLine², als mechanisch oder berührungslos zu bedienende Variante verfügbar, zeichnet sich durch ein schickes Design ohne Kanten aus und ist daher leicht zu reinigen. Alle Bauteile sind auf hohe Beanspruchung ausgelegt, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Dank Sonderfarbpalette fügt sich die Serie in nahezu jeden Waschraum ein. Um den Umgang im täglichen Gebrauch zu vereinfachen, verfügen alle Spender über einen einheitlichen Schlüssel. Bei mClean X2 handelt es sich um ein unkompliziertes Reinigungssystem. Mit dem patentierten Sprühkopf wird mit jedem Sprühstoß eine korrekt dosierte Mischung aus Reinigungslösung und Wasser abgegeben. Es müssen keine Einstellungen vorgenommen oder Messbecher verwendet werden. Auf den Sprühkopf wird einfach die passende Flasche für die jeweilige Reinigung eingeklickt. In Kombination mit einem der vier Hochkonzentrate werden alle Bereiche der Unterhaltsreinigung in einem System abgedeckt.
Einer der sich vorstellenden Mobiloclean-Partner war Avet aus der Schweiz. Gezeigt wurde der Avatar (Bild), ein Ozonreinigungsgerät für Wasch- und Spülmaschinen. Es erzeugt Ozon, ein starkes Oxidationsmittel, das effektiv gegen Bakterien, Viren und Gerüche wirkt. Wasser wird während des Reinigungszyklus mit Ozon angereichert. Dadurch werden hartnäckige Flecken entfernt, Gerüche neutralisiert und Keime abgetötet. Bei Betriebstemperaturen bis 30 °C und kürzeren Wasch- und Spülvorgängen spart man gleichzeitig auch Energie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Reinigungsmitteln oder Bleichmitteln ist das Ozonreinigungsgerät eine natürliche Reinigungslösung. - © rationell reinigen
Neumann & Neumann: Im Mittelpunkt stand e-QSS TaskWatch, eine neue digitale Lösung als Alternative zum Reinigungsnachweis in Papierform – vorgestellt von Geschäftsführer Oswald R. Neumann, Ricarda Neumann (duale Studentin im Unternehmen), Elke Neumann (Teamleiterin Marketing & Vertrieb) und Kundenbetreuer Herbert Hanssmann (v.re.).
Der "digitale Sanitärraumzettel“, entwickelt in Zusammenarbeit mit Dussmann, funktioniert über einen QR-Code, der statt des klassischen Papiernachweises im Sanitärraum aushängt. Hinter dem QR-Code liegt der digitale Prozess für die Dokumentation. Die Reinigungskraft scannt den Code per Smartphone, erhält eine Übersicht der vorangegangenen Tätigkeiten und meldet ihre durchgeführten Arbeiten über einen Log-in-Bereich. Ist der Status gemeldet, steht der Tätigkeitsnachweis manipulationssicher im System. Auswertungen für Objektleiter sind sofort verfügbar. Bei der Entwicklung wurde auf intuitives Handling geachtet, das keine unnötigen Hürden aufbaut.
Auch die Nutzer der Sanitärräume können den QR-Code scannen und eine Übersicht der durchgeführten Tätigkeiten/Statusmeldungen sehen, allerdings über ein anderes Auswahlmenü. Optional kann die Qualität der Sanitärräume bewertet oder auch reklamiert werden. Mängel lassen sich ans Qualitätsmanagement oder den Reinigungsservice weiterleiten. Dabei kann auch direkt ein Auftragsticket ausgelöst werden. Mit den Daten zu Verbrauchsmaterialien kann auch der Einkaufs- und Logistikprozess optimiert werden. e-QSS TaskWatch ist flexibel für weitere Dokumentationen nutzbar, etwa für HACCP-Nachweise in Küchen oder gesetzliche GMP-Dokumentationen in Reinräumen.
- © rationell reinigen
Nexaro/Vorwerk: Geschäftsführer Dr. Henning Hayn (li.) und Marketingleiter André Hartmann präsentierten den Saugroboter Nexaro NR 1500, nominiert für den Purus Innovation Award in der Kategorie Kleinmaschinen und ausgezeichnet mit dem German Innovation Award 2023, dem German Brand Award 2023 und dem German Design Award 2023.
Der NR 1500 misst 34,5 x 34,5 x 17,5 Zentimeter und wiegt 6,5 kg. Damit ist er nach Unternehmensangaben der kompakteste für die professionelle Gebäudereinigung zugelassene autonome Saugroboter auf dem Markt. Er verfügt über 28 intelligente Sensoren, ausgereifte Navigationstechnologie und eine integrierte 2G/4G-M2M-Mobilfunkverbindung. Dank geringer Geräuschemission (72 dB(A)) ist er auch nachts oder in der Tagesreinigung einsetzbar. Für die KI-gestützte Kartierung und Orientierung ist ein Lasersensor verbaut. Bei einer Reinigungsbreite von 28 cm schafft der NR 1500 pro Stunde rund 100 m2. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu drei Stunden. Der Saugroboter ist mit einem Hepa-13-Filter ausgestattet, das Volumen des Staubbehälters beträgt 1,4 l. Die Auslieferung ist ab Anfang 2024 geplant.
