Mopptex investiert in Erweiterung der Lagerfläche

Mopptex, österreichischer Hersteller von Reinigungstextilien, investiert rund 700.000 Euro in die Erweiterung der Lagerfläche am Standort der Niederlassung im polnischen Wroclaw (Breslau).

Am polnischen Mopptex-Produktionsstandort Wroclaw (Breslau) wird gerade die Lagerfläche vergrößert. - © Mopptex
Will Osteuropa sowie die skandinavischen Länder und den Balkan stärker in den Fokus nehmen: Mopptex-Chef Mehmet Cetinkaya. - © Mopptex

Mit mehr Platz – die Lagerfläche soll von 2.000 auf 3.000 m2 wachsen werden – soll auch das Sortiment vergrößert werden. So will der Privat-Label-Produzent von Reinigungstextilien weiter expandieren und Osteuropa sowie die skandinavischen Länder und den Balkan stärker in den Fokus nehmen. Die Exportquote liegt derzeit bei 95 %, Hauptabsatzmarkt ist Deutschland.

Neben der Zentrale im österreichischen Altach und der Niederlassung in Polen wird an zwei Standorten in der Türkei produziert. 250 Beschäftigte stellen Artikel für den professionellen Reinigungsbedarf her.

Mehmet Cetinkaya hatte Mopptex im Jahr 2008 im österreichischen Wolfurt gegründet. Es wurden Rohwaren gekauft, die extern zu Reinigungstextilien verarbeitet und gefärbt wurden. 2009 folgte die Zusammenarbeit mit einem Partner in Polen - in Wroclaw (Breslau). Seitdem werden dort Reinigungstextilien konfektioniert. Knapp zehn Jahre später übernahm Mopptex das Unternehmen zu 100 %. Mittlerweile arbeiten dort 120 Beschäftigte in Produktion und Verwaltung

Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf nachhaltige Entwicklung, sowohl im Bereich der Produktion als auch bei den Mitarbeitenden. Zuletzt wurden im vergangenen Jahr 300.000 Euro in eine Photovoltaikanlage und Wärmepumpen investiert. In Sachen soziale Verantwortung und ethisches Handeln hat sich Mopptex nach Sedex zertifizieren lassen, das Qualitätsmanagement wurde nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Weitere Unternehmens- und Produktzertifizierungen sollen folgen, vor allem bei den Themen Recycling, Naturfasern, Mikroplastik. Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck so weit wie möglich zu reduzieren. /HH