-
Bild 1 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsAriens: Auf der Demopark 2023 präsentieren sich Ariens und AS-Motor erstmals gemeinsam unter dem Dach der Ariens Company (AriensCo). Mit im Gepäck: der Ariens Arrow, ein Standmäher mit Nullwendekreis, der in Eisenach seine Deutschland-Premiere feierte. "Durch die stehende Fahrposition, bei der die Oberschenkel an der Maschine lehnen, werden Unebenheiten von den Beinen und nicht vom Rücken abgefedert", erklärt Produktmanager Roman Mühleck (Bild). Eine gefederte Fahrerplattform sorgt zusätzlich für komfortables Arbeiten. Sind Hindernisse aus dem Weg zu räumen, kann der Bediener mit einem Schritt die Plattform verlassen und anschließend schnell wieder aufsteigen. Beim Arbeiten hat der Fahrer das gesamte Mähdeck im Blick. Die kompakte Bauform mit Schnittbreiten von 81/91 cm bei nur 160 cm Länge erlaubt ein enges und schnelles Umfahren von Büschen und Bäumen.
Ebenfalls neu für Pflegeprofis ist die elektrische Wildkrautbürste AS 60 EWeedHex mit einer Arbeitsbreite von 60 cm. Kaum hörbar entfernt sie mit ihrem 56 V Akku-Antrieb auch hartnäckiges Unkraut von Straßen, Gehwegen, Parkplätzen, Bordsteinen und entlang von Mauern. -
Bild 2 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsBema: Eine Bahn aus Rindenmulch, Holzhäckseln, Plastik, Zigarettenfiltern und Papierschnipseln sind auf der Demonstrationsfläche am Demopark-Stand der Bema Maschinenfabrik verteilt. Vertriebsmitarbeiter Stephan Brunneke (Bild) startet den Geräteträger mit Elektroantrieb, an dessen Frontseite die neue Kehrmaschine Sweezy 40 WD angebaut ist, und beginnt, die Fahrbahn zu säubern. Die Besonderheit ist der Radantrieb: Die Kehrwalze dreht sich, wenn sich das Rad der Kehrmaschine dreht, ganz ohne hydraulische Energie vom Trägerfahrzeug. "Damit kann ich sehr energiesparend arbeiten", sagt Stephan Brunneke und ergänzt: "Wenn ich hydraulische Energie mit einem E-Fahrzeug erzeugen muss, dann geht das auf die Akkuleistung. Allerdings habe ich hier keinen Schrubbeffekt, da die Bürste dafür zu langsam läuft".
Neben der Sweezy 40 WD, bei der ein zentraler Lenkpunkt für Wendigkeit sorgt, gibt es mit der 25 Dual WD ein weiteres Modell, das durch zwei Radantriebe gelenkt wird. Beide Modelle sind aktuell in den Arbeitsbreiten 1250, 1550 und 1850 mm erhältlich und mit einem Höhenniveauausgleich ausgestattet. Der Fahrer erkennt anhand der Farben grün oder rot, ob die Kehrmaschine optimal geführt wird oder an die veränderten Bodengegebenheiten angepasst werden muss. -
Bild 3 von 13
© DiboDibo: Der elektrische Hochdruckreiniger JMB-ME-C arbeitet mit einem wassergekühlten Elektromotor und einer 29 kWh-Li-Ionen-Batterie mit 48 V. Damit erzeugt er je nach Modell einen Druck von 150 bis 500 bar. "Mit 500 bar können Sie beispielsweise problemlos Betonreste von Materialien entfernen", erklärt Michael Namendorf, Gebietsverkaufsleiter Nord und Ostdeutschland. Der Hochdruckanhänger lässt sich an jeder 230-V-Steckdose aufladen. Optional kann die Basisversion bis zu einem Druck von 350 bar auch für den Zwei-Mann-Betrieb ausgestattet werden. Dabei wird der Niederdruckschlauch durch einen zweiten Hochdruckschlauch ersetzt. Während der Kaltwasser-Reiniger ausschließlich elektrisch arbeitet, erhitzt beim JMB ME ein "Green-Boiler" mit CNG-Gas das Wasser. Das verringert die CO- und NOx-Emissionen um 90 %. -
Bild 4 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsElmo: Mit dem VarioThermCity zeigte Elmo eine Lösung für die CO2-Wildkrautentfernung. Dabei wird das Wasser in isolierten Thermoboxen mit erneuerbaren Energien im Betrieb oder Bauhof auf bis zu 98 °C erwärmt, parallel werden die Zugmaschinen geladen. "Es ist doch viel intelligenter, wenn ich Ökostrom oder Sonnenenergie nutze, um das Wasser zu erhitzen, statt das mit Treibstoff zu tun", sagt Vertriebsleiter Stefan Holzkämpfer (Bild). Anschließend werden die modularen Boxen mit dem akkubetriebenen VarioTherm-System verbunden und mit einer elektrischen Zugmaschine zum Einsatzort gezogen. Die Thermobox hält die Temperatur bis zu vier Stunden und nutzt dabei Photovoltaik-Module. Die Pumpe für die Unkrautentfernung wird von einem austauschbaren Akkupack betrieben. Bei Bedarf kann die Thermobox ganz einfach mit einer geladenen ersetzt werden. -