Für den Betrieb wird eine Lizenz für die Softwarelösung Nexaro HUB benötigt – entweder die kostenlose Pro.Single-Lizenz oder die kostenpflichtige Pro.Multi-Lizenz, falls mehrere Saugroboter im Einsatz sind. Die Software ermöglicht die Koordination, Steuerung und Dokumentation der Reinigungsdienstleistungen. Im Rahmen einer Kooperation mit Neumann & Neumann soll auch eine Schnittstelle zur QM-Software e-QSS entwickelt werden, um zu ermöglichen, dass die erhobenen Reinigungsdaten für das Qualitätsmanagement verfügbar sind. - © rationell reinigen
Nilfisk: Auf der Agenda standen Lösungsangebote, die der 360-Grad-Philosophie des Maschinenherstellers Rechnung tragen, zum Beispiel modulare Servicemodelle und die Beratung zu den wichtigsten Stellschrauben im nachhaltigen wie umweltschonenden Maschineneinsatz. Dazu gehören im Bereich der Verbrauchssteuerung das automatische Reinigungsmittel-Dosiersystem EcoFlex sowie die Wasser- und Reinigungsmitteldosierung SmartFlow. Auch geräuschreduzierende Technologien wie SilenTech sind ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.
Unter den Maschinenpremieren sind die neue Aufsitz-Scheuersaugmaschine SC4000 und die Nachläufer-Scheuersaugmaschine SC370 hervorzuheben. Erstere ist für stark frequentierte, beengte Bereiche ausgelegt. Grundlage dafür ist die Kombination aus kompaktem Design und hoher Manövrierfähigkeit mit großzügigem Tankvolumen (je 125 l Frisch- und Schmutzwassertank) und hoher Arbeitsgeschwindigkeit (bis zu 8 km/h), wie Stefanie Jenuwein (Bild) erläuterte. Aber auch für Areale von bis zu 25.000 m² ist das Gerät geeignet. In puncto Sicherheit fördert der Aufsitzer mithilfe eines eingebauten Kollisionssensors den verantwortungsvollen Betrieb der Maschine.
Die Nachläufer-Scheuersaugmaschine SC370, ausgestattet mit einem Eco-Mode, verbindet Ressourcenschonung mit Produktivität: Je nach Art und Grad der Verschmutzung passt der Anwender die Menge der Reinigungsmittellösung und die Bürstengeschwindigkeit individuell an, sodass die Reinigung immer so intensiv wie nötig und so sparsam wie möglich durchgeführt wird. Das senkt den Energieverbrauch und erhöht die Betriebsdauer. In Kombination mit dem 43 cm breiten Bürstendeck und Frisch-/Schmutzwassertanks mit je 25 l Fassungsvermögen erzielt die SC370 eine Flächenleistung von bis zu 1.720 m²/h. - © rationell reinigen
Numatic: Zu den Highlights am Stand gehörten das neue NX1K-Batterienetzwerk, das auf der fortschrittlichen Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) basiert, ein digitales Flotten-Management-System (Nu-Track) und das nachhaltige Rücknahmesystem Take Back für Mikrofaserprodukte.
Das NX1K-Netzwerk ist die Weiterentwicklung des NX300-Netzwerks. Durch die Lithium-Eisenphosphat-Technologie erhöhen sich die Laufzeiten der Maschinen wesentlich und durch die Schnellladefunktion können sie noch flexibler eingesetzt werden.
Der Nutzungsgrad beim NX1K-Akku beträgt bis zu 92 % bei bis zu 4.000 Ladezyklen. Dies bedeutet eine erhöhte Verfügbarkeit und Lebensdauer der Maschinen und einen effizienteren Einsatz vor Ort. Die Metalle des Akkus können zu 100 %, alle weiteren Elektrodenmaterialien und Polymere bis zu 90 % recycelt werden. Laut Geschäftsführer Andreas König (li.) und Verkaufsleiter Heiko Falk ist bereits ein Großteil der Scheuersaugmaschinen von Numatic mit NX1K-Technologie verfügbar. Darüber hinaus werden viele Maschinen künftig mit einem gewissen Rezyklatanteil produziert – voraussichtliche Verfügbarkeit ab Anfang 2024.
Mit dem digitalen Flotten-Management-System Nu-Track kann – herstellerunabhängig – die gesamte Reinigungsflotte überwacht und verwaltet werden. Geo-Location und Geo-Fencing sorgen für eine genaue Zuordnung und Einplanung aller Maschinen. Tracking ist zu jeder Zeit möglich. In der zentralen Dateienverwaltung können alle Lebenszyklusordner einer Maschine mit allen relevanten Daten eingesehen werden. Das System informiert über Wartungsintervalle und unterstützt bei der Serviceabwicklung. Alle Daten können exportiert werden oder per Schnittstelle (API) an digitale Infrastrukturen der Nutzer gekoppelt werden.
