
Auch in diesem Jahr war das Gebäudedienstleistungsunternehmen Niederberger (Köln) bei den internationalen Filmfestspielen Berlinale in Berlin im Einsatz. Mitarbeiter der Niederlassung Berlin sorgten für Sauberkeit und reibungslose Abläufe hinter den Kulissen im Martin-Gropius-Bau ebenso wie im Spielzeit-Restaurant und im Haus der Kulturen der Welt. Ihr Ziel: Makellose Sauberkeit an den verschiedenen Veranstaltungsorten des Filmfestivals – und das bereits zum 16. Mal.
Alles muss genau geplant werden. In den Tagen vor der Eröffnung hatte das Team bereits den roten Teppich gesäubert und Blattgold-Verkleidungen sowie Holzvertäfelungen im Martin-Gropius-Bau auf Hochglanz gebracht. Außerdem sind in dem historischen Gebäude die Auflagen des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. „Reinigung mit aggressiver Chemie ist tabu, stattdessen nutzen wir beispielsweise Enzyme, um Blattgold nicht zu beschädigen“, sagt Objektleiter Ilhan Demirbas.
Gearbeitet wird im Schichtbetrieb rund um die Uhr. Hochbetrieb herrscht ab vier Uhr in der Nacht. Flure, Treppen, Ausstellerstände, Toiletten – alles muss erneut auf Hochglanz gebracht werden, bevor am nächsten Tag die Besucher eintreffen. Rund zehn Kilometer läuft ein Mitarbeiter während einer Schicht. Dabei saugt er 1.000 Quadratmeter Teppich und leert 80 Mülleimer. Außerdem müssen große Mengen Papier in Presscontainer gebracht werden – täglich bis zu 90 Säcke à 120 Liter. Für Reinigungsnotfälle steht zudem stets ein Team bereit – ausgerüstet mit Sprühextraktionsgerät, Bürstsauger und Mikrofaserpads. Der rote Teppich im Martin-Gropius-Bau – dort findet die Messe European Film Market statt – wird übrigens von Hand mit Bürstsaugern gereinigt. Denn er ist nicht fest verlegt, sondern nur fixiert. „Unsere schweren Maschinen wie beispielsweise die Aufsitzgeräte würden den Teppich nur in Wellen vor sich herschieben“, sagt Ilhan Demirbas.
Die Berlinale gehört zu den weltweit wichtigsten Festivals der internationalen Filmindustrie. In diesem Jahr fand sie vom 15. bis 25. Februar statt.