Bild 5 von 13
© HakoHako: Der Spezialist für Reinigungs- und Kommunaltechnik hat sein Sortiment um professionelle Wasserstrahltechnik ergänzt. Die mobilen Kalt- und Heißwasser-Hochdruckgeräte von Oertzen rücken auch Graffiti und anderen hartnäckigen Verschmutzungen kraftvoll zu Leibe. Ebenfalls für die Reinigung von Flächen und Objekten mit heißem oder kaltem Wasser ist das Wasserstrahlsystem Weco M900 City (Bild) ausgelegt. Mit diesem System, das über einen umweltfreundlichen Hybridantrieb verfügt und für den Hako Citymaster 1650 optimiert wurde, lassen sich auch Pflanzen bewässern oder Wildkraut bekämpfen. -
Bild 6 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsKärcher Municipal: Der Spezialist für Flächenreinigung und -pflege präsentierte in diesem Jahr den neuen Geräteträger Holder S 75 (Bild). Mit 2.700 kg Hubkraft und einem 54,5 kW Stage-V-Motor ist er auch anspruchsvollen Einsätzen gewachsen. Der Kraftheber des S 75 lässt sich dreidimensional bewegen – so kann die Neigung des Geräts gesteuert werden. Per Joystick kann das Anbaugerät gehoben, gesenkt, geneigt und seitlich verschoben werden. Wählt man die Schwimmstellung, so passt es sich automatisch der jeweiligen Bodenbeschaffenheit beziehungsweise Arbeitssituation an. -
Bild 7 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsKubota: Im vergangenen Herbst hat Kubota das Unternehmen Gianni Ferrari aus Reggiolo (Italien) übernommen. Dessen Maschinen zur Grünflächenpflege werden nun schrittweise in das Portfolio von Kubota übernommen, darunter zunächst die Modelle FC3-261 und FC4-501. Die heckgelenkten Frontmäher haben eine zentrale Mähgutaufnahme und Hochentleerung. Der Allradantrieb der per Dieselmotor angetriebenen Mäher sorgt zusammen mit dem enormen Lenkeinschlag der Hinterräder für ein dynamisches und wendiges Fahrverhalten mit Spitzentempo von maximal 16/24 km/h. Die flexibel einsetzbaren 3x1-Schlegelmähwerke können vom Fahrersitz aus vom Mähen mit Grasaufnahme auf das Mulchen umgestellt werden. Weitere Anbaugeräte zum Ganzjahreseinsatz sind in Vorbereitung.
Ebenfalls in Eisenach vertreten war der elektrische Kompakttraktor Kubota LXe-261 (19 kW, 19,8 km/h Höchsttempo; Bild), den Kommunalbetriebe und Dienstleister seit April als Mietmaschine beschaffen können. An den Zapfwellen am Heck (540 min-1) sowie im Zwischenachsbereich (2.500 min-1) können Anbaugeräte einzeln oder zeitgleich betrieben werden. Der Dreipunkt-Heckkraftheber der Kategorie I bietet 960 kg Hubkraft. -
Bild 8 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsLehner: Mit den Polaro-Streuern von Lehner ist man beim Winterdienst nicht auf ein spezielles Streufahrzeug angewiesen. Die Streuer lassen sich mit der entsprechenden Halterung an jedes Fahrzeug montierten, das über einen 12-V-Anschluss verfügt, beispielsweise Pick-up, Lkw oder Radlader. Neu ist, dass sich die Modelle E 110 l und 170 l nun mit einer App steuern lassen. "Damit bin ich nicht mehr auf ein Bedienteil mit Kabel angewiesen", sagt Geschäftsführer Thomas Renz (Bild). Die Lehner-App LISA (Lehner Intelligent Smart App) und Streuer verbinden sich über ein eigenes WLAN-Netz. Die Fahrer können die Einstellwerte des Steuers dort eingeben. Anhand von Streugut, Ausbringmenge, Geschwindigkeit und Arbeitsbreite werden die Werte ermittelt und der Streuvorgang kann gestartet werden. "Der Polaro regelt die Ausbringungsmenge geschwindigkeitsabhängig. Benötige ich einmal kurzzeitig mehr Streumittel, kann ich das über die Boost-Funktion im Handy aktivieren", erklärt Thomas Renz. Die App ist kostenlos für iOS und Android verfügbar. -