Hinter Take Back steht ein Rücknahmesystem für Mikrofaserprodukte, das Numatic gemeinsam mit dem dänischen Partner NMF entwickelt hat. Die Produkte werden nicht nur gesammelt und zurückgenommen, sondern erhalten ein zweites Leben durch Recycling zur Industrierolle. Einzige Bedingung: Die Produkte müssen das Ecolabel Nordic Swan tragen, um eine gleichbleibende Qualität der recycelten Mikrofaserprodukte zu gewährleisten. Das System soll künftig deutschlandweit angeboten werden. - © rationell reinigen
Pfennig Reinigungstechnik: Die Reinigungswagen-Studie Vision-E zeigt, welche Möglichkeiten Technologie eröffnet. Basis ist der klassische Reinigungswagen STEC7-R. Er erhielt einen wasserdichten Lithium-Ionen-Akku, der am Wagen und auch separat geladen werden kann. Durch die Stromversorgung über den Wagen sind kabellose Geräte immer geladen. Der Wagen verfügt über Features, die sowohl der Keimreduktion und Sicherheit als auch der Arbeitserleichterung dienen. Zentral ist dabei das berührungslose Arbeiten. So wurde der Doppelabwurf automatisiert und kann nun kontaktlos geöffnet und geschlossen werden. Auch Licht spielt eine wichtige Rolle: Am Wagen ist ein elektrifizierter Mopphalter angebracht, der mit zweifarbigen Leuchtstreifen ausgestattet ist. Diese verbessern die Sichtbarkeit von Schmutz und schließen ein Verwechseln der Wischrichtung aus. Der Wagen projiziert zudem automatisch eine Rutschgefahr-Warnung neben sich auf den Boden, auf den Aufsteller kann so verzichtet werden. Ein vorlaufender blauer Lichtpunkt sowie ein gelbes Blitzlicht erhöhen die Sichtbarkeit, um Unfälle und Beschädigungen am Wagen zu verhindern. Eine Schubladenbeleuchtung, die sich beim Herausziehen automatisch einschaltet, erleichtert es den Mitarbeitenden, sich in den geräumigen Multiboxen zurechtzufinden. Mit der integrierten Hupe kommen die Reinigungskräfte in belebten Objekten besser voran. Auch das Dosiersystem MopScoop² konnte durch die Elektrifizierung weiterentwickelt und verbessert werden. Über den integrierten Bildschirm können den Mitarbeitenden verschiedene Informationen zur Verfügung gestellt werden. Zudem könnte ein solcher Wagen auch mit einem Fahrantrieb ausgestattet werden.
Neben der Reinigungswagen-Studie Vision-E präsentierten Dietmar (li.) und Maximilian Pfennig eine weitere Neuheit: Die Mopphalter-Serie Synchro Pro, die sich durch einen speziellen Verschluss, innovative Flügel sowie ein besonders hygienisches Design auszeichnet und sich je nach Version auch für Reinräume und das Gesundheitswesen eignet. Durch die zum Patent angemeldete Technik ist der Verschlussmechanismus äußerst robust und sorgt dafür, dass der Halter auch bei höheren Belastungen stabil verschlossen bleibt. Die Flügel der Mopphalter stehen unter einer leichten Spannung. Ähnlich wie ein Ski legt sich der Mopp schon bei leichtem Druck über die gesamte Länge an den Boden an. Das sorgt für ein besonders gleichmäßiges Wischbild und eine verbesserte Reinigungsleistung. - © rationell reinigen
RMV Cleaning Products: Wischbezüge in hoher Qualität zu günstigem Preis, das ermöglicht die Istanbul-Magdeburg-Connection von Großhändler Patrick Neumann (li.) und Coskun Torensoy, Exportmanager bei Istanbul Mop. Die Wischbezüge aus 70 % Baumwolle und 30 % Polyester sind bei bis zu 95 °C waschbar und überdauern nach Unternehmensangaben mehr als 300 Wäschen. Genäht wird in türkischen Nähereien, produziert wird auf Bestellung, auf Kundenwunsch auch als Eigenmarke mit eigenem Label. Das Lager in Magdeburg ermöglicht eine schnelle Lieferung.
Im Programm sind neben Wischbezügen auch Tücher, Reinigungswagen und Zubehör, Spendersysteme und Chemie. Seit zehn Jahren arbeiten Patrick Neumann und Coskun Torensoy als Hersteller und Importeur von Hygiene- und Reinigungsmittelartikeln zusammen, Partner sind sie seit einem Jahr. Zum ersten Mal präsentierten sie ihr Sortiment gemeinsam auf einer Messe in Deutschland. Über mangelnde Resonanz konnten die beiden nicht klagen: "Eine deutsch-türkische Partnerschaft, das zieht die Kunden an. Die Nachfrage ist riesig“, sagte Patrick Neumann. - © rationell reinigen
Schneidereit Professional: Die neue gewerbliche Waschmaschine InnoWash, vorgestellt von Ron Matthießen (li.) und Thomas Hinterleitner, verringert mit vielen ergonomischen Funktionen die körperliche Anstrengung beim Waschen und Aufbereiten von Textilien. Sensorik ermöglicht die automatische Höhenanpassung der Be- und Entladeöffnung. Eine integrierte Kamera erfasst die Körpergröße der bedienenden Person und fährt die gewerbliche Waschmaschine auf die optimale Arbeitshöhe. Das reduziert die körperliche Belastung beim Be- und Entladen. Zudem optimiert die Sensorik den nachhaltigen Waschprozess. Der Verschmutzungsgrad der zu reinigenden Textilien wird erkannt und anschließend werden Flotte, Temperatur und Zeit justiert. Darüber hinaus wird das Wasser je nach Verschmutzungsgrad für den nächsten Vorwaschgang wiederverwendet.
Mit Refurbishing leistet Schneidereit einen Beitrag zur Verlängerung der Produktlebenszyklen. Altgeräte, die nach dem Ende eines Mietvertrags wieder in das Werk in Solingen kommen, werden nicht entsorgt, sondern aufbereitet. Sämtliche Verschleißteile werden dabei aus hygienischen Gründen durch Originalteile ausgetauscht. So werden vorhandene Maschinen und Bauteile einem neuen Materialkreislauf zugeführt. - © rationell reinigen
Sebo: Leichtes textiles Gehäuse, schicke Optik ohne Kabel: Das Messe-Highlight Sebo Softcase BP60, präsentiert von Kathrin Stockinger (li.), Marketing, ist ein akkubetriebener Bürststaubsauger mit 25,2-V-Akku, der eine ganze Stunde auf Höchstleistung arbeitet. Das ist für lange Teppichstrecken nützlich, es verhindert Kabelgewirr und Stolperfallen bei der täglichen Unterhaltsreinigung, zum Beispiel in Seniorenheimen. Der Akku lässt sich innerhalb von 250 min. extern oder im Gerät wieder aufladen.
