Der Multiservice-Anbieter Klüh ist eine Technologiepartnerschaft mit dem norwegischen Unternehmen Disruptive Technologies eingegangen. Das Ziel dahinter ist es, Dienstleistungen schneller und flexibler beim Kunden zu implementieren.
Die vom Klüh-eigenen Center of Digital Excellence (CoDE) entwickelte Plattform soll künftig mit den drahtlosen Internet-of-Things-Sensoren von Disruptive Technologies und einer entsprechenden Software für effiziente, ressourcenschonende Prozesse, eine reibungslose Kommunikation sowie hochindividualisierbare Leistungen in Echtzeit sorgen. Dabei vereint das sogenannte "Eco System for Smart Services" vom Auftragsmanagement bis zur Qualitätskontrolle alle Touchpoints zwischen Facility Management und den Dienstleistern. Die Sensoren selbst können an beliebigen Orten und Geräten angebracht und nachgerüstet werden.
Im Bereich Cleaning laufen die generierten Daten automatisch und in Echtzeit in ein digitales Runsheet, das Reinigungskräfte durch die Fläche leitet. Zur Reinigung werden dort nur Arbeitsplätze mit Reinigungsbedarf angezeigt. Mittels Smart-Buttons kann aber auch die sofortige Reinigung bestimmter Flächen on-Demand ausgelöst werden. Das hinterlegte Tool steuert die Laufwege und Prioritäten der Reinigungskräfte in Echtzeit und biete so die Möglichkeit größtmöglicher Flexibilität und Transparenz.
Weitere Nutzungsszenarien ergeben sich Klüh zufolge unter dem Stichwort Smart Building. Daten zu Gebäudenutzung und -auslastung werden gesammelt und mit interaktiven Raumplänen verknüpft. Aber auch Besucherkennzahlen oder die Parkplatznutzung lassen sich für Bereiche wie zum Beispiel Security und Catering auswerten. Denn wer wisse, wie viele Personen um wieviel Uhr durch das Firmentor gehen, könne auch Vorhersagen dazu treffen, wie viele Personen um wieviel Uhr zu Mittag essen werden.
Felix Fiedler, Leiter CoDE bei Klüh, sagt zur Technologiepartnerschaft: "Mithilfe digitaler Tools heben wir unsere gebäudenahen Dienstleistungen auf ein neues Level. Aufgrund unserer vorherigen erfolgreichen Pilotprojekte mit Disruptive Technologies freuen wir uns umso mehr, diese bewährte Partnerschaft nun breit auszurollen. /GH