Bild 9 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsMakita: Eine Innovation im Akkugeräte-Sortiment für die Flächenpflege von Kakita ist der Freischneider UR014G mit dem 40 V max. XGT-System. Bei dem Gerät ist die Drehrichtung wahlweise auf rechts oder links einstellbar. "Damit kann ich steuern, wo das Schnittgut hinfällt", erklärt Thomas Marszalek-Kortmann, Teamleiter Anwendungstechniker West. Die jeweilige Drehrichtung lässt sich über Memory-Funktion speichern. Der bürstenlose Motor sorgt für eine maximale Ausgangsleistung von 1.500 W – damit sei der UR014G vergleichbar mit einem Benzingerät der 35-cm3- Klasse. Die Drehzahl kann über einen Schiebehebel stufenlos eingestellt werden, eine Konstant-Elektronik hält diese auch unter Belastung kontinuierlich auf dem gleichen Niveau. Weiterhin verfügt das Gerät über einen High-torque-Modus, mit dem sich ein extra hohes Drehmoment erreichen lässt. Dieser Modus eignet sich für besonders kraftintensive Anwendungen wie beispielsweise das Schneiden von dichtem Gestrüpp. -
Bild 10 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsMultihog: Die Demopark hinterlässt Spuren auf dem Gelände des Flughafens Eisenach-Kindel. Spuren, die das neue Schrubbdeck des irischen Herstellers Multihog von den Flächen beseitigen kann. Das Anbaugerät wurde auf der Messe zum ersten Mal in Deutschland präsentiert. Es wurde vor allem für die Flächenreinigung in Stadtzentren entwickelt. Mit Wasser und rotierenden Bürsten werden hartnäckige Verschmutzungen entfernt. Für noch mehr Sauberkeit lassen sich auch pflanzliche Reinigungsmittel verwenden. Das Abwasser wird in einem Trichter eingefangen, damit es nicht dem Kanal läuft. -
Bild 11 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsRapid: So schmal wie ein DIN-A4-Blatt ist der Rapid Kipos zwischen seinen beiden Rädern. Der Einachser ist das jüngste Modell des Schweizer Unternehmens. "Mit seiner schmalen Spurbreite ist der Kipos ideal für Arbeiten mit der Umkehrfräse geeignet", erklärt Verkaufsleiter Lukas Zumsteg (Bild). Mit stufenlosem Fahrantrieb, seitlich schwenk- wie drehbarem Holm und den werkzeuglos wechselbaren Anbaugeräten lässt sich der Einachsgeräteträger multifunktional einsetzen und wird beispielsweise mit der Wildkrautbürste zum kraftvollen Helfer im Kampf gegen unerwünschten Bewuchs. -
Bild 12 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsTiger Pabst: Zigarettenkippen, Glassplitter oder Kronkorken aus Kies- und Sandflächen zu entfernen war bisher mühevolle Handarbeit. Mit dem akkubetriebenen Handsauger CityBee lässt sich das nun schnell und einfach erledigen. Erfunden hat das Gerät Victor Fischer von sauber.io in Bad Soden, unterstützt von der Firma Tiger Pabst. Zusammen mit einem Strömungstechniker hat Fischer so lange getüftelt, bis das akkubetriebene Gerät den Kleinmüll aufsaugt und die dabei mit eingesaugten Kiesel oder den Sand wieder auf die Fläche entlässt. Der Sammelbehälter fasst 1,2 l. Mit dem 670 mm langen Saugrohr lässt sich der Kleinmüll beispielsweise unter Parkbänken, Stühlen und Mülleimer ohne viel Bücken aufsaugen. Im Dauerbetrieb hält der Akku etwa eine halbe bis eine Stunde, im Normalbetrieb, bei dem zwischendurch das Gerät immer wieder abgeschaltet wird, etwa doppelt so lange. Der Li-Ionen-Akku ist innerhalb einer halben Stunde wieder aufgeladen. -
Bild 13 von 13
© rationell reinigen/Susanne WannagsWeber Bürstensysteme: Etwa 35 Einsatzstunden kann die Bürste einer Kehrmaschine im Schnitt kehren, bevor sie ersetzt werden muss. Zwar wird ein Großteil des Borstenabriebs von den Kehrmaschinen wieder aufgekehrt, doch Reste verbleiben als Mikroplastik auf den Straßen und Wegen. Biologisch abbaubare Materialien aus Stärke und Milchsäurebasis, wie sie bei der Biopolymer-Borste von Weber Bürstensysteme, verwendet werden, können helfen, dieses Mikroplastik zu reduzieren. Mindestens 90 % des vom Unternehmen entwickelten Materials Biolon werden innerhalb von sechs Monaten umweltfreundlich zersetzt. Mit dem Bürstengrundkörper aus Holz wird der Nachhaltigkeitsgedanke konsequent weiterverfolgt: "Die Borsten nutzen sich nicht schneller ab als die herkömmlichen", versichert Vertriebsmitarbeiter Florian Klein (Bild). Aufgrund der geringeren Produktionsmenge seien die Bürsten allerdings momentan noch etwa 30 bis 50 % teurer.