Starke Leistung trotz "nur“ 300 W: Ein Zahnriemen treibt den Impeller auf bis zu 17.000 U/min. Er saugt den Schmutz an, den die rotierende Bürste löst, und lässt ihn durch den Luftkanal von oben nach unten in die 5,5-l-Filtertüte sausen – mit einem Volumenstrom von 24 l/s. Das Filtergehäuse aus robustem Stoff mit Zwei-Wege-Reißverschluss ist unempfindlich gegen Stöße. Ist das Gerät blockiert oder überlastet, schaltet es automatisch ab. Dank eigenem Schub nach vorne fährt der Sauger fast von alleine.
Vertriebsmitarbeiter Oliver Schempp (Bild, re.) stellte Neuheit Nummer zwei vor: Mit dem Schlittenmodell Sebo Professional D9 erfüllt der Hersteller einen Wunsch des Hotelgewerbes. Die Elektroteppichbürste lässt sich je nach Höhe des Teppichflors vierfach manuell verstellen, am Handgriff wird sie an- und ausgeschaltet und ihre Leistung stufenlos reguliert. Drei Filtrationsstufen versprechen 99,97 % Staubrückhalt. Das Kabel ist besonders lang und verschwindet per Knopfdruck im Gehäuse. Griffbereit mit an Bord sind drei Düsen für Polster, Fugen und ein Möbelpinsel. Dass der Schlitten keine Spuren an Wänden oder Möbeln hinterlässt, garantiert eine Stoßbandage, der sogenannte Airbelt, durch den die gefilterte Luft leise wieder austritt. - © rationell reinigen
Solution Glöckner: Günter und Maria Glöckner sowie ihre Tochter Silke Glöckner (v.re.) stellten „Power-Konzentrate“ – ausgezeichnet mit dem EU-Ecolabel – aus der Linie Solution Green vor. Sie haben chemisch eine maximale Leistungsfähigkeit und werden in einem vorgeschalteten Prozess im Verhältnis 1:3 mit Wasser und Dosiergerät zu einem handelsüblichen Konzentrat verdünnt. 40 l davon lassen sich aus einem 10-l-Kanister Power-Konzentrat herstellen. Das entstandene Konzentrat wird in Recyclingflaschen gefüllt und kann dann wie gewohnt und benötigt zu einer gebrauchsfertigen Lösung verdünnt werden. Die später entleerten Flaschen kann der Anwender im Rahmen eines internen Flaschentauschsystems zurückgeben. Power-Konzentrate sind für die Sanitär-, Fenster- und Universalreinigung sowie als Glanzwischpflege und Ultranetzer erhältlich. Das Konzept spart nach Berechnung des Unternehmens 76 % an Kanistern, bis zu
99 % Verpackungsmaterial und rund 60 % Chemiekosten. - © rationell reinigen
Soobr: Der Schweizer Softwareanbieter räumte den Purus Award in der Kategorie "Digitale Tools und Systeme“ ab. Kaspar Adank (re.) und Robin Montens von Soobr freuten sich über die Auszeichnung für ihr Planungstool Soobr Smart Cleaning, das ineffiziente, starre Reinigungspläne durch flexible Einsatzpläne ersetzen will. Die Plattform ermöglicht eine optimierte und bedarfsorientierte Planung der Gebäudereinigung und sorgt mit einem digitalen Leistungsverzeichnis für Transparenz. Dank einer KI-gestützten Datenauswertung wird nur noch dort gereinigt, wo es wirklich erforderlich ist. Im Hintergrund wertet die Plattform Belegungsdaten aus Smart Building Solutions und von Bewegungssensoren aus. Das Resultat sind dynamische Reinigungsreviere, die auf mobilen Geräten der Reinigungskräfte über eine App sprachunabhängig dargestellt werden. Dadurch sind Unternehmen zum Beispiel in der Lage, auf Schwankungen in der Bürogebäudeauslastung zu reagieren. Die App bietet neben einer leicht zu bedienenden Nutzeroberfläche auch die Möglichkeit, Arbeitszeiten zu erfassen und Feedback zu geben. Transparenz und evidenzbasierte Qualitätskontrollen sind gewährleistet. Eine bedarfsorientierte Reinigung wirkt sich zudem positiv auf die Umweltbilanz eines Unternehmens aus, weil Wasser, Strom, Chemikalien und Plastik eingespart werden. - © rationell reinigen
SPS-Cleaning-Systems: Das Unternehmen bietet diverse Reinigungssysteme für die unterschiedlichsten Arten von innen und außen liegenden Sonnenschutzsystemen an. Der Schwerpunkt lag auf der Präsentation der beiden von SPS entwickelten mobilen Systemen für die Reinigung von horizontalen Außenjalousien, mit denen der Gebäudereiniger Jalousien direkt am Gebäude reinigen kann (Bild). Das AJR professional 2.0 mit Elektroantrieb hat sich seit Jahren als Profi-Reinigungssystem bewährt. Und der Jalousienreiniger HD Vario 3 ist das Einstiegsmodell für die mobile Reinigung von horizontalen Außenjalousien. Die Reinigung erfolgt durch rotierende Bürstenwalzen ohne Einsatz von Chemie. Angetrieben durch Hochdruck reinigen die rotierenden Bürstenwalzen gleichzeitig die Ober- und Unterseiten der Lamellen. Zug- und Leiterbänder werden mitgereinigt. Mit sechs Bürstengrößen können alle Lamellengrößen von 50 bis 100 mm gereinigt werden. - © rationell reinigen
Tana-Chemie: Am Tana-Messestand wurde den Messebesuchern das Funktionsprinzip des Switch-Systems, bestehend aus Ultrakonzentrat, Dosierung und Nachfüllbeutel, erklärt (Bild). Das für den Purus Award nominierte Verpackungssystem Switch ist eine Lösung für sicheres und korrektes Dosieren. Herzstück sind ultrakonzentrierte Rezepturen in intelligent gestalteten Verpackungen. Jede Switch-Flasche ist mit einer Dosierkappe ausgestattet, die bei jeder Anwendung genau 5 ml Reinigungsmittel dosiert. Ist die Flasche leer, kann sie mittels materialsparender Nachfüllbeutel einfach wieder befüllt werden. Neben der praktischen und wirtschaftlichen Anwendung minimiert das Konzept den Ressourcenverbrauch. Für eine effiziente Reinigungswirkung werden 5 ml Ultrakonzentrat auf 4 l Wasser benötigt. Hierdurch ist es möglich, mit einer einzigen Dosierflasche eine Reinigungslösung von 800 l anzusetzen. Alle Rezepturen des Switch-Systems tragen dabei das EU-Ecolabel. Flasche und Kappe bestehen zu 100 % aus recyceltem PP-/PE-Kunststoff (Post-Consumer-Recyclat) und sind gleichzeitig vollständig recycelbar. Die kosteneffizienten 1-l-Nachfüllbeutel verringern das Verpackungsvolumen gegenüber einer leeren 1-l-Flasche um 85 %. Sie sind leicht, platzsparend und reduzieren die Menge des eingesetzten Kunststoffs erheblich. Vollständig aus Monomaterial konzipiert, ist der Beutel zu 100 % recycelbar. Das Cradle-to-Cradle-Institut hat ihn für seine Kreislauffähigkeit mit dem Gold-Standard zertifiziert. Laut Hersteller können Unternehmen durch die Umstellung auf das Switch-System bei einem Verbrauch von 10.000 l Reinigungsmittel pro Jahr 39 t Kohlendioxid, 12 t Rohöl und 3 t Kunststoff einsparen. Mit vier Produkten deckt Green Care Professional Switch die Bereiche Oberflächen-, Boden-, Sanitär- und Küchenreinigung ab.
Vorgestellt wurde auch Sanet extreme, ein nachhaltiger Sanitärhochleistungsreiniger, dessen Formulierung auf Basis von Methansulfonsäure und Milchsäure höchste Reinigungsleistung ermöglicht, das Produkt aber auch gleichzeitig vollständig biologisch abbaubar macht. Es ist mit dem EU-Ecolabel zertifiziert. Die effektive und rückstandsfreie Beseitigung mineralischer und organischer Verschmutzungen erzielt einen natürlichen Easy-to-Clean-Effekt, bei dem das Wasser auf Sanitärobjekten, Armaturen und Flächen abperlt, sie glänzen ohne nacharbeiten. - © rationell reinigen
Tennant: Geschäftsführer Giuseppe Mariani (re.) und Vertriebsleiter Christoph Preuß präsentierten die autonome Scheuersaugmaschine T380AMR. Tennant setzt bei dieser Maschine auf eine Robotiklösung, die für komplexe Umgebungen entwickelt wurde. Das kompakte und manövrierfähige Format des Reinigungsroboters mit 50-cm-Bürstenkopf ermöglicht die Reinigung auch enger Bereiche und schmaler Gänge. Gesteuert wird er von BrainOS, einem auf visueller Erkennung basierenden KI-System. Menschen und unerwartete Hindernisse werden nach Unternehmensangaben sicher umfahren.
Mit einfachen, intuitiven Bedienelementen und programmierten Reinigungsrouten ist die T380AMR auf problemlosen Betrieb und einfache Wartung ausgelegt. Ein auf Lernen und Wiederholen basierendes Schulungsmodell (Teach and Repeat) gewährleistet die konsistente Reinigungsleistung. Während einer mehrtägigen Einlernphase kann der Nutzer den Roboter in Betrieb nehmen, Routen einrichten und Prozesse ändern, damit er sicher mit der Maschine vertraut ist. Wichtige Leistungsindikatoren lassen sich anhand regelmäßiger Anwendungsberichte messen. Die Datenauswertung gehört zum Service dazu. Die Maschine mit ec-H2O NanoClean-Technologie – Wasser wird dabei elektronisch so aufbereitet, dass es wie eine Reinigungslösung wirkt – ist zum Kauf oder zur Miete erhältlich. - © rationell reinigen
Topserv: Die aus dem Zusammenschluss von vier mittelständischen Familienunternehmen Anfang des Jahres entstandene neue Fachgroßhandelsgruppe stellte ihr neues modernes Bestellmanagement vor. Mit der Order Solution sollen Bestellungen mit nur wenigen Klicks erledigt sein. Das System basiert auf Shopware und der B2Bsellers Suite. Order Solution soll die Effizienz und Leistungsfähigkeit von Topserv weiter steigern, indem sie nahtlos in die bestehenden Abläufe integriert wird. Kunden können zukünftig noch einfacher und schneller bestellen. Alles erfolgt per Self-Service in einem personalisierten B2B-Kundenportal.
Gezeigt wurde auch eine Nanoversiegelung für PV-Module, wodurch diese besser vor Wiederanschmutzung geschützt sind und die Reinigungsintervalle gestreckt werden. Der photokatalytische Effekt bedingt einen Abbau von organischem Schmutz und hemmt Vermoosung und Korrosion. Auch die Haftung von Eiskristallen und Schnee wird auf der Oberfläche der Module erschwert. Nach einer Grund- und Vorbehandlung werden die PV-Module durch eine Sprühapplikation versiegelt, wie Daniela Margardt (Bild) von Topserv erläuterte. Das Produkt ist zertifiziert biokompatibel und lebensmittelunbedenklich. - © rationell reinigen
Tork | Essity: Nachhaltigkeit stand bei Tork im Mittelpunkt. Stefan Bruckmann (Bild) zeigte unter anderem CO2-neutral zertifizierte Waschraumspender. Möglich wird dies durch Reduzierung sowie Kompensierung der CO2-Emissionen im gesamten Produkt-Lebenszyklus. Die 27 klimaneutralen Spender werden mit zertifizierter erneuerbarer Elektrizität hergestellt. Die verbleibenden Emissionen werden durch Klimaprojekte kompensiert, zum Beispiel für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in Kambodscha, die Bereitstellung energieeffizienter Kochherde in Indien und die Unterstützung des Waldschutzes in Indonesien. Die CO2-neutral zertifizierten Spender waren unter den drei Finalisten des Purus Innovation Awards in der Kategorie Waschraumhygiene.
Tork präsentierte auch ein neues System kontinuierlicher Lufterfrischer, die für ein verbessertes Besuchserlebnis sorgen sollen. Es verwendet eine Diffusionstechnologie, die ohne Treibgas auskommt und Gerüche neutralisiert. Mit Tork Vision Reinigung, der datenbasierten Reinigungssoftware, weiß das Servicepersonal immer genau, wann und wo es die Lufterfrischer im Waschraum nachfüllen muss.
Mit dem Handtuch Xpress Multifold stellte Tork ein Papierhandtuch vor, das eine Reduzierung des CO2-Fußabdrucks um 68 % aufweist. Das Handtuch wird in einem CO2-emissionsfreien Papierherstellungsprozess produziert. Zur anstehenden Produkteinführung wird der Artikel in begrenzter Verfügbarkeit über ausgewählte Handelspartner erhältlich sein und wird im Laufe des nächsten Jahres zusätzliche Produktionskapazitäten erhalten. - © rationell reinigen
Treysse: Der Gesamtausrüster sowie Vollservice- und Finanzierungspartner für professionelle Wäschereitechnik zeigte zum einen gewerbliche Wärmepumpentrockner der IHP-Reihe von Ipso, die nun auch mit einer elektrischen Zusatzheizung als Booster verfügbar sind. Die Aufheizzeiten und damit die Trocknungszyklen können so deutlich verkürzt werden. Die Wärmepumpentrockner haben nach Unternehmensangaben einen um 70 % geringeren Energieverbrauch als herkömmliche Ablufttrockner und sind mit einer Chargenzeit von etwa 40 min. die effizientesten Wärmepumpentrockner auf dem Markt.
Ein zweiter Schwerpunkt am Stand, hier präsentiert von Sebastian Reiche (Bild), Leiter Marketing und Kommunikation: die Evolis-Steuerungsplattform für Waschschleudermaschinen der Ipso-Serie IY65-600, die zusammen mit der SmartWave-Technologie für eine beladegewichtsabhängige Steuerung von Wasser-, Energie- und Chemieverbrauch zuständig ist. Dabei wird zu Beginn eines jeden Waschgangs automatisch die Aufnahmefähigkeit der Wäsche gemessen und entsprechend werden die Wasserstände, der Energiebedarf sowie die Zuführung der Waschchemie angepasst. - © rationell reinigen
TTS Cleaning: TTS-Vertriebsleiter Andreas Görres (li.) und Felix Sprengel, Vertriebsmanager Baden-Württemberg und Bayern, präsentierten das Pockety-System für berührungsfreies Aufnehmen und Abwerfen von vorgetränkten Wischbezügen und eine neue Plattenpresse (Wiz) mit einstellbarem Pressdruck. Wiz wurde für maximale Leistung bei minimalem Aufwand entwickelt. Sie wringt laut Hersteller 10 bis 20 % mehr aus als herkömmliche Pressen und entfernt sofort überschüssiges Wasser. Vier Wringstufen können eingestellt werden, sodass der Feuchtigkeitsgrad des Wischbezugs je nach Bedarf angepasst und konstant gehalten werden kann. Kraft und Ausdauer des Anwenders sind bei der Bedienung nicht entscheidend: Der Hebel der Presse muss nur einmal bis zum Ende des Hubs geführt werden. Dies reduziert die Belastung der Reinigungskraft nach Unternehmensangaben um 50 bis 70 %.
Das Pockety-System besteht aus einem rechteckigen Eimer, auf dem eine Art Deckel mit Aussparungen sitzt. Über diese Aussparungen können vorgetränkte Wischbezüge mit dem Mopphalter aufgenommen und abgeworfen werden, berührungsfrei und ohne dass die Reinigungskraft sich bücken muss. Ebenfalls zu sehen war das Lampo-System, bei dem ein einziger Stiel für alle Oberflächen- und Bodenreinigungsgeräte verwendet werden kann – dank eines speziellen Steckadapters. Über eine Plug-Vorrichtung lässt sich der Stiel leicht am Reinigungswagen befestigen. - © rationell reinigen
Tubeless: Mit cleveren und nachhaltigen Produkten für die Waschraumhygiene setzt Tubeless auf Reduktion von Abfall und Arbeitsaufwand (Bild). Nomen est omen – die Rollenhandtuch- und Toilettenpapiere sind frei von Papphülsen und Plastikteilen. Die Handtuch- und Toilettenpapiere setzen dabei auf das Prinzip "Weniger ist mehr“. Durch eine stärkere Pressung und optimierte Verpackung wird eine höhere Papiermenge bei gleichbleibendem Volumen im Vergleich zu herkömmlichen Produkten erreicht. Dies bedeutet weniger Abfall und eine längere Nutzungsdauer, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. Die volle Effizienz der Verbrauchsmaterialien ergibt sich in Kombination mit den ebenfalls angebotenen Spendersystemen. Diese sollen den Verbrauch optimieren und eine strukturierte Organisation von Waschraumhygiene-Prozessen ermöglichen. Die intelligenten Geräte werden über eine zentrale App gesteuert. Sie ermöglicht die Überwachung und Optimierung von Nachfüll- und Reinigungszyklen. Je nach Wunsch und Bedarf werden verschiedene Spenderarten angeboten. Beispielsweise sind das bei den Handtuch-Systemen AutoCut-, Einzelblatt-, CentreFeed- und auch Sensor-Spender. - © rationell reinigen
Unger: Mit dem neuen nLite PowerPad will Unger eine neue Ära für die Reinigung mit Reinwasser von großen Glasflächen im Erdgeschoss einleiten – und das Produkt erreichte auch beim Purus Award in der Kategorie Equipment als eines von drei Produkten das Finale. Es überzeugt durch sein Mikrofaser-Reinigungspad (35 oder 45 cm Breite) mit maximaler Kontaktfläche zur Glasoberfläche, den 360°-Swivel, der einen permanenten Kontakt zur Oberfläche gewährleistet, und der Rinse Bar. Alles zusammen soll für eine schnellere Schmutzentfernung nach wenigen Zügen sorgen und ein erstklassiges Reinigungsergebnis liefern. Das Mikrofaser-Reinigungspad entfernt Schmutz besser und schneller, da es eine viel größere Kontaktfläche auf der Oberfläche bietet als die Borsten einer herkömmlichen wasserführenden Bürste. Die integrierte Rinse Bar spült über spezielle Düsen permanent und über die gesamte Breite mit Reinwasser und erzeugt somit einen Selbstreinigungseffekt. Dank des 360°-Swivels ist das nLite PowerPad maximal beweglich. Es hält den Kontakt zu der zu reinigenden Oberfläche dauerhaft in jeder Arbeitsposition aufrecht und macht so auch die Reinigung in seitlicher Position einfacher. Die Schwenkfunktion ist mithilfe des Swivel Lock in sieben Positionen arretierbar. Mit einer ähnlichen Bewegung wie bei der traditionellen Fensterreinigung können somit optimale Reinigungsergebnisse ohne lange Einarbeitungszeit erzielt werden, wie Dietmar Bernstein (Bild) am Messestand demonstrierte. Kompatibilität mit anderen Unger-Systemen ist gegeben
Ebenfalls neu gezeigt wurden das Green-Label-Wischergummi und der Green-Label-Fensterwischer. Das Wischergummi wird anteilig aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk hergestellt. Das FSC-Zertifikat bescheinigt, dass das Material nach strengeren ökologischen und sozialen Prinzipien geerntet wird und aus nachhaltigerer Waldwirtschaft stammt. Das Wischergummi zieht dank seiner scharfen Kanten streifenfrei und gründlich ab, aufgrund seiner mittleren Shore-Härte zu jeder Jahreszeit und bei fast jeder Temperatur. Es ist in den Breiten 25, 35, 45, 55 und 106 cm erhältlich. Der Fensterwischer ist laut Hersteller weltweit das erste Werkzeug für die klassische Glasreinigung, das nachhaltig zertifiziert ist: der Griff und die S-Schiene durch das "C2C Certified Material Health Certificate Silber“, das Wischergummi durch das FSC. Sein ergonomischer Handgriff besteht aus zwei Komponenten und ist mit einer S-Schiene aus robustem Edelstahl und der optimierten S-Feder versehen – für ein einfaches Wechseln von Wischergummi und Schiene. In Kombination mit einer Teleskopstange rastet der neue Fensterwischer fest auf den ErgoTec Sicherheitskonus ein, sodass es kein Verdrehen oder Herabfallen gibt. - © rationell reinigen
Vermop/Vileda: Nachdem Vermop inzwischen – wie Vileda – zu Freudenberg gehört, präsentierten beide Unternehmen ihr Produktportfolio an einem gemeinsamen Stand auf der CMS – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Ein Highlight auf der Fläche von Vermop war der Wischbezug Universal One, hier präsentiert von Carsten Dittrich, Marketingleiter bei Vermop. Der mit dem Purus Innovation Award 2023 in der Kategorie Equipment ausgezeichnete Wischbezug ist sowohl für die Trocken- als auch für die Feucht- und Nassreinigung auf verschiedenen Bodenbelägen geeignet und basiert auf einer Kombination der Moppqualitäten Ceran und White Magic. Trocken verwendet nimmt der Mikrofaserwischbezug nach Unternehmensangaben sehr gut Staub und lose Schmutzpartikel ohne Staubaufwirbelungen auf – so wie der Ceran-Mopp. In der Feucht- beziehungsweise Nassanwendung reinigt er dank zusätzlich eingearbeiteter wasseraufnehmender Mikrofasern in jeder fünften Bahn ebenso gut wie der White-Magic-Mopp und löst festsitzenden Schmutz. Damit wird in vielen Objekten nur noch ein Wischbezugstyp benötigt, auch in hygienesensiblen Bereichen. Die wasseraufnehmende Mikrofaser besteht aus 75 % recycliertem Material.
Bei Vileda war unter anderem ein neues kompostierbares Stretch-Staubbindetuch zu sehen, hier präsentiert von Clarissa Helmle (Bild), Marketing Managerin bei Vileda. Das Bodentuch mit den Maßen 20 x 60 cm besteht zu 100 % aus Bambus – der keine künstliche Bewässerung benötigt und durchschnittlich 5-mal mehr CO2 absorbiert als Bäume. Verwendet wird das Tuch, erhältlich in Packungen mit 200 Stück, mit dem ebenfalls neuen ergonomischen r-Teleskopstiel – der Buchstabe r steht für Recyclat – und Trapezwischer. Mithilfe des trapezförmigen Rahmens können auch Ecken und überstellte Flächen einfach gereinigt werden. Die Reinigungsleistung ist laut Hersteller vor allem auf Vinyl- und Parkettböden besonders gut. Nach dem Gebrauch wird das Tuch nicht gewaschen – wodurch Energie- und Wasserkosten entfallen –, sondern entsorgt. Nach Unternehmensangaben ist es innerhalb von vier Wochen biologisch abbaubar. - © rationell reinigen
Wecovi: Der BubbleFlush, ein Ultraschallreiniger für Toiletten, war unter den drei Finalisten des Purus Awards in der Kategorie Equipment. Derik Landmann (Bild) erläutert einem Besucher die Funktionsweise des BubbleFlush: Das Gerät wird einfach ins Wasser der Toilettenschüssel gehalten, durch Ultraschallvibrationen entstehen kleine, kräftige Luftblasen im Wasser, die mit Gewalt implodieren und Kalkablagerungen und anhaftenden Schmutz aus der Toilette entfernen. Auf den Einsatz von Chemie kann dabei verzichtet werden. Das Toilettenwasser verfärbt sich dabei oder wird trüb. Einmal spülen und die Toilette und die BubbleFlush-Einheit sind wieder sauber. Um den oberen Teil der Toilette zu reinigen, muss der Wasserspiegel steigen. Der Waterstop verschließt den Siphon und lässt das Wasser in die Toilette fließen, wenn die Spültaste gedrückt wird. Nach der Reinigung kann der Griff des Waterstops leicht nach oben gezogen werden, sodass das Wasser durch den Waterstop abfließen kann. - © rationell reinigen
Wepa: Das Hygienepapier BlackSatino GreenGrow konnte sich beim Purus Innovation Award 2023 in der Kategorie Waschraumhygiene durchsetzen. Die Jury des Preises würdigte mit dem Award die nachhaltige Herstellung des Papiers aus nachwachsenden Rohstoffen: Es besteht zu je 50 % aus Recyclingpapier und Miscanthus, einem schilfartigen Gras, das einen hohen Zelluloseanteil besitzt und extrem schnell wächst, "quasi wie Unkraut“, sagt Sales Manager Henrik Stolle. Das Gras ist anspruchslos, muss nicht bewässert werden und kommt ohne Pestizide oder Dünger aus. Durch Anbau in den Niederlanden sind die Transportwege kurz, die CO2-Belastung fällt um 65 % niedriger aus als bei einer durchschnittlichen Frischholzfaser. Auch die Spender sind aus Rezyklat hergestellt. Das Toiletten- und Handtuchpapier ist saugfähig, reißfest und hellbeige, da auf Bleichmittel verzichtet wird. Parallel zu dieser Linie gibt es mit "Original“ und "Blend“ auch weiße Sorten. Unser Bild zeigt Anna Rothenbusch (li.), Sophia Kohlhaas und Frank Neumann von Wepa.
Preiswürdig ist auch das Kreislaufprinzip bei BlackSatino: Unternehmen, die die Papiere verwenden, schließen mit Wepa einen Recyclingvertrag. Benutzte Handtücher, Büropapier oder Pappbecher kehren als Rohstoff in den Materialkreislauf zurück. Alle Produktlinien des Unternehmens werden mit 100 % Ökostrom produziert, BlackSatino GreenGrow ist Cradle-to-Cradle-Silver und FSC-Mix zertifiziert. - © rationell reinigen
Zvoove Group: Der Anbieter von Digitalisierungslösungen für Personal- und Gebäudedienstleister hat nach der Akquisition des Start-ups Fortytools sein Angebotsspektrum für Gebäudedienstleister erweitert. Stefan Kramer (Bild) sieht die Cloud-Lösung Fortytools by Zvoove als die "perfekte Ergänzung unseres bisherigen Produktportfolios“. Fortytools by Zvoove ist eine einfach zu handhabende Cloud-Lösung zur digitalen Verwaltung aller Prozesse der Gebäudereinigung und eröffnet Unternehmen die Chancen der Digitalisierung ohne hohe Anfangsinvestitionen. Von der Stammdatenerfassung und Angebotserstellung über die Einsatzplanung sowie Rechnungserstellung bis hin zu Qualitätsmanagement und Kennzahlen: Die Cloud-Lösung offeriert ein voll umfängliches Funktionsangebot für die digitale Steuerung und Verwaltung des Geschäftsbetriebs und unterstützt bei der digitalen Dokumentenverwaltung, Kundenbeziehungspflege und Zeiterfassung genauso wie bei der Kontrolle von Zahlungseingängen, der Lohnabrechnung oder Buchhaltung. Mit der mobilen Fortytools-App erfassen Mitarbeitende vor Ort ihre Arbeits- und sonstige Rüstzeiten sowie die Kilometerangaben. Abweichungen von den Soll-Arbeitszeiten sind schnell erkennbar. Kunden können vor Ort per digitaler Unterschrift quittieren und entsprechende Arbeitsscheine sowie Serviceberichte werden automatisch erzeugt.
Passend dazu wird mit dem robusten Zvoove Phone ein Gerät angeboten, das Mitarbeitenden in der Gebäudedienstleistung eine einfache und sichere Bedienung der Fortytools-App ermöglicht. Das Zvoove Phone ist alltagstauglich und übersteht selbst Stürze aus größerer Höhe oder Feuchtigkeit. - © rationell reinigen
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